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Amerikatrip 2014 RT66 und viele Geocaches

Vor knapp einem Jahr kam flyMik an einen unserer Regelmässigen Donnerstags-Hocks und erzählte von Amerika. Dort gäbe es einen Geocachingtrail mit 1300 Caches.  Er würde den gerne machen: “ Wer kommt mit?“ Hm….es herrschte ein wenig Skepsis… So viele Geocaches an einem Tag?- Es wurde diskutiert, erklärt und überlegt.  Irgendwie gefiel uns der Gedanke „Amerika“ zumal wir schon ein Jahr vorher mal ins Auge gefasst hatten dort hinzureisen, diese Pläne aber wieder verworfen hatten. Einige Wochen später kam ein anderer Trail auf der Route 66 zur Sprache, der es uns dann gleich angetan hatte.  Die Route 66 wollte Antonio sowieso mal besuchen und so wären ja zwei Fliegen auf einen Schlag getroffen. Unsere Entscheidung war also gefallen: Wir reisen diesen Sommer in die USA.  DSC04788-003 Da wir nicht besondere Organisationstalente sind, zögerten wir immer alles ein wenig hinaus. Doch mit Hilfe des Reisebüros konnten wir dann im Herbst mit der Planung beginnen. Erst mal wurde sehr grob geplant. Die Feinplanung erfolgte erst in der letzten Woche vor Abflug (mal wieder typisch) 

Freitag, 11.7.2014 Zürich –> Philadelphia –> Los Angeles
Endlich war es so weit. Morgens um 4:30 Uhr fuhren wir in Richtung Zürich los.

Gleich gehts los enge angelegenheit über den wolken

Um 10:40 Uhr sassen wir im Flugzeug, welches mit ca. 30 Min. Verspätung startete, dies aber locker wieder aufholte, so dass wir überpünktlich in Philadelphia ankamen. Dort mussten wir umsteigen. Ein wenig nervös waren wir schon: Kommen wir problemlos durch die Passkontrolle? Verstehen wir die Fragen alle, die uns dort gestellt werden? Schaffen wir es auf den zwei Stunden später abfliegenden Anschlussflug? Ist unser Gepäck, welches wir selber abholen und wieder aufgeben müssen, da?

amerika  Philadelphia

In der Passkontrolle wurde der Typ vor uns auf dem Foto seines Passes nicht erkannt. Man schaute ihn an, verglich mit dem Pass, schaute wieder zu ihm, dann wurde studiert…. oha, dachten wir, hoffentlich passiert uns das nicht.  Doch entgegen all unseren nervösen Gedanken, klappte alles wie am Schnürchen und schon sassen wir im nächsten Flieger, der aber nicht starten wollte, da es erst Wetterprobleme gab und dann zu viel Flugverkehr hatte als dass er hätte starten können. Nach einer Stunde (im Flugzeugsstau, da standen etwa 5 Flugzeuge) hob der Vogel der US Airways ab in die Lüfte.  Nach ca. 15 Stunden Flugreise kamen wir in Los Angeles an. Dort warteten wir mal eine Weile auf den Shuttle, der uns dann nach ca.40 min. abgeholt und ins Hotel gebracht hat, wo wir uns todmüde aufs Bett fallen liessen und gleich einschliefen.

Natürlich nicht unser Taxi Los Angeles Hotel

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Bunker – und Höhlensuche nach dem Freitag dem 13.

Als wir gestern Abend mitten am „Freitag der 13. vs. Vollmond“ Event (GC554ZDs) waren, kam ein neuer Cache von ady73 raus, (Balmenhöhle GC56X7J ) er sass gemütlich am Nebentisch und liess sich nichts anmerken! MeinHandy war auf lautlos geschaltet (welch Seltenheit), sodass ich es nicht realisierte. Irgendwann hörte ich Sprüche wie: hey loslachen… immer noch hier? hey was ist denn los mit loslachen? u.s.w.
Ohhh… daraufhin schaute ich auf’s iPhönli und subito war alles klar.
Nun ja, als Eventorganisator kann man den Platz nicht einfach so verlassen, denn es machte gerade super Spass wie man an den Bilden vielleicht sehen kann.
Dazu kommt noch das Glück, dass alle, aber wirklich alle „potenziellen“ FTF Jäger auch am Event waren, sodass loslachen.ch etwas entspannter sein konnte.

Tod kommt selten allein Fam. Jocker loslachen grusel Die Maske Die aus dem Vergangenheit Knoblauch vs Sensenmann Frau

Doch als ich heute Morgen um 07:04 die Augen öffnete war es aus mit der Entspannung und ich war hellwach! Blick auf das Listing, oh… noch kein Log? OK,  jetzt ging alles wie der Blitz.

Einen schnellen Kaffee, ein Müasli, zähneputzen und ein schüches: „Tschüss Schatz, ii gon go käscha.“ Das Ganze dauerte nur 13 Minuten und schon war ich unterwegs.
Der mögliche Parkplatz war noch leer, so packte ich das Nötigste und machte mich auf zur Balmenhöhle. Balmenhöhle
Beim Wegpunkt einen Trampelpfad gefunden und mit diesem die Höhenmeter abgegrast, doch immer wieder verlor ich diesen.
Als ich an einem verdächtigen Fels angekommen war, umrundete ich diesen um die T-Wertung auf 4,5 zu erhöhen.
Na ja… der 0 Punkt war immer wieder da wo ich stand! Also nicht auf dem Felsen sondern eben darunter.
Die Koordinaten tanzten dann wieder ein bisschen. Oh…menno…. 
Bei der nächsten Umrundung versuchte ich den anderen Felsen anzusteuern und… den möglichen Eingang schon von Weitem gesehen!
Oben angekommen staunte ich nicht schlecht wie gross diese Balmenhöhle ist.
Ja, ich schaute diese zuerst an und erst dann suchte ich das Büxli, wobei suchen das falsche Wort ist, ich hatte Glück und hielt es subito in der Hand… wenn das nur immer so wäre…
Dann stieg die Spannung… Büxli auf, Logbuch raus, von vorne und von hinten genau angeschaut, es ist noch unbeschrieben… yeahhh FTF am Morgen früh, das freut den FTF Jäger. 
Ich hab mich dann am Eingang hingesetzt und genoss die mystische Waldstimmung, verpflegte mich mit einem Balisto und nach einer Stunde machte ich mich wieder auf den Rückweg. 

OK, das stimmt so nur zum Teil, da mein Schatz bestimmt noch am Schlafen ist, beschloss ich eine Gegend zu inspizieren, welche ich schon lange ins Auge gefasst hatte, denn ich vermutete da eine Höhle oder einen tiefen Felsspalt.

Gesagt getan, ich stellte mein Auto auf einen Parkplatz und marschierte aufwärts.
Ich war mir nicht sicher ob ich bald privates Grundstück betreten würde.
Da kam mir ein älteres Pärchen entgegen und ich fragte sie ganz direkt über alles was ich wissen wollte aus.
Beim Haus angekommen suchte ich erst mal einen Weg drumherum, doch da war nichts, also mitten durch.
Was ich dann sah, liess mein Cacherherz etwas höher schlagen. Eine Bunkertür, das hab ich Bunkereingangjetzt gar nicht erwartet hier! Ist ja klar was jetzt kommt oder? Genau, auf diese zugelaufen und mal den Versuch gewagt die Türfalle zu betätigen und….
Sche…… die ist ja offen!!! Leck Bobby… in diesem Moment ist mein Puls so was von  in die Höhe geschnellt… Also rein in den Bunker und ich staunte nicht schlecht wie gross der ist.
Das Staunen steigerte sich noch als ich den Seitengang entdeckte, bei welchem sich am Ende eine Leiter befand! Meine Taschenlampe schien beinahe ins Unendliche, das geht ja weit nach oben.
Die Leiter war nass und ich zählte 60 Sprossen bis ich ganz oben war, meine Gedanken waren am Rotieren, was ich hier alles machen könnte um einen coolen Multi- oder Fragezeichen Cache zusammenzustellen.
Auf der obersten Etage angekommen musste ich erst mal verschnaufen, dann auch hier wieder alles inspiziert, toll, einfach nur hammercool.
Da geht es nochmals einige Sprossen hoch und weiter zu einer kleinem Tür/ Fenster.
Ich hab dann was gemacht, das ich fast bereut hätte, ich bin da raus gekrochen, hab mich vor die Schützenstellung gesetzt und die tolle Aussicht genossen.
Dann musste ich natürlich wieder zurück, denn rundherum nur Felsen.
Jaja… ich konnte mich fast nicht mehr in die Öffnung zurückziehen! Zum Glück nur fast… sonst könntest du das hier jetzt nicht lesen.
Als ich wieder drin war, schaute ich mich nochmals um und machte mich wieder auf den Weg nach unten und dann raus.
1’0000 Gedanken wo was hinkommen könnte und wo und wie der Final sein würde.

Wenn du denkst das wäre es gewesen, dann täuscht du dich. OK Bunkermässig schon, doch ich schaute mich dann nach Felsspalten und Löcher um.

Ich ging das enge Tal hoch und sah sehr interessante Felskombinationen, bei welchen ich gerne ein Cache  verstecken würde, doch vorerst geht es noch weiter hoch. Eine wilde Gegend, richtig schön, einfach ein bisschen steil.

Bergbau In der Grube
Dann sah ich ein Loch im Fels, als ich dann endlich da oben angekommen war, staunte ich schon wieder, das scheint eine kleine Bergbaugrube gewesen zu sein, etwa 15-20 Meter tief und ca. 6 Meter breit. Sooo cool.

Nachdem auch hier alles genaustens unter die Lupe genommen wurde, ging’s natürlich noch weiter hoch! Man weiss ja nie ob es noch mehr gibt. Nun ja, ich war dann noch etwa 2 Stunden unterwegs und folgte einer Spur, die mich in eine Sackgasse führte. Das blöde war nur, dass ich zur Sackgasse runtergegangen bin und musste alles wieder rauf damit ich dann bei der richtigen Schneise wieder runter Richtung Ausgangspunkt gehen oder besser gesagt rutschen konnte.

Auf dem Rückwerg dann noch eine kleine aber feine Höhle gefunden und beschlossen, dass hier ein Cache oder ein Finale hinkommen muss.
Glücklich und euphorisch ging es Talwärts am Haus vorbei. Wobei ich mich dort nach dem Besitzer umschaute. Dieser war schnell ausgemacht und wir kamen ins Gespräch. Ich wollte wissen wie das so ist mit dem betreten des Grundstücks und schnell war klar… man darf, aber  es soll nicht überhand nehmen.
Natürlich sprach ich ihn wegen Geocaching an und er kannte es, wollte aber keinen neuen hier haben, denn es gab schon mal einen hier.
Tja… nun ist loslachen ein bisschen traurig, doch das war schnell vergessen, denn es war trotz Absage ein toller, unvergesslicher Tag, genau wie es manchmal sein muss.

 Bis zum nächsten Erlebnis

Geocaching und Geburtstagsfeier (120er=2×60)

An diesem Wochenende haben wir einiges vor.
Wir sind am Samstagabend zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Da der Weg dorthin aber sehr weit ist, lassen wir es uns nicht entgehen, auf dem Weg noch ein paar Geocaches aufzusammeln. Naja, aufsammeln kann man dem zwar nicht sagen. Es sind nämlich nicht irgendwelche Caches, sondern solche, der Monopolyserie.

Nun aber Schritt für Schritt:
8.3.2013
Nach der Arbeit machen wir uns auf den Weg. Schnell alles zusammenpacken, was wir für das Wochenende brauchen, und schon kanns los gehen. Da wir Hunger haben, fahren wir als erstes den Coop Pronto in Landquart an und decken uns dort mit frischem Brot, Salami und Bündnerfleisch ein. Während der Fahrt nach St. Gallen, wo uns der erste geplante Cache erwartet, machen wir uns leckere Sandwiches. Dann noch einen Kaffe Latte und nicht mehr lange geht’s bis wir an unserem ersten Ziel ankommen.
Wir suchen ein geeignetes Plätzchen für unser Cachmobil und machen uns, vom Navi geführt, auf in Richtung Cache. Wir werden durch schöne Gässchen geführt, bevor wir am erwarteten Platz eintreffen.

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Angekommen am Nullkoordinaten ist schnell klar wo das Dösli sein muss. Beide greifen wir hinein, der eine von der einen, der andere von der anderen Seite und was ertasten wir? Genau! Gegenseitig unsere Hände.  Nach einem Schmunzeln ziehen wir beide unsere Hände wieder aus dem Versteck und in Loslachenmanns Hand zeigt sich das gesuchte Teil (GC42KE3). Nach kurzem Umherschauen, ist auch klar, wo wir loggen werden: Bei einer Schale und einem Multivitaminsaft im nahegelegenen Café.

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Langsam häufen sich die Leute auf dem Platz und wir merken, wie viel Glück wir hatten, als wir am Suchen gewesen waren. Doch jetzt muss das Ding wieder an seinen Platz gebracht werden. Ein Momentchen Geduld brauchen wir, bis Loslachenmann sich wieder in die Verstecknähe wagt. Erst auf dem Rückweg merken wir, dass uns doch jemand beobachtet hat, aber so wie’s aussieht, scheinen sie zur vertrauten Spezies zu gehören    Weiterlesen