Archiv des Autors: Antonio

Die letzte Sommerzeit-Umstellung?

Die Zeitumstellung wie alles begann

Schon in den Jahren 1941 und 1942 hatte die Schweiz eine Sommerzeit.
1977 wurde die Sommerzeit und damit die Zeitumstellung in der Schweiz erneut eingeführt, doch bereits durch ein Referendum 1978 wieder verworfen. Dadurch, dass allerdings alle Nachbarstaaten die Sommerzeit praktizierten, stellt auch die Schweiz seit 1981 wieder jährlich auf Sommerzeit um. Ein Referendum 1981 und eine geplante Volksabstimmung 1982 konnten daran nichts ändern. 1996 wurde analog zur EU-Direktive auch in der Schweiz die Sommerzeit vom letzten Sonntag im September bis zum letzten Sonntag im Oktober verlängert.

Ein Jahr danach…

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Bescheid, dass Günther (so der Name meines Krebses) nicht mehr unter uns beziehungsweise in mir lebt, habe ich nun einen weiteren Untersuch hinter mich gebracht.
Am Dienstag hatte ich den Termin für das MRI / RX und den Blutuntersuch. Das Ergebnis wartete heute auf uns.
Auch dieses Mal hat mich mein Schatz zur Besprechung begleitet.

Komisch wie sich Gedanken entwickeln können. Dabei hatte ich doch am Dienstag als ich ins Kantonsspital einrückte absolut keine Anzeichen dafür, dass der Untersuch negative Ergebnisse ausspucken könnte. Doch als ich die Zeit der Chemo so Revue passieren liess, wurde es mir schon etwas komisch (was wäre wenn und so Sachen) und die Zeit bis zum heutigen Tag zog sich in die Länge. Auch hatte ich schon besser geschlafen als die letzten zwei Nächte, was meinem Schatz wohl genau so ging.

Am Dienstagmorgen war als erstes Blutentnahme angesagt, natürlich nüchtern.
Ich war viel zu früh bei der Onkologie im 4. Stock.
So nahm ich erst mal auf der bekannten roten Bank platz!
Lange musste ich nicht warten, bald wurde ich ins Zimmer gebeten wo ich gleich angezapft wurde.
Ein Stich und die rote Sauce floss in Strömen in die bereitgestellten Röhrchen.
Die Nadel mit dem „Port“ wurde noch im Arm gelassen, weil ich ja noch Kontrastmittel beim MRI verabreicht bekommen werde.

Als die Abpumpaktion vorbei war, war ich immer noch zu früh dran und so besuchte ich meinen Physiotherapeuten Wim, welcher mir während vielen Wochen versucht hatte zu helfen, die Polyneuropathie zu lindern.
Er war total überrascht und der Zeitpunkt des Besuches sehr passend, hatte er doch gerade Pause. So quatschten wir ein bisschen bis ich zum MRI musste.

Kein Empfang aber eine Klingel wartete darauf von mir betätigt zu werden 🙂
Schwups und schon ging die Tür auf, ein Formular, welches von mir ausgefüllt werden wollte landete unter meiner Nase.
Zwei Minuten später stand ich schon in den komischen papierenen Klamotten vor dem Gerät.
Ich wurde dann darauf geschnallt und instruiert was ich wann und wie machen solle, also wie ich atmen müsse. In die linke Hand wurde mir ein Notfallknopf gelegt, für alle Fälle.
Bevor es aber in die Röhre ging, wurde ich noch gefragt was ich für Musik haben wolle und dann wurden mir die Kopfhörer verpasst und ab ging’s.

Augen zu und durch, das passt hier nicht schlecht.
Auch wenn es ab und zu ein bisschen laut war (nicht die Musik), war es gar nicht so schlimm wie viele berichten. Einfach da liegen, Augen schliessen, Musik hören und entspannen.

Die Zeit verflog im Nu und das Kontrastmittel hab ich dieses Mal nicht gespürt (nicht so wie damals beim PET-CT).
Als ich sah wie spät es war wusste ich, ich kann die Verspätung von 15 Minuten nicht mehr aufholen. Ob ich trotzdem noch ein paar Röntgenstrahlen abbekommen werde? Ist ja nicht mein Fehler, dass ich zu spät dran bin.

Na, apropos Fehler! Bin ich doch tatsächlich in der falschen Abteilung gelandet.
Eine freundliche Frau hat mir dann den Weg gewiesen und als ich mich dort gemeldet habe, war alles easy. Ich wollte mich schon im Warteraum hinsetzen, da wurde ich schon ins Röntgenzimmer gebeten.

Hier ging es sehr schnell und schon konnte ich mich wieder anziehen.
Endlich war es auch Zeit zu essen, so fragte ich meinen Schatz, ob sie mit mir Zmittag essen wolle.

Da bot sich doch die Gelegenheit mal was Neues auszuprobieren. Wir verabredeten uns in Chur im Restaurant Tennis-In.
Wir bestellten uns einmal das Menu I und einmal das Menu II um beides zu testen.
Auch wenn wir ein bisschen lange warten mussten, konnte das Essen dies wieder wett machen, denn es war sehr gut.

Nun hiess es warten bis am Donnerstag um mit dem Arzt die Resultate zu besprechen.

Jaja, so zwei Tage und zwei Nächte können lange sein!
Viele unschöne Gedanken, was mich verwirrte, da ich doch ein positivdenkender Mensch bin.
Gegen aussen versuchte ich es auch, ertappte mich aber immer wieder und erkannte mich nicht!
Ein schlechtes Omen? Ach was, pap­per­la­papp!!!

Heute Donnerstag nun also endlich den Termin.
Meine Liebste hat sich ein paar Stunden frei genommen um mich zu begleiten: Vielen Dank mein Schatz, das bedeutet mir sehr viel.
So nahem wir im vollen Wartezimmer platz, nachdem wir uns angemeldet hatten.

Mein Arzt, Dr. med. Michael Schwitter, holte uns ab und wir watschelten ihm in sein Besprechungszimmer nach.
Er war dann so gütig und hat vorweg schon mal die gute Nachricht verkündet, dass alles in bester Ordnung ist 🙂
Ich glaube man hat unsere Steine fallen hören 🙂
Was sind wir froh! So war der Rest der Besprechung und die Untersuche viel entspannter.

Und wie geht es weiter?
In den ersten zwei Jahren muss ich alle drei Monate zur Blutentnahme und alle 6 Monate ins MRI. Ein Jahr habe ich ja nun hinter mir.

Nach drei Jahren nur noch alle sechs Monate zur Blutentnahme während zwei Jahren.
In den Jahren sechs bis zehn dann nur noch einmal im Jahr.

Nun heisst es wieder im Alltag das Leben so gut wie möglich zu geniessen.
Man lebt nur einmal und es kann ja auch ohne Krankheit im nächsten Augenblick vorbei sein.

Da bekommt der bekannte Spruch ja eine ganz andere Bedeutung (zumindest für mich):

„Geniesse jeden Tag als ob es dein letzter wäre!“

Dritter CITO in Graubünden: CHUR

Nachdem wir den CITO 2018 aus gesundheitlichen Gründen ausgelassen haben, gibt es im 2019 wieder ein Event mit Abfallsammelaktion dem Rheinufer entlang.

Was bedeutet CITO?

„Cache In – Trash Out“ also „Cache/Dose rein, Müll raus“ ist ein weltweit verbreiteter Event-Cache.
Gemeint ist damit, dass man den Müll, der leider oft in der Natur zurückgelassen wird, und über den man beim Geocaching häufig stolpert, einsammelt und umweltgerecht entsorgt.
Und nun bekommt Chur seinen dritten CITO

Auch dieses Jahr wollen wir der Stadt Chur, als Dank dafür, dass wir dort Caches verstecken dürfen, einen CITO organisieren. Da es der dritte dieser Gattung ist, ging das organisieren etwas einfacher.

Termin: Samstag, 23. März 2019 ab 08:30 bis 11:30 danach wird gegrillt. 🙂 
Anmeldung (auch für nicht Geocacher) bis: Mittwoch 20. März 2019

Anmeldung für Geocacher: GC73KQG
Anmeldung für alle andere: antonio(at)loslachen.ch

Aus organisatorischen Gründen muss die Stadt Chur bis zum Anmeldeschluss wissen, wie viele Personen am CITO teilnehmen (BITTE BEI DER ANMELDUNG ANZAHL PERSONEN ANGEBEN).
Ein Mitarbeiter der Stadt Chur wird uns zur Seite stehen und es stehen zwei Container bereit mit denen dann am Schluss den gesammelten Abfall abtransportiert wird.

Ablauf:
08:30 Uhr: Zusammenkunft. Fassen der Abfallsäcke (werden zur Verfügung gestellt)
08:40 Uhr: Gruppenweise auf Sammeltour am Rheinufer entlang. (Wegstrecke: Haldenstein-Chur und ev. Chur-Felsberg)
11:15 Uhr: Rückkehr an die Ankerkoordinaten, verladen des Mülls.
11:15 Uhr: Logbucheintrag.
11:30 Uhr: Ende des Arbeitseinsatzes.
Ab 11:30 Uhr: Grillplausch, es gibt Getränke und Verpflegung (von der Stadt Chur organisiert).

Bitte nehmt folgende Sachen selber mit:
-Arbeitshandschuhe
-Gutes Schuhwerk
-Dem Wetter angepasste Kleidung (der Anlass wird bei jedem Wetter stattfinden)
-Ev. Müllgreifer wenn vorhanden
-Getränke für unterwegs
-Zeckenspray
Besteck, Teller und Becher

Wer etwas zum Dessertbuffet beitragen möchte, darf das gerne tun. (Achtung, keine Kühlmöglichkeit)

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und jede Haftung wird abgelehnt.

Bericht erster CITO:
https://www.loslachen.ch/20160917/erster-cito-in-chur-und-unser-7000ster-geocachefund/

Bericht zweiter CITO:
https://www.loslachen.ch/20170429/erfolgreicher-cito-in-chur/?

loslachen.ch - optional

Spontan Kulinarisch unterwegs

Dieses Wochenende kann man ganz klar unter Spontanität à la loslachen’s verbuchen.
Das Einzige was am Donnerstagabend abgemacht wurde, war der Besuch am Geocache Event, 50 Jahre popfex (GC8160F) in Goldach.
Danach war nichts mehr geplant. Spontan besuchten wir Papi. Gegessen wurde viel und das nicht immer günstig und mit Zufriedenheit. Gefroren haben wir trotz Minustemperaturen nachts nicht, nur der Warnton vom Auto nervte…

So packten wir am Freitag unsere sieben Sachen ein. Das Wichtigste dabei sind die warmen Schlafsäcke. Wir wussten ja nicht was wir nach dem Event machen werden.

Gegen 17:45 Uhr sind wir dann am Outdoor Eventort angekommen. Viele Geocacher waren um einen Tisch versammelt um dem Geburtstagskind zuzuschauen, wie es sich an einer speziellen Geocache Zauberkiste versuchte, um an das darin befindliche Logbuch zu gelangen.

Tja, bis das soweit war, begrüssten wir erst mal die Organisatoren, welche uns gleich zum Kaffee, Punsch und Dessertbuffet begleiteten 🙂
So viele feine Sachen warteten da auf uns und wir konnten uns nach Lust und Laune bedienen bevor der grosse Ansturm auf das Büffet begann, nachdem popfex die Dose geknackt hatte.
Wir haben viele Bekannte aber auch unbekannte Gesichter getroffen und es war ein kurzweiliger Abend.
Gegen 19:30 Uhr fühlte ich meine Füsse überhaupt nicht mehr. Schuld daran ist wohl die Polyneuropathie, die mir immer noch ein bisschen zu schaffen macht.
Da half auch das wärmende Feuer nichts. So beschlossen wir uns zu verabschieden.
Uns wurde noch ein leckerer Panetone auf den Weg mitgegeben; für eventuelle Notfälle 😉
Schön durften wir dem Jubilar, der ab sofort mit einer Fünf auf dem Rücken herumstolzieren darf, persönlich gratulieren. Alles Gute nochmals 😉

Zurück im Auto, musste ich mich gleich von den Schuhen und Socken befreien und meine Füsse an der Lüftung der Standheizung aufwärmen.
Das hat dann auch sehr gut geklappt.
Nun war ich wieder im Stande Auto zu fahren, so inspizierten wir erstmal den nahegelegenen grossen Parkplatz.
Ja, könnte sich gut eignen für eine Übernachtung.
Da es aber noch ein bisschen zu früh war, um sich schon aufs Ohr zu legen und wir noch gar nicht wussten, ob wir das überhaupt wollten, beschlossen wir noch in die Stadt zu fahren, um einen Virtual Cache zu besuchen: Die Marchenkonigin (GC7B7JR) Silvia wollte den schon lange mal besuchen und freute sich nun dementsprechend, sich in diese Märchenwelt zu stürzten.

Gesagt getan und schon waren wir unterwegs.
Immer wieder speziell nachts unterwegs zu sein, vor allem wenn man Fotos machen „muss“.
Doch zusammen bekommen wir fast alles hin.

Was geschieht, wenn Silvia einen Frosch küsst?

Nach der Action versuchten wir uns noch an anderen Caches, liesen es aber bleiben, da wir nicht verhaftet werden wollten.
Wir steuerten noch eine Art Stellplatz an, gefiel uns aber überhaupt nicht, sodass wir wieder zum grossen Parkplatz bei der Sportanlage zurückgefahren sind, um es uns da gemütlich zu machen.
Schon bald kuschelten wir uns in die Schlafsäcke und versanken im Land der Träume.

Samstag 19.01.2019

Die Nacht haben wir ganz gut überstanden und nicht schlecht geschlafen.
Wir waren gestern etwas skeptisch, ob wir warm genug haben würden mit aufgeklappten Dach wegen den Minustemperaturen. Meine Glatze hatte hin und wieder etwas kühl aber es war ok, die Standheizung meisterte ihre Aufgabe bravurös.

Einsamer grosser Parkplatz

Nun kam unweigerlich die Frage auf; was nun?
Schnell war klar; ein paar Geocaches suchen gehen 🙂
Wir haben auch ein paar coole gefunden, doch wir wussten immer noch nicht so genau in welche Richtung es weitergehen soll.

Ich machte einfach mal einen Vorschlag. Dieser wurde sofort gutgeheissen, was mich sehr freute.
Der Vorschlag war mein Papi zu besuchen. Natürlich habe ich zuerst über die App „Freunde“ nachgeschaut, ob er auch zuhause ist, was ja immer eine Glücksache ist. Papi und Daniela sind richtige Reisefüddlis 🙂

So telefonierten wir kurz, um nachzufragen, ob sie Lust hätten mit uns Mittag zu essen.
Zu unserer Freude sagten sie zu und wir machten uns auf den Weg, sagten ihnen aber, dass wir noch ein paar Zwischenstopps machen würden. (Für was müssen wir wohl nicht erwähnen ) 😉
Ausserdem konnte Papi mich via Live-Standort verfolgen.

In Winterthur gab es dann noch einen speziellen Stopp, um einen weiteren Virtual Cache beim Technorama zu machen.
„Virtual Reward“ Echt oder nicht Echt?
Bedingung um diesen Loggen zu dürfen ist Folgende:
Mach ein Foto von Dir oder Deinem GPS in der Umgebung des Technoramas. Darauf müsst Ihr, das Technorama und ein Phänomen erkennbar sein.

Silvia hat da immer coole Ideen. Eine davon haben wir umgesetzt und das sieht am Ende folgendermassen aus:

Das Phänomen. Wer erkennt es? 😉

Wir sind dann etwas in Zeitdruck geraten, weil wir einen anderen, sehr coolen, fies versteckten Cache nicht gleich gefunden haben. -> Vom Velo zur Bahn – Oberi
Als er dann doch gefunden und geloggt war, düsten wir auf direktem Weg zum Papi.

Komischerweise waren Papi und Daniela noch nicht bereit. Der Grund war schnell klar, mein Papi ist auf dem Sofa eingenickt. 🙂
So verspätete sich das Mittagessen um ein paar Minuten.
Ziel war das Restaurant Riedpark in Neerach.
Wir wurden um 13:00 Uhr freundlich begrüsst und durften uns ein feines Essen von der Karte aussuchen.
Die grösste Mühe sich zu entscheiden hatte Silvia, denn es hatte einige Favoriten zur Auswahl.
Sie entschloss sich für die Vongole, Daniela hat sich Leberli ausgesucht und Papi und ich haben je einen Rindsschmorbraten bestellt.
Die Wartezeit haben wir uns mit Apps Empfehlungen und Handyeinstellungen verkürzt.

Das Essen war richtig gut und wir haben unsere Erfahrung auf Goggle und TripAdvisor mit folgenden Worten geteilt:

Bei einem Mittagessen haben wir hier den Rindsschmorbraten, Kalbsleber und die Vogole probiert. Alles war sehr lecker. Auch das Ambiente empfanden wir als gemütlich und die Bedienung war freundlich und nett. Hier würden wir gerne wieder essen, wenn wir wieder mal in der Gegend sind.

Sehr gut gegessen im Riedpark in Neerach

Zum Kaffee, Dessert und Plaudern sind wir dann zurück in die gemütliche Stube gefahren.
Da sind wir dann schon etwas länger hängengeblieben als erwartet.
Verabschiedet haben wir uns erst etwas nach 17 Uhr und genau, wir wussten noch nicht was und wo wir landen werden.

Ein paar Cache wollten wir noch finden, doch wir trauten uns bei den wenigsten mit der Taschenlampe herumzufuchteln.
Irgendwie sind wir mitten in Zürich gelandet was überhaupt nicht unsere Absicht war, doch was soll’s, ändern konnten wir es doch nicht.

Als wir die Stadt überstanden hatten, plagte uns eine kleines Hüngerli. In Egg hatten wir zwei Restaurants zur Auswahl. Nachdem wir den Parkplatz vom ersten verfehlt hatten, steuerten wir das Hotel und Restaurant St. Antonius an.
Die Speisekarte zeigte sich als in einer gehobenen Preisklasse an, ob es darum eher wenig Besucher hatte?
Silvia bestellte sich Läberli und ich ein Rinds Entercôte vom Grill „Cafe de Paris“.
Silvias Wahl war die bessere, mein Fleisch war sehr faserig und auch sonst waren wir ein bisschen enttäuscht, was sich auch in unserer Bewertung auf Google und TripAdvisor bemerkbar gemacht hat:

Das Ambiente ist eher kühl und die Innenausstattung etwas unstrukturiert. Das Essen ist unterschiedlich. Die Kalbsleber können wir sehr empfehlen, das Rindsentrecote hingegen war etwas faserig und daher seinen Preis nicht wert. Ob man fürs WC die richtige der vier nicht angeschriebenen Türen erwischt ist Zufall, oder Schicksal?

Links das faserige Entercôte, rechts die feine Läberli.

Nach dem Essen suchten und fanden wir einen hammercoolen Cache, welcher uns ein Favoritenpunkt kostete 🙂 Solche sollte es noch viel mehr geben.

Nun mussten wir uns wieder auf die Suche nach einem Schlafplatz machen, denn wir mussten noch testen, ob die akustische Warnung des AdBluemangels uns wieder in der Nacht ärgert, auch ohne eingesteckter Adapter.
So fuhren wir Richtung Heimweg aber auf den Nebenstrassen und gleichzeitig auf Cachesuche auf dem Weg.
Caches fanden wir keine, jedoch einen Parkplatz auf einer einsamen schneebedeckten Strasse am Waldrand.
Jetzt waren wir sehr unschlüssig, ob wir im obern Stock schlafen wollen, die -6° bereiteten uns schon etwas Sorgen, doch um 21 Uhr war das Dach aufgeklappt und wir bereit zum Schlafen.
Das nervige Gebimmel des Warntons war im vollen Gange und geht so überhaupt nicht. Da wird Mercedes in Kürze einen Brief von uns erhalten.
Nach einer halben Stunde unter dem Schlafsack war klar, man kann oben schlafen aber ich musste nochmals aufstehen, um mir eine Mütze überzuziehen, damit meine Glatze nicht wegfriert.
Das war eine Wohltat und schlafen lies es sich auch nicht schlecht.

Sonntag 20.01.2019

Der Morgen danach.

Geschlafen haben wir nicht schlecht und gefroren haben wir auch nicht. Was will man mehr?
Wir machten uns bereit für die Weiterreise und auf dem Weg ergatterten wir noch den einen und anderen Cache. Heute klappte die Suche nicht schlecht.
Als wir dann bei Benken eine kleine Runde abgeschlossen hatten, plagte uns wieder ein kleines Hüngerchen.
Ein Blick auf Google und der empfahl uns ein Restaurant mit einer Bewertung von 4,5 Sternen.
Die Fotos sahen sehr gut aus, sodass wir uns entschlossen einen Versuch zu starten.
Eigentlich dachten wir, dass wir ohne Reservation eh keine Chance haben werden, doch wir lagen daneben und durften ein sehr gutes Mittagessen geniessen.
Unsere Bewertung fiel wie folgt aus:
Auf der Heimfahrt sind wir hier hergekommen. Das rustikale Ambiente, sowie auch die Bedienung und das Essen haben uns überzeugt. Die Preise sind eher hoch. Der Milchkaffee in der grossen Tasse bildete den krönenden Abschluss.

Zum Dessert suchten wir noch einen Cache und dann düsten wir endgültig Nachhause.
Schade, dass das Wochenende schon vorbei ist, aber schön war’s.

Frohe Festtage

Wir wünschen dir schöne Festtage und dass all deine Wünsche in Erfüllung gehen werden und auch einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Antonio hat jedenfalls am 18.12.2018 sein schönstes Weihnachtsgeschenk erhalten. Die dreimonatliche Krebsuntersuchung hat ergeben, dass alles im grünen Bereich ist.
So kann das Jahr doch zu Ende gehen, ein grosses Dankeschön geht auch an dich für deinen Besuch auf diesem Blog.