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Pfingstwochenende 2019 in Süddeutschland

Da ein verlängertes Wochenende vor der Tür stand, wollten wir eine kleine Reise machen. Allerdings hatten wir uns noch überhaupt keine Gedanken gemacht, wohin wir gehen könnten. Kurz vor dem Geocaching-Stammtischhaben wir uns entschieden, in welche Richtung wir fahren und dass wir direkt nach dem Event starten würden. Gesagt- getan und so wurde es fast noch ein wenig stressig, da wir noch packen mussten.

Samstag, 8.Juni

Am Freitag waren wir nach dem Stammtisch noch bis nach Vogt gefahren. Dort übernachteten wir auf einem Parkplatz und standen erst auf, als wir ausgeschlafen hatten. In Bad Waldsee steuerten wir den Lidl an, um dort Proviant für unser Picknick zu kaufen. Leider waren die offenen gesalzenen Mandeln, die Antonio so gerne mag, hier nicht zu bekommen, aber dafür gab es sonst alles was wir benötigten.

Nun konnten wir die Hausaufgabenrunde bei Fischbach in Angriff nehmen. Kurz nach dem Start verliess uns der Handyempfang, was uns lehrte, dass es kluger ist, die Caches offline runterzuladen.
Silvia war ziemlich arm dran. Der Heuschnupfen plagte sie gewaltig. Zwar hatte sie sich einer Honigtherapie unterzogen, die bis vor Kurzem auch gut wirkte. Nur gegen Gräser kam sie nicht an, da Bienen dort keine Pollen holen. Was hier noch dazu kam war, dass andere Pflanzen als bei uns blühen und so nützte die Immunisierung gegen diese Polleninvasion nichts. Naja, Hauptsache, dass es zu Hause besser geht, das ist schon sehr viel Wert und Silvia ist sehr dankbar für diese Besserung. Danke liebe Trimmiser-Bienen!

Nun aber wieder zurück zur Runde. Die Dosen waren so angelegt, dass jeder Dose ein Schulfach zugeordnet war und immer eine Hausaufgaben zu lösen war, die dann für das Finden des Bonuscaches notwendig sein würde. Gemütlich wanderten wir durch die schönen Wälder und Wiesen und kämpften uns von einer Unterrichtsstunde zur nächsten.
Als wir ein Plätzchen fürs Mittagessen suchten, war da ein Jägerhochsitz, der uns gut gepasst hätte. Wär doch mal was anderes, auf so einem zu picknicken. Da dieser aber zu wackelig war, haben wir es uns auf einem Stapel gefällter Birkenstämme bequem gemacht. Eine Schwebefliege wollte gar nicht mehr von uns ablassen. Ganz zahm kroch sie auf Silvias Hand herum und liess sich auch durch Berührungen nicht stören. Sie folgte uns sogar zum nächsten Cache.

Nach ca. 4 Stunden waren wir bei der letzten Dose. Diese gefiel uns am wenigsten gut. Unendlich viele Löcher hätten wir da zuhalten müssen um mit Wasser im Rohr ans Logbuch zu kommen. Nach dem dritten Anlauf haben wir es dann patschnass endlich geschafft. Nun mussten wir noch die Bonuskoords berechnen und los ging’s.
Wieder zurück beim Auto suchten wir uns nach Zecken ab. Tatsächlich krochen da einige davon auf unseren Beinen herum. Mühsam, diese kleinen Tierchen. Hoffentlich haben wir alle erwischt.

Beim Bräuhaus Ummendorf haben wir einen Stellplatz gefunden und natürlich auch dort gegessen. Ist ja klar, wenn man schon gratis dort übernachten kann. Das Essen schmeckte uns sehr gut und so genossen wir den Aufenthalt dort, bevor wir uns von einem Multi durchs Dörfchen führen liessen. Bei Kaffee, Kuchen und Eis verbrachten  wir den Abend in einem Café.

Sonntag, 9.Juni

Wir hatten recht gut geschlafen. Da wir im Restaurant aufs WC durften, putzten wir uns auch gleich dort die Zähne und machten uns dann auf den Weg.
Eine Runde in der Nähe von Ellwangen stand auf dem Programm. Sie war vom gleichen Owner, wie die Dosen vom Vortag. Gemütlich spazierten wir die 8 Kilometer ab.
Zwei Dosen konnten wir nicht finden, die anderen zeigten sich bald und waren sehr abwechslungsreich und witzig.

Bei der letzten Dose lag ein Teich und die Frösche quakten uns ein Ständchen. Leider nützte das nichts um den Cache zu finden.
Dafür trauten wir uns etwas zu tun, was man eigentlich nicht tut. Wir stiegen auf einen Hochsitz und verspeisten dort unser Picknick. Dort oben hatte es keine lästigen Mücken, die uns unten so sehr geplagt hatten. Dafür entdeckten wir einige Zecken. Die mussten wir auf dem Weg durchs hohe Gras aufgelesen haben. Keine Angst, wir liessen keine lebendig auf dem Hochsitz liegen, die sollen sich da nicht vermehren.
Silvias Magen passte sich dem Froschgequake an, was sich ganz lustig anhörte. Nachdem wir die Bonuskoordinaten ausgerechnet hatten, stiegen wir wieder runter und spazierten noch zu dieser letzten Dose.
Kaum sassen wir im Auto, fing es an zu regnen. Ja da hatten wir aber Glück gehabt.

Nun überlegten wir, wohin der weitere Weg uns führen sollte. Die Entscheidung fiel auf Buxheim. Auf dem Weg dorthin wollte Silvia noch eine Klosterkirche anschauen. Dies stand in Rot an der Rot. Sehr imposant, diese Barockkirche. Auch in Buxheim konnte sie es nicht lassen. Sie besuchte dort das Kartause – Museum. Antonio, dem das nicht so viel sagt, wartete derweil im Auto. Für Silvia war dieser Besuch interessant, da ihr Onkel in einem Kloster dieses strengen Ordens lebt, sie aber nie hinein durfte, da es ein Männerkloster ist, was bedeutet, dass den Frauen der Zutritt verwehrt wird. Nun konnte auch sie mal einen Einblick hinter die Mauern bekommen. Vor allem die Schnitzereien in der Klosterkirche beeindruckten sie sehr. Aber auch die andern Räume, wie zum Beispiel die Zellen, die sie sonst jeweils nur an einem Model zu Gesicht bekam, gaben ihr ein Bild des Lebens eines Kartäusers.

Antonio hat in der Zwischenzeit einen Cache geholt und ein Lokal fürs Abendessen sowie einen Schlafplatz ausgesucht. Das Essen war sehr gut, wenn auch ziemlich deftig, und der Schlafplatz passte uns auch gut. Ach ja, einen Cache suchten wir noch auf dem Weg. Bevor wir die Dose suchten, beobachteten wir die Enten im Garten nebenan. Lange blieben sie nicht, denn eine Katze verjagte sie, so dass sie schnell zur Riesenganz im Gehege nebenan watschelten.

Beim nächsten Cache hatten wir dann grosse Mühe und brauchten einen Hint, der erst später kam. Wird also morgen nochmal angefahren.

Montag 10. Juni

Als wir aufwachten hörten wir, dass es regnet. Also liessen wir uns Zeit. Erst kurz vor 10:00 Uhr starteten wir die Weiterreise. Die geplante Runde machten wir des Wetters wegen nicht und so fuhren wir erst mal nach Leutkirch. Erst besichtigten wir dort einen Lost Place, bei dem es natürlich auch einen Cache hatte.

Weiter ging’s dann mit dem Besuch des Dörfchens. Dort war neben dem ersten Cache das Café Bock und wir hatten Bock auf Essen. Also bestellten wir uns um 12:00Uhr ein mediterranes und ein skandinavisches Frühstück.

Nach diesem Genuss spazierten wir zum Earthcache und dann quer durch die Altstadt noch zu ein paar weiteren Dosen. Abgerundet wurde der Besuch mit einem Stück Eierlikörtorte, das wir uns teilten. Zufrieden machten wir uns auf den Heimweg. Bis jetzt hatte das Wetter gut gehalten. Erst in Bregenz regnete es, und das in Strömen. War uns aber egal, denn wir sassen ja im trockenen gut geschützten Auto.

Zu Hause packten wir alles aus und waren froh, endlich mal wieder unter die Dusche stehen zu können. Zum Abendessen führte Antonio seine Silvia in die Krone in Trimmis aus und dort wartete eine Überraschung. Ihre Eltern sassen bereits an einem Tisch.

Sie waren extra für das Überraschungsgeburtstagsessen nach Trimmis gefahren. Alle freuten sich sehr und wir verbrachten einen gemütlichen und schönen Abend.

Und schon ist das Pfingstwochenende wieder vorüber. Ein paar schöne Tage haben wir in Deutschland verbracht und tolle Caches gefunden.

Dritter CITO in Graubünden: CHUR

Nachdem wir den CITO 2018 aus gesundheitlichen Gründen ausgelassen haben, gibt es im 2019 wieder ein Event mit Abfallsammelaktion dem Rheinufer entlang.

Was bedeutet CITO?

„Cache In – Trash Out“ also „Cache/Dose rein, Müll raus“ ist ein weltweit verbreiteter Event-Cache.
Gemeint ist damit, dass man den Müll, der leider oft in der Natur zurückgelassen wird, und über den man beim Geocaching häufig stolpert, einsammelt und umweltgerecht entsorgt.
Und nun bekommt Chur seinen dritten CITO

Auch dieses Jahr wollen wir der Stadt Chur, als Dank dafür, dass wir dort Caches verstecken dürfen, einen CITO organisieren. Da es der dritte dieser Gattung ist, ging das organisieren etwas einfacher.

Termin: Samstag, 23. März 2019 ab 08:30 bis 11:30 danach wird gegrillt. 🙂 
Anmeldung (auch für nicht Geocacher) bis: Mittwoch 20. März 2019

Anmeldung für Geocacher: GC73KQG
Anmeldung für alle andere: antonio(at)loslachen.ch

Aus organisatorischen Gründen muss die Stadt Chur bis zum Anmeldeschluss wissen, wie viele Personen am CITO teilnehmen (BITTE BEI DER ANMELDUNG ANZAHL PERSONEN ANGEBEN).
Ein Mitarbeiter der Stadt Chur wird uns zur Seite stehen und es stehen zwei Container bereit mit denen dann am Schluss den gesammelten Abfall abtransportiert wird.

Ablauf:
08:30 Uhr: Zusammenkunft. Fassen der Abfallsäcke (werden zur Verfügung gestellt)
08:40 Uhr: Gruppenweise auf Sammeltour am Rheinufer entlang. (Wegstrecke: Haldenstein-Chur und ev. Chur-Felsberg)
11:15 Uhr: Rückkehr an die Ankerkoordinaten, verladen des Mülls.
11:15 Uhr: Logbucheintrag.
11:30 Uhr: Ende des Arbeitseinsatzes.
Ab 11:30 Uhr: Grillplausch, es gibt Getränke und Verpflegung (von der Stadt Chur organisiert).

Bitte nehmt folgende Sachen selber mit:
-Arbeitshandschuhe
-Gutes Schuhwerk
-Dem Wetter angepasste Kleidung (der Anlass wird bei jedem Wetter stattfinden)
-Ev. Müllgreifer wenn vorhanden
-Getränke für unterwegs
-Zeckenspray
Besteck, Teller und Becher

Wer etwas zum Dessertbuffet beitragen möchte, darf das gerne tun. (Achtung, keine Kühlmöglichkeit)

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und jede Haftung wird abgelehnt.

Bericht erster CITO:
https://www.loslachen.ch/20160917/erster-cito-in-chur-und-unser-7000ster-geocachefund/

Bericht zweiter CITO:
https://www.loslachen.ch/20170429/erfolgreicher-cito-in-chur/?

loslachen.ch - optional

Spontan Kulinarisch unterwegs

Dieses Wochenende kann man ganz klar unter Spontanität à la loslachen’s verbuchen.
Das Einzige was am Donnerstagabend abgemacht wurde, war der Besuch am Geocache Event, 50 Jahre popfex (GC8160F) in Goldach.
Danach war nichts mehr geplant. Spontan besuchten wir Papi. Gegessen wurde viel und das nicht immer günstig und mit Zufriedenheit. Gefroren haben wir trotz Minustemperaturen nachts nicht, nur der Warnton vom Auto nervte…

So packten wir am Freitag unsere sieben Sachen ein. Das Wichtigste dabei sind die warmen Schlafsäcke. Wir wussten ja nicht was wir nach dem Event machen werden.

Gegen 17:45 Uhr sind wir dann am Outdoor Eventort angekommen. Viele Geocacher waren um einen Tisch versammelt um dem Geburtstagskind zuzuschauen, wie es sich an einer speziellen Geocache Zauberkiste versuchte, um an das darin befindliche Logbuch zu gelangen.

Tja, bis das soweit war, begrüssten wir erst mal die Organisatoren, welche uns gleich zum Kaffee, Punsch und Dessertbuffet begleiteten 🙂
So viele feine Sachen warteten da auf uns und wir konnten uns nach Lust und Laune bedienen bevor der grosse Ansturm auf das Büffet begann, nachdem popfex die Dose geknackt hatte.
Wir haben viele Bekannte aber auch unbekannte Gesichter getroffen und es war ein kurzweiliger Abend.
Gegen 19:30 Uhr fühlte ich meine Füsse überhaupt nicht mehr. Schuld daran ist wohl die Polyneuropathie, die mir immer noch ein bisschen zu schaffen macht.
Da half auch das wärmende Feuer nichts. So beschlossen wir uns zu verabschieden.
Uns wurde noch ein leckerer Panetone auf den Weg mitgegeben; für eventuelle Notfälle 😉
Schön durften wir dem Jubilar, der ab sofort mit einer Fünf auf dem Rücken herumstolzieren darf, persönlich gratulieren. Alles Gute nochmals 😉

Zurück im Auto, musste ich mich gleich von den Schuhen und Socken befreien und meine Füsse an der Lüftung der Standheizung aufwärmen.
Das hat dann auch sehr gut geklappt.
Nun war ich wieder im Stande Auto zu fahren, so inspizierten wir erstmal den nahegelegenen grossen Parkplatz.
Ja, könnte sich gut eignen für eine Übernachtung.
Da es aber noch ein bisschen zu früh war, um sich schon aufs Ohr zu legen und wir noch gar nicht wussten, ob wir das überhaupt wollten, beschlossen wir noch in die Stadt zu fahren, um einen Virtual Cache zu besuchen: Die Marchenkonigin (GC7B7JR) Silvia wollte den schon lange mal besuchen und freute sich nun dementsprechend, sich in diese Märchenwelt zu stürzten.

Gesagt getan und schon waren wir unterwegs.
Immer wieder speziell nachts unterwegs zu sein, vor allem wenn man Fotos machen „muss“.
Doch zusammen bekommen wir fast alles hin.

Was geschieht, wenn Silvia einen Frosch küsst?

Nach der Action versuchten wir uns noch an anderen Caches, liesen es aber bleiben, da wir nicht verhaftet werden wollten.
Wir steuerten noch eine Art Stellplatz an, gefiel uns aber überhaupt nicht, sodass wir wieder zum grossen Parkplatz bei der Sportanlage zurückgefahren sind, um es uns da gemütlich zu machen.
Schon bald kuschelten wir uns in die Schlafsäcke und versanken im Land der Träume.

Samstag 19.01.2019

Die Nacht haben wir ganz gut überstanden und nicht schlecht geschlafen.
Wir waren gestern etwas skeptisch, ob wir warm genug haben würden mit aufgeklappten Dach wegen den Minustemperaturen. Meine Glatze hatte hin und wieder etwas kühl aber es war ok, die Standheizung meisterte ihre Aufgabe bravurös.

Einsamer grosser Parkplatz

Nun kam unweigerlich die Frage auf; was nun?
Schnell war klar; ein paar Geocaches suchen gehen 🙂
Wir haben auch ein paar coole gefunden, doch wir wussten immer noch nicht so genau in welche Richtung es weitergehen soll.

Ich machte einfach mal einen Vorschlag. Dieser wurde sofort gutgeheissen, was mich sehr freute.
Der Vorschlag war mein Papi zu besuchen. Natürlich habe ich zuerst über die App „Freunde“ nachgeschaut, ob er auch zuhause ist, was ja immer eine Glücksache ist. Papi und Daniela sind richtige Reisefüddlis 🙂

So telefonierten wir kurz, um nachzufragen, ob sie Lust hätten mit uns Mittag zu essen.
Zu unserer Freude sagten sie zu und wir machten uns auf den Weg, sagten ihnen aber, dass wir noch ein paar Zwischenstopps machen würden. (Für was müssen wir wohl nicht erwähnen ) 😉
Ausserdem konnte Papi mich via Live-Standort verfolgen.

In Winterthur gab es dann noch einen speziellen Stopp, um einen weiteren Virtual Cache beim Technorama zu machen.
„Virtual Reward“ Echt oder nicht Echt?
Bedingung um diesen Loggen zu dürfen ist Folgende:
Mach ein Foto von Dir oder Deinem GPS in der Umgebung des Technoramas. Darauf müsst Ihr, das Technorama und ein Phänomen erkennbar sein.

Silvia hat da immer coole Ideen. Eine davon haben wir umgesetzt und das sieht am Ende folgendermassen aus:

Das Phänomen. Wer erkennt es? 😉

Wir sind dann etwas in Zeitdruck geraten, weil wir einen anderen, sehr coolen, fies versteckten Cache nicht gleich gefunden haben. -> Vom Velo zur Bahn – Oberi
Als er dann doch gefunden und geloggt war, düsten wir auf direktem Weg zum Papi.

Komischerweise waren Papi und Daniela noch nicht bereit. Der Grund war schnell klar, mein Papi ist auf dem Sofa eingenickt. 🙂
So verspätete sich das Mittagessen um ein paar Minuten.
Ziel war das Restaurant Riedpark in Neerach.
Wir wurden um 13:00 Uhr freundlich begrüsst und durften uns ein feines Essen von der Karte aussuchen.
Die grösste Mühe sich zu entscheiden hatte Silvia, denn es hatte einige Favoriten zur Auswahl.
Sie entschloss sich für die Vongole, Daniela hat sich Leberli ausgesucht und Papi und ich haben je einen Rindsschmorbraten bestellt.
Die Wartezeit haben wir uns mit Apps Empfehlungen und Handyeinstellungen verkürzt.

Das Essen war richtig gut und wir haben unsere Erfahrung auf Goggle und TripAdvisor mit folgenden Worten geteilt:

Bei einem Mittagessen haben wir hier den Rindsschmorbraten, Kalbsleber und die Vogole probiert. Alles war sehr lecker. Auch das Ambiente empfanden wir als gemütlich und die Bedienung war freundlich und nett. Hier würden wir gerne wieder essen, wenn wir wieder mal in der Gegend sind.

Sehr gut gegessen im Riedpark in Neerach

Zum Kaffee, Dessert und Plaudern sind wir dann zurück in die gemütliche Stube gefahren.
Da sind wir dann schon etwas länger hängengeblieben als erwartet.
Verabschiedet haben wir uns erst etwas nach 17 Uhr und genau, wir wussten noch nicht was und wo wir landen werden.

Ein paar Cache wollten wir noch finden, doch wir trauten uns bei den wenigsten mit der Taschenlampe herumzufuchteln.
Irgendwie sind wir mitten in Zürich gelandet was überhaupt nicht unsere Absicht war, doch was soll’s, ändern konnten wir es doch nicht.

Als wir die Stadt überstanden hatten, plagte uns eine kleines Hüngerli. In Egg hatten wir zwei Restaurants zur Auswahl. Nachdem wir den Parkplatz vom ersten verfehlt hatten, steuerten wir das Hotel und Restaurant St. Antonius an.
Die Speisekarte zeigte sich als in einer gehobenen Preisklasse an, ob es darum eher wenig Besucher hatte?
Silvia bestellte sich Läberli und ich ein Rinds Entercôte vom Grill „Cafe de Paris“.
Silvias Wahl war die bessere, mein Fleisch war sehr faserig und auch sonst waren wir ein bisschen enttäuscht, was sich auch in unserer Bewertung auf Google und TripAdvisor bemerkbar gemacht hat:

Das Ambiente ist eher kühl und die Innenausstattung etwas unstrukturiert. Das Essen ist unterschiedlich. Die Kalbsleber können wir sehr empfehlen, das Rindsentrecote hingegen war etwas faserig und daher seinen Preis nicht wert. Ob man fürs WC die richtige der vier nicht angeschriebenen Türen erwischt ist Zufall, oder Schicksal?

Links das faserige Entercôte, rechts die feine Läberli.

Nach dem Essen suchten und fanden wir einen hammercoolen Cache, welcher uns ein Favoritenpunkt kostete 🙂 Solche sollte es noch viel mehr geben.

Nun mussten wir uns wieder auf die Suche nach einem Schlafplatz machen, denn wir mussten noch testen, ob die akustische Warnung des AdBluemangels uns wieder in der Nacht ärgert, auch ohne eingesteckter Adapter.
So fuhren wir Richtung Heimweg aber auf den Nebenstrassen und gleichzeitig auf Cachesuche auf dem Weg.
Caches fanden wir keine, jedoch einen Parkplatz auf einer einsamen schneebedeckten Strasse am Waldrand.
Jetzt waren wir sehr unschlüssig, ob wir im obern Stock schlafen wollen, die -6° bereiteten uns schon etwas Sorgen, doch um 21 Uhr war das Dach aufgeklappt und wir bereit zum Schlafen.
Das nervige Gebimmel des Warntons war im vollen Gange und geht so überhaupt nicht. Da wird Mercedes in Kürze einen Brief von uns erhalten.
Nach einer halben Stunde unter dem Schlafsack war klar, man kann oben schlafen aber ich musste nochmals aufstehen, um mir eine Mütze überzuziehen, damit meine Glatze nicht wegfriert.
Das war eine Wohltat und schlafen lies es sich auch nicht schlecht.

Sonntag 20.01.2019

Der Morgen danach.

Geschlafen haben wir nicht schlecht und gefroren haben wir auch nicht. Was will man mehr?
Wir machten uns bereit für die Weiterreise und auf dem Weg ergatterten wir noch den einen und anderen Cache. Heute klappte die Suche nicht schlecht.
Als wir dann bei Benken eine kleine Runde abgeschlossen hatten, plagte uns wieder ein kleines Hüngerchen.
Ein Blick auf Google und der empfahl uns ein Restaurant mit einer Bewertung von 4,5 Sternen.
Die Fotos sahen sehr gut aus, sodass wir uns entschlossen einen Versuch zu starten.
Eigentlich dachten wir, dass wir ohne Reservation eh keine Chance haben werden, doch wir lagen daneben und durften ein sehr gutes Mittagessen geniessen.
Unsere Bewertung fiel wie folgt aus:
Auf der Heimfahrt sind wir hier hergekommen. Das rustikale Ambiente, sowie auch die Bedienung und das Essen haben uns überzeugt. Die Preise sind eher hoch. Der Milchkaffee in der grossen Tasse bildete den krönenden Abschluss.

Zum Dessert suchten wir noch einen Cache und dann düsten wir endgültig Nachhause.
Schade, dass das Wochenende schon vorbei ist, aber schön war’s.

Mal eine ganz neue Erfahrung

Was macht man, wenn man „unfreiwillig“ ein paar Tage Ferien aufgebrummt bekommt und man keinen Plan hat was mit der Zeit anstellen?
Genau, erst mal zurücklehnen und geniessen und sich dabei einige Gedanken machen was man so unternehmen könnte.
Da sind schon ein paar Sachen zusammengekommen. Cacheverstecke basteln, mit Papi nach Vietnam Reisen, irgendeine Insel Besuchen, Geocachen und Vieles mehr!
Was es dann schlussendlich geworden ist, ist etwas was ich bis anhin noch nie gemacht hatte und es war nicht schlecht.
Wenn du meine drei Tage miterleben willst….   Weiterlesen

Krebs oder Calanda?


Nun ist sie gekommen, die Woche 38.
Am Dienstag stand der erste „Einjahresuntersuch“ an. Dies ist eine etwas grössere Angelegenheit als die dreimonatigen Kontrollen. Man bekommt da eine ganz schöne Portion an diversen Strahlen ab.
Das Resultat der Untersuchung stand am Donnerstag auf dem Programm und am Samstag sollte der Berg vor unserer Nase fällig sein, der Calanda mit seinen 2805 m ü.M.

Ob alle unsere Hoffnungen, Termine und Wünsche in Erfüllung gegangen sind, und ob wir es noch rechtzeitig zum vereinbarten mini Beiz dini Beiz Abendessen geschafft haben?
All dies und noch viel mehr wirst du in diesem Bericht erfahren.  Weiterlesen

Frühlingsferien 2018 Teil 1 bis nach Wien

Mit dem Motto „spontan“ sind wir in die Frühlingsferien gestartet. Nur wenige Anhaltspunkte haben uns den roten Faden der Reise geboten. Der Pöckelpass, Wien und Bratislava. Wenn du wissen willst, wo der Weg uns noch hingeführt hat und was wir alles erlebt haben, dann lies mal ruhig weiter 😉

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Wenn das Schicksal zuschlägt – Teil 11


Die letzte Erholungswoche vor der Untersuchung

In dieser Woche ist einiges gelaufen. Antonio zum Beispiel ist viel gelaufen. Auch gefahren ist er ein paar Kilometer. Wohin? was erfährst du, wenn du den Bericht liest.
Die Cacherwelt hat uns zurückgewonnen. Einige Dosen wurden in dieser Woche besucht und mehr als einmal hat sich das geschmiedete Tagesprogramm im Laufe des Tages geändert.
Im Hinterkopf lag vor allem gegen Ende der Woche der Gedanke an den bevorstehenden Untersuch. Bis anhin konnten wir das gut verdrängen, doch nun rückt der Tag X immer näher. 
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Wenn das Schicksal zuschlägt – Teil 9


Der Aufbau ist in vollem Gang

Um den Körper wieder fit zu bekommen, hat Antonio ein anspruchsvolles Training vorgenommen. Einige Kilometer spulte er in dieser Woche ab. Dabei verschwitzte er sogar einen Arzttermin. Doch also ob das nicht genug wäre, liess er sich auch noch bei Silvia in der Schule einspannen. Auch Postbote spielte er, um sich bei allen, die ihn während der Krankheit besucht hatten zu bedanken. Ein ganz schön volles Programm. Vielleicht fast zu voll?
Tja und dann war schon Weihnachten; Besuch in Vals, Spaziergänge, gutes Essen, Geschenke geben und erhalten, liebe Leute treffen und dann gab’s da noch einen kleinen Ausflug ins Ausland… 
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Ein Wochenende auf der Älggialp

Gestern waren wir noch in Obermutten beim Essen mit den MiniBeiz-DiniBeiz-Kollgen von der GR-Woche,
und heute Samstag 23.09.2017 hatten wir einen Eventbesuch auf der Älggialp, dem geografischen Mittelpunkt der Schweiz.

Da Silvia nicht gerne früh aufsteht, wir aber noch ihr Auto in Chur holen mussten, da wir das am Vorabend vergessen hatten, waren wir etwas knapp dran und mussten uns beeilen. Dank einem Überlegungsfehler kamen wir dann doch früher als erwartet auf der Alp an.

Erst mal gönnten wir uns ein gutes Mittagessen im Restaurant, bevor wir uns an die eigentliche Eventlocation begaben. Es gab doch einige Cacher, die sich an diesen Ort verirrt hatten, um das Einjährige Jubiläum der Grand Tours Serie (GC78W0V) zu feiern. Kuchen, Wein und Saft wurde von den Ownern spendiert, vielen Dank dafür. Zwischendurch spazierten wir noch zur neuen Dose (Mittelpunkt der Schweiz „light“ (GC6MXZA), welche anscheinend kurz zuvor gepublischt worden war. Zurück bei den Leuten, gab’s dann die Ehrungen, bei welcher wir, Stellvertretend für alle Reviewer, auch verdankt wurden und einen tollen Grand Tour Coin erhalten haben, danke auch dafür.

Kurz darauf war die Verlosung der weiteren Coins und der Grand Tours Dose, welche zugleich das Logbuch darstellte.

Im Anschluss führte Peter uns zum wirklichen geografischen Mittelpunkt der Schweiz. Da dieser nicht so leicht zugänglich ist, wie der, sagen wir mal touristische Mittelpunkt, waren wir froh um den Führer, der uns sicher den Weg wies. Auch andere interessante Infos gab er preis. Natürlich war ein Cache dort GCK8NY, sonst hätten wir uns diesen Strapazen wohl kaum unterzogen, denn es war ganz schön steil.

 

Zurück beim Nullpunkt, waren die meisten bereits wieder nach Hause gereist oder haben sich ins nahegelegene Restaurant verschoben, was wir auch gleich taten.

Kurz nach 17:00 Uhr wurde es leer, da niemand bis um 19:00 Uhr warten wollt um wieder ins Tal zu kommen. Hoch darf man nur zu den geraden Stunden fahren, runter nur zu den ungeraden.

Also waren wir alleine da oben. Der Chef de Service fragte sich, wo wir übernachten würden. Doch dieses Geheimnis liessen wir uns nicht so schnell entlocken. Mit Peter hatten wir das zuvor bereits abgesprochen…

Gemütlich spazierten wir zum Wasserfall, dann besichtigten wir die Kapelle und dann war es Zeit fürs Abendessen. Silvia bestellte sich eine Kürbissuppe, während Antonio die Älplermakaronen probierte. Ein Fläschchen Wein dazu und so war der Abend perfekt.

 

Dem Chef de Service war unser Verbleib noch immer ein Mysterium, weshalb er fragte, in welchem Zimmer wir denn seien, uns habe doch noch niemand ein Schlüssel ausgehändigt. Wir antworteten ihm, dass wir nicht in einem Zimmer bei ihnen seien, womit er sich zufrieden gab.

Nach dem Dessert (Cheliparfait mit Lebkuchen), machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft. Dort richteten wir uns ein und genossen es, dem nahegelegenen Bach und der Natur zu lauschen.

Sonntag, 24.9.2017

In der Nacht hat es immer wieder geregnet. Teilweise so stark, dass wir nicht wussten, ob wir am Morgen von unserem Parkplatz wieder weg kommen würden.

Glücklicherweise sah es dann im Hellen gut aus und auch die Sonne begann uns zwischen dem Nebel ein paar wärmende Strahlen zu schicken.

Zum Frühstück begaben wir uns ins Restaurant, wo wir uns nach Herzenslust am Buffet bedienen konnten. Da der Nebel in der Zwischenzeit fast vollständig von der Sonne verdrängt worden war, haben wir uns entschieden, noch einen Spaziergang bzw. eine kleine Wanderung auf die obere Ebene der Alp zu unternehmen. Ein See mit einem Cache hätten wir dort erwartet  (Seefeld GC2F9NX). Angekommen auf der nächst höheren Plattform war aber noch nichts. Also mussten wir noch ein Stockwerk höher hinauf, bis wir dann den See im Blick hatten. Die Dose lag dann noch eine weitere Etage höher und so zog sich die Wanderung mehr in die Länge als erwartet. Dafür genossen wir eine herrliche Aussicht bei wunderschönem Wetter.

 

Während des Abstiegs bewunderten wir noch den Wasserfall von oben her oder zumindest das, was man davon sehen konnte.

Zurück auf der Aelggialp warteten wir bis unser Slot zur Runterfahrt an der Reihe war. Um Punkt 13:00 Uhr konnten wir starten. Im Tal mussten wir uns für eine Rute entscheiden, auf welcher wir die Heimfahrt in Angriff nehmen würden. Im letzten Moment bog Antonio so ab, dass wir erst in Altdorf landeten, wo wir noch einen Cache beim Telldenkmal offen hatten. Dieser hatte sich uns bei der letzten Suche nicht zeigen wollen, doch diesmal konnte er sich nicht lange vor uns verstecken. Zur Belohnung gönnten wir uns in der nahegelegenen Confiserie einen leckeren Zvieri.

Dann führte die Reise uns weiter auf den Klausenpass. Immer wieder gab’s einen kurzen Cacherstop. Darunter auch einer, respektive 2 bei einem wunderschönen Wasserfall, den wir ohne Cache wohl gar nie zu Gesicht bekommen hätten.
 Berglistüber Wasserfall
 Zigerschlitz #3 – Hinter Wasser

Nachdem die Zivilisation wieder erreicht war, kam Silvia in den Sinn, dass sie noch gerne ins Light Ragaz gehen würde. Antonios Begeisterung hielt sich zwar in Grenzen, doch was tut man nicht alles um seinen Schatz glücklich zu machen. An der Abendkasse erhielten wir sogar noch zwei Plätze. Da diese aber erst für 19:30 Uhr waren, hatten wir noch Zeit fürs Abendessen im Trocadero. Pünktlich zur Abfahrt in die Schlucht waren wir wieder zurück. Ein eindrückliches Farbenspiel erwartete uns in der Taminaschlucht hinten. Wir genossen das Spektakel und gönnten uns vor der Rückfahrt noch einen Punsch und Kaffe. Die Brezel wäre eigentlich überflüssig gewesen, da wir im Grunde genommen noch immer satt vom Abendessen waren. Zurück in Bad Ragaz traten wir dann auch das letzte Stück der Heimreise noch an und schon war das spezielle Wochenende vorbei.

Hat Spass gemacht!