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Dies und das, alles was so abgeht in meinem Leben

Ein spontanes Wochenende mit einem FTF

Die Zeit vergeht rasend schnell vorbei. Unter der Woche wird ein Termin vom anderen gejagt. Um so mehr gönnen wir uns am Wochenende gerne einfach mal ein wenig Abwechslung vom Arbeitsalltag.

Am Freitagabend, 14.06.2019, haben wir das Freilichttheater in Haldenstein besucht. Das Stück „Anna Göldi“ wurde im Innenhof des Schlosses aufgeführt. Eine wunderbare Inszenierung. Obwohl es fast drei Stunden (inkl. Pause) gedauert hatte, war es keine Sekunde langweilig oder langatmig. Gute Schauspielerinnen und Schauspieler haben das Stück raffiniert in Szene gesetzt.

Auch für den Samstag hatten wir etwas Spezielles geplant: Ein Besuch in der Ems Chemie. Diese luden zum Tag der offenen Tür ein. Unglaublich, wie viele Leute zu diesem Event angereist sind. Schon um 14:00 Uhr waren es über 8000 Besucher, die sich für die Firma interessierten. Das Ganze war perfekt organisiert, so dass es mit Führung, Essen und Shows reibungslos klappte.
Die Fakten am ende des Tages:

Kurz nachdem Herr Blocher uns über den Weg gelaufen war, trafen wir auch noch die Jamaduliherren. Obwohl wir alle hungrig waren, liessen wir uns die spektakuläre Feuerwehrshow nicht entgehen.  Von den Agility – Darbietungen konnte Antonio fast nicht genug bekommen.

  • 13’800 Besucher
  • 12’000 Würste
  • 2500 Gemüsetaschen
  • 15’000 Liter Getränke
  • 8000 Glacéportionen
  • 6500 Riesenradfahrten
  • 5400 Werkrundfahrten

Als wir uns dann vom Gelände verabschiedeten musste ein neuer Plan her, der schnell geschmiedet war: Kurz nach Hause um unsere sieben Sachen zu packen und dann ab auf den Stelvio. Dort war noch ein offener Virtualcache irtual Reward 2.0 PASSO STELVIO 2760 METRI zu holen, den wir uns spontan zum Ziel setzten.

Auf dem Weg sammelten wir noch ein paar Caches ein, Silvia auch Thymian.

Valsot (GR) (GC8993W)
Untere Schanz (GC7AAXZ)
Travelbug Hotel Vinschgau -ZF118 (GC6W6DP)
[LP] Bruchbude – ZF122 (GC60KE6)

Das Abendessen nahmen wir in Burgusio im Gasthof Mohren ein. Eigentlich wollten wir nicht ein solch edles Lokal zum Speisen, aber manchmal muss man nehmen, was halt offen hat. Das Restaurant war extrem gross und recht schön. Auf das Essen mussten wir recht lange warten, aber die Vorspeise (gebackener Ziegenkäse mit Salat) war vorzüglich. Die Ravioli gefüllt mit Kalbsbäckchen, welche Silvia bestellt hatte, waren sehr gut. Antonios Burger hingegen war nicht so der Hit. Schade! Damit Silvia nicht immer leer ausgeht, bestellte sie, als Antonio seine Schale orderte, einen japanischen Whisky, den sie zuvor an der Bar entdeckt hatte.

Zwar hatten wir nun viel mehr Zeit als gedacht beim Abendessen verbracht, aber trotzdem kamen wir noch vor dem Eindunkeln bei Vollmond auf der Passhöhe an. Dort schossen wir schnell die verlangten Fotos, denn länger als nötig wollte keiner draussen bleiben, da es so was von Winter und somit auch so was von kalt da draussen war.

Silvia versuchte, nachdem wir unser Schlafplätzchen gefunden hatten, sich zu einem nahegelegenen Tradi , Tibet Hüttevorzuarbeiten (GCXEG9), doch 25 Meter vor dem Ziel musste sie aufgeben. Bis zu den Knien sank sie bei jedem Schritt ein und die einzigen Hosen, die sie dabei hatten waren patschnass.

Der Vollmond schaute auf uns runter und musste ab Silvias Aktion wahrscheinlich so sehr lachen, dass er sich dann bald hinter die Wolken verzog. Immer wieder schaute er vorsichtig raus und blieb dann auch, als er sicher war, dass wir keine blöden Ideen mehr im Kopf hatten.

Das Wetterleuchten in der Ferne war eindrücklich und wir waren froh, dass wir im warmen Bus sein können und das Spektakle aus der Ferne betrachten können.

Am Sonntagmorgen standen wir circa um 8:00 Uhr auf. Silvia lernte heute, dass man die Warnung des Mondes nicht ignorieren sollte. Sie wollte sich noch einmal auf den Weg zum nahegelegenen Cache wagen. Diesmal in Gummistiefeln. Die ersten Schritte kam sie gut voran und der Schnee hielt sie. Doch dann sackte sie bis zu den Hüften ein und kam fast nicht mehr aus dem tiefen Schneeloch heraus. Mit aller Kraft versuchte sie es noch einmal und schaffte es, sich hochzudrücken, doch den Stiefel musste sie unten lassen. Auch Antonio, der versuchte diesen rauszuziehen, hatte keine Chance. Am einen Fuss ein Stiefel, der andere war nackt, schritt sie über den Schnee zurück zum Auto. Über den Kiesplatz wurde sie von Antonio gentlemanhaft getragen. Ja, das war ihr eine Lehre, die ihr Eindruck machte.

Ein weiterer Cache, der vom Schnee freigelegt war, konnte dann noch geloggt werden und eine Challenge auf dem Umbrailpass (Umbrailpass – Three States challenge GC7XCMB), fuhren wir auch an. Allerdings überlegte Antonio dort, dass er doch genau am selben Ort schon mal einen Cache gefunden hatte. Sogar ein Beweisfoto hatte er davon. Ein Vergleich mit dem Auslegedatum zeigte, dass dieser tatsächlich noch nicht so lange hier liegt und somit gut vorher schon eine Dose hier versteckt gewesen sein kann.

Wir traten nun den Heimweg an und machten im Restaurant Bargis in Klosters Mittagpause. Antonio hatte immer von der köstlichen Tomatensuppe geschwärmt, die es da gibt und so durften wir die Tagessuppe austauschen und ihm wurde seine Lieblingssuppe aufgetischt. Aufmerksam wie die Chefin war, bekam auch Silvia einen Teller mit einem Löffel drauf, so dass auch sie davon kosten konnte. Obwohl sie diese Suppensorte normalerweise nicht mag, konnte sie sich dafür begeistern, was daran zu sehen war, dass sie nicht nur ein Löffel voll probierte. Silvia bestellte ein Zwillings-Cordon Bleu (süss-scharf), das neben Käse und Schinken auch mit Rhabarber und Peperoncini gefüllt war. Antonio bekam im Tagesmenu ein normales Cordon Bleu.

Beides war hervorragend, genau wie das Ambiente und die Bedienung. Der Kaffee wurde uns offeriert und auch ein Hausschnäpsli gab es noch. Silvia kann nun gut verstehen, warum Antonio immer so schwärmt von diesem Restaurant.

Auf dem Nachhauseweg besuchten wir noch einen Cache in Conters (GC898YE) und einen in Furna (GC89910). So, nun aber ab nach Hause.

Eine Cachewartung beim „Weisst du was ich war? #1“ nahmen wir am Nachmittag vor, da wir sowieso noch nach Chur mussten und wenn wir schon in der Stadt sind, holen wir doch auch gleich einen Zvieri.

Diesen verspiesen wir gemütlich auf dem Balkon, bevor es für Antonio ernst wurde. Auf dem Weg hatten wir Brennnesseln gesammelt, in welchen Antonio seine Füsse baden musste, was er auch tapfer tat.

Nun liessen wir den Abend gemütlich ausklingen. Vieles hatten wir an diesem Wochenende erlebt und sind nun wieder bereit für die neue Woche.

Pfingstwochenende 2019 in Süddeutschland

Da ein verlängertes Wochenende vor der Tür stand, wollten wir eine kleine Reise machen. Allerdings hatten wir uns noch überhaupt keine Gedanken gemacht, wohin wir gehen könnten. Kurz vor dem Geocaching-Stammtischhaben wir uns entschieden, in welche Richtung wir fahren und dass wir direkt nach dem Event starten würden. Gesagt- getan und so wurde es fast noch ein wenig stressig, da wir noch packen mussten.

Samstag, 8.Juni

Am Freitag waren wir nach dem Stammtisch noch bis nach Vogt gefahren. Dort übernachteten wir auf einem Parkplatz und standen erst auf, als wir ausgeschlafen hatten. In Bad Waldsee steuerten wir den Lidl an, um dort Proviant für unser Picknick zu kaufen. Leider waren die offenen gesalzenen Mandeln, die Antonio so gerne mag, hier nicht zu bekommen, aber dafür gab es sonst alles was wir benötigten.

Nun konnten wir die Hausaufgabenrunde bei Fischbach in Angriff nehmen. Kurz nach dem Start verliess uns der Handyempfang, was uns lehrte, dass es kluger ist, die Caches offline runterzuladen.
Silvia war ziemlich arm dran. Der Heuschnupfen plagte sie gewaltig. Zwar hatte sie sich einer Honigtherapie unterzogen, die bis vor Kurzem auch gut wirkte. Nur gegen Gräser kam sie nicht an, da Bienen dort keine Pollen holen. Was hier noch dazu kam war, dass andere Pflanzen als bei uns blühen und so nützte die Immunisierung gegen diese Polleninvasion nichts. Naja, Hauptsache, dass es zu Hause besser geht, das ist schon sehr viel Wert und Silvia ist sehr dankbar für diese Besserung. Danke liebe Trimmiser-Bienen!

Nun aber wieder zurück zur Runde. Die Dosen waren so angelegt, dass jeder Dose ein Schulfach zugeordnet war und immer eine Hausaufgaben zu lösen war, die dann für das Finden des Bonuscaches notwendig sein würde. Gemütlich wanderten wir durch die schönen Wälder und Wiesen und kämpften uns von einer Unterrichtsstunde zur nächsten.
Als wir ein Plätzchen fürs Mittagessen suchten, war da ein Jägerhochsitz, der uns gut gepasst hätte. Wär doch mal was anderes, auf so einem zu picknicken. Da dieser aber zu wackelig war, haben wir es uns auf einem Stapel gefällter Birkenstämme bequem gemacht. Eine Schwebefliege wollte gar nicht mehr von uns ablassen. Ganz zahm kroch sie auf Silvias Hand herum und liess sich auch durch Berührungen nicht stören. Sie folgte uns sogar zum nächsten Cache.

Nach ca. 4 Stunden waren wir bei der letzten Dose. Diese gefiel uns am wenigsten gut. Unendlich viele Löcher hätten wir da zuhalten müssen um mit Wasser im Rohr ans Logbuch zu kommen. Nach dem dritten Anlauf haben wir es dann patschnass endlich geschafft. Nun mussten wir noch die Bonuskoords berechnen und los ging’s.
Wieder zurück beim Auto suchten wir uns nach Zecken ab. Tatsächlich krochen da einige davon auf unseren Beinen herum. Mühsam, diese kleinen Tierchen. Hoffentlich haben wir alle erwischt.

Beim Bräuhaus Ummendorf haben wir einen Stellplatz gefunden und natürlich auch dort gegessen. Ist ja klar, wenn man schon gratis dort übernachten kann. Das Essen schmeckte uns sehr gut und so genossen wir den Aufenthalt dort, bevor wir uns von einem Multi durchs Dörfchen führen liessen. Bei Kaffee, Kuchen und Eis verbrachten  wir den Abend in einem Café.

Sonntag, 9.Juni

Wir hatten recht gut geschlafen. Da wir im Restaurant aufs WC durften, putzten wir uns auch gleich dort die Zähne und machten uns dann auf den Weg.
Eine Runde in der Nähe von Ellwangen stand auf dem Programm. Sie war vom gleichen Owner, wie die Dosen vom Vortag. Gemütlich spazierten wir die 8 Kilometer ab.
Zwei Dosen konnten wir nicht finden, die anderen zeigten sich bald und waren sehr abwechslungsreich und witzig.

Bei der letzten Dose lag ein Teich und die Frösche quakten uns ein Ständchen. Leider nützte das nichts um den Cache zu finden.
Dafür trauten wir uns etwas zu tun, was man eigentlich nicht tut. Wir stiegen auf einen Hochsitz und verspeisten dort unser Picknick. Dort oben hatte es keine lästigen Mücken, die uns unten so sehr geplagt hatten. Dafür entdeckten wir einige Zecken. Die mussten wir auf dem Weg durchs hohe Gras aufgelesen haben. Keine Angst, wir liessen keine lebendig auf dem Hochsitz liegen, die sollen sich da nicht vermehren.
Silvias Magen passte sich dem Froschgequake an, was sich ganz lustig anhörte. Nachdem wir die Bonuskoordinaten ausgerechnet hatten, stiegen wir wieder runter und spazierten noch zu dieser letzten Dose.
Kaum sassen wir im Auto, fing es an zu regnen. Ja da hatten wir aber Glück gehabt.

Nun überlegten wir, wohin der weitere Weg uns führen sollte. Die Entscheidung fiel auf Buxheim. Auf dem Weg dorthin wollte Silvia noch eine Klosterkirche anschauen. Dies stand in Rot an der Rot. Sehr imposant, diese Barockkirche. Auch in Buxheim konnte sie es nicht lassen. Sie besuchte dort das Kartause – Museum. Antonio, dem das nicht so viel sagt, wartete derweil im Auto. Für Silvia war dieser Besuch interessant, da ihr Onkel in einem Kloster dieses strengen Ordens lebt, sie aber nie hinein durfte, da es ein Männerkloster ist, was bedeutet, dass den Frauen der Zutritt verwehrt wird. Nun konnte auch sie mal einen Einblick hinter die Mauern bekommen. Vor allem die Schnitzereien in der Klosterkirche beeindruckten sie sehr. Aber auch die andern Räume, wie zum Beispiel die Zellen, die sie sonst jeweils nur an einem Model zu Gesicht bekam, gaben ihr ein Bild des Lebens eines Kartäusers.

Antonio hat in der Zwischenzeit einen Cache geholt und ein Lokal fürs Abendessen sowie einen Schlafplatz ausgesucht. Das Essen war sehr gut, wenn auch ziemlich deftig, und der Schlafplatz passte uns auch gut. Ach ja, einen Cache suchten wir noch auf dem Weg. Bevor wir die Dose suchten, beobachteten wir die Enten im Garten nebenan. Lange blieben sie nicht, denn eine Katze verjagte sie, so dass sie schnell zur Riesenganz im Gehege nebenan watschelten.

Beim nächsten Cache hatten wir dann grosse Mühe und brauchten einen Hint, der erst später kam. Wird also morgen nochmal angefahren.

Montag 10. Juni

Als wir aufwachten hörten wir, dass es regnet. Also liessen wir uns Zeit. Erst kurz vor 10:00 Uhr starteten wir die Weiterreise. Die geplante Runde machten wir des Wetters wegen nicht und so fuhren wir erst mal nach Leutkirch. Erst besichtigten wir dort einen Lost Place, bei dem es natürlich auch einen Cache hatte.

Weiter ging’s dann mit dem Besuch des Dörfchens. Dort war neben dem ersten Cache das Café Bock und wir hatten Bock auf Essen. Also bestellten wir uns um 12:00Uhr ein mediterranes und ein skandinavisches Frühstück.

Nach diesem Genuss spazierten wir zum Earthcache und dann quer durch die Altstadt noch zu ein paar weiteren Dosen. Abgerundet wurde der Besuch mit einem Stück Eierlikörtorte, das wir uns teilten. Zufrieden machten wir uns auf den Heimweg. Bis jetzt hatte das Wetter gut gehalten. Erst in Bregenz regnete es, und das in Strömen. War uns aber egal, denn wir sassen ja im trockenen gut geschützten Auto.

Zu Hause packten wir alles aus und waren froh, endlich mal wieder unter die Dusche stehen zu können. Zum Abendessen führte Antonio seine Silvia in die Krone in Trimmis aus und dort wartete eine Überraschung. Ihre Eltern sassen bereits an einem Tisch.

Sie waren extra für das Überraschungsgeburtstagsessen nach Trimmis gefahren. Alle freuten sich sehr und wir verbrachten einen gemütlichen und schönen Abend.

Und schon ist das Pfingstwochenende wieder vorüber. Ein paar schöne Tage haben wir in Deutschland verbracht und tolle Caches gefunden.

Auffahrt 2019, Kufstein

Wie in den vorherigen Jahren, war auch für diese Auffahrt klar, dass wir zusammen mit ein paar anderen Cachern irgendwo, wo es Caches hat, das Wochenende verbringen würden. Die Anzahl der Mitreisenden nahm laufend zu, so dass wir am Schluss 17 Leute waren, die zusammen cachen wollen. Gemeinsam haben wir uns aus stautechnischen Gründen entschieden, nicht wieder in den Süden zu reisen. Ob die ausgewählte Destination da wirklich besser geeignet ist? – Wir werden sehen…

Mittwoch, 29.Mai
Nach der Arbeit machten wir uns auf den Weg nach Kufstein. Dort hatten wir mit 15 weiteren Cachern abgemacht. In Thiersee auf dem Campingplatz Rueppenhof waren jene, die ein mobiles Zuhause dabei hatten, die anderen waren in Ferienwohnungen bzw. Hotelzimmern untergebracht.

Wir waren noch nicht weit gefahren, als die Navigationsapp uns eine Änderung vorschlug, um den ersten Stau zu umfahren, was hervorragend klappte. Immer wieder wurde die ursprüngliche Route geändert, so dass wir kaum stehen mussten. Schwieriger war es ein Restaurant fürs Abendessen zu finden. Entweder gab’s die angezeigten Lokale gar nicht mehr oder sie waren geschlossen. Irgendwann sind wir dann doch noch zu unserem Abendessen gekommen bevor wir auf dem Camping angekommen sind. Dort wurden wir erst mal vom Regen begrüsst. Bonchur hat uns einen guten Platz reserviert, so dass wir nicht lange im Matsch rumsuchen mussten.

Fantasy war auch schon eingerichtet, jedoch war sie so müde, dass sie sich bald ins Bett legte. Wir quatschten noch ein wenig und vereinbarten den Zeit- und Treffpunkt für den nächsten Morgen mit den anderen. Auf 10:00 Uhr konnten wir uns einigen, da es bis zum frühen Morgen noch regnen würde.

Donnerstag, 30. Mai
Um 9:00 Uhr schlüpften wir aus den Federn. Silvia hatte mittelgut geschlafen, da der neue Herr Nachbar mitten in der Nacht noch sein Vorzelt aufbaute und sie immer wieder blendete. Antonio konnte einigermassen gut schlafen.
Pünktlich um 10:00 Uhr stand die ganze Horde am Campingeingang. Da waren: 4xbonchur, 2xPinkpetra, 2xmounty_ch, 2xJamaduli, 2xloslachen.ch, fantasy, heifeli, luri1958, rio2013 und bomi58.


Nach der Begrüssung verteilten wir uns auf die Autos und schon ging es los. Ne,ne, ganz so einfach war‘s dann doch nicht. Erst mal musste noch diskutiert werden, was denn heute auf dem Programm steht. Der äussere Kreis hielt sich raus, während im Inneren ein paar Köpfe eng zusammengesteckt wurden. 
Die Wahl viel auf Kufstein. Da es erst am Morgen aufgehört hatte zu regnen, wollten wir die Sache sanft angehen und erst mal im Städtchen ein paar Dosen sammeln. Kreuz und quer spazierten wir durch die Gegend und erachten uns eine Dose nach der anderen. 
Mittagessen gab‘s aus dem Rucksack und das mitten auf einer Kreuzung. War halt nass auf der Wiese…

Nachmittags näherten wir uns der Festung, blieben aber unten. Der Eisverkäufer machte ein gutes Geschäft mit uns. Nun hatten wir aber genug vom Städtchen, auch wenn es ganz schmuck war auf dem grossen Platz. Eine Runde etwas ausserhalb wurde angesteuert. Von dort aus mussten wir einen gesperrten Weg nehmen, was wir uns trauten, da am Feiertag bestimmt niemand dort arbeiten würde. Die Hindernisse waren dort gut zu überwinden, was auf dem nächsten Wegstück, welches nicht gesperrt war, doch um einiges anspruchsvoller war.

Um 17:30 Uhr kamen wir wieder bei unseren Cachermobilen an. Gerade rechtzeitig zum Abendessen. Die einen waren zwar etwas schockiert darüber, dass wir direkt zum Restaurant fahren würden, doch wären alle erst noch nach Hause gegangen, hätte es wohl auch um 20:00 Uhr noch nichts gegeben. Also steuerten wir das reservierte Lokal, welches ganz schön abseits lag, an. Kritisch waren unsere Blicke als wir das angebliche Wirtshaus vor uns sahen. Ob das eine gute Idee war? 
Als unser Essen dann endlich auf dem Tisch war konnten wir aufatmen, denn es war wirklich gut und sah auch tiptop aus. Nur um den Ketchup mussten wir, also bonchur, kämpfen.

Nach dem gemütlichen Abend machten wir uns dann etwas müde auf dem Heimweg und freuten uns auf eine Dusche. Oh ja, die tat wirklich gut.

Freitag, 31.Mai
Heute war der Treffpunkt um 9:00 Uhr. Eine grosse Runde stand auf dem Programm. Essen für den Grillabend musste am Morgen besorgt werden, da wir nicht wussten, wie lange wir unterwegs sein würden.
Schon am Anfang bemerkten wir, dass die ganze Strecke ziemlich weiteläufig sein würde und wussten, dass wir später entscheiden müssten, ob wir die abgekürzte Version nehmen würden. Das Wetter liess uns im Stich. Schon zu Beginn regnete es leicht.

Die meisten Dosen liessen sich gut finden, doch so richtig zügig kamen wir trotzdem nicht voran.  Als wir bei der Stelle waren, an der wir uns entscheiden mussten, wurde erst mal eine Weile studiert und diskutiert. Schlussendlich wählten wir dann tatsächlich die kürzere Variante, da wir sonst bis spät abends unterwegs sein würden. 

Schon recht früh waren wir wieder beim Parkplatz, an dem das Restaurant Alpengasthof war, in welchem man mit dem Parkticket einen Teil des Geldes als Gutschrift einlösen konnte. Die Kuchenportionen waren nicht zu verachten. Die Grösse des Apfelstrudels brachte uns noch mehr ins Staunen.

Nun waren wir gestärkt, um noch ein paar weitere Dosen anzugehen. Ganz schön viele kamen da insgesamt zusammen, bis wir dann endlich wieder auf dem Campingplatz waren. Dort gab es eine kurze Pause, bevor es zur Grillvorbereitung ging. Die Feuerstelle lag etwas ausserhalb des Campingplatzes und bot genug Platz für uns alle. Gemütlich verbrachten wir den Abend bei Speis und Trank. Die einen lieferten sich sogar noch ein Fussballspiel, bei welchem es ganz schön zur Sache ging. Kurz bevor es einzudunkeln begann, packten wir unsere sieben Sachen zusammen und spazierten in unsere vorgeheizte Zweitwohnung.

Samstag, 1.Juni
Auch heute wurden wir freundlicherweise wieder abgeholt von denen, die ein Auto dabei hatten. An dieser Stelle herzlichen Dank für eure Fahrdienste.

Unweit vom Start wurden die Karossen auch schon wieder abgestellt. Kreuz und quer wanderten wir durch den Wald. Die Wegführung war von den Caches vorgegeben. Unten in Kufstein angekommen, stand noch ein 5er auf dem Programm. Zwei starke Männer hoben Loslachenfrau wie mit einem Lift in die Höhe, sie zückte die Dose, reichte sie Loslachenmann hinunter der das Logbuch abstempelte und schon war die Dose wieder platziert und die Liftmänner liessen sie wieder zur Erde gleiten.

Weiter ging die Wanderung wieder nach oben in Richtung Hechtsee. Am Restaurant vorbeizugehen war hart zumal alle hungrig waren. Am Seeufer packten wir unsere Mahlzeiten aus und genossen die Sicht auf das Wasser. Nun stellte sich die Frage, ob es noch einen Kaffee geben würde. Die Entscheidung war klar, aber nicht für alle gleich und so sassen die einen in der Beiz, (Seearena), während die anderen den See umrundeten.

Gemeinsam marschierten wir zu einigen weiteren Dosen bevor wir wieder zum Camping bzw. den Zimmern kamen. Fantasy hatte den Kids versprochen mit ihnen in den Thiersee zu hüpfen und zuverlässig wie sie ist, war sie kurze Zeit später im See. Wir chillten noch ein wenig auf dem Bänkli am Ufer bevor es wieder nach Kufstein hinunter ging.

Um das Abendessen zu verdienen, musste erst noch ein 5/5er geloggt werden. Da staunten wir aber nicht schlecht, wie schnell und gekonnt Team Pinkpetra vorging um ans Logbuch zu gelangen. Wow! Echte Profis sind hier am Werk, das steht ausser Frage!
Auch ein Leitercache wurde noch an uns getragen. Der machte echt Spass!

So, nun ist aber wirklich Essenszeit. Im gemütlichen Wirtshaus, Weinstadl, war sogar ein Terrassenplatz für unsere Gruppe reserviert. Die Portionen waren riesig und lecker.

Tja und dann war es schon fast so weit. Ein paar wenige Dosen wurden zum Abschluss noch gesucht, bevor unsere Wege sich trennten.

Ein paar von uns wollten unbedingt noch einen LP, (Spukhaus zur Klause GC72M4T) den wir von oben herab am Nachmittag nicht hatten erreichen können, suchen. Das verlassene Gebäude konnten wir zwar finden nach dem wir uns durch tiefstes zeckenverseuchtes Dickicht gekämpft hatten, doch der richtige Eingang zum Zugang zur Dose blieb uns trotz mehrmaligem Absuchen der Gegend verwehrt. Wir verabschiedeten uns von den zahlreichen, anhänglichen Zecken und machten uns wieder auf den Weg zum Ruppenhof Camping.
Zwei der kleinen, ungebetenen Gäste konnten wir vor dem Einschlafen noch finden und rausschmeissen.

Sonntag, 2.Juni
Heute stand nicht mehr viel auf dem Programm. Nach dem Aufstehen wurde langsam aufgeräumt. Dabei krabbelte plötzlich eine Zecke über Silvias Fuss. Sauviecher!

Nachdem alles zusammengepackt war, machten wir uns auf den Heimweg. Bei den Swarovski-Kristallwelten legten wir eine kurze Pause ein, um dort einen Virtualcache Kristallwelten GC7B92Y zu loggen. Gerne hätten wir flyMIK eine Karte geschickt, doch da die nette Dame für eine Briefmarke von 1,70 Euro Wert, 3,90 Euro einkassieren wollte, liessen wir Karte und Marke liegen und zogen unverrichteter Dinge weiter. Ist doch eine Frechheit sowas!
Beim Parkplatz loggten wir noch einen coolen Cache.

Da wir schon einige Male in Kufstein waren, ist uns jedes Mal neben der Autobahn in  Volders eine spezielle Kirche aufgefallen. Silvia wollte sie unbedingt mal genauer anschauen und das machten wir heute. Sie war ziemlich angetan von diesem Rokokobauwerk. Da direkt neben dran ein Cache versteckt war, konnte sie in aller Ruhe auch das Innere der Kirche besichtigen während Antonio mit Suchen beschäftigt war. Die Grösse des Innenraums im Vergleich zur Aussenansicht gibt noch ein paar Rätsel auf, die dann von zu Hause aus noch recherchiert werden…

Direkt im Anschluss gab’s noch einen Höhlencache, ( danger! reloaded GC5T4AR ) der Antonio natürlich Spass machte. Silvia hätte es auch gefallen, wenn sie nicht ganz plötzlich, wie angeworfen von einem Heuschnupfenanfall geplagt worden wäre.

Nun war Essenszeit und so suchten wir uns im nahegelegenen Hall ein Restaurant aus, in welchem wir unseren Hunger stillen konnten. Schnitzel für Antonio, Ochsenbackl für Silvia. Beides war sehr gut, was man vom Glace, welches Antonio sich an der Eisdiele gönnte, nicht sagen kann, denn das war ziemlich wässrig.

Mit der Suche von den nächsten beiden Caches, wo wir nur bei einem der Beiden erfolgreich waren, hatten wir viel Zeit verloren, so dass das Navi uns berichtete, dass wir nun im Stau stehen würden…. ausser, wir würden eine Alternativroute wählen, was wir natürlich machten. Tatsächlich streiften wir den Stau so nur am Rande. Bevor wir den Arlberg in Angriff nahmen, klagte Silvia über leichte Schmerzen am Ohr, die sie am Morgen schon mal erwähnt hatte. Nun kam ihr aber der Gedanke, dass sich da eine Zecke verkrochen haben könnte und so war es dann auch. Wähhhh, grusig, diese kleinen Spinnengetierchen!

Um ca. 17:30 Uhr kamen wir zu Hause an. Auch hier musste erst mal aufgeräumt werden. Als die Waschmaschine gefüllt und auch alles andere verstaut war, wurde der Garten geräumt, um etwas auf den Tisch zu kriegen. Aus den Brotresten der Reise wurden ein paar Scheiben leckeres Knoblauchbrot hergestellt und so kamen wir noch zu einem guten Abendessen. Während Silvia nach dem Essen den ausgetrockneten Garten tränkte, traf Antonio noch kurz JaMaDuLi-mann, der von seiner erfolgreichen FTF Jagd zurückkam.

Ja das war es, unser Auffahrtswochenende. Ganz schön erlebnisreich. Hat Spass gemacht mit euch allen. Vielen Dank an alle!

Frühlingsferien 2019 mit dem Motto: Innerschweiz

Für die Frühlingsferien hatten wir im Sinn in der Schweiz zu bleiben. Ein paar Eckpunkte waren gesetzt, einiges aber auch noch offen. Mit einem Event starteten wir am Sonntag die Ferien. Wetter? – Spielt keine Rolle, bzw. ist eh so wie es halt ist. Weiter führte uns die Reise in Richtung Innerschweiz. Nicht direkt und wohin genau, das wussten wir jeweils erst, als wir ankamen. Nur ein Termin war fix; der Besuch bei einer Freundin von Silvia, worauf sie sich besonders freute. Auch die Glasi, welche nicht weit davon weg ist, stand auf dem Programm. Was uns dort erwartete, überraschte uns. Des Weiteren landeten wir auf der Rütliwiese, ein historischer Platz aus Sicht der Schweizer Landesgeschichte. Dies sind einige der Highlights, die unsere Reise schmückten, doch nicht die einzigen…

…Na dann mal los!

Sonntag, 28.4.2019

Irgendwann nach dem Mittag und dem späten Frühstück, waren wir bereit loszufahren. Zu früh wollten wir nicht auf Weg gehen, da das Wetter wirklich nicht so  berauschen zu sein schien. Zumindest im Unterland nicht, denn bei uns war es gar nicht so übel.

Als wir um ca. 13:30 Uhr im Hudelmoos-Event GC8392K ankamen, wir waren noch kaum aus dem Auto ausgestiegen, wurden wir gleich von zwei Polizisten belagert. Zum Glück betraf das Problem nicht uns direkt; ihre Bitte war lediglich, dass die Eventbesucher, welche ihr Auto am Strassenrand geparkt hatten, ein Pannendreieck aufstellen, damit es auf der Achzigerstrecke keine Unfälle gibt.

Am Event trafen wir erstaunlich viele Leute für das wechselhafte Wetter. Zudem kamen wir grad noch rechtzeitig, um am Wettbewerb mitzumachen.

Im Anschluss wurden uns dann die Bratwürste, welche Team birkli uns an einem anderen Event mal versprochen hatte, überreicht. Na da sind wir mal gespannt, ob Antonio, der bekanntlich keine Bratwürste mag, diese essen wird. Vorsichtig legten wir sie auf den Grill und im Nu waren sie bereit. Tatsächlich! Antonio mochte die Wurst. Wer hätte das gedacht!?! Wow, das ist wirklich eine Sensation: Antonio isst Bratwurst!

Danke an Team birkli!

Als es nach zwei Stunden wieder etwas fester vom Himmel weinte, machten wir uns auf den Weg zum Auto. Bei der nächsten Letterbox, die zu ehren des 10. Hudelmoosevents erstellt worden war, trafen wir nochmal einen nach dem anderen Eventbesucher.

So, nun machten wir uns aber wirklich auf den Weg, schliesslich hatten wir noch einen Termin. Da dieser aber erst in ein paar Stunden sein würde, konnten wir gemütlich in der Gegend rumkurven und noch den einen oder anderen Cache suchen. Plötzlich merkten wir jedoch, dass wir nun doch langsam aber sicher das Ziel ins Auge fassen müssten. Dies war nach dem Log bei unserem ersten CarSharingCache GC7J0DW, der an einem Bahnhof war, der uns aus cachertechnischen Gründen sehr bekannt vorkam.

Knapp nach ady73 kamen wir bei der Alten Kanzlei in Greifensee an. Kurze Zeit später kam auch Team Pinkpetra an und so konnten wir in dem Restaurant zu Abend essen. Also fast; zuerst musste noch ein Lockpickingcache geknackt werden. Ady73 löste dieses Problem, wie wenn es sein täglich Brot wäre. Das nächste wurde von uns noch gelöst und so hatten wir doch immerhin einen verschwindend kleinen Teil zu dem Ganzen beitragen können 😉

Nun gab es Abendessen und wir konnten Pläne schmieden. Wozu? – Stimmt, ich hab ja noch gar nicht gesagt, wozu wir uns verabredet hatten.

Unser Plan war, an diesem Abend den Muggels (DieMuggels-Genesis GC6TF2G) auf den Zahn zu fühlen. Als es langsam einzudunkeln begann, das war ca. um 20:30 Uhr, machten wir uns auf den Weg.

Doch erst gratulieren wir noch Team Pinkpetra zum 299gsten 5/5er und bedanken uns für das Abendessen. Ab so viel Rätselkunst können wir nur staunen. Ihr seid echt spitze!

So, nun mussten wir aber los. Vor Ort wurde die erste Station fein säuberlich unter die Lupe genommen und so standen wir schon bald vor der zweiten. Ja, das schien auf den ersten Blick auch eine schnelle Sache zu geben……hatten wir gedacht. Nach einiger Zeit, fünf rauchenden Köpfen und ebensovielen Fragezeichen wussten wir, dass es doch nicht so einfach ist, wie erst angenommen. Mit Pröbeln und Kombinieren kamen wir dann doch noch weiter und so konnte das Abendteuer nun erst richtig losgehen.

Wow! Ab hier dürfen wir nicht mehr zu viel verraten. 95 FP Prozente sagen wohl genug. Jedenfalls hat es sich gelohnt und wir waren froh, so kompetente Miträtsler dabei zu haben. Nach zwei Stunden harter Arbeit standen wir im Logbuch. Und nun wurde uns auch noch klar, wie wir an Station 2 ordnungsgemäss weitergekommen wären. Ja,ja, im Nachhinein ist man immer schlauer.

Hat echt Spass gemacht! Danke an ady73 und Team Pinkpetra für dieses Abendteuer!

Wir haben uns dann unweit des Geschehens zur Ruhe gelegt. Die anderen taten das Selbe, aber etwas weiter weg….

Montag, 29.4.2019

In der Nacht wurden wir von den brünftigen Hirschen, welche auf der Wiese neben uns röhrten geweckt. Wow, das ist ja ein Spektakel. Da es noch mehr Geräusche aus allen Richtungen gab, tat Silvia gut daran, sich Stöpsel in die Ohren zu stecken.

Um 9:45 Uhr standen wir auf. Bevor wir losfuhren, beobachteten wir noch einen etwas wirren Gamsbock, der sich ebenfalls auf der Wiese austobte. Irgendwas schien nicht ganz in Ordnung mit ihm zu sein; brünftig, tollwütig oder sonst irgendetwas brachte ihn dazu wie wild auf der anderen Wiesenseite wie ein Wilder hin und herzuspringen, sich zu überschlagen, komische Bewegungen zu machen, sich gefährlich Nahe an die Strasse zu begeben um dann doch wieder zurück in den Wald zu galoppieren.

Wir hatten es nicht eilig, da wir noch ein paar digitale Dinge zu erledigen hatten und so fuhren wir erst kurz vor Mittag weiter.

Unsere Reise führte uns zu ein paar Caches, wovon ein paar uns empfohlen worden waren.

Das Mittagessen war gleichzeitig auch unser Frühstück. Abgesehen von dem Lippenstift an Silvias Trinkglas (und sie trug kein Lippenstift), war es ganz ok.

Das Wetter war sehr wechselhaft, weswegen wir nur wenige Dosen suchten. Als wir auf dem Damm bei Rapperswil waren,  haben wir uns entschieden doch noch Antonios Papi und seine Freundin zu besuchen. Dafür mussten wir mehr oder weniger alles wieder zurückfahren, was wir zur Abwechslung auf der anderen Seeseite machten. Dort angekommen unterhielten wir uns bei Kaffee und Kuchen ein paar Stunden. Nun mussten wir uns entscheiden, ob wir dort bleiben oder weiterziehen wollen. Die zweite Variante war jene, die wir gewählt haben und so dauerte es erst mal eine Weile, bis wir am anderen Ende von Zürich ankamen. Von dort aus ging es auf den Albis. Bei herrlicher Aussicht stellten wir unsere Zweitwohnung ab und genossen den Blick auf den See. Halt bei Regen, aber immerhin.

Dienstag, 30.4.2019

Am Morgen war einiges los auf dem Parkplatz. Ausdauernd waren vor allem die englischsprachigen Damen, die sich wohl für eine Wanderung hier besammelt hatten.

Antonio stand etwas früher auf, Silvia erst kurz nach 9:00 Uhr.

In Mettmenstetten machten wir uns auf die Suche nach ein paar speziellen Dosen. Dabei kreuzten wir eine ehemalige Arbeitskollegin von Silvia und hielten so noch einen kurzen Schwatz mit ihr ab. Zufälle gibt’s! Die Arbeitskollegin hat ebenfalls Ferien und wohnt nicht im Dorf und doch war sie genau zu diesem Zeitpunkt da. Silvia hat sich sehr darüber gefreut.

Unsere Reise führte uns langsam aber sicher in Richtung Innerschweiz. Immer wieder hielten wir für ein Döschen an und kamen so nur langsam vorwärts.

Nach dem Z’Vieri fuhren wir zur Glasi in Hergiswil. Vom Ahni hatte Silvia zu Weihnachten einen Eintritt für das Museum erhalten. Wow, können wir nur sagen, so ein Museum haben wir noch nie gesehen. Ganz eigenständig wird man da mit Licht und Ton von Station zu Station geführt. Am Schluss, zumindest dachten wir, dass wir am Schluss angekommen seien, wurden wir von der netten Empfangsdame besucht, die erstaunt war, dass wir noch nicht weiter gekommen sind. Sie erklärte, was uns noch erwarten würde, sorgte aber dafür, dass wir keinen Stress haben werden und so genossen wir auch den zweiten Teil der Ausstellung mit diversen Experimenten. Ja, das hat wirklich Spass gemacht. Danke nochmal an Ahni für den Gutschein, ohne den wir gar nicht auf die Idee gekommen wären nochmal hier vorbei zu schauen. Das letzte Mal als wir hier waren, das war vor ein paar Jahren, hatte die Ausstellung bereits geschlossen und so hätten wir nicht gedacht, dass wir jemals wieder hier vorbeikommen würden.

Im Restaurant Adler, Mini Beiz, dini Beiz, Kandidat am 19.09.2018, welches sich mit der Glasi zusammengetan hat, haben wir ein gutes Abendessen zu uns genommen, bevor wir einen Schlafplatz suchten.

Diesen haben wir vor einem LostPlace Haus etwas oberhalb des Dorfes gefunden. Herrlich, diese Aussicht auf den See, den Rigi und den Bürgenstock! Aber irgendwie auch ein wenig gruselig. Warum wohnt hier niemand mehr? Wem gehört das verlassene Haus? Was für Geschichten haben sich hier abgespielt?
Zu viele Fragen sollten wir uns nicht stellen und so haben wir versucht, den Abend hier einfach zu geniessen, wenn wir schon so einen einzigartigen Ort gefunden haben.

Mittwoch, 1. Mai 2019

Am Morgen genossen wir nochmal kurz diese tolle Aussicht, bevor wir uns nochmal auf den Weg in die Glasi machten, da wir den Glasbläsern nochmal zuschauen wollten. Auch ein Geburtstagsgeschenk kauften wir noch ein. Dann führte uns der Weg in Richtung Stansstad. Die Cacheserie war geplant und so wurde ein gezielter Parkplatz angefahren. Von dort aus wanderten wir in die Höhe. Links und rechts standen auf der ganzen Route Steinmännchen, wie wenn sie für uns Spalier stehen würden. Zwischen den Bäumen konnten wir immer wieder auf den Alpnachersee runterschauen. Die Caches, die uns den Weg durch das Steinschlaggebiet wiesen, konnten mehrheitlich gut gefunden werden. Gegen Schluss konnten wir dem Superpuma zuschauen, der immer wieder Wasser aus dem See schöpfte, um es dann an einem anderen Ort über dem See wieder auszukippen. Schien nur eine Übung zu sein und zum Glück schüttete er das Wasser nicht über uns aus 😉

Als wir wieder beim Auto waren, bekamen wir langsam Hunger. In Stansstad (im Rio Churrasco) assen wir sehr gut und fuhren dann weiter nach Seelisberg. Von dort aus wanderten wir runter auf die Rütliwiese. Dort wartete ein Virtualcache auf uns. Das Restaurant leider nicht, das war geschlossen. Nachdem wir auch den Schwurplatz, der symbolisch mit drei Quellen bestückt ist, inspiziert hatten, machten wir uns wieder an den Aufstieg. Nach einer Stunde kamen wir oben an. Jetzt war es Zeit um unsere Freunde zu besuchen. In Emmetten waren wir zum Abendessen eingeladen. Wow, was für eine herrliche Aussicht über den Vierwaldstättersee man von hier aus hat! Sehr gemütlich war dieser Abend und das Essen; ein Gedicht!

Es war bereits dunkel als wir uns einen Schlafplatz suchten. Der erste Versuch klappte nicht, dort war es nicht gestattet zu nächtigen, also probierten wir eine weitere Variante in Beckenried. Hier schienen wir geduldet zu werden. Immerhin hatte uns niemand verjagt.

Donnerstag, 2.5.2019

Ein Arbeiter, den wir vor unserer Abreise antrafen, sagte dass wir ein tolles Plätzchen gefunden hätten, er würde auch, wenn er könnte…schien also nicht gestört zu haben, dass wir da waren.

In Stans suchten wir noch ein paar FP Caches bevor wir weiterreisten. Das Navi schlug drei Routen vor, wir wählten jene, welche wir am wenigsten gut kannten: Über Luzern nach Arth bis zum Sattel. Auf dem Weg machten wir eine Z’Vieripause. Antonio schien aber der Mandelgipfel und der Berliner, die er mit Silvia teilen musste, nicht gereicht zu haben und so machte er sich, wie ein kleiner Junge, hinter die Chips, die er in einem Kasten gefunden hatte. Silvia musste so lachen ab dem Bild, dass sie gleich ein Foto schoss.

In Sattel führte uns eine Strasse den Berg hinauf. Dort wiesen ein paar Caches uns den Weg zu einer langen Hängebrücke in Mostelberg. Auf der Alp angekommen trafen wir neben einigen Caches zwei Esel an, die uns freundlich begrüssten. Hin und wieder mal war auch ein Mensch zu sehen, jedoch kaum mehr als Esel ;-). Für die Hängebrücke hatten wir fast etwas zu sehr getrödelt, denn um 17:00 Uhr ging sie zu. Wir begaben uns kurz vorher darauf und mussten somit fast etwas stressen, um den Cache auf der anderen Seite noch loggen zu können. Für Silvia war das gar nicht so schlecht. Sie hasst es, wenn es unter den Füssen wackelt und so konnte sie ihre Konzentration auf die Eile legen und hatte gar nicht Zeit nach unten zu schauen. Angst hatte sie trotzdem, aber Antonio konnte sie wegen des Zeitmangels gar nicht gross necken damit, was er sicher gerne getan hätte.

Kaum hatten wir wieder festen Boden unter den Füssen, ging das Tor zu und die Brücke würde erst am nächsten Tag wieder zugänglich sein.

Zwar war es noch früh, doch wir kehrten in das noch offene Restaurant ein. Dort fragten wir, ob wir draussen übernachten dürften, was vom Chef bewilligt wurde. Schön! So konnten wir in Ruhe essen und sogar ein Gläschen Wein geniessen.
Schön war es da oben!

Freitag, 3.5.2019

Am Abend kam im Radio ein Bericht übers Fluchen, der so interessant war, dass wir gar nichts anderes machen konnten als zuzuhören. In der Nacht regnete es in Strömen, was uns aber nicht vom Schlafen abhielt.

Ausgeschlafen setzten wir unsere Reise fort. Erst mal hiess das, wieder ins Tal hinunter zu fahren. Dort suchten wir einen speziell versteckten Cache recht lange. Als wir dann in Rothenburg vorbeifuhren, entdeckte Silvia auf der Karte ein paar interessante Challengecaches. Diese führten zwar wieder zurück nach Sattel, aber spontan wie wir sind, liessen wir uns davon nicht abhalten. Erst checkten wir ab, welche Herausforderungen wir überhaupt erfüllen, da es doch einige waren, kämpften wir uns von Dose zu Dose. Bei den Nichterfüllten gab es halt nur eine Notiz. Da es doch einige waren, ging uns langsam die Zeit aus. Mittagessen gehen oder alle Caches holen? – Hm…

…Mittagessen wollten wir schon, also suchten wir nur noch die Dosen, deren Aufgabe wir bereits erfüllt hatten. Als letzte Dose vor dem Essen wollten wir noch jene holen, die uns zum ältesten Holzhaus Europas führte. Viel vom Original war zwar nicht mehr da, aber es war trotzdem sehr interessant.

Gerade noch rechtzeitig kamen wir an einer Bäckerei mit Café an, um noch das Mittagsmenu zu erhalten. Inzwischen waren wir etwas in Eile, da wir zu Hause noch einen Termin hatten. Die neue Waschmaschine sollte am Nachmittag geliefert werden. Gerade noch rechtzeitig kamen wir zu Hause an. Zu waschen hatten wir eine ganze Menge und so waren wir froh, dies auch direkt machen zu können.

Nach einer wohligen Dusche mussten wir uns bereits wieder auf den Weg machen. Wie jeden ersten Freitag im Monat, ist auch heute das Treffen zum 71. FL-SG-GR Stammtisch. Beim Chinesen Red Mango in Triesen trafen wir viele Bekannte Gesichter und konnten mit ihnen ein sehr gutes Abendessen geniessen. Es war so gemütlich, dass wir später als erwartet und als Letzte, das Restaurant verliessen.

Nachdem die Wäsche aufgehängt war, liessen wir uns gerne wieder ins grosse Bett fallen.

Und zum Schluss noch ein paar Geocaches, denen wir einen FP spediert haben.

Tradis:

Magelmami’s 4000. Cache
Golden Retriever
Mettmi-Safe
Abalone
PP-H DIN 4102
Der Klempner
Magneto
Der Gruene Daumen
Nur eine Abfahrt
Pinacles-Familienweg / Regenbogen
Pinacles Willkommen 2
Pinacles ältestes Holzhaus Europas

Virtual:

Die Wiege der Schweiz

Mystery:

DieMuggels – Genesis (A rough night) (NC)
Hilfe! Wir kommen!

Auch wenn das Wetter ziemlich wechselhaft war, haben wir unsere Ferien sehr genossen und wieder einiges erlebt und neue Orte kennengelernt. Schön wars.

Osterwochenende 2019 – Motto: Planlos

Wie so oft haben wir auch in diesem Jahr nicht genau geplant, was wir an Ostern machen werden. Dass wir nicht in Richtung Süden reisen werden, das war klar, denn im Stau wollten wir unser Wochenende nicht verbringen. Also blieb noch Westen, Norden und Osten übrig. Für eine dieser drei Varianten haben wir uns dann entschieden.

 Donnerstag, 18.4.2019 (Trimmis – Hohenems)

In Richtung Memmingen sollte uns die Reise führen, das war alles, was wir an Planung im Gepäck hatten. Ja ok, ein paar FP Caches in dieser Gegend haben wir auch runtergeladen, mehr dann aber auch nicht.

Am Donnerstagabend nahmen wir am Dönerstagevent von Pakasch in Sevelen (GC84WVG) teil. Nach dem Essen und ein paar netten Gesprächen setzten wir uns ins Auto und fuhren einfach mal in Richtung Norden. Als Zwischenziel gaben wir einen Cache im Navi ein, welchen wir aber nicht unbedingt an diesem Abend erreichen mussten. Dies taten wir auch nicht. In der Nähe von Hohenems suchten wir uns ein Plätzchen aus, auf dem wir die Nacht verbrachten.

Freitag, 19.4.2019 (Hohenems – Neukirch)

Geschlafen haben wir, naja, sagen wir mal mässig gut. Antonio wurde noch immer von seltsamen, ausdauernden Rückenschmerzen geplagt, Silvia wurde von den vorbeifahrenden oder gehenden Gestalten wachgehalten.
Morgens um 6:45 Uhr hätten wir grad so gut schlafen können, doch die Österreicher scheinen am Karfreitag arbeiten zu müssen und so düste ein Fahrzeug nach dem anderen an uns vorbei. War wohl nicht so ein vorteilhaftes Plätzchen, das wir uns da ausgesucht hatten.

Um 7:30 Uhr waren wir schon auf der Weiterfahrt, was für eine der beiden reisenden Personen nicht grad so prickelnd war. Aber mit Schlafen war ja eh auch nichts mehr, daher passte das schon so.

In der Nähe von Bregenz steuerten wir eine Knacknuss mit dem Namen „Knack die Nuss GC5K2A1″ an, die für uns am frühen Morgen einen Nummer zu gross war. Auch andere Dosen liessen uns nicht an ihr Versteck. (GC2NX2P)
Das war ja nicht grad ein motivierender Start in den Tag.

Die Runde „Die farbige Logbücher (GC6PD4D)“ sollte uns mehr Glück bringen. Mit dem Velo fuhren wir sie erfolgreich ab, bis wir ein Geräusch hörten, das uns nicht passte. Ein Baum schien zu knacken, als ob er gleich umkippen würde und kurz darauf nochmal das Gleiche. Hmmmmm…..seltsam, dachten wir uns und beobachteten das ganze etwas genauer. Dabei fanden wir heraus, dass das erste Geräusch von dem Abschlag eines Golfballs kam und das anschliessende Knattern das Hämmern eines Spechts war. In der Kombination hatte uns diese Geräuschefolge ganz schön in die Irre geführt, worüber wir ganz froh waren. Mit so einer Golfoase mitten in einer riesigen Waldlichtung hätten wir nicht gerechnet. Und wenn die schon da sind und auch noch über so ein schönes Restaurant verfügen, können wir natürlich nicht wiederstehen. Golfhotel -Bodensee.
Also steuerten wir dieses an und waren um Punkt 12:00 Uhr dort. Dass wir mehr Schweizer als Deutsch antrafen, lag vielleicht auch an den Preisen, die für unsere Nation zwar gut zahlbar, aber vielleicht für Deutschland eher hoch angesetzt sind.

Schnipo für Antonio und ein Green Burger für Silvia gab es zum Mittagessen. Silvia merkte erst während dem Essen, dass ein Diesel (Colabier) nicht das ideale Getränk war, da wir bis dato noch nichts gegessen hatten. Trotzdem haben wir wieder zum Auto zurückgefunden und auch alle restlichen Caches der Runde auf dem Weg dahin gefunden.

Nun musste ein neuer Plan her. Eine Letterbox, „the white rabbit (GC5W9GR)“ die wir zu Hause schon angeschaut hatten, fiel uns noch zum Opfer bevor wir bei einem Schloss bzw., dessen Café landeten. Silvia war noch immer platschvoll vom Mittagessen, so dass Antonio sich den Latte Macchiato und den Eiskaffee selber bestellen musste und auch nur wenig Hilfe beim Austrinken bekam.

Zum Abschluss des Tages liessen wir uns auf einen Multi ein „Indy’s Reise um die Welt (GC2ZGCP)“. Auch hierfür wurden die Velos wieder abgeschnallt. Die Tour führte uns quer durch einen grossen, schönen Wald und, wer hätte das gedacht, wir haben alle 10 Stationen und den Final gefunden. Ein wirklich toller Multi, der uns echt Spass gemacht hat.

Nun kam wieder die Frage nach einem Schlafplatz auf. Zu Essen hatten wir noch das Picknick vom Mittag, welches wir nicht gebraucht hatten. Also trauten wir uns, das Auto in den Wald zu stellen. Dort assen wir gemütlich zu Abend und kümmerten uns um Lese- bzw. Schreibarbeiten, bis….ja, bis der Jäger kam. Der fragte uns, ob wir länger bleiben. Vorsichtig erklärten wir, dass wir hier gerne die Nacht verbringen würden. Dies schien für ihn kein Problem zu sein. Sein Gebiet sei genug gross, so dass er auch gut auf die andere Seite gehen können, dort habe es auch Wildschweine. Wir bedankten uns und versicherten, dass wir ganz leise sein werden. Er hingegen bat uns, nicht allzuleise zu sein, sonst käme seine Beute vielleicht hier her statt zu ihm. Wow, was für ein toller Jäger. Schon mal hatten wir eine angenehme Begegnung mit einem Jäger in diesem Land. Glück, Zufall oder sind alle Jäger hier so freundlich und tolerant?

Mit dieser Bewilligung wird es sich bestimmt besser schlafen lassen, denn so wissen wir nun, dass wir sicher niemandem im Weg sind.

Samstag, 20.4.2019 (Neukirch – Bad Waldsee)

Kurz nach Acht wachten wir auf. Silvia wollte gerade etwas sagen, doch Antonio hielt den Finger vor seinen Mund. Er wollte das Vögelchen, welches er gehört hatte, beobachten. War dann aber schon weg bis er unten war…

Nun starteten wir in den heutigen Tag. Auf dem Weg nach Ravensburg sammelten wir noch ein, zwei Dosen zusammen. Die erste mit dem Namen „Da lachen sich die Götter zu tode (GC1ME9Y)“ war echt speziell.

Angekommen in Ravensburg, wollten wir eigentlich in die Bibliothek. Natürlich hatten wir uns vorher erkundigt, ob diese heute geöffnet ist. Allerdings auf der falschen Seite, wie sich vor Ort herausstellte. Jenu, dann machen wir halt nur den Webcamcache (GCNXZ1) und gönnen uns dann ein ausgiebiges Frühstück. Obwohl es des Marktes wegen recht viel Leute in der Stadt hatte, versuchten wir uns an einem Mysterie. Mit etwas Hilfe bekamen wir’s dann auch hin. Danke den ehrenhaften Helfern 😉

Nun hatten wir genug von der Stadt und setzten uns wieder ins Auto. Etwas ausserhalb statteten wir einem Zombie-TB-Hotel (GC68ZG4) einen Kurzbesuch ab. War aber nichts zum Übernachten für uns, zumal es auch noch viel zu früh dafür war.

Da wir uns beide etwas lädiert vorkamen, steuerten wir das Thermalbad von Bad Waldsee an, in welchem wir uns durchsprudeln liessen und entspannten. Nach einem Spaziergang, und einem lustigen Cachebesuch, „Beim Gondelhafen am Stadtsee (GC3PC54)“ durch die Altstadt, hatten wir, wie könnte es auch anders sein, Hunger. Also suchten wir uns ein gemütliches Lokal um zu Speisen. Fündig wurden wir im Hotel Grüner Baum.Schon mit der kleinen Portion waren wir mehr als nur satt und so kugelten wir zum Auto und hofften nicht mehr allzu weit fahren zu müssen. Mussten wir auch nicht, lediglich über die Strasse. Da schlugen wir unser Lager auf. Müde waren wir, auch wenn es noch gar nicht spät war.

Mal sehen, wo es uns morgen hin verschlägt…

Sonntag, 21.4.2019 (Bad Waldsee – Bad Waldsee)

Die Nacht auf diesem Parkplatz war ganz ok. Um 8:20 Uhr stiegen wir aus den Federn. Ein paar Multis hatten wir am Vorabend noch zusammengetragen oder zumindest Teile davon, so dass wir noch Arbeit vor uns hatten. Der Weg zum ersten Ziel kreuzte sich mit vielen äusserst freundlichen Kirchengängern. „Guten Morgen, frohe Ostern“, hörten wir von allen Seiten und wünschten natürlich das Gleiche zurück.

Das nächste Ziel war die Webcam, denn diese Station hatten wir am Vorabend vergessen. Gleich nebenan stand eine Bäckerei, die uns zu einem ausgiebigen Frühstück verführte. Gesättigt gingen wir noch ein paar geplante Stationen an, bis wir die gewünschten Finale beisammen hatten. Ganz überall waren wir nicht erfolgreich, aber da wir ja eh Multimuffel sind, waren schon die gelösten ein grosser Erfolg für uns.

Bad Waldsees Scheinheilige (GCVYTM)
Stadtführung Bad Waldsee SO (GC706EJ)
Teichrunde (GCX39R)

Am Rande von Bad Waldsee gab es ein paar Tradirunden, die wir uns vorknüpfen wollten. Dafür machten wir die Fahrräder wieder startklar und radelten los. Die eine Runde führte über den Golfplatz, was gar nicht so ungefährlich war, wie wir feststellen mussten. Sind dann aber zum Glück heil geblieben und konnten noch eine weitere Runde anhängen. Gegen Schluss ging uns das Wasser aus und so waren wir, vor allem Silvia, froh als der Weg sich dem Ende zu neigte. Antonio genoss noch den kurzen Downhill-Singletrail, der Silvia nicht wirklich Spass bereitete.

Neros Joggingrunde (GC84A8V)
Tour around Bad Waldsee (GC6CRM9)
Terrainkurweg (GC4J27D) und ein paar weitere am Wegesrand.

Das Golfcafé war nur für Mitglieder, weswegen wir uns halt im Haus am See einen Zvieri gönnten. Eben dort, wo wir am Multi „Haus am See (GC3BFXD)“ (wegen einer Baustelle) gescheitert waren.

Ein spezieller Sparschweinmulti „Schmunzi’s Sparschwein (GC78KV4)“ bildete unser nächstes Ziel. Dieser war ganz schön aufwändig und liess unsere müden Gehirnzellen wieder wach werden. Überraschenderweise hatten wir richtig gerätselt und konnten so erfolgreich bis zum Logbuch vordringen, wer hätte das gedacht.

Von Rätseln und Multis hatten wir genug für heute und so überlegten wir, was unser nächster Programmpunkt sein könnte. Bad Wurzach stand zur Auswahl oder die Reise in Richtung Süden oder….keine Ahnung. Eigentlich hatten wir uns für Bad Wurzach entschieden, haben dann aber auf der Fahrt doch umdisponiert und sind wieder in Bad Waldsee gelandet. Dort, gegenüber vom Vorabend, im Hirschen, haben wir das Abendessen zu uns genommen. Im Anschluss noch ein Spaghettieis in der Eisdiele, da Antonio diese Art von Glace noch nicht kannte und wir erst vor kurzem mit jemandem darüber gesprochen hatten.

Silvia wollte noch die Kirche anschauen, da sie am Morgen wegen der Messe nicht hinein konnte. Als sie reinkam, war der Pfarrer gerade dabei, alle Türen abzuschliessen. Sie fragte, ob sie nun engeschlossen werde, doch er gewährte ihr noch ein paar Minuten, so dass sie noch zwei Kerzchen anzünden konnte und den speziell beleuchteten Altar bestaunen konnte, von dem sie noch immer nicht weiss, ob er natürlich oder künstlich beleuchtet wurde. Kaum draussen, hörte sie die Schlüssel hinter sich im Schloss drehen.

Wieder auf dem gleichen Parkplatz wie schon in der Nacht zu vor, machten wir es uns gemütlich und liessen den Abend mit unseren digitalen Geräten ausklingen.

22.4.2019 (Bad Waldsee – Trimmis)

Schon in der Nacht als Silvia mal auf die Uhr sehen wollte, kam es ihr komisch vor, doch als die Uhr am Morgen noch immer 7:20 Uhr anzeigte wusste sie, dass das Gerät stehen geblieben war. In Wirklichkeit war es ca. eine Stunde später, doch die Uhr muss schon am Vorabend um diese Zeit stehen geblieben sein.

Wir standen auf, packten gemächlich unsere Sachen zusammen und fuhren dann in Richtung Südwesten. Dort erwartete uns ein spezieller Cache. „crazy #4 (GC2DNRH)“ Schneller als erwartet standen wir im Logbuch, doch dafür bissen wir uns am Bonus die Zähne aus. „crazy #4 – Bonus (GC2DNRZ)“ Entweder hatten wir was falsch ausgerechnet, oder Tomaten auf den Augen.

Viel stand nicht mehr auf dem Programm. Eine Dose verlangte uns nochmal etwas Geschicklichkeit ab, oder vielleicht auch einfach nur genaues Lesen. Der Stressfaktor war einfach etwas höher als normal, weil das Ganze direkt an der Hauptstrasse gemacht werden musste und man sich sehr ausgestellt vor kam. Hat aber trotzdem gut geklappt. „Die Perle (GC3HNQF)“ Stand am 24.04.2019: 1005 Favoriten / Punkte = 81%

Nun war noch ein Virtual auf der Karte. „Geistiger Spaziergang durch LA – Virtual Reward (GC7B804)“ Dieser schien entspannter zu werden und so war es dann auch. Aber nur, weil wir den letzten freien Parkplatz erwischt hatten. Gemütlich spazierten wir zum See und erfüllten die verlangte Aufgabe.

Nun stand Mittagessen auf dem Programm. Aber wo? Gar nicht so einfach in dem Getummel in der Gegend von Friedrichshafen. Nach etwas Suchen, fast so wie beim Cachen ;-), fanden wir ein Lokal, das offen hatte und auch noch Parkplätze in der Nähe waren. Hirsch-Oberdorf

Nach der guten Speise traten wir den Heimweg an. Gecached hatten wir genug. Ob wir irgendwo im Stau stehen werden? – Mussten wir nur kurz bei Bregenz und das auch nur wegen der vielen Ampeln und dann vor der Grenze lief es nochmal kurz stockend.

Wohlbehalten kamen wir zu Hause an und freuten uns darüber. Aus dem Garten wurden Rhabarbern geholt und das Abendessen zubereitet, welches nach dem Auspacken und Waschen genussvoll verspiesen wurde.

Trotz Antonios Rückenschmerzen, die sich zum Glück inzwischen wieder fast restlos verduftet hatten, und Silvias Erkältung, welche hoffentlich auch bald wieder abzieht, hat uns das planlose Wochenende Spass gemacht.

Ein Jahr danach…

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Bescheid, dass Günther (so der Name meines Krebses) nicht mehr unter uns beziehungsweise in mir lebt, habe ich nun einen weiteren Untersuch hinter mich gebracht.
Am Dienstag hatte ich den Termin für das MRI / RX und den Blutuntersuch. Das Ergebnis wartete heute auf uns.
Auch dieses Mal hat mich mein Schatz zur Besprechung begleitet.

Komisch wie sich Gedanken entwickeln können. Dabei hatte ich doch am Dienstag als ich ins Kantonsspital einrückte absolut keine Anzeichen dafür, dass der Untersuch negative Ergebnisse ausspucken könnte. Doch als ich die Zeit der Chemo so Revue passieren liess, wurde es mir schon etwas komisch (was wäre wenn und so Sachen) und die Zeit bis zum heutigen Tag zog sich in die Länge. Auch hatte ich schon besser geschlafen als die letzten zwei Nächte, was meinem Schatz wohl genau so ging.

Am Dienstagmorgen war als erstes Blutentnahme angesagt, natürlich nüchtern.
Ich war viel zu früh bei der Onkologie im 4. Stock.
So nahm ich erst mal auf der bekannten roten Bank platz!
Lange musste ich nicht warten, bald wurde ich ins Zimmer gebeten wo ich gleich angezapft wurde.
Ein Stich und die rote Sauce floss in Strömen in die bereitgestellten Röhrchen.
Die Nadel mit dem „Port“ wurde noch im Arm gelassen, weil ich ja noch Kontrastmittel beim MRI verabreicht bekommen werde.

Als die Abpumpaktion vorbei war, war ich immer noch zu früh dran und so besuchte ich meinen Physiotherapeuten Wim, welcher mir während vielen Wochen versucht hatte zu helfen, die Polyneuropathie zu lindern.
Er war total überrascht und der Zeitpunkt des Besuches sehr passend, hatte er doch gerade Pause. So quatschten wir ein bisschen bis ich zum MRI musste.

Kein Empfang aber eine Klingel wartete darauf von mir betätigt zu werden 🙂
Schwups und schon ging die Tür auf, ein Formular, welches von mir ausgefüllt werden wollte landete unter meiner Nase.
Zwei Minuten später stand ich schon in den komischen papierenen Klamotten vor dem Gerät.
Ich wurde dann darauf geschnallt und instruiert was ich wann und wie machen solle, also wie ich atmen müsse. In die linke Hand wurde mir ein Notfallknopf gelegt, für alle Fälle.
Bevor es aber in die Röhre ging, wurde ich noch gefragt was ich für Musik haben wolle und dann wurden mir die Kopfhörer verpasst und ab ging’s.

Augen zu und durch, das passt hier nicht schlecht.
Auch wenn es ab und zu ein bisschen laut war (nicht die Musik), war es gar nicht so schlimm wie viele berichten. Einfach da liegen, Augen schliessen, Musik hören und entspannen.

Die Zeit verflog im Nu und das Kontrastmittel hab ich dieses Mal nicht gespürt (nicht so wie damals beim PET-CT).
Als ich sah wie spät es war wusste ich, ich kann die Verspätung von 15 Minuten nicht mehr aufholen. Ob ich trotzdem noch ein paar Röntgenstrahlen abbekommen werde? Ist ja nicht mein Fehler, dass ich zu spät dran bin.

Na, apropos Fehler! Bin ich doch tatsächlich in der falschen Abteilung gelandet.
Eine freundliche Frau hat mir dann den Weg gewiesen und als ich mich dort gemeldet habe, war alles easy. Ich wollte mich schon im Warteraum hinsetzen, da wurde ich schon ins Röntgenzimmer gebeten.

Hier ging es sehr schnell und schon konnte ich mich wieder anziehen.
Endlich war es auch Zeit zu essen, so fragte ich meinen Schatz, ob sie mit mir Zmittag essen wolle.

Da bot sich doch die Gelegenheit mal was Neues auszuprobieren. Wir verabredeten uns in Chur im Restaurant Tennis-In.
Wir bestellten uns einmal das Menu I und einmal das Menu II um beides zu testen.
Auch wenn wir ein bisschen lange warten mussten, konnte das Essen dies wieder wett machen, denn es war sehr gut.

Nun hiess es warten bis am Donnerstag um mit dem Arzt die Resultate zu besprechen.

Jaja, so zwei Tage und zwei Nächte können lange sein!
Viele unschöne Gedanken, was mich verwirrte, da ich doch ein positivdenkender Mensch bin.
Gegen aussen versuchte ich es auch, ertappte mich aber immer wieder und erkannte mich nicht!
Ein schlechtes Omen? Ach was, pap­per­la­papp!!!

Heute Donnerstag nun also endlich den Termin.
Meine Liebste hat sich ein paar Stunden frei genommen um mich zu begleiten: Vielen Dank mein Schatz, das bedeutet mir sehr viel.
So nahem wir im vollen Wartezimmer platz, nachdem wir uns angemeldet hatten.

Mein Arzt, Dr. med. Michael Schwitter, holte uns ab und wir watschelten ihm in sein Besprechungszimmer nach.
Er war dann so gütig und hat vorweg schon mal die gute Nachricht verkündet, dass alles in bester Ordnung ist 🙂
Ich glaube man hat unsere Steine fallen hören 🙂
Was sind wir froh! So war der Rest der Besprechung und die Untersuche viel entspannter.

Und wie geht es weiter?
In den ersten zwei Jahren muss ich alle drei Monate zur Blutentnahme und alle 6 Monate ins MRI. Ein Jahr habe ich ja nun hinter mir.

Nach drei Jahren nur noch alle sechs Monate zur Blutentnahme während zwei Jahren.
In den Jahren sechs bis zehn dann nur noch einmal im Jahr.

Nun heisst es wieder im Alltag das Leben so gut wie möglich zu geniessen.
Man lebt nur einmal und es kann ja auch ohne Krankheit im nächsten Augenblick vorbei sein.

Da bekommt der bekannte Spruch ja eine ganz andere Bedeutung (zumindest für mich):

„Geniesse jeden Tag als ob es dein letzter wäre!“

Reviewertreffen CH-FL in Winterthur

So ganz spontan war unser Ausflug nach Winti nicht: Ein Treffen mit den anderen Reviewern der Schweiz und dem Liechtenstein stand an, nicht nur zum arbeiten, nein auch um ein paar Geocaches zu suchen. Dabei war einer der besten die wir bis dato besucht und gefunden haben.
Im Anschluss stand noch eine kleine Geburtstagsparty auf dem Programm. Und schwups, war das Wochenende schon wieder vorüber.

Schon vor einer Weile hatten wir den Standort abgemacht, an welchem wir unser nächstes Treffen durchführen werden. Winterthur liegt recht zentral und da liegen auch noch ein paar Dosen rum, die wir alle noch offen haben. Auch eine günstige Übernachtungsgelegenheit bietet diese Stadt an und so spricht nichts mehr gegen diesen Standort.

Am Samstag, 2.3.2019, haben wir hoepsillenium, wie vereinbart, in Sargans abgeholt und sind dann in Richtung Unterland gedüst. Auf dem Weg mussten wir im Glarnerland noch kurz einen Halt einlegen, um dort die verkauften Slicks zu übergeben. Trotzdem sind wir noch pünktlich in Winterthur angekommen, sogar noch ein paar Sekunden vor den anderen. Das stimmt zwar nicht ganz, Greenfix stand in seiner auffälligen Jacke bereits vor der Unterkunft.

Nach der Begrüssung, schmiedeten wir im Café nebenan dann einen Plan für den Tag und schon ging’s los. Aber erst wollte Frau GulaSens noch ausprobieren, was in vielen Jahren mal auf sie zukommen könnte. Zum Glück ist sie noch Lichtjahre davon entfernt…
Beim ersten Cache spritzte das Testosteron nur so herum. Jeder wollte als erstes auf dem Container sein, doch Geckofüessli hat halt nur einer 😉

Als die „Jungs“ sich dann wieder etwas beruhigt hatten, machten wir uns auf einen ausgedehnten Waldspaziergang und liessen uns von den Döschen führen. Oder war es eher die extrem gute Karte von Herr GulaSens, die uns den richtigen Weg wies? Dass wir nie jemanden auf der Tour verloren haben, liegt wahrscheinlich an Greefix, denn seine auffällige Jacke, deren Farbe etwas unterschiedlich wahrgenommen wurde, konnte man auch im Wald über weite Distanzen erspähen.

Kaum hatten die Frauen sich kurz einem Kunstobjekt gewidmet, schienen die „Jungs“ wieder etwas Aufmerksamkeit zu brauchen und so trafen wir Mr.loslachen auf einem Baum wieder an. Naja, ganz so stimmt das nicht, denn wir konnten schon noch mitverfolgen, wie er „behende“ (wie Frau GulaSens es zu pflegen sagt) da hochgekommen war.
Da wir nicht ganz sicher waren, ob das an seinen Geckofüessli gelegen hat, durfte srebeelis den nächsten Baum erklimmen. Geht also auch ohne Geckofüessli problemlos, dies war nun bewiesen 😉

Am Entenweiher gönnten wir uns eine kurze Pause, war ja auch sehr idyllisch da. Auf dem weiteren Weg zeigten sich uns sogar schon ein paar Schneeglöckchen, die sich wohl, wie wir, auf den Frühling freuen.

Da noch Arbeit auf uns wartete, mussten wir uns langsam aber sicher wieder auf den Rückweg begeben. In der Unterkunft nahmen wir schon mal die bequemen Sofas in Beschlag, während wir auf den Glockenschlag warteten. Pünktlich um 16:00 Uhr wurde das Gitter der Rezeption hochgezogen, so dass wir einchecken konnten.
Nachdem wir die stylischen Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns wieder in der Lounge, um die Traktandenliste abzuarbeiten.

Das Abendessen hatten wir uns nun aber wirklich verdient. Im Outback, welches uns auf die andere Seite der Erdkugel mitzunehmen schien, wollten wir unseren Hunger stillen. Dummerweise liess sich das Personal für gewisse Leute etwas zu viel Zeit. Ist auch fies, wenn man so hungrig ist und dann auch noch so lange warten muss.
Nach dem Essen waren alle wieder bei Laune und somit bereit für den nächsten Cache. Einen ganz besonderen hatten wir uns ausgesucht, oder besser gesagt empfohlen bekommen:
Ghost of Winti Night Cache NC GC6XYZ1
Vor Ort erschreckten wir erst mal die bereits Suchenden, was vielleicht nicht ganz so nett war, aber halt einfach sein musste 😉
Nachdem wir uns dann auch als Cacher zu erkennen gegeben haben, durften wir mithelfen, denn sie waren noch nicht am Ziel. Wir starteten ganz am Anfang und standen dann am gleichen Ort wie sie an. Mit gemeinsam rauchenden und gleichzeitig faszinierten Köpfen, haben wir es dann geschafft weiter zu kommen und bis zum Logbuch zu gelangen. Fazit: Einfach nur „WOW!“ Echt der Hammer! Mehr können und wollen wir an dieser Stelle gar nicht verraten. Ist wohl einer der besten Caches, die wir je besucht haben. Herzlichen Dank an den Owner!

Nach diesem Abendteuer trennten sich dann unsere Wege. Während die eine Gruppe zum Bahnhof fuhr, da Greenfix wieder nach Hause fuhr, suchten die anderen noch ein ganz schön anspruchsvolles Dösli, das sich aber ebenfalls gelohnt hat street view GC33EK3
Die anderen waren schon bei einem Schlumi im Outback, als wir wieder zurückgekommen sind, gut, wir haben uns auch etwas Zeit gelassen und noch ein, zwei weitere Dösli besucht.

Nach den Verhandlungen um den Zeitpunkt, wann wir uns am nächsten Morgen wieder treffen, (ist nicht ganz einfach mit Mrs. loslachen) haben wir uns todmüde ins Bett fallen lassen, konnten aber erst so richtig schlafen, als die Party nebenan zu Ende war.

Das Frühstück wurde an einer Tankstelle eingenommen. Nein, nicht in einem Café im Tankstellenshop, draussen bei den Zapfsäulen; gemütlich ist, wenn man’s sich gemütlich macht 😉

Gestärkt fischten wir dann den ersten Cache dieses Tages aus dem Fluss, bevor wir uns wieder in einen Wald begaben und uns von der super Karte, die Herr GulaSens hatte, führen liessen. Bei dem kuscheligen Stofftierli-Virtual gab’s noch ein Gruppenfoto. Leider haben wir vergessen ein Foto von den farbigen Häuserblöcken auf der anderen Talseite ein Foto zu schiessen, die haben uns irgendwie fasziniert…

Um die Windstärke zu testen, gibt es verschiedene Methoden 😉

Ein paar Caches haben wir dann noch „kontrolliert“ bevor wir bei einem Multi hängengeblieben sind, der uns ganz schön aus der Reserve lockte. Alle waren zwar nicht so begeistert von der Idee, sich dieser Herausforderung anzunehmen, aber gegen die Mehrheit kommt man nicht an…

Jemand hatte wohl an der Uhr gedreht, denn es war auf einmal Zeit aufzubrechen, zumindest für uns. Die Einladung zum Mittagessen liess sich nur schlecht verschieben. Also packten wir hoepsillenium, verabschiedeten uns von den anderen und düsten zu den CRAZY FROGS GC7B92J

Jetzt aber los, das Essen wartet! Nachdem wir hoepsllenium zum Bahnhof gebracht hatten, wurde der Göttibuab von Silvia besucht. Dieses verschlief zwar das Mittagessen, aber der Kuchen wurde ja auch erst angeschnitten, als der kleine Jubilar wieder wach und bereit dafür war. Nach der Bescherung wurde noch ein wenig gespielt und dann war es Zeit nach Hause zu fahren.

Was waren wir froh, dass wir in die andere Richtung als alle anderen fuhren und so schon bald wieder zu Hause angekommen sind.

Hat Spass gemacht, danke an alle, die mit uns das Wochenende verbracht haben! Und einen ganz besonderen Dank an srebeelis, für die Organisation des Treffens!

Eine überraschende Reise im magischen Genussexpress

Ein ganz normaler Mittwoch. Ja, so starteten wir in den Tag. Doch dann kam alles anders als geplant. Wobei wir ja gar nichts geplant hatten, was ein grosser Vorteil war. Denn dadurch sind wir zu einem speziellen, wunderschönen Abend in toller Gesellschaft und exklusivem Ambiente gekommen. Na, bist du gwundrig geworden?

Am Morgen haben wir noch zueinander gesagt, dass Sybille dann Geburtstag hat. Und so hatten wir im Sinn, ihr dann im Lauf des Tages dann mal zu gratulieren…

Um ca. 9:00 Uhr klingelte bei Antonio das Telefon und wer war am anderen Ende? – Genau, Sybille! Er fragte sie, ob sie ihn angerufen hat, damit er gleich gratulieren kann 😉 Ja, so ähnlich war es, doch in dem Zusammenhang hatte sie noch ein weiteres Anliegen, welches dann später noch genauer geschildert wird.

Silvia schaute zwischendurch mal auf ihr Telefon und fand dort eine Nachricht von Antonio mit dem Titel „DRINGEND“. Eigentlich hatte sie keine Zeit, doch das schien etwas Wichtiges zu sein und so lass sie die Nachricht vor dem nächsten Termin. Ob es möglich sei, um 17:15 Uhr am Bahnhof in Chur zu sein….und dass es etwas mit Sybille zu tun habe…und dass es etwa bis 21:00 dauern würde. Viel mehr Infos konnte sie in der Kürze nicht aus der Nachricht entnehmen. Ein kurzes „ok“ musste reichen und schon war das Telefon wieder verstaut.

Am Mittag folgte dann die ausführliche Berichterstattung, worum es genau geht bei dem ominösen Termin. Dani hatte vier Plätze im Magie Genussexpress reserviert, was sein Geburtstagsgeschenk für Sybille war. Da jedoch die ursprünglichen Gäste kurzfristig absagen mussten, brauchten sie nun Ersatz. Wer könnte wohl so spontan einspringen und mag gutes Essen und spezielle Unterhaltung? – Klar, dass die Wahl hier auf Antonio fiel.

Wir freuten uns sehr und waren gespannt, was uns erwarten würde. Mit dem Bus fuhren wir nach Chur. Wir waren früh dran und so schlenderten wir noch etwas auf dem Bahnhof herum als Nadja uns entdeckte, mit welcher wir so lange quatschten, bis unsere Gastgeber dazustiessen.

Nun konnte das Abenteuer losgehen. Auf Gleis 11 wurden wir bereits mit einem roten Teppich empfangen. Der Magier Tino Plaz wärmte uns mit ersten Zaubertricks schon mal auf. Auch wenn er erst wie ein einfacher, bescheidener Prättigauer Zauberer ausssah, hatte er alle in kürzester Zeit in seinen Bann gezogen. Unfassbar, was er uns bereits auf dem Perron für eine Show bot!

Im nostalgischen Speisewagen von 1934 fühlten wir uns gleich wohl und auch hier liess der grandiose Zauberer nicht lange auf sich warten und faszinierte uns immer wieder aufs Neue. Unglaublich!

Mit einem Cüpli stiessen wir auf Sybille an, die älter wurde, als sie aussieht.
Bald schon standen zwei prächtige Capuns sursilvans vor jedem von uns, allerdings nicht lange, denn sie waren zu gut, als dass man sie einfach so hätte stehen lassen wollen. Mal was anderes für uns, da wir noch nie eine vegetarische Variante davon probiert hatten.

Capuns sursilvans

Wir waren schon ein gutes Stück in Richtung Disentis gefahren und draussen war es bereits dunkel als der Hauptgang serviert wurde. Salt in bocca mit Risotto und Gemüse. Ein wahrer Gaumenschmaus. Auch zwischen den Gängen war für Unterhaltung gesorgt, da entweder der Magier auftauchte oder wir durch die Knobeleien auf den Tischen beschäftigt waren.

Salt in bocca mit Risotto und Gemüse

In Disentis wurden wir gebeten auszusteigen. Tino der Zauberer beeindruckte uns auch hier auf dem Perron mit unglaublichen und nicht zu durchschauenden Tricks, die uns zum Staunen brachten. Da es doch recht kalt war, durften wir wieder in den warmen Zug steigen. Die Rückfahrt stand auf dem Programm. Hab ich schon gesagt, dass in der Crew plötzlich auch noch ein Geocacher auftauchte? Fluma stand plötzlich in der Kochschürze da. Damit hätten wir auch nicht gerechnet und als er dann diese auch noch aufknüpfte – nein es gab keinen Stripties – er zeigte uns sein neues Geocachershirt mit der Aufschrift „Leg dich nie mit einem Geocacher an, denn er kennt Orte, an denen keiner dich findet“. Wenn das nicht cool ist 😉

Das Dessert kam ebenso nostalgisch und magisch daher, wie die Stimmung eh schon war. Und so genossen wir auch diesen letzten Gang noch, bevor wir wieder in Chur eintrafen.

Ein wunderschöner Abend, der uns spontan zugetragen wurde. Herzlichen Dank an Sybille und Dani, dass ihr uns mitgenommen habt. Wir hatten viel Spass und Freude 🙂


Spontan Kulinarisch unterwegs

Dieses Wochenende kann man ganz klar unter Spontanität à la loslachen’s verbuchen.
Das Einzige was am Donnerstagabend abgemacht wurde, war der Besuch am Geocache Event, 50 Jahre popfex (GC8160F) in Goldach.
Danach war nichts mehr geplant. Spontan besuchten wir Papi. Gegessen wurde viel und das nicht immer günstig und mit Zufriedenheit. Gefroren haben wir trotz Minustemperaturen nachts nicht, nur der Warnton vom Auto nervte…

So packten wir am Freitag unsere sieben Sachen ein. Das Wichtigste dabei sind die warmen Schlafsäcke. Wir wussten ja nicht was wir nach dem Event machen werden.

Gegen 17:45 Uhr sind wir dann am Outdoor Eventort angekommen. Viele Geocacher waren um einen Tisch versammelt um dem Geburtstagskind zuzuschauen, wie es sich an einer speziellen Geocache Zauberkiste versuchte, um an das darin befindliche Logbuch zu gelangen.

Tja, bis das soweit war, begrüssten wir erst mal die Organisatoren, welche uns gleich zum Kaffee, Punsch und Dessertbuffet begleiteten 🙂
So viele feine Sachen warteten da auf uns und wir konnten uns nach Lust und Laune bedienen bevor der grosse Ansturm auf das Büffet begann, nachdem popfex die Dose geknackt hatte.
Wir haben viele Bekannte aber auch unbekannte Gesichter getroffen und es war ein kurzweiliger Abend.
Gegen 19:30 Uhr fühlte ich meine Füsse überhaupt nicht mehr. Schuld daran ist wohl die Polyneuropathie, die mir immer noch ein bisschen zu schaffen macht.
Da half auch das wärmende Feuer nichts. So beschlossen wir uns zu verabschieden.
Uns wurde noch ein leckerer Panetone auf den Weg mitgegeben; für eventuelle Notfälle 😉
Schön durften wir dem Jubilar, der ab sofort mit einer Fünf auf dem Rücken herumstolzieren darf, persönlich gratulieren. Alles Gute nochmals 😉

Zurück im Auto, musste ich mich gleich von den Schuhen und Socken befreien und meine Füsse an der Lüftung der Standheizung aufwärmen.
Das hat dann auch sehr gut geklappt.
Nun war ich wieder im Stande Auto zu fahren, so inspizierten wir erstmal den nahegelegenen grossen Parkplatz.
Ja, könnte sich gut eignen für eine Übernachtung.
Da es aber noch ein bisschen zu früh war, um sich schon aufs Ohr zu legen und wir noch gar nicht wussten, ob wir das überhaupt wollten, beschlossen wir noch in die Stadt zu fahren, um einen Virtual Cache zu besuchen: Die Marchenkonigin (GC7B7JR) Silvia wollte den schon lange mal besuchen und freute sich nun dementsprechend, sich in diese Märchenwelt zu stürzten.

Gesagt getan und schon waren wir unterwegs.
Immer wieder speziell nachts unterwegs zu sein, vor allem wenn man Fotos machen „muss“.
Doch zusammen bekommen wir fast alles hin.

Was geschieht, wenn Silvia einen Frosch küsst?

Nach der Action versuchten wir uns noch an anderen Caches, liesen es aber bleiben, da wir nicht verhaftet werden wollten.
Wir steuerten noch eine Art Stellplatz an, gefiel uns aber überhaupt nicht, sodass wir wieder zum grossen Parkplatz bei der Sportanlage zurückgefahren sind, um es uns da gemütlich zu machen.
Schon bald kuschelten wir uns in die Schlafsäcke und versanken im Land der Träume.

Samstag 19.01.2019

Die Nacht haben wir ganz gut überstanden und nicht schlecht geschlafen.
Wir waren gestern etwas skeptisch, ob wir warm genug haben würden mit aufgeklappten Dach wegen den Minustemperaturen. Meine Glatze hatte hin und wieder etwas kühl aber es war ok, die Standheizung meisterte ihre Aufgabe bravurös.

Einsamer grosser Parkplatz

Nun kam unweigerlich die Frage auf; was nun?
Schnell war klar; ein paar Geocaches suchen gehen 🙂
Wir haben auch ein paar coole gefunden, doch wir wussten immer noch nicht so genau in welche Richtung es weitergehen soll.

Ich machte einfach mal einen Vorschlag. Dieser wurde sofort gutgeheissen, was mich sehr freute.
Der Vorschlag war mein Papi zu besuchen. Natürlich habe ich zuerst über die App „Freunde“ nachgeschaut, ob er auch zuhause ist, was ja immer eine Glücksache ist. Papi und Daniela sind richtige Reisefüddlis 🙂

So telefonierten wir kurz, um nachzufragen, ob sie Lust hätten mit uns Mittag zu essen.
Zu unserer Freude sagten sie zu und wir machten uns auf den Weg, sagten ihnen aber, dass wir noch ein paar Zwischenstopps machen würden. (Für was müssen wir wohl nicht erwähnen ) 😉
Ausserdem konnte Papi mich via Live-Standort verfolgen.

In Winterthur gab es dann noch einen speziellen Stopp, um einen weiteren Virtual Cache beim Technorama zu machen.
„Virtual Reward“ Echt oder nicht Echt?
Bedingung um diesen Loggen zu dürfen ist Folgende:
Mach ein Foto von Dir oder Deinem GPS in der Umgebung des Technoramas. Darauf müsst Ihr, das Technorama und ein Phänomen erkennbar sein.

Silvia hat da immer coole Ideen. Eine davon haben wir umgesetzt und das sieht am Ende folgendermassen aus:

Das Phänomen. Wer erkennt es? 😉

Wir sind dann etwas in Zeitdruck geraten, weil wir einen anderen, sehr coolen, fies versteckten Cache nicht gleich gefunden haben. -> Vom Velo zur Bahn – Oberi
Als er dann doch gefunden und geloggt war, düsten wir auf direktem Weg zum Papi.

Komischerweise waren Papi und Daniela noch nicht bereit. Der Grund war schnell klar, mein Papi ist auf dem Sofa eingenickt. 🙂
So verspätete sich das Mittagessen um ein paar Minuten.
Ziel war das Restaurant Riedpark in Neerach.
Wir wurden um 13:00 Uhr freundlich begrüsst und durften uns ein feines Essen von der Karte aussuchen.
Die grösste Mühe sich zu entscheiden hatte Silvia, denn es hatte einige Favoriten zur Auswahl.
Sie entschloss sich für die Vongole, Daniela hat sich Leberli ausgesucht und Papi und ich haben je einen Rindsschmorbraten bestellt.
Die Wartezeit haben wir uns mit Apps Empfehlungen und Handyeinstellungen verkürzt.

Das Essen war richtig gut und wir haben unsere Erfahrung auf Goggle und TripAdvisor mit folgenden Worten geteilt:

Bei einem Mittagessen haben wir hier den Rindsschmorbraten, Kalbsleber und die Vogole probiert. Alles war sehr lecker. Auch das Ambiente empfanden wir als gemütlich und die Bedienung war freundlich und nett. Hier würden wir gerne wieder essen, wenn wir wieder mal in der Gegend sind.

Sehr gut gegessen im Riedpark in Neerach

Zum Kaffee, Dessert und Plaudern sind wir dann zurück in die gemütliche Stube gefahren.
Da sind wir dann schon etwas länger hängengeblieben als erwartet.
Verabschiedet haben wir uns erst etwas nach 17 Uhr und genau, wir wussten noch nicht was und wo wir landen werden.

Ein paar Cache wollten wir noch finden, doch wir trauten uns bei den wenigsten mit der Taschenlampe herumzufuchteln.
Irgendwie sind wir mitten in Zürich gelandet was überhaupt nicht unsere Absicht war, doch was soll’s, ändern konnten wir es doch nicht.

Als wir die Stadt überstanden hatten, plagte uns eine kleines Hüngerli. In Egg hatten wir zwei Restaurants zur Auswahl. Nachdem wir den Parkplatz vom ersten verfehlt hatten, steuerten wir das Hotel und Restaurant St. Antonius an.
Die Speisekarte zeigte sich als in einer gehobenen Preisklasse an, ob es darum eher wenig Besucher hatte?
Silvia bestellte sich Läberli und ich ein Rinds Entercôte vom Grill „Cafe de Paris“.
Silvias Wahl war die bessere, mein Fleisch war sehr faserig und auch sonst waren wir ein bisschen enttäuscht, was sich auch in unserer Bewertung auf Google und TripAdvisor bemerkbar gemacht hat:

Das Ambiente ist eher kühl und die Innenausstattung etwas unstrukturiert. Das Essen ist unterschiedlich. Die Kalbsleber können wir sehr empfehlen, das Rindsentrecote hingegen war etwas faserig und daher seinen Preis nicht wert. Ob man fürs WC die richtige der vier nicht angeschriebenen Türen erwischt ist Zufall, oder Schicksal?

Links das faserige Entercôte, rechts die feine Läberli.

Nach dem Essen suchten und fanden wir einen hammercoolen Cache, welcher uns ein Favoritenpunkt kostete 🙂 Solche sollte es noch viel mehr geben.

Nun mussten wir uns wieder auf die Suche nach einem Schlafplatz machen, denn wir mussten noch testen, ob die akustische Warnung des AdBluemangels uns wieder in der Nacht ärgert, auch ohne eingesteckter Adapter.
So fuhren wir Richtung Heimweg aber auf den Nebenstrassen und gleichzeitig auf Cachesuche auf dem Weg.
Caches fanden wir keine, jedoch einen Parkplatz auf einer einsamen schneebedeckten Strasse am Waldrand.
Jetzt waren wir sehr unschlüssig, ob wir im obern Stock schlafen wollen, die -6° bereiteten uns schon etwas Sorgen, doch um 21 Uhr war das Dach aufgeklappt und wir bereit zum Schlafen.
Das nervige Gebimmel des Warntons war im vollen Gange und geht so überhaupt nicht. Da wird Mercedes in Kürze einen Brief von uns erhalten.
Nach einer halben Stunde unter dem Schlafsack war klar, man kann oben schlafen aber ich musste nochmals aufstehen, um mir eine Mütze überzuziehen, damit meine Glatze nicht wegfriert.
Das war eine Wohltat und schlafen lies es sich auch nicht schlecht.

Sonntag 20.01.2019

Der Morgen danach.

Geschlafen haben wir nicht schlecht und gefroren haben wir auch nicht. Was will man mehr?
Wir machten uns bereit für die Weiterreise und auf dem Weg ergatterten wir noch den einen und anderen Cache. Heute klappte die Suche nicht schlecht.
Als wir dann bei Benken eine kleine Runde abgeschlossen hatten, plagte uns wieder ein kleines Hüngerchen.
Ein Blick auf Google und der empfahl uns ein Restaurant mit einer Bewertung von 4,5 Sternen.
Die Fotos sahen sehr gut aus, sodass wir uns entschlossen einen Versuch zu starten.
Eigentlich dachten wir, dass wir ohne Reservation eh keine Chance haben werden, doch wir lagen daneben und durften ein sehr gutes Mittagessen geniessen.
Unsere Bewertung fiel wie folgt aus:
Auf der Heimfahrt sind wir hier hergekommen. Das rustikale Ambiente, sowie auch die Bedienung und das Essen haben uns überzeugt. Die Preise sind eher hoch. Der Milchkaffee in der grossen Tasse bildete den krönenden Abschluss.

Zum Dessert suchten wir noch einen Cache und dann düsten wir endgültig Nachhause.
Schade, dass das Wochenende schon vorbei ist, aber schön war’s.