Archiv des Autors: Silvia

Silvias Bilder – wieder mal was von mir

Ich bin nicht mehr so oft in der Malstube, aber hin und wieder zieht es mich schon wieder vor die Leinwand. Weiss und leer steht sie da, bis es mich packt und etwas Neues entsteht.

Hier mein aktuellstes Werk:

Wasser, Weite, Ruhe,….

Das nächste Bild ist bereits in Entstehung, bzw. zwei Werke sind begonnen, doch das dauert noch eine Weile bis die zu Ende geführt sind. Eines ist zeitlich begrenzt, weswegen das Andere wohl noch etwas warten muss…

Rückblick 2018

Das Jahr hat mit Bangen um eine gute Genesung für Antonio begonnen und ging weiter mit guten Ergebnissen, die uns aufatmen liessen. Den Rest vom Jahr haben wir dann damit verbracht, dankbar das Leben zu geniessen. Einige Reisen haben uns viele neue Erfahrungen und tolle Erlebnisse beschert.

Wir hoffen, dass auch du glücklich und zufrieden auf dein Jahr 2018 zurückblicken kannst und wünschen dir ganz viel Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und viele schöne Momente im 2019!

Auf der Huaba haben wir Sonne getankt, der Bus hat ein neues Logo erhalten, in Bratislava wollte sich ein Cache nicht zeigen, von Sardinien sind wir nach Korsika gereist, unser 10 jähriges Zusammensein konnten wir feiern, in Italien haben wir mit Kollegen Auffahrt verbracht, auf dem Piz Beverin war ich auch noch, und auch auf dem Haldensteiner Calanda. Eine Gams konnte nicht fliehen, was mir ermöglicht hat, diesen Moment festzuhalten. In Wien haben wir einige Kilometer gemacht und hoch über Bivio war es auch wunderschön. Auch den Felsberger Calanda haben wir in diesem Jahr bestiegen und einige Vitrualcaches besucht, so wie auch jener im Liechtenstein.
Z Ahni ist 89 Jahre alt geworden, mein Neffe und Göttibueb ist zur Welt gekommen, in Korsika heben wir einen „herzigen“ Virtualcache besucht, der europäische Teil des Teams Alan hat zusammen Weihnachten gefeiert, durch ganz Italien sind wir gekurvt, den Felsberger Calanda haben wir erklommen, am Comersee waren wir mit Kollegen am Cachen, eine Melone ist auf einem schwangeren Bauch gelandet, auf dem Haldensteiner Calanda haben wir unsere Gesundheit gefeiert, in Italien hatten wir tolle Erlebnisse, Kean hat uns besucht, unser zehn jähriges Jubiläum durften wir feiern, in Österreich waren wir am Wandern und am Riedertreffen hat man uns hinter einen Rahmen gestellt.

10 Jahre Antonio und Silvia

(Silvia, 13.5.2018)
Es war im Jahr 2008. 23 Jahre jung war ich damals. In einer kleinen Gemeinde im Kanton Zürich hatte ich meine erste Arbeitsstelle zwei Jahre zuvor angetreten und sie bereitete mir noch immer grosse Freude. Zu meiner 2.5 Zimmerwohnung, hatte ich auch noch einen Garten.
Und dann kamst plötzlich du. Einfach so aus dem Nichts heraus hast du mein Herz auf den Kopf gestellt. Schmetterlinge in meinen Bauch fliegen lassen und mein Leben verändert.
Ja, das war der Beginn einer wunderschönen Beziehung. 10 Jahre ist es nun her und ich freue mich über jede Sekunde, die ich mit dir verbringen durfte. Unvorstellbar viele Abendteuer haben wir zusammen erleben dürfen und ich hoffe, dass es noch ganz viel mehr werden.
Da ich gerne auf diese Zeit zurückblicke, habe ich aus jedem Jahr ein Bild ausgewählt und einen kurzen Text geschrieben, um die zehn Jahre ganz kurz zusammenzufassen.

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Silvias Bilder – Die erste Geburtstafel

Aufgrund eines freudigen Ereignisses, durfte ich eine Geburtstafel erstellen.
Dabei habe ich neue Materialien kennengelernt und auch neue Techniken ausprobiert.

War zwar ziemlich aufwändig, aber hat Spass gemacht und gelohnt hat es sich allemal.

  

Der kleine Knirps bekommt zwar noch nichts davon mit, aber vielleicht haben seine Eltern Freude daran 😉

Neue Kollektion: Silvias Bilder Sommer 2017

Inspiriert durch ein Bild, welches ein Kollege mir gezeigt hat, habe ich in diesem Sommer eine neue Kollektion (Acryl auf Leinwand) erarbeitet. In (für meine Verhältnisse) kurzer Zeit, sind drei Bilder entstanden, welche ich nun präsentieren darf:

Power

Inspiriert durch das Leben, den Sommer und die Kraft der Freude stahlt dieses Bild für mich einen gewissen Power (Lebenskraft) aus.

Felder

Die Fruchtbarkeit der Natur aber auch wahnsinnig viel Freiheit zu weiteren Interpretationen öffnen dieses Bild um das darin zu sehen, womit es einen im ersten Eindruck verbindet.

Meerblick

Zurück aus den Ferien hat mir das Meer (die Nordsee) ganz spezielle Erinnerungen an tolle Erlebnisse hinterlassen, welche ich in diesem Bild auf meine Art und Weise ausgedrückt habe.

Auch wenn es mir nicht bei allen drei Bildern leicht fällt, stehen sie zum Verkauf (Preis auf Anfrage). Das eine oder andere wird vielleicht bald in Vals im Schaufenster der Bibliothek zu sehen sein.

Nach 9 Jahren wieder in St. Martin

Vor ziemlich genau neun Jahren waren wir das letzte Mal in St. Martin.
Damals waren wir erst seit Kurzem zusammen. Das kleine Walserdörfchen hat uns schon damals sehr gut gefallen und wir wussten, dass wir da wieder hinkommen wollen.
Dass es allerdings neunen Jahre dauern wird, hätten wir damals wohl kaum gedacht.

Diesmal war es ady73, der uns zu diesem Ausflug animierte. Schon vor einem Jahr schwärmte er uns von dem leckeren Maluns vor, den man hier bekommt. Inzwischen haben die Wirte des Restaurants gewechselt, doch dieses Gericht steht noch immer auf der Karte. Also machten wir uns heute auf den Weg ins abgelegene Dörfchen. Unsere Mission: Maluns testen!

Ein rustikales Stübchen erwartete uns. Da fühlten wir uns gleich wohl, doch das gesuchte Gericht war draussen auf den Menutafeln nirgends beworben worden. Die Erleichterung war gross, als wir bei der Bestellung erfolgreich waren. Schon nach kurzer Zeit standen die drei Portionen Maluns vor uns. Jetzt sind wir aber gespannt. Ady73 schob erst mal seinen Käse zu Antonio rüber. Dann probierten wir vorsichtig,…..mhhhhh,lecker! Juhu, der Maluns hat den Test bestanden. Wirklich lecker! Gut, nicht ganz so lecker wie bei ady73 zu Hause, aber trotzdem wirklich gut. Während wir noch mitten am Essen waren, war ady73 sein Teller bereits leer. Gut für uns war es schliesslich das Frühstück, das muss man mit Bedacht geniessen. Zudem hatte Antonio auch noch reichlich Käse, der ganz schön sättigend wirkte.
Eine lustige Entdeckung machte Silvia auf dem WC, da mussten die Türen angesägt werden, damit sie Platz haben.

Nach dem herrlichen Essen, schauten wir die Veränderungen im Dörfchen noch kurz an. Da hat sich schon einiges getan in den letzten neun Jahren, aber der schöne alte Kern ist geblieben. Zum Glück!

 

Dann liegt da oberhalb noch irgendwo ein Multi. Ja denn würden wir schon gerne noch holen. So direkt nach dem Essen den steilen Hang hinaufeilen, bringt einem ganz schön ins Schwitzen, aber was tut man nicht alles für einen Cache. Beim Kreuz war die erste Zwischenstation.
Interessant, was sich da in den Wäldern oberhalb des kleinen Dorfes alles befindet…

 

Dies war ein toller Ausflug. Hat echt Spass gemacht. Danke ady73.

Was lange währt wird endlich gut…

…nun war ich lange nicht mehr sehr aktiv im Bereich Malen. Knapp ein Jahr lang stand das Bild auf der Staffelei und wartete darauf, dass sich wieder ein paar weitere Striche auf die Leinwand verirren. Als die Grundlage gegeben war, wurden die Ruhephasen grösser. Die Angst, etwas kaputt zu machen oder etwas nicht richtig hinzubekommen war zu gross. Der Mut und die Inspiration liessen auf sich warten.
Erst als ich eine neue Leinwand mit einer andren Idee auf die Staffelei stellte, kam alles zurück: der Mut, die Ideen, die Farben. Und so konnte ich diese anspruchsvolle Arbeit nun doch noch zu Ende bringen.

Das Original ist in der Bibliothek in Vals ausgestellt und kann dort angeschaut oder gekauft werden.

Seltsames Phänomen in Graubünden

Am Freitag, dem 13.11.15, ist mir etwas ganz Seltsames passiert. Nein, ich bin nicht abergläubisch, im Gegenteil, ich mag diesen Tag sehr gerne, aber das ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls habe ich als ich am Morgen aus dem Fenster geschaut habe nicht mehr recht sehen können. Auch nach mehrmaliger Brillenreinigung wurde die Sicht nicht besser. Mich durchlief ein Schaudern;grauer Star vielleicht? Ich erkundigte mich im Internet und stiess auf folgende Zeilen: „Durch eine getrübte Linse kann kein klares Bild mehr im Auge entstehen. Ähnlich wie durch ein schmutziges Fenster oder eine milchige Scheibe ist die Aussenwelt nicht mehr klarzuerkennen.“

Das darf doch nicht wahr sein! Besorgt fuhr ich in meiner getrübten Sicht vorsichtig zum Augenarzt. Nach langer Wartezeit, erklärte ich ihm voller Sorge meine Symptome und meine Befürchtungen.

Er nahm mich beim Arm, führte mich ans Fenster und grinste mich an. Dann erklärte er mir in seinem Züridialekt. – Guäti Frau, si sind scho diä dritti Person wo mich hüt us däm Grund ufgsuecht hät. Machet si sich kei Sorgä, in es paar Schtund, isch alles wieder verbi. Es handlet sich bi ihrem Problem um öppis, wo mer süscht nu im Unterland kännt. Es isch es sehr hartnäckigs, witverbreitets Phänomen, aber bi eus kennt mr das eigetlech nöt. Es nännt sich Näbel! Lueget si, er isch scho fascht wider wäg… 😉

Nebel