Archiv der Kategorie: Private Events und Ereignisse

Private Reisen Events und allerlei ist hier zu finden

Wenn die Loslachens mal in Fahrt sind…

Sommerferien 2019
Eigentlich wollten wir die Sommerferien in Irland verbringen. Doch wer uns kennt weiss, dass bis zum Schluss alles noch offen bleibt. Und genau so war es auch diesmal. Kurz vor dem Ferienstart änderte sich der Plan. Statt in den Nord-Westen führte uns die Reise in Richtung Nord-Osten. Genauer gesagt, lag das Baltikum in unserem Fokus. Auch in Skandinavien verbrachten wir mehr Zeit als ursprünglich geplant.

Nimmt es dich wunder, was wir alles erlebt haben? Dann bist du hier genau richtig. Hier erfährst du alles über unsere Reise. Allerdings brauchst du etwas Zeit zum Lesen, da der Bericht ziemlich ausführlich geworden ist… oder aber, du begnügst dich mit den Bildern.

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10’000 Caches und die Flucht vor der Hitze nach Vals

Seit acht Jahren gehören wir nun schon zu den Geocachern. Wie so viele andere, die dieses Hobby betreiben, sind auch wir etwas verrückt. Vielleicht muss man das einfach sein, wenn man dieser Freizeitbeschäftigung über längere Zeit nachgeht. Allerdings lohnt sich das auch, denn nur so kann man all diese tollen, lustigen, waghalsigen, bereichernden und unvergesslichen Abenteuer erleben.

Am Samstag, es war der erste Tag der offiziellen Sommerferien, haben wir uns entschieden, etwas spezielles zu unternehmen. Unser Ziel war es, unseren 10’000sten Geocache zu loggen.
Dafür brauchten wir noch fünf Dosen. Schon vor einiger Zeit hatten wir uns überlegt, welche Dose wir für dieses Jubiläum aussuchen.

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Ein spontanes Wochenende mit einem FTF

Die Zeit vergeht rasend schnell vorbei. Unter der Woche wird ein Termin vom anderen gejagt. Um so mehr gönnen wir uns am Wochenende gerne einfach mal ein wenig Abwechslung vom Arbeitsalltag.

Am Freitagabend, 14.06.2019, haben wir das Freilichttheater in Haldenstein besucht. Das Stück „Anna Göldi“ wurde im Innenhof des Schlosses aufgeführt. Eine wunderbare Inszenierung. Obwohl es fast drei Stunden (inkl. Pause) gedauert hatte, war es keine Sekunde langweilig oder langatmig. Gute Schauspielerinnen und Schauspieler haben das Stück raffiniert in Szene gesetzt.

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Pfingstwochenende 2019 in Süddeutschland

Da ein verlängertes Wochenende vor der Tür stand, wollten wir eine kleine Reise machen. Allerdings hatten wir uns noch überhaupt keine Gedanken gemacht, wohin wir gehen könnten. Kurz vor dem Geocaching-Stammtischhaben wir uns entschieden, in welche Richtung wir fahren und dass wir direkt nach dem Event starten würden. Gesagt- getan und so wurde es fast noch ein wenig stressig, da wir noch packen mussten.

Samstag, 8.Juni

Am Freitag waren wir nach dem Stammtisch noch bis nach Vogt gefahren. Dort übernachteten wir auf einem Parkplatz und standen erst auf, als wir ausgeschlafen hatten. In Bad Waldsee steuerten wir den Lidl an, um dort Proviant für unser Picknick zu kaufen. Leider waren die offenen gesalzenen Mandeln, die Antonio so gerne mag, hier nicht zu bekommen, aber dafür gab es sonst alles was wir benötigten.

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Auffahrt 2019, Kufstein

Wie in den vorherigen Jahren, war auch für diese Auffahrt klar, dass wir zusammen mit ein paar anderen Cachern irgendwo, wo es Caches hat, das Wochenende verbringen würden. Die Anzahl der Mitreisenden nahm laufend zu, so dass wir am Schluss 17 Leute waren, die zusammen cachen wollen. Gemeinsam haben wir uns aus stautechnischen Gründen entschieden, nicht wieder in den Süden zu reisen. Ob die ausgewählte Destination da wirklich besser geeignet ist? – Wir werden sehen…

Mittwoch, 29.Mai

Nach der Arbeit machten wir uns auf den Weg nach Kufstein. Dort hatten wir mit 15 weiteren Cachern abgemacht. In Thiersee auf dem Campingplatz Rueppenhof waren jene, die ein mobiles Zuhause dabei hatten, die anderen waren in Ferienwohnungen bzw. Hotelzimmern untergebracht.

Wir waren noch nicht weit gefahren, als die Navigationsapp uns eine Änderung vorschlug, um den ersten Stau zu umfahren, was hervorragend klappte. Immer wieder wurde die ursprüngliche Route geändert, so dass wir kaum stehen mussten. Schwieriger war es ein Restaurant fürs Abendessen zu finden. Entweder gab’s die angezeigten Lokale gar nicht mehr oder sie waren geschlossen. Irgendwann sind wir dann doch noch zu unserem Abendessen gekommen bevor wir auf dem Camping angekommen sind. Dort wurden wir erst mal vom Regen begrüsst. Bonchur hat uns einen guten Platz reserviert, so dass wir nicht lange im Matsch rumsuchen mussten.

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Frühlingsferien 2019 mit dem Motto: Innerschweiz

Für die Frühlingsferien hatten wir im Sinn in der Schweiz zu bleiben. Ein paar Eckpunkte waren gesetzt, einiges aber auch noch offen. Mit einem Event starteten wir am Sonntag die Ferien. Wetter? – Spielt keine Rolle, bzw. ist eh so wie es halt ist. Weiter führte uns die Reise in Richtung Innerschweiz. Nicht direkt und wohin genau, das wussten wir jeweils erst, als wir ankamen. Nur ein Termin war fix; der Besuch bei einer Freundin von Silvia, worauf sie sich besonders freute. Auch die Glasi, welche nicht weit davon weg ist, stand auf dem Programm. Was uns dort erwartete, überraschte uns. Des Weiteren landeten wir auf der Rütliwiese, ein historischer Platz aus Sicht der Schweizer Landesgeschichte. Dies sind einige der Highlights, die unsere Reise schmückten, doch nicht die einzigen…

…Na dann mal los!

Sonntag, 28.4.2019

Irgendwann nach dem Mittag und dem späten Frühstück, waren wir bereit loszufahren. Zu früh wollten wir nicht auf Weg gehen, da das Wetter wirklich nicht so  berauschen zu sein schien. Zumindest im Unterland nicht, denn bei uns war es gar nicht so übel.

Als wir um ca. 13:30 Uhr im Hudelmoos-Event GC8392K ankamen, wir waren noch kaum aus dem Auto ausgestiegen, wurden wir gleich von zwei Polizisten belagert. Zum Glück betraf das Problem nicht uns direkt; ihre Bitte war lediglich, dass die Eventbesucher, welche ihr Auto am Strassenrand geparkt hatten, ein Pannendreieck aufstellen, damit es auf der Achzigerstrecke keine Unfälle gibt.

Am Event trafen wir erstaunlich viele Leute für das wechselhafte Wetter. Zudem kamen wir grad noch rechtzeitig, um am Wettbewerb mitzumachen.

Im Anschluss wurden uns dann die Bratwürste, welche Team birkli uns an einem anderen Event mal versprochen hatte, überreicht. Na da sind wir mal gespannt, ob Antonio, der bekanntlich keine Bratwürste mag, diese essen wird. Vorsichtig legten wir sie auf den Grill und im Nu waren sie bereit. Tatsächlich! Antonio mochte die Wurst. Wer hätte das gedacht!?! Wow, das ist wirklich eine Sensation: Antonio isst Bratwurst!

Danke an Team birkli!

Als es nach zwei Stunden wieder etwas fester vom Himmel weinte, machten wir uns auf den Weg zum Auto. Bei der nächsten Letterbox, die zu ehren des 10. Hudelmoosevents erstellt worden war, trafen wir nochmal einen nach dem anderen Eventbesucher.

So, nun machten wir uns aber wirklich auf den Weg, schliesslich hatten wir noch einen Termin. Da dieser aber erst in ein paar Stunden sein würde, konnten wir gemütlich in der Gegend rumkurven und noch den einen oder anderen Cache suchen. Plötzlich merkten wir jedoch, dass wir nun doch langsam aber sicher das Ziel ins Auge fassen müssten. Dies war nach dem Log bei unserem ersten CarSharingCache GC7J0DW, der an einem Bahnhof war, der uns aus cachertechnischen Gründen sehr bekannt vorkam.

Knapp nach ady73 kamen wir bei der Alten Kanzlei in Greifensee an. Kurze Zeit später kam auch Team Pinkpetra an und so konnten wir in dem Restaurant zu Abend essen. Also fast; zuerst musste noch ein Lockpickingcache geknackt werden. Ady73 löste dieses Problem, wie wenn es sein täglich Brot wäre. Das nächste wurde von uns noch gelöst und so hatten wir doch immerhin einen verschwindend kleinen Teil zu dem Ganzen beitragen können 😉

Nun gab es Abendessen und wir konnten Pläne schmieden. Wozu? – Stimmt, ich hab ja noch gar nicht gesagt, wozu wir uns verabredet hatten.

Unser Plan war, an diesem Abend den Muggels (DieMuggels-Genesis GC6TF2G) auf den Zahn zu fühlen. Als es langsam einzudunkeln begann, das war ca. um 20:30 Uhr, machten wir uns auf den Weg.

Doch erst gratulieren wir noch Team Pinkpetra zum 299gsten 5/5er und bedanken uns für das Abendessen. Ab so viel Rätselkunst können wir nur staunen. Ihr seid echt spitze!

So, nun mussten wir aber los. Vor Ort wurde die erste Station fein säuberlich unter die Lupe genommen und so standen wir schon bald vor der zweiten. Ja, das schien auf den ersten Blick auch eine schnelle Sache zu geben……hatten wir gedacht. Nach einiger Zeit, fünf rauchenden Köpfen und ebensovielen Fragezeichen wussten wir, dass es doch nicht so einfach ist, wie erst angenommen. Mit Pröbeln und Kombinieren kamen wir dann doch noch weiter und so konnte das Abendteuer nun erst richtig losgehen.

Wow! Ab hier dürfen wir nicht mehr zu viel verraten. 95 FP Prozente sagen wohl genug. Jedenfalls hat es sich gelohnt und wir waren froh, so kompetente Miträtsler dabei zu haben. Nach zwei Stunden harter Arbeit standen wir im Logbuch. Und nun wurde uns auch noch klar, wie wir an Station 2 ordnungsgemäss weitergekommen wären. Ja,ja, im Nachhinein ist man immer schlauer.

Hat echt Spass gemacht! Danke an ady73 und Team Pinkpetra für dieses Abendteuer!

Wir haben uns dann unweit des Geschehens zur Ruhe gelegt. Die anderen taten das Selbe, aber etwas weiter weg….

Montag, 29.4.2019

In der Nacht wurden wir von den brünftigen Hirschen, welche auf der Wiese neben uns röhrten geweckt. Wow, das ist ja ein Spektakel. Da es noch mehr Geräusche aus allen Richtungen gab, tat Silvia gut daran, sich Stöpsel in die Ohren zu stecken.

Um 9:45 Uhr standen wir auf. Bevor wir losfuhren, beobachteten wir noch einen etwas wirren Gamsbock, der sich ebenfalls auf der Wiese austobte. Irgendwas schien nicht ganz in Ordnung mit ihm zu sein; brünftig, tollwütig oder sonst irgendetwas brachte ihn dazu wie wild auf der anderen Wiesenseite wie ein Wilder hin und herzuspringen, sich zu überschlagen, komische Bewegungen zu machen, sich gefährlich Nahe an die Strasse zu begeben um dann doch wieder zurück in den Wald zu galoppieren.

Wir hatten es nicht eilig, da wir noch ein paar digitale Dinge zu erledigen hatten und so fuhren wir erst kurz vor Mittag weiter.

Unsere Reise führte uns zu ein paar Caches, wovon ein paar uns empfohlen worden waren.

Das Mittagessen war gleichzeitig auch unser Frühstück. Abgesehen von dem Lippenstift an Silvias Trinkglas (und sie trug kein Lippenstift), war es ganz ok.

Das Wetter war sehr wechselhaft, weswegen wir nur wenige Dosen suchten. Als wir auf dem Damm bei Rapperswil waren,  haben wir uns entschieden doch noch Antonios Papi und seine Freundin zu besuchen. Dafür mussten wir mehr oder weniger alles wieder zurückfahren, was wir zur Abwechslung auf der anderen Seeseite machten. Dort angekommen unterhielten wir uns bei Kaffee und Kuchen ein paar Stunden. Nun mussten wir uns entscheiden, ob wir dort bleiben oder weiterziehen wollen. Die zweite Variante war jene, die wir gewählt haben und so dauerte es erst mal eine Weile, bis wir am anderen Ende von Zürich ankamen. Von dort aus ging es auf den Albis. Bei herrlicher Aussicht stellten wir unsere Zweitwohnung ab und genossen den Blick auf den See. Halt bei Regen, aber immerhin.

Dienstag, 30.4.2019

Am Morgen war einiges los auf dem Parkplatz. Ausdauernd waren vor allem die englischsprachigen Damen, die sich wohl für eine Wanderung hier besammelt hatten.

Antonio stand etwas früher auf, Silvia erst kurz nach 9:00 Uhr.

In Mettmenstetten machten wir uns auf die Suche nach ein paar speziellen Dosen. Dabei kreuzten wir eine ehemalige Arbeitskollegin von Silvia und hielten so noch einen kurzen Schwatz mit ihr ab. Zufälle gibt’s! Die Arbeitskollegin hat ebenfalls Ferien und wohnt nicht im Dorf und doch war sie genau zu diesem Zeitpunkt da. Silvia hat sich sehr darüber gefreut.

Unsere Reise führte uns langsam aber sicher in Richtung Innerschweiz. Immer wieder hielten wir für ein Döschen an und kamen so nur langsam vorwärts.

Nach dem Z’Vieri fuhren wir zur Glasi in Hergiswil. Vom Ahni hatte Silvia zu Weihnachten einen Eintritt für das Museum erhalten. Wow, können wir nur sagen, so ein Museum haben wir noch nie gesehen. Ganz eigenständig wird man da mit Licht und Ton von Station zu Station geführt. Am Schluss, zumindest dachten wir, dass wir am Schluss angekommen seien, wurden wir von der netten Empfangsdame besucht, die erstaunt war, dass wir noch nicht weiter gekommen sind. Sie erklärte, was uns noch erwarten würde, sorgte aber dafür, dass wir keinen Stress haben werden und so genossen wir auch den zweiten Teil der Ausstellung mit diversen Experimenten. Ja, das hat wirklich Spass gemacht. Danke nochmal an Ahni für den Gutschein, ohne den wir gar nicht auf die Idee gekommen wären nochmal hier vorbei zu schauen. Das letzte Mal als wir hier waren, das war vor ein paar Jahren, hatte die Ausstellung bereits geschlossen und so hätten wir nicht gedacht, dass wir jemals wieder hier vorbeikommen würden.

Im Restaurant Adler, Mini Beiz, dini Beiz, Kandidat am 19.09.2018, welches sich mit der Glasi zusammengetan hat, haben wir ein gutes Abendessen zu uns genommen, bevor wir einen Schlafplatz suchten.

Diesen haben wir vor einem LostPlace Haus etwas oberhalb des Dorfes gefunden. Herrlich, diese Aussicht auf den See, den Rigi und den Bürgenstock! Aber irgendwie auch ein wenig gruselig. Warum wohnt hier niemand mehr? Wem gehört das verlassene Haus? Was für Geschichten haben sich hier abgespielt?
Zu viele Fragen sollten wir uns nicht stellen und so haben wir versucht, den Abend hier einfach zu geniessen, wenn wir schon so einen einzigartigen Ort gefunden haben.

Mittwoch, 1. Mai 2019

Am Morgen genossen wir nochmal kurz diese tolle Aussicht, bevor wir uns nochmal auf den Weg in die Glasi machten, da wir den Glasbläsern nochmal zuschauen wollten. Auch ein Geburtstagsgeschenk kauften wir noch ein. Dann führte uns der Weg in Richtung Stansstad. Die Cacheserie war geplant und so wurde ein gezielter Parkplatz angefahren. Von dort aus wanderten wir in die Höhe. Links und rechts standen auf der ganzen Route Steinmännchen, wie wenn sie für uns Spalier stehen würden. Zwischen den Bäumen konnten wir immer wieder auf den Alpnachersee runterschauen. Die Caches, die uns den Weg durch das Steinschlaggebiet wiesen, konnten mehrheitlich gut gefunden werden. Gegen Schluss konnten wir dem Superpuma zuschauen, der immer wieder Wasser aus dem See schöpfte, um es dann an einem anderen Ort über dem See wieder auszukippen. Schien nur eine Übung zu sein und zum Glück schüttete er das Wasser nicht über uns aus 😉

Als wir wieder beim Auto waren, bekamen wir langsam Hunger. In Stansstad (im Rio Churrasco) assen wir sehr gut und fuhren dann weiter nach Seelisberg. Von dort aus wanderten wir runter auf die Rütliwiese. Dort wartete ein Virtualcache auf uns. Das Restaurant leider nicht, das war geschlossen. Nachdem wir auch den Schwurplatz, der symbolisch mit drei Quellen bestückt ist, inspiziert hatten, machten wir uns wieder an den Aufstieg. Nach einer Stunde kamen wir oben an. Jetzt war es Zeit um unsere Freunde zu besuchen. In Emmetten waren wir zum Abendessen eingeladen. Wow, was für eine herrliche Aussicht über den Vierwaldstättersee man von hier aus hat! Sehr gemütlich war dieser Abend und das Essen; ein Gedicht!

Es war bereits dunkel als wir uns einen Schlafplatz suchten. Der erste Versuch klappte nicht, dort war es nicht gestattet zu nächtigen, also probierten wir eine weitere Variante in Beckenried. Hier schienen wir geduldet zu werden. Immerhin hatte uns niemand verjagt.

Donnerstag, 2.5.2019

Ein Arbeiter, den wir vor unserer Abreise antrafen, sagte dass wir ein tolles Plätzchen gefunden hätten, er würde auch, wenn er könnte…schien also nicht gestört zu haben, dass wir da waren.

In Stans suchten wir noch ein paar FP Caches bevor wir weiterreisten. Das Navi schlug drei Routen vor, wir wählten jene, welche wir am wenigsten gut kannten: Über Luzern nach Arth bis zum Sattel. Auf dem Weg machten wir eine Z’Vieripause. Antonio schien aber der Mandelgipfel und der Berliner, die er mit Silvia teilen musste, nicht gereicht zu haben und so machte er sich, wie ein kleiner Junge, hinter die Chips, die er in einem Kasten gefunden hatte. Silvia musste so lachen ab dem Bild, dass sie gleich ein Foto schoss.

In Sattel führte uns eine Strasse den Berg hinauf. Dort wiesen ein paar Caches uns den Weg zu einer langen Hängebrücke in Mostelberg. Auf der Alp angekommen trafen wir neben einigen Caches zwei Esel an, die uns freundlich begrüssten. Hin und wieder mal war auch ein Mensch zu sehen, jedoch kaum mehr als Esel ;-). Für die Hängebrücke hatten wir fast etwas zu sehr getrödelt, denn um 17:00 Uhr ging sie zu. Wir begaben uns kurz vorher darauf und mussten somit fast etwas stressen, um den Cache auf der anderen Seite noch loggen zu können. Für Silvia war das gar nicht so schlecht. Sie hasst es, wenn es unter den Füssen wackelt und so konnte sie ihre Konzentration auf die Eile legen und hatte gar nicht Zeit nach unten zu schauen. Angst hatte sie trotzdem, aber Antonio konnte sie wegen des Zeitmangels gar nicht gross necken damit, was er sicher gerne getan hätte.

Kaum hatten wir wieder festen Boden unter den Füssen, ging das Tor zu und die Brücke würde erst am nächsten Tag wieder zugänglich sein.

Zwar war es noch früh, doch wir kehrten in das noch offene Restaurant ein. Dort fragten wir, ob wir draussen übernachten dürften, was vom Chef bewilligt wurde. Schön! So konnten wir in Ruhe essen und sogar ein Gläschen Wein geniessen.
Schön war es da oben!

Freitag, 3.5.2019

Am Abend kam im Radio ein Bericht übers Fluchen, der so interessant war, dass wir gar nichts anderes machen konnten als zuzuhören. In der Nacht regnete es in Strömen, was uns aber nicht vom Schlafen abhielt.

Ausgeschlafen setzten wir unsere Reise fort. Erst mal hiess das, wieder ins Tal hinunter zu fahren. Dort suchten wir einen speziell versteckten Cache recht lange. Als wir dann in Rothenburg vorbeifuhren, entdeckte Silvia auf der Karte ein paar interessante Challengecaches. Diese führten zwar wieder zurück nach Sattel, aber spontan wie wir sind, liessen wir uns davon nicht abhalten. Erst checkten wir ab, welche Herausforderungen wir überhaupt erfüllen, da es doch einige waren, kämpften wir uns von Dose zu Dose. Bei den Nichterfüllten gab es halt nur eine Notiz. Da es doch einige waren, ging uns langsam die Zeit aus. Mittagessen gehen oder alle Caches holen? – Hm…

…Mittagessen wollten wir schon, also suchten wir nur noch die Dosen, deren Aufgabe wir bereits erfüllt hatten. Als letzte Dose vor dem Essen wollten wir noch jene holen, die uns zum ältesten Holzhaus Europas führte. Viel vom Original war zwar nicht mehr da, aber es war trotzdem sehr interessant.

Gerade noch rechtzeitig kamen wir an einer Bäckerei mit Café an, um noch das Mittagsmenu zu erhalten. Inzwischen waren wir etwas in Eile, da wir zu Hause noch einen Termin hatten. Die neue Waschmaschine sollte am Nachmittag geliefert werden. Gerade noch rechtzeitig kamen wir zu Hause an. Zu waschen hatten wir eine ganze Menge und so waren wir froh, dies auch direkt machen zu können.

Nach einer wohligen Dusche mussten wir uns bereits wieder auf den Weg machen. Wie jeden ersten Freitag im Monat, ist auch heute das Treffen zum 71. FL-SG-GR Stammtisch. Beim Chinesen Red Mango in Triesen trafen wir viele Bekannte Gesichter und konnten mit ihnen ein sehr gutes Abendessen geniessen. Es war so gemütlich, dass wir später als erwartet und als Letzte, das Restaurant verliessen.

Nachdem die Wäsche aufgehängt war, liessen wir uns gerne wieder ins grosse Bett fallen.

Und zum Schluss noch ein paar Geocaches, denen wir einen FP spediert haben.

Tradis:

Magelmami’s 4000. Cache
Golden Retriever
Mettmi-Safe
Abalone
PP-H DIN 4102
Der Klempner
Magneto
Der Gruene Daumen
Nur eine Abfahrt
Pinacles-Familienweg / Regenbogen
Pinacles Willkommen 2
Pinacles ältestes Holzhaus Europas

Virtual:

Die Wiege der Schweiz

Mystery:

DieMuggels – Genesis (A rough night) (NC)
Hilfe! Wir kommen!

Auch wenn das Wetter ziemlich wechselhaft war, haben wir unsere Ferien sehr genossen und wieder einiges erlebt und neue Orte kennengelernt. Schön wars.

Osterwochenende 2019 – Motto: Planlos

Wie so oft haben wir auch in diesem Jahr nicht genau geplant, was wir an Ostern machen werden. Dass wir nicht in Richtung Süden reisen werden, das war klar, denn im Stau wollten wir unser Wochenende nicht verbringen. Also blieb noch Westen, Norden und Osten übrig. Für eine dieser drei Varianten haben wir uns dann entschieden.

 Donnerstag, 18.4.2019 (Trimmis – Hohenems)

In Richtung Memmingen sollte uns die Reise führen, das war alles, was wir an Planung im Gepäck hatten. Ja ok, ein paar FP Caches in dieser Gegend haben wir auch runtergeladen, mehr dann aber auch nicht.

Am Donnerstagabend nahmen wir am Dönerstagevent von Pakasch in Sevelen (GC84WVG) teil. Nach dem Essen und ein paar netten Gesprächen setzten wir uns ins Auto und fuhren einfach mal in Richtung Norden. Als Zwischenziel gaben wir einen Cache im Navi ein, welchen wir aber nicht unbedingt an diesem Abend erreichen mussten. Dies taten wir auch nicht. In der Nähe von Hohenems suchten wir uns ein Plätzchen aus, auf dem wir die Nacht verbrachten.

Freitag, 19.4.2019 (Hohenems – Neukirch)

Geschlafen haben wir, naja, sagen wir mal mässig gut. Antonio wurde noch immer von seltsamen, ausdauernden Rückenschmerzen geplagt, Silvia wurde von den vorbeifahrenden oder gehenden Gestalten wachgehalten.
Morgens um 6:45 Uhr hätten wir grad so gut schlafen können, doch die Österreicher scheinen am Karfreitag arbeiten zu müssen und so düste ein Fahrzeug nach dem anderen an uns vorbei. War wohl nicht so ein vorteilhaftes Plätzchen, das wir uns da ausgesucht hatten.

Um 7:30 Uhr waren wir schon auf der Weiterfahrt, was für eine der beiden reisenden Personen nicht grad so prickelnd war. Aber mit Schlafen war ja eh auch nichts mehr, daher passte das schon so.

In der Nähe von Bregenz steuerten wir eine Knacknuss mit dem Namen „Knack die Nuss GC5K2A1″ an, die für uns am frühen Morgen einen Nummer zu gross war. Auch andere Dosen liessen uns nicht an ihr Versteck. (GC2NX2P)
Das war ja nicht grad ein motivierender Start in den Tag.

Die Runde „Die farbige Logbücher (GC6PD4D)“ sollte uns mehr Glück bringen. Mit dem Velo fuhren wir sie erfolgreich ab, bis wir ein Geräusch hörten, das uns nicht passte. Ein Baum schien zu knacken, als ob er gleich umkippen würde und kurz darauf nochmal das Gleiche. Hmmmmm…..seltsam, dachten wir uns und beobachteten das ganze etwas genauer. Dabei fanden wir heraus, dass das erste Geräusch von dem Abschlag eines Golfballs kam und das anschliessende Knattern das Hämmern eines Spechts war. In der Kombination hatte uns diese Geräuschefolge ganz schön in die Irre geführt, worüber wir ganz froh waren. Mit so einer Golfoase mitten in einer riesigen Waldlichtung hätten wir nicht gerechnet. Und wenn die schon da sind und auch noch über so ein schönes Restaurant verfügen, können wir natürlich nicht wiederstehen. Golfhotel -Bodensee.
Also steuerten wir dieses an und waren um Punkt 12:00 Uhr dort. Dass wir mehr Schweizer als Deutsch antrafen, lag vielleicht auch an den Preisen, die für unsere Nation zwar gut zahlbar, aber vielleicht für Deutschland eher hoch angesetzt sind.

Schnipo für Antonio und ein Green Burger für Silvia gab es zum Mittagessen. Silvia merkte erst während dem Essen, dass ein Diesel (Colabier) nicht das ideale Getränk war, da wir bis dato noch nichts gegessen hatten. Trotzdem haben wir wieder zum Auto zurückgefunden und auch alle restlichen Caches der Runde auf dem Weg dahin gefunden.

Nun musste ein neuer Plan her. Eine Letterbox, „the white rabbit (GC5W9GR)“ die wir zu Hause schon angeschaut hatten, fiel uns noch zum Opfer bevor wir bei einem Schloss bzw., dessen Café landeten. Silvia war noch immer platschvoll vom Mittagessen, so dass Antonio sich den Latte Macchiato und den Eiskaffee selber bestellen musste und auch nur wenig Hilfe beim Austrinken bekam.

Zum Abschluss des Tages liessen wir uns auf einen Multi ein „Indy’s Reise um die Welt (GC2ZGCP)“. Auch hierfür wurden die Velos wieder abgeschnallt. Die Tour führte uns quer durch einen grossen, schönen Wald und, wer hätte das gedacht, wir haben alle 10 Stationen und den Final gefunden. Ein wirklich toller Multi, der uns echt Spass gemacht hat.

Nun kam wieder die Frage nach einem Schlafplatz auf. Zu Essen hatten wir noch das Picknick vom Mittag, welches wir nicht gebraucht hatten. Also trauten wir uns, das Auto in den Wald zu stellen. Dort assen wir gemütlich zu Abend und kümmerten uns um Lese- bzw. Schreibarbeiten, bis….ja, bis der Jäger kam. Der fragte uns, ob wir länger bleiben. Vorsichtig erklärten wir, dass wir hier gerne die Nacht verbringen würden. Dies schien für ihn kein Problem zu sein. Sein Gebiet sei genug gross, so dass er auch gut auf die andere Seite gehen können, dort habe es auch Wildschweine. Wir bedankten uns und versicherten, dass wir ganz leise sein werden. Er hingegen bat uns, nicht allzuleise zu sein, sonst käme seine Beute vielleicht hier her statt zu ihm. Wow, was für ein toller Jäger. Schon mal hatten wir eine angenehme Begegnung mit einem Jäger in diesem Land. Glück, Zufall oder sind alle Jäger hier so freundlich und tolerant?

Mit dieser Bewilligung wird es sich bestimmt besser schlafen lassen, denn so wissen wir nun, dass wir sicher niemandem im Weg sind.

Samstag, 20.4.2019 (Neukirch – Bad Waldsee)

Kurz nach Acht wachten wir auf. Silvia wollte gerade etwas sagen, doch Antonio hielt den Finger vor seinen Mund. Er wollte das Vögelchen, welches er gehört hatte, beobachten. War dann aber schon weg bis er unten war…

Nun starteten wir in den heutigen Tag. Auf dem Weg nach Ravensburg sammelten wir noch ein, zwei Dosen zusammen. Die erste mit dem Namen „Da lachen sich die Götter zu tode (GC1ME9Y)“ war echt speziell.

Angekommen in Ravensburg, wollten wir eigentlich in die Bibliothek. Natürlich hatten wir uns vorher erkundigt, ob diese heute geöffnet ist. Allerdings auf der falschen Seite, wie sich vor Ort herausstellte. Jenu, dann machen wir halt nur den Webcamcache (GCNXZ1) und gönnen uns dann ein ausgiebiges Frühstück. Obwohl es des Marktes wegen recht viel Leute in der Stadt hatte, versuchten wir uns an einem Mysterie. Mit etwas Hilfe bekamen wir’s dann auch hin. Danke den ehrenhaften Helfern 😉

Nun hatten wir genug von der Stadt und setzten uns wieder ins Auto. Etwas ausserhalb statteten wir einem Zombie-TB-Hotel (GC68ZG4) einen Kurzbesuch ab. War aber nichts zum Übernachten für uns, zumal es auch noch viel zu früh dafür war.

Da wir uns beide etwas lädiert vorkamen, steuerten wir das Thermalbad von Bad Waldsee an, in welchem wir uns durchsprudeln liessen und entspannten. Nach einem Spaziergang, und einem lustigen Cachebesuch, „Beim Gondelhafen am Stadtsee (GC3PC54)“ durch die Altstadt, hatten wir, wie könnte es auch anders sein, Hunger. Also suchten wir uns ein gemütliches Lokal um zu Speisen. Fündig wurden wir im Hotel Grüner Baum.Schon mit der kleinen Portion waren wir mehr als nur satt und so kugelten wir zum Auto und hofften nicht mehr allzu weit fahren zu müssen. Mussten wir auch nicht, lediglich über die Strasse. Da schlugen wir unser Lager auf. Müde waren wir, auch wenn es noch gar nicht spät war.

Mal sehen, wo es uns morgen hin verschlägt…

Sonntag, 21.4.2019 (Bad Waldsee – Bad Waldsee)

Die Nacht auf diesem Parkplatz war ganz ok. Um 8:20 Uhr stiegen wir aus den Federn. Ein paar Multis hatten wir am Vorabend noch zusammengetragen oder zumindest Teile davon, so dass wir noch Arbeit vor uns hatten. Der Weg zum ersten Ziel kreuzte sich mit vielen äusserst freundlichen Kirchengängern. „Guten Morgen, frohe Ostern“, hörten wir von allen Seiten und wünschten natürlich das Gleiche zurück.

Das nächste Ziel war die Webcam, denn diese Station hatten wir am Vorabend vergessen. Gleich nebenan stand eine Bäckerei, die uns zu einem ausgiebigen Frühstück verführte. Gesättigt gingen wir noch ein paar geplante Stationen an, bis wir die gewünschten Finale beisammen hatten. Ganz überall waren wir nicht erfolgreich, aber da wir ja eh Multimuffel sind, waren schon die gelösten ein grosser Erfolg für uns.

Bad Waldsees Scheinheilige (GCVYTM)
Stadtführung Bad Waldsee SO (GC706EJ)
Teichrunde (GCX39R)

Am Rande von Bad Waldsee gab es ein paar Tradirunden, die wir uns vorknüpfen wollten. Dafür machten wir die Fahrräder wieder startklar und radelten los. Die eine Runde führte über den Golfplatz, was gar nicht so ungefährlich war, wie wir feststellen mussten. Sind dann aber zum Glück heil geblieben und konnten noch eine weitere Runde anhängen. Gegen Schluss ging uns das Wasser aus und so waren wir, vor allem Silvia, froh als der Weg sich dem Ende zu neigte. Antonio genoss noch den kurzen Downhill-Singletrail, der Silvia nicht wirklich Spass bereitete.

Neros Joggingrunde (GC84A8V)
Tour around Bad Waldsee (GC6CRM9)
Terrainkurweg (GC4J27D) und ein paar weitere am Wegesrand.

Das Golfcafé war nur für Mitglieder, weswegen wir uns halt im Haus am See einen Zvieri gönnten. Eben dort, wo wir am Multi „Haus am See (GC3BFXD)“ (wegen einer Baustelle) gescheitert waren.

Ein spezieller Sparschweinmulti „Schmunzi’s Sparschwein (GC78KV4)“ bildete unser nächstes Ziel. Dieser war ganz schön aufwändig und liess unsere müden Gehirnzellen wieder wach werden. Überraschenderweise hatten wir richtig gerätselt und konnten so erfolgreich bis zum Logbuch vordringen, wer hätte das gedacht.

Von Rätseln und Multis hatten wir genug für heute und so überlegten wir, was unser nächster Programmpunkt sein könnte. Bad Wurzach stand zur Auswahl oder die Reise in Richtung Süden oder….keine Ahnung. Eigentlich hatten wir uns für Bad Wurzach entschieden, haben dann aber auf der Fahrt doch umdisponiert und sind wieder in Bad Waldsee gelandet. Dort, gegenüber vom Vorabend, im Hirschen, haben wir das Abendessen zu uns genommen. Im Anschluss noch ein Spaghettieis in der Eisdiele, da Antonio diese Art von Glace noch nicht kannte und wir erst vor kurzem mit jemandem darüber gesprochen hatten.

Silvia wollte noch die Kirche anschauen, da sie am Morgen wegen der Messe nicht hinein konnte. Als sie reinkam, war der Pfarrer gerade dabei, alle Türen abzuschliessen. Sie fragte, ob sie nun engeschlossen werde, doch er gewährte ihr noch ein paar Minuten, so dass sie noch zwei Kerzchen anzünden konnte und den speziell beleuchteten Altar bestaunen konnte, von dem sie noch immer nicht weiss, ob er natürlich oder künstlich beleuchtet wurde. Kaum draussen, hörte sie die Schlüssel hinter sich im Schloss drehen.

Wieder auf dem gleichen Parkplatz wie schon in der Nacht zu vor, machten wir es uns gemütlich und liessen den Abend mit unseren digitalen Geräten ausklingen.

22.4.2019 (Bad Waldsee – Trimmis)

Schon in der Nacht als Silvia mal auf die Uhr sehen wollte, kam es ihr komisch vor, doch als die Uhr am Morgen noch immer 7:20 Uhr anzeigte wusste sie, dass das Gerät stehen geblieben war. In Wirklichkeit war es ca. eine Stunde später, doch die Uhr muss schon am Vorabend um diese Zeit stehen geblieben sein.

Wir standen auf, packten gemächlich unsere Sachen zusammen und fuhren dann in Richtung Südwesten. Dort erwartete uns ein spezieller Cache. „crazy #4 (GC2DNRH)“ Schneller als erwartet standen wir im Logbuch, doch dafür bissen wir uns am Bonus die Zähne aus. „crazy #4 – Bonus (GC2DNRZ)“ Entweder hatten wir was falsch ausgerechnet, oder Tomaten auf den Augen.

Viel stand nicht mehr auf dem Programm. Eine Dose verlangte uns nochmal etwas Geschicklichkeit ab, oder vielleicht auch einfach nur genaues Lesen. Der Stressfaktor war einfach etwas höher als normal, weil das Ganze direkt an der Hauptstrasse gemacht werden musste und man sich sehr ausgestellt vor kam. Hat aber trotzdem gut geklappt. „Die Perle (GC3HNQF)“ Stand am 24.04.2019: 1005 Favoriten / Punkte = 81%

Nun war noch ein Virtual auf der Karte. „Geistiger Spaziergang durch LA – Virtual Reward (GC7B804)“ Dieser schien entspannter zu werden und so war es dann auch. Aber nur, weil wir den letzten freien Parkplatz erwischt hatten. Gemütlich spazierten wir zum See und erfüllten die verlangte Aufgabe.

Nun stand Mittagessen auf dem Programm. Aber wo? Gar nicht so einfach in dem Getummel in der Gegend von Friedrichshafen. Nach etwas Suchen, fast so wie beim Cachen ;-), fanden wir ein Lokal, das offen hatte und auch noch Parkplätze in der Nähe waren. Hirsch-Oberdorf

Nach der guten Speise traten wir den Heimweg an. Gecached hatten wir genug. Ob wir irgendwo im Stau stehen werden? – Mussten wir nur kurz bei Bregenz und das auch nur wegen der vielen Ampeln und dann vor der Grenze lief es nochmal kurz stockend.

Wohlbehalten kamen wir zu Hause an und freuten uns darüber. Aus dem Garten wurden Rhabarbern geholt und das Abendessen zubereitet, welches nach dem Auspacken und Waschen genussvoll verspiesen wurde.

Trotz Antonios Rückenschmerzen, die sich zum Glück inzwischen wieder fast restlos verduftet hatten, und Silvias Erkältung, welche hoffentlich auch bald wieder abzieht, hat uns das planlose Wochenende Spass gemacht.

Ein Jahr danach…

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Bescheid, dass Günther (so der Name meines Krebses) nicht mehr unter uns beziehungsweise in mir lebt, habe ich nun einen weiteren Untersuch hinter mich gebracht.
Am Dienstag hatte ich den Termin für das MRI / RX und den Blutuntersuch. Das Ergebnis wartete heute auf uns.
Auch dieses Mal hat mich mein Schatz zur Besprechung begleitet.

Komisch wie sich Gedanken entwickeln können. Dabei hatte ich doch am Dienstag als ich ins Kantonsspital einrückte absolut keine Anzeichen dafür, dass der Untersuch negative Ergebnisse ausspucken könnte. Doch als ich die Zeit der Chemo so Revue passieren liess, wurde es mir schon etwas komisch (was wäre wenn und so Sachen) und die Zeit bis zum heutigen Tag zog sich in die Länge. Auch hatte ich schon besser geschlafen als die letzten zwei Nächte, was meinem Schatz wohl genau so ging.

Am Dienstagmorgen war als erstes Blutentnahme angesagt, natürlich nüchtern.
Ich war viel zu früh bei der Onkologie im 4. Stock.
So nahm ich erst mal auf der bekannten roten Bank platz!
Lange musste ich nicht warten, bald wurde ich ins Zimmer gebeten wo ich gleich angezapft wurde.
Ein Stich und die rote Sauce floss in Strömen in die bereitgestellten Röhrchen.
Die Nadel mit dem „Port“ wurde noch im Arm gelassen, weil ich ja noch Kontrastmittel beim MRI verabreicht bekommen werde.

Als die Abpumpaktion vorbei war, war ich immer noch zu früh dran und so besuchte ich meinen Physiotherapeuten Wim, welcher mir während vielen Wochen versucht hatte zu helfen, die Polyneuropathie zu lindern.
Er war total überrascht und der Zeitpunkt des Besuches sehr passend, hatte er doch gerade Pause. So quatschten wir ein bisschen bis ich zum MRI musste.

Kein Empfang aber eine Klingel wartete darauf von mir betätigt zu werden 🙂
Schwups und schon ging die Tür auf, ein Formular, welches von mir ausgefüllt werden wollte landete unter meiner Nase.
Zwei Minuten später stand ich schon in den komischen papierenen Klamotten vor dem Gerät.
Ich wurde dann darauf geschnallt und instruiert was ich wann und wie machen solle, also wie ich atmen müsse. In die linke Hand wurde mir ein Notfallknopf gelegt, für alle Fälle.
Bevor es aber in die Röhre ging, wurde ich noch gefragt was ich für Musik haben wolle und dann wurden mir die Kopfhörer verpasst und ab ging’s.

Augen zu und durch, das passt hier nicht schlecht.
Auch wenn es ab und zu ein bisschen laut war (nicht die Musik), war es gar nicht so schlimm wie viele berichten. Einfach da liegen, Augen schliessen, Musik hören und entspannen.

Die Zeit verflog im Nu und das Kontrastmittel hab ich dieses Mal nicht gespürt (nicht so wie damals beim PET-CT).
Als ich sah wie spät es war wusste ich, ich kann die Verspätung von 15 Minuten nicht mehr aufholen. Ob ich trotzdem noch ein paar Röntgenstrahlen abbekommen werde? Ist ja nicht mein Fehler, dass ich zu spät dran bin.

Na, apropos Fehler! Bin ich doch tatsächlich in der falschen Abteilung gelandet.
Eine freundliche Frau hat mir dann den Weg gewiesen und als ich mich dort gemeldet habe, war alles easy. Ich wollte mich schon im Warteraum hinsetzen, da wurde ich schon ins Röntgenzimmer gebeten.

Hier ging es sehr schnell und schon konnte ich mich wieder anziehen.
Endlich war es auch Zeit zu essen, so fragte ich meinen Schatz, ob sie mit mir Zmittag essen wolle.

Da bot sich doch die Gelegenheit mal was Neues auszuprobieren. Wir verabredeten uns in Chur im Restaurant Tennis-In.
Wir bestellten uns einmal das Menu I und einmal das Menu II um beides zu testen.
Auch wenn wir ein bisschen lange warten mussten, konnte das Essen dies wieder wett machen, denn es war sehr gut.

Nun hiess es warten bis am Donnerstag um mit dem Arzt die Resultate zu besprechen.

Jaja, so zwei Tage und zwei Nächte können lange sein!
Viele unschöne Gedanken, was mich verwirrte, da ich doch ein positivdenkender Mensch bin.
Gegen aussen versuchte ich es auch, ertappte mich aber immer wieder und erkannte mich nicht!
Ein schlechtes Omen? Ach was, pap­per­la­papp!!!

Heute Donnerstag nun also endlich den Termin.
Meine Liebste hat sich ein paar Stunden frei genommen um mich zu begleiten: Vielen Dank mein Schatz, das bedeutet mir sehr viel.
So nahem wir im vollen Wartezimmer platz, nachdem wir uns angemeldet hatten.

Mein Arzt, Dr. med. Michael Schwitter, holte uns ab und wir watschelten ihm in sein Besprechungszimmer nach.
Er war dann so gütig und hat vorweg schon mal die gute Nachricht verkündet, dass alles in bester Ordnung ist 🙂
Ich glaube man hat unsere Steine fallen hören 🙂
Was sind wir froh! So war der Rest der Besprechung und die Untersuche viel entspannter.

Und wie geht es weiter?
In den ersten zwei Jahren muss ich alle drei Monate zur Blutentnahme und alle 6 Monate ins MRI. Ein Jahr habe ich ja nun hinter mir.

Nach drei Jahren nur noch alle sechs Monate zur Blutentnahme während zwei Jahren.
In den Jahren sechs bis zehn dann nur noch einmal im Jahr.

Nun heisst es wieder im Alltag das Leben so gut wie möglich zu geniessen.
Man lebt nur einmal und es kann ja auch ohne Krankheit im nächsten Augenblick vorbei sein.

Da bekommt der bekannte Spruch ja eine ganz andere Bedeutung (zumindest für mich):

„Geniesse jeden Tag als ob es dein letzter wäre!“

Reviewertreffen CH-FL in Winterthur

So ganz spontan war unser Ausflug nach Winti nicht: Ein Treffen mit den anderen Reviewern der Schweiz und dem Liechtenstein stand an, nicht nur zum arbeiten, nein auch um ein paar Geocaches zu suchen. Dabei war einer der besten die wir bis dato besucht und gefunden haben.
Im Anschluss stand noch eine kleine Geburtstagsparty auf dem Programm. Und schwups, war das Wochenende schon wieder vorüber.

Schon vor einer Weile hatten wir den Standort abgemacht, an welchem wir unser nächstes Treffen durchführen werden. Winterthur liegt recht zentral und da liegen auch noch ein paar Dosen rum, die wir alle noch offen haben. Auch eine günstige Übernachtungsgelegenheit bietet diese Stadt an und so spricht nichts mehr gegen diesen Standort.

Am Samstag, 2.3.2019, haben wir hoepsillenium, wie vereinbart, in Sargans abgeholt und sind dann in Richtung Unterland gedüst. Auf dem Weg mussten wir im Glarnerland noch kurz einen Halt einlegen, um dort die verkauften Slicks zu übergeben. Trotzdem sind wir noch pünktlich in Winterthur angekommen, sogar noch ein paar Sekunden vor den anderen. Das stimmt zwar nicht ganz, Greenfix stand in seiner auffälligen Jacke bereits vor der Unterkunft.

Nach der Begrüssung, schmiedeten wir im Café nebenan dann einen Plan für den Tag und schon ging’s los. Aber erst wollte Frau GulaSens noch ausprobieren, was in vielen Jahren mal auf sie zukommen könnte. Zum Glück ist sie noch Lichtjahre davon entfernt…
Beim ersten Cache spritzte das Testosteron nur so herum. Jeder wollte als erstes auf dem Container sein, doch Geckofüessli hat halt nur einer 😉

Als die „Jungs“ sich dann wieder etwas beruhigt hatten, machten wir uns auf einen ausgedehnten Waldspaziergang und liessen uns von den Döschen führen. Oder war es eher die extrem gute Karte von Herr GulaSens, die uns den richtigen Weg wies? Dass wir nie jemanden auf der Tour verloren haben, liegt wahrscheinlich an Greefix, denn seine auffällige Jacke, deren Farbe etwas unterschiedlich wahrgenommen wurde, konnte man auch im Wald über weite Distanzen erspähen.

Kaum hatten die Frauen sich kurz einem Kunstobjekt gewidmet, schienen die „Jungs“ wieder etwas Aufmerksamkeit zu brauchen und so trafen wir Mr.loslachen auf einem Baum wieder an. Naja, ganz so stimmt das nicht, denn wir konnten schon noch mitverfolgen, wie er „behende“ (wie Frau GulaSens es zu pflegen sagt) da hochgekommen war.
Da wir nicht ganz sicher waren, ob das an seinen Geckofüessli gelegen hat, durfte srebeelis den nächsten Baum erklimmen. Geht also auch ohne Geckofüessli problemlos, dies war nun bewiesen 😉

Am Entenweiher gönnten wir uns eine kurze Pause, war ja auch sehr idyllisch da. Auf dem weiteren Weg zeigten sich uns sogar schon ein paar Schneeglöckchen, die sich wohl, wie wir, auf den Frühling freuen.

Da noch Arbeit auf uns wartete, mussten wir uns langsam aber sicher wieder auf den Rückweg begeben. In der Unterkunft nahmen wir schon mal die bequemen Sofas in Beschlag, während wir auf den Glockenschlag warteten. Pünktlich um 16:00 Uhr wurde das Gitter der Rezeption hochgezogen, so dass wir einchecken konnten.
Nachdem wir die stylischen Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns wieder in der Lounge, um die Traktandenliste abzuarbeiten.

Das Abendessen hatten wir uns nun aber wirklich verdient. Im Outback, welches uns auf die andere Seite der Erdkugel mitzunehmen schien, wollten wir unseren Hunger stillen. Dummerweise liess sich das Personal für gewisse Leute etwas zu viel Zeit. Ist auch fies, wenn man so hungrig ist und dann auch noch so lange warten muss.
Nach dem Essen waren alle wieder bei Laune und somit bereit für den nächsten Cache. Einen ganz besonderen hatten wir uns ausgesucht, oder besser gesagt empfohlen bekommen:
Ghost of Winti Night Cache NC GC6XYZ1
Vor Ort erschreckten wir erst mal die bereits Suchenden, was vielleicht nicht ganz so nett war, aber halt einfach sein musste 😉
Nachdem wir uns dann auch als Cacher zu erkennen gegeben haben, durften wir mithelfen, denn sie waren noch nicht am Ziel. Wir starteten ganz am Anfang und standen dann am gleichen Ort wie sie an. Mit gemeinsam rauchenden und gleichzeitig faszinierten Köpfen, haben wir es dann geschafft weiter zu kommen und bis zum Logbuch zu gelangen. Fazit: Einfach nur „WOW!“ Echt der Hammer! Mehr können und wollen wir an dieser Stelle gar nicht verraten. Ist wohl einer der besten Caches, die wir je besucht haben. Herzlichen Dank an den Owner!

Nach diesem Abendteuer trennten sich dann unsere Wege. Während die eine Gruppe zum Bahnhof fuhr, da Greenfix wieder nach Hause fuhr, suchten die anderen noch ein ganz schön anspruchsvolles Dösli, das sich aber ebenfalls gelohnt hat street view GC33EK3
Die anderen waren schon bei einem Schlumi im Outback, als wir wieder zurückgekommen sind, gut, wir haben uns auch etwas Zeit gelassen und noch ein, zwei weitere Dösli besucht.

Nach den Verhandlungen um den Zeitpunkt, wann wir uns am nächsten Morgen wieder treffen, (ist nicht ganz einfach mit Mrs. loslachen) haben wir uns todmüde ins Bett fallen lassen, konnten aber erst so richtig schlafen, als die Party nebenan zu Ende war.

Das Frühstück wurde an einer Tankstelle eingenommen. Nein, nicht in einem Café im Tankstellenshop, draussen bei den Zapfsäulen; gemütlich ist, wenn man’s sich gemütlich macht 😉

Gestärkt fischten wir dann den ersten Cache dieses Tages aus dem Fluss, bevor wir uns wieder in einen Wald begaben und uns von der super Karte, die Herr GulaSens hatte, führen liessen. Bei dem kuscheligen Stofftierli-Virtual gab’s noch ein Gruppenfoto. Leider haben wir vergessen ein Foto von den farbigen Häuserblöcken auf der anderen Talseite ein Foto zu schiessen, die haben uns irgendwie fasziniert…

Um die Windstärke zu testen, gibt es verschiedene Methoden 😉

Ein paar Caches haben wir dann noch „kontrolliert“ bevor wir bei einem Multi hängengeblieben sind, der uns ganz schön aus der Reserve lockte. Alle waren zwar nicht so begeistert von der Idee, sich dieser Herausforderung anzunehmen, aber gegen die Mehrheit kommt man nicht an…

Jemand hatte wohl an der Uhr gedreht, denn es war auf einmal Zeit aufzubrechen, zumindest für uns. Die Einladung zum Mittagessen liess sich nur schlecht verschieben. Also packten wir hoepsillenium, verabschiedeten uns von den anderen und düsten zu den CRAZY FROGS GC7B92J

Jetzt aber los, das Essen wartet! Nachdem wir hoepsllenium zum Bahnhof gebracht hatten, wurde der Göttibuab von Silvia besucht. Dieses verschlief zwar das Mittagessen, aber der Kuchen wurde ja auch erst angeschnitten, als der kleine Jubilar wieder wach und bereit dafür war. Nach der Bescherung wurde noch ein wenig gespielt und dann war es Zeit nach Hause zu fahren.

Was waren wir froh, dass wir in die andere Richtung als alle anderen fuhren und so schon bald wieder zu Hause angekommen sind.

Hat Spass gemacht, danke an alle, die mit uns das Wochenende verbracht haben! Und einen ganz besonderen Dank an srebeelis, für die Organisation des Treffens!

Eine überraschende Reise im magischen Genussexpress

Ein ganz normaler Mittwoch. Ja, so starteten wir in den Tag. Doch dann kam alles anders als geplant. Wobei wir ja gar nichts geplant hatten, was ein grosser Vorteil war. Denn dadurch sind wir zu einem speziellen, wunderschönen Abend in toller Gesellschaft und exklusivem Ambiente gekommen. Na, bist du gwundrig geworden?

Am Morgen haben wir noch zueinander gesagt, dass Sybille dann Geburtstag hat. Und so hatten wir im Sinn, ihr dann im Lauf des Tages dann mal zu gratulieren…

Um ca. 9:00 Uhr klingelte bei Antonio das Telefon und wer war am anderen Ende? – Genau, Sybille! Er fragte sie, ob sie ihn angerufen hat, damit er gleich gratulieren kann 😉 Ja, so ähnlich war es, doch in dem Zusammenhang hatte sie noch ein weiteres Anliegen, welches dann später noch genauer geschildert wird.

Silvia schaute zwischendurch mal auf ihr Telefon und fand dort eine Nachricht von Antonio mit dem Titel „DRINGEND“. Eigentlich hatte sie keine Zeit, doch das schien etwas Wichtiges zu sein und so lass sie die Nachricht vor dem nächsten Termin. Ob es möglich sei, um 17:15 Uhr am Bahnhof in Chur zu sein….und dass es etwas mit Sybille zu tun habe…und dass es etwa bis 21:00 dauern würde. Viel mehr Infos konnte sie in der Kürze nicht aus der Nachricht entnehmen. Ein kurzes „ok“ musste reichen und schon war das Telefon wieder verstaut.

Am Mittag folgte dann die ausführliche Berichterstattung, worum es genau geht bei dem ominösen Termin. Dani hatte vier Plätze im Magie Genussexpress reserviert, was sein Geburtstagsgeschenk für Sybille war. Da jedoch die ursprünglichen Gäste kurzfristig absagen mussten, brauchten sie nun Ersatz. Wer könnte wohl so spontan einspringen und mag gutes Essen und spezielle Unterhaltung? – Klar, dass die Wahl hier auf Antonio fiel.

Wir freuten uns sehr und waren gespannt, was uns erwarten würde. Mit dem Bus fuhren wir nach Chur. Wir waren früh dran und so schlenderten wir noch etwas auf dem Bahnhof herum als Nadja uns entdeckte, mit welcher wir so lange quatschten, bis unsere Gastgeber dazustiessen.

Nun konnte das Abenteuer losgehen. Auf Gleis 11 wurden wir bereits mit einem roten Teppich empfangen. Der Magier Tino Plaz wärmte uns mit ersten Zaubertricks schon mal auf. Auch wenn er erst wie ein einfacher, bescheidener Prättigauer Zauberer ausssah, hatte er alle in kürzester Zeit in seinen Bann gezogen. Unfassbar, was er uns bereits auf dem Perron für eine Show bot!

Im nostalgischen Speisewagen von 1934 fühlten wir uns gleich wohl und auch hier liess der grandiose Zauberer nicht lange auf sich warten und faszinierte uns immer wieder aufs Neue. Unglaublich!

Mit einem Cüpli stiessen wir auf Sybille an, die älter wurde, als sie aussieht.
Bald schon standen zwei prächtige Capuns sursilvans vor jedem von uns, allerdings nicht lange, denn sie waren zu gut, als dass man sie einfach so hätte stehen lassen wollen. Mal was anderes für uns, da wir noch nie eine vegetarische Variante davon probiert hatten.

Capuns sursilvans

Wir waren schon ein gutes Stück in Richtung Disentis gefahren und draussen war es bereits dunkel als der Hauptgang serviert wurde. Salt in bocca mit Risotto und Gemüse. Ein wahrer Gaumenschmaus. Auch zwischen den Gängen war für Unterhaltung gesorgt, da entweder der Magier auftauchte oder wir durch die Knobeleien auf den Tischen beschäftigt waren.

Salt in bocca mit Risotto und Gemüse

In Disentis wurden wir gebeten auszusteigen. Tino der Zauberer beeindruckte uns auch hier auf dem Perron mit unglaublichen und nicht zu durchschauenden Tricks, die uns zum Staunen brachten. Da es doch recht kalt war, durften wir wieder in den warmen Zug steigen. Die Rückfahrt stand auf dem Programm. Hab ich schon gesagt, dass in der Crew plötzlich auch noch ein Geocacher auftauchte? Fluma stand plötzlich in der Kochschürze da. Damit hätten wir auch nicht gerechnet und als er dann diese auch noch aufknüpfte – nein es gab keinen Stripties – er zeigte uns sein neues Geocachershirt mit der Aufschrift „Leg dich nie mit einem Geocacher an, denn er kennt Orte, an denen keiner dich findet“. Wenn das nicht cool ist 😉

Das Dessert kam ebenso nostalgisch und magisch daher, wie die Stimmung eh schon war. Und so genossen wir auch diesen letzten Gang noch, bevor wir wieder in Chur eintrafen.

Ein wunderschöner Abend, der uns spontan zugetragen wurde. Herzlichen Dank an Sybille und Dani, dass ihr uns mitgenommen habt. Wir hatten viel Spass und Freude 🙂