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Ein Jahr danach geht’s auf den Vilan


29.9.2018, ein besonderer Tag für uns. Genau vor einem Jahr hat Antonio furchtbare Schmerzen gehabt. Am Abend lag er dann in der Notfallstation. Wir wussten nicht was los ist und waren sehr besorgt. Am folgenden Tag kam die Krebsdiagnose; ein schockierender Moment. Darauf folgen vier Chemo-Zyklen.

Heute, ein Jahr danach, ist Antonio wieder vollkommen gesund. Diese Woche hat er sich einer grossen Untersuchung unterzogen, die gezeigt hat, dass alles von der Krankheit verschwunden ist. Sogar die Restvernarbung hat sich noch ein Stück weiter zurückgebildet.  Weiterlesen

Krebs oder Calanda?


Nun ist sie gekommen, die Woche 38.
Am Dienstag stand der erste „Einjahresuntersuch“ an. Dies ist eine etwas grössere Angelegenheit als die dreimonatigen Kontrollen. Man bekommt da eine ganz schöne Portion an diversen Strahlen ab.
Das Resultat der Untersuchung stand am Donnerstag auf dem Programm und am Samstag sollte der Berg vor unserer Nase fällig sein, der Calanda mit seinen 2805 m ü.M.

Ob alle unsere Hoffnungen, Termine und Wünsche in Erfüllung gegangen sind, und ob wir es noch rechtzeitig zum vereinbarten mini Beiz dini Beiz Abendessen geschafft haben?
All dies und noch viel mehr wirst du in diesem Bericht erfahren.  Weiterlesen

Wenn das Schicksal zuschlägt – Der erste Untersuch

Auch wenn man als wieder „gesund“ eingestuft wird, macht man als Krebspatient verschiedene Vorsorgeuntersuchungen oder Abklärungen so zum Beispiel, wie hoch der Tumormarker steht.
Je nach Krebsart, die man hatte, stehen unterschiedliche Untersuchungen an.
Bei mir stellt sich das Programm folgendermassen zusammen:

  • Im ersten und zweiten Jahr gibt es vier Untersuchungen, davon zweimal eine kleine = „nur“ Blutwerte messen und zweimal das komplette Programm = Blutwerte messen, MRI und röntgen.
  • Vom dritten bis zum fünften Jahr dann jeweils zwei Untersuchungen jährlich, davon eine kleine und eine grosse.
  • Im sechsten bis zum zehnten Jahr nach der Chemo nur noch einmal pro Jahr, dafür eine grosse.

Und heute hatte ich eben wieder eine solche Kontrolle.
Frohen Mutes spazierte ich ins Kantonsspital zur altbekannten Abteilung im vierten Stock, der Onkologie.

Ruckzuck wurde ich in Empfang genommen und man hat mich auf die rote Bank verwiesen. Jaja, die rote Bank kennt wohl jeder, welcher in der Abteilung „verkehren“ muss oder musste.

Ich durfte nicht mal fünf Minuten sitzen und schon wurde ich ins Zimmer gebeten.
Dort setzte ich mich wieder hin und streckte meinen Arm aus und sogleich steckte schon eine Nadel in der Vene.

Als ich literweise Blut abgegeben hatte, oder waren es nur zwei kleine Ampullen? Durfte ich im Wartezimmer… genau, warten bis der Arzt für mich Zeit hat.

Jetzt wurde es mir doch ein bisschen mulmig, macht man sich doch Gedanken was wäre wenn..!
Die Wartezeit verging aber im Flug uns schon war ich im Sprechzimmer.

Nun konnte es losgehen, das Frage-Antwortspiel. Sei es von Arztseite wie auch von meiner Seite aus.

Eine ganz wichtige Frage hatte ich, da ich Organspender bin, ich aber gehört hatte, dass man nach einer Chemo keine Organe mehr spenden darf. Das wollte ich schon genau wissen. Leider ist es wirklich so; nix mehr mit Wiederverwertung. Einer weniger, der was Sinnvolles nach seinem Tod machen wollte, aber irgendwie doch auch verständlich.

Aber zurück zur Untersuchung.
Zum Schluss waren alle Werte auf dem Bildschirm und es sieht für den Moment spitzenmässig aus. Alles OK.

Ist nur noch die Polyneuropathie, die mich noch in Atem hält, doch seit neustem gebe es eine Therapie aus Deutschland, die helfen könnte. Mein Arzt hat mich gefragt, ob ich interessiert daran sei. Aber hallo?! – Sicher doch. Und schon hatte ich einen Termin dafür. Als die Therapeutin mir gesagt hat, dass die Sitzungen 1,5 Stunden gehen werden, bin ich ein bisschen erschrocken.
Aber ich bin guter Dinge, auch das sch… Gefühl wegzubekommen.

So das war’s wieder mal mit einem Zwischenbericht.
Wenn nichts Weiters dazwischen kommt, wird der nächste Untersuch (gross) mitte September sein.

Die Kunst des Lebens besteht darin, das Gute und das Böse in uns in Einklang zu bringen – und den Einklang zu genießen.
Thomas Pfitzer (geb. 1961)

Der Alltag kann kommen

Herrlich wenn man vom Arzt erfährt, dass der Krebs besiegt ist, zumindest den welchen man bekämpft hat. Was aber ist da noch am Leuchten nach dem PET-CT mit der radioaktiven Substanz?

Freude oder Sorgen? Das ist die Frage!
Gestern hatten wir die Besprechung mit dem Onkologen, welcher die Resultate vom Untersuch, den ich am letzten Montag im PET-CT über mich ergehen lassen musste.

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Nach der Chemo kommen die Nebenwirkungen

Arbeiten darf ich wieder, aber nur zur Hälfte.
Dafür bekomme ich nun einige Nebenwirkungen zu spüren.
Sind die für immer?
Kann ich mit dem umgehen?
Was sagt der Arzt?
Das sind viele Fragen oder? Ups, das war schon wieder eine! 

Auf alles gibt es leider noch keine Antworten und wie schlimm sie sind, mal schauen.

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Dankesvideo

Ja genau, einmal was anderes mit dem Video, so musst du nicht so viel lesen.
Es zeigt meine letzen 1,5 Wochen, nachdem wir den vorerst letzten Bericht, Wenn das Schicksal zuschlägt 12 geschrieben haben.
Morgen, 1. Feb. 2018, darf ich wieder zu 50% arbeiten.
Nochmals DANKE an alle.

Wenn das Schicksal zuschlägt – Teil 12


Das (vorerst) letzte Stück des Weges

Das lange Warten hat ein Ende. Die Stunde der Wahrheit ist gekommen, in welcher sich zeigen wird, ob der Krebs Günther sich verabschiedet hat, oder ob noch etwas von ihm übrig geblieben ist. Ein Kuchen und einginge Cachebasteleien verkürzen die harte Wartezeit vor dem Ergebnis.

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Wenn das Schicksal zuschlägt – Teil 11


Die letzte Erholungswoche vor der Untersuchung

In dieser Woche ist einiges gelaufen. Antonio zum Beispiel ist viel gelaufen. Auch gefahren ist er ein paar Kilometer. Wohin? was erfährst du, wenn du den Bericht liest.
Die Cacherwelt hat uns zurückgewonnen. Einige Dosen wurden in dieser Woche besucht und mehr als einmal hat sich das geschmiedete Tagesprogramm im Laufe des Tages geändert.
Im Hinterkopf lag vor allem gegen Ende der Woche der Gedanke an den bevorstehenden Untersuch. Bis anhin konnten wir das gut verdrängen, doch nun rückt der Tag X immer näher. 
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Wenn das Schicksal zuschlägt – Teil 10


Das neue Jahr beginnt man am besten mit was Neuem.

Gleich am ersten Tag des neuen Jahres probierten wir das Schneeschuhlaufen aus. Damit besuchten wir Jürg und Sandra auf der Huoba. Am Abend wurden wir dann noch sehr mysteriös überrascht. Und dann war Antonios Geburtstag, den wir mit einem leckeren Essen im Alten Torkel in Jenins feierten. Der Göttibueb von Silvia erwies uns am folgenden Tag die Ehre. Auch ihre Eltern wollten sich diesen Besuch nicht entgehen lassen und kreuzten kurzfristig auf. Ansonsten stand vor allem Laufen auf dem Programm, schliesslich wollen wir ja gesund bleiben und werden!  Weiterlesen