Pfingstwochenende 2020 und immer noch das selbe Motto:

Gemeinden der Schweiz sammeln.
Für Pfingsten hatten wir nichts vorausgeplant. Doch nach den vielen Gemeinden an Auffahrt blieben wir dem Motto treu und führten die Mission weiter fort. Schaffhausen fassten wir als Grobziel ins Auge und liessen uns von Dose zu Dose und gleichzeitig von Gemeinde zu Gemeinde führen.

Freitag, 29.5.2020 (Trimmis-Andelfingen ZH)

Am Freitagabend starteten wir unsere Ausfahrt. Abendessen gab’s noch zu Hause, da die Früchte schon überreif waren. Nach dem Müesli fuhren wir los. Ein paar Gemeinden steuerten wir bereits an, bevor wir uns ein Schlafplätzchen suchten. Wir legten uns ins Bett und programmierten das zuvor begonnene Hörspiel auf eine halbe Stunde. Nach ein paar Minuten ging ein Wecker ab und wir schauten beide irritiert auf unsere Geräte, doch da klingelten nichts. Dann schauten wir uns an und mussten lachen. Das Pipsen war ganz fies ins Hörspiel eingebracht worden. Wieder im Ruhemodus, bekamen wir das Ende beide nicht mehr mit. Silvia hatte recht gut geschlafen, Antonio eher weniger.

Samstag, 30.5.2020 (Andelfingen ZH-Dörflingen SH)

Silvia wäre schon eine Weile wach gewesen, wartet jedoch noch, bis Antonio zu ihr hinschaute. Dann standen wir auf und machten uns sogleich auf den Weg. Einige Gemeinden standen auf dem Programm. Die einen Caches zeigten sich schnell, während andere es uns nicht ganz einfach machten. Pakasch warnte uns vor Oberhallau und als wir uns den einzigen Cache dieser Gemeinde anschauten war schnell klar, dass wir den nicht machen werden. Dafür wurde noch ein Mystery gelöst, den Silvia, die noch nichts gegessen hatte und daher etwas reizbar war, fast auf die Palme brachte. Trotzdem haben wir es hinbekommen und steuerten ihn noch „kurz“ vor dem Mittagessen an. Aus „kurz“ wurde dann doch „etwas länger“ aber Hauptsache gefunden….dann ging’s auf direktem Weg ins Restaurant (Randenhaus in Siblingen), welches Pakasch uns empfohlen hatte. Ja er war vor kurzem auch in der Gegend. Das Essen war sehr gut und auch die Bedienung freundlich, nur die Guetzli zum Kaffee waren abgelaufen, wegen der Coronakrise, hiess es, als wir sie darauf hinwiesen.

Für den nächsten Cache mussten wir über den Zoll. Uns war nicht ganz klar, wo wir hin müssen um zu diesem Ort zu kommen und so fragten wir einfach die Zöllner. Da wir uns etwas widersprachen, war das eine komische Angelegenheit, aber irgendwie auch lustig. Jedenfalls dachten sie zuerst, dass wir auf den Orchideenweg wollen, der geschlossen sei, doch als wir ihnen dann unser Anliegen etwas genauer beschrieben haben, erklärten sie uns ganz genau, wie wir da am besten hinkommen und versicherten uns auch, dass sie uns wieder zurück über die Grenze lassen würden.

Auf dem Weg haben wir noch ein paar unserer Guetzli aus dem Kamblyfabrikladen verschlungen. Antonio hat Silvia ein vierblättriiges Kleeblatt geschenkt, das sich ihm kurz vor dem Cachefund gezeigt hatte. Sie freute sich sehr darüber.

Tatsächlich wurden wir auf dem Rückweg ohne Probleme wieder in die Schweiz gelassen und konnten dort noch ein paar weitere Gemeinden einsammeln.

Am Abend suchten wir uns ein schönes Plätzchen am Rhein. Dort genossen wir unser Abendessen im Bus und lauschten noch etwas der Stille und den Vögeln, bevor wir uns den Rest des Hörspiels zu Gemüte führten.

Sonntag, 31.5.2020 (Dörflingen SH-Elgg ZH)

Nachdem wir ausgeschlafen waren, also Silvia etwas später als Antonio, machten wir uns wieder auf den Weg. Irgendwie kamen wir uns vor, als ob wir etwas im Kreis fahren würden auf der Sammlung der Gemeinden. Irgendwann bemerkten wir, dass wir in Deutschland sind. Hups! Eine richtige Grenze war da nicht gewesen. Hoffentlich kommen wir auf der anderen Seite wieder in unser Land. Fast unbemerkt geschah dies, worüber wir recht froh waren. Einige Dosen konnten wir sofort finden, während andere uns doch einiges abverlangten. Trotz Sonnenschein zog eine kalte Biese durchs Land, was uns dazu bewegte, sogar den Multi mit dem Auto zu absolvieren. Da wir mit dem Rechnen etwas Schwierigkeiten hatten, waren wir auch ganz froh im warmen Mobil sitzen zu dürfen.

Am Mittag setzten wir uns in den Hirschen in Trüllikon. Ein Kalbsmedaillon mit Spargeln für Antonio und Ein Rehentrecote mit Thymianpizzokel für Silvia, beide Gerichte mit Morchesauce. Ein Gedicht!

Das Dessert war auch ok, kam aber bei Weitem nicht an die vorzügliche Hauptspeise.

Nun wurde, wie könnte es auch anders sein, weitergecacht. Von einer Anhöhe konnten wir auf den Bodensee hinunterschauen. Der war ziemlich gefüllt, nicht nur mit Wasser, sondern auch mit Surfern, Seglern, Paddler und so weiter. Eigentlich hatten wir abgemacht nicht in diese Richtung zu fahren. Nach dem ersten Cache in Seenähe wurde uns auch wieder bewusst warum. Beim Zweiten war es so bissig kühl, dass es kaum Leute hatte, aber wir wollten unser Glück nicht zu sehr herausfordern und schlugen wieder eine andere Richtung ein. Irgendwo, wo mehr Ruhe herrscht. Den einen oder anderen Favoritenpunkt haben wir auf dem Weg liegengelassen, da es doch das eine oder andere recht kreative Exemplar unter den Funden hatte. Nachdem wir einige Dörfchen durchquert hatten, mussten wir schon ans Abendessen und Übernachten denken. Reichen die Resten, die wir noch im Bus haben oder gehen wir ins Restaurant? Der Hunger war nicht gross, doch etwas zwischen die Beisserchen wollen wir schon noch bekommen. Da bei einem Cache direkt ein Restaurant stand, war die Entscheidung auch schon gefallen. Der Strauss war hervorragend….und das Dessert auch nicht schlecht. Nun müssen wir aber schnell an den ins Auge gefassten Schlafplatz, bevor dieser besetzt ist. Wir hatten Glück, da stand noch keiner und so richteten wir es uns gemütlich ein.

Montag, 1.6.2020 (Elgg ZH-Trimmis GR)

Obwohl noch zwei weitere Autos am Vorabend angereist waren und beide Hunde dabei hatten, durften wir eine ruhige Nacht verbringen.
Heute steht die Heimreise auf dem Programm und natürlich die Gemeinden, die auf dem Weg liegen.

Da hatte es schon den einen oder anderen recht kreativen Cache dabei. Und bei einem Multi, bei welchem wir uns verrechnet hatten, wurde Silvia von einer Anwohnerin gefragt, ob sie etwas suche…hm…was sol man da sagen. Sie erklärte, dass sie tatsächlich etwas suche, aber hier wohl am falschen Ort sei und die nette Dame dachte, dass das Navi uns falsch geführt hatte, da dies hier noch oft passiere. Beim zweiten Versuch landeten wir dann mit den Finalberechnungen direkt nebem dem parkierten Auto. Tja, so kann es gehen….

Im Toggenburg haben wir im Restaurant Churfisten ein leckeres Cordonbleu geschlemmt und uns dann auf die Reise nach Hause gemacht. Dort angekommen haben wir das angefangene Hörspiel noch zu Ende gehört und den Nachmittag bzw. Abend gemütlich ausklingen lassen.

Aktueller Stand 01.06.2020:
598 von 2227 Schweizer Gemeinden besucht.

Auffahrtswochenende 2020 Motto: CH – Gemeinden sammeln ;-)

Ursprünglich war für dieses verlängerte Wochenende eine Wanderung mit Freunden in Tannheim geplant. Der mächtige Virus (Corona oder Covid-19), der fast die ganze Welt lahmgelegt hat, hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wie wohl die grosse Mehrheit der Schweizer, haben wir somit einen Ausflug im eigenen Land geplant, da alle Grenzen geschlossen sind. Gut, geplant wäre wohl übertrieben und zudem weiss man ja, dass es bei uns eh oft anders kommt als gedacht…

Mittwoch, 20.5.2020

Am Mittwoch wollten wir uns auf den Weg in Richtung Wallis machen. Eigentlich dachten wir, dass wir nach dem Mittag losfahren könnten, doch da Antonios Kurzarbeit plötzlich aufgehoben wurde, pressierte Silvia auch nicht mit der Arbeit fertig zu werden.
Am frühen Abend waren dann beide bereit und so startete das Abenteuer.

Über den Oberalppass fuhren wir als erstes und staunten ab den vielen Gleichgesinnten, die sich ein Plätzchen ergattert hatten. Auch für uns war noch eins übrig. Von hier aus hatten wir eine wunderbare Aussicht über Andermatt.

Silvia sammelte ein paar Kräuter und verfeinerte mit einigen davon ihr Salamibrötchen, andere zerquetschte sie und legte sie auf ihre schmerzenden Fieberbläschen.

Als wir die genaue Route für den nächsten Tag planen wollten, bemerkten wir, dass unsere Vorbereitung etwas zu spärlich ausgefallen war.  Furka, Grimsel und Susten – alle geschlossen. Hups! Na dann schauen wir halt mal, wohin der Weg uns führen wird…

Donnerstag, 21.5.2020

Ja wir geben zu, eine Mission hatten wir im Kopf, bloss spielte es für diese gar nicht so eine Rolle wohin wir fahren. Möglichst viele Gemeinden der Schweiz wollen wir sammeln. Also Geocaches in möglichst vielen Schweizergemeinden finden.

Da wir erst etwas über 500 von insgesamt 2227 haben, gibt es da noch reichlich Möglichkeiten Döschen zu sammeln.

Die erste Station war Wassen und so pendelten wir von Gemeinde zu Gemeinde, immer schön sorgfältig überprüft, dass uns ja keine durch die Lappen geht. Gar nicht so einfach, wie wir feststellen mussten, da wir etwas aus der Übung waren mit Suchen. Immer wieder mussten wir an unserer Erfahrung und unserem Können zweifeln und doch wurden wir schlussendlich mit wenigen Ausnahmen fündig.

Manchmal landeten wir in einer Sackgasse und lernten so neue Ecken unseres Landes kennen. Das Mittagessen nahmen wir in Isenthal ein, ein Ort, an welchen wir ohne Cache mit Sicherheit nie gekommen wären, da er sozusagen in einer doppelten Sackgasse liegt. Auf dem Rückweg genossen wir den Ausblick über den Vierwaldstättersee und staunten ab dem Verkehr auf dem Wasser. Auch am Ufer entlang sah es ziemlich überfüllt aus. Irgendwo war auch bonchur mit seiner Familie unter diesen Leuten, doch uns war nicht nach anhalten und so verdufteten wir uns schnell durch den Seelisbergtunnel und hoffen auf ein bisschen mehr Einsamkeit zu stossen. In Beckenried lag eine Kapelle, mit einem Cache vornedran. Dort zündete Silvia ein Kerzechen für Ahni an und eins für alle anderen, die es brauchen. Dort herrschte absolute Stille. Doch schon bald ging die Reise weiter.

In der Nähe von Wolfenschiessen gönnten wir uns einen Latte Macchiato und einen Coup und bald schon war es Zeit sich ein Plätzchen für die Nacht zu suchen. Da wir inzwischen in der Gemeinde Engelberg waren, hatten wir erst nicht viel Hoffnung auf ein abgeschiedenes Plätzchen, doch wie der Zufall es wollte, entdeckten wir einen Pass, der uns in die Höhe führte. Silvia war sehr froh darüber, da der Heuschnupfen nicht so höhentauglich ist. Mit etwas Glück konnten wir noch ein super Plätzchen ergattern. Zwar nicht ganz einsam, aber trotzdem wunderschön. Natürlich konnte Silvia es wieder nicht lassen, ihren neu erworbenen Kräutertick auszuleben und sammelte wieder wild drauflos. Auch Antonio wagte es, sein Sandwich damit zu tunen.

Während wir den Kaffee genossen, rief Ahni an, schöner könnte es nicht sein, denn so war sie mit uns auf dieser Alp, irgendwo bei Engelberg. Wir legten uns auf die Bank neben dem Auto und schauten an den Himmel und erzählten uns gegenseitig was wir in den Wolken sehen. Hätten wir nicht noch etwas Arbeit vor uns gehabt, wäre es ein perfekter Abend gewesen. Doch so haben wir wohl wenigstens ein paar FTF Jägern noch einen schönen Abend bescheren können 😉

Freitag, 22.5.2020

Bei wunderbarem Wetter krochen wir heute aus dem Bus. Geweckt wurden wir von zwei Bikern, die schon am frühen Morgen von Kerns den Berg hinaufgeradelt waren und nun auf dem Bänkli eine Pause machten. Antonio gratulierte ihnen zu der morgendlichen Leistung und schon düsten sie wieder nach unten. Auch wir machten uns wieder auf den Weg. Nach dem ersten Cachefund gingen wir kurz einkaufen und dann wurde der Schacherseppli gesucht. Eine tolle Statue wurde ihm gewidmet, doch der dazugehörige Cache wurde vor uns zweimal nicht gefunden und so hatten wir nicht grosse Hoffnung auf Erfolg. Nach kurzer Suche entdeckte Antonio den kleinen Nano am Boden. Wenn das nicht ein riesen Glück ist! Und so freuten wir uns besonders ab diesem Fund. Von Giswil ging’s weiter über Lungern nach Hasliberg. Da lief es ziemlich harzig. Ja, Harz hatten wir gefunden und Silvia nahm es sogar mit, da sie irgendwelche Salben daraus hexen will, aber der Cache blieb uns verborgen. Um so glücklicher waren wir, als es dann bei einem anderen klappte, denn so wahnsinnig viele Möglichkeiten gibt es hier nicht ohne zu wandern und wandern wollen wir nicht, da wir Menschen momentan lieber meiden. Auch bonchurs spontanes Wanderangebot (da war fast die ganze Tannheimertruppe zusammengekommen) hatten wir schon am Morgen ausgeschlagen. Einerseits wegen der Gruppengrösse, andererseits, weil wir genau in die entgegengesetzte Richtung unterwegs waren.

Von Gemeinde zu Gemeinde kämpften wir uns vor und landeten so an Orten, die wir niemals gefunden hätten ohne diese Challenge. Zum Mittagessen suchten wir uns ein einsames Plätzchen auf der gegenüberliegenden Seite von Meiringen und genossen dort unser Picknick. Einige Gemeinden und somit Caches später, gab’s zwischen Grindelwald und Lauterbrunnen irgendwo in einem Restaurant Linde zum Znacht Heissen Stein. Ja und dann ging die Suche los. Ein Schlafplatz in dieser Gegend zu finden wird bestimmt nicht einfach. Doch heute war uns das Glück vergönnt, auf anhieb ein geniales Örtchen zu finden. Atemberaubende Aussicht auf Eiger Mönch und Jungfrau, einmalig! Und das direkt neben einem imposanten Wasserfall. Alleine waren wir nicht, da auch ein Aargauer und ein Franzose (wie auch immer der bei geschlossener Grenze in die Schweiz gekommen war) die gleiche Idee hatten, doch wir liessen uns nicht von einander stören.

Samstag, 23.5.2020

Am Morgen stand noch ein viertes Auto auf dem Platz, doch dieses war bald schon wieder weg. Antonio spielte noch ein wenig mit dem Hund des Nachbars bevor dieser sich auf den Weg machte. Auch wir blieben nicht mehr lange. Saxeten war unser nächstes Ziel. Ein kleines, ruhiges Dorf durch das wir spazierten um einen Multi zu lösen. Die blühenden Wiesen luden ein, immer wieder ein Foto zu schiessen. Zuhinterst im Tal schossen zwei prächtige Wasserfälle über die Felsen hinunter. Einer der beiden Tradis auf dem Weg lud uns in einen stillen Raum ein, in welchem ein Buch auflag, in dem Künstler sich austoben konnten. Silvia schlug der Heuschnupfen aufs Gemüt, wodurch sie keine Lust hatte kreativ zu werden. Dafür bestaunten wir die Werke anderer.

Nach diesem Abstecher führte uns der Weg wieder zurück ins Tal hinunter. Auf dem Weg noch einen kurzen Stopp eingelegt, um den Tradi zu suchen, der bei einer Bank sein musste. Auf dem Hochweg sass ein Mann drauf, der neben sich eine Tupperdose liegen hatte, war bestimmt ein Cacher dachten wir und so glaubten wir nach einer grossen Box suchen zu müssen. Dies taten wir erfolglos und als wir uns nicht mehr auf diese Idee fixiert hatten, kam ein kleines Dösli zum Vorschein. Also war der Mann kein Cacher, sondern einfach ein Picknicker gewesen. Zufälle gibt’s.

Habskern war eine weitere Gemeinde, die wir auf dem Programm hatten, sie befindet sich genau auf der anderen Talseite. Da wir den Cache nicht auf Anhieb fanden, wollten wir uns bei einem Mittagessen im Bären stärken. Übrigens hat lynx313 einige der Dosen, die wir in den Vortagen nicht gefunden hatten, gefunden, was uns vor Augen führt, dass wir schon ziemlich aus der Übung sind.

Noch bevor das Essen auf dem Tisch stand, wechselten wir von der Terrasse in die Stube. Das Wetter hatte innert kürzester Zeit umgeschlagen. Die anderen Gäste machten uns dies verständlicherweise nach und so war das Stübli aufgrund der Corona-pflichtigen Abstände bald fast voll.

Die Leberli wie auch die Spareribs standen bald vor uns und wir genossen die Köstlichen Speisen. Draussen regnete es noch immer in Strömen und so teilten wir uns noch eine warme Banane, die schnell verputzt war. Nachdem wir unsere Kontaktdaten auf dem Coronablatt eingetragen hatten, bedienten wir uns noch eines Spritzers des bereitgestellten Desinfektionsmittels. Silvia überlegte kurz, dann lachte sie. Kirsch scheint wohl billiger zu sein als Desinfektionsmittel, denn das Wässerchen roch verdächtig danach 😉

Im Gschenklädeli nebenan, das gleichzeitig eine Werkstatt war, schauten wir dem Alphornbauer zu, wie er ein Teil des Instrumentes herstellte und liessen uns bei dieser Gelegenheit gleich erklären, wie man ein solches Objekt herstellt. Ein Waldmeistersirup musste Silvia noch kaufen, da dieser billiger ist als ein Alphorn und ihr gut in ihre Kräuterphase passt.

Es schiffte noch immer wie verrückt. Antonio holte den Bus, während Silvia zum Bushüsli rannte und dort nochmal nach der Dose suchte. Diese zeigte sich diesmal schnell und so neigte sich auch der Besuch dieses Dorfes dem Ende zu. Wieder im Tal unten, wählten wir das obere Seeufers des Thunersees und arbeiteten uns dort entlang von Gemeinde zu Gemeinde vor, bis wir in Thun angekommen waren. Auch der weitere Weg führte uns mit der gleichen Mission Schritt für Schritt voran.

Am Abend waren wir erst in Langnau angekommen, also suchten wir uns dort eine Alp aus, auf der wir stehen bleiben konnten. Dann gab’s Znacht: Zopf, Salami, Käse, Bündnerfleisch, Kaffee, Saft und Waldmeistersirup. Zum Dessert ein Bier und Salznüssli.

Umgeben von einer mystisch, nebligen Stimmung genossen wir den Abend in unserem kuschelig warmen Auto.

Sonntag, 24.5.2020

Schon früh waren wir wach, doch wir dösten noch bis 7:30 Uhr weiter bevor wir endgültig aufgestanden sind. Eine wunderschöne Weitsicht erwartete uns. Nach dem Geniessen, dieses Anblicks setzten wir unsere Reise fort. Der Heimweg stand auf dem Programm. Dazu durchquerten wir noch ein paar Gemeinden. In einer davon, nämlich Truebschachen, stand die Kamblyfabrik mit ihrem Laden. Dort kauften wir viel zu viele Guetzli und bestaunten das kleine Museum, in welchem einem die Geschichte der Familie bzw. der Guetzliherstellung nähergebracht wurde. Wir waren ganz schön beeindruckt von den technischen Finessen, die wir gerne für einen Geocache einsetzen würden 😉

Nun steuerten wir die Autobahn an, damit wir auch irgendwann mal wieder zu Hause ankommen. Der Stau lag, wie gewöhnlich, in der Gegenrichtung, hielt sich aber noch in Grenzen. Nachdem wir alles ausgepackt hatten, tischten wir ein reichhaltiges Frühstück auf. Das tat gut! Und wir freuten uns wieder zu Hause zu sein.

Aktueller Stand 24.05.2020:
550 von 2227 Schweizer Gemeinden besucht.

Zwölf Jahre wir zwei – Dinner for two

Schon einige Jahre sind wir nun auf dieser Erde und ein paar davon zusammen. Aber sowas haben wir noch nie erlebt. Der Coronavirus hat das gesamte öffentliche Leben stillgelegt. Zwei Monate kein Restaurantbesuch mehr.  Um so mehr haben wir uns gefreut, dass wir pünktlich zu unserem 12-jährigen Jubiläum wieder ins Restaurant durften. Aus dem Dinner for two- Büchlein haben wir uns den Gasthof Linde in Berschis ausgesucht für diesen speziellen Abend.

Was uns da erwarten würde mit den speziellen Massnahmen, die der Bund für die Restaurants vorgegeben hatte? – Wir waren gespannt. Das Desinfektionsmittel vor dem Eingang war speziell, doch sonst hätten wir, wenn wir es nicht gewusst hätten, kaum etwas gemerkt. Zwar war nur jeder zweite Tisch gedeckt, doch dies fiel kaum auf. Und auch die Desinfektion der Speisekarten bemerkte man nur, wenn man sehr achtsam darauf schaute.

Das vorgeschlagene Menu klang gut. Nur bei den beiden Vorspeisen waren wir ein wenig unsicher, ob wir das gerne haben und so teilten wir diese auf. Jeder bestellte eine davon.

Eine Erbsencremesuppe für den einen und ein Spargelpannacotta für den anderen, so dass wir, wie wir das von eh und je gewohnt sind, nach der Hälfte tauschen konnten.

Trotz vorgängiger Skepsis, mundeten beide Speisen ausgezeichnet. Das Kalbssteak wurde mit Morchelsauce, Gemüse und Parpadelle serviert. Antonio konnte es sich nicht verkneifen zu benanstanden, dass sechs Gemüsesorten schon etwas too much seien, worauf die Wirtin erst mal die Stirn runzelte und dann fragte, ob wir –> Mini Beiz-dini Beiz gesehen hätten. Wir lachten und bejaten, worauf ihr alles klar war. Denn dort hatte ein Gast genau dies als Kritikpunkt verwendet und zudem noch das Glace als zu kalt empfunden. Für den Gasthof sei diese Kritik aber eine gute Werbung gewesen, da es immer wieder bei den Gästen thematisiert werde und sogar Gäste anlocke.

Das Dessert, Erdbeer-Joghurt-Überraschung hatte sehr interessante Geschmacksrichtungen.

Wir haben den Abend sehr genossen und können das Essen wie auch das Ambiente auf jeden Fall weiterempfehlen.

So stossen wir nun an auf unsere 12-jährige Zweisamkeit und hoffen, dass wir noch lange glücklich miteinander leben dürfen.

Zwölf Jahre wir zwei!

Zwölf Jahre ist’s nun her.
Und ich hoffe, es werden noch viel mehr.

Oft haben wir zusammen gelacht, 
und verrückte Sachen gemacht.

Viele Abenteuer sind wir zusammen angegangen
und sind dabei in vielen Ländern rumgehangen.

Über 10’000 Caches haben wir gefunden,
und ein paar auch selber irgendwo angebunden.

Danke, dass du deinen Weg mit mir teilst,
hoffe, dass du niemals von mir fort eilst.

Ich liebe dich mein Schatz
und schicke dir ein riesen Schmatz!

Für alle Mütter, auf der Erde und im Himmel

Liebe Mütter da draussen, wisst ihr, dass ihr etwas ganz Besonderes seid?
Unermüdlich seid ihr 24/7 immer für eure Kinder da. Ihr sorgt dafür, dass es ihnen immer gut geht, dass sie wachsen und gedeihen.

Ihr begleitet sie in jeder Phase ihres Lebens. Wenn sie klein sind, versorgt ihr sie. Wickelt sie, füttert sie und wiegt sie in den Schlaf. Wenn sie grösser werden, entdeckt ihr die Welt mit ihnen. Sie lernen so schnell und ihr zeigt ihnen was gut und was schlecht ist. In der Schulzeit lösen sie sich von Jahr zu Jahr mehr ab, doch die Mutter ist noch immer das Wichtigste für sie. Ihr schaut, dass sie immer pünktlich zur Schule gehen, ihr kocht das Essen für sie, helft ihnen bei den Hausaufgaben, hört ihnen zu, wenn sie von ihrem Tag erzählen und lest ihnen eine gute Nachtgeschichte vor.

Später müsst ihr vielleicht als Blitzableiter dienen.
Was ihr tut ist nicht recht und doch müsst ihr immer da sein, trösten, zuhören, umarmen.
Auch wenn es vielleicht manchmal fast nicht auszuhalten ist, das Kind durch die Pubertät zu bringen und zuzuschauen, wie es langsam erwachsen wird, seid ihr immer da. Ihr seid immer die Mütter.
Auch wen eure Kinder gar keine mehr sind. Sogar wenn sie selber Mütter werden, so seid ihr immer DIE MUTTER. Und selbst, wenn ihr nicht mehr da seid seid ihr noch da. Ja auch wenn ihr vom Himmel auf uns runterschaut, selbst dann bleibt ihr DIE MUTTER!

MAMAS IHR SEID DIE BESTEN!!!

Frühlingsferien 2020 – home sweet home – It’s Corona time

Wer hätte gedacht, dass wir unsere Frühlingsferien trotz herrlichem Sonnenschein zu Hause verbringen werden. Der Grund dafür, wer hätte gedacht, dass sowas hier jemals passieren könnte, war die Coronapandemie. Empfehlung des BAG, dass man zu Hause bleiben soll.

Eigentlich hätten wir auf unser Maiensäss wollen, aber irgendwie haben wir dann in letzter Sekunde doch entschieden zu Hause zu bleiben. Hier haben wir genug zu tun und es ist doch eigentlich so schön hier! Wir haben alles was wir brauchen und langweilig wird es uns sowieso nie.

Also sind wir am Samstag einkaufen gegangen. So, dass wir möglichst nicht mehr in die Läden müssen. Da wir gerne backen, musste mal sicher genug Mehl und etwas Hefe in den Vorrat. Alles Andere ergibt sich dann von selbst.

Die selber gezogenen Setzlinge, die Samen dafür hat Silvia sich bei Kollegen erbettelt, gediehen prächtig. Also wurden jeden tag ein paar davon in den Garten verfrachtet. Nach der ersten Ladung war die Enttäuschung gross. Alles weg! Die kleinen, tückischen, sich gut versteckten Schnecken hatten sich ein genüssliches Festmahl gegönnt.
Nun war Silvia froh, dass sie nicht alle Setzlinge auf einmal gepflanzt hatte, denn bei der nächsten Ladung wurden Schneckenkörner dazu serviert. Ein elendes Schlachtfeld präsentierte sich am nächsten Tag. Doch immerhin haben die zarten Pflänzchen das Massacker überlebt.

Antonio hat sich auf eine Reise begeben. Zurück in die Ferien könnte man sagen. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, alle alten Ferienfotos auszusortieren, was ganz schön zeitintensiv ist.

Zwischendurch wird er von Silvia auf einen Spaziergang geschleppt, da sie ein paar Kräuter sammeln will. Sie hat sich mit dieser Materie etwas auseinandergesetzt und will das neu Gelernte ausprobieren.
Also wird’s kreativ in der Küche.

Aber nicht nur wegen der neuen Kräuter. Auch Antonio probiert alles Mögliche aus. Nach dem Topfbrot vor ein paar Wochen kam der Zopf und dann auch noch eine Pittä. Alles was er in die Hände nimmt wird einfach perfekt. Uns so kam er eines Tages auf die Idee, er könnte mal wieder eine Sachertorte zaubern. Die letzte hatte er zwei Jahre zuvor für Jürgs 50. Geburtstag angefertigt. Also wäre es mal wieder an der Zeit, nicht dass er dieses Handwerk noch verlernt.

Während Silvia sich im Garten ihren Kräutern und Unkräutern widmete, machte er sich an die Arbeit. Doch schon bald hätte er sich gewünscht, dass sie hier wäre und ihm sagt, was er falsch macht. Der Teig sah gar nicht so aus, wie er hätte sollen. Erst nach mehrmaligem Lesen des Rezepts war der Fehler gefunden. Man(n) müsste halt schon alle sechs Eier und nicht nur eins davon unter die Masse mischen. Zum Glück sind wir hier unter uns, sonst wäre es ja fast noch peinlich. Jedenfalls wurde nun doch noch alles gut und der Kuchen gelang hervorragend!

Die Hälfte davon wurde bei Jürg und Sandra in den Milchkasten gelegt und so trafen wir uns am Abend zu Kaffee und Kuchen. Geht mit Skype tiptop und hat riesen Spass gemacht.

Wir haben noch über das Einfärben von Spatzen gewitzelt als am nächsten Mittag ein wunderschön glänzendes blaues Insekt mit rot-pink gefärbtem Hinterteil auf unseren Balkon folg. Na wenn das nicht eine Nachricht unserer Freunde ist……

Da das Wetter immer so schön war, verbrachten wir viel Zeit auf Balkonien und beobachteten die Insekten und Pflanzen, ganz schön spannend was sich da alles abspielt.

Antonio hat sich am Donnerstag auf eine Velotour gemacht. Obwohl er eigentlich strikt zu Hause bleiben wollte, hat ihn nun der Drang erreicht, mit dem Velo loszudüsen. Obwohl wir nicht darüber gesprochen hatten, wussten wir beide wo die Reise ihn hinführen würde. Schon lange wollte er mal auf den Kukelspass und so hat er dies heute verwirklicht. Nicht alles mit der Spitzengeschwindigkeit von 86.4 Km/h. ?
Die gewählte Route ist bestimmt nicht die einfachste, aber so ist er eben, der Antonio; wenn, dann richtig ?

Silvia hat Derweil ein paar Kräuter für den Beilagensalat gesammelt und die Natur auf den Wittenen genossen.

Kurz bevor das mexikanische Abendessen parat war, kam ein Anruf, dass Antonio abgeholt werden wollte, weil der Akku leer ist. War ja nicht mehr weit weg und so wurde er zum Abendessen nach Hause geholt und im Anschluss, mit dem inzwischen gefütterten Akku, wieder zum Velo gebracht.

Am Wochenende hat Antonio wieder die Backlust gepackt. Da er am Zopfrezept etwas rumgpröbelt hat, ist daraus so eine Art Pittä mit Kuchengeschmack geworden. Muss ja auch nicht alles immer einen Namen haben, Hauptsache es schmeckt! Und ja, geschmeckt hat es.

Im Gegensatz zu dem anhaltenden Sonnenschein, der heute zwar auch immer wieder mal vorbeigeschaut hat, gab es am Samstag auch etwas Regen. Viel war es nicht, aber besser als gar nichts, würden wohl die ausgetrockneten Böden sagen.

Zum Abendessen haben wir neben dem Salat, der aus Resten und Kräutern zusammengemischt wurde, eine Pizza bestellt. Ist schon fast zum Coronaritual geworden, dass wir am Wochenende jeweils eine Pizza bestellen.

Übrigens haben wir am Samstag auch noch einen kleinen Ausflug gemacht. Und zwar nach Berlin. Man war das abenteuerlich! Ein Lost Place nach dem anderen und noch viele weitere Erlebnisse….jaja, Ferienfotos bringen Erinnerungen zurück….
https://www.loslachen.ch/20151025/herbstferien-berlin-lps-und-whisky/
🙂

Antonio versucht sich an einer Bütschella oder Pitta

Zeit: ca. 3 Stunden 15 Minuten
Ein Rezept von 1964

Zutaten

  • 200 ml lauwarmes Wasser, ca. 25° – 30° 
  • 7 Gramm Trockenhefe oder 20 Gramm Frischhefe
  • 575 Gramm Mehl
  • 93 Gramm Zucker
  • 7 Gramm Vanillezucker 
  • 1 Teelöffel Salz
  • 113 Gramm Butter, erweicht
  • 3 Eier, leicht geschlagen
  • 1/2 geriebene Zitronenschale
  • 75 Gramm Rosinen (in Wasser für ca. 15 Minuten aufgeweicht)
  • 1-2 Esslöffel Hagelzucker

Zubereitung

Füge die Hefe dem warmen Wasser hinzu. Beiseite stellen und die Hefe vollständig auflösen lassen.

In einer großen Schüssel alle folgenden Zutaten messen und hinzufügen: 
Mehl, Zucker, Zitronenschale und Salz.  Zusammen verquirlen, bis alles gut vermischt ist.
Füge dann der Mehlmischung die Butter, 2 Eier (das dritte Ei für später aufbewahren) und die Hefemischung hinzu.  
Rühren, bis sich ein Teig bildet.
Knete den Teig – entweder von Hand oder mit einem Elektromixer mit Teighaken – etwa 10 Minuten lang.  

Wenn der Teig fast fertig ist, füge die Rosinen hinzu und kneten Sie sie in den Teig, bis sie gleichmäßig verteilt sind.  
Der Teig sollte glatt und elastisch sein. Wenn du auf den Teig drückst und mit dem Finger eine Vertiefung machst, sollte er zurück springen.
In eine Schüssel geben und zudecken.  

Lasse den Teig mindestens eine Stunde gehen oder bis er sich verdoppelt hat.

Lege es auf ein Backblech, das mit Backpapier bedeckt ist.
Decke das  Brot mit Plastikfolie ab und lasse es weitere 45 Minuten aufgehen.

Entfern die Plastikfolie und trage mit einem Pinsel eine dünne Schicht des geschlagenen Eies aufs Brot auf.  
Danach bestreue es mit etwas Hagelzucker.

Backe das Brot für 15 Minuten im vorgeheizten Ofen ( Ober-/Unterhitze) bei 170 °, dann weitere 30 Minuten auf 150 ° weiter bis die Pitta goldbraun ist.

Zum Abkühlen auf einen Rost legen.

Wer will kann den Teig auch in einer Springform aufgehen lassen, damit er dann nicht so flach ist und eher in die Höhe aufgeht.

En Guata

?

Zopf, Antonio hat es gewagt.

Nachdem Antonios erstes Brot gut gelungen ist, setzte er sich als Ziel einen Zopf zu backen.
Der erste war schon nicht schlecht, doch war da noch ein bisschen Feinarbeit angesagt.
Erstaunlicherweise gelang es beim zweiten Mal so gut, dass das Rezept gleich hier im virtuellen Rezeptbuch festgehalten wird.
Willst du es auch probieren? Dann nichts wir ran an den Teig 🙂

Zutaten für 2 Hefezöpfe: 

  • 500 g Mehl
  • 250 g Milch
  • 20 g frische Hefe (oder 7 g trockene Hefe)
  • 2 Teelöffel Salz
  • 70 g Zucker 
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 70 g Butter 

Zum Bestreichen:

  • 1 Ei gemixt mit etwas Milch 

Salz zum Mehl geben
Zucker und Hefe in die Milch, (nicht zu warm) geben und auflösen,
dann alles dem Mehl beifügen.
Die Butter, den Vanillezucker und das Eigelb zugeben.

Die Masse solange rühren bis sie gebunden ist, dann auf der Arbeitsfläche mit der Handfläche 15 Minuten gut kneten.

Den Teig in eine Schüssel geben und zugedeckt für 1 1/4 Stunden gehen lassen, idealerweise bei 25° Celsius bis er ums Doppelte aufgegangen ist. 

Teig in vier gleich grosse Portionen teilen, da wir je zwei Stränge brauchen.

Die einzelnen Teile flach drücken und unter Spannung einrollen, damit gehen sie besser und gleichmässiger auf.

Die Teile für 10 Minuten unter einer Klarsichtfolie ruhen lassen, dadurch ist der Teig entspannter und lässt sich anschliessend besser rollen.

Die ersten zwei Stränge auf die gleiche Länge ausrollen und übereinander zu einem Kreuz legen.

Mit dem untern Teil anfangen und von links nach rechts bzw. umgekehrt legen und das Gleiche mit den anderen beiden Strängen usw. bis daraus ein Zopf entstanden ist.

Mit den anderen beiden Strängen wiederholen wir das Ganze.
45 Minuten gehen lassen, optimal bei 25° Celsius.
Die Zöpfe mit einem ganzen Ei und ein bisschen Milch bestreichen.

In den kalten Ofen schieben und mit Umlauf bei 200°C 15 Minuten backen, danach auf 180° zurückstellen und weitere 10 Minuten fertigbacken.

Auf einem Gitter auskühlen lassen und geniessen 🙂
En Guata.

Rosendeko:

Wenn du eine Rose als Deko willst, benötigst du ein Stück Teig, dieses zwackst du ab bevor du den Teig in vier gleiche Teile teilst.

Dieses Stück sehr dünn ausrollen, sodass du sieben Scheiben mit einem Durchmesser von ca. 5-6 cm. ausstechen kannst. Dies geht am besten mit einem Dessertring oder einem Glas .

Die sieben Kreise überlappend hinlegen und zusammen aufrollen.
Die Rolle in der Mitte mit einem scharfen Messer durchtrennen und die so entstehen Rosen (zwei Stück), die auf den Zopf gelegt werden können.