Wenn das Schicksal zuschlägt – Teil 5

Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 1 (Der Shock und die 1. Chemo à 5 Tage)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 2 (Die 1 Erholungsphase à2 Wochen)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 3 (Chemo-Woche 2 à 5 Tage) 
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 4 (Die 2 Erholungsphase à 2 Wochen) 
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 5 (Chemo-Woche 3 à 5 Tage)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 6 (Die 3 Erholungsphase à 2 Wochen)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 7 (Die letzten 5 Tage Chemo!)

Chemo Runde drei

Montag 13.11.17 (Antonio)
Heute war es wieder so weit, die dritte Serie von vier Chemos für fünf Tage stand auf dem Programm.
Dazu kommt noch ein kleines Jubiläum von Silvia und mir, heute sind wir 9 1/2 Jahre zusammen und ich, ja ich hab nichts besseres zu tun als hier im Kantonsspital rumzuliegen. Aber was zählt sind doch die Gedanken und der Rückblick an die „vielen“ schönen Jahre und auf die Zukunft und das was wir noch alles schönes miteinander Erleben dürfen.

Die Nacht von uns zwei war etwas durchzogen, Silvia brauchte ein paar Taschentücher, sie war traurig und ich glaube, das unser Aneinanderkuscheln auch nicht all zu viel genützt hat.

Da Ady heute auch gerade einen Termin wegen seinem Finger im Spital hatte, hatte ich gleich ein Taxi 🙂
OK, ich hätte erst um 9:30 Uhr einrücken sollen aber was soll’s, hab ja Zeit und letztes Mal war es auch kein Problem, dass ich mich etwas früher an der Rezeption gemeldet hatte.
Pünktlich um 8 Uhr war Ady bei mir, ich verabschiedete mich von Silvia und schon ging es los.

Auch dieses Mal war es mein frühzeitiges Eintreten kein Problem. Nach dem Einchecken machte ich mich wieder auf den Weg Richtung C3. Als ich aus dem Lift kam, wurde ich bereits erwartet. Was für ein Service und jetzt kommt das beste, das was mich eigentlich am meisten beschäftigt hat: Wo wird mein Bett sein? In einem kleinen Zimmer? In einer dunkeln Ecke?
Nein, ich habe das selbe Zimmer bekommen wie letztes Mal und sogar am Fester mit Stadtblick 🙂
Siehst du? Ich habe mir umsonst Gedanken gemacht.
Nun hab ich eine schöne Aussicht und bin so nahe am Fester, dass ich es auch öffnen kann. Ha! Ab und zu gewinnt man doch 

Kaum angekommen ging es auch schon los; Blutentnahme zur Kontrolle und dann gleich die Flasche angehängt, nein kein Alkohol!
Erst mal eine Flasche NaCI 0,9% Bioren.
Dann wurde ich ausgefragt und abgetastet was das Zeugs hält von Frau Luzi, angehende Ärztin, sie hat das supi gemacht und wir hatten es lustig miteinander.

Ein feines Mittagessen durfte ich hier oben geniessen bevor sie gegen 13 Uhr mit der „Tortur“ begonnen haben.
Was mich ein bisschen irritierte war die Aussage, dass die dritte Ausgabe der Chemo heftig ausfallen wird (hat das nicht Silvia schon gesagt?)!  Na das wollen wir erst noch sehen.

Gegen 13 Uhr kam dann auch prompt die Vormedizin. Dieses Mal auch eine riesen Tablette!
Dann gab es eine Spritze direkt intravenös und natürlich eine Flasche Medi am Christbaum und die Flasche, welche das Spülen übernahm.

Ui, es ging nicht lange und ich war im Land der Träume. Ab und zu wurde ich vom Blasendruck aufgeweckt. Ja das wird nun wieder häufiger der Fall sein mit so vielen Flaschen intus!
Zwischendurch wurden die leeren Flaschen durch neue ausgetauscht. Gegen 17 Uhr wachte ich wieder auf und ich fühlte mich mehr oder weniger fit und begann ein bisschen zu reviewen und laptöbblen.

Plötzlich klopfte es an der Tür und Oliver stand im Zimmer.
Cool, er hat sozusagen einen FTF gemacht, weil er der erste war, der mich besuchte.
Er hatte den Löslistrauss mitgebracht, welchen wir ihm zum Geburi geschenkt hatten. Er wollte das wir dabei sind.
So rubbelte und öffnete er eins nach dem andern. Und ja, ganz leer ist er nicht ausgegangen. Er wird den Gewinn gleich wieder in neue Lösli investieren 🙂
SIlvia ist natürlich auch noch aufgetaucht mit einer wunderschönen roten Rose. Wie gesagt, wir haben heute ein kleines Jubiläum, steht ja oben schon drin 😉
Klar, auch das Abendessen ist noch zu Besuch gekommen 😉 Während ich das zu mir genommen habe, rubbelten wir alle Lösli fertig auf. Es gibt ja sooo viele verschiedene mittlerweile und bei allen ist die Beschreibung wie es geht sowas von klein geschrieben! 

Dann verabschiedete sich Oliver von uns. Wir haben es uns auf dem Bett bequem gemacht bis Silvia leider schon wieder gehen musste. 
Danka, dass es di git mini liab Silvia und du bi miar bisch,  ich han di liab 

Dann wurde es auch für mich Zeit etwas auszuruhen. 
Das Löslisprüchli heute:

„Das Leben ist kurz, man muss sich einander einen Spass zu machen suchen.“

Hoffentlich schlafe ich einigermassen gut, das wünsche ich dir jedenfalls.

Heute, dem Montag, 13.11.17 (Silvia) war es wieder so weit. Antonio musste in die dritte Runde starten. Da Ady sowieso auch in diese Richtung musste, hat er ihn mitgenommen, aber das weisst du ja schon.
Ich bin etwas früher aufgestanden, damit ich mich noch verabschieden kann.

Geschlafen hatten wir beide wohl nicht so gut, bzw. es fiel uns nicht einfach einzuschlafen. Also haben wir uns einfach festgehalten, bis uns der Schlaf dann doch überkam. Und doch, das Aneinanderkuscheln hat gut getan.

Dass Antonio und ich heute vor 9.5 Jahren zusammengekommen sind, das weisst du ja schon. Wer hätte damals gedacht, dass alles so wird, wie es geworden ist?! Abgesehen vom Günther, bin ich ganz zufrieden mit unserer gemeinsamen Zeit und ich hoffe und wünsche mir, dass noch viele tolle gemeinsame, glückliche Jahre folgen werden 🙂

Bei der Arbeit war ich heute etwas neben der Spur. Kein Wunder nach dieser nur mittelmässig erholsamen Nacht.
Am Mittag bin ich nach Chur gefahren um ein neues Panzerglas für Antonios Handy zu kaufen. Das alte ist zersplittert, als ihm das Telefon gestern auf den Boden gekracht ist. Zum Glück nur die Folie!
Nach der Arbeit am Nachmittag hab ich mich auf den Weg ins Spital gemacht, dabei hab ich den Besprechungstermin mit Karin voll vergessen vor lauter an Antonio denken, aber ich glaube, dass sie mir das bereits verziehen hat.

Als ich mit meinem Röschen ins Zimmer spaziert kam, sass da neben Antonio am Tisch einer, der so seltsame Rubbelbewegungen machte. Ha, das ist ja Oliver. So cool, dass er die Lösli, welche er zum Geburtstag bekommen hatte, mit ins Spital gebracht hat um sie mit Antonio zusammen aufzurubbeln.

Als Oliver alle Nieten weggeworfen, die Gewinnlose eingepackt und sich verabschiedet hatte, legten wir uns aufs Bett. Beide waren wir etwas müde. Wir berichteten uns gegenseitig wie unser Tag war und quatschten noch ein wenig bevor ich dann auch wieder los musste.

Zuhause hab ich noch Reste von der letzten Woche gewärmt, hab noch ein paar Dinge erledigt und schon lag ich todmüde im Bett.

Dienstag 14.11.17 (Antonio)

Guata Morga. Die Nacht war wie erwartet unruhig, ich musste viele Male Pipi machen. Sie füllen mich ja auch mit Flüssigkeit. Die Waage zeigte heute schon 1 Kilogramm mehr als gestern an, doch der Blutdruck und c/o scheint nicht schlecht zu sein oder?

Vom Schneefall von gestern ist nichts mehr zu sehen, die Sonne hat heute das Sagen übernommen.

Gegen 9:30 Uhr ist der Zimmernachbar, welcher sie gestern eigentlich schon erwartet hatten aufgetaucht. Urs, ich meinte ihn zu kennen und wir kamen ins Gespräch, ganz sicher sind wir nicht, aber es könnte sein, dass wir zusammen in der Gewerbeschule waren. Das war aber auch schon vor 36 Jahren!!!! ACH DU GRÜNE NEUNE! Bin ich alt! 

Plötzlich wurde es hektisch, das Zimmer füllte sich mit Ärzten und Pflegepersonal sowie auch noch mit dem Zimmerservice. Alle wollten etwas 🙂
Unter anderem gab es heute eine nationale Pflegequalitätsumfrage und ich durfte da auch mitmachen.
Es war eine kurze Sache mit vielen Fragen.

Vor dem Mittagessen wollte ich mir noch eine CocaCola im siebten Stock holen, doch der Automat wollte mir nichts abgeben. Ich versuchte alles und ein bisschen mehr. Strub war, ich habe einen Zweifränkler und einen Einfränkler eingeworfen und als ich auf abbrechen gedrückt habe, kamen drei Enfränkler zurück!
Tja, als blieb mir nichts anderes übrig als am Kiosk beim Haupteingang mein Cociglück zu versuchen.
Das hat natürlich auch geklappt und zur Freude des Tages habe ich gleich noch zwei Happy Day Lösli gekauft, eins darf sich dann Silvia aussuchen und das andere bekomme ich.

Ich marschierte nun wieder in mein Zimmer und wartete auf das Mittagessen.
Das war genau so gut wie das Wetter draussen.

Nach dem Mittagessen setzte ich mich noch an eine Geocacheliste, bei welcher es darum ging, das bei einigen Ownern vergessen gegangen ist, dass sie bei den Rätseln angeben müssen, ob es sich bei den Startkoordinaten um eine Virtual oder Physical  Station geht. A sau Büatz!

Gegen 13 Uhr wurden mir die Vorbereitungs-Medi eingeflösst um dann gegen 13:30 Uhr sie erste 30 minütige Chemo durch die Blutbahnen zu schleudern.
Das hat dann auch geklappt, sodass gleich die zweistündige Ladung eingepumpt werden konnte.
Ich legte mich dann ein Momentchen hin, auch wenn ich heute nicht so müde wie gestern war.
Doch mein Nickerchen dauerte nicht lange und schon standen Dana und Martin vor mir.
Und null Komma plötzlich war Leben in der Bude angesagt 🙂 War wieder mal sehr unterhaltsam, vielen Dank dafür 🙂
Sie verabschiedeten sich und ich legte mich gleich wieder hin, doch lange war ich nicht alleine und schon tauchte der nächste Besuch auf.

Mein Schwösterli Moni, ok, Schwösterli eigentlich nicht, denn ich bin ja der Jüngste in dieser Family. Hinter ihr kam auch noch René zur Tür herein.
Was für eine Überraschung 🙂

Da meine Chemo aber noch immer am Tröpfeln war, konnten wir das Zimmer noch nicht verlassen, um mit ihnen beiden in die Cafeteria zu gehen, doch lange mussten wir nicht mehr warten.

Wir sassen so vor unseren Getränken und plauderten ein wenig, als ich hinter mir per Zufall Silvia vorbeilaufen sah. Ich rief sie, denn sie hat meist einen Tunnelblick, wenn sie durch Menschenmassen laufen muss 🙂

Dieses Mal hat sie mich gehört und wir verbrachten gemeinsam noch ein paar Minuten zusammen. War cool wieder mal mein Schwesterchen zu sehen, Danke für euren Besuch.
Dann verabschiedeten sich die zwei von uns und wir gingen ins Zimmer, wo wir zum einen auf das Nachtessen warteten und zum andern wieder mal den tollen Himmel über Chur geniessen konnten, inklusive Baukran 🙂

Das Nachtessen war auch heute gut und Silvia hat auch noch ein paar Häppchen abbekommen.
Der Besuch von Urs und wir wurden bestens von unserem 84 jährigen Zimmerkameraden mit vielen lustigen Geschichten unterhalten.

Nach und nach leerte sich die Zimmer und ich begleitete Silvia noch zum Ausgang.
Dann hiess es wieder mal warten bis die Spritze kam und dann langsam runterzufahren.
Doch nichts da, um 20:15 Uhr bemerkte ich, dass das Licht auf dem Rega Parkplatz anging und in der Kabine vom Kran eine weisse Lampe zu blinken  begann!
Das kann eigentlich nur heissen, dass ein Helikopter kommen muss.
Ich packte meinen Christbaum und schon stand ich auf dem Balkon, bewaffnet mit dem Fotoapparat. Es war zwar sehr kalt aber das nächtliche Spektakel wollte ich mir doch nicht entgehen lassen.

Dann war aber endgültig aus die Maus und es war langsam Zeit das tägliche Sprüchli zu lesen:

„Jeder spinnt auf seine Weise – der eine laut, der andere leise.“

Gute Nacht und bis morgen.

Heute, Dienstag (Silvia) musste ich früh raus, was erstaunlich gut klappte. Ich hatte auf Antonios Bettseite auf der harten Matratze geschlafen. Das tat richtig gut. Hätte mich vielleicht besser nicht zu der weicheren Variante überreden lassen sollen…

Heute war ich besser bei der Sache als gestern, so dass ich gleich bis 13:00 Uhr durcharbeitete. Am Nachmittag hatte ich frei. Nach dem Mittagessen bastelte ich noch an den Adventskalendern für unsere Göttibuben, dann legte ich mich einen Moment hin. Danach machte ich mich auf den Weg zu Antonio. In der Cafeteria wurde ich abgefangen. Zusammen mit Renè und Moni tanken wir noch was bevor sie sich noch knapp vor dem Feierabendverkehr auf den Heimweg machten.

Im dritten Stock lernte ich dann die Zimmerkollegen von Antonio kennen. Alles nette Typen, da hat er mal wieder richtig Glück gehabt. As Sunntigkind halt 😉

Vom Abendessen hab ich auch etwas abbekommen und eines der angesammelten Joghurts durfte ich auch noch verdrücken.

Nach 19:00 Uhr machte ich mich langsam auf den Weg nach Hause. Dort telefonierte ich mit Ahni, die mich auch heute mit ihrem Anruf sehr erfreute.

Nach ein wenig fernsehen, war der Tag dann zu Ende und ich freute mich aufs Bett.

Mittwoch 15.11.17 (Antonio)

Guten Morgen nach einer wieder mal unruhigen Nacht. Sechs Mal musste ich Pipì machen. Einmal wurde ich von der Pipserei eines Gerätes geweckt und weitere 3-4 Mal vom Pflegepersonal, das ihren Job machen musste.

Gegen 6 Uhr war dann endgültig Schluss mit pfüsala.
Blutdruck, Sauerstoff, Puls, Fiebermessen und zu letzt dann noch das Gewicht ausfindig machen. Seit meinem Eintritt hier am Montag habe ich genau 2,5 Kilogramm zugenommen. Aber hey, nicht wegen dem Essen was ja sehr gut ist, nein, eher wegen der vielen Flüssigkeit die ich Tag und Nacht verabreicht bekomme. Aber das ist ja immer noch im grünen Bereich, nicht so wie das erste Mal als ich 9 Kg an Flüssigkeit zugenommen hatte.

Nach dem Frühstück hab ich gefragt, ob ich duschen dürfte. Aber klaro 🙂

Zuerst bekam ich ein riesen Handschuh, so einer wie der Veterinär bei den Kühen braucht 😉
Läck hat das gut getan, wie ein fast neuer Mensch bin ich mir nach der Dusche vorgekommen.

Und ja, auch heute wurde die Chemo wieder ein bisschen vorgezogen.
Das war vor dem Mittagessen. Ich wurde wie vorgestern sehr müde und versuchte ein Nickerchen zu machen, was gar nicht mal so einfach war. Ein Kommen und Gehen in diesem Zimmer, fast wie auf einem Bahnhof.
Doch es hat geklappt und ich war schon bald abwesend.

Es war schon ein bisschen hart aufzuwachen und gleich ins Mittagessen zu schauen.
Ich musste mich schon zwingen die feinen Ravioli mit Pilzinhalt und Eierschwämmli mit Rotkraut, Maroni und eine Birne zu essen. Stell dir vor, das Dessert hab ich nur zur Hälfte gegessen.

Nach all dem pfuste ich nochmals für ein, zwei Stunden.
Dann klopfte es und Marlies vom Mühleholz kam mich besuchen und sie brachte mir ein Gschenkli vom ganzen Team. So lieb, darüber hab ich mich sowas von gefreut.
Danke euch allen vielmals, auch für die Wünsche, die ihr mir geschickt habt. 

Dann tauchte auch noch Silvia auf. Die Ärmste hat heute ein bisschen Stress. Trotzdem hat sie ein Zeitfenster gefunden, um mich zu besuchen. Sehr lieb von ihr oder nicht?

Da meine Chemo grad fertig war, was bedeutet, dass ich wieder Ausgang habe, sind wir noch in die Cafeteria gegangen. Mann war das ein Verkehr.

Silvia verliess uns dann auch bald wieder, da die Schule und Sitzungen riefen.
Marlies war so freundlich und hat mich noch zurück ins Zimmer gebracht, bevor sie sich verabschiedete, oder hat sie mich am Ende nur begleitet weil sie ihre Jacke im Zimmer vergessen hat 

Meinem Zimmergenossen Urs wurde heute die erste Chemo verpasst und da ich ja schon ein bisschen Erfahrung darin habe, konnte ich auch ein bisschen mitreden.

Dann hatte ich wieder mal ein bisschen Zeit um zu schauen was so für Geocaches publiziert werden wollen in der Schweiz.
Zum Glück ist es momentan ruhig, liegt wohl an den Temperaturen, mir soll’s recht sein.
Dann klopfte es wieder mal an der Tür und überraschenderweise und völlig unerwartet stand Ady im Zimmer. So cool und er hat es mit seinem Finger auch sehr viel besser. Er muss die Schiene nur noch nachts tragen.

Kurze Zeit später tauchte auch noch Sybille auf, auch völlig unerwartet.
Zwischendurch ist dann mein Nachtessen serviert worden und ich hatte fast ein schlechtes Gewissen damit anzufangen ohne den andern was abzugeben. Ein Kaiserschmarren mit Milchkaffee.
Mhhhh war des fein, auch wenn ich mich ein bisschen überwinden musste. Nein nicht wegen dem Essen, wegen meinem gestörten Geschmackssinn und komischem Gefühl im Mund.

Nachdem sich dann mein Besuch nach und nach verabschiedet hatte und nachdem ich wieder die lästige Spritze verpasst bekommen hatte, musste ich dem 84 jährigem Eugen aus seinem Chrüsimüsi mit seinen Kabeln und Schläuchen helfen! Mann war das ein Puff! Und kaum war die Kablerei entwirrt, fing die Pipserei an. Tja, der gute Eugen lag nun auf einem Schlauch, durch welchen somit nichts mehr durchlief 🙂

Was soll ich nun noch sagen, jetzt noch diesen Bericht fertig schreiben und dann langsam abschalten und ins Land der Träume versinken. Ich hoffe, dass die schneller kommen als die Blase. 

Und jetzt noch schauen, was im täglichen Wunschlösli steht:

„Liebst du das Leben? Dann verschwende keine Zeit, denn daraus ist das Leben gemacht.“

A guati Nacht zemma.

(Silvia) Auch heute musste ich früh raus. Seit gestern bin ich wieder ziemlich verspannt, doch mit Hilfe von einer Tablette und Salbe konnte ich das Ganze etwas lösen. Extrem gut geschlafen habe ich nicht, aber es geht schon.
Bei der Arbeit waren dann alle Verspannungen vergessen. Da läuft auch immer so viel, dass ich gar keine Zeit habe um daran zu denken und das ist auch ganz gut so.

Nach dem Mittagessen habe ich mich noch etwas ausgeruht und bin dann zu Antonio gefahren, der bereits Besuch hatte. War schön, Marlies, von welcher ich schon oft gehört hatte, endlich mal persönlich kennenlernen zu dürfen. Kein Wunder, dass Antonio immer von ihr erzählt, so eine nette, tolle Frau!

Nachdem die Chemo fertig in Antonio hineingetröpfelt war, spazierten wir zur Cafeteria. Gar nicht so einfach, wenn nur ein Lift in Betrieb ist und alle mit diesem irgendwo hin wollen. Doch mit ein bisschen Geduld sind wir dann alle drei unten angekommen.
Ich musste schon bald wieder gehen, da ich noch eine Sitzung hatte.

Nach der Sitzung war ich mit Sara, einer Kollegin, zum Abendessen verabredet. Der Falken in Chur ist gar nicht so schlecht. Da hat Sara eine gute Wahl getroffen. Den panierten Ziegenkäse mit Salat würde ich sofort wieder bestellen und auch das kleine Cafeglace schmeckte mir.

 

Da es draussen saukalt war, unterhielten wir uns auf der Strasse draussen nicht mehr lange.
Danke Sara für den gemütlichen Abend!

Zu Hause wärmte ich mich mit einer warmen Dusche. Dann checkte ich noch meine Mails, kontrollierte ein paar neue Geocaches und schon war der Abend vorbei.

Auch wenn Antonio keinen Appetit hat und Mühe hat, zu schlafen, bin ich froh, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht!

Donnerstag 16.11.17 (Antonio)

Guten Morgen erst mal 🙂
Diese Nacht habe ich einen persönlichen Rekord aufgestellt. Ach Mal musste ich aufstehen um Pipi zu machen! Ganz schön anstrengend.

Der Tag versprach sehr sonnig zu werden.

Zum Frühstück gab es schon wieder einen Emmentalerkäse, der hängt mir jetzt aber schon ein bisschen zu den Ohren raus 
Das konnte ich aber gleich richten, morgen sollte es einen anderen geben.

Dann gegen 9:30 Uhr kam die grosse Chefvisite vorbei. Kurze Begrüssung und eine noch kürzere Befragung und schon war der Spuk vorbei.

Gut so, denn so können wir noch ein bisschen früher mit der Chemo beginnen.
Somit bestand die Hoffnung, dass ich am angesagten Hock am Abend fit sein könnte.

Um 10:30 Uhr bekam ich dann auch prompt schon die Chemo-Vormedizin.
Die haute mich doch tatsächlich so um, dass ich vor dem Mittagessen eingeschlafen bin.

Dann wurde ich geweckt, weil das feine Mittagessen gebracht wurde. Doch das mit dem Essen war wieder so eine Geschichte. Hunger hätte ich schon, doch ich musste mich wieder mal zwingen die paar Bissen runterzuwürgen. Schade eigentlich, doch ich hab alles gegessen und schwups war ich wieder am Pennen.

Das tat richtig gut. Plötzlich verspürte ich im Schlaf so positive Wellen. Ich drehte mich um und dann wusste ich warum; Andrea und Regina vom Chur West sind zu mir auf Besuch gekommen. Das hat mich natürlich sehr gefreut, insbesondere weil ich weiss, dass Regina sich gar nicht gerne in Spitälern aufhält. Danke euch zwei, jetzt wisst ihr wie meine Chemo funktioniert 
Leider darf man während dem das Zeugs eingeflösst wird nicht in die Cafeteria, sodass wir halt im Zimmer ein wenig plauderten.
Sogar ein neuer Zimmerkamerad, Gion Batista wurde zu uns gebracht. Das war der,  welcher mit dem Helikopter am Vorabend eingeflogen wurde, (siehe Fotos vom 14.11.17) somit sind wir wieder zu viert im Zimmer.
Ich war immer noch recht müde. Was macht man in solchen Situationen? Genau, hinlegen und ein Nickerchen machen. Dieses dauerte recht lange, wobei es immer wieder unterbrochen wurde durch den lästigen Entwässerungsdrang.

Um 18 Uhr gab es Abendessen. Ich habe ein Birchermüesli bestellt, weil ich vom Hören Sagen wusste, dass dieses sehr gut sein muss.
Nun ja, das wäre es ja auch gewesen, aber eben, ich bekomme wieder mal fast nichts runter.
Dieses komische Gefühl und der Geschmack im Mund wollen einfach nicht verschwinden. 
Es fühlte sich hin und wieder so an als ob es mir schlecht wird, doch zum Glück blieb das aus.

Da kamen auch schon meine Silvia und Sybille zur Tür herein, der Hock ging ja gleich los. Ich musste noch schnell die angefangene Liste auf unserem Geocacheprofil mit den Stammtischen vom 2018 anpassen.
Dann übergab mir Sybille selber gemachte Totenbeinli, der Name passt ja irgendwie auch nicht hier hin, aber was soll’s die sind ja fein 🙂
Gemeinsamen spazierten wir in die Cafeteria.
Der Hock füllte sich langsam, auch heute mussten wir wieder zwei grosse Tische zusammenstellen. 

Gekommen sind heute:
Silvia, Sybille, Dani, Hermann, Martin, Finn, Ady mit dem seltenen gesehenen Marco und Christian.
Wir sind solange sitzengeblieben bis meine angehängte Flasche leer war und das Blut zurückdrückte. Da wusste ich, jetzt muss du Gutzi geben.
Ich wusste auch, dass das Pflegepersonal auf mich wartete um mir die tägliche Spritze zu verpassen. Noch auf dem Flur  wurde ich abgefangen und gleich mit einer neuen Flasche versorgt, das nenne ich mal einen Boxenstopp 😉

Nur die Spritze wollte sie mir erst im Zimmer geben. Ich setzte mich hin und lies die Hosen runter, da sagte sie: „Do isch aber kei Schinka meh umma“  Soll ich das jetzt als Kompliment auffassen? Ich denke mal ja.

Nun war es wieder soweit; Zähneputzen, Waschen und ab unter die Decke.
Ach ja, ich habe noch einen Mundgel bekommen um den blöden Geschmack zu vertreiben, mal sehen ob es was nützt.

Und das Tagessprüchli von heute:

„Tu was du willst, aber nicht weil du musst.“

Gute Nacht euch allen und danke, dass ihr mich besucht habt, es ist unbezahlbar zu wissen, dass man so viele liebe Leute um sich hat 

Also, bis Morgen 

 

(Silvia) Die letzte Nacht habe ich wieder auf meiner Matratze verbracht. Die ist auch tiptop. Ich glaube, dass ich es nicht auf die Matratze schieben kann, wenn ich nicht gut schlafe. Höchstens vielleicht aufs Kissen.

In der Schule hatte ich recht viel zu tun heute, aber ich schaffte es doch noch mir am Mittag was zu kochen, bevor ich wieder los musste.
Am späteren Nachmittag wollte ich noch die Spritze für die weissen Blutkörperchen in der Apotheke holen, doch ich wusste nicht, ob die überhaupt schon dort ist und Antonio antwortete nicht. Also verschieben wir das, eilt ja nicht so.

Zu Hause hab ich getestet, ob der Tumblerschrank auch praxistauglich ist, wenn die Waschmaschine unten dran läuft. Fazit: Alles in bester Ordnung 🙂

Nachdem ich staubgesaugt, zu Abend gegessen, geduscht und ein paar Prüfungen korrigiert hatte, war es Zeit für den Hock.
Vor dem Lift stand auch schon Sybille und so betraten wir gemeinsam das Zimmer.
Antonio war noch am Laptop beschäftigt und so packte Sybille ihre Totenbeinli aus und verteilte diese. Eine Schachtel bekam Antonio und die zweite, die war für Urs. Ihm war zwar grad gar nicht nach Essen, aber trotzdem nahm er sie freudig entgegen und bot auch dem weiteren Zimmerkollegen eins davon an.

Dann marschierten wir in die Cafeteria. Also nur bis zum Lift, und unten angekommen dann dem Gang entlang gerade aus.
Einer nach dem Anderen trudelte ein bis wir zu zehnt waren. Sogar flyMIK hat sich wieder mal blicken lassen. Zwischendurch hat sogar Ahni noch angerufen, was mich sehr freute.
Erst machten wir noch Spässe über eine mögliche Pizzabestellung und dann, ein paar Minuten später fragte mich Antonio, ob es hier komisch riechen würde. Ich schaue mich um und aktivierte meinen Geruchssinn. Hm,…nach Pizza riecht es. Die Leute hinter uns hatten doch tatsächlich Pizza bestellt. Antonio bekam dieser Geruch gar nicht. Auch sonst machte er einen müden Eindruck. Doch er blieb bis 20:20 Uhr tapfer sitzen.

Als er dann aufs Zimmer wollte, löste sich die Truppe auf. Ich brachte ihn noch bis aufs Zimmer. Im Gang fing er eine Pflegerin ab, die sich darum gekümmert hat, dass das Blut nicht zurückfliesst, weil die Spülung fast leer ist.

Morgen darf ich Antonio abholen. Ich glaube er freut sich, dass er wieder nach Hause kann und die dritte Giftserie durch ist. Ich freue mich auch ihn wieder zu Hause zu haben. Hab mir schon überlegt, was ich ihm für Aufträgli erteile. Doch erst soll er sich mal gut erholen von der chemischen Körperspülung.

Freitag 17.11.17 (Antonio)

Hoi zämma da bin ich wieder.
Auch diese Nacht das Übliche. Bin zwar nur noch 5 Mal aufgestanden aber es schlaucht trotzdem.
Gegen 6 Uhr kam schon der erste Pfleger und verteilte Medis an die, welche es brauchen.
Ab dann war eh Schluss mit schlafen, nur noch Dösen.

Pünktlich um 8 Uhr stand das Frühstück für mich bereit. Ich konnte mich aber fast nicht aufrappeln, habe sowas von keinem Appetit! Auch die neue Sorte an Käse, heute Appenzeller, motivierte mich nicht grossartig zum Frühstücken.
Dennoch, was sein muss muss sein.
Ich habe tapfer alles gegessen und schon lag ich wieder flach.
Eine Dusche, das war jetzt genau das Richtige, und als ich bei der Berufsbildnerin Cristina einen Viehhandschuh bestellte, kriegte sie sich fast nicht mehr ein vor lachen. 
Als sie sich dann wieder erholt hatte, bekam ich das lange Teil und schon war ich unter der Dusche. Wow hat das gut getan.
Zurück im Bett war dann wieder Schluss mit lustig. Nachdem ich mich erfolgreich in ein frisches T-Shirt zauberte, was ja nicht so einfach ist mit dem Einfädeln der vielen Flaschen die in den richtigen Ärmel  . Dann legte ich mich hin und machte noch was am Laptop.
Doch dann kam Cristina schon mit der erste Flasche voll mit Medi, es geht wieder los, die letzte Ladung für diese Woche. Ziel: Dass alles inklusive Spülung so gegen 16-17 Uhr durch sein wird damit ich dann abdüsen kann.
Mittlerweile wissen wir ja alle was das bedeutet, wenn die Vormedi beginnt oder?
Genau, müde   ! Und so verpennte ich den ganzen Morgen genau wie Urs auch. Das Mittagessen war dann wieder ein richtiger Kampf, doch ich hab es halbwegs geschafft um mich dann wieder hinzulegen.

In der Zwischenzeit meldete sich Kay Brem von der Gruppe Eluveitie, mein Begleiter der Nordkap Adventure Roads SPECIAL Expedition 2017 per WhatsApp. Er teilte mir mit,  dass er mich gerne besuchen würde. Wow, welch Freude! 🙂 Hätte ich jetzt nicht damit gerechnet.
Er wollte erst heute kommen, doch es kam ihm was dazwischen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

So gegen 15 Uhr verabschiedete sich Urs von uns, der auch nach Hause durfte heute. Alles Gute und es war cool dich „wieder“ kennengelernt zu haben. Halt die Ohren steif, wir sind Kämpfer. 

Meine Chemo, respektiv die Spülung war gegen 16 Uhr fertig, von den Ärzten hatte ich alle Unterlagen bekommen. So hatte ich ca. eine Stunde Zeit meine sieben Sachen zu packen und warten bis meine Silvia mich abholen kommt.
Ich bekam doch noch ein bisschen Stress mit Packen, denn sie war schneller bei mir als die Polizei erlaubt, oder bin ich einfach viel zu langsam? Eher das zweite würde ich sagen.
Wichtig war mir, dass ich die Rose,  welche Silvia am Montag im Chur West bei Regina gekauft und mir gebracht hatte, und immer noch super schön blüht, nicht vergesse.

Die hab ich dann auch nicht vergessen, dafür aber ein paar andere Sachen, welche in einer Schublade von mir übersehen wurden, shit!

Silvia hat mich dann auf direktem Weg nach Hause gebracht, wo zuerst mal alles ausgepackt werden musste, um dann langsam hier anzukommen.

Während Silvia Reis à la Süss-Sauer gekocht hat, lag ich ein bisschen auf dem Sofa,.
Fein war’s und trotz meinem ach so blöden Geschmack im Mund, schöpfte ich ein zweites Mal.

Danach gab es für uns zwei ein echt verdientes Nickerchen, bevor wir uns ein zwei interessante Sendungen reingezogen haben.

Ich verabschiedete mich schon gegen 22 Uhr, denn ich war schon ein bisschen geschlaucht.

Das tägliche Wunschsprüchli darf natürlich auch heute nicht fehlen:

„Einfach mal was von der „TO do“-Liste auf die „Was soll’s -Liste setzen.“ 

Gute Nacht.

Heute ist es so weit, es ist Freitag (Silvia). Am Abend darf ich Antonio vom Spital nach Hause holen. Darauf freue ich mich. Aber erst mal der Reihe nach.

Am Freitag darf ich immer etwas länger schlafen, was ich sehr, sehr schätze.
Bei der Arbeit lief alles tiptop. Am Mittag musste ich die Wohnung etwas auf Vordermann bringen, da Antonio angekündet hatte, das er eventuell von Kay abgeholt und nach Hause gebracht wird.
Ich legte auch das Fotobuch, mit welchem die beiden Jungs dann in Erinnerungen des letzten Sommer schwelgen werden, bereit. Und ich überlegte mir, was ich kochen könnte, da Kay Veganer ist.

Inzwischen war auch schon wieder Zeit zur Arbeit zu gehen. Dort stand einiges auf dem Programm, auch wenn nicht alles so wie geplant rauskam, aber das ist ja sowieso Alltag in unserem Job und das ist auch gut so 😉

Als ich fertig war, schaute ich aufs Telefon und sah, dass Antonio noch nicht abgeholt worden war. Kay hätte es nicht vor dem Feierabendverkehr geschafft und so machte ich mich auf den Weg nach Chur. Antonio war fast etwas überrumpelt, so schnell war ich da.
Diesmal hatte er die Rose nicht vergessen mitzunehmen. Doch als ich zu Hause fragte, ob er di Chips, welche ich mal bei ihm gesehen hatte, gegessen hat, kam ihm in den Sinn, dass er diese wohl vergessen haben muss. Auch als ich später, während des Abendessens, nach den Colafläschchen fragte, erinnerte er sich, dass er diese weder getrunken, noch eingepackt hatte.
Na dann hoffen wir, dass das alles war, was liegengeblieben ist.

Obwohl Antonios Appetit nicht anwesend war, hat er erstaunlich gut gegessen. Sogar eine zweite Portion hat er sich geschöpft, was mich doch sehr überraschte.

Nach dem Essen legten wir uns beide aufs Sofa, wo wir ein Verdauungsschläfchen machten. Frisch erholt schalteten wir dann den TV ein und konsumierten gleich mehrere interessante Sendungen.

Tja und dann war es Zeit fürs Bett. Für Antonio etwas früher als für mich.

Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 1 (Der Shock und die 1. Chemo à 5 Tage)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 2 (Die 1 Erholungsphase à2 Wochen)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 3 (Chemo-Woche 2 à 5 Tage) 
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 4 (Die 2 Erholungsphase à 2 Wochen) 
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 5 (Chemo-Woche 3 à 5 Tage)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 6 (Die 3 Erholungsphase à 2 Wochen)
Wenn das Schicksal zuschlägt, Teil 7 (Die letzten 5 Tage Chemo!)

6 Gedanken zu „Wenn das Schicksal zuschlägt – Teil 5

    1. Antonio

      hoi liabi sandra,
      vielen dank für dein kommentar 🙂
      ich hoffe das wir unsere erholung durch einen besuch bei euch in den nächsten zwei wochen weiter ausbauen können, wenn du weisch was i meina 😉
      en liaba gruass und bis hoffentlich bald
      antonio

      Antworten
  1. Denise

    Wir wünschen dir/euch von Herzen alles Gute. Und ihr schreibt beide so gut, so ehrlich und auch berührend.

    Wir hoffen, euch beim Cachen irgendwann wieder zu sehen. Lg Denise, Karl und Matthias

    Antworten
    1. Antonio

      hallo ihr drei
      vielen dank für den kommentar und die blumen 🙂
      wir können ja wieder mal was abmachen um das eine oder andere büxli zu suchen und dann hoffentlich auch zu finden 😉
      gruss antonio

      Antworten
  2. Daniel Wäger

    Hallo Antonio.
    Ich hab gestern fast eine Herzbaracke bekommen als Erwin Sablonier das von dir erzählte. Mir fehlen einfach die Worte. Ich kann dir ehrlich sagen, ich habe es nicht gewusst. auf diesem Wege wünsche ich dir und Silvia viel Kraft und weiterhin gute Genesung.

    Grüsse Daniel Allegra14

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    1. Antonio

      hallo daniel,
      untersteh dich! keine herzbaracke bitte 😉
      vielen dank für deine wünsche. noch haben wir kraft und die sollte so schnell nicht vorbeigehen 😉
      man sieht sich.

      gruss antonio

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