Category Archives: Geocache die Schatzsuche

Das spannende Hobby für die gross und klein, jung und alt und vielfach mit viel Adrenalin

Pfingstwochenende 2020 und immer noch das selbe Motto:

Gemeinden der Schweiz sammeln.
Für Pfingsten hatten wir nichts vorausgeplant. Doch nach den vielen Gemeinden an Auffahrt blieben wir dem Motto treu und führten die Mission weiter fort. Schaffhausen fassten wir als Grobziel ins Auge und liessen uns von Dose zu Dose und gleichzeitig von Gemeinde zu Gemeinde führen.

Freitag, 29.5.2020 (Trimmis-Andelfingen ZH)

Am Freitagabend starteten wir unsere Ausfahrt. Abendessen gab’s noch zu Hause, da die Früchte schon überreif waren. Nach dem Müesli fuhren wir los. Ein paar Gemeinden steuerten wir bereits an, bevor wir uns ein Schlafplätzchen suchten. Wir legten uns ins Bett und programmierten das zuvor begonnene Hörspiel auf eine halbe Stunde. Nach ein paar Minuten ging ein Wecker ab und wir schauten beide irritiert auf unsere Geräte, doch da klingelten nichts. Dann schauten wir uns an und mussten lachen. Das Pipsen war ganz fies ins Hörspiel eingebracht worden. Wieder im Ruhemodus, bekamen wir das Ende beide nicht mehr mit. Silvia hatte recht gut geschlafen, Antonio eher weniger.

Samstag, 30.5.2020 (Andelfingen ZH-Dörflingen SH)

Silvia wäre schon eine Weile wach gewesen, wartet jedoch noch, bis Antonio zu ihr hinschaute. Dann standen wir auf und machten uns sogleich auf den Weg. Einige Gemeinden standen auf dem Programm. Die einen Caches zeigten sich schnell, während andere es uns nicht ganz einfach machten. Pakasch warnte uns vor Oberhallau und als wir uns den einzigen Cache dieser Gemeinde anschauten war schnell klar, dass wir den nicht machen werden. Dafür wurde noch ein Mystery gelöst, den Silvia, die noch nichts gegessen hatte und daher etwas reizbar war, fast auf die Palme brachte. Trotzdem haben wir es hinbekommen und steuerten ihn noch „kurz“ vor dem Mittagessen an. Aus „kurz“ wurde dann doch „etwas länger“ aber Hauptsache gefunden….dann ging’s auf direktem Weg ins Restaurant (Randenhaus in Siblingen), welches Pakasch uns empfohlen hatte. Ja er war vor kurzem auch in der Gegend. Das Essen war sehr gut und auch die Bedienung freundlich, nur die Guetzli zum Kaffee waren abgelaufen, wegen der Coronakrise, hiess es, als wir sie darauf hinwiesen.

Für den nächsten Cache mussten wir über den Zoll. Uns war nicht ganz klar, wo wir hin müssen um zu diesem Ort zu kommen und so fragten wir einfach die Zöllner. Da wir uns etwas widersprachen, war das eine komische Angelegenheit, aber irgendwie auch lustig. Jedenfalls dachten sie zuerst, dass wir auf den Orchideenweg wollen, der geschlossen sei, doch als wir ihnen dann unser Anliegen etwas genauer beschrieben haben, erklärten sie uns ganz genau, wie wir da am besten hinkommen und versicherten uns auch, dass sie uns wieder zurück über die Grenze lassen würden.

Auf dem Weg haben wir noch ein paar unserer Guetzli aus dem Kamblyfabrikladen verschlungen. Antonio hat Silvia ein vierblättriiges Kleeblatt geschenkt, das sich ihm kurz vor dem Cachefund gezeigt hatte. Sie freute sich sehr darüber.

Tatsächlich wurden wir auf dem Rückweg ohne Probleme wieder in die Schweiz gelassen und konnten dort noch ein paar weitere Gemeinden einsammeln.

Am Abend suchten wir uns ein schönes Plätzchen am Rhein. Dort genossen wir unser Abendessen im Bus und lauschten noch etwas der Stille und den Vögeln, bevor wir uns den Rest des Hörspiels zu Gemüte führten.

Sonntag, 31.5.2020 (Dörflingen SH-Elgg ZH)

Nachdem wir ausgeschlafen waren, also Silvia etwas später als Antonio, machten wir uns wieder auf den Weg. Irgendwie kamen wir uns vor, als ob wir etwas im Kreis fahren würden auf der Sammlung der Gemeinden. Irgendwann bemerkten wir, dass wir in Deutschland sind. Hups! Eine richtige Grenze war da nicht gewesen. Hoffentlich kommen wir auf der anderen Seite wieder in unser Land. Fast unbemerkt geschah dies, worüber wir recht froh waren. Einige Dosen konnten wir sofort finden, während andere uns doch einiges abverlangten. Trotz Sonnenschein zog eine kalte Biese durchs Land, was uns dazu bewegte, sogar den Multi mit dem Auto zu absolvieren. Da wir mit dem Rechnen etwas Schwierigkeiten hatten, waren wir auch ganz froh im warmen Mobil sitzen zu dürfen.

Am Mittag setzten wir uns in den Hirschen in Trüllikon. Ein Kalbsmedaillon mit Spargeln für Antonio und Ein Rehentrecote mit Thymianpizzokel für Silvia, beide Gerichte mit Morchesauce. Ein Gedicht!

Das Dessert war auch ok, kam aber bei Weitem nicht an die vorzügliche Hauptspeise.

Nun wurde, wie könnte es auch anders sein, weitergecacht. Von einer Anhöhe konnten wir auf den Bodensee hinunterschauen. Der war ziemlich gefüllt, nicht nur mit Wasser, sondern auch mit Surfern, Seglern, Paddler und so weiter. Eigentlich hatten wir abgemacht nicht in diese Richtung zu fahren. Nach dem ersten Cache in Seenähe wurde uns auch wieder bewusst warum. Beim Zweiten war es so bissig kühl, dass es kaum Leute hatte, aber wir wollten unser Glück nicht zu sehr herausfordern und schlugen wieder eine andere Richtung ein. Irgendwo, wo mehr Ruhe herrscht. Den einen oder anderen Favoritenpunkt haben wir auf dem Weg liegengelassen, da es doch das eine oder andere recht kreative Exemplar unter den Funden hatte. Nachdem wir einige Dörfchen durchquert hatten, mussten wir schon ans Abendessen und Übernachten denken. Reichen die Resten, die wir noch im Bus haben oder gehen wir ins Restaurant? Der Hunger war nicht gross, doch etwas zwischen die Beisserchen wollen wir schon noch bekommen. Da bei einem Cache direkt ein Restaurant stand, war die Entscheidung auch schon gefallen. Der Strauss war hervorragend….und das Dessert auch nicht schlecht. Nun müssen wir aber schnell an den ins Auge gefassten Schlafplatz, bevor dieser besetzt ist. Wir hatten Glück, da stand noch keiner und so richteten wir es uns gemütlich ein.

Montag, 1.6.2020 (Elgg ZH-Trimmis GR)

Obwohl noch zwei weitere Autos am Vorabend angereist waren und beide Hunde dabei hatten, durften wir eine ruhige Nacht verbringen.
Heute steht die Heimreise auf dem Programm und natürlich die Gemeinden, die auf dem Weg liegen.

Da hatte es schon den einen oder anderen recht kreativen Cache dabei. Und bei einem Multi, bei welchem wir uns verrechnet hatten, wurde Silvia von einer Anwohnerin gefragt, ob sie etwas suche…hm…was sol man da sagen. Sie erklärte, dass sie tatsächlich etwas suche, aber hier wohl am falschen Ort sei und die nette Dame dachte, dass das Navi uns falsch geführt hatte, da dies hier noch oft passiere. Beim zweiten Versuch landeten wir dann mit den Finalberechnungen direkt nebem dem parkierten Auto. Tja, so kann es gehen….

Im Toggenburg haben wir im Restaurant Churfisten ein leckeres Cordonbleu geschlemmt und uns dann auf die Reise nach Hause gemacht. Dort angekommen haben wir das angefangene Hörspiel noch zu Ende gehört und den Nachmittag bzw. Abend gemütlich ausklingen lassen.

Aktueller Stand 01.06.2020:
598 von 2227 Schweizer Gemeinden besucht.

Temporarily Disable, es geht auch ohne

Lieber Geocacher,
liebe Mitmenschen,

aufgrund des sich rasch verbreitenden CORONA Virus, schliessen wir all unsere 180 Caches vorübergehend.
Uns ist die Gesundheit unserer Mitmenschen wichtig. 

Beim Cachen besteht ein Unfallrisiko (je nach T Wertung kann dieses geringer oder höher ausfallen), was Arzt- oder sogar Spitalkapaziät in Anspruch nehmen würde. 

Des Weiteren beobachten wir täglich, wie angeordnete und empfohlene Vorsichtsmassnahmen nicht eingehalten werden (nicht nur von Cachern).

Wir bitten alle inständig sich an die „nicht Verfügbarkeit“  zu halten aus Respekt an die Älteren und immungeschwächten Mitmenschen.

Vielen Dank für euer Verständnis, bleibt gesund und passt auf euch und auf die ANDEREN auf!

#StayHomeStaySafe #EverythingWillBeOk #AndràTuttoBene #stayathome

Gruss loslachen.ch

6. Schlittelplausch mit Fondue

Zwei Jahre hatten wir nun ausgesetzt mit dem legendären Schlittelplausch. Während dieser Zeit kamen zahlreiche Anfragen, so dass wir, also eigentlich loslachenmann, entschieden hat, den Event wieder durchzuführen. Aufgehört hatten wir damals, nicht weil loslachenfrau das nicht mehr wollte (obwohl das auch ein guter Grund gewesen wäre), sondern weil Antonio krank war und wir nicht wussten, ob er bis dahin wieder genug fit sein würde. Letztes Jahr….hm…war da vielleicht loslachenfrau schuld? Oder war es, weil das Restaurant unten zu hatte? Oder gab es einen anderen Grund? Wir wissen es ehrlichgesagt auch nicht mehr genau. Ist ja auch egal, die Hauptsache ist, dass es diesmal wieder geklappt hat.

Beginnen wir von Anfang an. Dass es wegen der loslachenfrau gar keinen solchen Event hätte geben müssen ist ja wohl klar, daher erwähnen wir das gar nicht erst. Loslachenmann hat sich schon im Herbst nach den Vollmonddaten der ersten drei Monate des Jahres 2020 erkundigt. Nachdem wir eins ausgesucht hatten (ja loslachenfrau hat sich überreden lassen auch dabeizusein), hat er im Ritterhof angerufen, da wir das Essen unten im Dorf zu uns nehmen wollten. Nach langem Hin und Her war klar, dass das nicht klappen würde, da es das Restaurant bis zu unserem Termin gar nicht mehr geben würde. Da es im Dorf kein anderes Restaurant gibt, blieb uns nichts anderes übrig, als ein paar Plätze am Berg oben zu reservieren. Glücklicherweise wurden wir den Heubergen zugeteilt, da in Arflina die Atmosphäre nicht so gemütlich ist.

Auf 40 Plätze haben wir den Event beschränkt und diese waren im Nu ausgebucht.
Früher waren wir vor diesem Event jeweils recht nervös und gestresst. Doch heute war es anders. Namensschilder machen wir keine, entschieden wir am Samstagmorgen. Ach ja, wie machen wir das mit dem Logbuch. Loslachenfrau zog sich ins Zimmerchen zurück und liess ihre Gedanken dampfen…..Da das Logbuch mittransportiert werden muss, gibt es da gar nicht so viele Möglichkeiten und so wurde eine ganz einfache Variante gewählt.

Dann wurden noch Vorbereitungen für die nächsten beiden zu versteckenden Caches gemacht und schon war es Zeit, sich bereit für den Event zu machen. Auf der Fahrt nach Fideris schaute loslachenmann loslachenfrau an: „Gel, ich muss dich ja nicht fragen, ob du dich freust?“ Ja die Antwort hatte er sich ja eh schon selber gegeben. 😉

Auf dem Parkplatz angekommen, waren bereits einige da. Und das schon um 16:00 Uhr.
Vor Ort begrüssten wir alle und so trudelte einer nach dem anderen ein, so dass wir bereits früher als geplant die beiden Busse füllen konnten.

Um 18:00 Uhr wurde uns das Fondue serviert. Ohne Rahm und wirklich gut. Knoblauch gab es in rauen Mengen und da wir uns zu dritt eine Pfanne teilten, konnten wir gut zwei Löffeli von dem Püree unter die Käsesuppe mischen. Die Bedienung hatte alles gut im Griff und so konnten wir den Abend in der grossen, gemütlichen Gruppe geniessen.

Um 19:30 Uhr begann die Aufbruchstimmung. Bezahlen, noch schnell ein Angstbisi machen, sich in Schichten hüllen, Helm auf den Kopf und …. mitten im Weg auf den Schlittenbon warten. Tja, wie sollen wir denn auch anders als blöd im Weg rumstehen, wenn wir unsere Tickets nicht bekommen? Wie auch immer, zu guter Letzt hat jeder einen Gögel (so nennt man hier einen Schlitten) bekommen. Damit zogen wir weiter in die KuhstallBar, in welcher der im Package inbegriffene Röteli ausgeschenkt wurde.

Bevor wir uns auf den Weg machten, wurde noch ein Gruppenfoto geschossen. Und nun war es so weit. Nun gibt es kein Entkommen mehr, oder doch? Alle setzten sich auf ihren Schlitten und los ging’s. Wir waren noch kaum richtig in Fahrt, als schon der erste Halt gemacht wurde. Hier liegt etwas Abseits des Weges ein Cache. Alle, die diesen noch nicht hatten, pilgerten zum Nullpunkt. Wieder zurück, verkündete loslachenmann, dass der legendäre Kopfstand, auf welche einige Angefressene nicht verzichten wollten, hier gemacht werde. War wohl eine gute Entscheidung, da weiter unten zu wenig Schnee dafür lag. Einige Wagemutige liessen sich für dieser Aktion begeistern und schon ragten bald 18 Beine in die Höhe. Die einen gerade, wie eine Kerze, andere krum wie eine Banane und wieder andere zabbelten wild umher um ihre Füsse in die Höhe zu bekommen. Noch bevor die Köpfe blau wurden, tauchten die tapferen Schneefresser wieder auf. Loslachenmann verteilte jedem einen Coin, der den Spass mitgemacht hatte und nachdem alle Köpfe abgetrocknet waren, konnte das andere Abenteuer, das Schlitteln, weitergehen. Also los!

Die Piste war schön flach, teilweise etwas eisig und es lief wie am Schnürchen. Zwischendurch gab es ein paar Pausen, um alle wieder beisammen zu halten. Hinter uns leuchtete uns das helle Scheinwerferlicht von flowerpower1226, wie wenn der Vollmond höchstpersönlich uns verfolgen würde.

Uns kam es vor, als ob wir erst gestartet waren, als die letzte Kurve uns bremste. Dort warteten wir bis auch Sybille, die den Job des Besenwagens übernahm endlich ankam. Vielen Dank an dieser Stelle, fürs Stossen der letzten gemütlichen Schlittler.

Gemeinsam spazierten wir das letzte Stück durchs Dorf. Die einen verabschiedeten sich, während andere sich noch ein Schlummertrunk gönnten. Auch jene, welche auf dem Weg den Bus gekidnappt und so ihren Schlitten sicher ins Tal gebracht hatten, trafen wir hier wieder an. Gemütlich und zufrieden, dass alles gut geklappt hat, liessen wir den Abend ausklingen. Neue Bekanntschaften, gute Gespräche, viel Spass und ganz viele tolle Erinnerungen nehmen wir von dem Abend mit.

Schön, dass ihr alle gekommen seid, um mit uns dieses Abenteuer zu bestreiten.
So schlimm war’s doch gar nicht, Frau loslachen, oder?

Wenn du auf die folgenden Daten klickst, kommst du zu den dazugehörigen Berichte. 😉
2005 2009 2010 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Im 2018 und 2019 hat kein Schlittel- und Fondueevent stattgefunden.

Vielen Dank und bis bald.

6. Schlittelplausch mit Käsefondue à discrétion in Fideris

Nach zweijähriger Pause, organisiert loslachen.ch im 2020 einen weiteren Schlittel-Fondueplausch Event. Und ja, es ist bereits der 6. dieser Gattung. Es soll wieder ein gemütliches Zusammensein mit viel Spass und Action lange in unserer Erinnerung bleiben.

Ein Saal und der Bustransport für ca. 40 Personen ist bereits reserviert, wenn die Anzahl Anmeldungen vor dem 01. Januar 2020 erreicht wird, entfällt der Anmeldeschluss. Wer sich danach noch anmeldet, ist für seinen Transport und einen Sitzplatz selbst verantwortlich.

1. Der Event ohne Schlittelspass und Fondue:

  • Der Event findet an den folgenden Koordinaten von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr statt: N46°52.111 E009°43.826
  • Ein Bus fährt um 17.15 Uhr ab Fideris Sagerei bis ins Berghaus Heuberge – Die Heuberge bieten für Nicht-Schlittler bis 22.00 Uhr einen kostenlosen Rücktransport an.
  • Wenn du zu Fuss oder mit den Schneeschuhen von Fideris bis zu den Heubergen der Strasse entlang wanderst, sind es 12 Kilometer und 1100 Höhenmeter. Das sollte in ca. 5 Stunden geschafft werden.

2. Für alle, die das volle Programm wollen (freiwillig):

Was ist inbegriffen? Was kostet’s?

  • Leistung: 1 Bergfahrt ab Fideris, Fondue à discretion mit Brot im Berghaus, 1 Röteli. Als Alternative zum Fondueplausch wird Schnitzel-Pommes oder ein anderes à la Carte Gericht empfohlen. Diese sind jedoch nicht als Paket erhältlich (Bergfahrt separat bezahlen!)
  • Kosten: Pauschal Fr.55.- pro Person (Kinder Fr. 34.-) Für Kinder natürlich ohne Schnaps, dafür mit einem Sirup oder ähnlichem Getränk.
  • Schlittenmiete ist separat zu bezahlen Fr. 15.-
  • Treffpunkt: 16:30 – 17:00: Jeder holt und bezahlt sein Ticket in Fideris selber. Am Schalter mitteilen, dass ihr zur Gruppe „loslachen.ch“ gehört (eventuell Schlitten dazu buchen, falls kein eigener dabei).
  • Pünktlich um 17:15 Uhr startet die gemeinsame Fahrt mit dem Bus in die Fideriser Heuberge (Berghaus Heuberge). Dort kann dann der Foundueplausch à discrétion losgehen bis der Käse zu den Ohren rausschaut. 
  • Danach heisst es Schlitten fassen und vielleicht in Begleitung des Vollmondes die 12km nach Fideris unter den A….. hmmm… die Kufen zu nehmen! Natürlich gibt es auch dieses Jahr einen Zwischenhalt mit der legendären Kopfstand-im-Schnee Showeinlage von loslachen.ch Mann. Mitmacher willkommen und erwünscht, wir sind doch keine Sissis oder?

MITNEHMEN

Gute Laune, warme Kleider, Helm, Rückenschutz, Stirnlampe, Warnweste damit wir uns nicht verlieren, evtl. Schlitten und Hunger.

Anmeldung: Bis spätestens 01.01.2020

Entweder mit deinem Geocache Account unter: https://coord.info/GC7C3Y4
Oder du meldest dich bei mir per WhatsApp / Mail oder SMS.

Wenn du Lust hast kannst du die vergangenen Berichte anschauen mit Filmli:
2013 1. Schlittelplausch mit Fondue in da Fideriser Heuberga.
2014 2. Schlittelplausch mit Fondue in da Fideriser Heuberga.
2015 3. Schlittelplausch mit Fondue in da Fideriser Heuberga.
2016 4. Schlittelplausch mit Fondue in da Fideriser Heuberga.
2017 5. Schlittelplausch mit Fondue in da Fideriser Heuberga.

Und hier noch die Events vor dem Geochaching 😉
– 2005 
2009
– 2010 
2012 

Wenn die Loslachens mal in Fahrt sind…

Sommerferien 2019
Eigentlich wollten wir die Sommerferien in Irland verbringen. Doch wer uns kennt weiss, dass bis zum Schluss alles noch offen bleibt. Und genau so war es auch diesmal. Kurz vor dem Ferienstart änderte sich der Plan. Statt in den Nord-Westen führte uns die Reise in Richtung Nord-Osten. Genauer gesagt, lag das Baltikum in unserem Fokus. Auch in Skandinavien verbrachten wir mehr Zeit als ursprünglich geplant.

Nimmt es dich wunder, was wir alles erlebt haben? Dann bist du hier genau richtig. Hier erfährst du alles über unsere Reise. Allerdings brauchst du etwas Zeit zum Lesen, da der Bericht ziemlich ausführlich geworden ist… oder aber, du begnügst dich mit den Bildern.

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10’000 Caches und die Flucht vor der Hitze nach Vals

Seit acht Jahren gehören wir nun schon zu den Geocachern. Wie so viele andere, die dieses Hobby betreiben, sind auch wir etwas verrückt. Vielleicht muss man das einfach sein, wenn man dieser Freizeitbeschäftigung über längere Zeit nachgeht. Allerdings lohnt sich das auch, denn nur so kann man all diese tollen, lustigen, waghalsigen, bereichernden und unvergesslichen Abenteuer erleben.

Am Samstag, es war der erste Tag der offiziellen Sommerferien, haben wir uns entschieden, etwas spezielles zu unternehmen. Unser Ziel war es, unseren 10’000sten Geocache zu loggen.
Dafür brauchten wir noch fünf Dosen. Schon vor einiger Zeit hatten wir uns überlegt, welche Dose wir für dieses Jubiläum aussuchen.

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Ein spontanes Wochenende mit einem FTF

Die Zeit vergeht rasend schnell vorbei. Unter der Woche wird ein Termin vom anderen gejagt. Um so mehr gönnen wir uns am Wochenende gerne einfach mal ein wenig Abwechslung vom Arbeitsalltag.

Am Freitagabend, 14.06.2019, haben wir das Freilichttheater in Haldenstein besucht. Das Stück „Anna Göldi“ wurde im Innenhof des Schlosses aufgeführt. Eine wunderbare Inszenierung. Obwohl es fast drei Stunden (inkl. Pause) gedauert hatte, war es keine Sekunde langweilig oder langatmig. Gute Schauspielerinnen und Schauspieler haben das Stück raffiniert in Szene gesetzt.

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Pfingstwochenende 2019 in Süddeutschland

Da ein verlängertes Wochenende vor der Tür stand, wollten wir eine kleine Reise machen. Allerdings hatten wir uns noch überhaupt keine Gedanken gemacht, wohin wir gehen könnten. Kurz vor dem Geocaching-Stammtischhaben wir uns entschieden, in welche Richtung wir fahren und dass wir direkt nach dem Event starten würden. Gesagt- getan und so wurde es fast noch ein wenig stressig, da wir noch packen mussten.

Samstag, 8.Juni

Am Freitag waren wir nach dem Stammtisch noch bis nach Vogt gefahren. Dort übernachteten wir auf einem Parkplatz und standen erst auf, als wir ausgeschlafen hatten. In Bad Waldsee steuerten wir den Lidl an, um dort Proviant für unser Picknick zu kaufen. Leider waren die offenen gesalzenen Mandeln, die Antonio so gerne mag, hier nicht zu bekommen, aber dafür gab es sonst alles was wir benötigten.

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Auffahrt 2019, Kufstein

Wie in den vorherigen Jahren, war auch für diese Auffahrt klar, dass wir zusammen mit ein paar anderen Cachern irgendwo, wo es Caches hat, das Wochenende verbringen würden. Die Anzahl der Mitreisenden nahm laufend zu, so dass wir am Schluss 17 Leute waren, die zusammen cachen wollen. Gemeinsam haben wir uns aus stautechnischen Gründen entschieden, nicht wieder in den Süden zu reisen. Ob die ausgewählte Destination da wirklich besser geeignet ist? – Wir werden sehen…

Mittwoch, 29.Mai

Nach der Arbeit machten wir uns auf den Weg nach Kufstein. Dort hatten wir mit 15 weiteren Cachern abgemacht. In Thiersee auf dem Campingplatz Rueppenhof waren jene, die ein mobiles Zuhause dabei hatten, die anderen waren in Ferienwohnungen bzw. Hotelzimmern untergebracht.

Wir waren noch nicht weit gefahren, als die Navigationsapp uns eine Änderung vorschlug, um den ersten Stau zu umfahren, was hervorragend klappte. Immer wieder wurde die ursprüngliche Route geändert, so dass wir kaum stehen mussten. Schwieriger war es ein Restaurant fürs Abendessen zu finden. Entweder gab’s die angezeigten Lokale gar nicht mehr oder sie waren geschlossen. Irgendwann sind wir dann doch noch zu unserem Abendessen gekommen bevor wir auf dem Camping angekommen sind. Dort wurden wir erst mal vom Regen begrüsst. Bonchur hat uns einen guten Platz reserviert, so dass wir nicht lange im Matsch rumsuchen mussten.

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Wahnsinn oder Grenzerfahrung?

Das ist definitiv die Frage der Fragen!
Wenn einer eine verrückte Idee in die Runde wirft und dadurch bei drei weiteren auf Anklang stösst, ja dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich daraus ein Abenteuer aus Wahnsinn, Durchhaltevermögen und Grenzerfahrung entwickelt.

Schon vor geraumer Zeit wurde in der regionalen Geocacherszene über ein Projekt gemunkelt, welches bei uns nur Kopfschütteln ausgelöst hat.
Warum? Nicht wegen Unverständnis, nein, weil wir so was in Amerika 2014 schon mal gemacht hatten und zwar noch in einer viel extremeren Form.

Am Start für das spezielle Vorhaben, welches später genauer beschrieben wird, waren JaMaDuLi, bonchur und Allblacks81.
Tja, mit drei Leuten ist es sehr schwierig ein derartiges Projekt durchzuführen, also musste noch ein vierter Mann her. Wer diese vierte Person werden würde, das kannst du dir bestimmt schon denken. Aber erst mal der Reihe nach…

An einem unserer Geocache-Hocks, die jeden Donnerstag, ausser dem letzten im Monat stattfinden, erwähnte JaMaDuLi, dass ihnen noch eine Person fehlen würde. Silvias Mimik war klar zu lesen, Antonio hingegen war gar nicht so abgeneigt.
So wenig abgeneigt, dass klar war; er wird der vierte Mann!

Worum geht es überhaupt?

Das Ziel würde sein, mindestens 400 Caches innerhalb von 24 Stunden zu suchen.


Dabei stellt sich natürlich die Frage, warum man auf so eine bescheuerte Idee kommt.
Dies hat mehrere Gründe:
– Für die Statistiker interessant
– Um Favoritenpunkte zu sammeln, damit man die dann den wirklich schönen und aufwändigen Geochaches spendieren kann (und die haben wir wirklich nötig)
– Kameradschaflicher härtetest
– u.s.w.

Da das Vorhaben unter der Woche geschehen sollte, musste Antonio im Geschäft erst mal abklären, ob zwei Freitage (gleich nach einer Woche Ferien) machbar seien.
Dies war kein Problem, sodass klar war; man kann in die Feinplanung übergehen.

Zwei Tage vor dem Start wurde noch ein Meeting abgehalten.
JaMaDuLi hatte sich am besten vorbereitet und wurde gleich als Redner erkoren 🙂

Auf der Traktandenliste stand:

1. Welches Fahrzeug?
2. Abfahrtszeit
3. Proviant
4. Material / Tools
5. Stempel zum Loggen
6. Aufgabenverteilung (Fahrer, Stempler, Springer, Pausierer)
7. Wie loggen? (Live, Fieldnotes, Lokal oder auf einer Liste und Zuhause nachloggen)
8. Logroute (den Nummern nach oder im Kreis)

Nach ca. einer Stunde war klar; alle wollten den Pausierer sein.
Bequemlichkeitshalber war Antonios Auto das idealste. Es ist mit einer Schiebetür ausgestattet, es liegt nicht zu tief, ist ein Automat, hat einen Kühlschrank, eine Standheizung und eine Ablage für die Büroarbeiten.

Noch zwei Mal schlafen, dann geht’s los…


Mittwoch 08.05.2019 07:30 Uhr
Antonio hätte noch lange schlafen können, da er JaMaDuLi und bonchur erst um 12:55 Uhr und Allblacks81 um 13:05 Uhr abholen sollte.
Er wälzte sich noch ein bisschen hin und her, stand dann aber um 08:00 Uhr etwas nervös auf.

Letzte Vorbereitungen waren noch zu treffen. Vor allem etwas Proviant zusammensuchen.
Da aber zuhause nicht alles vorhanden war, beschloss er noch in den Coop Chur City West zu fahren um dort den Rest einzukaufen.
Tja, es ist nie eine gute Idee, mit Hunger und Angst, dass man die nächsten Tage nichts mehr zu essen bekommt einkaufen zu gehen.

Da wären wir auch gleich beim Thema essen; nochmals nachhause fahren um etwas zu kochen wollte Antonio nicht, so beschloss er im Restaurant Rosenhügel das Mittagessen zu geniessen.
Salat, Spaghetti an einer Spezialsauce und zum Dessert natürlich einen Tartuffo 😉

Nach dem Zahlen musste er sich grad ein bisschen beeilen, um nicht zu spät zu kommen.
Pünktlich traf er bei den ersten beiden ein.
Nach der Begrüssung und dem Verstauen des Proviants, (komischerweise mit diversen Powergetränken in Unmengen!) und den Regenklammotten und der Verabschiedung von Frau JaMaDuLi, konnte es weiter gehen, um Allblacks81 an seiner Homebase aufzuladen.
Hier stand die ganze Familie. Ok, einer zeigte sich nicht wirklich, um Papa Tschüss zu sagen.

Um 13:10 Uhr waren die „Spinner“ also tatsächlich unterwegs!
Ziel: der erste Geocache „#1425 Le pays du Der“ in 519 km und angegebenen 5 Stunden 42 Minuten.

Am Steuer sass Antonio, der sich anfangs ziemlich beobachtet fühlte (lag ziemlich sicher am Beruf seiner Begleiter) doch er lies sich nicht beirren und verstellte sich kein bisschen.

Die Stimmung war sehr gut, auch wenn man wusste, dass der Regen eine Gutelaunebremse werden könnte. Ab und zu regnete es auch, mal fester mal weniger, doch noch war das völlig egal, da ja alle noch im Fahrzeug sassen.

Zu denken gab eine Aussage von JaMaDuLi auf der Höhe von Rheinfelden! Plötzlich zeigte er ganz hektisch auf eine weidende Herde und sagte: „Buah… schaut mal da die riesen grossen Schweine!“
Schweine? Oha! Hat er jetzt schon Schlafmanko?
Es gebe ja Geocacher, die rosarote Pferde auf der Autobahn gesehen haben!
Bis dato dachte Antonio, es sei ein Märchen gewesen, aber jetzt da Kühe Schweine sind 🙂

Der Arme musste sich das Missgeschick noch ein paar Mal anhören, hoffe er verzeiht es den Jungs. Lustig war es jedenfalls.

Kurz nach der Grenze bei Basel kam ein bisschen Hektik auf. Auf dem Weg hat es noch zwei neue Caches, bei denen noch einen FTF möglich wäre. (Ancien collège Montaigu)
Da Allblacks81 noch FTF jungfräulich ist, wurde beschlossen in Nancy einen Halt zu machen um das zu ändern 😉

Ob es gut kommt, wenn mehrere Navis in einem Fahrzeug angeschaut werden? Es kann dann passieren, dass genau so viele verschiedene Routen angegeben werden.
So war es dann auch, Antonio gehorchte dem Autonavi als JaMaDuLi plötzlich intervenierte.
Sein Navi zeige eine ganz andere Route. OK, was nun? Wenden oder nicht? JA, NEIN, VIELLEICHT?
JA war seine Antwort, also zurück, doch schon beim nächsten Kreisel gab es Unklarheiten!
Also gab es darin noch ein zwei Ehrenrunden bis sich alle einig waren 🙂

Stunden später näherten sie sich einem weiteren Kreisel, da schleuderte ein VW Golf, mal Retour mal seitlich vor uns, um dann in der Mitte des Kreisels zum Stehen zu kommen.
Da schaut man schon etwas komisch aus der Wäsche, doch der, welcher am komischsten schaute war der Golffahrer!
Er schüttelte den Kopf setzte sein Auto in Gang und fuhr mir nichts, dir nichts in die falsche Richtung.
Bonchur schob ein wenig Panik, weil er dachte, er käme uns entgegen.
Antonio hat aber gesehen, das der die nächste Ausfahrt genommen hat.
Da nichts passiert ist, war es dann auch lustig.

Dann war es so weit; schon einige Kilometer vor dem möglichen FTF wurde Allblacks81 immer nervöser. Ok, der Druck war ja auch sehr hoch, da er von drei erfahrenen FTF Jägern beobachtet wurde.

Das Auto wurde praktisch auf dem 0 Punkt abgestellt und schon steuerte Allblacks81 in die falsche Richtung 🙂
Mal hin mal her… mal da mal dort…
Ist ja wirklich nicht einfach so unter Druck suchen zu müssen, so liessen die einen etwas Druck ab und schon wurde der Cache gefunden.
Nur noch das Logbuch genau kontrollieren; vorne und hinten, um sicher zu gehen, dass noch niemand da war.
Dass dies der erste FTF war, sieht man wohl an der Freude. An dieser Stelle nochmals: Herzliche Gratulation!

Überglücklich ging es zum zweiten Cache, welcher schon seit ein paar Tagen noch nicht gefunden wurde und in der selben Ortschaft lag.
Um zu diesem zu gelangen, musste man durch den Wald spazieren. Da alles nass war, waren die Schuhe und die Hosen auch schon feucht. (Gute Vorbereitung auf das, was uns noch erwarten wird!)
Mitten im Wald, besser gesagt im Nichts, wurde sehr lange gesucht, schlussendlich wurde die Suche abgebrochen und die Truppe marschierte zurück zum Parkplatz.

Als Nächstes galt es ein Restaurant zu finden. Das könnte schwer werden, da in Frankreich ein Feiertag war; leere Strassen und die Geschäfte waren alle geschlossen.
Das Fahrzeug war ja voll mit Proviant, verhungert wäre niemand.

Zuerst musste aber der Tank gefüllt werden, nicht dass bei diesem Projekt mitten in der Nacht in der Pampa der Diesel ausgeht!
Hier hat der Regen eine kleine Pause eingelegt und man konnte die Sonne bestaunen.

Auf Google Maps wurde ein Restaurant gefunden, welches ganz gut aussah. So wurde dieses auch angepeilt und die Einfahrt wurde auch noch in letzter Sekunde erwischt.

Im Restaurant Pataterie in Saint-Dizier stand das Servicepersonal an der Bar, es sah so aus, als ob diese nur auf die vier Schweizer gewartet hätten, denn das Restaurant war sowas von leer! Vielleicht wollte niemand aus dem Haus, da es draussen aus Kübeln schüttete und gleichzeitig stürmte.

Das schien ja ein ganz spezielles Restaurant zu sein, das wir uns da ausgesucht hatten.
Diverse alte Sachen stellte die Deko dar und auch ein sehr interessantes, grosses Bild, von einer Kuh 🙂 hing an der Wand 🙂

Gespannt waren wir was auf den Teller kommen wird, da die französische Sprache niemand beherrscht.
Die freundliche Servierdame war locker drauf und die Bestellung war unterwegs.
Allblacks81 und Antonio gingen auf Nummer sicher, mit einem Enterecote, bonchur und JaMaDuLi haben sich Hamburger bestellt.
Ruckzuck war das Essen auf dem Tisch und die Vorfreude war gross.
Leider war das Enterecote etwas mühsam zu beissen und JaMaDuLi hatte drei Stück warmen Ziegenkäse auf dem Burger, welche er gerne Antonio zum Verzehr übergab 🙂
Zum Dessert waren sich alle einig, ein Bananen Split musste her.
Na ja, die Eismischung war schon etwas speziell, das Erdbeereis zwischen der Schockolade und dem Vanilleeis hat nicht so harmoniert, aber die noch halb grüne Banane hat das ganze ausgeglichen.

Ziemlich satt, nervös aber voller Vorfreude ging es dann weiter zum eigentlichen Start des Projekts für Wahnsinnige. „#1425 Le pays du Der“

Antonio hat alle Benutzer in sein App L4C aufgenommen, um Zeit beim Loggen zu sparen. Sein iPad hatte er bereit und bei jedem gefundenen Cache genügten zwei Klicks und schon waren alle geloggt.
Na ja, beim ersten schien das Loggen nicht möglich, doch der Fehler war schnell erkannt. Es konnte ja nicht getestet werden im Vorfeld.

Der Plan war schnell klar, erst mal gerade runter, dann einen Kreis fahren und so weiter…
Das Gras war nass und die Schuhe auch bald. Auch die Aufgabenaufteilung wollte nicht greifen. Alle vier waren in voller Euphorie!
Vor allem AllBlacks81 war sowas von motiviert; rein, raus, bonchur hinterher, wenn es mal schwieriger wurde verlies auch JaMaDuLi seine Stellung und auch Antonio hüpfte hin und wieder mal raus um das Logbuch zu befreien 🙂

Drei Jubis konnten im Auto gefeiert werden, als erstes erreichte JaMaDuLi den 5000sten Found, leider kein Foto gemacht! 🙁
Gefolgt von bonchur mit 3000 Geocaches und zuletzt AllBlacks81 der seinen 500sten „i han en“ verbuchen konnte.
Antonio ging mit einem Jubifound leer aus, denn wenn es einen gegeben hätte, dann wäre es besser gewesen, dies nicht der Silvia zu sagen, denn er hat schon ein paar Runde Jubis ohne sie gefunden und ein 10’000er ist dann schon was ganz Spezielles.

Alle Türen zu und mindestens 20 Büxli ausgelassen bis eine waldlose Strecke erreicht wurde.
Die nächsten 165 Caches wurden dann mehr oder weniger flott gefunden, ab und zu regnete es, der eine oder andere hatte mal eine Krise, vorallem wenn die Suche etwas länger dauerte.

Antonio hat es gewagt, zum zweiten Mal in seinem Leben, ein RedBull zu trinken, war doch der Kühlschrank prall gefüllt mit dem Gesöff!
Seine Meinung ist immer noch die selbe, „gruusig“ lieber nichts als das 🙂

Speziell war es als der Tag langsam erwachte und die Vögel (nicht die Jungs) zu zwitschern begannen. Auch begann es immer heftiger zu regnen.
AllBlacks81 (auch Duracell Männchen genannt) übergab irgendwann mal seine Springerfunktion an bonchur, welcher bis dato als Stempler tätig war. Dieser wiederum, tauschte seinen Posten mit JaMaDuLi der unter anderem als Navigator und Übersetzer fungiert hatte.

Glücklicherweise hatte es praktisch keinen Verkehr und auch in den Dörfern war es ruhig, ausser den paar aggressiven Hunden, die hin und wieder auftauchten, denen man aber mit Erfolg entfliehen konnte.

Nach kurzer Zeit war bonchur ziemlich nass und nach ein paar Stunden, wer ahnt es? Genau, durchnässt.
Als die 400er Grenze erreicht wurde, gab es einen kräftigen Händedruck und man hörte munkeln, dass 500 auch eine coole Zahl wäre!
Das war dann zu viel des Guten, vor allem bei dem Wetter.
So wurde auf dem angefangenen Streckenabschnitt noch fertiggesucht. Das waren dann genau 21.

Gestaunt wurde als bonchur seine Socken auswindete. Dass so viel Wasser in einem Schuh Platz hat ist fast nicht zu glauben. Zum Glück hatten alle trockene Sachen mit dabei. Also fast; bonchur hat zwar an trockene Socken gedacht, jedoch nicht an Ersatzschuhe!

Nun wollten alle einen heissen Kaffee und vielleicht ein Gipfeli, doch diese Gegend ist wie ein Geisterland; keine Autos, keine Leute, keine Restaurants!

Als Antonio auf einer Kreuzung nach links schaute, erblickte er ein Hotel und darin hatte es Licht.
Ob das Hotel offen hat war fraglich. Auf dem Parkplatz stand seit Jahren ein alter Laster.
Antonio suchte den Eingang und… der war geschlossen! Der Wirt hat ihn aber gesehen und öffnete die Tür. „Kaffee?“, fragte Antonio. Der Hausherr meinte erst nein, es sei geschlossen. Doch als Antonio seinen berühmten Hundeblick aufsetzte, der fast immer Erfolg bringt, winkte der Wirt ihn rein. Antonio aber streckte seine Finger hoch und gab ihm zu verstehen, dass sie zu viert seien 🙂

Nach kurzem Zögern nickte er. Antonio winkte den anderen mit einem Daumen hoch 🙂
Das Wirteehepaar war zwar mit der Reinigung beschäftigt, doch es wurden uns zuerst vier Espressi serviert und auf die Frage, ob er auch noch Gipfeli hätte, meinte er nur, dass es aber ca. 10 Minuten dauern würde.
Aber hallo, wir warten gerne 🙂
Dann kam er nochmals und stellte uns grosse Tassen hin und danach einen grossen Krug Filterkaffee!
Kurze Zeit danach war das Gebäck auf dem Tisch.
Das wurde genossen (ausser der Filterkaffee) und ja, ein paar Jungs hatten mit sich zu kämpfen bei den bequemen Sesseln.
Ganz günstig war der Kaffee mit Gipfeli nicht 10€ pro Person, war aber egal, die Pause hatten wir uns verdient.

Nun war die Heimreise angesagt. Die 400er Mission war schneller erledigt als gedacht.
Antonio wurde immer wieder gefragt, ob es mit Fahren noch ginge. Ja klar, noch geht es, ausser es würde jemand fahren wollen, der in der Nacht eine kurze Pause gemacht hat 🙂 (was natürlich auf keinen zugetroffen hat).

Die Fahrt zurück ins Bündnerland war sehr ruhig, also was die Mitfahrer angeht. Ab und zu machten sogar diejenigen die Augen zu, welche sonst nie schlafen, gell JaMaDuLi 🙂

Antonio hatte eigentlich nur noch ein Ziel; um 19 Uhr in Chur zum Donnerstagshock zu erscheinen und das sah ganz gut aus.

Im Fressbalken gab es nochmals eine Pause, um eine runde Foundzahl zu erreichen. So haben wir, ausser einem Caffelatte, auf der Raststätte den Cache Nummer 422 geloggt!

Die ruhige Fahrt ging dann weiter bis Antonio zuerst JaMaDuLi und bonchur abgeladen hat und zuletzt auch noch AllBlacks81.

Antonio tauchte in dem Moment Zuhause auf, in welchem Silvia die Türfalle öffnete 🙂
Na ja, Zufälle gibt’s 🙂
Die Freude war beidseits gross, denn eigentlich wäre das Treffen erst in den Morgenstunden erwartet gewesen.

Antonios Ziel war erreicht; früher als geplant zuhause zu sein und auch noch am Hock in der Brauerei teilnehmen zu können.
Nur noch eine Dusche und dann ab nach Chur.
Zugegeben, es war hart unter der heissen Dusche nicht einzuschlafen, aber nach 24:04 Stunden hinter dem Steuer ist das wohl kein Wunder.

Um 18:45 Uhr wurden wir von Ady73 zuhause abgeholt und nach Chur chauffiert. Dieser staunte nicht schlecht, als Antonio auch ins Auto stieg, denn eigentlich hatte er nur mit Silvia gerechnet.
Die Hoffnung, dass die anderen Jungs auch noch auftauchen würden, schwand ziemlich schnell.
Nach einem feinen Gordon Bleu und einem unterhaltsamen Abend mit einigen Gleichgesinnten, freute sich Antonio nach 39 Stunden endlich ins Bett zu kommen.

Fazit;
Absolut durchgeknallte, aber super coole Poweraktion, die uns nahe an die Grenzen gebracht hat.
In nächster Zeit gibt es bestimmt keine Wiederholung.

Vielen Dank für das tolle Abenteuer Jungs.