Archiv des Autors: Antonio und Silvia

Ein Wochenende mit diversen Events und Treffen

An diesem Wochenende durften wir verschiedene Hobbys geniessen. Drei verschiedene Events und noch weitere tolle Erlebnisse haben uns das Wochenende versüsst. Ja, so lässt es sich leben 🙂

Freitag, 6.3.2020
Am Freitagmittag hatte Silvia bereits eine spezielle Begegnung. Sie durfte die Eltern ihrer Schwägerin aus Bangkok kennen lernen. Etwas nervös war sie schon, denn sie wusste nicht, wie ein Treffen wird, bei dem man nicht mal ansatzweise etwas von der Sprache der anderen versteht. Doch die Familie ihres Bruders war ja dabei und so würde das schon klappen.
Im Café Signer war der Treffpunkt während der ausgedehnten Mittagspause. Hinten in der Ecke wartete Silvia gespannt und es dauerte nicht lange, bis die Familie eintrudelte. Mit einem herzlichen „sawat dii kha“ wurde die anfängliche Nervosität verscheucht.

Wir haben das spezielle Treffen sehr genossen und der Göttibueb durfte noch das leicht verspätete Geburtstagsgeschenk öffnen, bevor die Truppe weiter nach Vals gereist ist.

Silvia hat dann am Nachmittag wieder gearbeitet, bevor am Abend das nächste Treffen auf dem Programm stand. Der 81. SG/FL/GR Geocaching-Stammtisch stand auf dem Programm. Dieser fand diesmal in einer neuen Location statt und zwar im Restaurant Ganda.

Herzlich, aber natürlich ohne Händedruck, wurden wir von den Organisatoren empfangen. Alle möglichen Begrüssungsarten kamen zum Einsatz und so konnte man gut erkennen, wer sich was für Rituale wegen des drohenden Coronavirus angeeignet hatte.
Nachdem alle ein Plätzchen gefunden hatten, klingelte Antonios Telefon. Die Frage, ob er Pikett hat, konnte zum Glück verneint werden. Jürg war es, der ihn angerufen hatte, da dieser vor dem Local stand und uns entdeckt hatte. Ihm war die Wartezeit jedoch zu gross, da unsere Gruppe nun erst bedient werden wollte und so war dieses Wiedersehen nur von kurzer Dauer, aber deswegen nicht weniger erfreulich. Vielleicht klappt’s ja bald mal wieder für ein längeres Geplauder (nein, muss nicht grad eine Wanderung sein 😉 ).

Das Essen stand bald schon vor uns. Die Pizza, wie auch das Cordon Bleu überzeugte uns und so genossen wir den weiteren Abend bei gutem Essen und netten Gesprächen. Zum Dessert wurde noch ein Tartufo cioccolato bestellt, der etwas sehr Weibliches an sich hatte 😉

Samstag, 7.3.2020
Nachdem Silvia ausgeschlafen hatte, bereitete sie einen Zopfteig vor, liess diesen noch von Antonio fertigkneten und machte sich bereit. Wofür? Für den neuen Geocache!
In jahrelanger Zusammenarbeit mit Daniel Huber haben wir an diesem Cache getüftelt und Konzepte ausgearbeitet, die dann wieder über den Haufen geworfen wurden. Heute war es nun endlich soweit, dass der Cache publiziert werden konnte. Mit einem kleinen Apero in der Tasche machten wir uns auf den Weg zu Dani, um dort parat zu sein, wenn der Cache freigeschaltet wird und die ersten Jäger sich auf die Dosensuche begeben.

Erst mal passierte nach dem Publish nichts. Hm….Antonio war schon etwas nervös. Und dann plötzlich rollte ein Auto an. Ah, es geht los! Pädi24614 hatten den Schatz gerade geöffnet, als die noch etwas verschlafenen JaMaDuLis dazustiessen. Nachdem die FTFler zum Apero geladen wurden, trudelten langsam aber zuverlässig noch weitere Cacher ein, so dass sich ein anschaulicher Event ergab. Als die Stühle ausgingen, begann Dani mit der Führung durch die beeindruckende Location dieses „Weisst du was ich war? #21“-Caches.

Nach dem gemütlichen Beisammensein plagte uns der Hunger doch recht stark, was nicht weiter verwunderlich ist, da es bereits nach 14:00 Uhr war und wir noch nichts gegessen hatten (ausser Silvia, sie hat bei den Chips schon etwas genascht). Jedenfalls war der Zopf zuhause gut aufgegangen, musste aber noch in den Ofen. Du kannst dir bestimmt vorstellen, wie sehr wir uns freuten, als das duftende Gebäck endlich abgekühlt war und wir endlich hineinbeissen durften.

Am Abend durften wir an einem weiteren Event von Malt-Whisky.ch teilnehmen. Dieser hatte ausnahmsweise nichts mit Geocaching zu tun. Nein, ein Whiskytasting war angesagt. Dieses fand im Restaurant VaBene in Chur statt, wohin wir mit den ÖV reisten. Etwas zu früh in Chur angekommen, flanierten wir durch den Park der Residenz und verweilten an der Bar bei einem Espresso bis es los ging.

Auch hier wurden keine Hände geschüttelt und der Organisator hatte bereits vorgängig per Mail ein paar Massnahmen zur Sicherheit vor dem sich rasch ausbreitenden Coronavisrus getroffen.

Das Thema das Tastings waren alte Raritäten und die hatten es ganz schön in sich. Begleitet von kleinen Köstlichkeiten der 14 Gault Millau Küche degustierten wir uns von Blend zu Blend. Silvia machte sich zu jedem Tropfen ihre Notizen, damit sie diese zu Hause in ihrem Tastingbuch nachtragen kann. Wir lernten nette Gleichgesinnte an diesem Abend kennen und konnten den Abend so sehr geniessen.

Obwohl Madmeck für uns als Taxi pikett geschoben hat, musste er nicht ausrücken. Der Eventorganisator wohnt ganz in unserer Nähe und hat selber nicht so ausgiebig wie wir degustiert, so dass er uns sicher nach Hause bringen konnte.
Danke an dieser Stelle an die beiden Markus für den tollen Service!

Sonntag, 8.3.2020
Ob es am vielen Whisky oder dem anschliessenden Espresso gelegen hat wissen wir nicht, doch geschlafen haben wir nicht wirklich gut. Für Silvia war das nicht so tragisch, doch Antonios Wecker klingelte ihn um 5:30Uhr aus den Federn, da er sich zu früher Morgenstunde mit Dani verabredet hatte. Gemeinsam wollten sie nochmal in den Höhlenrausch eintauchen. Gefahren ist natürlich Dani, was wohl auch besser war so.

Als das Fahrzeug am Zielort abgestellt war, musste erst mal die Parkuhr gefüttert werden.
Im Gegensatz zum letzten Sonntag wollte die Parkzeit dieses Mal nur 6 Stunden annehmen. Ob das reichen würde?

Dani und Antonio marschierten zügig zum Höhleneingang, ihr heutiges Ziel war fotografieren. Also vor allem Danis, Antonio fungierte hauptsächlich als Guide und Statist. Er machte zwar auch viele Fotos doch das „nur“ mit seinem Handy und ohne Stativ, denn dieses hatte Antonio zuhause vergessen.

Die zwei haben sich sieben Stunden in den unendlich verwinkelten und interessanten Gängen verweilt.
Als sie aus der Dunkelheit und verlassenen Stollen kamen, war es bereits 13:30 und sie waren ein bisschen erschöpft. Ja nicht nur Antonio, auch Dani, denn er hat wegen des bevorstehendem Vollmonds auch sehr wenig geschlafen, aber sie strahlten trotzdem wie zwei kleine Jungs über das erlebte Abenteuer.

Glücklich und zufrieden gingen sie zum Auto zurück. An dieser Stelle ist noch zu sagen, dass die Parkuhr nicht gereicht hatte, doch sie hatten Glück und es wurde nicht teurer als es eh schon war.

Nun ging es wieder zurück nach Hause, Dani wurde von seiner Tochter erwartet und auf Antonio wartete zum Einen sein Schatz und zum Anderen ein feines Frühstück 🙂

Nachfolgend ein paar visuelle Impressionen, (mehrheitlich die vom Handy)

6. Schlittelplausch mit Fondue

Zwei Jahre hatten wir nun ausgesetzt mit dem legendären Schlittelplausch. Während dieser Zeit kamen zahlreiche Anfragen, so dass wir, also eigentlich loslachenmann, entschieden hat, den Event wieder durchzuführen. Aufgehört hatten wir damals, nicht weil loslachenfrau das nicht mehr wollte (obwohl das auch ein guter Grund gewesen wäre), sondern weil Antonio krank war und wir nicht wussten, ob er bis dahin wieder genug fit sein würde. Letztes Jahr….hm…war da vielleicht loslachenfrau schuld? Oder war es, weil das Restaurant unten zu hatte? Oder gab es einen anderen Grund? Wir wissen es ehrlichgesagt auch nicht mehr genau. Ist ja auch egal, die Hauptsache ist, dass es diesmal wieder geklappt hat.

Beginnen wir von Anfang an. Dass es wegen der loslachenfrau gar keinen solchen Event hätte geben müssen ist ja wohl klar, daher erwähnen wir das gar nicht erst. Loslachenmann hat sich schon im Herbst nach den Vollmonddaten der ersten drei Monate des Jahres 2020 erkundigt. Nachdem wir eins ausgesucht hatten (ja loslachenfrau hat sich überreden lassen auch dabeizusein), hat er im Ritterhof angerufen, da wir das Essen unten im Dorf zu uns nehmen wollten. Nach langem Hin und Her war klar, dass das nicht klappen würde, da es das Restaurant bis zu unserem Termin gar nicht mehr geben würde. Da es im Dorf kein anderes Restaurant gibt, blieb uns nichts anderes übrig, als ein paar Plätze am Berg oben zu reservieren. Glücklicherweise wurden wir den Heubergen zugeteilt, da in Arflina die Atmosphäre nicht so gemütlich ist.

Auf 40 Plätze haben wir den Event beschränkt und diese waren im Nu ausgebucht.
Früher waren wir vor diesem Event jeweils recht nervös und gestresst. Doch heute war es anders. Namensschilder machen wir keine, entschieden wir am Samstagmorgen. Ach ja, wie machen wir das mit dem Logbuch. Loslachenfrau zog sich ins Zimmerchen zurück und liess ihre Gedanken dampfen…..Da das Logbuch mittransportiert werden muss, gibt es da gar nicht so viele Möglichkeiten und so wurde eine ganz einfache Variante gewählt.

Dann wurden noch Vorbereitungen für die nächsten beiden zu versteckenden Caches gemacht und schon war es Zeit, sich bereit für den Event zu machen. Auf der Fahrt nach Fideris schaute loslachenmann loslachenfrau an: „Gel, ich muss dich ja nicht fragen, ob du dich freust?“ Ja die Antwort hatte er sich ja eh schon selber gegeben. 😉

Auf dem Parkplatz angekommen, waren bereits einige da. Und das schon um 16:00 Uhr.
Vor Ort begrüssten wir alle und so trudelte einer nach dem anderen ein, so dass wir bereits früher als geplant die beiden Busse füllen konnten.

Um 18:00 Uhr wurde uns das Fondue serviert. Ohne Rahm und wirklich gut. Knoblauch gab es in rauen Mengen und da wir uns zu dritt eine Pfanne teilten, konnten wir gut zwei Löffeli von dem Püree unter die Käsesuppe mischen. Die Bedienung hatte alles gut im Griff und so konnten wir den Abend in der grossen, gemütlichen Gruppe geniessen.

Um 19:30 Uhr begann die Aufbruchstimmung. Bezahlen, noch schnell ein Angstbisi machen, sich in Schichten hüllen, Helm auf den Kopf und …. mitten im Weg auf den Schlittenbon warten. Tja, wie sollen wir denn auch anders als blöd im Weg rumstehen, wenn wir unsere Tickets nicht bekommen? Wie auch immer, zu guter Letzt hat jeder einen Gögel (so nennt man hier einen Schlitten) bekommen. Damit zogen wir weiter in die KuhstallBar, in welcher der im Package inbegriffene Röteli ausgeschenkt wurde.

Bevor wir uns auf den Weg machten, wurde noch ein Gruppenfoto geschossen. Und nun war es so weit. Nun gibt es kein Entkommen mehr, oder doch? Alle setzten sich auf ihren Schlitten und los ging’s. Wir waren noch kaum richtig in Fahrt, als schon der erste Halt gemacht wurde. Hier liegt etwas Abseits des Weges ein Cache. Alle, die diesen noch nicht hatten, pilgerten zum Nullpunkt. Wieder zurück, verkündete loslachenmann, dass der legendäre Kopfstand, auf welche einige Angefressene nicht verzichten wollten, hier gemacht werde. War wohl eine gute Entscheidung, da weiter unten zu wenig Schnee dafür lag. Einige Wagemutige liessen sich für dieser Aktion begeistern und schon ragten bald 18 Beine in die Höhe. Die einen gerade, wie eine Kerze, andere krum wie eine Banane und wieder andere zabbelten wild umher um ihre Füsse in die Höhe zu bekommen. Noch bevor die Köpfe blau wurden, tauchten die tapferen Schneefresser wieder auf. Loslachenmann verteilte jedem einen Coin, der den Spass mitgemacht hatte und nachdem alle Köpfe abgetrocknet waren, konnte das andere Abenteuer, das Schlitteln, weitergehen. Also los!

Die Piste war schön flach, teilweise etwas eisig und es lief wie am Schnürchen. Zwischendurch gab es ein paar Pausen, um alle wieder beisammen zu halten. Hinter uns leuchtete uns das helle Scheinwerferlicht von flowerpower1226, wie wenn der Vollmond höchstpersönlich uns verfolgen würde.

Uns kam es vor, als ob wir erst gestartet waren, als die letzte Kurve uns bremste. Dort warteten wir bis auch Sybille, die den Job des Besenwagens übernahm endlich ankam. Vielen Dank an dieser Stelle, fürs Stossen der letzten gemütlichen Schlittler.

Gemeinsam spazierten wir das letzte Stück durchs Dorf. Die einen verabschiedeten sich, während andere sich noch ein Schlummertrunk gönnten. Auch jene, welche auf dem Weg den Bus gekidnappt und so ihren Schlitten sicher ins Tal gebracht hatten, trafen wir hier wieder an. Gemütlich und zufrieden, dass alles gut geklappt hat, liessen wir den Abend ausklingen. Neue Bekanntschaften, gute Gespräche, viel Spass und ganz viele tolle Erinnerungen nehmen wir von dem Abend mit.

Schön, dass ihr alle gekommen seid, um mit uns dieses Abenteuer zu bestreiten.
So schlimm war’s doch gar nicht, Frau loslachen, oder?

Wenn du auf die folgenden Daten klickst, kommst du zu den dazugehörigen Berichte. 😉
2005 2009 2010 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Im 2018 und 2019 hat kein Schlittel- und Fondueevent stattgefunden.

Vielen Dank und bis bald.

Weihnachtsferien 2019

Und schon waren sie da, die Weihnachtsferien. Eine Zeit in der immer sehr viel läuft. Familienbesuche, einiges von der Arbeit noch erledigen, Freunde treffen, Cache basteln und schon ist man im neuen Jahr. Ja, auch diesmal stand einiges auf dem Programm und wir sind kaum nachgekommen mit essen, trinken und allem was da sonst noch war…

Am 24.12.2019 waren wir bei Silvias Bruder zum Abendessen eingeladen. Dort traf sich die ganze Familie zur Weihnachtsfeier. In der Tiefgarage übernachteten wir in unserer fahrbaren Ferienwohnung.

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Rückblick 2019

Ein Jahr, in dem wir wieder viele interessante und abwechslungsreiche Abendteuer erleben durften. Ausflüge im In- und Ausland mit guten Freunden, eine Ferienreise, die uns durchs Baltikum und weiter nach Skandinavien führte, ein Auslands-FTF Rekord, Erlebnisse mit unseren Göttikindern und sogar die Geburt eines neuen, den 90sten Geburtstag von Ahni, eine Weihnachtsfeier auf dem Uetliberg mit Antonis Papi und Daniela… das und noch viel mehr hat uns dieses Jahr beschert. Wir durften uns Gott sei Dank, guter Gesundheit erfreuen, doch einigen lieben Freunden und Bekannten war dies nicht vergönnt.
Diesen und auch allen anderen wünschen wir von Herzen, dass es im nächsten Jahr aufwärts geht, dass die Gesundheit euch wiederfindet und ihr sie dann behalten könnt.
Seid glücklich und geniesst das Leben, ihr habt nur eins!

Mit dem Göttibueb Tischtennis spielen, den 10’000sten Cache geloggt, Geburtstagskuchen mit dem neuen Loslachenlätzli gegessen, Kufstein mit der Auffahrtstruppe unsicher gemacht, einer armen Dame in Oulu ein Geldstück gespendet, das lettische Freiheitsdenkmal in Riga besucht. Romantischer Fondueabend unter dem Sternenhimmel. Am Bodensee gekrönt worden, auf dem Trockenen in den Norden gesegelt, ein tolles Rennwochenende mit lieben Freunden in Misano verbracht, viele FTFs im Ausland finden dürfen und mit Papi, Daniela und Silvia ein leckeres Weihnachtsessen auf dem Uetliberg eingenommen. Dem Blick nach zu urteilen bringt die Zukunft aus der Glaskugel ganz viel Gutes 😉 Freuen wir uns darauf 🙂

Mit den anderen Reviewern zusammen wurde Winterthur unsicher gemacht, Ahnis 90ster Geburtstag durfte gefeiert werden, ein Moment der Zweisamkeit geniessen wir unter dem Schloss Wartenstein, in Rovaniemi drücken wir die Hände in den Beton, mal ein Foto zwischendurch mit der neuen Kamera, grosse Freude über den 10’000sten Cachefund, sich in Kufstein von den Männern auf Händen tragen lassen, mit Ahni einen Ausflug geniessen, die Blumenpracht von Bad Waldsee bestaunen, ein Freudensprung im Baltikum, dem Baby seine Wohnungswand von aussen verziert, Schoggikäferli mit dem Göttibueb gegessen und zwei Herzen im Wald gefunden und die Schönheit der Natur genossen.