6. Schlittelplausch mit Fondue

Zwei Jahre hatten wir nun ausgesetzt mit dem legendären Schlittelplausch. Während dieser Zeit kamen zahlreiche Anfragen, so dass wir, also eigentlich loslachenmann, entschieden hat, den Event wieder durchzuführen. Aufgehört hatten wir damals, nicht weil loslachenfrau das nicht mehr wollte (obwohl das auch ein guter Grund gewesen wäre), sondern weil Antonio krank war und wir nicht wussten, ob er bis dahin wieder genug fit sein würde. Letztes Jahr….hm…war da vielleicht loslachenfrau schuld? Oder war es, weil das Restaurant unten zu hatte? Oder gab es einen anderen Grund? Wir wissen es ehrlichgesagt auch nicht mehr genau. Ist ja auch egal, die Hauptsache ist, dass es diesmal wieder geklappt hat.

Beginnen wir von Anfang an. Dass es wegen der loslachenfrau gar keinen solchen Event hätte geben müssen ist ja wohl klar, daher erwähnen wir das gar nicht erst. Loslachenmann hat sich schon im Herbst nach den Vollmonddaten der ersten drei Monate des Jahres 2020 erkundigt. Nachdem wir eins ausgesucht hatten (ja loslachenfrau hat sich überreden lassen auch dabeizusein), hat er im Ritterhof angerufen, da wir das Essen unten im Dorf zu uns nehmen wollten. Nach langem Hin und Her war klar, dass das nicht klappen würde, da es das Restaurant bis zu unserem Termin gar nicht mehr geben würde. Da es im Dorf kein anderes Restaurant gibt, blieb uns nichts anderes übrig, als ein paar Plätze am Berg oben zu reservieren. Glücklicherweise wurden wir den Heubergen zugeteilt, da in Arflina die Atmosphäre nicht so gemütlich ist.

Auf 40 Plätze haben wir den Event beschränkt und diese waren im Nu ausgebucht.
Früher waren wir vor diesem Event jeweils recht nervös und gestresst. Doch heute war es anders. Namensschilder machen wir keine, entschieden wir am Samstagmorgen. Ach ja, wie machen wir das mit dem Logbuch. Loslachenfrau zog sich ins Zimmerchen zurück und liess ihre Gedanken dampfen…..Da das Logbuch mittransportiert werden muss, gibt es da gar nicht so viele Möglichkeiten und so wurde eine ganz einfache Variante gewählt.

Dann wurden noch Vorbereitungen für die nächsten beiden zu versteckenden Caches gemacht und schon war es Zeit, sich bereit für den Event zu machen. Auf der Fahrt nach Fideris schaute loslachenmann loslachenfrau an: „Gel, ich muss dich ja nicht fragen, ob du dich freust?“ Ja die Antwort hatte er sich ja eh schon selber gegeben. 😉

Auf dem Parkplatz angekommen, waren bereits einige da. Und das schon um 16:00 Uhr.
Vor Ort begrüssten wir alle und so trudelte einer nach dem anderen ein, so dass wir bereits früher als geplant die beiden Busse füllen konnten.

Um 18:00 Uhr wurde uns das Fondue serviert. Ohne Rahm und wirklich gut. Knoblauch gab es in rauen Mengen und da wir uns zu dritt eine Pfanne teilten, konnten wir gut zwei Löffeli von dem Püree unter die Käsesuppe mischen. Die Bedienung hatte alles gut im Griff und so konnten wir den Abend in der grossen, gemütlichen Gruppe geniessen.

Um 19:30 Uhr begann die Aufbruchstimmung. Bezahlen, noch schnell ein Angstbisi machen, sich in Schichten hüllen, Helm auf den Kopf und …. mitten im Weg auf den Schlittenbon warten. Tja, wie sollen wir denn auch anders als blöd im Weg rumstehen, wenn wir unsere Tickets nicht bekommen? Wie auch immer, zu guter Letzt hat jeder einen Gögel (so nennt man hier einen Schlitten) bekommen. Damit zogen wir weiter in die KuhstallBar, in welcher der im Package inbegriffene Röteli ausgeschenkt wurde.

Bevor wir uns auf den Weg machten, wurde noch ein Gruppenfoto geschossen. Und nun war es so weit. Nun gibt es kein Entkommen mehr, oder doch? Alle setzten sich auf ihren Schlitten und los ging’s. Wir waren noch kaum richtig in Fahrt, als schon der erste Halt gemacht wurde. Hier liegt etwas Abseits des Weges ein Cache. Alle, die diesen noch nicht hatten, pilgerten zum Nullpunkt. Wieder zurück, verkündete loslachenmann, dass der legendäre Kopfstand, auf welche einige Angefressene nicht verzichten wollten, hier gemacht werde. War wohl eine gute Entscheidung, da weiter unten zu wenig Schnee dafür lag. Einige Wagemutige liessen sich für dieser Aktion begeistern und schon ragten bald 18 Beine in die Höhe. Die einen gerade, wie eine Kerze, andere krum wie eine Banane und wieder andere zabbelten wild umher um ihre Füsse in die Höhe zu bekommen. Noch bevor die Köpfe blau wurden, tauchten die tapferen Schneefresser wieder auf. Loslachenmann verteilte jedem einen Coin, der den Spass mitgemacht hatte und nachdem alle Köpfe abgetrocknet waren, konnte das andere Abenteuer, das Schlitteln, weitergehen. Also los!

Die Piste war schön flach, teilweise etwas eisig und es lief wie am Schnürchen. Zwischendurch gab es ein paar Pausen, um alle wieder beisammen zu halten. Hinter uns leuchtete uns das helle Scheinwerferlicht von flowerpower1226, wie wenn der Vollmond höchstpersönlich uns verfolgen würde.

Uns kam es vor, als ob wir erst gestartet waren, als die letzte Kurve uns bremste. Dort warteten wir bis auch Sybille, die den Job des Besenwagens übernahm endlich ankam. Vielen Dank an dieser Stelle, fürs Stossen der letzten gemütlichen Schlittler.

Gemeinsam spazierten wir das letzte Stück durchs Dorf. Die einen verabschiedeten sich, während andere sich noch ein Schlummertrunk gönnten. Auch jene, welche auf dem Weg den Bus gekidnappt und so ihren Schlitten sicher ins Tal gebracht hatten, trafen wir hier wieder an. Gemütlich und zufrieden, dass alles gut geklappt hat, liessen wir den Abend ausklingen. Neue Bekanntschaften, gute Gespräche, viel Spass und ganz viele tolle Erinnerungen nehmen wir von dem Abend mit.

Schön, dass ihr alle gekommen seid, um mit uns dieses Abenteuer zu bestreiten.
So schlimm war’s doch gar nicht, Frau loslachen, oder?

Wenn du auf die folgenden Daten klickst, kommst du zu den dazugehörigen Berichte. 😉
2005 2009 2010 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Im 2018 und 2019 hat kein Schlittel- und Fondueevent stattgefunden.

Vielen Dank und bis bald.

Weihnachtsferien 2019

Und schon waren sie da, die Weihnachtsferien. Eine Zeit in der immer sehr viel läuft. Familienbesuche, einiges von der Arbeit noch erledigen, Freunde treffen, Cache basteln und schon ist man im neuen Jahr. Ja, auch diesmal stand einiges auf dem Programm und wir sind kaum nachgekommen mit essen, trinken und allem was da sonst noch war…

Am 24.12.2019 waren wir bei Silvias Bruder zum Abendessen eingeladen. Dort traf sich die ganze Familie zur Weihnachtsfeier. In der Tiefgarage übernachteten wir in unserer fahrbaren Ferienwohnung.

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Rückblick 2019

Ein Jahr, in dem wir wieder viele interessante und abwechslungsreiche Abendteuer erleben durften. Ausflüge im In- und Ausland mit guten Freunden, eine Ferienreise, die uns durchs Baltikum und weiter nach Skandinavien führte, ein Auslands-FTF Rekord, Erlebnisse mit unseren Göttikindern und sogar die Geburt eines neuen, den 90sten Geburtstag von Ahni, eine Weihnachtsfeier auf dem Uetliberg mit Antonis Papi und Daniela… das und noch viel mehr hat uns dieses Jahr beschert. Wir durften uns Gott sei Dank, guter Gesundheit erfreuen, doch einigen lieben Freunden und Bekannten war dies nicht vergönnt.
Diesen und auch allen anderen wünschen wir von Herzen, dass es im nächsten Jahr aufwärts geht, dass die Gesundheit euch wiederfindet und ihr sie dann behalten könnt.
Seid glücklich und geniesst das Leben, ihr habt nur eins!

Mit dem Göttibueb Tischtennis spielen, den 10’000sten Cache geloggt, Geburtstagskuchen mit dem neuen Loslachenlätzli gegessen, Kufstein mit der Auffahrtstruppe unsicher gemacht, einer armen Dame in Oulu ein Geldstück gespendet, das lettische Freiheitsdenkmal in Riga besucht. Romantischer Fondueabend unter dem Sternenhimmel. Am Bodensee gekrönt worden, auf dem Trockenen in den Norden gesegelt, ein tolles Rennwochenende mit lieben Freunden in Misano verbracht, viele FTFs im Ausland finden dürfen und mit Papi, Daniela und Silvia ein leckeres Weihnachtsessen auf dem Uetliberg eingenommen. Dem Blick nach zu urteilen bringt die Zukunft aus der Glaskugel ganz viel Gutes 😉 Freuen wir uns darauf 🙂

Mit den anderen Reviewern zusammen wurde Winterthur unsicher gemacht, Ahnis 90ster Geburtstag durfte gefeiert werden, ein Moment der Zweisamkeit geniessen wir unter dem Schloss Wartenstein, in Rovaniemi drücken wir die Hände in den Beton, mal ein Foto zwischendurch mit der neuen Kamera, grosse Freude über den 10’000sten Cachefund, sich in Kufstein von den Männern auf Händen tragen lassen, mit Ahni einen Ausflug geniessen, die Blumenpracht von Bad Waldsee bestaunen, ein Freudensprung im Baltikum, dem Baby seine Wohnungswand von aussen verziert, Schoggikäferli mit dem Göttibueb gegessen und zwei Herzen im Wald gefunden und die Schönheit der Natur genossen.

Gedanken zu Weihnachten

Das Leben


Ich wollte immer viel Geld haben. Mit Geld kann man sich alles kaufen.

Ja, wenn ich Geld habe, dann bewundern mich alle. Alles was ich mir wünsche kann ich einfach kaufen. Das wäre doch was Tolles, ganz viel Geld zu haben.

Irgendwann merkte ich, dass Geld zwar einen gewissen Wert hat, aber Gesundheit kann man sich damit nicht kaufen. Wenn man etwas Geld hat, hat man auch wenn man krank ist eine Sorge weniger, denn man kann sich die notwendigen Medikamente kaufen, ohne Angst haben zu müssen, dass die Krankenkasse eines davon nicht übernimmt.

Ist also Gesundheit das höchste Gut, nach dem es sich zu streben lohnt? Gesundheit ist wertvoll. Was ist aber, wenn man gesund ist, viel Geld hat, aber einem trotzdem etwas fehlt? Was ist, wenn man nicht glücklich ist? Nun ja, man könnte sagen, dann bin ich selber schuld – vielleicht.

Glücklich sein, das könnte es sein, was mein Leben vollkommen macht. Ich denke, das ist es tatsächlich, das oberste Gut. Bloss wie komme ich zu meinem Glück? Was muss ich tun um glücklich zu sein? Brauche ich Geld oder Gesundheit oder beides? Reicht das um oder braucht es noch mehr? – Liebe, Familie, Freunde, Geborgenheit, Vertrauen, Hoffnung, Friede, innere Einigkeit mit sich selber,…vielleicht braucht es noch mehr, wer weiss.

Jeder muss wohl für sich selber herausfinden, wie hoch die Dosis von jeder Zutat sein muss damit er glücklich sein kann. Wer führt einem zu all diesen Dingen, wie kommt man dazu?

Nur du selber kannst das, niemand kann deinen Weg für dich gehen. Du bist für dich und deine Handlungen und Nichthandlungen wie auch deren Konsequenzen verantwortlich.

Nur du alleine kannst dich zu deinem Glück führen!

by loslachen.ch