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Frühlingsferien-Motto FP’s sammeln und gleich wieder ausgeben

Diesmal planten wir nicht weit im Voraus. Die Wetterprognose war ziemlich düster und so haben wir am Sonntag entschieden, dass wir am Montag bei Regensburg den Autopowertrail B-W-T (Bayer-Wald-Thropy GC4WMQN ) absolvieren werden. Motto der Reise: Favoritenpunkte sammeln (und vielleicht auch wieder ein paar davon ausgeben).

Frühlingsferien 2017: Regensburg-Deggendorf-Passau

Trimmis-Regensdorf- Bad Kötzingen, 1.5.2017
Am Montagmorgen starteten wir um 9:40 Uhr unsere Reise. Das Wetter wechselte immer wieder, sodass wir von Sonne bis Regen alles mal dabei hatten. Um 13:30 kamen wir in Regensburg bei der Nr. 1 des Powertrails an. Auf dem Weg dorthin lag noch eine Mysterydose „justus.peter.bob“ GC4C8G1, die wir (mit Hilfe) mal gelöst hatten. Diese wollten wir noch holen, doch oh Schreck, das ist ja ein T5er. Naja, schauen können wir ja mal, vielleicht lässt sich zu zweit was machen… Vor Ort konnten wir das Vogelhäuschen sehen, doch mit der Höhe sieht es nicht so gut aus.

Wir schauten einander an, dann wieder zu dem Döschen hoch, hmm, könnte knapp werden, aber probieren können wir’s ja mal. Also zog ich die Schuhe aus und stellte mich Antonio auf die Schultern und er richtete sich aus der Hocke auf. Immer näher kam ich dem Objekt der Begierde, noch ein Stück… und dann war Feierabend. Nahe dran bin ich, doch ein kleines Stück fehlt noch. Fest den Arm ausstrecken. Nein, das reicht noch immer nicht. Ich traute mich fast nicht zu fragen, ob ich Antonio auf den Kopf stehen darf. Da es um einen Cache geht, ist sich Antonio dafür nicht zu schade und lässt mich auf sein Haupt steigen. Ich musste darüber sowas von lachen, dass ich es kaum schaffte, den kleinen Schritt zu machen. Nochmal jeden Knochen strecken, doch auch das reichte nur zu einer Berührung des Gehäuses und so musste ich unverrichteter Dinge wieder vom edlen Thron hinuntersteigen. Wir konnten es fast nicht glauben, dass nur sooo wenig gefehlt hatte und nichts im Wald rumliegt, das uns noch das fehlende Stück ergänzen hätte können. Nicht mal ein Foto konnten wir von der kurligen Aktion machen, denn wir waren ja beide voll im Einsatz. Tja und so mussten wir unverrichteter Dinge wieder abziehen. Das war ja ein toller Start unserer Reise.

Die erste Dose des Powertrails bei Regensburg konnten wir gut finden und das sogar bei trockenem Wetter. Auch die zweite, dritte, vierte, fünfte, sechste, siebte und so weiter zeigten sich bald. Nach einer Stunde hatten wir 30 Caches hinter uns und langsam den Dreh raus, wie wir einigermassen zeitsparend vorankommen. 30 Dosen pro Stunde würde heissen, dass wir 10 Stunden für den ganzen PT brauchen würden. Das kommt nicht in Frage, aber wir haben uns ja erst mal eingewöhnen müssen und haben’s jetzt im Griff. Die zweiten 30 Büxlein waren in 45 Min geschafft. Ja, ja, Übung macht den Meister. Sogar die Sonne wagte hin und wieder einen Blick nach unten um zu sehen, wie wir vorankommen.

Nach vier Stunden waren knapp 180 Dosen geloggt und unsere Bäuche knurrten so laut, dass wir nicht mehr weiter suchen konnten. In Bad Kötzingen fütterten wir erst unser Cachemobil und dann unsere hungrigen Mägen. Was Wärschaftes muss her. Fast wie von selbst landeten wir in einer tollen Gaststube, die genau das bot, was wir gesucht hatten. Als ich vom WC zurückkam, bat ich Antonio, sich die Gäste direkt hinter uns mal genau anzusehen, denn ich war der Meinung an dem Rucksack einen Ghost-Pin gesehen zu haben. Endgültig entlarvt waren die Nachbarn, als sie ihr Navi auf den Tisch legten und kurze Zeit später sassen die beiden an unserem Tisch. Bei herrlichem Essen und intensiver Unterhaltung verging der Abend wie im Flug. Nachdem wir unsere TBs gegenseitig discovert hatten, mussten wir aber schnell weiter, denn bald würde es eindunkeln und wir hatten noch keine Ahnung wo wir übernachten werden. Dem PT entlang loggten wir ein Döschen nach dem anderen, bis wir dann endlich ein geeignetes Plätzchen ergattern konnten. Die Aussicht wäre toll gewesen, doch erstens war es bereits dunkel und zweitens hatte es begonnen zu regnen und so war da nichts mit in die Ferne schauen. Todmüde legten wir uns hin und träumten vom Ein- und Aussteigen.

Bad Kötzingen-Regensburg- Schaufling, 2.5.2017
Da es bei Aufwachen so klang, als ob wir uns in einer Autowaschanlage befinden würden, haben wir uns mit dem Aufstehen noch etwas Zeit gelassen. Erst als die Sonne ein paar Strahlen zum Fenster rein warf, schlüpften wir unter den Decken raus. Nach einem gemütlichen Frühstück im Bus und dem Geniessen der Aussicht, die wir nun auch hatten, setzten wir unsere Stop and Go Fahrt fort. Nach gut drei Stunden Sonne und Regen hatten wir endlich die letzte Dose hinter uns und darüber waren wir auch wirklich froh. Spass macht sowas nun wirklich nicht, aber was tut man nicht alles um sein FP-Konto mal wieder etwas aufzufüllen.

    

Für die Schmiedung des weiteren Plans setzten wir uns ein leeres Gasthaus, in welchem wir von einem älteren Herr angeschaut wurden, als würden wir mitten in seine private Stube treten. Auf die Frage hin, ob sie geschlossen hätten meinte er, nein, nein, aber wir könnten nur den einen Tisch haben und wies auf einen Tisch am Eingang. Hm…einer reicht uns auch, war unsere Antwort und er meinte, dass die anderen gleich von Kartenspielern belegt werden würden. Wir dürfen gerne auch mitspielen fügte er noch an. Doch darauf verzichteten wir gerne. Das Angebot seiner Frau, die von Kuchen sprach, gefiel uns da schon besser. Während die Spieler, einer nach dem Anderen die Stube füllten, setzten wir unsere ausgewählten Caches auf die Liste im I-Pad. Weiter ging’s mit dem Anfahren von Dosen in Regensburg. Da dies recht anstrengend war, stellten wir, als wir der Innenstadt näher kamen, das Auto ab und liessen uns von einem Multi und ein paar Tradis zu Fuss durch die Stadt führen. Von einem Kirchturm aus konnten wir über ganz Regenburg blicken, doch so ganz geheuer war uns der wacklige Turm nicht, also schnell wieder runter…

 

Nach vielen Kilometern hatten wir dann einiges von der Stadt gesehen und unsere Beine drohten langsam aber sicher zu streiken. Na dann suchen wir doch was zum Sitzen und Essen. So wurde es gemacht und eins kann ich sagen: die Brauerei, die wir erwischt hatten war echt der Hammer (Weissbräuhaus, Schwarze-Bären-Strasse 6). Eine halbe Haxe mit Knödel und Sauerkraut sowie ein Zwiebelrostbraten mit Spätzle, das hatten wir uns doch verdient heute.

 

Auf der Suche nach einem Schlafplatz landeten wir an der Donau auf einem Stellplatz in Donaustauf und dort fielen uns kurze Zeit später die Augen zu.

Donaustauf-Deggendorf- Schaufling, 3.5.2017
Am Morgen kochten wir wieder Kaffee und assen Müesli im Bus. Im Anschluss konnte Antonio es nicht lassen, das Auto von dem vielen Dreck zu befreien. Das Odin-Denkmal, welches aus einem mächtigen Palast bestand, war der nächste Programmpunkt. Wir hatten echt unseren Spass da oben samt Multi „Tempel des Odin GCJG2K“

 

Und weil das Wetter es gut mit uns meinte, trauten wir uns noch die „Verflixte Runde #1 GC4TE7B“ zu. Knobelcaches von der Art, die Antonio gerne mag. Unglaublich wie viel Abfall am Weg lag. Das sind ja echte Schweine, (wobei wir ja das Schwein nicht beleidigen wollen)  die so viel Zeugs einfach in die Natur rausschmeissen! Ein CITO wäre hier dringend mal notwendig.

 

Nachdem die Runde schon fast abgeschlossen war, taten uns die Füsse weh und wir waren müde. Eine Bäckerei lockte uns zu sich und der Kuchen drängte sich richtig auf. Gegessen wurde aber erst im Bus, denn wir wollten einen Kaffee dazu. Luxus pur 😉

Auf dem Weg nach Deggendorf konnten wir auf der Gegenspur noch die Aufräumarbeiten eines Unfalls sehen und den 13 km langen Stau hinten dran. Fast nur Lastwagen! Sowas hatten wir noch selten gesehen. Da hatten wir richtig Glück, dass unser Weg in die andere Richtung führte. In Deggendorf steuerten wir ein paar ausgewählte Dosen an, doch nicht alle liessen sich so einfach finden. Eine verlangte uns echt alles ab bis wir herausfanden, dass die gesuchte, versteckte, von aussen unsichtbare Antoniuskapelle geschlossen war. Schade, wäre wirklich etwas Spezielles gewesen.

 

In der Altstadt irrten wir noch etwas umher bevor wir ein Restaurant fürs Abendessen aufsuchten. Heute gab’s einen Beef Burger mit Vollkornbrötchen und Salat für mich und ein Zwiebelrostbraten mit Gemüse und einer Kartoffel-Blätterteigroulade für Antonio (Gasthof Höttl, Luitpoldplatz 22). Eine gute Wahl hatten wir mal wieder getroffen und so konnten wir gestärkt weiter ziehen.
Ein kleiner Lost Place, den Antonio sich alleine zu Gemüte führte, da ich keine Lust hatte durch den Sumpf zu waten.

 

Weiter führte uns die Reise in die Täler hinaus. Mal hoch, dann wieder runter. Zu einer ausgesuchten Dose konnten wir nicht, da die Strasse gesperrt war und wir nun wirklich nicht mehr zu Fuss gehen wollten. Also suchten wir uns einen Schlafplatz. Beim Landgasthof Düllhof in Schaufling wurden wir fündig. Sogar duschen konnten wir da und auch ein WC stand für den Stellplatz zur Verfügung. Der Hof war von einem Kräutergarten umgeben und ganz liebevoll mit selbstgemachten Figuren gestaltet.

 

Schaufling-Passau, 4.5.2017
Den Kräutergarten haben wir uns am Morgen noch genauer angesehen. Etwas chaotisch oder für uns unverständlich mit der Struktur der Beschriftung, sonst aber wirklich schön angelegt.

   

Eine Pendenz hatten wir ja noch bevor die weiter Reise uns nach Passau führte.
Den Cache den wir gestern Abend nicht mehr angehen konnten da die Strasse gesperrt war. Der Multi „Dunkle Kräfte?“ GC4VVC4
Ok, die war auch heute noch gesperrt, jedoch waren wir wieder fit genug um ca. 500 Meter zur ersten Station zu gehen. Auf diesen Cache hatten wir uns ganz besonders gefreut. Eine Metalldetektor haben wir vom Kollegen ausgeborgt und so freute sich Antonio bei jedem Pieps. Nochmehr natürlich, als ich ihm die Freigabe erteilte, dass er nun wirklich suchen könne, da die Koords erreicht waren.
Jede Station beeindruckte uns, mehr wollen wir hier nicht verraten, denn jeder soll den Spass ja selber erleben dürfen…

Nach diesem Abendteuer gings weiter Richtung Passau, kurz davor erblickten wir einen Schuhladen, ja da müssen wir rein, nein, nicht wegen mir, Antonio braucht neue Schuhe. Ok, ich hab mir dann auch ein Pärchen gegönnt, aber auch Antonio hat was Passendes gefunden.

Nachdem ein paar Dosen gezielt angefahren wurden, haben wir das Auto parkiert und sind der Donau entlang spaziert um an der Spitze der Altstadt einen Earthcache zu lösen und dann dem Inn entlang wieder zurückzuschlendern. Zwischendurch gab’s noch Kaffee und Kuchen, schliesslich sind wir in den Ferien. Von der Überschwemmung, die den Ort vor vier Jahren unter Wasser gesetzt hat, sieht man kaum noch was. Aber was man sieht: Es braucht nicht viel bis die Wasser über die Ufer treten. Immerhin ist die Stadt von drei Flüssen umgeben, denn auch die Ilz fliesst durch die Ortschaft. Das Spezielle an den drei Flüssen ist, dass sie unterschiedliche Farben haben. Die Donau sei blau, der Inn grün (Gletscherwasser) und die Ilz schwarz (Moorresten), so heisst es. Vor Ort konnte man nur geringe Farbunterschiede der Donau und des Inns sehen, vielleicht waren wir auch einfach zu tief um richtig auf die Flüsse hinunterschauen zu können. Die Ilz hingegen ist tatsächlich recht dunkel. Im Internet sieht man die Farbunterschiede von Luftbildern her wirklich gut. Schade, dass wir das vor Ort nicht so klar erkennen konnten. Trotzdem gefiel Passau uns besser als Regensburg.

   

Nun waren unsere Pendenzen mehr oder weniger abgearbeitet. Einen kleinen Lost Place etwas Ausserhalb fuhren wir noch an. Vor einem kleinen Abstecher ins Nachbarland, suchten wir verzweifelt nach einem Restaurant. Eines verliessen wir kurz nach Besichtigung wieder und viel mehr konnten wir erst mal nicht finden. Doch direkt vor der Grenze entdeckten wir dann doch noch was, damit wir nicht hungrig bleiben mussten. Und nun kommen wir zum Nachbarland: Ich war überzeugt, dass wir über die Tschechische Grenze fahren würden, doch da stand ein Schild mit Republik Österreich. Hups, da zeigen sich mal wieder meine glänzenden Geografiekenntnisse. Mir war nicht bewusst, dass wir schon wieder so südlich sind. Nach dem Besuch der Letterbox, die etwa gleich gut wie das Essen war (ok, aber müssten wir nicht extra nochmal anfahren), reisten wir in Richtung Schweiz. Ziel wäre ein Schlafplatz gewesen, doch die gefundenen Stellplätze waren entweder voll oder passten uns aus anderen Gründen nicht und so landeten wir schlussendlich irgendwo auf einem Parkplatz, auf welchem wir hoffentlich niemanden gestört haben. Müde waren wir so sehr, dass wir sofort eingeschlafen sind.

   

Ulbering, 5.5.2017
Am Morgen erst liessen wir das Dach hoch um zu frühstücken. Und dann setzten wir die Heimreise fort. Da ein Unfall weit voraus angesagt wurde, umfuhren wir das Autobahnstück und damit den ganzen Ammersee. Leider hatten wir die Caches dieser Gegend nicht auf der Offlinekarte, und so kurvten wir halt einfach so in der Gegend rum, liessen uns in einer Metzgerei leckere Brötchen belegen und steuerten dann die Autobahn wieder an. Einige Stunden später waren wir glücklich und zufrieden wieder zu Hause.

Fazit: Wetter war super, im Stau standen alle immer nur auf der Gegenseite, Favoritenpunkte haben wir viele gesammelt und wahrscheinlich etwa gleich viele wieder liegengelassen.
Kilometer und Zeit haben wir auch wieder genug gemacht.

Am Abend besuchten wir den FL/SG/GR Geocaching-Stammtisch GC73NM0 und liessen damit unsere Ferien ausklingen.

 

Ostern 2016 Deutschland; Cachen mit Pinkpetra

Am späten Nachmittag des grün Donnerstags 24.3.2016haben wir uns auf den Weg nach
DSC01639-001Norden gemacht. Früher Nachmittag wäre vielleicht besser gewesen, denn wir standen teilweise etwas im Stau. Wäre aber bestimmt schlimmer gewesen, wenn wir in den Süden gefahren wären 😉

Bei Mäder haben wir dann den ersten Cache angefahren, da fanden wir aber nichts und so ging’s weiter in Richtung Memmingen. Kurz vorher haben wir dann einen spannend klingenden Cache angefahren. TB + COIN RAKETE (GC2W3GV) Allerdings standen wir wie der Esel am Berg vor der Dose und hatten keine Ahnung, wie man die öffnen kann. Mit mehr Werkzeugen als vorgesehen, kamen wir schlussendlich zum Logbuch. Nach etwas Rumflicken, haben wir ihn dann wieder in Ordnung gebracht.

Auch die nächsten paar Dosen waren wirklich ein Besuch wert. Dinge, die wir so bis anhin noch nicht gesehen haben.

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 Sonnenschein (GC3FHW5)
 Hotel „Hummel & Co“ (GC4VQ72)
 Bernhard is back – das zweite Standbein ( GC3TNPQ)

Um ca. 19:00 Uhr kamen wir in Mindelsheim bei unserem Hotel an und bezogen unser Zimmer. Unsere hungrigen Bäuche führten uns dann in ein italienisches Lokal, in welchem wir mit Carpaccio und Rumpsteak gut gefüttert wurden.

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Im Zimmer genossen wir den tollen Ausblick auf die Altstadt und legten uns dann zufrieden ins Bett.

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Freitag 25.3.2016

Obwohl wir beide um 7:00 schon das erste Mal wach waren, hat Silvia den Wecker um 8:30 nicht gehört und wurde dann 10 Minuten später aus ihrem Schönheitsschlaf gerissen. Nach dem Frühstück ging es in Richtung Nullpunkt. Ach ja, ich glaube, dass ich noch gar nicht erklärt habe, was für eine Reise das überhaupt ist: Antonio hat zum 50 Geburtstag von dem Team Pinkpetra ein Cacherwochenende geschenkt bekommen. Dieses haben wir nun eingelöst und somit können wir nun ein komplett durchgeplantes Wochenende geniessen. Kein Stress um zu überlegen, wohin wir fahren könnten, welche Caches wir noch machen wollen, nein, einfach den Zettel rausholen und schauen, was uns erwartet. Kurz: Ein absolutes Wellness Weekend nach unserem Geschmack 😉

Das Hotel hatten wir so gebucht, dass wir innert 10 Minuten beim vereinbarten Treffpunkt sind. Da kamen wir pünktlich um 10:00 an und wurden schon herzlich willkommen geheissen von unseren Gastgebern. Während einem gemütlichen Waldspaziergang wurde eine Station nach der anderen angegangen und früher als erwartet, hatten wir das Logbuch in der Hand.

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Das nächste Ziel war ein Lost Place,  wow! Ein Haus, welches vor vielen Jahren auf einen Schlag verlassen wurde. Zumindest sah es so aus. Alles war noch vorhanden und recht gut erhalten. Die Kleider lagen noch im Kasten, der Weihnachtsbaum stand im Wohnzimmer, Zeitschriften, Briefe (zum Teil noch aus Kriegszeiten), Geschirr, Wäschekorb,… einfach faszinierend!

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Nach der Bestaunung dieses geschichtsträchtigen Ortes durfte Antonio einen Baumkletterkurs mit einer für uns neuen Technik besuchen.

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Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, machten wir noch einen Abstecher nach Solomon Island

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bevor mit dem Hintern ein Brückengeländer auf der Unterseite geputzt wurde. Bruckenfischer (GC54X84)

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Nun hatten wir aber ein leckeres Abendessen verdient. Bei einem gemütlichen Beisammensein, liessen wir den Abend ausklingen.

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Samstag 26.3.2016

Nach einer Nacht in einem wunderschönen Zimmer, aber leider mit kurzen quitschenden Betten, setzten wir uns zu den schon lange wartenden Pinkpetras an den Frühstückstisch und genossen unsere erste Mahlzeit des Tages.

Dann machten wir uns auf den Weg zu ein paar tollen Caches. Beim ersten hatten wir zwar grosse Mühe zum Logbuch zu finden,Schaltjahr 2016 (GC6B0J0) aber wie das halt so ist: Im Nachhinein ist es immer leichter 😉

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Für Silvia war es ein grosser Genuss, einfach mal nicht überlegen zu müssen, welcher Cache das nächste Ziel bietet. Antonio liess das Cachermobil unserer Organisatoren nicht aus den Augen und so kamen wir in Genuss einer supertoll geplanten Tour mit ganz tollen Dosen!

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Allzu viel können und wollen wir nicht verraten, aber was wir sagen können: Wir waren staubig, hatten viel erlebt und wir waren sehr zufrieden. In tiefster Gangart ( GC24Q9G)

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Noch zufriedener wurden wir, als wir wieder zurück im Hotel ein grosses Stück Kuchen mit einem Milchkaffee geniessen durften.

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Vielen Dank an Team Pinkpetra für das absolute Spitzenwochenende, hat echt Spass gemacht mit euch!!! 

Nachdem die beiden sich auf den Weg nach München gemacht hatten, planten wir unsere Weiterreise. Dabei fiel die Entscheidung auf Füssen, wo wir ein paar Stunden später unser Hotelzimmer beziehen konnten. Nach dem Ablaufen fast aller Stationen des Stadtmultis,

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gönnten wir uns ein deftiges Abendessen.

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Das Heben des Finals muss wohl auf morgen warten…

Sonntag 27.3.2016

Nach einer um eine Stunde zu kurzen Nacht (Zeitumstellung), quälten wir uns aus dem Bett ;-D um noch rechtzeitig zum Frühstücksbuffet zu kommen. Dann steuerten wir den Final des am Vortag gelösten Multis an und mussten keine 10 Sekunden suchen…lag es an der Dunkelheit, dass wir am Vorabend nicht fündig geworden waren? Am Hunger, der uns zu sehr plagte? Oder kam uns heute einfach zu Gute, dass jemand schon früher aufgestanden war und ihn nicht mehr so gut getarnt hatte?- Wie auch immer, wir waren absolut glücklich so schnell loggen zu dürfen. Gleich darauf machten wir uns auf den Weg zum Bonus.

Hmmm….am Nullpunkt war nichts, ausser dem Weg auf dem wir standen. Was haben wir denn nun schon wieder falsch gemacht???!!! Statt zu überlegen schauten wir ein wenig umher und bald war klar, wo unser Ziel sein muss. Wow! Wenn das nicht cool ist! In der kleinen Höhle lag zwar ein Schlafsack, doch es war niemand zu Hause und so konnten wir dort ungestört verweilen bevor wir die Ostergeschichte bei der nahegelegenen Kapelle auffrischten.

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Der letzte Cache in Füssen war ein Earthcache beim Wasserfall von Lech (oder so). Naja…unter Wasserfall verstehen wir was anderes, aber lassen wir denen ihre Freude daran, die nachfolgende Schlucht mit den vielen Gletschermühlen faszinierten uns schon eher.

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Nach dem Lösen der Fragen mussten wir einen Plan für die Weiterreise aufstellen.

Lindau mit Umwegen! Ja, so machen wir das. Ein paar Favodosen ansteuern und dann Papi auf dem Camping besuchen.
Ein paar wirklich lohnenswerte Büxen kreuzten unseren Weg. Ideen, die uns inspirierten…und zum Schluss gab’s noch Kaffee und Kuchen, man muss ich ja auch mal selber belohnen (haben wir das überhaupt verdient, nachdem wir so lange auf dem Schlauch gestanden sind??).

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Im Laufe des Nachmittags kamen wir dann auf dem Campingplatz an und statten den Überraschungsbesuch ab. Dabei lernten wir noch ein paar neue Leute kennen und so verging der Nachmittag wie im Flug…

Natürlich gab es auch hier noch eine sehr Fiese Dose zu suchen.
Zusammen mit Papi und Daniela haben wir uns an diesen Kniffligen gewagt. Müssen wir links oder rechts suchen? Am Baum, am Strauch, am Zaun, am Boden, an der Schranke, oder an der Tafel? Oder sonst wo?
Angebliche Spaziergänger riefen uns zu, dass sie schon seit zwei Tagen nicht fündig würden….hmmm…. wir müssen den finden! Und da acht Augen bekanntlich mehr sehen als vier, wurden wir dann tatsächlich für unsere Geduld belohnt. Juhuuuuu, was für eine Freude!

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Ein leckeres Abendessen zum Abschluss unserer Osterreise genossen wir im Campingrestaurant und dann,

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ja dann fuhren wir bei Regen wieder nach Hause.

Mal wieder ein abenteuerliches Wochenende, das wir in guter Erinnerung behalten werden.

Ein Wochenende mit Honda Suisse – No ONE und Cachen

Was für ein unerwartetes und cooles Wochenende. 
Ich durfte in Vertretung für Emanuel Elsa vom TOP BIKER MAGAZIN No ONE an der Honda Swiss Summer Tour teilnehmen.

Honda Suisse Summer Tour 2015
Ein volles Programm war angesagt. Nur das Wetter versprach nicht allzu viel!
Als Treffpunkt wurde eine Berghütte beim idyllischen Lac de Taney angegeben in der wir übernachteten und am Samstagmorgen sollte es dann bei Zeiten auf die Testfahrt über diverse Pässe und abwechslungsreiche Strassen nach Aix-les-Bains (F) gehen. Dort übernachteten wir am zweiten Abend. Doch davor ging es auf’s Schiff, wo wir unser Abendessen verspeisen durften.
Der Sonntag war dann ganz der Rückreise gewidmet.
Soweit die Kurzfassung, ach ja, das wichtigste hätte ich fast vergessen.
Zum Test standen folgende Motorräder bereit:

  • GL1800F6B Bagger
  • GL1800 GOLD WING Anniversary
  • VFR800F
  • CB1000RA
  • CB650F (im Lieferwagen)
  • CBR1000RA MARQUEZ
  • CBR600RA
  • VFR1200XD Crosstourer
  • VFR800X Crossrunner

Ich freute mich so sehr an diesen Anlass teilnehmen zu dürfen, auch wenn ich die meisten Testfahrer gar nicht kenne, dass ich mir den ganzen Freitag freigenommen habe.
Ich durfte mir sogar ein Motorrad aussuchen, mit dem ich die Anreise antreten durfte.
Nun ja, da gab es zwei Kriterien, das eine war das Wetter, eher schlechte Prognosen, das andere die lange Anfahrt.
Nun kommt’s, wer mich kennt weiss eigentlich, dass ich eher auf Sportmaschinen oder Naketbikes stehe also sitze. Für diese Fahrt habe ich mir aber die GL1800 GOLD WING Anniversary ausgesucht. 
Noch nie hatte ich das Vergnügen mit so einem riesen „Schiff“ zu fahren. Dementsprechend hoch war auch der Respekt, oder war es gar Angst?
Jedenfalls hab ich die Wahl getroffen und der Tag war da; ich musste die Gold Wing beim Motorbike in Chur abholen.
Mann war ich nervös, da half auch die moralische Unterstützung von Emanuel nicht viel.
Und da stand sie nun, das Flaggschiff von einer Honda.  Mir wurden alle wichtigen und weniger wichtigen Knöpfe, Hebelchen und Schalterchen erklärt und schon konnte es losgehn.

Ja, wenn sie einmal rollt, geht das ganz gut, jedenfalls bin ich problemlos ums erste Eck gekommen. Natürlich konnte ich nicht sofort nachhause, eine kleine Kennenlernrunde musste schon noch sein.
So steuerte ich das fahrende Sofa durch die Stadt und verlies diese dann Richtung Lenzerheide.

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Oh ja, bequem ist sie, da kann man aber gar nichts sagen und eben, wenn sie einmal rollt, dann geht das kinderleicht. Erstaunt war ich tatsächlich wie leicht sich die Maschine um die ersten engen Kurven führen liess.
Auf der Lenzerheide testete ich dann die Heizungen, Sitz/Griff und Fuss, perfekt.

Wieder zuhause angekommen kam die nächste Herausforderung. Ein Parkmanöver in der Tiefgarage war angesagt. Irgendwie spürte ich mein Herz mehr klopfen als sonst!  Aber alles ging gut. Das halbe Auto konnte auf dem Zentralständer abgestellt werden.
Weil es so schön war, wollte ich meinem Schatz das GoldWing Erlebnis nicht vorenthalten und wir beschlossen eine kleine Runde zu drehen.
Sie fühlte sich anfangs recht wohl darauf, halt wie auf dem Stubensofa 
Als es dann wieder aufwärts ging, meinte sie ganz trocken: „Duuu… das isch aber scho as bitzli langwiilig“  und das, notabene, wegen geringer Bodenfreiheit in den Kurven, was ein Rasterkratzen nicht verhindern lies! 
Tja, ist ja auch irgendwie verständlich, denn bei mir macht das Töfffahren erst in den richtigen Kurven Spass. Weiterlesen

Frühlingsferien 2015 Ulm-Nördlingen-Gunzenhausen-Nürnberg-München

Ferien bedeutet Freiheit.

freiheit wie loslachenEntgegen unserer Gewohnheiten, haben wir für diese Ferien einige Vorbereitungen getroffen. Und als ob das nicht genug wäre, haben wir dazu einen Mysterie Cache gelöst. Nun ja, zugegeben, wir brauchten hin und wieder mal einen Tipp um es hinzukriegen, denn wir sind absolute Nieten auf diesem Gebiet. Trotzdem hat es riesen Spass gemacht, diesen Mysterie mit 100% Favoritenpunkten zu lösen. Zugegeben, einige Nerven hat es auch gekostet, aber es hat sich allemal gelohnt. „Vaters letzter Wille“ GC5HP25 war es, der es uns angetan hatte. Obwohl wir bei strömendem Regen beim Finale eintrafen, können wir dieses Abenteuer nur empfehlen, mehr wollen wir an dieser Stelle nicht verraten. 

Freitag 17.4.15

Für 17:00 waren wir im Kalender eingetragen um „Vaters letzten Willen“ zu erfüllen. Da wir früh losgefahren sind, konnten wir noch ein paar Büxli suchen.

ferienbeginn dunkle wolken bekanntes system

Das Team Pinkpetra und Ds Tanti trafen wir am Nullpunkt, Punkt 17:00 Uhr, wobei ds Tanti draussen warten wollte, da sie die Herausforderung vor Ort mit einem anderen Team bereits vereinbart hatte und daher später wieder kommen wird.

Für uns gab es so viel zu staunen, dass wir fast vergessen hatten, was wir hier eigentlich wollten. Zwischendurch gab’s dann noch ein Besuch vom Franz. Genauer gehen wir darauf nicht ein, sonst könnten wir noch etwas verraten, was schade wäre…

Jedenfalls waren wir absolut beeindruckt vom Werk des Owners.

rätselraten beim letzten willen

Weiter ging’s dann nach Ulm, wo wir unser Hotel bezogen haben und dann im Steakhouse ein leckeres Abendessen zu uns nahmen.

hotelausblick schiefe haus in ulm john benton steakhouse

Nachdem dann ausdiskutiert war, wann wir uns am nächsten Tag treffen (gar nicht so einfach mit Frühaufstehen und Schlafmützen), begaben wir uns ins Bett.

Samstag 18.4.15

Als wir um 9:00 im Frühstücksraum ankamen, waren die andern schon mitten in ihrem Tag, während wir erst gerade beim Wachwerden waren. Das Frühstück tat gut (auch hier hat jeder so seine Vorlieben- bei den einen gab es Kitkat mit Cola, während andere Brötchen mit Marmelade und Käse belegten).

Da jetzt alle einigermassen wach waren, konnten wir uns auf den Weg zum geplanten „Ulms Dunkles Geheimnis“ begeben.

Bei diesem Multi wurden wir von der Kreativität und dem Geschick der Owners bei jeder Station auf’s Neue überrascht. Auch das Finale kann sich echt sehen lassen. Vom Bonus gar nicht zu reden…

Auch hier wollen wir nicht zu viel verraten. 

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Auf dem Weg haben wir noch Smokey getroffen, ein Hund aus dem Tierheim, der mit Frauchen spazieren geführt wurde. Normalerweise sei er recht menschenscheu und kümmere sich nicht um andere, doch bei uns machte er eine Ausnahme. Karin wurde beschnuppert, Frank fast den Hügel hinuntergeschuppst und Antonio wäre sein neues Herrchen geworden, wenn es nach Smokey gegangen wäre. Frauchen war sehr überrascht über dieses aussergewöhnliche Verhalten. Und auch als sie weiterzogen, hielt Smokey immer wieder an und hielt Ausschau nach seinem Wunschbesitzer. 
Leider mussten wir ihn enttäuschen und so zog er irgendwann wohl oder übel mit seiner Besitzerin ab. Ob er noch von Antonio träumen wird?  Weiterlesen

Herbstferien 2014

1-FerienAm Sonntagmittag wussten wir noch nicht so genau wo wir unsere Ferien verbringen wollen. Nachdem wir das Wetter in alle Himmelsrichtungen abgecheckt hatten, war klar, dass es in Richtung Norden oder Nordosten gehen wird. Hm…. Berlin, Nürnburg, Salzburg…nach langem Blättern im Geocachemagazin und rumgegoogle haben wir uns erst mal für Ulm entschieden. Dass dort gerade ein Megaevent sein Ende genommen hatte, erfuhren wir erst später. Um 18:15 waren wir dann in Ulm, dort suchten wir ein Hotel und dann etwas, um unsere hungrigen Bäuche zu füllen. In einem anmächeligen Beizli genossen wir ein zarte Rumpsteak. Zur Nachspeise machten wir einen Spaziergang durch die Altstadt. Einige Dosen hatten wir beim letzten Ulmbesuch bereits eingesammelt, doch ein paar waren noch übrig. Beim ersten Ziel erblickten wir schon von weitem Taschenlampen. Als wir dann da waren, bot Antonio freundlich seine Hilfe beim Suchen an, welche aber verlegen abgelehnt wurde. Er drängte sich mit den Worten: „Ich will aber auch beim Suchen helfen,“ auf. Die beiden Suchenden hatten auch nachdem wir unsere Taschenlampen gezückt hatten noch nicht verstanden, dass wir auch Cacher sind. Erst als ich dann die Dose (Über den Dächern 2.0) aus dem Versteck zog und Antonio den Fund laut kommentierte, zottelten die beiden wieder an. Jaja, jetzt hatten sie es auch kapiert 

Ob sie Antonio abgekauft haben, dass wir extra aus der Schweiz angereist sind um diese Dose zu zücken, dass bleibt ihr Geheimnis.

Nach diesem amüsanten Fund wurden auf dem Heimweg zum Hotel noch ein paar Döschen gesucht bevor wir uns dann ins Bett legten.

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Montag 6.10.2014

Am Morgen wurde erst mal gefrühstückt. Ein tolles Buffet, das für uns beide das Richtige dabei hatte; Süsses und Herzhaftes.

Nun waren wir für unsere heutige Mission gestärkt. Ein FTF stand auf dem Programm. (Die Alb rauf und runter (Radelrunde GC5BYZ1) Ein wenig skeptisch waren wir schon, denn in Deutschland einen FTF zu holen war keine einfache Sache. Schon oft hatten wir von den missgünstigen Kämpfen um die Firstfounds in diesem Land gehört. Doch der noch offene, ist schon seit fast zwei Wochen unangetastet…irgendwo muss es einen Haken bei der Sache geben. Trotz aller Skepsis machten wir uns auf die Suche nach dem Haken. Nun ja, vielleicht war es die Tatsache, dass man ca.75 Km mit dem Fahrrad zurücklegen sollte, das könnte schon ein Hindernis sein. Aber wir finden bestimmt eine Lösung für dieses Problem. Also los…

Die ersten Stationen liessen sich im „Lehrertal“ gut finden 

Und so arbeiten wir uns von Stage zu Stage weiter bis wir neben einer Gänsefarm mitten auf einem Acker eine weisse Zahl auf braunem Hintergrund ablesen sollten. Nun ja, braun war der Untergrund, aber eine Zahl konnten wir beim besten Willen nicht finden. Also nochmal alles nachgerechnet, studiert und gegrübelt…zurück zur letzten Stage, hm… Jetzt haben wir ihn…den Haken…wir kommen nicht weiter.  Ohne allzu grosse Hoffnung haben wir den Owner kontaktiert und dann einen Tradi angesteuert. Nicht lange ging’s bis die Antwort mit der Mitteilung kam, dass sich seinerseits ein Fehler eingeschlichen hatte. Was waren wir erleichtert über diese Tatsache. Wir hatten schon gedacht wir wären mal wieder zu blöd. Ruckzuck konnte unsere Reise weitergehen. Bei einer Stage waren wir unsicher, kamen aber mit knobeln auf eine plausible Zahl. Das nächste Mal wurde erst beim Finale wieder gegrübelt und gesucht. Doch nach einer Weile wurde Antonio fündig uuuunnnnddd…..jaaaaaa……FTFFFFFF……jupiiiii.
Ziel erreicht!!! Und es gab sogar noch einen Bonus GC5BZ4K  dazu, bei welchem wir natürlich auch den FTF machen konnten. Wir haben uns riesig gefreut und machten uns auf den Rückweg nach Ulm. Eine Kaffeepause unterwegs durfte allerdings nicht fehlen, die hatten wir uns verdient, genauso wie auch die Brezel, die wir uns gönnten.

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Im Hotel diskutierten wir, wie unsere Ferien weitergehen könnten, denn wir hatten noch keine konkreten Pläne, doch diese hatten wir nun geschmiedet. Beim Abendessen überlegten wir, wann was wir am Abend noch machen könnten. Doch bevor wir das Hotel verliessen mussten wir schon noch auf den heutigen Erfolg anstossen. Lattemacchiato vs. Williams (denn der RemyMartin war leider aus). 

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Walensee 8° und My Bloody Valentine Lost Place

Es gibt Geocache die macht man sehr gerne auch mehrmals.

Dazu gehören sicherlich die zwei am Walensee. Wenn dann auch noch eine tolle Truppe zusammen kommt macht es erst recht Spass.

Dieses mal konnte ich das ganze in vollen Züge geniessen, (trotz Regen)

Den Walensee 8° ( GC2B614 ) habe ich schon mal vor fast genau 2 Jahren, am 11.6.2011 besucht.

Dieses mal konnte ich es so richtig geniessen und habe es in einem Video festgehalten.

My Bloody Valentine ( GC2QE4M ) hingegen besuchte ich vor genau einem Jahr, am 3.6.2012

Dieses mal hatten wir erschwerte Bedingungen, war vielleicht nicht so eine gute Idee diesen nach dem Dauerregen vom Monat Mai zu machen, aber… es hat trotzdem Riesen Spass gemacht.

Auch hier hab ich ein paar eindrücke in einem Video festgehalten.

Vielen Dank an pinkpetra, ds Tanti und an ODLUME für den tollen Tag.

Geocaching und Geburtstagsfeier (120er=2×60)

An diesem Wochenende haben wir einiges vor.
Wir sind am Samstagabend zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Da der Weg dorthin aber sehr weit ist, lassen wir es uns nicht entgehen, auf dem Weg noch ein paar Geocaches aufzusammeln. Naja, aufsammeln kann man dem zwar nicht sagen. Es sind nämlich nicht irgendwelche Caches, sondern solche, der Monopolyserie.

Nun aber Schritt für Schritt:
8.3.2013
Nach der Arbeit machen wir uns auf den Weg. Schnell alles zusammenpacken, was wir für das Wochenende brauchen, und schon kanns los gehen. Da wir Hunger haben, fahren wir als erstes den Coop Pronto in Landquart an und decken uns dort mit frischem Brot, Salami und Bündnerfleisch ein. Während der Fahrt nach St. Gallen, wo uns der erste geplante Cache erwartet, machen wir uns leckere Sandwiches. Dann noch einen Kaffe Latte und nicht mehr lange geht’s bis wir an unserem ersten Ziel ankommen.
Wir suchen ein geeignetes Plätzchen für unser Cachmobil und machen uns, vom Navi geführt, auf in Richtung Cache. Wir werden durch schöne Gässchen geführt, bevor wir am erwarteten Platz eintreffen.

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Angekommen am Nullkoordinaten ist schnell klar wo das Dösli sein muss. Beide greifen wir hinein, der eine von der einen, der andere von der anderen Seite und was ertasten wir? Genau! Gegenseitig unsere Hände.  Nach einem Schmunzeln ziehen wir beide unsere Hände wieder aus dem Versteck und in Loslachenmanns Hand zeigt sich das gesuchte Teil (GC42KE3). Nach kurzem Umherschauen, ist auch klar, wo wir loggen werden: Bei einer Schale und einem Multivitaminsaft im nahegelegenen Café.

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Langsam häufen sich die Leute auf dem Platz und wir merken, wie viel Glück wir hatten, als wir am Suchen gewesen waren. Doch jetzt muss das Ding wieder an seinen Platz gebracht werden. Ein Momentchen Geduld brauchen wir, bis Loslachenmann sich wieder in die Verstecknähe wagt. Erst auf dem Rückweg merken wir, dass uns doch jemand beobachtet hat, aber so wie’s aussieht, scheinen sie zur vertrauten Spezies zu gehören    Weiterlesen

Mini Lost Place Jubi-Cache

Heute ist es endlich so weit. flyMIK hat 999 Caches gefunden und er darf heute seinen 1000er in Angriff nehmen. Was ihm da wohl blühen wird?- Wir werden sehen. Erst mal warten wir, bis alle am verabredeten Treffpunkt eingetroffen sind und sich starklar gemacht haben.

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Jetzt sind alle angekommen. Die Einen haben sich bereits kurz eingelesen, die Anderen vertrauen auf das Können von flyMIK und lassen es auf sich zu kommen.

Kaum aufgebrochen, haben wir die erste Station bereits erreicht. Der Jüngste der flyMIK-Family kommt hier schon mal zum Zug.

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Aber ums Rechnen kommt der Papa nicht herum, das muss  er schon noch selber machen. Unter Beobachtung vieler gespannter Gesichter, macht sich flyMIK an die Aufgaben und kurz darauf können die Zahlen ins Navi getippt werden. Auf geht’s zur nächsten Station.
Die Kids voraus! Fleissig suchen sie, bis flyMIK etwas entdeckt, was ein herzhaftes Lachen aus ihm hervorlockt. Was ist dass denn??
Jaja, flyMIK, es holt dich alles ein, was du bei deinen 999 Funden angestellt hast.

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Nach dieser kurzen Pause gehts weiter. Auch dieses Versteck wird schnell erblickt. Diesmal von dem älteren der flyMIK- Junioren.
Stolz zeigt der Papa den gwundrigen Paparazzis das Foto seines 900sten Fundes. Seinem Gesichtsausdruck an zu urteilen, scheint ihm das Bild gar nicht so schlecht zu gefallen.
Nach der Veröffentlichung damals, wurde die Fotografien gleich entlassen, da zu wenig mit Photoshop gearbeitet worden sei. Doch leider hat sie auch dieses Bild geschossen. Sie wird flyMIK einfach immer aus dem Weg gehen, damit er sie nicht ein zweites Mal kritisieren kann.
Auch hier muss der Jubilar wieder zum Stift greifen und seine mathematischen Fähigkeiten werden unter Beweis gestellt. Kritische Juroren kontrollieren ihn, bevor sie ihn laufen lassen.  Weiterlesen

Cacherferien in D-F-L-B-NL-D

(An alle Geocacher: Dieser Bericht kann Spoilerbilder enthalten)

Endlich waren sie da, die lang ersehnten Sommerferien. Die hatten wir nun wirklich nötig nach dem  1000er Jubiläumscache (Hängebrücke Trin-Kein schneller FTF) GC3N95R  

Wohin geht’s denn? Hm… das wussten wir bis kurz vorher auch nicht so genau. Zwar hatten wir einige mögliche Destinationen ins Auge gefasst, doch irgendwie konnten wir uns nicht entscheiden.  Also haben wir uns erst einen Tag vor der Abreise definitiv auf eine ungefähre Route geeinigt. Zwei Stationen waren fix, alle anderen werden sich dann schon ergeben wenn wir erst mal gestartet sind.

30.6.12
Ein Tag nach unserem 1000er gings also los. Es daruerte zwar bis etwa 17:00 bis wir alles erledigt hatten und endlich starten konnten. Damit wir nicht verhungern, haben wir als Startproviant den superleckerfeinen Zopf von Hedi mit genommen…mhhh… 

In Münchwilen (AG) haben wir das erste Päuschen gemacht und nach einem feinen Essen unser Nachtlager in einem romantischen Wäldchen an einer Lichtung aufgeschlagen. Der volle Mond schaute auf uns hinab, es blitzte und donnerte von links und rechts und der Regen prasselte auf das Dach des Loslachenbusses.   Weiterlesen