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Grand Tours Weekend: Einsiedeln,Tellskapelle, Entlebuch, Emmental, Bern, Jungfraujoch

An diesem Wochenende (3./4.September 2016) hatten wir einiges auf dem Programm. Erst mal war der SG/FL/GR-Geocaching Stammtisch am Freitagabend im Rosenhügel. Und so konnten wir unsere Reise erst am Samstagmorgen antreten.

Um 8:30 Uhr starteten wir mit unserem Büssli in Richtung Einsiedeln. Erst vor ein paar Wochen waren wir hier und jetzt verschlug uns ein Grand Tours Cache wieder an diesen Ort.
Doch Silvia ging es irgendwie nicht so gut an diesem Morgen. Aber nur vom Zuhauserumsitzen wird’s wohl auch nicht besser. Die Aufgaben des Caches konnten wir mit etwas Raten und Pröbeln einigermassen lösen und fanden die Box auf Anhieb, obwohl die Koords uns an einen etwas anderen Ort geschickt hätten. Manchmal hilft es, wenn man das Navi verkehrtherum hält und dies erst nach dem Fund bemerkt.

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Nach dem Fund stellte Silvia Antonio vor die Wahl: „Entweder, suchen wir eine Apotheke und kaufen da irgendetwas gegen Kopfweh, Müdigkeit und Übelkeit oder wir setzten uns in die Konditorei und vertilgen das Unwohlsein mit etwas Süssem!“ Die zweite Wahl schien uns gesünder und angenehmer zu sein und so wählte Antonio diese Variante.
Um hier mal nicht falsche Gerüchte zu verbreiten: Silvia ist nicht schwanger, sie ist halt einfach immer so…

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Die Zigerkrapfe und der Lattemacchiato hatten ihren Dienst getan und so war Silvia wieder fit.
Also konnte die Reise weitergehen und zwar zur Tellskapelle, denn dort war der nächste Cache, den wir auf dem Programm hatten. Auf dem Parkplatz angekommen, bestaunten wir erst mal das rassige Gefährt mit der Nr. SG 1.

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Während des Abstiegs zur Kapelle wurden wir mit einem Glockenspiel begrüsst. Die Tellgeschichte, welche in vier grossen Bilder das Innere der Kapelle zierten, waren so interessant, dass Silvia kaum loszureissen war. Da hätte sie wohl den ganzen Tag zwischen den Gitterstäben durchstarren können und noch immer neue Details entdeckt.

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Aber eigentlich waren wir wegen einer anderen Mission hier und so spazierten wir nach dem Lösen der Aufgabe zur Tellsplatte. Auf dem Weg konnte auch Antonio sich noch etwas austoben. Erst mit einer Klettereinlage, dann mit der schwarzen, süssen Katze, die unseren Weg kreuzte.

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Weiter ging’s ins Entlebuch. Doch zuerst mussten wir noch etwas in den Magen bekommen. Auf dem Herrenklo wurde Antonio von einer Dame begrüsst, na so was aber auch…

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Als wir den nächsten Cache anvisiert hatten, wurde uns bewusst, dass wir hier eine Weile unterwegs sein würden und so packten wir eine Flasche Valserwasser und marschierten los.

Bisher hatten wir nicht gewusst, dass hier ein Moorgebiet ist, in welchem Moor für Schlammbäder abgebaut wird. Also lernten wir auch noch was auf dem Weg.

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Wir genossen die schöne Natur und schon bald standen wir fast zuoberst. Ob wir das rumliegende Velo klauen könnten um wieder ins Tal zu gelangen? Jaja, wir merkten, dass wache Ohren dieses Gespräch mitverfolgten. Und so setzten wir uns zur Besitzerin aufs Bänkli.

Nachdem auch der Cache auf dem Gipfel noch gefunden worden war, rannten wir quer den Berg hinunter zum Auto. Der Muskelkater meldete sich erst am folgenden Tag.

Das nächste Ziel lag im Emmental, doch die Schaukäserei hatte bereits Feierabend und so suchten wir nur den Cache.

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Viel Zeit blieb uns eh nicht mehr, denn eigentlich wollten wir noch nach Bern. Und das machten wir auch. Angekommen in der Hauptstadt plagte uns ein Hüngerchen, welches uns geradeswegs ins Alte Tramdepot führte. Dort wurden wir lecker verköstigt, so dass wir um 21:45 Uhr die Altstadtrunde in Angriff nehmen konnten. Einfach immer wieder ein Besuch Wert!
Bei einem Schlummertrunk rechneten unsere müden Hirnzellen an den Zahlen rum und irgendwann kamen wir auf ein plausibles Resultat. Erstaunlicherweise war der Cache dann auch wirklich dort.

Nächste Frage: Wo übernachten wir. Ja, so um 23:15 Uhr darf man sich diese Frage schon langsam stellen. Und so gaben wir das nächste Ziel ins Navi ein und fuhren so lange weiter, bis sich ein geeignetes Plätzli zeigte.

Am Sonntagmorgen fuhren wir nach einem teuren Frühstück am Thuner Bahnhof nach Lauterbrunnen. Silvia bekommt gleich wieder Bauchweh, wenn sie drandenkt, was dort im Parkhaus passiert ist. Aber die Parkplätze hätten nun wirklich nicht so eng sein müssen…Immerhin ist kein sichtbarer Schaden entstanden…und wenn das Kästchen auf Anhieb aufgegangen wäre, dann hätte sie die Seitentüre gar nicht erst öffnen müssen…

Sie spendierte dann um das Gewissen zu beruhigen die Tickets um auf die kleine Scheidegg zu reisen.
So viele Toueristen aus allen möglichen Ländern und das schon am Morgen früh und die waren schon wieder auf dem Runterweg. Wahnsinn!

Oben angekommen schlichen wir uns vom Getummel weg und genossen die wunderbare Aussicht auf die grandiosen Gletscher und die Eigernordwand. Die Aufgaben für den Cache waren hier einfach und so wanderten wir schon bald wieder nach unten. Auf der Wengeneralp warteten wir auf unseren Zug.

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Unten angekommen spazierten wir durch Lauterbrunnen, einerseits um ein paar Caches zu finden, andererseits auf der Suche nach etwas Essbarem. Beides konnten wir finden.

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Nun war unsere Mission für dieses Wochenende erfüllt. Bloss, wie kommen wir möglichst staufrei nach Hause? -Auf dem Susten war alles wieder in Ordnung, nur vor der Schöllenenschlucht stand eine Ampel, die schon ganz schön lange Autoschlangen provozierte. Aber auch danach über den Oberalp ging alles flott voran.

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Auch der Oberalp machte keine Probleme und so kamen wir zügig nach Hause. Das Wetter war uns ebenfalls gnädig gestimmt, denn erst auf den genannten Pässen regnete es ein wenig, was uns ja nicht weiter störte.

Ein erlebnisreiches schönes Wochenende war wieder vorüber. Mal sehen, wohin das nächste uns verschlägt.

Osternwochenende 2015 – Monopoly Bonus u.a.

Eigentlich dachten wir, der Wetterfrosch hätte schlechtes Wetter für den Karfreitag angekündigt,  doch dafür schien die Sonne reichlich fest. Fast ein wenig überfordert vom spontan schönen Wetter, überlegten wir, was wir nun unternehmen wollen.
Natürlich war auch der Rest des verlängerten Wochenendes noch nicht geplant, dafür sind wir viel zu spontan und zu wenig planungsfreudig.

Oster Wochenende 2015

Ein Termin war fix und das war der FL/SG/GR Stammtisch für welchen wir uns bereits angemeldet hatten. Alles andere war noch offen.
Aufgrund der miserablen Wetterprognosen haben wir sogar schon eine TGV Fahrt nach Paris oder ein Kurztrip nach Wien ins Auge gefasst, doch das war nichts-Ausgebucht oder zu teuer…
Also sassen wir immer noch ratlos überfordert im schönen Wetter. Ein Besuch beim Göttibueb wär doch noch was. Schliesslich grinzte uns der bereitgestellte Smartisosterhase schon lange aus seinem Nestchen entgegen. Trotz des vermuteten Staus in den Süden, wagten wir uns auf die Strasse und konnten die stehenden Autos sogar geschickt umfahren.
Leider war der Göttibueb nicht zu Hause, aber was machte das schon. Ein Nestchen muss ja sowieso versteckt sein und so zogen wir nach dem Verstecken im Garten wieder ab.

Nun musste aber wirklich langsam ein Plan für die nächsten Tage her. Eins war schon mal klar: Aufs Wetter war kein Verlass! Trotzdem googelten wir die Wetterprognosen in allen vier  Himmelrichtungen durch.

Plötzlich viel uns ein, dass wir den Monopolybonus noch zu holen hätten. Also bildete dieser Oster wochenendden Mittelpunkt unserer Reise um welchen dann herumgeplant werden konnte. Warum eigentlich immer planen??? Mit ein paar Optionen im Kopf begaben wir uns erst mal an den Event. – Vielleicht ist hier noch kurz zu sagen, dass wir nach dem Göttibuebbesuch noch ein wenig die Gegend unsicher machten und ein paar Ideen ausheckten um was neues zu verstecken….mehr dazu verraten wir aber nicht. – Am Event trafen wir bekannte, aber auch uns bis anhin unbekannte Cacher. Der Abend war gemütlich und wir tauschen interessante Erlebnisse aus. Kurz vor dem Rauswurf, machen wir uns auf den Nachhauseweg.

FL SG GR Stammtisch Geocache

Am Samstagmorgen regnete es erwartungsgemäss und so schwangen wir uns ins Auto und düsten auf direktem Weg nach Morges am Genfersee. Dort statteten wir Papi und Daniela einen Überraschungsbesuch ab. Dann ging’s wieder zurück nach Bern. Im Westside hatten wir ein Zimmer gebucht und so genehmigten wir uns nach dem Einchecken gleich ein gemütliches Bad im Bernaqua…gemüüüütlich…tat richtig gut…Entspannung pur… …Als dann der Hunger kam, stillten wir diesen mit einem leckeren Kalbssteak, Kartoffelgratin und Gemüse, dazu ein Gläschen Wein …mhhhhh, war das fein!
Zur Verdauung noch ein Cache gefällig?- Fast! Wir begannen mit dem Suchen der Bilder des Questside- Mysteries, doch die Aussenstationen liessen wir nach einem kurzen Versuch nach Draussen bleiben. Der stürmische, kalte Wind trieb uns schnell wieder in die Wärme….brrrr….
Wir erkundeten das verwinkelte Gebäude also von innen, bis zur letzten Ecke haben wir nun alles des faszinierenden Bauwerks unter die Lupe genommen.

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