Author Archives: Antonio und Silvia

Auffahrtswochenende 2020 Motto: CH – Gemeinden sammeln ;-)

Ursprünglich war für dieses verlängerte Wochenende eine Wanderung mit Freunden in Tannheim geplant. Der mächtige Virus (Corona oder Covid-19), der fast die ganze Welt lahmgelegt hat, hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wie wohl die grosse Mehrheit der Schweizer, haben wir somit einen Ausflug im eigenen Land geplant, da alle Grenzen geschlossen sind. Gut, geplant wäre wohl übertrieben und zudem weiss man ja, dass es bei uns eh oft anders kommt als gedacht…

Mittwoch, 20.5.2020

Am Mittwoch wollten wir uns auf den Weg in Richtung Wallis machen. Eigentlich dachten wir, dass wir nach dem Mittag losfahren könnten, doch da Antonios Kurzarbeit plötzlich aufgehoben wurde, pressierte Silvia auch nicht mit der Arbeit fertig zu werden.
Am frühen Abend waren dann beide bereit und so startete das Abenteuer.

Über den Oberalppass fuhren wir als erstes und staunten ab den vielen Gleichgesinnten, die sich ein Plätzchen ergattert hatten. Auch für uns war noch eins übrig. Von hier aus hatten wir eine wunderbare Aussicht über Andermatt.

Silvia sammelte ein paar Kräuter und verfeinerte mit einigen davon ihr Salamibrötchen, andere zerquetschte sie und legte sie auf ihre schmerzenden Fieberbläschen.

Als wir die genaue Route für den nächsten Tag planen wollten, bemerkten wir, dass unsere Vorbereitung etwas zu spärlich ausgefallen war.  Furka, Grimsel und Susten – alle geschlossen. Hups! Na dann schauen wir halt mal, wohin der Weg uns führen wird…

Donnerstag, 21.5.2020

Ja wir geben zu, eine Mission hatten wir im Kopf, bloss spielte es für diese gar nicht so eine Rolle wohin wir fahren. Möglichst viele Gemeinden der Schweiz wollen wir sammeln. Also Geocaches in möglichst vielen Schweizergemeinden finden.

Da wir erst etwas über 500 von insgesamt 2227 haben, gibt es da noch reichlich Möglichkeiten Döschen zu sammeln.

Die erste Station war Wassen und so pendelten wir von Gemeinde zu Gemeinde, immer schön sorgfältig überprüft, dass uns ja keine durch die Lappen geht. Gar nicht so einfach, wie wir feststellen mussten, da wir etwas aus der Übung waren mit Suchen. Immer wieder mussten wir an unserer Erfahrung und unserem Können zweifeln und doch wurden wir schlussendlich mit wenigen Ausnahmen fündig.

Manchmal landeten wir in einer Sackgasse und lernten so neue Ecken unseres Landes kennen. Das Mittagessen nahmen wir in Isenthal ein, ein Ort, an welchen wir ohne Cache mit Sicherheit nie gekommen wären, da er sozusagen in einer doppelten Sackgasse liegt. Auf dem Rückweg genossen wir den Ausblick über den Vierwaldstättersee und staunten ab dem Verkehr auf dem Wasser. Auch am Ufer entlang sah es ziemlich überfüllt aus. Irgendwo war auch bonchur mit seiner Familie unter diesen Leuten, doch uns war nicht nach anhalten und so verdufteten wir uns schnell durch den Seelisbergtunnel und hoffen auf ein bisschen mehr Einsamkeit zu stossen. In Beckenried lag eine Kapelle, mit einem Cache vornedran. Dort zündete Silvia ein Kerzechen für Ahni an und eins für alle anderen, die es brauchen. Dort herrschte absolute Stille. Doch schon bald ging die Reise weiter.

In der Nähe von Wolfenschiessen gönnten wir uns einen Latte Macchiato und einen Coup und bald schon war es Zeit sich ein Plätzchen für die Nacht zu suchen. Da wir inzwischen in der Gemeinde Engelberg waren, hatten wir erst nicht viel Hoffnung auf ein abgeschiedenes Plätzchen, doch wie der Zufall es wollte, entdeckten wir einen Pass, der uns in die Höhe führte. Silvia war sehr froh darüber, da der Heuschnupfen nicht so höhentauglich ist. Mit etwas Glück konnten wir noch ein super Plätzchen ergattern. Zwar nicht ganz einsam, aber trotzdem wunderschön. Natürlich konnte Silvia es wieder nicht lassen, ihren neu erworbenen Kräutertick auszuleben und sammelte wieder wild drauflos. Auch Antonio wagte es, sein Sandwich damit zu tunen.

Während wir den Kaffee genossen, rief Ahni an, schöner könnte es nicht sein, denn so war sie mit uns auf dieser Alp, irgendwo bei Engelberg. Wir legten uns auf die Bank neben dem Auto und schauten an den Himmel und erzählten uns gegenseitig was wir in den Wolken sehen. Hätten wir nicht noch etwas Arbeit vor uns gehabt, wäre es ein perfekter Abend gewesen. Doch so haben wir wohl wenigstens ein paar FTF Jägern noch einen schönen Abend bescheren können 😉

Freitag, 22.5.2020

Bei wunderbarem Wetter krochen wir heute aus dem Bus. Geweckt wurden wir von zwei Bikern, die schon am frühen Morgen von Kerns den Berg hinaufgeradelt waren und nun auf dem Bänkli eine Pause machten. Antonio gratulierte ihnen zu der morgendlichen Leistung und schon düsten sie wieder nach unten. Auch wir machten uns wieder auf den Weg. Nach dem ersten Cachefund gingen wir kurz einkaufen und dann wurde der Schacherseppli gesucht. Eine tolle Statue wurde ihm gewidmet, doch der dazugehörige Cache wurde vor uns zweimal nicht gefunden und so hatten wir nicht grosse Hoffnung auf Erfolg. Nach kurzer Suche entdeckte Antonio den kleinen Nano am Boden. Wenn das nicht ein riesen Glück ist! Und so freuten wir uns besonders ab diesem Fund. Von Giswil ging’s weiter über Lungern nach Hasliberg. Da lief es ziemlich harzig. Ja, Harz hatten wir gefunden und Silvia nahm es sogar mit, da sie irgendwelche Salben daraus hexen will, aber der Cache blieb uns verborgen. Um so glücklicher waren wir, als es dann bei einem anderen klappte, denn so wahnsinnig viele Möglichkeiten gibt es hier nicht ohne zu wandern und wandern wollen wir nicht, da wir Menschen momentan lieber meiden. Auch bonchurs spontanes Wanderangebot (da war fast die ganze Tannheimertruppe zusammengekommen) hatten wir schon am Morgen ausgeschlagen. Einerseits wegen der Gruppengrösse, andererseits, weil wir genau in die entgegengesetzte Richtung unterwegs waren.

Von Gemeinde zu Gemeinde kämpften wir uns vor und landeten so an Orten, die wir niemals gefunden hätten ohne diese Challenge. Zum Mittagessen suchten wir uns ein einsames Plätzchen auf der gegenüberliegenden Seite von Meiringen und genossen dort unser Picknick. Einige Gemeinden und somit Caches später, gab’s zwischen Grindelwald und Lauterbrunnen irgendwo in einem Restaurant Linde zum Znacht Heissen Stein. Ja und dann ging die Suche los. Ein Schlafplatz in dieser Gegend zu finden wird bestimmt nicht einfach. Doch heute war uns das Glück vergönnt, auf anhieb ein geniales Örtchen zu finden. Atemberaubende Aussicht auf Eiger Mönch und Jungfrau, einmalig! Und das direkt neben einem imposanten Wasserfall. Alleine waren wir nicht, da auch ein Aargauer und ein Franzose (wie auch immer der bei geschlossener Grenze in die Schweiz gekommen war) die gleiche Idee hatten, doch wir liessen uns nicht von einander stören.

Samstag, 23.5.2020

Am Morgen stand noch ein viertes Auto auf dem Platz, doch dieses war bald schon wieder weg. Antonio spielte noch ein wenig mit dem Hund des Nachbars bevor dieser sich auf den Weg machte. Auch wir blieben nicht mehr lange. Saxeten war unser nächstes Ziel. Ein kleines, ruhiges Dorf durch das wir spazierten um einen Multi zu lösen. Die blühenden Wiesen luden ein, immer wieder ein Foto zu schiessen. Zuhinterst im Tal schossen zwei prächtige Wasserfälle über die Felsen hinunter. Einer der beiden Tradis auf dem Weg lud uns in einen stillen Raum ein, in welchem ein Buch auflag, in dem Künstler sich austoben konnten. Silvia schlug der Heuschnupfen aufs Gemüt, wodurch sie keine Lust hatte kreativ zu werden. Dafür bestaunten wir die Werke anderer.

Nach diesem Abstecher führte uns der Weg wieder zurück ins Tal hinunter. Auf dem Weg noch einen kurzen Stopp eingelegt, um den Tradi zu suchen, der bei einer Bank sein musste. Auf dem Hochweg sass ein Mann drauf, der neben sich eine Tupperdose liegen hatte, war bestimmt ein Cacher dachten wir und so glaubten wir nach einer grossen Box suchen zu müssen. Dies taten wir erfolglos und als wir uns nicht mehr auf diese Idee fixiert hatten, kam ein kleines Dösli zum Vorschein. Also war der Mann kein Cacher, sondern einfach ein Picknicker gewesen. Zufälle gibt’s.

Habskern war eine weitere Gemeinde, die wir auf dem Programm hatten, sie befindet sich genau auf der anderen Talseite. Da wir den Cache nicht auf Anhieb fanden, wollten wir uns bei einem Mittagessen im Bären stärken. Übrigens hat lynx313 einige der Dosen, die wir in den Vortagen nicht gefunden hatten, gefunden, was uns vor Augen führt, dass wir schon ziemlich aus der Übung sind.

Noch bevor das Essen auf dem Tisch stand, wechselten wir von der Terrasse in die Stube. Das Wetter hatte innert kürzester Zeit umgeschlagen. Die anderen Gäste machten uns dies verständlicherweise nach und so war das Stübli aufgrund der Corona-pflichtigen Abstände bald fast voll.

Die Leberli wie auch die Spareribs standen bald vor uns und wir genossen die Köstlichen Speisen. Draussen regnete es noch immer in Strömen und so teilten wir uns noch eine warme Banane, die schnell verputzt war. Nachdem wir unsere Kontaktdaten auf dem Coronablatt eingetragen hatten, bedienten wir uns noch eines Spritzers des bereitgestellten Desinfektionsmittels. Silvia überlegte kurz, dann lachte sie. Kirsch scheint wohl billiger zu sein als Desinfektionsmittel, denn das Wässerchen roch verdächtig danach 😉

Im Gschenklädeli nebenan, das gleichzeitig eine Werkstatt war, schauten wir dem Alphornbauer zu, wie er ein Teil des Instrumentes herstellte und liessen uns bei dieser Gelegenheit gleich erklären, wie man ein solches Objekt herstellt. Ein Waldmeistersirup musste Silvia noch kaufen, da dieser billiger ist als ein Alphorn und ihr gut in ihre Kräuterphase passt.

Es schiffte noch immer wie verrückt. Antonio holte den Bus, während Silvia zum Bushüsli rannte und dort nochmal nach der Dose suchte. Diese zeigte sich diesmal schnell und so neigte sich auch der Besuch dieses Dorfes dem Ende zu. Wieder im Tal unten, wählten wir das obere Seeufers des Thunersees und arbeiteten uns dort entlang von Gemeinde zu Gemeinde vor, bis wir in Thun angekommen waren. Auch der weitere Weg führte uns mit der gleichen Mission Schritt für Schritt voran.

Am Abend waren wir erst in Langnau angekommen, also suchten wir uns dort eine Alp aus, auf der wir stehen bleiben konnten. Dann gab’s Znacht: Zopf, Salami, Käse, Bündnerfleisch, Kaffee, Saft und Waldmeistersirup. Zum Dessert ein Bier und Salznüssli.

Umgeben von einer mystisch, nebligen Stimmung genossen wir den Abend in unserem kuschelig warmen Auto.

Sonntag, 24.5.2020

Schon früh waren wir wach, doch wir dösten noch bis 7:30 Uhr weiter bevor wir endgültig aufgestanden sind. Eine wunderschöne Weitsicht erwartete uns. Nach dem Geniessen, dieses Anblicks setzten wir unsere Reise fort. Der Heimweg stand auf dem Programm. Dazu durchquerten wir noch ein paar Gemeinden. In einer davon, nämlich Truebschachen, stand die Kamblyfabrik mit ihrem Laden. Dort kauften wir viel zu viele Guetzli und bestaunten das kleine Museum, in welchem einem die Geschichte der Familie bzw. der Guetzliherstellung nähergebracht wurde. Wir waren ganz schön beeindruckt von den technischen Finessen, die wir gerne für einen Geocache einsetzen würden 😉

Nun steuerten wir die Autobahn an, damit wir auch irgendwann mal wieder zu Hause ankommen. Der Stau lag, wie gewöhnlich, in der Gegenrichtung, hielt sich aber noch in Grenzen. Nachdem wir alles ausgepackt hatten, tischten wir ein reichhaltiges Frühstück auf. Das tat gut! Und wir freuten uns wieder zu Hause zu sein.

Aktueller Stand 24.05.2020:

Zwölf Jahre wir zwei – Dinner for two

Schon einige Jahre sind wir nun auf dieser Erde und ein paar davon zusammen. Aber sowas haben wir noch nie erlebt. Der Coronavirus hat das gesamte öffentliche Leben stillgelegt. Zwei Monate kein Restaurantbesuch mehr.  Um so mehr haben wir uns gefreut, dass wir pünktlich zu unserem 12-jährigen Jubiläum wieder ins Restaurant durften. Aus dem Dinner for two- Büchlein haben wir uns den Gasthof Linde in Berschis ausgesucht für diesen speziellen Abend.

Was uns da erwarten würde mit den speziellen Massnahmen, die der Bund für die Restaurants vorgegeben hatte? – Wir waren gespannt. Das Desinfektionsmittel vor dem Eingang war speziell, doch sonst hätten wir, wenn wir es nicht gewusst hätten, kaum etwas gemerkt. Zwar war nur jeder zweite Tisch gedeckt, doch dies fiel kaum auf. Und auch die Desinfektion der Speisekarten bemerkte man nur, wenn man sehr achtsam darauf schaute.

Das vorgeschlagene Menu klang gut. Nur bei den beiden Vorspeisen waren wir ein wenig unsicher, ob wir das gerne haben und so teilten wir diese auf. Jeder bestellte eine davon.

Eine Erbsencremesuppe für den einen und ein Spargelpannacotta für den anderen, so dass wir, wie wir das von eh und je gewohnt sind, nach der Hälfte tauschen konnten.

Trotz vorgängiger Skepsis, mundeten beide Speisen ausgezeichnet. Das Kalbssteak wurde mit Morchelsauce, Gemüse und Parpadelle serviert. Antonio konnte es sich nicht verkneifen zu benanstanden, dass sechs Gemüsesorten schon etwas too much seien, worauf die Wirtin erst mal die Stirn runzelte und dann fragte, ob wir –> Mini Beiz-dini Beiz gesehen hätten. Wir lachten und bejaten, worauf ihr alles klar war. Denn dort hatte ein Gast genau dies als Kritikpunkt verwendet und zudem noch das Glace als zu kalt empfunden. Für den Gasthof sei diese Kritik aber eine gute Werbung gewesen, da es immer wieder bei den Gästen thematisiert werde und sogar Gäste anlocke.

Das Dessert, Erdbeer-Joghurt-Überraschung hatte sehr interessante Geschmacksrichtungen.

Wir haben den Abend sehr genossen und können das Essen wie auch das Ambiente auf jeden Fall weiterempfehlen.

So stossen wir nun an auf unsere 12-jährige Zweisamkeit und hoffen, dass wir noch lange glücklich miteinander leben dürfen.

Frühlingsferien 2020 – home sweet home – It’s Corona time

Wer hätte gedacht, dass wir unsere Frühlingsferien trotz herrlichem Sonnenschein zu Hause verbringen werden. Der Grund dafür, wer hätte gedacht, dass sowas hier jemals passieren könnte, war die Coronapandemie. Empfehlung des BAG, dass man zu Hause bleiben soll.

Eigentlich hätten wir auf unser Maiensäss wollen, aber irgendwie haben wir dann in letzter Sekunde doch entschieden zu Hause zu bleiben. Hier haben wir genug zu tun und es ist doch eigentlich so schön hier! Wir haben alles was wir brauchen und langweilig wird es uns sowieso nie.

Also sind wir am Samstag einkaufen gegangen. So, dass wir möglichst nicht mehr in die Läden müssen. Da wir gerne backen, musste mal sicher genug Mehl und etwas Hefe in den Vorrat. Alles Andere ergibt sich dann von selbst.

Die selber gezogenen Setzlinge, die Samen dafür hat Silvia sich bei Kollegen erbettelt, gediehen prächtig. Also wurden jeden tag ein paar davon in den Garten verfrachtet. Nach der ersten Ladung war die Enttäuschung gross. Alles weg! Die kleinen, tückischen, sich gut versteckten Schnecken hatten sich ein genüssliches Festmahl gegönnt.
Nun war Silvia froh, dass sie nicht alle Setzlinge auf einmal gepflanzt hatte, denn bei der nächsten Ladung wurden Schneckenkörner dazu serviert. Ein elendes Schlachtfeld präsentierte sich am nächsten Tag. Doch immerhin haben die zarten Pflänzchen das Massacker überlebt.

Antonio hat sich auf eine Reise begeben. Zurück in die Ferien könnte man sagen. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, alle alten Ferienfotos auszusortieren, was ganz schön zeitintensiv ist.

Zwischendurch wird er von Silvia auf einen Spaziergang geschleppt, da sie ein paar Kräuter sammeln will. Sie hat sich mit dieser Materie etwas auseinandergesetzt und will das neu Gelernte ausprobieren.
Also wird’s kreativ in der Küche.

Aber nicht nur wegen der neuen Kräuter. Auch Antonio probiert alles Mögliche aus. Nach dem Topfbrot vor ein paar Wochen kam der Zopf und dann auch noch eine Pittä. Alles was er in die Hände nimmt wird einfach perfekt. Uns so kam er eines Tages auf die Idee, er könnte mal wieder eine Sachertorte zaubern. Die letzte hatte er zwei Jahre zuvor für Jürgs 50. Geburtstag angefertigt. Also wäre es mal wieder an der Zeit, nicht dass er dieses Handwerk noch verlernt.

Während Silvia sich im Garten ihren Kräutern und Unkräutern widmete, machte er sich an die Arbeit. Doch schon bald hätte er sich gewünscht, dass sie hier wäre und ihm sagt, was er falsch macht. Der Teig sah gar nicht so aus, wie er hätte sollen. Erst nach mehrmaligem Lesen des Rezepts war der Fehler gefunden. Man(n) müsste halt schon alle sechs Eier und nicht nur eins davon unter die Masse mischen. Zum Glück sind wir hier unter uns, sonst wäre es ja fast noch peinlich. Jedenfalls wurde nun doch noch alles gut und der Kuchen gelang hervorragend!

Die Hälfte davon wurde bei Jürg und Sandra in den Milchkasten gelegt und so trafen wir uns am Abend zu Kaffee und Kuchen. Geht mit Skype tiptop und hat riesen Spass gemacht.

Wir haben noch über das Einfärben von Spatzen gewitzelt als am nächsten Mittag ein wunderschön glänzendes blaues Insekt mit rot-pink gefärbtem Hinterteil auf unseren Balkon folg. Na wenn das nicht eine Nachricht unserer Freunde ist……

Da das Wetter immer so schön war, verbrachten wir viel Zeit auf Balkonien und beobachteten die Insekten und Pflanzen, ganz schön spannend was sich da alles abspielt.

Antonio hat sich am Donnerstag auf eine Velotour gemacht. Obwohl er eigentlich strikt zu Hause bleiben wollte, hat ihn nun der Drang erreicht, mit dem Velo loszudüsen. Obwohl wir nicht darüber gesprochen hatten, wussten wir beide wo die Reise ihn hinführen würde. Schon lange wollte er mal auf den Kukelspass und so hat er dies heute verwirklicht. Nicht alles mit der Spitzengeschwindigkeit von 86.4 Km/h. ?
Die gewählte Route ist bestimmt nicht die einfachste, aber so ist er eben, der Antonio; wenn, dann richtig ?

Silvia hat Derweil ein paar Kräuter für den Beilagensalat gesammelt und die Natur auf den Wittenen genossen.

Kurz bevor das mexikanische Abendessen parat war, kam ein Anruf, dass Antonio abgeholt werden wollte, weil der Akku leer ist. War ja nicht mehr weit weg und so wurde er zum Abendessen nach Hause geholt und im Anschluss, mit dem inzwischen gefütterten Akku, wieder zum Velo gebracht.

Am Wochenende hat Antonio wieder die Backlust gepackt. Da er am Zopfrezept etwas rumgpröbelt hat, ist daraus so eine Art Pittä mit Kuchengeschmack geworden. Muss ja auch nicht alles immer einen Namen haben, Hauptsache es schmeckt! Und ja, geschmeckt hat es.

Im Gegensatz zu dem anhaltenden Sonnenschein, der heute zwar auch immer wieder mal vorbeigeschaut hat, gab es am Samstag auch etwas Regen. Viel war es nicht, aber besser als gar nichts, würden wohl die ausgetrockneten Böden sagen.

Zum Abendessen haben wir neben dem Salat, der aus Resten und Kräutern zusammengemischt wurde, eine Pizza bestellt. Ist schon fast zum Coronaritual geworden, dass wir am Wochenende jeweils eine Pizza bestellen.

Übrigens haben wir am Samstag auch noch einen kleinen Ausflug gemacht. Und zwar nach Berlin. Man war das abenteuerlich! Ein Lost Place nach dem anderen und noch viele weitere Erlebnisse….jaja, Ferienfotos bringen Erinnerungen zurück….
https://www.loslachen.ch/20151025/herbstferien-berlin-lps-und-whisky/
🙂

Frohe Ostern #WirBleibenZuhause

Auch in diesem, ganz speziellem Jahr, wünscht loslachen.ch allen Lesern frohe Ostern.
Wir hoffen du schaust gelegentlich mal auf unseren Blog.

Drei coole kurze Ostergedichte, natürlich zu Ostern 

Henne oder Ei?

Die Gelehrten und die Pfaffen
streiten sich mit viel Geschrei,
was hat Gott zuerst erschaffen
wohl die Henne, wohl das Ei!

Wäre das so schwer zu lösen
erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen
darum hat´s  der Has` gebracht!
Eduard Mörike (1804-1875)

Die Osterkuh

Ganz in der früh am Ostertag
Mach ich was ich im liebsten mag
Ich dreh mich drei mal noch im Bett
Dann steig ich übers Fensterbrett

Doch was seh‘ ich da am Gartenzaun
Ich kann kaum meinen Augen trauen
Da schmatzt vergnügt in aller Ruh
Eine dicke Osterkuh

Neben ihr mein Osternest
Zumindest noch ein kleiner Rest
Die Hälfte hat sie schon verspeist
Worauf mir die Geduld bald reisst

Da kommt der Bauer angelaufen
Außer Atem, kann kaum schnaufen
Er klagt, das sei halt schon ein Mist
Dass Agate am liebsten Eier frisst

Nächstes Jahr, lieber Osterhase, hör gut zu
Pass bloß auf mit der Osterkuh!

Philipp Hofmann

Die Regenbogenhand

Ja Lukas, was hast du gemacht
Spricht seine Mutter aufgebracht
Die eine Hand rot, orange, gelb, grün
Die andere tut blau-lila glühen

Ach Mama, du musst vor Schreck
nicht sterben
Das kommt doch nur…
… vom Eier-Färben!

Philipp Hofmann

Ein Wochenende mit diversen Events und Treffen

An diesem Wochenende durften wir verschiedene Hobbys geniessen. Drei verschiedene Events und noch weitere tolle Erlebnisse haben uns das Wochenende versüsst. Ja, so lässt es sich leben 🙂

Freitag, 6.3.2020
Am Freitagmittag hatte Silvia bereits eine spezielle Begegnung. Sie durfte die Eltern ihrer Schwägerin aus Bangkok kennen lernen. Etwas nervös war sie schon, denn sie wusste nicht, wie ein Treffen wird, bei dem man nicht mal ansatzweise etwas von der Sprache der anderen versteht. Doch die Familie ihres Bruders war ja dabei und so würde das schon klappen.
Im Café Signer war der Treffpunkt während der ausgedehnten Mittagspause. Hinten in der Ecke wartete Silvia gespannt und es dauerte nicht lange, bis die Familie eintrudelte. Mit einem herzlichen „sawat dii kha“ wurde die anfängliche Nervosität verscheucht.

Wir haben das spezielle Treffen sehr genossen und der Göttibueb durfte noch das leicht verspätete Geburtstagsgeschenk öffnen, bevor die Truppe weiter nach Vals gereist ist.

Silvia hat dann am Nachmittag wieder gearbeitet, bevor am Abend das nächste Treffen auf dem Programm stand. Der 81. SG/FL/GR Geocaching-Stammtisch stand auf dem Programm. Dieser fand diesmal in einer neuen Location statt und zwar im Restaurant Ganda.

Herzlich, aber natürlich ohne Händedruck, wurden wir von den Organisatoren empfangen. Alle möglichen Begrüssungsarten kamen zum Einsatz und so konnte man gut erkennen, wer sich was für Rituale wegen des drohenden Coronavirus angeeignet hatte.
Nachdem alle ein Plätzchen gefunden hatten, klingelte Antonios Telefon. Die Frage, ob er Pikett hat, konnte zum Glück verneint werden. Jürg war es, der ihn angerufen hatte, da dieser vor dem Local stand und uns entdeckt hatte. Ihm war die Wartezeit jedoch zu gross, da unsere Gruppe nun erst bedient werden wollte und so war dieses Wiedersehen nur von kurzer Dauer, aber deswegen nicht weniger erfreulich. Vielleicht klappt’s ja bald mal wieder für ein längeres Geplauder (nein, muss nicht grad eine Wanderung sein 😉 ).

Das Essen stand bald schon vor uns. Die Pizza, wie auch das Cordon Bleu überzeugte uns und so genossen wir den weiteren Abend bei gutem Essen und netten Gesprächen. Zum Dessert wurde noch ein Tartufo cioccolato bestellt, der etwas sehr Weibliches an sich hatte 😉

Samstag, 7.3.2020
Nachdem Silvia ausgeschlafen hatte, bereitete sie einen Zopfteig vor, liess diesen noch von Antonio fertigkneten und machte sich bereit. Wofür? Für den neuen Geocache!
In jahrelanger Zusammenarbeit mit Daniel Huber haben wir an diesem Cache getüftelt und Konzepte ausgearbeitet, die dann wieder über den Haufen geworfen wurden. Heute war es nun endlich soweit, dass der Cache publiziert werden konnte. Mit einem kleinen Apero in der Tasche machten wir uns auf den Weg zu Dani, um dort parat zu sein, wenn der Cache freigeschaltet wird und die ersten Jäger sich auf die Dosensuche begeben.

Erst mal passierte nach dem Publish nichts. Hm….Antonio war schon etwas nervös. Und dann plötzlich rollte ein Auto an. Ah, es geht los! Pädi24614 hatten den Schatz gerade geöffnet, als die noch etwas verschlafenen JaMaDuLis dazustiessen. Nachdem die FTFler zum Apero geladen wurden, trudelten langsam aber zuverlässig noch weitere Cacher ein, so dass sich ein anschaulicher Event ergab. Als die Stühle ausgingen, begann Dani mit der Führung durch die beeindruckende Location dieses „Weisst du was ich war? #21“-Caches.

Nach dem gemütlichen Beisammensein plagte uns der Hunger doch recht stark, was nicht weiter verwunderlich ist, da es bereits nach 14:00 Uhr war und wir noch nichts gegessen hatten (ausser Silvia, sie hat bei den Chips schon etwas genascht). Jedenfalls war der Zopf zuhause gut aufgegangen, musste aber noch in den Ofen. Du kannst dir bestimmt vorstellen, wie sehr wir uns freuten, als das duftende Gebäck endlich abgekühlt war und wir endlich hineinbeissen durften.

Am Abend durften wir an einem weiteren Event von Malt-Whisky.ch teilnehmen. Dieser hatte ausnahmsweise nichts mit Geocaching zu tun. Nein, ein Whiskytasting war angesagt. Dieses fand im Restaurant VaBene in Chur statt, wohin wir mit den ÖV reisten. Etwas zu früh in Chur angekommen, flanierten wir durch den Park der Residenz und verweilten an der Bar bei einem Espresso bis es los ging.

Auch hier wurden keine Hände geschüttelt und der Organisator hatte bereits vorgängig per Mail ein paar Massnahmen zur Sicherheit vor dem sich rasch ausbreitenden Coronavisrus getroffen.

Das Thema das Tastings waren alte Raritäten und die hatten es ganz schön in sich. Begleitet von kleinen Köstlichkeiten der 14 Gault Millau Küche degustierten wir uns von Blend zu Blend. Silvia machte sich zu jedem Tropfen ihre Notizen, damit sie diese zu Hause in ihrem Tastingbuch nachtragen kann. Wir lernten nette Gleichgesinnte an diesem Abend kennen und konnten den Abend so sehr geniessen.

Obwohl Madmeck für uns als Taxi pikett geschoben hat, musste er nicht ausrücken. Der Eventorganisator wohnt ganz in unserer Nähe und hat selber nicht so ausgiebig wie wir degustiert, so dass er uns sicher nach Hause bringen konnte.
Danke an dieser Stelle an die beiden Markus für den tollen Service!

Sonntag, 8.3.2020
Ob es am vielen Whisky oder dem anschliessenden Espresso gelegen hat wissen wir nicht, doch geschlafen haben wir nicht wirklich gut. Für Silvia war das nicht so tragisch, doch Antonios Wecker klingelte ihn um 5:30Uhr aus den Federn, da er sich zu früher Morgenstunde mit Dani verabredet hatte. Gemeinsam wollten sie nochmal in den Höhlenrausch eintauchen. Gefahren ist natürlich Dani, was wohl auch besser war so.

Als das Fahrzeug am Zielort abgestellt war, musste erst mal die Parkuhr gefüttert werden.
Im Gegensatz zum letzten Sonntag wollte die Parkzeit dieses Mal nur 6 Stunden annehmen. Ob das reichen würde?

Dani und Antonio marschierten zügig zum Höhleneingang, ihr heutiges Ziel war fotografieren. Also vor allem Danis, Antonio fungierte hauptsächlich als Guide und Statist. Er machte zwar auch viele Fotos doch das „nur“ mit seinem Handy und ohne Stativ, denn dieses hatte Antonio zuhause vergessen.

Die zwei haben sich sieben Stunden in den unendlich verwinkelten und interessanten Gängen verweilt.
Als sie aus der Dunkelheit und verlassenen Stollen kamen, war es bereits 13:30 und sie waren ein bisschen erschöpft. Ja nicht nur Antonio, auch Dani, denn er hat wegen des bevorstehendem Vollmonds auch sehr wenig geschlafen, aber sie strahlten trotzdem wie zwei kleine Jungs über das erlebte Abenteuer.

Glücklich und zufrieden gingen sie zum Auto zurück. An dieser Stelle ist noch zu sagen, dass die Parkuhr nicht gereicht hatte, doch sie hatten Glück und es wurde nicht teurer als es eh schon war.

Nun ging es wieder zurück nach Hause, Dani wurde von seiner Tochter erwartet und auf Antonio wartete zum Einen sein Schatz und zum Anderen ein feines Frühstück 🙂

Nachfolgend ein paar visuelle Impressionen, (mehrheitlich die vom Handy)

6. Schlittelplausch mit Fondue

Zwei Jahre hatten wir nun ausgesetzt mit dem legendären Schlittelplausch. Während dieser Zeit kamen zahlreiche Anfragen, so dass wir, also eigentlich loslachenmann, entschieden hat, den Event wieder durchzuführen. Aufgehört hatten wir damals, nicht weil loslachenfrau das nicht mehr wollte (obwohl das auch ein guter Grund gewesen wäre), sondern weil Antonio krank war und wir nicht wussten, ob er bis dahin wieder genug fit sein würde. Letztes Jahr….hm…war da vielleicht loslachenfrau schuld? Oder war es, weil das Restaurant unten zu hatte? Oder gab es einen anderen Grund? Wir wissen es ehrlichgesagt auch nicht mehr genau. Ist ja auch egal, die Hauptsache ist, dass es diesmal wieder geklappt hat.

Beginnen wir von Anfang an. Dass es wegen der loslachenfrau gar keinen solchen Event hätte geben müssen ist ja wohl klar, daher erwähnen wir das gar nicht erst. Loslachenmann hat sich schon im Herbst nach den Vollmonddaten der ersten drei Monate des Jahres 2020 erkundigt. Nachdem wir eins ausgesucht hatten (ja loslachenfrau hat sich überreden lassen auch dabeizusein), hat er im Ritterhof angerufen, da wir das Essen unten im Dorf zu uns nehmen wollten. Nach langem Hin und Her war klar, dass das nicht klappen würde, da es das Restaurant bis zu unserem Termin gar nicht mehr geben würde. Da es im Dorf kein anderes Restaurant gibt, blieb uns nichts anderes übrig, als ein paar Plätze am Berg oben zu reservieren. Glücklicherweise wurden wir den Heubergen zugeteilt, da in Arflina die Atmosphäre nicht so gemütlich ist.

Auf 40 Plätze haben wir den Event beschränkt und diese waren im Nu ausgebucht.
Früher waren wir vor diesem Event jeweils recht nervös und gestresst. Doch heute war es anders. Namensschilder machen wir keine, entschieden wir am Samstagmorgen. Ach ja, wie machen wir das mit dem Logbuch. Loslachenfrau zog sich ins Zimmerchen zurück und liess ihre Gedanken dampfen…..Da das Logbuch mittransportiert werden muss, gibt es da gar nicht so viele Möglichkeiten und so wurde eine ganz einfache Variante gewählt.

Dann wurden noch Vorbereitungen für die nächsten beiden zu versteckenden Caches gemacht und schon war es Zeit, sich bereit für den Event zu machen. Auf der Fahrt nach Fideris schaute loslachenmann loslachenfrau an: „Gel, ich muss dich ja nicht fragen, ob du dich freust?“ Ja die Antwort hatte er sich ja eh schon selber gegeben. 😉

Auf dem Parkplatz angekommen, waren bereits einige da. Und das schon um 16:00 Uhr.
Vor Ort begrüssten wir alle und so trudelte einer nach dem anderen ein, so dass wir bereits früher als geplant die beiden Busse füllen konnten.

Um 18:00 Uhr wurde uns das Fondue serviert. Ohne Rahm und wirklich gut. Knoblauch gab es in rauen Mengen und da wir uns zu dritt eine Pfanne teilten, konnten wir gut zwei Löffeli von dem Püree unter die Käsesuppe mischen. Die Bedienung hatte alles gut im Griff und so konnten wir den Abend in der grossen, gemütlichen Gruppe geniessen.

Um 19:30 Uhr begann die Aufbruchstimmung. Bezahlen, noch schnell ein Angstbisi machen, sich in Schichten hüllen, Helm auf den Kopf und …. mitten im Weg auf den Schlittenbon warten. Tja, wie sollen wir denn auch anders als blöd im Weg rumstehen, wenn wir unsere Tickets nicht bekommen? Wie auch immer, zu guter Letzt hat jeder einen Gögel (so nennt man hier einen Schlitten) bekommen. Damit zogen wir weiter in die KuhstallBar, in welcher der im Package inbegriffene Röteli ausgeschenkt wurde.

Bevor wir uns auf den Weg machten, wurde noch ein Gruppenfoto geschossen. Und nun war es so weit. Nun gibt es kein Entkommen mehr, oder doch? Alle setzten sich auf ihren Schlitten und los ging’s. Wir waren noch kaum richtig in Fahrt, als schon der erste Halt gemacht wurde. Hier liegt etwas Abseits des Weges ein Cache. Alle, die diesen noch nicht hatten, pilgerten zum Nullpunkt. Wieder zurück, verkündete loslachenmann, dass der legendäre Kopfstand, auf welche einige Angefressene nicht verzichten wollten, hier gemacht werde. War wohl eine gute Entscheidung, da weiter unten zu wenig Schnee dafür lag. Einige Wagemutige liessen sich für dieser Aktion begeistern und schon ragten bald 18 Beine in die Höhe. Die einen gerade, wie eine Kerze, andere krum wie eine Banane und wieder andere zabbelten wild umher um ihre Füsse in die Höhe zu bekommen. Noch bevor die Köpfe blau wurden, tauchten die tapferen Schneefresser wieder auf. Loslachenmann verteilte jedem einen Coin, der den Spass mitgemacht hatte und nachdem alle Köpfe abgetrocknet waren, konnte das andere Abenteuer, das Schlitteln, weitergehen. Also los!

Die Piste war schön flach, teilweise etwas eisig und es lief wie am Schnürchen. Zwischendurch gab es ein paar Pausen, um alle wieder beisammen zu halten. Hinter uns leuchtete uns das helle Scheinwerferlicht von flowerpower1226, wie wenn der Vollmond höchstpersönlich uns verfolgen würde.

Uns kam es vor, als ob wir erst gestartet waren, als die letzte Kurve uns bremste. Dort warteten wir bis auch Sybille, die den Job des Besenwagens übernahm endlich ankam. Vielen Dank an dieser Stelle, fürs Stossen der letzten gemütlichen Schlittler.

Gemeinsam spazierten wir das letzte Stück durchs Dorf. Die einen verabschiedeten sich, während andere sich noch ein Schlummertrunk gönnten. Auch jene, welche auf dem Weg den Bus gekidnappt und so ihren Schlitten sicher ins Tal gebracht hatten, trafen wir hier wieder an. Gemütlich und zufrieden, dass alles gut geklappt hat, liessen wir den Abend ausklingen. Neue Bekanntschaften, gute Gespräche, viel Spass und ganz viele tolle Erinnerungen nehmen wir von dem Abend mit.

Schön, dass ihr alle gekommen seid, um mit uns dieses Abenteuer zu bestreiten.
So schlimm war’s doch gar nicht, Frau loslachen, oder?

Wenn du auf die folgenden Daten klickst, kommst du zu den dazugehörigen Berichte. 😉
2005 2009 2010 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Im 2018 und 2019 hat kein Schlittel- und Fondueevent stattgefunden.

Vielen Dank und bis bald.

Weihnachtsferien 2019

Und schon waren sie da, die Weihnachtsferien. Eine Zeit in der immer sehr viel läuft. Familienbesuche, einiges von der Arbeit noch erledigen, Freunde treffen, Cache basteln und schon ist man im neuen Jahr. Ja, auch diesmal stand einiges auf dem Programm und wir sind kaum nachgekommen mit essen, trinken und allem was da sonst noch war…

Am 24.12.2019 waren wir bei Silvias Bruder zum Abendessen eingeladen. Dort traf sich die ganze Familie zur Weihnachtsfeier. In der Tiefgarage übernachteten wir in unserer fahrbaren Ferienwohnung.

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Rückblick 2019

Ein Jahr, in dem wir wieder viele interessante und abwechslungsreiche Abendteuer erleben durften. Ausflüge im In- und Ausland mit guten Freunden, eine Ferienreise, die uns durchs Baltikum und weiter nach Skandinavien führte, ein Auslands-FTF Rekord, Erlebnisse mit unseren Göttikindern und sogar die Geburt eines neuen, den 90sten Geburtstag von Ahni, eine Weihnachtsfeier auf dem Uetliberg mit Antonis Papi und Daniela… das und noch viel mehr hat uns dieses Jahr beschert. Wir durften uns Gott sei Dank, guter Gesundheit erfreuen, doch einigen lieben Freunden und Bekannten war dies nicht vergönnt.
Diesen und auch allen anderen wünschen wir von Herzen, dass es im nächsten Jahr aufwärts geht, dass die Gesundheit euch wiederfindet und ihr sie dann behalten könnt.
Seid glücklich und geniesst das Leben, ihr habt nur eins!

Mit dem Göttibueb Tischtennis spielen, den 10’000sten Cache geloggt, Geburtstagskuchen mit dem neuen Loslachenlätzli gegessen, Kufstein mit der Auffahrtstruppe unsicher gemacht, einer armen Dame in Oulu ein Geldstück gespendet, das lettische Freiheitsdenkmal in Riga besucht. Romantischer Fondueabend unter dem Sternenhimmel. Am Bodensee gekrönt worden, auf dem Trockenen in den Norden gesegelt, ein tolles Rennwochenende mit lieben Freunden in Misano verbracht, viele FTFs im Ausland finden dürfen und mit Papi, Daniela und Silvia ein leckeres Weihnachtsessen auf dem Uetliberg eingenommen. Dem Blick nach zu urteilen bringt die Zukunft aus der Glaskugel ganz viel Gutes 😉 Freuen wir uns darauf 🙂

Mit den anderen Reviewern zusammen wurde Winterthur unsicher gemacht, Ahnis 90ster Geburtstag durfte gefeiert werden, ein Moment der Zweisamkeit geniessen wir unter dem Schloss Wartenstein, in Rovaniemi drücken wir die Hände in den Beton, mal ein Foto zwischendurch mit der neuen Kamera, grosse Freude über den 10’000sten Cachefund, sich in Kufstein von den Männern auf Händen tragen lassen, mit Ahni einen Ausflug geniessen, die Blumenpracht von Bad Waldsee bestaunen, ein Freudensprung im Baltikum, dem Baby seine Wohnungswand von aussen verziert, Schoggikäferli mit dem Göttibueb gegessen und zwei Herzen im Wald gefunden und die Schönheit der Natur genossen.