17. Juni 2024

Ein Herz für den Geist am Geburtstag

Im Moment läuft viel und so hatten wir uns gar nicht so genau überlegt, was wir am Wochenende genau machen könnten. Als die liebe Sandie am Freitag fragte, was wir untenehmen werden, entgegnete Silvia, dass wir einfach mal ins Büsli steigen und dann schauen wo es uns hinbringt. Sie gab dann die entsprechende Inspiration für die Richtung und schon war der Plan geboren.

Freitag 9.6.2023

Am Freitagabend hatten wir noch viel Arbeit, da die gewünschte Runde, Rendezvous im Spukhotel #1 (GC9EVZV) aus Rätseln bestand. Also wurde studiert, ausprobiert, gedruckt, übermalt,….alles zusammengepackt und loslachen.ch ging’s in Richtung Sent. Irgendwo auf dem Weg zeigte sich uns ein schönes Plätzchen, das uns über Nacht beherbergte. Dort wurde erst mal gegessen und dann weiter gerätselt. 15 von 16 Rätsel waren nun geknackt, doch für das letzte benötigten wir etwas Unterstützung von der Ownerschaft, Danke JaMaDuLi, da uns Material bzw. guter Empfang fehlte. 

Zwei kampfeslustige Rehböcke spielten oder kämpften vor unseren Augen. Was recht unterhaltsam war. Der Bach war etwas laut, doch immerhin ein gleichmässiges Geräusch.

Samstag 10.6.2023

Nachdem Antonio am Morgen, ein Happy Birthday in Silvias Ohr flüsterte, das Geschenk vom Echsli ausgepackt war, kurvten wir nach Sent. Die ersten Dosen der Rendezvous im Spukhotel Serie fuhren wir ab. Silvia war nur am Niesen. Die frisch gemähten Wiesen trieben ihr die Pollen voll in die Nase.

Bei der Nummer 5 parkten wir das Büsli und marschierten zu Fuss durch den Wald. Da waren die Pollen nicht mehr so aggressiv und die Landschaft wunderschön.

Die Caches waren, genau wie die zuvor gelösten Rätsel, richtig liebevoll und kreativ gestaltet. Es machte richtig Spass ins Val Sinestra zu wandern. Kurz vor dem Mittag kamen wir beim Restaunt an, oh wie freuten wir uns auf ein gutes Mittagessen. Im Speisesaal stehend, wurde uns mitgeteilt, dass sie nur für Hotelgäste offen hätten. Wir könnten ja oben im Hotel achauen, ob es da was gäbe, aber vermutlich kaum mehr als Kaffee und Kuchen. Enttäuscht schritten wir zum Spukhotel hoch und hofften… doch zuerst loggten wir noch den megaherzig gemachten Cache, der richtig gut zur Geschichte des Hauses passt. Rendezvous im Spukhotel #16 GC9BY7D

Dann wagten wir uns ins Hotel, wo uns eine junge Frau fragte, ob sie helfen könne. Als wir unser Anliegen äusserten, hiess es ganz selbstverständlich, dass sie geschlossen hätten. Es gäbe nur Kaffe oder Tee. Mit dem Gedanken an das zuvor gehört, frgate Silvia schüchtern, ob es zum Kaffe auch Kuchen gäbe. Tatsächlich sei wohl noch etwas an Kuchen da. Und so assen wir, irgendwie passend zum Geburtstag, Kuchen zum Mittagessen und tranken Kaffee dazu. Mal was anderes ?

Auch mit der Adrienne, der sympathischen Besitzerin durften wir noch kurz sprechen. Sie war es auch, die uns erklärte, dass sie eigentlich geschlossen hätten, weil sie kein Personal finden. 

Wieder zurück in Sent spazierten wir durch das immer wieder sehenswerte Dorf bevor wir uns im Bad in Scuol etwas entspannten. Ein leckeres Abendessen im Restaurant Astra folgte darauf. Und der nette Kellner sang sogar für Silvia. Als wir das Lokal gerade verlassen hatten, kam ein älteres Pärchen auf uns zu und die Frau gratulierte Silvia zum Geburtstag.

Antonio war, wie auch der ältere Mann ganz irritiert. Silvia freute sich sehr und bedankte sich, während der Mann fragte, ob das stimme, dass Silvia Geburtstag hätte. Ja, das Pärchen war zuvor auch im gleichen Restaurant beim Essen gewesen und der aufmerksamen Frau war nichts entgangen. Auch das loslachen.ch T-Shirt war ihr aufgefallen. Was für eine herzige Begegnung.

Und so neigte sich der Tag langsam dem Ende zu. Ein paar LAB Stationen fürhten uns noch zu einer Quelle mit interessanten Infos zum mineralisierten Wasser des Unterengadins, bevor wir uns wieder ein Nachtlager suchten. Es wurde wieder das gleiche wie am Vorabend, da es dort so schön war.

Ja, das war ein richtig schöner Tag!

Sonntag 11.6.2023

Nachdem wir, also Silvia ausgeschlafen waren, fuhren wir nach Davos, um beim Schwarzseeunser Mittagessen zu geniessen. Dann noch einen Cache im Dorf und ab nach Hause. Zum Zum Zvieri gab’s Töffrennen und einen Coup Romanoff mit Erdbeeren aus dem Garten….mhhh…

4 Gedanken zu “Ein Herz für den Geist am Geburtstag

  1. Hoi ihr zwei 😉
    Ihr sind halt einfach herzig
    War schön euren Bericht zu lesen.
    Danke !
    Renate

    PS: Nur das gelbe krebsartige Spinnentier, das einen Maikäfer frisst, passt nicht in die herzige Atmophäre 🙁

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert