Archiv der Kategorie: Geocache die Schatzsuche

Das spannende Hobby für die gross und klein, jung und alt und vielfach mit viel Adrenalin

Osterwochenende 2019 – Motto: Planlos

Wie so oft haben wir auch in diesem Jahr nicht genau geplant, was wir an Ostern machen werden. Dass wir nicht in Richtung Süden reisen werden, das war klar, denn im Stau wollten wir unser Wochenende nicht verbringen. Also blieb noch Westen, Norden und Osten übrig. Für eine dieser drei Varianten haben wir uns dann entschieden.

 Donnerstag, 18.4.2019 (Trimmis – Hohenems)

In Richtung Memmingen sollte uns die Reise führen, das war alles, was wir an Planung im Gepäck hatten. Ja ok, ein paar FP Caches in dieser Gegend haben wir auch runtergeladen, mehr dann aber auch nicht.

Am Donnerstagabend nahmen wir am Dönerstagevent von Pakasch in Sevelen (GC84WVG) teil. Nach dem Essen und ein paar netten Gesprächen setzten wir uns ins Auto und fuhren einfach mal in Richtung Norden. Als Zwischenziel gaben wir einen Cache im Navi ein, welchen wir aber nicht unbedingt an diesem Abend erreichen mussten. Dies taten wir auch nicht. In der Nähe von Hohenems suchten wir uns ein Plätzchen aus, auf dem wir die Nacht verbrachten.

Freitag, 19.4.2019 (Hohenems – Neukirch)

Geschlafen haben wir, naja, sagen wir mal mässig gut. Antonio wurde noch immer von seltsamen, ausdauernden Rückenschmerzen geplagt, Silvia wurde von den vorbeifahrenden oder gehenden Gestalten wachgehalten.
Morgens um 6:45 Uhr hätten wir grad so gut schlafen können, doch die Österreicher scheinen am Karfreitag arbeiten zu müssen und so düste ein Fahrzeug nach dem anderen an uns vorbei. War wohl nicht so ein vorteilhaftes Plätzchen, das wir uns da ausgesucht hatten.

Um 7:30 Uhr waren wir schon auf der Weiterfahrt, was für eine der beiden reisenden Personen nicht grad so prickelnd war. Aber mit Schlafen war ja eh auch nichts mehr, daher passte das schon so.

In der Nähe von Bregenz steuerten wir eine Knacknuss mit dem Namen „Knack die Nuss GC5K2A1″ an, die für uns am frühen Morgen einen Nummer zu gross war. Auch andere Dosen liessen uns nicht an ihr Versteck. (GC2NX2P)
Das war ja nicht grad ein motivierender Start in den Tag.

Die Runde „Die farbige Logbücher (GC6PD4D)“ sollte uns mehr Glück bringen. Mit dem Velo fuhren wir sie erfolgreich ab, bis wir ein Geräusch hörten, das uns nicht passte. Ein Baum schien zu knacken, als ob er gleich umkippen würde und kurz darauf nochmal das Gleiche. Hmmmmm…..seltsam, dachten wir uns und beobachteten das ganze etwas genauer. Dabei fanden wir heraus, dass das erste Geräusch von dem Abschlag eines Golfballs kam und das anschliessende Knattern das Hämmern eines Spechts war. In der Kombination hatte uns diese Geräuschefolge ganz schön in die Irre geführt, worüber wir ganz froh waren. Mit so einer Golfoase mitten in einer riesigen Waldlichtung hätten wir nicht gerechnet. Und wenn die schon da sind und auch noch über so ein schönes Restaurant verfügen, können wir natürlich nicht wiederstehen. Golfhotel -Bodensee.
Also steuerten wir dieses an und waren um Punkt 12:00 Uhr dort. Dass wir mehr Schweizer als Deutsch antrafen, lag vielleicht auch an den Preisen, die für unsere Nation zwar gut zahlbar, aber vielleicht für Deutschland eher hoch angesetzt sind.

Schnipo für Antonio und ein Green Burger für Silvia gab es zum Mittagessen. Silvia merkte erst während dem Essen, dass ein Diesel (Colabier) nicht das ideale Getränk war, da wir bis dato noch nichts gegessen hatten. Trotzdem haben wir wieder zum Auto zurückgefunden und auch alle restlichen Caches der Runde auf dem Weg dahin gefunden.

Nun musste ein neuer Plan her. Eine Letterbox, „the white rabbit (GC5W9GR)“ die wir zu Hause schon angeschaut hatten, fiel uns noch zum Opfer bevor wir bei einem Schloss bzw., dessen Café landeten. Silvia war noch immer platschvoll vom Mittagessen, so dass Antonio sich den Latte Macchiato und den Eiskaffee selber bestellen musste und auch nur wenig Hilfe beim Austrinken bekam.

Zum Abschluss des Tages liessen wir uns auf einen Multi ein „Indy’s Reise um die Welt (GC2ZGCP)“. Auch hierfür wurden die Velos wieder abgeschnallt. Die Tour führte uns quer durch einen grossen, schönen Wald und, wer hätte das gedacht, wir haben alle 10 Stationen und den Final gefunden. Ein wirklich toller Multi, der uns echt Spass gemacht hat.

Nun kam wieder die Frage nach einem Schlafplatz auf. Zu Essen hatten wir noch das Picknick vom Mittag, welches wir nicht gebraucht hatten. Also trauten wir uns, das Auto in den Wald zu stellen. Dort assen wir gemütlich zu Abend und kümmerten uns um Lese- bzw. Schreibarbeiten, bis….ja, bis der Jäger kam. Der fragte uns, ob wir länger bleiben. Vorsichtig erklärten wir, dass wir hier gerne die Nacht verbringen würden. Dies schien für ihn kein Problem zu sein. Sein Gebiet sei genug gross, so dass er auch gut auf die andere Seite gehen können, dort habe es auch Wildschweine. Wir bedankten uns und versicherten, dass wir ganz leise sein werden. Er hingegen bat uns, nicht allzuleise zu sein, sonst käme seine Beute vielleicht hier her statt zu ihm. Wow, was für ein toller Jäger. Schon mal hatten wir eine angenehme Begegnung mit einem Jäger in diesem Land. Glück, Zufall oder sind alle Jäger hier so freundlich und tolerant?

Mit dieser Bewilligung wird es sich bestimmt besser schlafen lassen, denn so wissen wir nun, dass wir sicher niemandem im Weg sind.

Samstag, 20.4.2019 (Neukirch – Bad Waldsee)

Kurz nach Acht wachten wir auf. Silvia wollte gerade etwas sagen, doch Antonio hielt den Finger vor seinen Mund. Er wollte das Vögelchen, welches er gehört hatte, beobachten. War dann aber schon weg bis er unten war…

Nun starteten wir in den heutigen Tag. Auf dem Weg nach Ravensburg sammelten wir noch ein, zwei Dosen zusammen. Die erste mit dem Namen „Da lachen sich die Götter zu tode (GC1ME9Y)“ war echt speziell.

Angekommen in Ravensburg, wollten wir eigentlich in die Bibliothek. Natürlich hatten wir uns vorher erkundigt, ob diese heute geöffnet ist. Allerdings auf der falschen Seite, wie sich vor Ort herausstellte. Jenu, dann machen wir halt nur den Webcamcache (GCNXZ1) und gönnen uns dann ein ausgiebiges Frühstück. Obwohl es des Marktes wegen recht viel Leute in der Stadt hatte, versuchten wir uns an einem Mysterie. Mit etwas Hilfe bekamen wir’s dann auch hin. Danke den ehrenhaften Helfern 😉

Nun hatten wir genug von der Stadt und setzten uns wieder ins Auto. Etwas ausserhalb statteten wir einem Zombie-TB-Hotel (GC68ZG4) einen Kurzbesuch ab. War aber nichts zum Übernachten für uns, zumal es auch noch viel zu früh dafür war.

Da wir uns beide etwas lädiert vorkamen, steuerten wir das Thermalbad von Bad Waldsee an, in welchem wir uns durchsprudeln liessen und entspannten. Nach einem Spaziergang, und einem lustigen Cachebesuch, „Beim Gondelhafen am Stadtsee (GC3PC54)“ durch die Altstadt, hatten wir, wie könnte es auch anders sein, Hunger. Also suchten wir uns ein gemütliches Lokal um zu Speisen. Fündig wurden wir im Hotel Grüner Baum.Schon mit der kleinen Portion waren wir mehr als nur satt und so kugelten wir zum Auto und hofften nicht mehr allzu weit fahren zu müssen. Mussten wir auch nicht, lediglich über die Strasse. Da schlugen wir unser Lager auf. Müde waren wir, auch wenn es noch gar nicht spät war.

Mal sehen, wo es uns morgen hin verschlägt…

Sonntag, 21.4.2019 (Bad Waldsee – Bad Waldsee)

Die Nacht auf diesem Parkplatz war ganz ok. Um 8:20 Uhr stiegen wir aus den Federn. Ein paar Multis hatten wir am Vorabend noch zusammengetragen oder zumindest Teile davon, so dass wir noch Arbeit vor uns hatten. Der Weg zum ersten Ziel kreuzte sich mit vielen äusserst freundlichen Kirchengängern. „Guten Morgen, frohe Ostern“, hörten wir von allen Seiten und wünschten natürlich das Gleiche zurück.

Das nächste Ziel war die Webcam, denn diese Station hatten wir am Vorabend vergessen. Gleich nebenan stand eine Bäckerei, die uns zu einem ausgiebigen Frühstück verführte. Gesättigt gingen wir noch ein paar geplante Stationen an, bis wir die gewünschten Finale beisammen hatten. Ganz überall waren wir nicht erfolgreich, aber da wir ja eh Multimuffel sind, waren schon die gelösten ein grosser Erfolg für uns.

Bad Waldsees Scheinheilige (GCVYTM)
Stadtführung Bad Waldsee SO (GC706EJ)
Teichrunde (GCX39R)

Am Rande von Bad Waldsee gab es ein paar Tradirunden, die wir uns vorknüpfen wollten. Dafür machten wir die Fahrräder wieder startklar und radelten los. Die eine Runde führte über den Golfplatz, was gar nicht so ungefährlich war, wie wir feststellen mussten. Sind dann aber zum Glück heil geblieben und konnten noch eine weitere Runde anhängen. Gegen Schluss ging uns das Wasser aus und so waren wir, vor allem Silvia, froh als der Weg sich dem Ende zu neigte. Antonio genoss noch den kurzen Downhill-Singletrail, der Silvia nicht wirklich Spass bereitete.

Neros Joggingrunde (GC84A8V)
Tour around Bad Waldsee (GC6CRM9)
Terrainkurweg (GC4J27D) und ein paar weitere am Wegesrand.

Das Golfcafé war nur für Mitglieder, weswegen wir uns halt im Haus am See einen Zvieri gönnten. Eben dort, wo wir am Multi „Haus am See (GC3BFXD)“ (wegen einer Baustelle) gescheitert waren.

Ein spezieller Sparschweinmulti „Schmunzi’s Sparschwein (GC78KV4)“ bildete unser nächstes Ziel. Dieser war ganz schön aufwändig und liess unsere müden Gehirnzellen wieder wach werden. Überraschenderweise hatten wir richtig gerätselt und konnten so erfolgreich bis zum Logbuch vordringen, wer hätte das gedacht.

Von Rätseln und Multis hatten wir genug für heute und so überlegten wir, was unser nächster Programmpunkt sein könnte. Bad Wurzach stand zur Auswahl oder die Reise in Richtung Süden oder….keine Ahnung. Eigentlich hatten wir uns für Bad Wurzach entschieden, haben dann aber auf der Fahrt doch umdisponiert und sind wieder in Bad Waldsee gelandet. Dort, gegenüber vom Vorabend, im Hirschen, haben wir das Abendessen zu uns genommen. Im Anschluss noch ein Spaghettieis in der Eisdiele, da Antonio diese Art von Glace noch nicht kannte und wir erst vor kurzem mit jemandem darüber gesprochen hatten.

Silvia wollte noch die Kirche anschauen, da sie am Morgen wegen der Messe nicht hinein konnte. Als sie reinkam, war der Pfarrer gerade dabei, alle Türen abzuschliessen. Sie fragte, ob sie nun engeschlossen werde, doch er gewährte ihr noch ein paar Minuten, so dass sie noch zwei Kerzchen anzünden konnte und den speziell beleuchteten Altar bestaunen konnte, von dem sie noch immer nicht weiss, ob er natürlich oder künstlich beleuchtet wurde. Kaum draussen, hörte sie die Schlüssel hinter sich im Schloss drehen.

Wieder auf dem gleichen Parkplatz wie schon in der Nacht zu vor, machten wir es uns gemütlich und liessen den Abend mit unseren digitalen Geräten ausklingen.

22.4.2019 (Bad Waldsee – Trimmis)

Schon in der Nacht als Silvia mal auf die Uhr sehen wollte, kam es ihr komisch vor, doch als die Uhr am Morgen noch immer 7:20 Uhr anzeigte wusste sie, dass das Gerät stehen geblieben war. In Wirklichkeit war es ca. eine Stunde später, doch die Uhr muss schon am Vorabend um diese Zeit stehen geblieben sein.

Wir standen auf, packten gemächlich unsere Sachen zusammen und fuhren dann in Richtung Südwesten. Dort erwartete uns ein spezieller Cache. „crazy #4 (GC2DNRH)“ Schneller als erwartet standen wir im Logbuch, doch dafür bissen wir uns am Bonus die Zähne aus. „crazy #4 – Bonus (GC2DNRZ)“ Entweder hatten wir was falsch ausgerechnet, oder Tomaten auf den Augen.

Viel stand nicht mehr auf dem Programm. Eine Dose verlangte uns nochmal etwas Geschicklichkeit ab, oder vielleicht auch einfach nur genaues Lesen. Der Stressfaktor war einfach etwas höher als normal, weil das Ganze direkt an der Hauptstrasse gemacht werden musste und man sich sehr ausgestellt vor kam. Hat aber trotzdem gut geklappt. „Die Perle (GC3HNQF)“ Stand am 24.04.2019: 1005 Favoriten / Punkte = 81%

Nun war noch ein Virtual auf der Karte. „Geistiger Spaziergang durch LA – Virtual Reward (GC7B804)“ Dieser schien entspannter zu werden und so war es dann auch. Aber nur, weil wir den letzten freien Parkplatz erwischt hatten. Gemütlich spazierten wir zum See und erfüllten die verlangte Aufgabe.

Nun stand Mittagessen auf dem Programm. Aber wo? Gar nicht so einfach in dem Getummel in der Gegend von Friedrichshafen. Nach etwas Suchen, fast so wie beim Cachen ;-), fanden wir ein Lokal, das offen hatte und auch noch Parkplätze in der Nähe waren. Hirsch-Oberdorf

Nach der guten Speise traten wir den Heimweg an. Gecached hatten wir genug. Ob wir irgendwo im Stau stehen werden? – Mussten wir nur kurz bei Bregenz und das auch nur wegen der vielen Ampeln und dann vor der Grenze lief es nochmal kurz stockend.

Wohlbehalten kamen wir zu Hause an und freuten uns darüber. Aus dem Garten wurden Rhabarbern geholt und das Abendessen zubereitet, welches nach dem Auspacken und Waschen genussvoll verspiesen wurde.

Trotz Antonios Rückenschmerzen, die sich zum Glück inzwischen wieder fast restlos verduftet hatten, und Silvias Erkältung, welche hoffentlich auch bald wieder abzieht, hat uns das planlose Wochenende Spass gemacht.

Erfolgreicher 3. CITO in Chur

Heute am 23.03.2019 war es so weit, nachdem wir im letzten Jahr aus gesundheitlichen Gründen auf die Organisation des CITOs verzichten mussten, konnte heute die dritte Ausführung stattfinden. Mit Hilfe der zahlreichen Helfer, wurde wieder einiges an Abfall zusammengetragen und konnte richtig entsorgt werden. Begleitet wurde der Anlass von der Stadtpolizei Chur und gesponsert vom Werkhof Chur.

Um 7:00 Uhr quälten wir uns aus dem Bett, was vor allem Silvia schwer fiel, zumal wir am Vorabend vom Lehrerkochen erst kurz vor Mitternacht nach Hause gekommen waren. Da half es auch nichts, dass Antonio versuchte ihr vorzutäuschen, dass bereits 10:00 Uhr sei.
Nach dem Frühstück wurden die Salate bereit gemacht, das Wasser für den Kaffee gekocht und der Plan für die Ansprache ausgedruckt. Kurz vor 8:00 Uhr war alles erledigt und wir starteten in Richtung Spielplatz Haldenstein. Dort wartete bereits die Polizei auf uns. Nein, die wollten uns weder büssen noch einbuchten, im Gegenteil, sie begleiteten den Anlass und halfen uns bei der Organisation.

Die freiwilligen Helfer trudelten schrittweise ein, bis der Platz mit 49 Nasen gefüllt war. Antonio nahm allen Mut zusammen und hielt seine Ansprache. Für die Gruppenaufteilung wurde er von Silvia im Hintergrund etwas unterstützt. Dann wurde das Wort der Polizei übergeben. Praktisch, wenn man Beruf und Hobby verbinden kann.

Ein Teil der Mannschaft wurde dann von der Polizei mitgenommen (nein, auch sie wurden nicht eingebuchtet, sondern sicher zur Rheinsandbrücke gebracht), während sich die anderen bereits an die Arbeit machten.
Antonio wurde ebenfalls mitgenommen, um dann das Essen, welches von der Stadtpolizei gesponsert wurde, einzukaufen. Silvia blieb derweil bei der Grillstelle und baute das Buffet auf.

Schon nach kurzer Zeit gab es einen unschönen Zwischenfall. Am Rheinufer rutschte eine fleissige Helferin aus und stürzte unschön den Hang hinunter. Zum Glück war ein Arzt in dieser Gruppe und ihr fürsorglicher Partner, der dafür sorgte, dass sie gut nach Hause kam, wo sie sich ausruhen konnte und hoffentlich bald wieder fit wird. Gute Besserung an dieser Stelle!!!

Die anderen Cacher sammelten alles auf, was nicht in die Natur gehört und brachten es zu der vereinbarten Stelle, damit es dort vom Werkhof der Stadt Chur dann abgeholt werden kann.

Schon um 10:45 Uhr kehrten die Ersten von der Sammeltour zurück, beladen mit schweren Abfallsäcken. Zum Glück hatten wir das Feuer rechtzeitig angezündet und die erste Wurst, welche uns zeigen sollte, wie heiss der Grill ist, war inzwischen auch schon bereit, gefolgt von zahlreichen weiteren…
Eine feine Cervelas gab es natürlich auch noch für den coolen Cacherhund.

Der Platz füllte sich langsam und jeder suchte sich ein gemütliches Plätzchen für sein Mittagessen. Das Wetter war uns wohl gesonnen, was dafür sorgte, dass wir nicht zu wenig Sonne abkriegen würden, was sich dann später zu Hause im Spiegel klar zeigte.

Da einige der Teilnehmer gebacken hatten, durften wir nach dem Essen auch noch ein leckeres Dessert geniessen, was den Anlass gemütlich ausklingen liess.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer und an die Stadt Chur, insbesondere den beiden Polizisten, die den Anlass kompetent begleitet haben. Es hat Spass gemacht, gemeinsam mit euch diesen CITO, bei welchem zwei Container mit Abfall gefüllt wurden, zu veranstalten.

Also wer weiss, vielleicht sehen wir uns im Herbst zu einem weiteren CITO in Graubünden 🙂

Ein Zitat von einem Teilnehmen, der zeigt wie schlimm es eigentlich ist:

Ein glänzendes VW-Emblem, ein übel riechender Tierkadaver, ein rostiges halbes Velo, vergilbte Pneuteile, diverse Mac Donalds Pappbecher inclusive Röhrli in allen Grössen und Formen, eine zerrissene Schweizer Flagge, Schoggipapierchen aller Marken, Bierdosen aus aller Herren Länder (wobei deutsche Biermarken klar die Hitliste anführte), einen matschigen Arbeitshandschuh gefolgt von einem schwarzen Schneehandschuh, eine übergrosse Wollmütze, gebrauchte volle Windeln süssduftend, wie auch hunderte Zigarettenstummel, Hundesäckli in den Farben schwarz, braun und auch grün, ein ehemals weisser WC-Deckel, zerissene Fotos auf denen die Personen aber noch klar zu erkennen waren (schienen eine lustige Party gefeiert zu haben), jede Menge Blätter Papier, wie Zeitungen, Briefumschläge und sonstige Fragmente und Schnipsel und am allermeisten…. Plastik, Plastik und nochmals Plastik. 
Und das alles nicht nur am Rheinufer, sondern direkt an und auf der Wiese, wo auch Kühe grasen. Weggeworfen aus dem fahrenden Auto! Pfui!
Wir wurden von einigen Spatziffizottlern angesprochen, welche nach der Erklärung, dass hier Geocacher heute der Natur etwas „Gutes tun wollen“ sichtlich erfreut waren und sich herzlich bedankten! Ein Beweis also, dass nicht alle Erdenbewohner solche Vollpfosten sind, wie die illegalen Müllentsorger!
Deshalb finden wir die CITO’s nicht nur toll, sondern auch wichtig! Herzlichen Dank ans Duo loslachen und der Stadt Chur für das Organisieren und die tolle Durchführung, sowie den Speis und Trank!
Ps: wer hat bloss diesen geilen Marmorkuchen gemacht? Der war ja endgeil lecker! 🙂
Einziger Verbesserungsvorschlag (das musste ja noch kommen): Sangaller Bratwürste schneidet man nicht ein! Das ist Frevel! 😉

Geocaching https://coord.info/GC840J3 (bigGBS)

Reviewertreffen CH-FL in Winterthur

So ganz spontan war unser Ausflug nach Winti nicht: Ein Treffen mit den anderen Reviewern der Schweiz und dem Liechtenstein stand an, nicht nur zum arbeiten, nein auch um ein paar Geocaches zu suchen. Dabei war einer der besten die wir bis dato besucht und gefunden haben.
Im Anschluss stand noch eine kleine Geburtstagsparty auf dem Programm. Und schwups, war das Wochenende schon wieder vorüber.

Schon vor einer Weile hatten wir den Standort abgemacht, an welchem wir unser nächstes Treffen durchführen werden. Winterthur liegt recht zentral und da liegen auch noch ein paar Dosen rum, die wir alle noch offen haben. Auch eine günstige Übernachtungsgelegenheit bietet diese Stadt an und so spricht nichts mehr gegen diesen Standort.

Am Samstag, 2.3.2019, haben wir hoepsillenium, wie vereinbart, in Sargans abgeholt und sind dann in Richtung Unterland gedüst. Auf dem Weg mussten wir im Glarnerland noch kurz einen Halt einlegen, um dort die verkauften Slicks zu übergeben. Trotzdem sind wir noch pünktlich in Winterthur angekommen, sogar noch ein paar Sekunden vor den anderen. Das stimmt zwar nicht ganz, Greenfix stand in seiner auffälligen Jacke bereits vor der Unterkunft.

Nach der Begrüssung, schmiedeten wir im Café nebenan dann einen Plan für den Tag und schon ging’s los. Aber erst wollte Frau GulaSens noch ausprobieren, was in vielen Jahren mal auf sie zukommen könnte. Zum Glück ist sie noch Lichtjahre davon entfernt…
Beim ersten Cache spritzte das Testosteron nur so herum. Jeder wollte als erstes auf dem Container sein, doch Geckofüessli hat halt nur einer 😉

Als die „Jungs“ sich dann wieder etwas beruhigt hatten, machten wir uns auf einen ausgedehnten Waldspaziergang und liessen uns von den Döschen führen. Oder war es eher die extrem gute Karte von Herr GulaSens, die uns den richtigen Weg wies? Dass wir nie jemanden auf der Tour verloren haben, liegt wahrscheinlich an Greefix, denn seine auffällige Jacke, deren Farbe etwas unterschiedlich wahrgenommen wurde, konnte man auch im Wald über weite Distanzen erspähen.

Kaum hatten die Frauen sich kurz einem Kunstobjekt gewidmet, schienen die „Jungs“ wieder etwas Aufmerksamkeit zu brauchen und so trafen wir Mr.loslachen auf einem Baum wieder an. Naja, ganz so stimmt das nicht, denn wir konnten schon noch mitverfolgen, wie er „behende“ (wie Frau GulaSens es zu pflegen sagt) da hochgekommen war.
Da wir nicht ganz sicher waren, ob das an seinen Geckofüessli gelegen hat, durfte srebeelis den nächsten Baum erklimmen. Geht also auch ohne Geckofüessli problemlos, dies war nun bewiesen 😉

Am Entenweiher gönnten wir uns eine kurze Pause, war ja auch sehr idyllisch da. Auf dem weiteren Weg zeigten sich uns sogar schon ein paar Schneeglöckchen, die sich wohl, wie wir, auf den Frühling freuen.

Da noch Arbeit auf uns wartete, mussten wir uns langsam aber sicher wieder auf den Rückweg begeben. In der Unterkunft nahmen wir schon mal die bequemen Sofas in Beschlag, während wir auf den Glockenschlag warteten. Pünktlich um 16:00 Uhr wurde das Gitter der Rezeption hochgezogen, so dass wir einchecken konnten.
Nachdem wir die stylischen Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns wieder in der Lounge, um die Traktandenliste abzuarbeiten.

Das Abendessen hatten wir uns nun aber wirklich verdient. Im Outback, welches uns auf die andere Seite der Erdkugel mitzunehmen schien, wollten wir unseren Hunger stillen. Dummerweise liess sich das Personal für gewisse Leute etwas zu viel Zeit. Ist auch fies, wenn man so hungrig ist und dann auch noch so lange warten muss.
Nach dem Essen waren alle wieder bei Laune und somit bereit für den nächsten Cache. Einen ganz besonderen hatten wir uns ausgesucht, oder besser gesagt empfohlen bekommen:
Ghost of Winti Night Cache NC GC6XYZ1
Vor Ort erschreckten wir erst mal die bereits Suchenden, was vielleicht nicht ganz so nett war, aber halt einfach sein musste 😉
Nachdem wir uns dann auch als Cacher zu erkennen gegeben haben, durften wir mithelfen, denn sie waren noch nicht am Ziel. Wir starteten ganz am Anfang und standen dann am gleichen Ort wie sie an. Mit gemeinsam rauchenden und gleichzeitig faszinierten Köpfen, haben wir es dann geschafft weiter zu kommen und bis zum Logbuch zu gelangen. Fazit: Einfach nur „WOW!“ Echt der Hammer! Mehr können und wollen wir an dieser Stelle gar nicht verraten. Ist wohl einer der besten Caches, die wir je besucht haben. Herzlichen Dank an den Owner!

Nach diesem Abendteuer trennten sich dann unsere Wege. Während die eine Gruppe zum Bahnhof fuhr, da Greenfix wieder nach Hause fuhr, suchten die anderen noch ein ganz schön anspruchsvolles Dösli, das sich aber ebenfalls gelohnt hat street view GC33EK3
Die anderen waren schon bei einem Schlumi im Outback, als wir wieder zurückgekommen sind, gut, wir haben uns auch etwas Zeit gelassen und noch ein, zwei weitere Dösli besucht.

Nach den Verhandlungen um den Zeitpunkt, wann wir uns am nächsten Morgen wieder treffen, (ist nicht ganz einfach mit Mrs. loslachen) haben wir uns todmüde ins Bett fallen lassen, konnten aber erst so richtig schlafen, als die Party nebenan zu Ende war.

Das Frühstück wurde an einer Tankstelle eingenommen. Nein, nicht in einem Café im Tankstellenshop, draussen bei den Zapfsäulen; gemütlich ist, wenn man’s sich gemütlich macht 😉

Gestärkt fischten wir dann den ersten Cache dieses Tages aus dem Fluss, bevor wir uns wieder in einen Wald begaben und uns von der super Karte, die Herr GulaSens hatte, führen liessen. Bei dem kuscheligen Stofftierli-Virtual gab’s noch ein Gruppenfoto. Leider haben wir vergessen ein Foto von den farbigen Häuserblöcken auf der anderen Talseite ein Foto zu schiessen, die haben uns irgendwie fasziniert…

Um die Windstärke zu testen, gibt es verschiedene Methoden 😉

Ein paar Caches haben wir dann noch „kontrolliert“ bevor wir bei einem Multi hängengeblieben sind, der uns ganz schön aus der Reserve lockte. Alle waren zwar nicht so begeistert von der Idee, sich dieser Herausforderung anzunehmen, aber gegen die Mehrheit kommt man nicht an…

Jemand hatte wohl an der Uhr gedreht, denn es war auf einmal Zeit aufzubrechen, zumindest für uns. Die Einladung zum Mittagessen liess sich nur schlecht verschieben. Also packten wir hoepsillenium, verabschiedeten uns von den anderen und düsten zu den CRAZY FROGS GC7B92J

Jetzt aber los, das Essen wartet! Nachdem wir hoepsllenium zum Bahnhof gebracht hatten, wurde der Göttibuab von Silvia besucht. Dieses verschlief zwar das Mittagessen, aber der Kuchen wurde ja auch erst angeschnitten, als der kleine Jubilar wieder wach und bereit dafür war. Nach der Bescherung wurde noch ein wenig gespielt und dann war es Zeit nach Hause zu fahren.

Was waren wir froh, dass wir in die andere Richtung als alle anderen fuhren und so schon bald wieder zu Hause angekommen sind.

Hat Spass gemacht, danke an alle, die mit uns das Wochenende verbracht haben! Und einen ganz besonderen Dank an srebeelis, für die Organisation des Treffens!

Dritter CITO in Graubünden: CHUR

Nachdem wir den CITO 2018 aus gesundheitlichen Gründen ausgelassen haben, gibt es im 2019 wieder ein Event mit Abfallsammelaktion dem Rheinufer entlang.

Was bedeutet CITO?

„Cache In – Trash Out“ also „Cache/Dose rein, Müll raus“ ist ein weltweit verbreiteter Event-Cache.
Gemeint ist damit, dass man den Müll, der leider oft in der Natur zurückgelassen wird, und über den man beim Geocaching häufig stolpert, einsammelt und umweltgerecht entsorgt.
Und nun bekommt Chur seinen dritten CITO

Auch dieses Jahr wollen wir der Stadt Chur, als Dank dafür, dass wir dort Caches verstecken dürfen, einen CITO organisieren. Da es der dritte dieser Gattung ist, ging das organisieren etwas einfacher.

Termin: Samstag, 23. März 2019 ab 08:30 bis 11:30 danach wird gegrillt. 🙂 
Anmeldung (auch für nicht Geocacher) bis: Mittwoch 20. März 2019

Anmeldung für Geocacher: GC73KQG
Anmeldung für alle andere: antonio(at)loslachen.ch

Aus organisatorischen Gründen muss die Stadt Chur bis zum Anmeldeschluss wissen, wie viele Personen am CITO teilnehmen (BITTE BEI DER ANMELDUNG ANZAHL PERSONEN ANGEBEN).
Ein Mitarbeiter der Stadt Chur wird uns zur Seite stehen und es stehen zwei Container bereit mit denen dann am Schluss den gesammelten Abfall abtransportiert wird.

Ablauf:
08:30 Uhr: Zusammenkunft. Fassen der Abfallsäcke (werden zur Verfügung gestellt)
08:40 Uhr: Gruppenweise auf Sammeltour am Rheinufer entlang. (Wegstrecke: Haldenstein-Chur und ev. Chur-Felsberg)
11:15 Uhr: Rückkehr an die Ankerkoordinaten, verladen des Mülls.
11:15 Uhr: Logbucheintrag.
11:30 Uhr: Ende des Arbeitseinsatzes.
Ab 11:30 Uhr: Grillplausch, es gibt Getränke und Verpflegung (von der Stadt Chur organisiert).

Bitte nehmt folgende Sachen selber mit:
-Arbeitshandschuhe
-Gutes Schuhwerk
-Dem Wetter angepasste Kleidung (der Anlass wird bei jedem Wetter stattfinden)
-Ev. Müllgreifer wenn vorhanden
-Getränke für unterwegs
-Zeckenspray
Besteck, Teller und Becher

Wer etwas zum Dessertbuffet beitragen möchte, darf das gerne tun. (Achtung, keine Kühlmöglichkeit)

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und jede Haftung wird abgelehnt.

Bericht erster CITO:
https://www.loslachen.ch/20160917/erster-cito-in-chur-und-unser-7000ster-geocachefund/

Bericht zweiter CITO:
https://www.loslachen.ch/20170429/erfolgreicher-cito-in-chur/?

loslachen.ch - optional

Spontan Kulinarisch unterwegs

Dieses Wochenende kann man ganz klar unter Spontanität à la loslachen’s verbuchen.
Das Einzige was am Donnerstagabend abgemacht wurde, war der Besuch am Geocache Event, 50 Jahre popfex (GC8160F) in Goldach.
Danach war nichts mehr geplant. Spontan besuchten wir Papi. Gegessen wurde viel und das nicht immer günstig und mit Zufriedenheit. Gefroren haben wir trotz Minustemperaturen nachts nicht, nur der Warnton vom Auto nervte…

So packten wir am Freitag unsere sieben Sachen ein. Das Wichtigste dabei sind die warmen Schlafsäcke. Wir wussten ja nicht was wir nach dem Event machen werden.

Gegen 17:45 Uhr sind wir dann am Outdoor Eventort angekommen. Viele Geocacher waren um einen Tisch versammelt um dem Geburtstagskind zuzuschauen, wie es sich an einer speziellen Geocache Zauberkiste versuchte, um an das darin befindliche Logbuch zu gelangen.

Tja, bis das soweit war, begrüssten wir erst mal die Organisatoren, welche uns gleich zum Kaffee, Punsch und Dessertbuffet begleiteten 🙂
So viele feine Sachen warteten da auf uns und wir konnten uns nach Lust und Laune bedienen bevor der grosse Ansturm auf das Büffet begann, nachdem popfex die Dose geknackt hatte.
Wir haben viele Bekannte aber auch unbekannte Gesichter getroffen und es war ein kurzweiliger Abend.
Gegen 19:30 Uhr fühlte ich meine Füsse überhaupt nicht mehr. Schuld daran ist wohl die Polyneuropathie, die mir immer noch ein bisschen zu schaffen macht.
Da half auch das wärmende Feuer nichts. So beschlossen wir uns zu verabschieden.
Uns wurde noch ein leckerer Panetone auf den Weg mitgegeben; für eventuelle Notfälle 😉
Schön durften wir dem Jubilar, der ab sofort mit einer Fünf auf dem Rücken herumstolzieren darf, persönlich gratulieren. Alles Gute nochmals 😉

Zurück im Auto, musste ich mich gleich von den Schuhen und Socken befreien und meine Füsse an der Lüftung der Standheizung aufwärmen.
Das hat dann auch sehr gut geklappt.
Nun war ich wieder im Stande Auto zu fahren, so inspizierten wir erstmal den nahegelegenen grossen Parkplatz.
Ja, könnte sich gut eignen für eine Übernachtung.
Da es aber noch ein bisschen zu früh war, um sich schon aufs Ohr zu legen und wir noch gar nicht wussten, ob wir das überhaupt wollten, beschlossen wir noch in die Stadt zu fahren, um einen Virtual Cache zu besuchen: Die Marchenkonigin (GC7B7JR) Silvia wollte den schon lange mal besuchen und freute sich nun dementsprechend, sich in diese Märchenwelt zu stürzten.

Gesagt getan und schon waren wir unterwegs.
Immer wieder speziell nachts unterwegs zu sein, vor allem wenn man Fotos machen „muss“.
Doch zusammen bekommen wir fast alles hin.

Was geschieht, wenn Silvia einen Frosch küsst?

Nach der Action versuchten wir uns noch an anderen Caches, liesen es aber bleiben, da wir nicht verhaftet werden wollten.
Wir steuerten noch eine Art Stellplatz an, gefiel uns aber überhaupt nicht, sodass wir wieder zum grossen Parkplatz bei der Sportanlage zurückgefahren sind, um es uns da gemütlich zu machen.
Schon bald kuschelten wir uns in die Schlafsäcke und versanken im Land der Träume.

Samstag 19.01.2019

Die Nacht haben wir ganz gut überstanden und nicht schlecht geschlafen.
Wir waren gestern etwas skeptisch, ob wir warm genug haben würden mit aufgeklappten Dach wegen den Minustemperaturen. Meine Glatze hatte hin und wieder etwas kühl aber es war ok, die Standheizung meisterte ihre Aufgabe bravurös.

Einsamer grosser Parkplatz

Nun kam unweigerlich die Frage auf; was nun?
Schnell war klar; ein paar Geocaches suchen gehen 🙂
Wir haben auch ein paar coole gefunden, doch wir wussten immer noch nicht so genau in welche Richtung es weitergehen soll.

Ich machte einfach mal einen Vorschlag. Dieser wurde sofort gutgeheissen, was mich sehr freute.
Der Vorschlag war mein Papi zu besuchen. Natürlich habe ich zuerst über die App „Freunde“ nachgeschaut, ob er auch zuhause ist, was ja immer eine Glücksache ist. Papi und Daniela sind richtige Reisefüddlis 🙂

So telefonierten wir kurz, um nachzufragen, ob sie Lust hätten mit uns Mittag zu essen.
Zu unserer Freude sagten sie zu und wir machten uns auf den Weg, sagten ihnen aber, dass wir noch ein paar Zwischenstopps machen würden. (Für was müssen wir wohl nicht erwähnen ) 😉
Ausserdem konnte Papi mich via Live-Standort verfolgen.

In Winterthur gab es dann noch einen speziellen Stopp, um einen weiteren Virtual Cache beim Technorama zu machen.
„Virtual Reward“ Echt oder nicht Echt?
Bedingung um diesen Loggen zu dürfen ist Folgende:
Mach ein Foto von Dir oder Deinem GPS in der Umgebung des Technoramas. Darauf müsst Ihr, das Technorama und ein Phänomen erkennbar sein.

Silvia hat da immer coole Ideen. Eine davon haben wir umgesetzt und das sieht am Ende folgendermassen aus:

Das Phänomen. Wer erkennt es? 😉

Wir sind dann etwas in Zeitdruck geraten, weil wir einen anderen, sehr coolen, fies versteckten Cache nicht gleich gefunden haben. -> Vom Velo zur Bahn – Oberi
Als er dann doch gefunden und geloggt war, düsten wir auf direktem Weg zum Papi.

Komischerweise waren Papi und Daniela noch nicht bereit. Der Grund war schnell klar, mein Papi ist auf dem Sofa eingenickt. 🙂
So verspätete sich das Mittagessen um ein paar Minuten.
Ziel war das Restaurant Riedpark in Neerach.
Wir wurden um 13:00 Uhr freundlich begrüsst und durften uns ein feines Essen von der Karte aussuchen.
Die grösste Mühe sich zu entscheiden hatte Silvia, denn es hatte einige Favoriten zur Auswahl.
Sie entschloss sich für die Vongole, Daniela hat sich Leberli ausgesucht und Papi und ich haben je einen Rindsschmorbraten bestellt.
Die Wartezeit haben wir uns mit Apps Empfehlungen und Handyeinstellungen verkürzt.

Das Essen war richtig gut und wir haben unsere Erfahrung auf Goggle und TripAdvisor mit folgenden Worten geteilt:

Bei einem Mittagessen haben wir hier den Rindsschmorbraten, Kalbsleber und die Vogole probiert. Alles war sehr lecker. Auch das Ambiente empfanden wir als gemütlich und die Bedienung war freundlich und nett. Hier würden wir gerne wieder essen, wenn wir wieder mal in der Gegend sind.

Sehr gut gegessen im Riedpark in Neerach

Zum Kaffee, Dessert und Plaudern sind wir dann zurück in die gemütliche Stube gefahren.
Da sind wir dann schon etwas länger hängengeblieben als erwartet.
Verabschiedet haben wir uns erst etwas nach 17 Uhr und genau, wir wussten noch nicht was und wo wir landen werden.

Ein paar Cache wollten wir noch finden, doch wir trauten uns bei den wenigsten mit der Taschenlampe herumzufuchteln.
Irgendwie sind wir mitten in Zürich gelandet was überhaupt nicht unsere Absicht war, doch was soll’s, ändern konnten wir es doch nicht.

Als wir die Stadt überstanden hatten, plagte uns eine kleines Hüngerli. In Egg hatten wir zwei Restaurants zur Auswahl. Nachdem wir den Parkplatz vom ersten verfehlt hatten, steuerten wir das Hotel und Restaurant St. Antonius an.
Die Speisekarte zeigte sich als in einer gehobenen Preisklasse an, ob es darum eher wenig Besucher hatte?
Silvia bestellte sich Läberli und ich ein Rinds Entercôte vom Grill „Cafe de Paris“.
Silvias Wahl war die bessere, mein Fleisch war sehr faserig und auch sonst waren wir ein bisschen enttäuscht, was sich auch in unserer Bewertung auf Google und TripAdvisor bemerkbar gemacht hat:

Das Ambiente ist eher kühl und die Innenausstattung etwas unstrukturiert. Das Essen ist unterschiedlich. Die Kalbsleber können wir sehr empfehlen, das Rindsentrecote hingegen war etwas faserig und daher seinen Preis nicht wert. Ob man fürs WC die richtige der vier nicht angeschriebenen Türen erwischt ist Zufall, oder Schicksal?

Links das faserige Entercôte, rechts die feine Läberli.

Nach dem Essen suchten und fanden wir einen hammercoolen Cache, welcher uns ein Favoritenpunkt kostete 🙂 Solche sollte es noch viel mehr geben.

Nun mussten wir uns wieder auf die Suche nach einem Schlafplatz machen, denn wir mussten noch testen, ob die akustische Warnung des AdBluemangels uns wieder in der Nacht ärgert, auch ohne eingesteckter Adapter.
So fuhren wir Richtung Heimweg aber auf den Nebenstrassen und gleichzeitig auf Cachesuche auf dem Weg.
Caches fanden wir keine, jedoch einen Parkplatz auf einer einsamen schneebedeckten Strasse am Waldrand.
Jetzt waren wir sehr unschlüssig, ob wir im obern Stock schlafen wollen, die -6° bereiteten uns schon etwas Sorgen, doch um 21 Uhr war das Dach aufgeklappt und wir bereit zum Schlafen.
Das nervige Gebimmel des Warntons war im vollen Gange und geht so überhaupt nicht. Da wird Mercedes in Kürze einen Brief von uns erhalten.
Nach einer halben Stunde unter dem Schlafsack war klar, man kann oben schlafen aber ich musste nochmals aufstehen, um mir eine Mütze überzuziehen, damit meine Glatze nicht wegfriert.
Das war eine Wohltat und schlafen lies es sich auch nicht schlecht.

Sonntag 20.01.2019

Der Morgen danach.

Geschlafen haben wir nicht schlecht und gefroren haben wir auch nicht. Was will man mehr?
Wir machten uns bereit für die Weiterreise und auf dem Weg ergatterten wir noch den einen und anderen Cache. Heute klappte die Suche nicht schlecht.
Als wir dann bei Benken eine kleine Runde abgeschlossen hatten, plagte uns wieder ein kleines Hüngerchen.
Ein Blick auf Google und der empfahl uns ein Restaurant mit einer Bewertung von 4,5 Sternen.
Die Fotos sahen sehr gut aus, sodass wir uns entschlossen einen Versuch zu starten.
Eigentlich dachten wir, dass wir ohne Reservation eh keine Chance haben werden, doch wir lagen daneben und durften ein sehr gutes Mittagessen geniessen.
Unsere Bewertung fiel wie folgt aus:
Auf der Heimfahrt sind wir hier hergekommen. Das rustikale Ambiente, sowie auch die Bedienung und das Essen haben uns überzeugt. Die Preise sind eher hoch. Der Milchkaffee in der grossen Tasse bildete den krönenden Abschluss.

Zum Dessert suchten wir noch einen Cache und dann düsten wir endgültig Nachhause.
Schade, dass das Wochenende schon vorbei ist, aber schön war’s.

Der letzte Ferientag

Eigentlich wollte Antonio an seinem letzten Ferientag noch ein wenig raus an die Sonne, doch als Silvia am Mittag nach Hause kam, war er noch immer dort. War das Wetter nicht gut genug? Oder hatte er keine Idee, wo er hin könnte? Oder hatte er einfach auf Silvia gewartet?

Silvia war erstaunt Antonio am Mittag zu Hause anzutreffen. Sein Plan wäre es gewesen, mit der Luftseilbahn nach Brambrüesch zu fahren und von dort aus eine Wanderung, natürlich geführt von Geocaches, zu unternehmen.
Die Bahn habe Zwischensaison, was so viel heisst, dass sie nicht läuft, das war die Antwort auf die Frage, warum er noch zu Hause sei. Er wollte sie zum 10 1/2 Jubiläum aber irgendwo in ein Restaurant einladen, was erklärte, warum er nichts gekocht hatte. Das Lokal musste aber sie auswählen.  Weiterlesen

Mal eine ganz neue Erfahrung

Was macht man, wenn man „unfreiwillig“ ein paar Tage Ferien aufgebrummt bekommt und man keinen Plan hat was mit der Zeit anstellen?
Genau, erst mal zurücklehnen und geniessen und sich dabei einige Gedanken machen was man so unternehmen könnte.
Da sind schon ein paar Sachen zusammengekommen. Cacheverstecke basteln, mit Papi nach Vietnam Reisen, irgendeine Insel Besuchen, Geocachen und Vieles mehr!
Was es dann schlussendlich geworden ist, ist etwas was ich bis anhin noch nie gemacht hatte und es war nicht schlecht.
Wenn du meine drei Tage miterleben willst….   Weiterlesen

Herbstferien 2018 – wandern, essen und geniessen

Das Wandern ist des loslachens Lust, oder eher Frust?- Eigentlich sind wir ja nicht so die Wandervögel, aber irgendwie hat es sich ergeben, dass wir ein paar Wanderungen in die Ferienplanung aufgenommen haben. Wobei Planung bei uns ja immer so ne Sache ist. Wirklich geplant hatten wir nicht viel, mehr so geschaut, was alles in Frage kommen könnte.

Freitag, 12.10.18 ( Trimmis – Bivio)
Jedenfalls sind wir am Freitagabend nach Bivio gefahren. Dort haben wir ein gutes Abendessen im Restaurant Post zu uns genommen. Antonio hat Pizzoccheri gewählt und Silvia Marmotta con Polenta. Vor allem das zweite war sehr lecker.

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Calanda zum Zweiten

Jetzt waren wir doch vor zwei Wochen erst grad auf dem Haldensteiner Calanda und jetzt kommt schon auf dem Felsberger Calanda (GC7Y9TM) ein Döschen raus. Hmmm….da gibt’s wohl nichts anderes, als den halt auch noch zu besteigen. Für Silvia ist der „richtige“ Calanda sowieso dieser. 
Und ein neues Büxli haben wir auch noch in einem Stollen verloren 😉
Doch von Anfang an…  Weiterlesen