Erster CITO in Graubünden: CHUR

 Was bedeutet CITO?
“Cache In – Trash Out” also “Cache/Dose rein, Müll raus” und ist ein weltweit verbreiteter Event-Cache.
Gemeint ist damit, dass man den Müll, der leider oft in der Natur zurückgelassen wird, und über den man beim Geocaching häufig stolpert, einsammelt und umweltgerecht entsorgt.

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Chur hat seinen ersten CITO
Schon seit Längerem wollten wir in der Stadt Chur als Dank dafür, dass wir dort Caches verstecken dürfen, einen CITO organisieren. Dies gestaltete sich gar nicht so einfach, daher dauerte es eine Weile, bis alles organisiert werden konnte.

Termin: Samstag, 17. September 2016
Anmeldung bis: Mittwoch 14.September 2016 unter:
Geocache, erster CITO in Graubünden: CHUR

Aus organisatorischen Gründen muss die Stadt Chur bis zum Anmeldeschluss wissen, wie viele Personen am CITO teilnehmen (BITTE BEI DER ANMELDUNG ANZAHL PERSONEN ANGEBEN).

Ein Mitarbeiter der Stadt Chur wird uns zur Seite stehen und nimmt den gesammelten Abfall am Schluss mitnehmen.

Ablauf:
08:30 Uhr: Zusammenkunft. Fassen der Abfallsäcke (werden zur Verfügung gestellt)
08:40 Uhr: Gruppenweise auf Sammeltour am Rheinufer entlang. (Wegstrecke: Haldenstein-Chur und ev. Chur-Felsberg)
11:15 Uhr: Rückkehr an die Ankerkoordinaten, verladen des Mülls.
11:15 Uhr: Logbucheintrag.
11:30 Uhr: Ende des Arbeitseinsatzes.
Ab 11:30 Uhr: Grillplausch.

Bitte nehmt folgende Sachen mit:
-Arbeitshandschuhe
-Gutes Schuhwerk
-Dem Wetter angepasste Kleidung (der Anlass wird bei jedem Wetter stattfinden)
-Ev. Müllgreifer wenn vorhanden
-Getränke für unterwegs
-Zeckenspray

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und jede Haftung wird abgelehnt.

Anmeldung erfolg nur unterGeocache, erster CITO in Graubünden: CHUR

loslachen

Sommerferien 2016, Schweiz – Deutschland – Frankreich – Luxemburg – Belgien – Niederlande

Sommerferien 2016 mit dem Motto:
Allerlei ( Lost Place, alte Caches, FTF, Hochzeit, Geburtstag, Grand Tours,…und einfach mal auf uns zukommen lassen )

SOMMER-2016

8.7.16 Freitag (Trimmis (CH) – Gruibingen (D))

Heute wollen wir losfahren, ab in die Ferien. Silvia hat alles bereitgemacht, während Antonio noch seinen letzten Arbeitstag vor den Ferien beendet hat.

Um ca.15:30 Uhr starteten wir unsere Reise in Richtung Deutschland mit dem Ziel am nächsten Tag in der Nähe von Stuttgart anzukommen um an der Hochzeit von Silvias Cousine dabei zu sein.

Auf dem Weg haben wir noch eine SIM- Karte gekauft, damit wir uns das Internet in Deutschland auch leisten können. Im McCafe installierten wir das Teil am I Pad, was für uns Laien gar nicht so einfach war… und weiter ging die Reise.

In Gruibingen haben wir uns auf einem Campingplatz Winkelbachtal (20.- Euro) niedergelassen wo es  ein spezial WC für Mama und Kind gibt 🙂
Schon bald haben wir dann leckere Maultaschen und ein Schnipo verdrückt, Horst, der Campingpesitzer, hat uns noch ein paar Geocaches empfohlen, die wir gleich nach dem Essen gesucht haben 19 Uhr Stammtischdösle GC567Q7  Ein paar leuchtende Glühwürmchen haben uns jeweils etwas Licht gegeben. Das war echt amüsant, zumal wir noch nie so viele von diesen kleinen Tierchen gesehen haben, zumindest Silvia nicht.
Anschliessend haben wir es uns in unserem neuen Büssli bequem gemacht.

WC für gross und klein Schnipo und Maultaschen Unser neues Zuhause

9.7.16 Samstag (Gruibingen (D) – Leinfelden (D))

Gemütlich kochten wir uns einen Kaffee und assen Müesli in unserem vielseitigen Mobil, dann machten wir uns chic und begaben uns auf den Weg zur Hochzeit.

Vor der Kirche waren bereits einige Gäste besammelt. Wir gesellten uns dazu und kannten zum Glück ein paar Verwandte. Das Brautpaar kam auch schon bald und so konnte Silvia ihre Cousine endlich mal wieder in die Arme schliessen.

In der Kirche waren dann so viele Familien, dass die Trauung immer wieder mit einem Schmunzeln bereichert wurde, weil eines der Kinder die Aufmerksamkeit auf sich zog. Auch die anschliessende Taufe verlief etwas speziell, denn eines der beiden Kinder legte nicht so grossen Wert darauf mit dem heiligen Wasser bespritzt zu werden.

Im Grossen und Ganzen haben es dann aber doch alle gut überstanden. Vor der Kirche wurden ein paar Fotos geknipst bevor es weiter in den Rotwildpark in Stuttgart ging, in welchem die Feier stattfand. Natürlich legten wir auf dem Weg zum Bärenschlössle erst mal einen kleinen Umweg ein um noch eine Dose zu suchen, bevor alle Gäste ankamen.

Sonntagscacher Hochzeitsessen Bärenschlössle

Das Essen, die Gesellschaft, die Rede des Bräutigams und auch die ganze Umgebung waren wirklich toll. Essen gab es so reichlich und es war so gut, dass wir zwischendurch mal abschleichen mussten, um einen Geocache-Verdauungsspaziergang einzulegen, damit wieder was in unseren Bäuchen platz hat.

Nach der Feier verschoben wir uns zu Silvias Onkel um dort im kleinen Rahmen weiterzuplaudern. Wir mit unserem Mobil und der andere Onkel mit dem Wohnmobil suchten uns ein Plätzchen ganz in der Nähe, so dass wir dann am späteren Abend ohne grosse Umstände in unsere Betten hüpfen konnten.

10.7.16 (Leinfelden (D) – Markgröningen (D))

Am nächsten Morgen gab’s ein leckeres Frühstück beim Onkel und später kamen dann die frisch Vermählten mit den beiden Kindern dazu. Kurz vor dem Mittag traten wir die Weiterreise an und verabschiedeten uns.

Nächstes Ziel: Ein alter Geocache nördlich von Stuttgart irgendwo Triangle GCB37  vom 03.Jun.2001. Den mussten wir uns erst verdienen. Wir kämpften mit aller Gewalt gegen Bremsen und Zecken an, bis wir schlussendlich die Dose aus ihrem alten Versteck heben durften. Sogar das alte Originallogbuch war da und noch nicht mal voll. Wenn das nicht ein Geocacherherz höher schlagen lässt... Weiterlesen

Die MT10 hat die 1000 voll

Was macht man nicht alles um sein Motorrad so schnell und gut wie möglich einzufahren?
Genau, man fährt möglichst viele schöne Passstrassen. Von denen haben wir ja bekanntlich sehr viele 🙂
Da es das Wetter nun gut mit uns meinte, nutzte ich “schon wieder” die Gelegenheit der 1000er Kilometergrenze näher zu rücken.
Mein Allerwertester schmerzt zwar immer noch leicht vom letzten Tüürli, doch was einen nicht umbringt, macht einen nur stärker 😉 In dem Sinne, Zähne zusammenbeissen und los.
Auch heute wieder 30°! Nein ich beklage mich nicht, ausser wenn ich an einer Ampel stehen muss und es einfach nicht grün werden will, ich werde dann rot vor lauter kochen.

Als ich zuhause noch kurz nachgeschaut habe, wo es denn auch noch den einen oder anderen Geocache zu holen gibt, staunte ich nicht schlecht als ich sah, dass ich den MoCache auf dem Flüelapass noch nicht hatte.
Der Pass passt mir auf jede n Fall 😉
Nachdem ich mich wieder in das Lederkombi gezwängt hatte, konnte es losgehen.
Zuerst natürlich wieder über die Lenzerheide um uns “aufzuwärmen”.
Ich hätte es aber lieber etwas kühler gehabt, denn die Höhenmeter halfen nur bedingt die Temperatur zu senken!
Fälschlicherweise bin ich dann Richtung Brienz-Lenz-Davos gefahren, denn eigentlich hatte ich mir unterwegs gedacht den Albulapass dieses mal von dieser Seite aus zu befahren, um ins Engadin zu kommen, und dann viel später über den Flüela zurück zu kommen, doch ich verpasste die Abzweigung.
Eigentlich sowas von egal 🙂
So konnte ich in Davos die Maschine volltanken und für mich gab’s wieder mal ein Rivella.
Nun wartete der Flüela. Dazu sag ich jetzt mal nichts, ein Motorradfahrer genießt und schweigt 🙂 Einzig was mich ein bisschen gestört hat, sind die Fussraster die etwas zu tief angebracht sind 😉 Immer diese Geräusche in den Kurven!
Oben angekommen war noch der Geocache fällig. Ein Griff und ich konnte mich ins Logbuch eintragen, bin immer noch erstaunt, dass ich den all die Jahre noch nicht geholt hatte.

Flüelapass der See.

Meinem Hinterteil geht es nicht schlecht, aber ich muss es nochmals erwähnen, die MT10 ist sehr straff eingestellt, ich bin der Meinung, dass meine alte Susi weicher war. Aber wie schon erwähnt, das passt mir sehr gut.
Nun, eigentlich sollte ich hier weitererzählen.
Nach dem Flüela gab es nur zwei Optionen, entweder rechts oder links. Rechts = kürzere Strecke, einmal links abgebogen gibt es kein zurück mehr und es wird länger gehen.
Willst du raten was ich gewählt habe?
Aber hallo… klarer Fall, es ging das ganze Unterengadin runter bis nach Martina, dann ein kurzes Stück durchs Österreich nach Italien über den Reschenpass 🙂
Ja klar, um so länger um so besser 🙂
Am Reschenpass dann wieder einen Geocachehalt gemacht. Ohne das Navi zu zücken wurde das Döschen aus seinem Versteck gezogen und schon war unser Name im Logbuch.
Natürlich gab es hier auch noch ein obligates Foto vom Kirchturm im See, auch wenn mir die MT10 besser gefällt, die Kombination macht es aus 🙂

Reschenpass mit MT10 Yamaha

Übrigens, bald ist die 1000er Grenze geknackt! Ich freu mich.
Nachdem ich das Schweizer Nationalgetränk ausgetrunken hatte, konnte es weiter gehen, müsste ja heute noch nachhause kommen 🙂
Dann war es so weit, ich war gespannt wie ein Regenwurm zwischen zwei Hühnern, ob ich die 1000 Kilometer an einer würdigen Stelle erreichen würde.
Wir wurden nicht enttäuscht, das Foto sagt wohl alles oder?

MT10 - Yamaha

Nun konnte ich also glücklich und erleichtert in Richtung Zuhause fahren.
Der Weg führte mich durchs Münstertal über den kurvenreichen Ofenpass. Auch dieser macht Spass ihn zu befahren.
Auf der anderen Seite in Zernez angekommen, stellte sich wieder die berühmte Frage, rechts oder links.
Nun dieses Mal wählte ich die kürzere Strecke, es ist ja Zeit mal nach Hause zu kommen, also rechts, um wieder über den Flüela zu kommen, einfach herrlich. 🙂
In Davos machte ich dann wieder einen Tankstopp, das selbe Fräulein bediente mich und ich sah ihre fragenden Blicke,”der war doch vor kurzem schon mal hier!” 😉
Selbstverständlich habe ich die Yamaha wieder über die Lenzerheide nachhause gebracht.
Tageskilometer 350 🙂
Total 1186 Kilometer.
Am Montag geht’s ab in die Werkstatt, nein, nicht weil etwas nicht funktioniert, der ersehnte erste Service wird gemacht.
Ob ich es dann etwas ruhiger angehen werde? Wir werden es ja sehen.
Es macht einfach nur Hammerspass, die verbaute Technik der Yamaha funktioniert bis jetzt einwandfrei.
Die TCS ( Traktionskontrollsystem) hab ich in den Stufen 2 und 3 getestet, an die Sufe 1 hab ich mich noch nicht getraut.
Über das Handling muss ich nicht viel sagen, es ist wie in Velo 🙂 man schmeisst die Maschine, ob bei engen wie auch bei weiten Kurvenkombinationen kinderleicht herum.
Die Federung ist ziemlich hart eingestellt, für mich passt das perfekt. Wie es dann mit Sozia sein wird weiss ich noch nicht.
Das ich mal ein Motorrad  mit einem Tempomat besitzen würde, hätte ich nie gedacht, doch ich muss ehrlich zugeben, es ist eine tolle Sache, gerade in einem Dorf oder ausserorts kann man die gewünschte Geschwindigkeit eingeben und man erspart sich das ewige auf den Tacho schauen. Die Schweizer Rennleitung ist sehr aktiv.
Lange Rede kurzer Sinn: die MT10 ist ein absolutes Funbike 🙂 Das haben sie gut hinbekommen.

Wieder im Element mit der MT10

Das Wetter ist ja nicht so auf unserer Seite bis jetzt in diesem Jahr.
So verwundert es doch nicht, dass  wenn die Sonne sich für einen Tag zeigt, man sich nach draussen begibt.
Bei mir war das heute der Fall. Da ich alles Wichtige bis 14 Uhr erledigen konnte, zog es mich auf meine neue Yamaha MT10.
Beim Start zeigte der Tacho exakte 400 Km an.
Ziel war einfach nur geniessen, so startete ich einfach mal Richtung Süden, doch es gibt viele Wege dorthin. So beschloss ich kurzerhand mal Richtung Disentis zu fahren, denn dort musste ich mich entscheiden, ob ich über den Lukmanier oder den Oberalb fahren will.
Die Wahl kam nachdem ich kurz vor der Abzweigung noch einen kurzen Halt bei einem Brunnen machte um meinen Durst zu stillen.
Der Oberalp hatte gewonnen. Ich genoss die Kurvenfahrt in vollen Zügen, herrlich wie sich die MT10 fahren lässt. Leider hat es etwas viele Baustellen, doch was soll’s, genau deswegen haben wir ja so coole Strassen 😉
In Andermatt angekommen, hatte ich genau 100 Km hinter mir.
Und wieder musste ich mich entschieden welchen Pass ich fahren will. Aber eigentlich war in meinem Kopf die Route schon bekannt 🙂
Also bog ich Richtung Gotthardpass ein.
Genial, einfach Hammer, sehr wenig Verkehr und die Temperaturen noch angenehm und ich fühlte mich auf der Yamaha einfach nur sauwohl. Fahrspass pur, die Sitzposition wie für mich gemacht, Handling wie ein Fahrrad nur mit etwas mehr Kraft 🙂 und ich darf ja noch gar nicht die volle Drehzahl auskosten (das wird ja lustig).
Auf der Passhöhe mal einen kurzen Halt eingelegt um ein paar Fotos zu schiessen und einfach mal den Moment zu geniessen.

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Weiter ging’s die alte Passstrasse runter, eine Kultstrasse nicht für jedermann, die Pflastersteine schüttelten den Fahrer (also mich) so richtig durch 😉 Die MT10 ist ziemlich hart eingestellt, was mir eigentlich ganz gut passt.

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In Airolo angekommen war eins klar, den Sommer gibt es doch. Die Temperaturen stiegen immer mehr und es duftete förmlich nach Ferien.
Plötzlich bin ich unter einer schönen grossen alten Brücke durchgefahren und ich war der Meinung, dass hier ein Geocache versteckt sein müsste. Also stoppte ich kurz und schaute auf’s App. Ne, doch nicht, jonu, also nutzte ich den Halt für was anders hinter einen Baum 😉
Ich entschloss mich bis nach Bellinzona die Autobahn zu benutzen, denn auf der Nebenstrasse ist ein Dörfchen nach dem andern und ich hatte ja noch einiges vor mir 😉
In Bellinzona wollte mein Zweirad nach 200 Km etwas Flüssiges und ich schloss mich dem an, auch ich hatte Durst und auch ein kleines Hüngerli 🙂
Also 1x Bleifrei 1x Rivella und 1x Snickers, nein nicht weil ich mich wie eine Diva fühlte oder schlecht drauf war 🙂 aber es ging uns danach allen besser.
So, nun wartete einer meinen Lieblingspässe auf uns, der San Bernardino.
Ich muss wohl nicht erwähnen, dass es mir Spass gemacht hat.
Kurz vor dem San Bernardino Dorf hat es eine Baustelle mit einem Lichtsignal, ich musste relativ lange warten und da hörte ich hinter mir eine Supermotard um die Kurven pfeifen.
Ich drehte mich um und sah sie immer näher kommen, sah cool aus 🙂
Er hatte das richtige Timing und konnte an mir ohne zu bremsen vorbeidüsen weil es grad grün wurde 🙂
Nun ging der Spass so richtig los, wir kurvten den Pass hintereinander hoch, er in seinem Style, ich in meinem 🙂
Oben angekommen gab es einen kurzen Schwatz, denn er musste wieder zurück, weil er noch tanken musste.
So ging meine Reise wieder alleine weiter.
Von hier aus könnte ich in ca. 40 Minuten zuhause sein doch… ne, ich hab noch nicht genug.
In Splügen wurde der Blinker nach rechts gestellt und der Pass war mein 🙂
Wie immer hatte ich auch auf diesem Abschnitt meine Freude, cool waren unter anderem die vielen Murmeltiere, die das schöne warme Wetter genossen, doch nicht so gut, dass sie es halb auf der Strasse machten!
In Chiavenna war es definitiv am wärmsten,  29° herrlich, doch mir war bewusst, dass es heute nicht so bleiben wird.
Tja, in Castasegna machte ich eine weitere kurze Pause, zwar hat die Yami noch nicht nach Most verlangt, aber wenn man schon mal hier ist.

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War auch gut, denn als ich gerade den letzten Schluck des Rivellas nahm, brauchte ein Geocacher einen Tip. Doch als ich sie am Telefon hatte, war das auch schon erledigt 😉
Nun ging’s langsam Richtung nachhause 😉
Über den Maloja, meine alte Heimstrecke, wow, ich bereue meinen Markenwechsel nicht ein bisschen, war ein super Entscheid.
Oben am Malojasee nochmals eine kurzes Fotoshooting.

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Nun war der Endspurt angesagt, bei nun mittlerweile 14°C.
Der zweitletzte Pass wartete auf mich, der Albula, brrrr… zum Glück hab ich Griffheizungen bestellt, hier oben hätte ich sie brauchen können bei den 11°C.
Der einzige Trost, es geht bald wieder abwärts, was ja auch wärmere Temperaturen bedeutete.
Dem war auch so, aber nur bis es wieder die Lenzerheide hoch ging.
Wenn du jetzt glaubst, dass mein Hinterteil nicht schmerzen würde, dann irrst du dich…
Ich wusste schon lange nicht mehr wie ich sitzen sollte!
Aber das wird mit zunehmender Übung sicher besser 😉
In Chur angekommen traf ich noch einen Cacherkollegen, als ich für einen kurzen Schwatz angehalten hatte, frage er mich nur: “bisch nit am sekkla?”
Was sekkla? Ich gehöre doch nicht zu den Joggern!
Als er mir sagte, dass vor ca. 30 Minuten ein neuer Cache von büpo im Fürstenwald freigeschaltet wurde, stieg mein Adrenalin erneut.
So verabschiedete ich mich, denn ady73 wartete bereits auf eine gemeinsame Suche im Fürstenwald.
So düste ich nach Hause und stellte mein Töff mit dem Tageszähler von 435 Km in der Garage ab 🙂 um im Fürstenwald den Tag zu beenden.
Ein für mich unvergesslicher Tag ging zu Ende mit einem Bierchen von büpo spendiert 🙂

Eine neue Ära hat begonnen

Ja, nach 30 Jahren Suzuki Fan, habe ich mich entschlossen eine Yamaha zu kaufen.
Fertig Rennmaschinen, jetzt ist “Gemütlichkeit” angesagt 😉
Ob die Yamaha mich so begeistern kann wie es die Suzukis gemacht haben werden wir ja sehen, eins sei aber schon mal gesagt: meine erste Kilometer die ich mit der MT-10 machen durfte versprechen gutes 🙂

Nach der ersten Fahrt am Freitag, der einzig schöne Tag in der Woche, bin ich zu Rocco,  “grafica.li” gefahren um der Yamaha gleich ein klitzekleines Facelifting (Schutzfolie) verpassen zu lassen 😉

Von mir aus  darf der Sommer nun kommen.

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VW T5 ab Fr.1.- auf ricardo.ch

Mein treuer Begleiter für viele Jahre muss nun einem Neuen weichen.
Deine Gelegenheit vielleicht ein Schnäppchen zu ergattern?

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Im Laderaum habe ich eine einfache Konstruktion mit Brettern anfertigen lassen damit man nach einem Transport, z.B wenn man mit einem geladenen Motorrad auf die Rennstrecke geht, ein Bett zusammenstellen kann. (Siehe Fotos)
Zusätlich sind 4 Bodenlaschen montiert um Transportgut zu befestigen (z.B. 2 Suzukis und einiges Material haben gut Platz).
Die Federn sind verstärkt, vordere Achse 1575 kg, hintere 1625 kg.
Achtung: wie im Ausweis zu sehen ist, ist es ein 2 Plätzer, man könnte aber ohne Probleme eine Zweiersitzbank montieren.

Ich wünsche viel Spass beim Bieten auf –> ricardo.ch

 

Frühlingsferien: „Artcaches“ und Kurztrip nach Portorož

Wir haben uns viel vorgenommen für die Frühlingsferien.
Dieses mal mit dem Motto: „Artcaches“  und ein super Kurztrip nach Portorož.

Samstag 30.4.16

super ferienVor ein paar Tagen wussten wir noch nicht mal, ob wir in diesen Ferien weggehen wollen, geschweige dann wohin…

Mit einer sehr kurzen Planungszeit haben wir entschieden uns dem Motto Artcaches anzunehmen. Das war gar nicht so einfach wie gedacht, da viele schöne Motive bereits archiviert oder teilweise disabled waren.

Als wir dann endlich eine Gegend mit ein paar tollen Motiven in der Landschaft gefunden hatten, ging es im Volltempo ans Lösen der Mysterys, Nachtschicht inklusive.

Am Samstag waren wir ready to go. Der Wetterbericht war miserabel, die Sicht aus dem Fenster jedoch nicht übel.

Um 15:00 starteten wir nach Bezug unseres Zimmer die erste Runde. Das Wetter war entgegen unserer Erwartungen noch immer gut. Also sattelten wir unsere Drahtesel im Wissen, dass die Runde nicht Kinderwagen tauglich ist. Mal sehen, was das für die Fahrräder bedeutet.

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Wir sagen nur so viel: Silvia war froh einen PS reichen Drahtesel zu haben und Antonio…. ja der musste halt etwas trampeln. Bei den beiden Treppen zeigte er sich sogar gentlemenslike und wir tauschten die Velos (grazie mille amore mio)!

Natürlich gab’s gegen Schluss noch eine Kaffeepause. Wir sahen aus wie Dalmatiner, nein nicht weil wir auf den Kuchen allergisch reagiert hatten, wohl eher weil wir immer wieder durch die sumpfigen, schlammigen Waldwege fahren mussten.

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Nach gut drei Stunden waren wir wieder beim Bus und es ist unglaublich: Kaum angekommen, fing es an zu regnen. Wie hatten wir so ein Glück bloss verdient? Oder ist es, weil Antonio ein Sonntagskind ist und ihn das Glück stets begleitet? Wie auch immer, wir haben uns riesig darüber gefreut, dass unser Timing so gut war.

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Nach einer Dusche und einem leckeren Abendessen kuschelten wir uns ins Bett und lauschten dem Gewitter.

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Sonntag 1.5.16

Am Morgen regnete es noch immer. Hm…unschlüssig diskutierten wir während dem Frühstück, was wir bei diesem garstigen Wetter unternehmen könnten. Der Vorschlag vom Hallenbad kam nur sehr begrenzt gut an. Also beschlossen wir, knallhart bei Regen die nächste Tour in Angriff zu nehmen. Doch kaum sassen wir im Auto, hörte der Regen auf und so konnten wir doch tatsächlich wieder im Trockenen unsere vorgesehene Sternfigur abfahren.

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Fürs Mittagessen suchten wir wieder das Waldcafe vom Vortag auf, kurz schaute sogar die Sonne mal durchs Fenster, sagte kurz Guten Tag und zog dann weiter. Weiterlesen

Eine tolle App zum Cachen, L4C

Für die Suche, Loggen und überhaupt alles was mit Geocache zu tun hat.
Ich benutze das App L4C seit ein paar Wochen und bin sehr zufrieden damit. Du kannst eine Lite Version benutzen oder eine Pro für Fr. 9.00
Zur Homepage https://www.looking4cache.com/de

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Looking4Cache Lite / Pro – Geocaching App

icon175x175 Lite  L4C Pro und Pro

Beschreibung

Looking4Cache ist eine sehr umfangreiche App rund um das faszinierende Hobby Geocaching. Durch einen direkten Zugriff auf die über zwei Millionen Geocaches von Goundspeak´s Geocaching Plattform gibt es nahezu überall eine Dose zum suchen.

Geocaches kannst Du über den direkten API Zugang innerhalb von Sekunden mit allen Informationen wie letzte Funde, deren Wegpunkte und Bildern speichern (bitte die Anmerkung ganz unten beachten). Oder Du Importierst vorbereitete GPX Dateien oder Pocket Queries. Alles wird auf dem Gerät gespeichert und kann später offline verwendet werden.

Funde können direkt mit Trackables geloggt werden. Oder nach der Tour innerhalb der App bzw. über Fieldnotes auf der Geocaching Webseite. Und dies nicht nur für einen Benutzer, sondern für das gesamte Team.

Um den Akku zu entlasten schaltet das GPS automatisch aufgrund der Entfernung zum Cache die Genauigkeit um.

Alle Funktionen hier aufzulisten wäre eine sehr lange Liste, daher nur die wichtigsten:

Geocaches laden:
– über die Geocaching Live API Anbindung
– Pocket Queries laden
– eigene GPX Dateien importieren
– GCVote Integration

Listen verwalten:
– Geocaches Listen zuordnen
– Viele Filter und Sortierungen
– Über die Swipe Geste z.B. eine ToDo-Liste aufbauen

Karten:
– Online OpenStreetMap, OpenCycleMap, MapQuest, Bing
– Online Apple Maps
– Koordinaten an andere Navigations Apps senden

Geocaches loggen:
– für mehrere Benutzer gleichzeitig
– Log Vorlage
– Travelbugs loggen
– Logs lokal speichern
– Fieldnotes

Achtung: Der Zugriff auf die Geocaches benötigt einen Benutzer bei Groundspeaks Geocaching Plattform. Je nach Mitglieds-Typ wird die Anzahl der Daten pro Tag reglementiert. Basic Mitglieder können pro Tag 3 volle Cache-Beschreibungen und bis zu 6000 Basis-Beschreibungen laden. Die Suche nach Geocaches ist für Basic Mitglieder auf Traditional Caches beschränkt. Für den vollen Zugriff und damit die vollen Möglichkeiten dieser App ist ein Premium Account notwendig.

Quelle: iTunes / L4C

Von zuhause nach Basel und übers Hudelmoos wieder zurück

Der Wetterbericht prognostizierte nicht viel gutes. Aber wer glaubt schon den Prognosen…Zudem spielt es keine Rolle, denn wir haben einen Verabredung in Basel und da gehen wir hin, egal was der Himmel von sich gibt.

Ds Tanti (nein nicht verwandt mit uns, das ist ihr Cacherpseudonym) wird 50, na da müssen wir doch dabei sein. Vor allem, weil sie uns auch dabei haben möchte, denn sie hat uns zu ihrer Party eingeladen. Nicht irgendwo, sondern auf einer Burg will sie feiern.

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Die ganze Jugendherberge, welche die Burg beinhaltet hat sie gemietet um das ganze Wochenende durchzufeiern.

Nach unserer Ankunft haben wir erst mal die paar umliegenden Caches geholt, da die Sonne an diesem Abend noch stärker als der Regen war. Dann wurde gefeiert. Da hat sich ds Tanti ganz schön ins Zeug gelegt. Ein toller Apero mit vielen Cachern und anderen tollen Leuten, sogar eine Burgmagd, die sich in unser Jahrhundert verirrt hatte war dabei, die hatte ja was zu erzählen, da staunten wir nicht schlecht!

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Dann ein Festmahl, bei welchem wir die Gestalten noch ein wenig besser kennenlernen durften. In dieser netten Gesellschaft merkten wir gar nicht, wie schnell die Zeit verging und so kam der Wechsel vom Freitag in den Samstag immer näher. Singend begrüssten wir ds Tanti in ihrem 50sten Lebensjahr und stossten gleich darauf an. Dann liessen wir die späten (oder frühen) Stunden bei netten Plaudereien ausklingen. Um 1:30 Uhr machten wir uns langsam auf den Weg ins Zimmer. Ein 10er Schlag ganz für uns alleine, wow!

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Am nächsten Morgen wurden wir von den quitschenden Hölzern der alten Burg geweckt. Das Frühstück war schon parat, was für ein Service. Der Regen liess entgegen aller Erwartungen noch immer auf sich warten, wobei wir ja froh waren, dass er noch ein wenig da oben zurückgehalten wurde. Am Vorabend hatten wir ein tolles Foto von einem interessanten Cache zu Gesicht bekommen, den gingen wir nun zusammen mit Team Pinkpetra an.

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Als ob wir ein Abkommen mit der Obrigkeit getroffen hätten, setzte der Regen pünktlich nach der Rückkehr zum Auto ein.

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Unser nächstes Ziel war wetterunabhängig; Superpunkte im Coop verbraten (nur Dinge, die wir wirklich brauchen). Noch ein paar Döschen gesucht, die gerade auf dem Weg lagen und schon war es wieder Zeit um zur Burg zurückzukehren, denn dort begann nun der offizielle Geocacherevent vom dsTanti.

Plötzlich verdunkelte sich der Himmel , wie wenn jemand den Lichtschalter gedrückt hätte und die Regenpause war zu Ende. Wir begaben uns in die schützenden Burgmauern und genossen noch ein paar Köstlichkeiten in angenehmer Gesellschaft, bevor wir uns auf die Rückreise begaben.

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Nein, es ging noch nicht ganz bis nach Hause, unser nächstes Ziel war der Hudelmoos-Grillevent, also suchten wir uns ein Hotel auf dem Weg. In Will sind wir fündig geworden, ein spezielles B&B Bett am Weiher in Wil unsere Aufmerksamkeit.

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In einem edlen Lokal, Hof zu Wil, genehmigten wir uns ein leckeres Mahl, man sollte das Leben schliesslich geniessen, auch wenn es regnet 😉

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Am Morgen wurden wir, wie auch schon am Tag zuvor in Basel, vom Quietschen des alten Hauses geweckt. Das Frühstück war in einem kleinen, gemütlichen Raum neben einer zweckmässigen, modernen Küche bereitgestellt. Wir hatten Blick auf die Strasse der schönen Altstadt und….ja, das erschreckte uns schon ein wenig, auf die Schneeflocken, die unbekümmert zu Boden fielen.

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Bei solchem Wetter an einem Grillevent teilnehmen, ob das gemütlich wird? Wir werden ja sehen. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto freundlicher zeigte sich der Himmel. Zwischendurch haben wir noch ein paarwenige Dösli besucht, und wollten einen Töff “klauen” leider passte der nicht in unser Bus.

Toeff im Bus

Am Zielort angekommen, machte sich Elisabeth, also Blauburgundermann, und Schluni auf den Weg zum alljährlichen Rätselcache. Wir schlichen uns gleich dazu und zottelten mit. Das Rätsel dazu haben wir halt erst im Nachhinein auf der Heimfahrt gelöst (wenn man das schon mal umdrehen kann mit dem Suchen und Rätseln 😉

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Wieder zurück am Event, genossen wir bei einem Kaffee die leckeren Desserts von popfex und plauderten noch ein wenig mit uns bekannten Cachern, auch wenn diese eher rar waren (nicht die Cacher, aber die uns bekannten).

Am frühen Nachmittag machten wir uns im warmen Auto auf den Weg nach Hause. Mit der kurzweiligen Beschäftigung des Rätsels waren wir ruckzuck an den Homecoordinaten angekommen. Dort gab’ erst mal ein kleines Nickerchen, bevor wir dann den Grillkäse, welcher Birklimann uns spendiert hat ausprobiert haben.

Mal wieder ein abwechslungsreiches und tolles Wochenende, welches uns ein paar schöne Erinnerungen geschenkt hat.