Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.

Sonntag 25.06.17: Die Anreise von Trimmis nach Oslo

Endlich war er gekommen, der Tag an dem’s endlich losgeht! Voller Freude, aber auch mit einem etwas mulmigen Gefühl begann der Start zum „AdventureRoadTrip“ ans Nordkap.

Tagwach war für mich um 06:15, für meinen Schatz „erst“ um 06:30 🙂 Sie wird mich an den Flughafen in Zürich bringen.
Das muss Liebe sein, wenn sie so früh für mich aufsteht oder ist sie nur froh, dass ich weggehe…?!
Die ganze Nacht durch hatte es gewittert, weswegen wir kaum ein Auge zubekommen hatten.
Ziel war, um spätestens 7:00 Uhr loszufahren.
Ausnahmsweise haben wir das sogar geschafft, sogar 2 Minuten zu früh sind wir losgefahren. Auf dem Weg holten wir noch Kay Brem ab, da sein Zuhause praktisch an unserem Weg lag.
Die Fahrt verlief tiptop, zwar mit Regen und Gewittern zwischendurch, doch so sind wir schon mal vorbereitet für Norwegen, 🙂 man sagt ja, dass es dort viel regnen soll und die Prognosen für die nächsten Tage…nein, über die sprechen wir lieber nicht.

Ich war froh, dass Kay mit dabei war, vor allem am Flughafen, denn er ist ein alter Hase und weiss, im Gegensatz zu mir, wo was wie zu machen ist.
 
Das Checking  funktionierte fast reibungslos. Am Schalter gab es kleinere Probleme mit unseren Namen, aber da wir innerhalb des Schengenraums reisten spielte, dies zum Glück keine Rolle. Phu, Schwein gehabt!
Nach einem Latte Macchiato im Starbucks, verabschiedete ich mich von meinem Schatz, Sie brachte mein Auto wieder nach Hause (oder eher das Auto sie). Zusammen mit Kay suchte ich unser Gate auf.
Nun gibt es kein Zurück mehr, jetzt mussten wir nur noch warten bis unsere Kategorie aufgerufen wurde und dann gab’s ein Bustransport bis zum nicht allzu grossen Flugzeug.
 

Kay und ich hatten unsere Plätze nebeneinander und wo genau, na klar, ganz hinten im Flugzeug, das war anstrengend mit all dem unhandlichen Handgepäck (Helm, Töffjacke, Tasche mit Stiefeln und so weiter). Ausserdem war es im Flugzeug sehr heiss.
Der Pilot versprach, dass wir pünktlich abheben werden, jedoch ein wenig Turbulenzen in der Luft zu Stande kommen könnten. Was soll’s da müssen wir durch. Gestartet wurde wirklich pünktlich und der Flug war sehr angenehm, trotz kleinen Turbulenzen.
Während des Flugs, plauderten Kay und ich drauflos bis es plötzlich wieder hiess „Bitte anschnallen, die Landung erfolgt pünktlich um 12:50 Uhr.

    

Turbulenzen gab es auch am Boden oder besser gesagt kurz vorher. Da hat es ganz schön gewackelt, gefolgt von einem schroffem Aufsetzten am Boden,  aber alles ist gut gegangen und das beste? In Oslo regnet es „noch“ nicht.
Am Flughafen wurden wir von einer Dame mit einem Hondaschild in Empfang genommen. Nach einer kurzen Wartezeit, wurden wir zum Hotel gebracht.
Auch hier wurden wir herzlich empfangen, das Checking wurde von den Honda  Mitarbeitern durchgeführt. Nachdem wir alles Administrative erledigt hatten, merkten Kay und ich, dass ein kleines Hüngerchen aufgekommen war und so plünderten wir noch ein wenig das Buffet, bevor wir unsere schönen Zimmer bezogen.
   

Nachdem das Hotelzimmer bezogen war, hatten wir ein paar Stunden Zeit um uns zu erholen. Was macht ein Geocacher, wenn er Zeit hat?
Genau, er geht einen Geocache suchen (also mindestens einen). Schnell die Caches in der Nähe heruntergeladen und abmarschiert…
 
Ich habe doch tatsächlich zwei gefunden. Der Letzte war etwas speziell, ich landete auf einem Platz mit sehr vielen Autos, kein öffentlicher Parkplatz! Seltsamer Ort, aber egal, Hauptsache ich hab die Dose gefunden.
Als ich wieder im Hotel war, hatte ich noch ein Moment Zeit um mich hinzulegen und zu entspannen.

Dann ging es weiter mit dem Hondaprogramm.


Als die Türen zum Saal sich öffneten, staunte ich nicht schlecht. Wow, was ist denn das; so viele coole Motorräder in Reih und Glied aufgestellt, einfach sensationell!
  

Kay und ich suchten die Africa Twins  mit den Schweizern Nummernschildern.
Bald waren sie in unserem Blickfeld. Drei Stück, eine weiss-blaue, eine schwarze und eine rote. Davon zwei Automaten und eine geschaltete. Ich hab mich für die schwarze entschieden, zum Glück ein Automat. Ich freue mich schon riesig auf die morgige Fahrt.

Nach dem Bestaunen der Hondas, gab es einen Apero und danach wurden alle Fahrerteams vorgestellt. Was das bedeutet? Das Schweizer Team, also auch ich, musste auf die Bühne. Ich mit meinem Englisch, also eben gar keinem Englisch, stellte mich halt auf Deutsch vor; sehr peinlich. Zum Glück war das eine kurze Sache und ich durfte wieder ab der Bühne. Kay hat das sehr viel besser gemacht, sein Englisch kann sich sehen lassen! Nachdem sich alle 40 Fahrer vorgestellt hatten, gab es ein Briefing wie auf der Rennstrecke; alles Wichtige wurde aufgezählt.
Und ja, danach gab es ein sehr leckeres Abendessen vom Buffet.

Nach dem Essen wurde das Motorrad noch fertig gepackt und wir gönnten uns noch einen Schlummertrunk bevor es ab ins Bett geht, denn morgen wird ein harter Tag werden. Früh aufstehen und dann lange und weit fahren, aber wir freuen uns sehr auf dieses Abenteuer.

Gute Nacht, ich weiss schon wovon ich träumen werde….verrat ich aber nicht 😉

 

Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!

Nun ist es so weit und die Nervosität, respektiv die Vorfreude steigt.
Übermorgen geht es los, soweit habe ich alles gepackt, vor allem auch warme Klamotten, denn in Norwegen sind die Temperaturen nicht so hoch wie derzeit hier in der Schweiz.
Ich werde mit einem Star nach Oslo fliegen, er ist einer von dem dreiköpfigen Swissteam auf der Adventure Road 🙂 Es ist Kay Brem der Bassist der Gruppe Eluveitie.
Der dritte Fahrer, Jerome Ducret kenn ich noch nicht, aber das ändert sich ja bald 😉
Uns erwartet, ausser Abenteuer und Fun, eine 8 tägige Reise, auf welcher wir 97 Stunden auf dem Bike sitzen und 3.570 km Strecke unter den Allerwertesten nehmen. Insgesamt sind wir 40 Fahrer, welche diese Herausforderung annehmen. Ob bei Sonnenschein, Regen oder Schnee, da dürfen wir durch bis hoch zum Nordkap!
Das Ganze mit der Honda CRF 1000L Africa Twin, sie hat ein abschaltbares ABS und die mehrstufige Traktionskontrolle HSTC (Honda Selectable Torque Control), welche für optimale Traktion auf und abseits der Straße sorgt.
Somit sollte eigentlich nichts mehr schief gehen 🙂
Heute musste ich noch ein Zubehör organisieren und wo macht man das in Chur am besten?
Genau beim Motorbike-Chur
Und da ich schon mal dort war, musste ich auch gleich ein Africa Twin-Probesitzen durchziehen 😉

Nordkap wir kommen…

 

Ein perfekter (Geburts)tag :-)

Am 10. Juni 2017 war es mal wieder so weit, dass Silvia ein Jährchen mehr auf den Buckel bekam. Normalerweise lädt Antonio sie zum Abendessen ein, doch in diesem Jahr war alles etwas anders. Erst mal der Reihe nach…
Am Morgen (also nachdem Silvia aufgestanden war 😉 fuhren wir nach Chur um dort zu frühstücken. Dies bot sich an, da bei uns zu Hause die Küche umgebaut wurde und daher Chaos in der Wohnung herrschte.
Beim Gwerder an der Ringstrasse hatten wir noch nie gefrühstückt. Also probierten wir das mal aus. Der Ort kam uns sehr gelegen, da Silvia kleiner Zwilling (Insider) in der Nähe wohnt und wir ihm auch noch schnell zum Geburtstag gratulieren wollten.
Kaum hatten wir im Gwerder das Frühstück bestellt, kam Markus, ein Kollege aus der Bäckerei und setzte sich noch ein Weilchen zu uns. Das war echt gemütlich. Nach dem Essen machten wir uns auf den Heimweg. Antonio bereitete sich auf eine Wanderung  zum Schnielskopf vor, auf welchem er noch einen Cache zu verstecken hatte.

Silvia verbrachte den Nachmittag mit einer guten Freundin und deren Tochter im Tierpark. Und so durften beide einen tollen Nachmittag geniessen, der eine mit einer grossen Anstrengung, die andere gemütlich, durch den Park spazierend.

Für den Abend hatte Silvia eine ganz besondere Überraschung geplant. Nicht als Geburtstagsgeschenk, sondern zum 9 jährigen Zusammensein hatte sie Antonio diesen Abend geschenkt, einfach das Datum hat sie auf ihren Geburtstag verlegt.

Antonio kam nach Hause und sah, dass die Badesachen bereitgestellt waren. Dies stimmte ihn nicht unbedingt freudig, da Schwimmen/Baden nicht zu seinen grössten Hobbys zählt.
Als Silvia kam, bemerkte er, dass er eigentlich schon Hunger habe, worauf sie nicht weiter einging. Die Reise führte die beiden nach Bad Ragaz, was er schon befürchtet hatte. Allerdings war das Ziel das SpaHouse und nicht wie erwartet das Thermalbad. Dort war die Eingangstüre geschlossen und auch mit Klingeln fanden wir keinen Einlass. Etwas ratlos stöberten wir herum, bis Silvia sich entschloss, im Schaubinstitut nachzufragen, ob man uns dort helfen könne. Tatsächlich hiess es dort, dass wir goldrichtig seien und so wurde Antonio gerufen. Jacky führte uns zu eine Umkleidekabine, in welcher wir uns umziehen sollten. Antonio hatte noch immer keine Ahnung was ihn hier erwarten würde, doch er wollte es einfach über sich ergehen lassen, damit wir nachher schön essen gehen könnten. Gerade als wir die Türe der Kabine schliessen wollten, rief Jacky uns, dass wir noch kurz warten sollen, sie habe noch etwas vergessen. Sie eilte fort und kam schnell wieder und drückte Silvia eine Karte in die Hand. „Ihr könnt noch wählen, ob ihr Fleisch oder Fisch wollt.“ Nun schaute Antonio ganz dumm aus der Wäsche. Waaaass? Silvia entschied für beide. Während dem Umziehen erklärte Silvia den Plan. Antonio war so überrascht, dass er noch gar nicht so recht wusste, was er davon halten sollte.
Jacky führte uns durch das ehemalige Thermalbad und erzählte die Geschichte des Hauses. Am Ende des Ganges, wies sie auf eine halb offene Tür, durch welche man in einen roten Raum mit Kerzen spähen konnte. Wir wurden hineingeführt, hier staunten wir nicht schlecht. Wow! Ein gedeckter Tisch im Wasser, Kerzenlicht, romantische Musik, ein angenehm warmes Klima, Rosenblätter im Wasser. Einfach toll!

Nachdem wir den Wein ausgewählt hatten, packten wir einen Schemel und stiegen hinab ins warme, wohlige Wasser. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, kam Jacky und servierte uns die Vorspeise: Melone mit Rohschinken, Salat und zwei verschiedene Brotsorten.

Wir bekamen genug Zeit um gemütlich zu Essen, bevor der zweite Gang aufgetischt wurde. Caspacio aus Spanien, ein Genuss mit Pfiff. Zum Hauptgang gab’s Kalbsgeschnetzeltes mit Rösti und Gemüse. Normalerweise sind wir nicht so die Röstiesser, doch diese war so knusprig, dass wir sie richtig gerne hatten.

Auch hier staunten wir, woher Jacky weiss, wie lange wir zum Essen brauchen. Nach einer kurzen Verdauungspause, kam ein Tiramisu mit Beeren dazu zu uns und wir bestellen noch einen Latte Macchiato dazu.
Im Anschluss bekamen wir noch eine Viertelstunde Zeit um einfach nur zu geniessen. Jacky holte uns ab und brachte uns wieder zur Umkleide. Zwei Stunden hatte der perfekte Genuss gedauert.
Auf dem Heimweg überlegten wir, was wir mit dem angebrochenen Abend noch anstellen könnten. Schlussendlich landeten wir in Chur am Buskers, wo wir zahlreiche Strassenkünstler bestaunen konnten. Auch dort trafen wir noch Kollegen und so konnten wir den Abend würdig abrunden.

Der erste Geburtstag für Silvia, an welchem es keinen Kuchen gegeben hatte und trotzdem war es einfach ein perfekter Tag.

Ein Wunsch in drei Worten

User neustes kleines Rätsel ist seit dem 21.Mai 2017 online.
Findest du eine Lösung? 🙂

Ein Wunsch in drei Worten
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Der reiche König Absalom hatte bei einem Angriff auf sein Schloss alles verloren. Er selber wurde verschleppt und starb schliesslich. Sein Sohn war zu dieser Zeit in weiter Ferne auf einer Geschäftsreise.

Viele Jahre zuvor war der König Absalom selber auf einer Reise im fernen Osten, wo er einer Wahrsagerin begegnete. Sie war alt und hässlich, doch ihre Augen waren so klar wie frisches Quellwasser und leuchteten auf eine ganz sonderbare Art und Weise.
Der König kam jeden Tag zu dieser Frau und schaute sie einfach nur an, weil er nicht genug von diesen zauberhaften Augen bekommen konnte.
Was er nicht wusste war, dass die Frau auch ihn jeden Tag genau ansah. In seinen dunklen Augen sah sie sein zukünftiges Leben. Der König hatte nie verstanden warum ihre Augen von Tag zu Tag trauriger aussahen und so sprach er sie am letzten Tag vor seiner Abreise an und fragte sie, was sie denn so bedrücken würde. Darauf hin erzählte sie ihm eine Geschichte, währenddessen kullerte eine Träne aus ihren magischen Augen und fiel dem König in die Hand. „Nimm sie mit und verstecke sie an einem sicheren Ort!“
„Vielleicht“, rief sie ihm noch nach, „war es ein Fehler, der…“ Mehr konnte er von ihren letzten Worten im Windsturm nicht mehr verstehen.

Die Geschichte, die sie ihm mitgegeben hatte, erzählte er seinem Sohn jeden Abend vor dem Zubettgehen, so wie sie es ihm geraten hatte.

Eine meerjungfrau, so schön wie ein Engel, verliebte sich in einen Menschenjungen. Doch um auf dem Land leben zu können, hätte sie einen zu hohen fahrpreis bezahlen müssen und so blieb sie immer in dem bächlein, das neben dem Schloss des Jungen vorbeiführte und träumte von dem Glück, welches sich in einer ihrer Tränen widerspiegelte. Sie versteckte die Träne gut und sang vor sich hin: „Hätte ich einen Wunsch frei, so bräuchte ich nur drei Worte dafür.“

Um die Träne zu finden, musst du dir einen Wunsch überlegen. Er darf nur aus drei Worten bestehen und du darfst keinen Fehler dabei machen, sonst wirst du sie niemals finden.

Als der Junge von seiner Reise zurückkam und sah, dass das Schloss zerstört war, erinnerte er sich an die Geschichte von früher. Er wollte sich auf die Suche nach der Träne machen. Dafür musste er den richtigen Wunsch äussern, er achtete darauf keinen Fehler zu machen, doch so kam er nie an sein Ziel.
Der Schatz wurde niemals gefunden.
Vielleicht hast du mehr Glück dabei.

Wichtig:

  • Bei Nässe den Schatz nicht suchen! = T4,5* = ABRUTSCHGEFAHR!
  • Geh nicht alleine!
  • loslachen.ch lehnt jede Haftung ab. Jeder ist für sein Tun selbst verantwortlich.
  • Verhalte dich unauffällig.
  • SPEZIALSTIFT liegt beim Logbuch, bitte dort lassen.
  • Die im Schatz liegende Schatzgegenstände sind KEINE Tauschgegenstände. (Deko).
  • Natürlich versteckst du und hinterlässt alles es genau so wie du es angetroffen hast.
  • Für weitere WICHTIGE Infos, unbedingt den GeoChecker befragen.

Viel Spass wünscht:

loslachen.ch - optional


Herzlichen Glückwunsch

Gold: ady73
Silber: Die schwarze Wittwe
Bronze:  JASt9869
Leder: bloeterli + Servaz

 

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude

Mit HONDA und dem N° ONE MAGAZINE

Alles beginnt mit einem unverhofften Anruf von meinem Kumpel Emanuel Elsa.
„Antonio du musst mit einer Honda Africa Twin von Oslo ans Nordkap fahren.
Motto:  Testen / Spass haben / geniessen.“
Natürlich konnte ich nicht sofort zusagen, auch wenn ich das sehr gerne gemacht hätte. Man bedenke, dass die Sommerferien seit langem schon eingegeben waren. Ein Glück, dass wir im Hause loslachen.ch selten Ferien buchen, wir lieben eher Spontanität.

Dieses Mal hat es sich ausbezahlt. Ich brauchte nicht lange um mir von meinem Chef die Absenz bewilligen zu lassen (auch er ein passionierter Motorradfahrer, vielen Dank an dieser Stelle). Hier war das Motto ganz klar „aufgeben gibt es nicht“ so eine Chance bekommt man(n) nicht alle Tage.

Bis es losgeht verbleiben nur gerade 25 Tage und es gibt noch einiges vorzubereiten.
Nicht nur was das Motorradfahren anbelangt, selbstverständlich gehört auch das Geocachen dazu.

Ich werde versuchen jeden Tag meiner Reise, falls es eine Verbindung zum Internet gibt, hier im Blog, und je nach dem im N° ONE MAGAZINE meinen Eindrücken freien Lauf zu lassen.

Und so wird das Ganze aufgezogen. Und…. ich gehöre zum Team Switzerland 🙂

Cacherweekend in Tannheim (Auffahrtswochenende 2017)

Tannheim und die Adlerrunden

Schon vor einiger Zeit wurde an einem Hock diskutiert, dass man über Auffahrt irgendwo gemeinsam Cachen gehen könnte. Antonio suchte eine anspruchsvolle Tour in Kufstein aus. Leider stellte sich bald heraus, dass einige sich diese Runde nicht zutrauten und so waren nur noch wir und mountain-fantasy übrig. Wir studierten die Route genau und reservierten die Hüttenübernachtung.

Drei Wochen vorher schneite es nochmal tief runter, was uns sehr verunsicherte, so dass wir das Projekt absagen mussten, weil man bis zu 14 Tagen vorher kostenlos stornieren kann.

Ja und jetzt? In Cacherkreisen ging das Gerücht umher, dass Luri1958 und heifeli sich überlegt hatten, vielleicht nach Tannheim zu fahren. Vorsichtig fragten wir dort mal an, ob wir da mitmachen dürften. Netterweise wurden wir aufgenommen. Auch Jamadulis und mounty_ch waren dabei. Mountain-fantasy-Frau meldete sich auch in dieser Gruppe an und so waren wir eine grosse Truppe, die zusammen losziehen wollte. Nur mit Übernachtungsmöglichkeiten haperte es ein wenig. Antonio reservierte nach einem Tip von Sybille einen Campingplatz mit Appartements. Platz gab es auch noch für alle und so buchten wir sofort. (Alpenwelt Tannheimertal)

Mittwoch 24.5.2017

Am Mittwochnachmittag, meldete sich Antonio bei der Arbeit ab. Um ca.15:00 Uhr starteten wir unsere Reise. Die Anfahrt war länger als geplant, weil wir den gesperrten Pass ignoriert hatten. Keine gute Idee! Also wieder zurückfahren und die Umfahrung nehmen. Selberschuld!

Um 18:10 Uhr kamen wir auf dem Campingplatz an, wo wir erst mal eine ausgiebige Info über alles, was man in der Umgebung machen kann bekommen haben. Sybille kam auch bald dazu und mit etwas Überredungskunst konnten wir davon abwenden, dass sie sich auch die ganzen Infos erzählt bekommt, da wir echt Hunger hatten. Gemeinsam fuhren wir nach Tannheim um in der Dorfstube was zu essen. Allerdings war die Beiz so voll, dass wir erst warten mussten bevor es ein Platz für uns gab. Das Essen war lecker und währenddessen kamen auch Lutz und Heike dazu. Nach dem gemütlichen Abend ging’s zurück auf den Camping und schon bald kamen Jürg und Elena an. Während wir uns langsam ins Bett verkrochen, feierten die anderen noch bis in alle Nacht hinein. Auch Duri und Madlaina, gesellten sich, nachdem sie den von Antonio versteckten Zimmerschlüssel gefunden hatten, dort dazu.

  

Donnerstag 25.5.2017

Pünktlich um 8:00 Uhr trafen alle zum Frühstück ein und wir konnte unseren Plan schmieden. Die Kaffemaschine drohte kurz zu streiken, doch dann spuckte sie doch noch Kaffee für alle aus. Danke, liebe Kaffeemaschine! 😉

 

Tag 1. = SAT A001 – A49 Schwarzer Adler – NW-Tour Lohmoos
Tag 2. = SAT E001- E050 Schwarzer Adler N-Tour Einstein
Tag 3. = SAT F001 Krinnen Almenrunde – Start und ein paar Caches des SAT G Krinnenspitzen-Trails

Alle waren gestärkt für den Tag. Nachdem alle sich eingecheckt hatten, konnte es um 9:30 Uhr losgehen. Am Anfang wurden wir mit der Runde A nach Tannheim geführt. Später ging’s den Hügel hoch. Auch ein anderes Schweizer Cacherpächen trafen wir auf dem Weg an. Doch bald verliess uns das Glück und wir konnten keine Dosen mehr finden. Am Anfang setzten wir noch eigene Notdosen, doch bald gingen diese aus. Das Stimmungsbarometer nahm Zusehends ab. Bei einem Fund stieg es rasant wieder an, doch das kam nur noch selten vor. So viele Dosen einfach weg??? Das kann doch nicht sein!! Hin und wieder fanden wir dann weit im OFF mal wieder was. Ob da jemand absichtlich gewütet hatte? Jedenfalls sank die Stimmung immer tiefer in den Keller, was sehr schade war, da die Runde sonst sehr schön war. Nach dem Mittagessen und nach dem Zvieri gab es wieder kurze Fundserien, die uns wieder etwas Motivation gaben, doch irgendetwas scheint hier wirklich nicht mit rechten Dingen zugegangen zu sein.

                                                 

Angekommen am Ziel waren wir doch etwas müde und froh unsere Schuhe ausziehen zu können. Hoffentlich sind unsere Füsse morgen wieder startklar.

Das Abendessen haben wir wieder in der Dorfstube zu uns genommen. Leider wurden wir auf zwei Tische verteilt, doch das Essen und die Bedienung war tiptop. Sogar ein Schnapserl wurde uns noch offeriert, da wir erst hatten auf unseren Tisch warten müssen und dann das Essen etwas dauerte.

    

Müde wollten wir uns schon zu Bett legen, als es am Bus klopfte und Jürg uns noch zu einem Glas Wein verführen wollte. Wir waren jedoch zu müde und überliessen das Saufen den anderen. Nein, natürlich hatten sie nicht gesoffen, sondern einfach noch gemütlich ein Glas Wein genossen 😉

Freitag 26.5.2017

Die Füsse schmerzten schon noch ziemlich als wir aufwachten. Ob wir das schaffen werden heute? Der „Einstein“ steht auf dem Programm, ein Berg auf 1866 m.ü.M. das wird hart werden. Die Wanderschuhe wurden nur kurz auf Probe getragen und dann durch die Trekkingschuhe ersetzt. Wir hofften eine gute Wahl getroffen zu haben, doch endgültig werden wir das erst am Abend wissen.

Nach dem Frühstück fuhren wir zum Einkaufen, wo wir beschlossen, wie wir die Runde am besten angehen werden. Der Plan war ausgeheckt und los ging’s.

Erst flach und dann kam langsam der Anstieg, doch immernoch ganz human. Die Sonne gab zu verstehen, dass sie heute warm herunterzubrennen im Sinn hatte, doch ein sanftes Lüftchen kämpfte dagegen an, was für uns sehr angenehm war.

             

Nach ein paar Stunden wurde der Weg immer steiler. Die Dosen im Dorf konnten mehrheitlich gut gefunden werden. Doch nachher haperte es wieder ganz schön.

Da wir wussten, dass die „Spezialisten“ unterwegs sind, konnten wir guten Gewissens trotzdem loggen und zudem hatten wir am Vorabend beim Schwarzen Adler noch Ersatzdosen und Logbücher geholt und diese teilweise ersetzt.

      

Dann kam die verdiente Mittagspause bevor es dann so richtig steil wurde.
Als es dann heikel wurde, hatte Heike etwas Mühe mit der Aussicht bzw. dem steilen Abhang. Antonio begleitete sie gekonnt über die heiklen Stellen und so hat sie es unbeschadet überstanden.

                    

Heike, Jürg und Elena machten sich langsam an den Abstieg auf der anderen Seite, während die anderen noch das letzte Stück zum Einstein unter die Füsse nahmen. Diese waren immernoch recht „lauftauglich“, was uns doch sehr erstaunte.

Die Aussicht da oben war bombastisch! Nach einer Pause, vielen Fotos, und natürlich den Einträgen beim Cache und dem Gipfelbuch, machten wir uns an den Abstieg.

   

Die Flora beeindruckte uns sehr. Die Einträge in den noch fehlenden Caches kontrollierte Lutz fein säuberlich und den schwierigen holte Antonio mit Lutz zusammen, während die anderen Paparazzi spielten.

    

Der Abstieg lief recht gut. Die anderen hatten wir auf dem letzten Stück auch noch eingeholt und so wanderten wir gemeinsam zum Café, um dort einen Coup zu geniessen. Ja, den hatten wir uns wirklich verdient. Ach ja, da wir noch die A Runde kreuzten, kontrollierten wir, ob die „Spezialisten“, die heute die ganzen Runden warten sollten auch wirklich unterwegs waren. Tatsächlich, da waren sie schon gewesen. Makellose neue Dosen fanden wir da vor. Toll!

         

Auf dem Camping gönnten wir uns eine Dusche, und fütterten die technischen Geräte mit Logs, Brichtli, Fotos usw.

Dann machten wir uns auf den Weg zum Abendessen, welches wir an diesem Abend im Hofbräuhaus zu uns nehmen wollten, da die Dorfstube bereits ausgebucht war. Nein, nicht in München, hier in der Gegend scheint die Österreichische Version zu liegen.

Dort angekommen schaute die Dame ins grosse Buch, doch da standen wir nicht drin. Wir waren für den Samstag vorgemerkt. Waaaaass????- Ja tatsächlich hatten die uns falsch eingetragen. Anstelle einer Entschuldigung wurde uns ein anderes Restaurant empfohlen, in welchem die Dame nach unserer Aufforderung anrief, aber niemand abnahm. Ja und jetzt?!?

Vielleicht hat der Schwarze Adler noch für uns neun Platz. Nachdem wir dort waren, wussten wir, das dies nicht der Fall war. Super! Und woher bekommen wir nun noch was zwischen unsere Beisserchen??? Duri und Madlaina kannten ein Hotel/Restaurant, in welchem sie bei einem früheren Besuch schon mal waren. Tatsächlich nahmen die unsere grosse Gruppe auf. Hotel Engel in Grän hiess die rettende Location. Dort assen wir zwar sehr gut, jedoch hatten alle zu viel, weil die Portionen nicht zu knapp berechnet waren. Auch hier wurde uns noch ein Absacker spendiert, da wir etwas lange hatten warten müssen.

       

Die Einen hatten noch nicht genug und killten nochmal ne Flasche Wein, während die Weicheier (sorry, aber da ich auch dazu gehört habe, traue ich mich das zu sagen) sich sofort zu Bett legten.

Samstag 27.5.2017

Heute trafen wir uns eine halbe Stunde später zum Frühstück. Anschliessend stockten einige aus der Gruppe den Proviant im MPreis noch auf und da es heute ein wirklich heisser Tag zu werden drohte, machten wir noch einen Stopp beim Sonnenhutladen. Ein Lukratives Geschäft für den Ladenbesitzer…

So, jetzt müssen wir uns wirklich langsam beeilen! Mit der Sesselbahn überwanden wir die ersten Höhenmeter.

   

Die Runde F der Schwarzen Adler Routen war unser Ziel. Da ein paar G-Caches unsere Route kreuzten, nahmen wir die auch gleich mit. Wir freuten uns sehr, da das Spezialteam anscheinend vor uns hier war. Schöne neue Dosen mit fast jungfräulichen Logbüchern fanden wir vor. Nach dem dritten Fund in Serie, empfanden wir das schon fast als aussergewöhnlich. Ja schon fast langweilig, so schnell ging es voran. Nein, beklagen wollen wir uns wirklich nicht. So sollte es sein und so macht es auch richtig Spass. Wir kamen zügig voran. Die heftige Steigung, die vor uns lag bremste das Tempo zwar massiv, aber trotzdem waren wir recht zügig unterwegs. Alle Dosen da, so schön! Die Aussicht war ebenfalls toll und genauso das Wetter. Bis oben war es schon ganz schön anstrengend und doch waren wir sehr zufrieden so gut vorangekommen zu sein.

               

Im Schatten einer Hütte machten wir Mittagspause bevor es flach des Weges weiterging. Sogar abwärts zwischendurch. Bei der nächsten Hütte suchten wir die fehlende Letterbox. Nichts da, die wollte sich nicht zeigen. Was sich hingegen zeigte, war eine andere Cachergruppe und so erfuhren wir, dass sie es waren, die neue Dosen für uns ausgelegt hatten und gar nicht das „Spezialteam“. Wir freuten uns natürlich trotzdem sehr darüber. Hauptsache es waren Dosen da, von wem auch immer. Sie hatten dafür auf einer anderen Runde, die von uns ausgesetzten Büxen gefunden. So ergänzt man sich eben…

    

Auch fanden wir heraus, dass der Cacherdieb am Dienstag und Mittwoch sein Unwesen getrieben haben musste und, wie wir später erfahren mussten, auch heute. Aber dazu später mehr.

Auf dem weiteren Weg waren wir immer knapp vor dem anderen Team oder, wenn wir länger mit Suchen hatten, gemeinsam unterwegs.

Wenn keine Dose zu finden war, legten wir einen Ersatz….doch dann….wir waren wieder Mal etwas länger am Suchen, kam einer von der anderen Gruppe und versicherte, dass dieser vor ein paar Stunden, als er hier hochwanderte, noch da gewesen sei. Die Sache wird immer suspekter, denn eine Dose konnte doch noch gefunden werden, einfach nicht am gleichen Ort. Irgendwas stinkt hier zum Himmel!

       

Angekommen bei der Bahnstation loggten wir noch die lustige Letterbox beim Restaurant und die Einen tranken noch was.

  

Antonio, Duri und Madlaina haben beschlossen mit einem Mountain-Car den Berg runterzudüsen. Die anderen empfanden die Bahn als angenehmer, um ins Tal zu gelangen.
Die drei Rennfahrer hatten Spass und kamen etwas staubig, (vor allem Duri) aber heil und zufrieden unten an. Dass wir sie von den Sesseln aus beobachtet haben, hatten sie gar nicht mitbekommen.

          

Zum verdienten Coup fuhren wir an den See. Herrlich hier!

 

Doch schon bald mussten wir los, denn bis zum Abendessen dauert’s nicht mehr lange und duschen wollen wir doch bitte vorher noch. Jürg und Elena hatten nur bis am Samstag gebucht. Sie traten gleich die Heimreise an und so verabschiedeten wir uns von ihnen.

Zum Abendessen waren wir wieder im Hotel Engel in Grän, da es uns am Vorabend so gut geschmeckt hatte. Auch heute war ein schöner Tisch in der gemütlichen Stube für uns reserviert. Die Mehrheit entschied sich für Fisch, doch Antonio und Duri sind echte Fleischtiger, daher konnten sie dem Gruppenzwang der anderen widerstehen.

Da wir, cleverer als am Vortag, auf die Vorspeise verzichtet hatten, war sogar noch Platz für ein Dessert….köstlich…

Wie angekündigt, nahm pünktlich um 21:00 Uhr der DJ seinen Platz ein. Gar nicht mal so schlechte Musik, aber trotzdem hatten wir eigentlich beschlossen langsam aufzubrechen. Doch plötzlich war Lutz weg, er hatte sich ein paar Meter weiter vor den Fernseher gesetzt um Fussball zu gucken. Auch Duri und Heike sassen neben ihm als wir eigentlich gehen wollten. Also pflanzten wir anderen, Madlaina, Sybille, Silvia und Antonio, uns in die kuschligen Sofas neben an und bestellten einen Drink. Die Tänzer in der Lobby faszinierten uns mehr als der Bildschirm. Als das Spiel dann vorbei war, wurden wir von den Fussballfans aufgefordert zu gehen. Jaja, isch scho guet…

 

Sonntag 28.5.2017

Wie auch am Vortag, trafen wir uns erst um 8:30 Uhr zum Frühstück. Heute stand für uns nur noch eine Letterbox holen und die Heimreise auf dem Programm. Lutz und Heike wollten noch ein paar Dosen sammeln, auch Duri und Madlaina hatten noch ein paar Pendenzen offen und Sybille schlug direkt den Heimweg ein.

Nach der Verabschiedung fuhren wir nach Tannheim um die Entenhausen liegt im Tannheimer Tal (Letterbox) zu suchen. Das stellte sich als gar nicht so einfach raus. Knochen von einem riesen Tier lagen zwar im Wald herum, aber nix vom Cache. Auch der Ort kam uns komisch vor und so brauchten wir einen Telefonjoker. Duri, der diesen schon geholt hatte, beschrieb den Weg und so wurden auch wir noch fündig. Keine Ahnung was hier bei der Berechnung schief gelaufen war.

     

Jedenfalls waren wir jetzt startklar und düsten zurück in die Schweiz.
Dort wartete noch Arbeit auf uns, da wir bald eine neue Küche bekommen…

Aber wir kommen wieder, wir haben noch ein paar grüne Flecken die in gelbe 🙂 umgewandelt werden wollen. Wir haben insgesamt 158 Büxli an diesem warmen Aufffahrtswochenende besucht.

Ausflug ins Tessin und Jubiläum!

Am Samstag den 13.5.2017 durften Antonio und Silvia ihr neunjähriges Zusammensein feiern. Ja die Zeit vergeht wie im Flug…doch als ob das nicht genug wäre, gab es am selben Tag noch ein zweites Jubiläum. Genau vor einem Jahr durfte die beiden Turteltäubchen den Mercedes Marco Polo abholen. Wenn das mal nicht timing ist!

Was ist denn geplant an diesem Wochenende? -Ein Ausflug ins Tessin steht auf dem Programm. Aber nicht irgend ein Ausflug….dazu gleich mehr.

Um 9:00 Uhr am Samstagmorgen (ja ok, wir waren 10 Min zu spät), haben wir Andreas abgeholt, um gemeinsam ins Tessin zu fahren. Um 11:00 Uhr (ja die 10 Minuten Verspätung haben wir mitgenommen), haben wir Eva, Laura, Ramona, Bojan und Dario getroffen. Zugegeben, der Ort an dem wir den Treffpunkt vereinbart hatten, ist ein wenig ein aussergewöhnlicher Ort um etwas zu unternehmen, doch wir hatten eben an diesem Ort etwas vor. Ein gruseliger Lostplace sollte besucht werden. Erst mal wurden die Regeln bekannt gegeben: Wir verhalten uns absolut leise und unauffällig, es wird nichts mitgenommen, genau so wie auch nichts kaputt gemacht wird. Jeder ist für sich selber verantwortlich und handelt mit äusserster Vorsicht, da Böden wie auch Decken morsch sein könnten und man so niemals sicher sein kann, dass alles hält.

Ganz vorsichtig schlichen wir uns ins Innere des geisterhaften Objekts. Die ersten Taschenlampen wurden angeknipst und die Paparazziausrüstung wurde gezückt.

    

Vorsichtig wurde eine  Räumlichkeit nach der anderen untersucht, ganz schön gruselig…
…und gross. Hier ein paar Eindrücke aus dem ehemaligen Krankenhaus:

    

Bei einigen Funden wollten wir gar nicht so genau wissen, was sich hier drin schon alles abgespielt hat:

Nach zwei Stunden hatten wir die Geister wieder verlassen. Zum Abschied genossen wir noch einen Zvieri mit ihnen und verabschiedeten uns dann endgültig.

STOP, war da nich noch was?
L’ultimo ha spento la luce? Sì? Ok, allora via di qua 😉

Als ob wir noch nicht genug bekommen hätten, stand nochmal so was in der Art auf dem Programm. Auch hier liessen wir äusserste Diskretion walten. Doch du darfst einen kleinen Einblick bekommen. Aber nur einen kleinen:

            

Zum Abschluss wurde ein Kuchen vertilgt und dann….

…plötzlich schreckten wir auf. Was war das? war das echt? Oder war das alles nur ein Traum?
Hm…keine Ahnung. Jedenfalls waren wir jetzt sicher wach, befanden uns wieder in der Realität und machten uns für den Abend parat.
Mit Andreas spazierten wir durch Locarno, genossen die Sonne und suchten nebenbei noch die gesuchten Antworten für einen Multi.

Als wir beim Lagolungo, dem Treffpunkt ankamen, standen unsere Kollegen schon bereit. Hungrig bestellten wir uns durch die Karte und genossen den gemütlichen Abend. Gesprächsstoff gab’s genug und so verging der Abend wie im Flug.

 

Ein romantischer Spaziergang am See fällig? – Klar doch.

Bevor die Mücken uns so richtig plagen konnten, lösten wir unsere Versammlung auf und zogen uns in unsere Schlafgemächer zurück.

Am nächsten Tag trafen wir Andreas nach dem Frühstück. Gemeinsam gönnten wir uns einen Ausflug zum Bahnhof in Locarno, um dort ein Döschen zu suchen, bevor es in Richtung „Nach Hause“ ging. Zwischendurch haben wir noch ein, zwei Stopps eingelegt, sei es um einen Cache zu begutachten oder um ein Glace zu schlotzen. Von der Sonne des Südens gewärmt, kamen wir am frühen Nachmittag zu Hause an.

 

Danke allen, die dabei waren für das gemütliche und spezielle Weekend!

Frühlingsferien-Motto FP’s sammeln und gleich wieder ausgeben

Diesmal planten wir nicht weit im Voraus. Die Wetterprognose war ziemlich düster und so haben wir am Sonntag entschieden, dass wir am Montag bei Regensburg den Autopowertrail B-W-T (Bayer-Wald-Thropy GC4WMQN ) absolvieren werden. Motto der Reise: Favoritenpunkte sammeln (und vielleicht auch wieder ein paar davon ausgeben).

Frühlingsferien 2017: Regensburg-Deggendorf-Passau

Trimmis-Regensdorf- Bad Kötzingen, 1.5.2017
Am Montagmorgen starteten wir um 9:40 Uhr unsere Reise. Das Wetter wechselte immer wieder, sodass wir von Sonne bis Regen alles mal dabei hatten. Um 13:30 kamen wir in Regensburg bei der Nr. 1 des Powertrails an. Auf dem Weg dorthin lag noch eine Mysterydose „justus.peter.bob“ GC4C8G1, die wir (mit Hilfe) mal gelöst hatten. Diese wollten wir noch holen, doch oh Schreck, das ist ja ein T5er. Naja, schauen können wir ja mal, vielleicht lässt sich zu zweit was machen… Vor Ort konnten wir das Vogelhäuschen sehen, doch mit der Höhe sieht es nicht so gut aus.

Wir schauten einander an, dann wieder zu dem Döschen hoch, hmm, könnte knapp werden, aber probieren können wir’s ja mal. Also zog ich die Schuhe aus und stellte mich Antonio auf die Schultern und er richtete sich aus der Hocke auf. Immer näher kam ich dem Objekt der Begierde, noch ein Stück… und dann war Feierabend. Nahe dran bin ich, doch ein kleines Stück fehlt noch. Fest den Arm ausstrecken. Nein, das reicht noch immer nicht. Ich traute mich fast nicht zu fragen, ob ich Antonio auf den Kopf stehen darf. Da es um einen Cache geht, ist sich Antonio dafür nicht zu schade und lässt mich auf sein Haupt steigen. Ich musste darüber sowas von lachen, dass ich es kaum schaffte, den kleinen Schritt zu machen. Nochmal jeden Knochen strecken, doch auch das reichte nur zu einer Berührung des Gehäuses und so musste ich unverrichteter Dinge wieder vom edlen Thron hinuntersteigen. Wir konnten es fast nicht glauben, dass nur sooo wenig gefehlt hatte und nichts im Wald rumliegt, das uns noch das fehlende Stück ergänzen hätte können. Nicht mal ein Foto konnten wir von der kurligen Aktion machen, denn wir waren ja beide voll im Einsatz. Tja und so mussten wir unverrichteter Dinge wieder abziehen. Das war ja ein toller Start unserer Reise.

Die erste Dose des Powertrails bei Regensburg konnten wir gut finden und das sogar bei trockenem Wetter. Auch die zweite, dritte, vierte, fünfte, sechste, siebte und so weiter zeigten sich bald. Nach einer Stunde hatten wir 30 Caches hinter uns und langsam den Dreh raus, wie wir einigermassen zeitsparend vorankommen. 30 Dosen pro Stunde würde heissen, dass wir 10 Stunden für den ganzen PT brauchen würden. Das kommt nicht in Frage, aber wir haben uns ja erst mal eingewöhnen müssen und haben’s jetzt im Griff. Die zweiten 30 Büxlein waren in 45 Min geschafft. Ja, ja, Übung macht den Meister. Sogar die Sonne wagte hin und wieder einen Blick nach unten um zu sehen, wie wir vorankommen.

Nach vier Stunden waren knapp 180 Dosen geloggt und unsere Bäuche knurrten so laut, dass wir nicht mehr weiter suchen konnten. In Bad Kötzingen fütterten wir erst unser Cachemobil und dann unsere hungrigen Mägen. Was Wärschaftes muss her. Fast wie von selbst landeten wir in einer tollen Gaststube, die genau das bot, was wir gesucht hatten. Als ich vom WC zurückkam, bat ich Antonio, sich die Gäste direkt hinter uns mal genau anzusehen, denn ich war der Meinung an dem Rucksack einen Ghost-Pin gesehen zu haben. Endgültig entlarvt waren die Nachbarn, als sie ihr Navi auf den Tisch legten und kurze Zeit später sassen die beiden an unserem Tisch. Bei herrlichem Essen und intensiver Unterhaltung verging der Abend wie im Flug. Nachdem wir unsere TBs gegenseitig discovert hatten, mussten wir aber schnell weiter, denn bald würde es eindunkeln und wir hatten noch keine Ahnung wo wir übernachten werden. Dem PT entlang loggten wir ein Döschen nach dem anderen, bis wir dann endlich ein geeignetes Plätzchen ergattern konnten. Die Aussicht wäre toll gewesen, doch erstens war es bereits dunkel und zweitens hatte es begonnen zu regnen und so war da nichts mit in die Ferne schauen. Todmüde legten wir uns hin und träumten vom Ein- und Aussteigen.

Bad Kötzingen-Regensburg- Schaufling, 2.5.2017
Da es bei Aufwachen so klang, als ob wir uns in einer Autowaschanlage befinden würden, haben wir uns mit dem Aufstehen noch etwas Zeit gelassen. Erst als die Sonne ein paar Strahlen zum Fenster rein warf, schlüpften wir unter den Decken raus. Nach einem gemütlichen Frühstück im Bus und dem Geniessen der Aussicht, die wir nun auch hatten, setzten wir unsere Stop and Go Fahrt fort. Nach gut drei Stunden Sonne und Regen hatten wir endlich die letzte Dose hinter uns und darüber waren wir auch wirklich froh. Spass macht sowas nun wirklich nicht, aber was tut man nicht alles um sein FP-Konto mal wieder etwas aufzufüllen.

    

Für die Schmiedung des weiteren Plans setzten wir uns ein leeres Gasthaus, in welchem wir von einem älteren Herr angeschaut wurden, als würden wir mitten in seine private Stube treten. Auf die Frage hin, ob sie geschlossen hätten meinte er, nein, nein, aber wir könnten nur den einen Tisch haben und wies auf einen Tisch am Eingang. Hm…einer reicht uns auch, war unsere Antwort und er meinte, dass die anderen gleich von Kartenspielern belegt werden würden. Wir dürfen gerne auch mitspielen fügte er noch an. Doch darauf verzichteten wir gerne. Das Angebot seiner Frau, die von Kuchen sprach, gefiel uns da schon besser. Während die Spieler, einer nach dem Anderen die Stube füllten, setzten wir unsere ausgewählten Caches auf die Liste im I-Pad. Weiter ging’s mit dem Anfahren von Dosen in Regensburg. Da dies recht anstrengend war, stellten wir, als wir der Innenstadt näher kamen, das Auto ab und liessen uns von einem Multi und ein paar Tradis zu Fuss durch die Stadt führen. Von einem Kirchturm aus konnten wir über ganz Regenburg blicken, doch so ganz geheuer war uns der wacklige Turm nicht, also schnell wieder runter…

 

Nach vielen Kilometern hatten wir dann einiges von der Stadt gesehen und unsere Beine drohten langsam aber sicher zu streiken. Na dann suchen wir doch was zum Sitzen und Essen. So wurde es gemacht und eins kann ich sagen: die Brauerei, die wir erwischt hatten war echt der Hammer (Weissbräuhaus, Schwarze-Bären-Strasse 6). Eine halbe Haxe mit Knödel und Sauerkraut sowie ein Zwiebelrostbraten mit Spätzle, das hatten wir uns doch verdient heute.

 

Auf der Suche nach einem Schlafplatz landeten wir an der Donau auf einem Stellplatz in Donaustauf und dort fielen uns kurze Zeit später die Augen zu.

Donaustauf-Deggendorf- Schaufling, 3.5.2017
Am Morgen kochten wir wieder Kaffee und assen Müesli im Bus. Im Anschluss konnte Antonio es nicht lassen, das Auto von dem vielen Dreck zu befreien. Das Odin-Denkmal, welches aus einem mächtigen Palast bestand, war der nächste Programmpunkt. Wir hatten echt unseren Spass da oben samt Multi „Tempel des Odin GCJG2K“

 

Und weil das Wetter es gut mit uns meinte, trauten wir uns noch die „Verflixte Runde #1 GC4TE7B“ zu. Knobelcaches von der Art, die Antonio gerne mag. Unglaublich wie viel Abfall am Weg lag. Das sind ja echte Schweine, (wobei wir ja das Schwein nicht beleidigen wollen)  die so viel Zeugs einfach in die Natur rausschmeissen! Ein CITO wäre hier dringend mal notwendig.

 

Nachdem die Runde schon fast abgeschlossen war, taten uns die Füsse weh und wir waren müde. Eine Bäckerei lockte uns zu sich und der Kuchen drängte sich richtig auf. Gegessen wurde aber erst im Bus, denn wir wollten einen Kaffee dazu. Luxus pur 😉

Auf dem Weg nach Deggendorf konnten wir auf der Gegenspur noch die Aufräumarbeiten eines Unfalls sehen und den 13 km langen Stau hinten dran. Fast nur Lastwagen! Sowas hatten wir noch selten gesehen. Da hatten wir richtig Glück, dass unser Weg in die andere Richtung führte. In Deggendorf steuerten wir ein paar ausgewählte Dosen an, doch nicht alle liessen sich so einfach finden. Eine verlangte uns echt alles ab bis wir herausfanden, dass die gesuchte, versteckte, von aussen unsichtbare Antoniuskapelle geschlossen war. Schade, wäre wirklich etwas Spezielles gewesen.

 

In der Altstadt irrten wir noch etwas umher bevor wir ein Restaurant fürs Abendessen aufsuchten. Heute gab’s einen Beef Burger mit Vollkornbrötchen und Salat für mich und ein Zwiebelrostbraten mit Gemüse und einer Kartoffel-Blätterteigroulade für Antonio (Gasthof Höttl, Luitpoldplatz 22). Eine gute Wahl hatten wir mal wieder getroffen und so konnten wir gestärkt weiter ziehen.
Ein kleiner Lost Place, den Antonio sich alleine zu Gemüte führte, da ich keine Lust hatte durch den Sumpf zu waten.

 

Weiter führte uns die Reise in die Täler hinaus. Mal hoch, dann wieder runter. Zu einer ausgesuchten Dose konnten wir nicht, da die Strasse gesperrt war und wir nun wirklich nicht mehr zu Fuss gehen wollten. Also suchten wir uns einen Schlafplatz. Beim Landgasthof Düllhof in Schaufling wurden wir fündig. Sogar duschen konnten wir da und auch ein WC stand für den Stellplatz zur Verfügung. Der Hof war von einem Kräutergarten umgeben und ganz liebevoll mit selbstgemachten Figuren gestaltet.

 

Schaufling-Passau, 4.5.2017
Den Kräutergarten haben wir uns am Morgen noch genauer angesehen. Etwas chaotisch oder für uns unverständlich mit der Struktur der Beschriftung, sonst aber wirklich schön angelegt.

   

Eine Pendenz hatten wir ja noch bevor die weiter Reise uns nach Passau führte.
Den Cache den wir gestern Abend nicht mehr angehen konnten da die Strasse gesperrt war. Der Multi „Dunkle Kräfte?“ GC4VVC4
Ok, die war auch heute noch gesperrt, jedoch waren wir wieder fit genug um ca. 500 Meter zur ersten Station zu gehen. Auf diesen Cache hatten wir uns ganz besonders gefreut. Eine Metalldetektor haben wir vom Kollegen ausgeborgt und so freute sich Antonio bei jedem Pieps. Nochmehr natürlich, als ich ihm die Freigabe erteilte, dass er nun wirklich suchen könne, da die Koords erreicht waren.
Jede Station beeindruckte uns, mehr wollen wir hier nicht verraten, denn jeder soll den Spass ja selber erleben dürfen…

Nach diesem Abendteuer gings weiter Richtung Passau, kurz davor erblickten wir einen Schuhladen, ja da müssen wir rein, nein, nicht wegen mir, Antonio braucht neue Schuhe. Ok, ich hab mir dann auch ein Pärchen gegönnt, aber auch Antonio hat was Passendes gefunden.

Nachdem ein paar Dosen gezielt angefahren wurden, haben wir das Auto parkiert und sind der Donau entlang spaziert um an der Spitze der Altstadt einen Earthcache zu lösen und dann dem Inn entlang wieder zurückzuschlendern. Zwischendurch gab’s noch Kaffee und Kuchen, schliesslich sind wir in den Ferien. Von der Überschwemmung, die den Ort vor vier Jahren unter Wasser gesetzt hat, sieht man kaum noch was. Aber was man sieht: Es braucht nicht viel bis die Wasser über die Ufer treten. Immerhin ist die Stadt von drei Flüssen umgeben, denn auch die Ilz fliesst durch die Ortschaft. Das Spezielle an den drei Flüssen ist, dass sie unterschiedliche Farben haben. Die Donau sei blau, der Inn grün (Gletscherwasser) und die Ilz schwarz (Moorresten), so heisst es. Vor Ort konnte man nur geringe Farbunterschiede der Donau und des Inns sehen, vielleicht waren wir auch einfach zu tief um richtig auf die Flüsse hinunterschauen zu können. Die Ilz hingegen ist tatsächlich recht dunkel. Im Internet sieht man die Farbunterschiede von Luftbildern her wirklich gut. Schade, dass wir das vor Ort nicht so klar erkennen konnten. Trotzdem gefiel Passau uns besser als Regensburg.

   

Nun waren unsere Pendenzen mehr oder weniger abgearbeitet. Einen kleinen Lost Place etwas Ausserhalb fuhren wir noch an. Vor einem kleinen Abstecher ins Nachbarland, suchten wir verzweifelt nach einem Restaurant. Eines verliessen wir kurz nach Besichtigung wieder und viel mehr konnten wir erst mal nicht finden. Doch direkt vor der Grenze entdeckten wir dann doch noch was, damit wir nicht hungrig bleiben mussten. Und nun kommen wir zum Nachbarland: Ich war überzeugt, dass wir über die Tschechische Grenze fahren würden, doch da stand ein Schild mit Republik Österreich. Hups, da zeigen sich mal wieder meine glänzenden Geografiekenntnisse. Mir war nicht bewusst, dass wir schon wieder so südlich sind. Nach dem Besuch der Letterbox, die etwa gleich gut wie das Essen war (ok, aber müssten wir nicht extra nochmal anfahren), reisten wir in Richtung Schweiz. Ziel wäre ein Schlafplatz gewesen, doch die gefundenen Stellplätze waren entweder voll oder passten uns aus anderen Gründen nicht und so landeten wir schlussendlich irgendwo auf einem Parkplatz, auf welchem wir hoffentlich niemanden gestört haben. Müde waren wir so sehr, dass wir sofort eingeschlafen sind.

   

Ulbering, 5.5.2017
Am Morgen erst liessen wir das Dach hoch um zu frühstücken. Und dann setzten wir die Heimreise fort. Da ein Unfall weit voraus angesagt wurde, umfuhren wir das Autobahnstück und damit den ganzen Ammersee. Leider hatten wir die Caches dieser Gegend nicht auf der Offlinekarte, und so kurvten wir halt einfach so in der Gegend rum, liessen uns in einer Metzgerei leckere Brötchen belegen und steuerten dann die Autobahn wieder an. Einige Stunden später waren wir glücklich und zufrieden wieder zu Hause.

Fazit: Wetter war super, im Stau standen alle immer nur auf der Gegenseite, Favoritenpunkte haben wir viele gesammelt und wahrscheinlich etwa gleich viele wieder liegengelassen.
Kilometer und Zeit haben wir auch wieder genug gemacht.

Am Abend besuchten wir den FL/SG/GR Geocaching-Stammtisch GC73NM0 und liessen damit unsere Ferien ausklingen.

 

Erfolgreicher CITO in CHUR

Der 2. CITO-Event in Chur hat am 29.4.2017 stattgefunden. Auch wenn wir am Anfang skeptisch waren, ob ein paar Leute zusammen kommen, da die Anmeldungen nur tröpfchenweise hereinkamen, standen schlussendlich 56 Leute parat.

Auf dem Spielplatz an der Rheinpromenade bei Haldenstein begrüsste Andrea Deflorin von der Stadt Chur die motivierte Truppe. Antonio erklärte kurz den Ablauf und schon waren die ersten, ausgerüstet mit Abfallsäcken und Greifzangen, weg.
Antonio und Andrea Deflorin nahmen einen Teil der Leute mit, damit sie vom Rossboden her starten konnten.

Silvia packte derweil die Esswaren für den anschliessenden, gemütlichen Teil aus und bereitete alles vor. Hab ich schon gesagt, dass es auch mit dem bestellten Wetter hervorragend geklappt hat?

 

In den Tagen zuvor hat es geregnet und geschneit, erst pünktlich auf den Samstag wurde es trocken und sogar die Sonne schickte uns viele wärmende Strahlen.Um 10:00 Uhr war Antonio auch wieder zurück, Andrea Deflorin hatte sich bereits verabschiedet und wir wurden langsam nervös. Wann sollen wir mit dem Einfeuern beginnen? Wann werden die Leute zurück sein? Um 10:15 Uhr begannen wir langsam einzuheizen.

Ca. um 11:00Uhr trudelten die ersten Abfallsammler wieder auf dem Spielplatz ein und so konnten wir die Würste zum Schwitzen bringen. Ein Grüppchen nach dem anderen kam dazu bis dann schlussendlich alle wieder beisammen waren.

Wobei, die einen mussten schon etwas früher wieder weg, aber die Gruppe war noch immer riesig. Jeder suchte sich ein Plätzchen auf dem tollen Areal und konnte sich am Buffet bedienen und eine Wurst krallen.

So im warmen Sonnenschein war es richtig gemütlich und die Stimmung war auch super. Wobei, ady73 hier Antonio etwas beichten will, dabei schaut es bei ihm gar nicht nach beichten aus.

Als er dann den ganzen Mut zusammen hatte, gestand er ihm, dass sie nun genau gleich viele FTFs auf ihren Konten haben. Tja… das ist doch cool 🙂

Erst so um 15:00 Uhr machten sich auch die letzten Geocacher, zu denen auch wir gehörten, auf den Heimweg.
Dafür, dass vor acht Monaten genau an der gleichen Strecke schon ein CITO stattgefunden hatte, wurde recht viel Abfall gefunden und eingesammelt. Vier Fahrräder (oder Teile davon), ein Töfflirahmen und fast 2 Container Abfall war die Bilanz.

Herzlichen Dank an all die fleissigen Helfer und Helferinnen, die sich Zeit genommen haben den Abfall anderer Leute aufzulesen, ihr seid wirklich super!!!

Auch ein herzliches Dankeschön geht an die Stadt Chur, die uns Speis und Trank zur Verfügung gestellt hat. Wir schätzen die gute Zusammenarbeit mit der Stadt sehr, sei es für solche Anlässe, wie auch für die Offenheit, dass wir unsere Geocaches in der Stadt verstecken dürfen.

 und bis zum nächsten Mal 

Warum wir immer noch Geocaches verstecken

Mittlerweile cachen wir seit dem 13. April 2011 und machen das immer noch sehr gerne.
Gefunden haben wir ausser sehr vielen tollen Erlebnissen und etlichen neuen Cacherkollegen, mehr als 7’300 Logbücher  🙂
Selber haben wir 208 Caches versteckt und es hat noch immer kein Ende. Im Moment haben wir einen Cache, der ziemlich aufwändig ist und ich schon seit Monaten immer wieder mit kleineren Schritten vorankommt. Zum Glück hatte ich für die Programmierungsarbeiten einen Kollegen.
Etwa fünf weitere Ideen und angefangene Projekte liegen zwischen Schlafzimmer-Wohnzimmer-Keller und Garage bereit.

Aber was der eigentliche Grund für diesen Blogeintrag ist, sind die zahlreichen tollen Kontakte mit Cachern von nah und fern, coole Fotos, den einen oder anderen Favoritenpunkt und die Logeinträge, welche ich immer alle lese.
Ich freue mich immer wieder, wenn der Cacher uns an seinem Erlebten mit dem Logeintrag teilhaben lässt und viele Male wird ein Schmunzeln (manchmal auch ein schelmisches Grinsen) auf die Lippen gezaubert und wenn man dann auch noch einen Eintrag wie der unten zitierten bekommet, ist das mehr als nur eine Ehre und motiviert um weiter zu machen.

Und während ich den Besuch Revue passieren lasse, steht bereits jetzt fest:
das war zwar meiner erster, aber definitiv nicht mein letzter Besuch in Chur.
Ich habe Chur als interessante Stadt mit einer wunderschönen Altstadt kennen gelernt. Dabei geholfen haben vor allem die zahlreichen, verschiedenen Caches unterschiedlicher Owner. Aber vor allem die ideerenreichen Caches von loslachen.ch!

Bisher sind mir einige tolle Caches begegnet, originell und lustig. Aber die Tradi’s, Multi’s und Mysteries, die ich in dieser kurzen Zeit von loslachen.ch kennenlernen durfte waren einfach nur top!
Man merkt wirklich, wie sehr sich der Owner Gedanken macht und die Cachertugend “Wenn du einen Cache versteckst, überlege Dir genau, warum du anderen diesen Ort zeigen willst. […]“ beherzigt. Sei es für die „Weisst Du was ich war?“-Reihe oder die unterschiedlichen (umfangreicheren) Multi’s und Mysteries.
Es gibt immer eine kleine Besonderheit und wenn man sich am Final schon am Ziel glaubt, ins Logbuch eintragen zu können, hat der Owner noch eine Raffinesse parat.
Ich kann mir den Owner förmlich vorstellen, wie er in seiner Bastelstube sitzt, an Ideen feilt und mit einem verschmitzten Grinsen, die Feinheiten seiner Ideen in die Tat umsetzt.
An dieser Stelle noch einmal ein riesengrosses Dankeschön von A. an A. für unglaublich schnelle und freundliche Hilfe sowie tolle Caches, die mich nicht nur einmal zum Schmunzeln gebracht haben. Genau solche Ideen und die passende Umsetzung sind es, die unser Hobby so toll machen!
Das persönliche i-Tüpfelchen war dann auch, dass ein Cache von loslachen.ch wahrscheinlich eher unbewusst einen Zusammenhang zu einem meiner liebsten Filme herstellt. Und es ist nicht der Cache, der am offensichtlichsten erscheint.

Bei diesem Multi, der einige schöne Gebäude der Stadt näherbringt, hatte ich beim Ermitteln der Koordinaten einen Fehler drin. Um welche Station es sich handeln musste, war mir eigentlich schon während der Runde klar, denn es hätte nicht zur Sorgsamkeit des Owners gepasst, eine potentielle Station in zwei Caches zu verwenden. Später war dann auch klar warum: wenn ich zu dicke Wurstfinger habe, um die Koordination korrekt ins GPS einzugeben, kann das ja auch nix werden.
Mit den korrigierten Angaben gab der Checker dann auch grün.
Am Nullpunkt musste ich dann ein paar Spaziergänger-Muggel abwarten und freute mich wie Bolle auf das Logbuch. Ein schönes freches Versteck!

Das war zwar vorerst der letzte Cache von loslachen.ch, aber heute ist nicht alle Tage; ich komm wieder, keine Frage!

Ich wünsche allen weiterhin viel Spass beim Cachen mit vielen tollen Caches, Erlebnissen, Begegnungen und möglichst wenigen Didn't find it Didn’t find its, dafür um so mehr   Found it Found its.

Unter anderem kann man auf dem Foto ein paar unsere Verstecke sehen. (Natürlich nicht alle) 😉