Kurzferien mit Auslandsreise

Kurzferien mit Auslandsreise

Als ein Familienfest auf dieses Wochenende angesagt wurde, war schnell klar, dass dafür ein, zwei Tage des Dienstaltersgeschenks eingesetzt wird. Also von Silvia, Antonio hat ja seins bereits hinter sich. Bei ihm ist es die Überzeit, die abgebaut wird. Und so startet unser Ausflügli bereits am Donnerstag.

Donnerstag, 8.12.2022 (Trimmis – Füllinsdorf BL)

Am Mittwochabend waren wir noch bei Beat zum Burgeressen, da wir nicht mehr kochen wollten und weil es bei ihm einfach die besten Burger weit und breit gibt. Zudem dachten wir, dass wir dann am Donnerstagmorgen bereit seien, um loszudüsen. Doch wie das bei uns so ist, gab es noch allerlei zu erledigen. Und so war schon bald Mittag, als wir endlich aus der Garage kamen.

Bülach war das erste Zwischenziel. Antonio hatte dort einen „snag the tag“ im Visier. Nun stellte sich aber die Frage, ob dieser Fund oder das Mittagessen Vorzug hatte, denn wenn wir den Fund zuerst machen wollen, wird’s wohl in den meisten Restaurants nichts mehr geben. Also war die Entscheidung ja eigentlich schon getroffen. Um 12:20 Uhr traten wir ins gut gefüllte Restaurant Freihof in Hinwil und hofften auf ein freies Plätzchen für uns. Tatsächlich fand man noch einen Tisch, der wohl soeben frei geworden war und wir durften es uns gut gehen lassen.

Ob der TAG noch dort sein würde, nachdem wir ihm das Essen vorgezogen hatten? Auf dem Parkplatz war noch alles ruhig. Eines dieser Bänklein muss es sein … und … jaaaaa, da ist das kleine pinkige Kätzchen.

Sogar auf den Kaffee hatte Antonio im Restaurant verzichtet, doch dieser musste nun nachgeholt werden. Nachdem wir ein Café ausgesucht hatten, bemerkten wir, wie nahe wir bei Papi und Daniela sind und haben somit entschieden ein Dessert zu holen und dann bei ihnen den Kaffe zu geniessen.

Daniela war unterwegs und stiess erst später dazu, Papi hat sich gefreut und wir uns auch.

Nach dem Zvieri navigierten wir in Richtung Basel, wo uns noch ganz viele Gemeinden fehlen. Davon sammelten wir ein paar bevor wir den Event vom Staerneching „8. Adventspunsch ufm Ramschbi@TriRegio_Advent 22“ ansteuerten. Dort spazierten wir im romantischen Vollmondschein zum Nullpunkt in den Wald und wurden sogleich herzlich begrüsst.

Der Punsch wurde auf dem Feuer gekocht und ganz herzige, individuelle Gschenkli waren für uns bereitgestellt. Wir genossen den gemütlichen Abend mit netten Leuten und waren froh um das wärmende Feuer.

Die nächste Herausforderung war, ein Plätzchen für die Nacht zu finden. Diese Herausforderung war jedoch leicht zu meistern und so verbrachten wir den Abend in unserem Chalet.

Freitag, 9.12.2022 (Füllinsdorf BL – Oberschopfheim)

Ein leises sanftes Geräusch, irgendwie kommt es bekannt vor und beim Öffnen der Augen wurde es klar. Alles ist weiss. Fast wie im Märchen. Jetzt sind wir angekommen im Winter.

Ein paar Gemeinden suchten wir in puderzuckerbedeckter Landschaft auf. Sogar zu den Römern machten wir einen kurzen Abstecher, was Silvia in ihre Gimizeit zurückversetzte. Mit dem Lateinlehrer waren sie damals hier in Augustaraurica, wobei die Römergeschichte diese Jugendlichen damals nur mässig interessiert hatten. Die hatten andere Flausen im Kopf …

Seit langer Zeit überquerten wir mal wieder die Grenze und so kamen wir am Nachmittag in Oberschopfheim an. Ausser den Organisatoren war noch kaum jemand da. Wir wurden mit Kaffee und Kuchen versorgt und genossen die kleine Runde. Einer nach dem anderen trudelte ein und damit wuchs auch das Kuchenbuffet ins Unermessliche.

Als alle da waren, kam das Abendessen an und niemand musste Angst haben zu verhungern.

Samstag, 10.12.2022 (Oberschopfheim D)

Um 9:30 Uhr dachten wir, noch im Bett liegend, wir würden bestimmt die letzten sein. Kaum hatten wir darüber gesprochen, sahen oder hörten wir eine Familie nach der anderen eintrudeln. Bis wir aber wirklich aus den Federn kamen, waren wir dann aber doch bei den letzten …

Draussen war es kalt und schneite. Nach dem Frühstück folgte das Mittagessen. Ja, verhungern wird hier niemand!

Am Nachmittag spazierten wir mit Silvias Tante Gabi durchs Dorf und schauten uns die Umbauten der letzten Jahre an ihrem Haus an. Auch die Hündin Lia durften wir endlich persönlich kennenlernen. Nach dem ersten Spielen, wollte Antonio das Tier veräppeln, was er wohl kein zweites Mal auf diese Weise tun würde. Er wollte das Spielzeug zwischen seinen Beinen verstecken. Ja, den Rest könnt ihr euch etwa denken … Der Hund nahm einen Satz und hatte sein Spielzeug, das nur ein paar Zentimeter unter Antonios heiliger Zone versteckt war, zwischen den scharfen Zähnen. Antonio im Schock, Gabi und Silvia gekrümmt vor lachen und Lia, glücklich über ihren Fund.

Wieder zurück im Sportheim, wo unsere Famlienparty stieg, waren alle bereit für das anstehende Flammenkuchenschlemmen. Verschiedene Variationen wurden gereicht und man konnte von allen probieren, wenn man noch Platz im Bauch fand. Überschneidend dazu wurden Darbietungen für die drei Ü70er präsentiert. Ach ja, zwei Geburtstagskinder weilten unter uns, wobei nur eins davon auch wirklich ein Kind war. Silvias Onkel und ihre Nichte.

Sonntag, 11.12.2022 (Oberschopfheim – Trimmis)

Auch heute gab’s ein Geburtstagskind. Eine Cousine war es diesmal, die ein Jahr älter wurde.

Kuchen gab’s in Hülle und Fülle, doch nach dem Frühstück war niemand mehr so hungrig, dass wir das alles hätten verschlingen können und so packten alle, die wollten noch ein paar Stücke ein, bevor sich einer nach dem anderen verabschiedete.

Herzlichen Dank an die Organisatoren für eure fleissige Arbeit und die grosszügige Bewirtung!

War schön euch alle mal wieder gesehen zu haben. Passt auf euch auf, bleibt gesund und bis zum nächsten Treffen!

Auch dem Heimweg streiften wir noch ein paar Baslergemeinden und spazierten über den Markt in Rheinfelden. Silvia verirrte sich noch kurz in einen Schuhladen, ist aber mit leeren Händen wieder herausgekommen.

Nach Zürich überlegten wir langsam, ob wir noch was essen gehen wollen. Hunger hatten wir nicht wirklich, aber so ein kleines Glüschtli kam schon auf. In der Sagibeiz in Murg landeten wir schlussendlich. Trotz schönem Lokal waren wir etwas enttäuscht. Hohe Preise, wenig Professionalität, kühle Temperaturen.

Zu Hause war es die warme Dusche, auf die wir uns besonders freuten. Gemütlich liessen wir den Abend auf dem Sofa ausklingen und waren gespannt, wer Sportler des Jahres wird.

There are 2 comments for this article
  1. Renate Rieder at 22:21

    Hoi ihr zwei
    War schön einen Teil eures Berichtes miterlebt zu haben.
    Ich hab mich sehr gefreut (fast) alle wieder mal zu sehen.
    Hoffentlich gehen die infektiösen Nachwehen bei euch schnell wieder vorbei – gute Besserung !

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