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Calanda zum Zweiten

Jetzt waren wir doch vor zwei Wochen erst grad auf dem Haldensteiner Calanda und jetzt kommt schon auf dem Felsberger Calanda (GC7Y9TM) ein Döschen raus. Hmmm….da gibt’s wohl nichts anderes, als den halt auch noch zu besteigen. Für Silvia ist der „richtige“ Calanda sowieso dieser. 
Und ein neues Büxli haben wir auch noch in einem Stollen verloren 😉
Doch von Anfang an…  Weiterlesen

Krebs oder Calanda?


Nun ist sie gekommen, die Woche 38.
Am Dienstag stand der erste „Einjahresuntersuch“ an. Dies ist eine etwas grössere Angelegenheit als die dreimonatigen Kontrollen. Man bekommt da eine ganz schöne Portion an diversen Strahlen ab.
Das Resultat der Untersuchung stand am Donnerstag auf dem Programm und am Samstag sollte der Berg vor unserer Nase fällig sein, der Calanda mit seinen 2805 m ü.M.

Ob alle unsere Hoffnungen, Termine und Wünsche in Erfüllung gegangen sind, und ob wir es noch rechtzeitig zum vereinbarten mini Beiz dini Beiz Abendessen geschafft haben?
All dies und noch viel mehr wirst du in diesem Bericht erfahren.  Weiterlesen

Sommerferien 2016, Schweiz – Deutschland – Frankreich – Luxemburg – Belgien – Niederlande

Sommerferien 2016 mit dem Motto:
Allerlei ( Lost Place, alte Caches, FTF, Hochzeit, Geburtstag, Grand Tours,…und einfach mal auf uns zukommen lassen )

SOMMER-2016

8.7.16 Freitag (Trimmis (CH) – Gruibingen (D))

Heute wollen wir losfahren, ab in die Ferien. Silvia hat alles bereitgemacht, während Antonio noch seinen letzten Arbeitstag vor den Ferien beendet hat.

Um ca.15:30 Uhr starteten wir unsere Reise in Richtung Deutschland mit dem Ziel am nächsten Tag in der Nähe von Stuttgart anzukommen um an der Hochzeit von Silvias Cousine dabei zu sein.

Auf dem Weg haben wir noch eine SIM- Karte gekauft, damit wir uns das Internet in Deutschland auch leisten können. Im McCafe installierten wir das Teil am I Pad, was für uns Laien gar nicht so einfach war… und weiter ging die Reise.

In Gruibingen haben wir uns auf einem Campingplatz Winkelbachtal (20.- Euro) niedergelassen wo es  ein spezial WC für Mama und Kind gibt 🙂
Schon bald haben wir dann leckere Maultaschen und ein Schnipo verdrückt, Horst, der Campingpesitzer, hat uns noch ein paar Geocaches empfohlen, die wir gleich nach dem Essen gesucht haben 19 Uhr Stammtischdösle GC567Q7  Ein paar leuchtende Glühwürmchen haben uns jeweils etwas Licht gegeben. Das war echt amüsant, zumal wir noch nie so viele von diesen kleinen Tierchen gesehen haben, zumindest Silvia nicht.
Anschliessend haben wir es uns in unserem neuen Büssli bequem gemacht.

WC für gross und klein Schnipo und Maultaschen Unser neues Zuhause

9.7.16 Samstag (Gruibingen (D) – Leinfelden (D))

Gemütlich kochten wir uns einen Kaffee und assen Müesli in unserem vielseitigen Mobil, dann machten wir uns chic und begaben uns auf den Weg zur Hochzeit.

Vor der Kirche waren bereits einige Gäste besammelt. Wir gesellten uns dazu und kannten zum Glück ein paar Verwandte. Das Brautpaar kam auch schon bald und so konnte Silvia ihre Cousine endlich mal wieder in die Arme schliessen.

In der Kirche waren dann so viele Familien, dass die Trauung immer wieder mit einem Schmunzeln bereichert wurde, weil eines der Kinder die Aufmerksamkeit auf sich zog. Auch die anschliessende Taufe verlief etwas speziell, denn eines der beiden Kinder legte nicht so grossen Wert darauf mit dem heiligen Wasser bespritzt zu werden.

Im Grossen und Ganzen haben es dann aber doch alle gut überstanden. Vor der Kirche wurden ein paar Fotos geknipst bevor es weiter in den Rotwildpark in Stuttgart ging, in welchem die Feier stattfand. Natürlich legten wir auf dem Weg zum Bärenschlössle erst mal einen kleinen Umweg ein um noch eine Dose zu suchen, bevor alle Gäste ankamen.

Sonntagscacher Hochzeitsessen Bärenschlössle

Das Essen, die Gesellschaft, die Rede des Bräutigams und auch die ganze Umgebung waren wirklich toll. Essen gab es so reichlich und es war so gut, dass wir zwischendurch mal abschleichen mussten, um einen Geocache-Verdauungsspaziergang einzulegen, damit wieder was in unseren Bäuchen platz hat.

Nach der Feier verschoben wir uns zu Silvias Onkel um dort im kleinen Rahmen weiterzuplaudern. Wir mit unserem Mobil und der andere Onkel mit dem Wohnmobil suchten uns ein Plätzchen ganz in der Nähe, so dass wir dann am späteren Abend ohne grosse Umstände in unsere Betten hüpfen konnten.

10.7.16 (Leinfelden (D) – Markgröningen (D))

Am nächsten Morgen gab’s ein leckeres Frühstück beim Onkel und später kamen dann die frisch Vermählten mit den beiden Kindern dazu. Kurz vor dem Mittag traten wir die Weiterreise an und verabschiedeten uns.

Nächstes Ziel: Ein alter Geocache nördlich von Stuttgart irgendwo Triangle GCB37  vom 03.Jun.2001. Den mussten wir uns erst verdienen. Wir kämpften mit aller Gewalt gegen Bremsen und Zecken an, bis wir schlussendlich die Dose aus ihrem alten Versteck heben durften. Sogar das alte Originallogbuch war da und noch nicht mal voll. Wenn das nicht ein Geocacherherz höher schlagen lässt... Weiterlesen

Geocaching, der steile Weg zum kleinen Bergsee

Vor langer, langer Zeit wollten wir diesen Geochache „  Der steile Weg zum kleinen Bergsee“ (GCPM47) schon unter die Füsse nehmen, doch irgendwie gab’s trotz des nahen Wohnorts immer wieder einen Grund die Tour hinauszuschieben. Wir geben zu, ein wenig Angst hatten wir auch, weil man uns erzählte, wie weit es bis zum Seelein ist. 
Heute gab es dann keine Ausrede mehr. Wir sattelten unsere E-Bikes, die uns ein wenig Unterstützung boten und fuhren bis zum Artimi hoch. Pause im ArtimiDort lagerten wir die Drahtesel zwischen und machten uns auf den Weg zum Dorf Spundätscha. Hier wurden die Höhenmeter abgelesen und es wurde gerechnet bzw. notiert. Phu…..ganz schön weit… aber da müssen wir durch. Das Kaffeeangebot eines Dorfbewohners schlugen wir aus Zeitgründen aus und stiegen den steilen Pfad nach oben. Eine Höhenlinie nach der anderen wurde geschnätzelt.

spundätscha

Nach einem zünftigen Energieverbrauch kamen wir dann beim Zwischenziel an. Dort begann es zu tröpfeln.

Dunkle Wolken

Oha….müssen wir umdrehen? War die ganze Anstrengung um sonst? Erst mal stärkten wir uns mit einem Balisto und entschieden dann doch weiter zu gehen. Die Höhenlinien liessen wir hinter uns, auf dem Grat wanderten wir bis zum Seelein. Endlich geschafft.  

Silvia und Antonio Saysersee Silvia Rieder

Wir waren so froh, endlich da zu sein. Ein angenehm kühles Lüftchen zog uns um die Ohren. Das Feuer der letzten Seebesucher rochen wir schon von weitem und sahen es nun auch. Die wenigen Schneefelder, die noch übrig waren, hatten einen roten Saharasandüberzug.

Saharasandüberzug

Im See sahen wir so viele sich paarende Frösche,  wie wir es noch nie zuvor zu Gesicht bekommen hatten. Auch eine solche Anzahl an Molchen schon einmal gesehen zu haben konnten wir uns beide nicht erinnern. 

Rechts oben das Kreuz, welches uns demonstrierte, wie hoch wir uns hinaufgekämpft hatten.
Nach diesen idyllischen Momenten des Staunens, schweiften unsere Gedanken wieder zurück in die Realität.
Wegen dem Cache waren wir überhaupt hier hin gekommen, an diesen wunderschönen Platz. Wo ist er nun? 
Am Seerand entlang schritten wir zu dem Fels, der das Versteck bald frei gab. Glücklich und zufrieden trugen wir unsere Namen ins Logbuch.  Gehofft hatten wir, dass unter den Tauschgegenständen eine oder zwei Servelats liegen, die wir auf dem noch immer brennenden Feuer hätten brutzeln können,doch da wurden wir leider enttäuscht. 
Mit dem Bisschen Energie, das wir noch hatten, schleppten wir uns zum Gierenspitz hinauf, dessen Namen wir erst aus dem Gipfelbuch erfuhren. Dort tankten wir unseren Energiemangel wieder auf. Genossen noch kurz die Aussicht und flohen dann vor der grossen dunklen Wolke, die bedrohlich Nahe auf uns zu glitt.

Gierenspitz Richtung Chur Bündner Oberland Rheintal Weitsicht Der Grat

Schnellen Schrittes eilten wir nach Stams. Der Regen konnte uns nicht einholen, worüber wir nicht unglücklich waren.
Calandabräu Im Bergrestaurant füllten wir unser herausgeschwitzter Flüssigkeitsgehalt mit einem Calanda Bräu und einem Shorley auf.  Dann spazierten wir auf der Strasse zum Artimi hinunter, wo unsere Bikes in der brütenden Hitze brav auf uns warteten.

Nun durften wir nach unten düsen und somit den Akku der Räder wieder ein wenig auffüllen. Mit dem überqueren der Höhenlinien, in umgekehrter Richtung diesmal, spürten wir die Zunahme der drückenden Sonneneinstrahlung.
Zu Hause angekommen freuten wir uns erst mal auf eine erfrischende, kühle Dusche, die wir uns wohl auch verdient hatten. Und dann gab’s leckeres Essen. 

Ein fantastischen Ort, der uns ohne Geocaching wohl für immer verborgen geblieben wäre.