Archiv des Autors: Antonio und Silvia

Abenteuer für zwischendurch

Essen mal anders…
Wohnmobil-Dinner heisst der neuste coronakonforme Trend. Wie das funktioniert? – Ganz einfach, aber nur, wenn man das passende Wohnzimmer bzw. Esszimmer dazu hat. Jetzt, wo wegen der Pandemie wieder alle Restaurants geschlossen sind, ist Kreativität gefragt …

Schon vor etwa einer Woche hat Antonio gesehen, dass es sowas gibt, doch leider kaum in der Schweiz. Am Mittwoch hat er dann plötzlich auf Facebook gesehen, dass auch in unserer Region so ein WohnmobilDinner angeboten wird. 
Nach Absprache mit Silvia wurde gleich für den Freitag gebucht. Wird bestimmt ein tolles Abenteuer und Antonio sehnt sich eh schon seit einer Weile wieder mal nach Pommes.

Ganz gespannt und voller Vorfreude machten wir uns so am Freitag (22.1.2021) nach der Arbeit auf den Weg in Richtung Lenzerheide. Regen in Churwalden, kein Regen auf der Heide.
Mit einem Röteliapero wurden wir an der Take-away-Theke des Restaurants Sartons herzlich empfangen, da wir die ersten WohnmobilDinner-Gäste waren. Wir freuten uns riesig!

Kaum hatten wir uns eingerichtet, stand schon das Cordonbleu vor der Tür. Natürlich verwehrten wir diesem den Eintritt nicht und auch die Pommes dürfen uns gerne Gesellschaft leisten, auf eigenes Risiko versteht sich…

Wir genossen das wunderbare Essen und auch die sehr freundliche Bedienung überzeugte uns. Zur Feier des Tages gönnten wir uns auch noch ein leckeres Dessert und kurz darauf folgte die erste Runde UNO. Was für ein gemütlicher Abend. Dass es draussen schneite, beunruhigte nur Silvia etwas, Antonio ordnete dies eher als romantisch ein.

Auf kaum eine Statusmeldungen hatten wir jemals so viele Reaktionen bekommen, wie auf jene, dieses Dinners. Nachdem die gesamte Fanpost beantwortet war, hörten wir noch etwas Musik und lauschten den Schneeflocken, die auf der warmen Motorhaube von der Standheizung in Wasser umgewandelt wurden. Sind wir mal gespannt, wie es am Morgen um unser „Haus“ herum aussehen wird…

Ein kleiner Verdauungsspaziergang führte uns auf die Piste, die direkt neben dem Restaurant liegt. Da verweilten wir jedoch nicht lange, dem Pistenfahrzeug wollten wir auf keinen Fall in die Quere kommen, also schnell wieder in die warme Stube. Silvia begann schon mal mit dem Verfassen des Berichtes.

Die Nacht war recht unruhig. Schon der fallende Schnee konnte man hören bzw. der Aufprall jeder Flocke auf der Erde. Klang wie Eisschnee.
Waren es mal nicht die Flocken, machten sich Pistenfahrzeuge und Pflüge bemerkbar. Einerseits beruhigend, da wir so wussten, dass die Strassen geräumt werden, andererseits nicht sonderlich schlaffördernd. Ohropax bot dann die Lösung und so waren es nur noch die Alpträume, die die Erholung beeinträchtigen konnten. Nein, so schlimm war es nicht… 😉
Am Morgen flitzte die Schneeschleuder des Restaurants Sartons schon zeitig über den Parkplatz. Fein säuberlich wurde jedes Auto von den mehr als 30cm Neuschnee befreit. Was für ein Service! Und das Schönste daran war zu sehen, mit welcher Begeisterung und Freude das Ganze geschah. Der Chef höchstpersönlich winkte uns freundlich zu, hielt für einen kurzen Schwatz an und verbreitete eine Morgenlaune, von der Silvia als Morgenmuffel nur träumen kann.

Es war noch vor der Zeit, zu der Silvia normalerweise an einem Samstag aus dem Bett kriecht, als wir die Heimfahrt antraten.
Unten im Tal hatte man nichts davon mitbekommen. Im Gegenteil, dort war der Schnee schon weitgehend vom Föhn verdrängt worden.

Kaum war die Wohnungstüre aufgeschlossen, stand Antonio auch schon in der Küche und zauberte einen geschmeidigen Teig für kreative Zmorgebrötli in die Schüssel.

Das Ergebnis konnte sich essen lassen. Zwar war die Verteilung in den Brötchen nicht überall perfekt, aber der Geschmack war der Hammer.

Das war wirklich ein toller Ausflug mit einem leckeren Brunch zum Abschluss! Und im Restaurant Sartons in Valbella Lenzerheide, sind wir mit Sicherheit auch nicht das letzte Mal gewesen 😉
Vielen Dank auch an das fröhliche Wirtepaar.

Übrigens, so Funktionierts mit dem WohnmobilDinner im Sartons:
Du bestellen zwischen 15.00 und 17.00 Uhr unter der Telefonnummer +41 (0)81 384 11 93 , parkierst dein Bus oder Wohnmobil auf unserem Parkplatz.
Melde dich zwischen ab 18.00 am Take Away Fenster an und los gehts.
Je nach dem sind Schneeketten oder Allrad von Vorteil.

Berghotel Restaurant Sartons
Voa Sartons 74, 7077 Valbella-Lenzerheide
Tel. +41 (0)81 384 11 93
Fax +41 (0)81 384 62 36
Internet: https://www.berghotelsartons.ch/
E-Mail info@berghotelsartons.ch

Kurztrip ins Unterland – 10.01.2021

Langsam aber sicher sollten wir wieder aus unserem Winterschlaf erwachen. In letzter Zeit haben wir das Sofa doch etwas fest in Anspruch genommen. Kein Wunder, wenn man von dort aus beobachten kann, wie die Sonne täglich ein paar Minuten früher über die Berge späht.

Trimmis erwacht

Letztes Wochenende haben wir uns in Fläsch von ein paar Dosen von  TeenietussRoobica fast in den Wahnsinn treiben lassen. Nein, so schlimm war’s zum Glück nicht und die Freude war jeweils gross, wenn wir wieder eine Knacknuss mehr lösen konnten.

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Königskuchen backen im Teamwork

Fast hätte es in diesem Jahr keinen selbst gebackenen Königskuchen gegeben – wenn da nicht eine WhatApp-Nachricht von Flurina mit einem Foto eines solchen auf Silvias Handy angekommen wäre. Danke für den Stupser Flu 😉

So machte sich Silvia subito auf in die Küche und bereitete den Teig vor. Antonio beobachtete das Ganze und gab ab und zu seinen Senf dazu 🙂
Das Vorbereiten der einzelnen Teile übernahm dann Antonio. Nun wurde er beobachtet.

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Jahresrückblick 2020

Wer hätte im Januar gedacht, dass dieses Jahr so verlaufen würde? Zum Glück wissen wir nicht alles schon vorher… Wir haben versucht das Beste draus zu machen und können trotz allem auf ein spannendes Jahr mit vielen lustigen, schönen und lehrreichen Momenten zurückblicken.

Antonios Rückblick 2020

Dass wir „nur“ in der Schweiz Ferien machen konnten, war für uns kein Problem. Sind wir mal ehrlich; wo ist es denn schöner als hier in unserem Land? Es gibt so viele geheimnisvolle und sehenswerte Orte zu entdecken und wir sind noch lange nicht fertig damit 😉

Silvias Rückblick 2020

Auch wenn die sozialen Kontakte ziemlich stark zurückgefahren wurden, so wissen wir doch, dass unsere Freunde immer da sind und dafür sind wir unendlich dankbar.

Ein Herbstausflug ins Engadin

Das Wetter soll gut sein an diesem Wochenende. Pläne haben wir noch keine. Coronazeit – also sollte man so wenig soziale Kontakte wie möglich pflegen. Zuhause bleiben? Oder doch ein Kurztrip starten?

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Ein abwechslungsreiches Wochenende

Essen am Freitagabend, am Samstagabend an einer Geburtstagsfeier eingeladen sein und am Sonntag einen Apéro riche besuchen. So ein durchgeplantes Wochenende haben wir nicht oft. Doch beginnen wir erst mal von vorn…

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Ein Wochenende im Appenzell

Ab und zu tut es gut, wenn man einfach mal wegfährt am Wochenende. So kann man den Arbeitsalltag einfach mal wieder hinter sich lassen und in eine ganz andere Welt eintauchen. Genau das haben wir dieses Wochenende gemacht und dies auch sehr genossen.

Kurz vor dem 84.FL/SG/GR Stammtisch vom Freitagabend haben wir beschlossen, dass wir am Wochenende mit dem Büssli irgendwohin fahren könnten. Den Ort liessen wir noch offen.

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Sommerferien 2020 Motto: CH – Gemeinden sammeln ;-)

Ferien in der Schweiz

Ursprünglich hatten wir mal im Sinn, diese Sommerferien in Amerika zu verbringen. Doch dieses Vorhaben wurde bereits im Oktober verworfen. Irgendwie hatten wir dann doch keine Lust dazu.
Im Frühling schauten wir uns nach weiteren möglichen Reisezielen um. Dann Mitte März kam der Lockdown wegen Covid-19 und so war bald klar, dass wir sicher in der Schweiz bleiben würden.
Irgendwann kamen wir auf die grandiose Idee, Gemeinden der Schweiz zu sammeln und so baten sich die Sommerferien an, damit weiterzumachen. Mit dem Vorsatz keine Nachrichten zu hören oder Zeitungen zu lesen, um komplett abzuschalten von den Problemen der Welt, machten wir uns auf den Weg.

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Pfingstwochenende 2020 und immer noch das selbe Motto:

Gemeinden der Schweiz sammeln.
Für Pfingsten hatten wir nichts vorausgeplant. Doch nach den vielen Gemeinden an Auffahrt blieben wir dem Motto treu und führten die Mission weiter fort. Schaffhausen fassten wir als Grobziel ins Auge und liessen uns von Dose zu Dose und gleichzeitig von Gemeinde zu Gemeinde führen.

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