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Seltsames Phänomen in Graubünden

Am Freitag, dem 13.11.15, ist mir etwas ganz Seltsames passiert. Nein, ich bin nicht abergläubisch, im Gegenteil, ich mag diesen Tag sehr gerne, aber das ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls habe ich als ich am Morgen aus dem Fenster geschaut habe nicht mehr recht sehen können. Auch nach mehrmaliger Brillenreinigung wurde die Sicht nicht besser. Mich durchlief ein Schaudern;grauer Star vielleicht? Ich erkundigte mich im Internet und stiess auf folgende Zeilen: „Durch eine getrübte Linse kann kein klares Bild mehr im Auge entstehen. Ähnlich wie durch ein schmutziges Fenster oder eine milchige Scheibe ist die Aussenwelt nicht mehr klarzuerkennen.“

Das darf doch nicht wahr sein! Besorgt fuhr ich in meiner getrübten Sicht vorsichtig zum Augenarzt. Nach langer Wartezeit, erklärte ich ihm voller Sorge meine Symptome und meine Befürchtungen.

Er nahm mich beim Arm, führte mich ans Fenster und grinste mich an. Dann erklärte er mir in seinem Züridialekt. – Guäti Frau, si sind scho diä dritti Person wo mich hüt us däm Grund ufgsuecht hät. Machet si sich kei Sorgä, in es paar Schtund, isch alles wieder verbi. Es handlet sich bi ihrem Problem um öppis, wo mer süscht nu im Unterland kännt. Es isch es sehr hartnäckigs, witverbreitets Phänomen, aber bi eus kennt mr das eigetlech nöt. Es nännt sich Näbel! Lueget si, er isch scho fascht wider wäg… 😉

Nebel

Die Trimmiser Runde von loslachen.ch

Die Runde in Trimmis haben wir schon lange geplant, die Vorbereitungen haben sich ein wenig in die Länge gezogen und so wurde die Runde in zwei Etappen ausgelegt.

Trimmiser-Runde Ruine

Die Ruine in der Schlucht

Ausschlaggebend für den Start war die Ruine (GC3XCJC). Von dieser haben wir am Dorfmarkt erfahren. Am Tag drauf haben wir Material mit genommen und die Wanderung in Angriff genommen. Sooo cool, genau sowas will Geocaching zeigen. Ein Büxli bereit gemacht, die Beschreibung worum es geht auf die erste Seite des Logbuchs geschrieben und ein Versteck gesucht. Hier war das Schwierigste, die Koorinaten zu erfassen, fast unmöglich. Also eine gute Beschreibung und Spoilerbilder gemacht. Nun bleibt nur zu hoffen, dass die Schatzsucher den nötigen Respekt diesen Ruinenmauern gegenüber haben. 

Es folgte dann das Büxli beim Schiessstand (GC3XCTA). Dieser hat eigentlich die Aufgabe den richtigen Weg zu zeigen.  Es ist nicht so einfach den Pfad zu finden, wenn man unten in der Schlucht ist und die Beschreibung nicht genau gelesen hat. Was passieren kann ist, dass man viel zu weit gehen muss und dann Mühe hat den Zugang hierher zu finden.  Der Pfad ist eng und steil, nur mit gutem Schuhwerk und bei trockner Witterung zu empfehlen.

Finde diesen Wegweiser unterhalb der Ruine und du hast den richtigen Weg

Finde diesen Wegweiser unterhalb der Ruine und du hast den richtigen Weg

Dann war die Fernsicht (GC3XEHE) an der Reihe. Wie der Name schon sagt, wenn das Wetter stimmt, passt auch der Sicht.

Tolle Aussicht von hier.

Tolle Aussicht von hier.

Nun waren wir ein wenig verunsichert in welche Richtung die Runde weiter gehen soll.  Da wir ja spontan unterwegs waren mit einem randvollen Rucksack, suchten wir noch was Spezielles. Das fanden wir per Zufall beim Netz (GC3XCXM). Hier hatten wir einen mords Spass ein geeignetes Plätzchen zu finden für den Kleinen, wir waren fasziniert von dieser Location. Mehr wollen wir nicht verraten. 

Dann machten wir uns auf die Suche eines Weges, welcher uns irgendwie zurückbringen soll und so haben wir einige hundert Meter zurückgelegt. Versteckmöglichkeiten gab es einige bis zur Föhre, (GC3XD19) doch waren Strassenbauarbeiten im Gange, also haben wir es gelassen und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Diese Föhre ist uns sofort ins Auge gestochen und bald war auch das Versteck klar, nach ein paar Monaten und den Logs zu beurteilen sind wir einem Waldbewohner zu Nahe getreten, denn das Büxli wurde immer wieder aus dem Versteck geschoben!  Kurzerhand haben wir dann bei einer Kontrolle das Büxli leicht verschoben.

Herrschaft (GC3XD2Y), da gibt es nichts zu sagen, einfach nur schön hier oben. Nicht zu vergessen ist, dass hier ein grösseres Büxli auf deinen Besuch wartet. 

So, und nun kommen wir schon zum letzten Cache des ersten Teils der Trimmiser Runde; Getarnt (GC3XEG9). Schon vor Jahren haben wir hier diese verwinkelten Dinger entdeckt, unserer Meinung nach darf man, wenn man es schon gefunden hat, hier auch einen Cache verstecken. 

Gut getarnt.

Gepackt von der Euphorie eine richtige Runde auf die Beine zu stellen, haben wir eine Woche später mit dem zweiten Teil der Runde begonnen. 

Hier gab es allerdings ein kleines Problem, als wir die Runde von weiteren sechs Büxli  veröffentlichen wollten, wurde dies von dem Reviewer zurückgehalten mit der Bitte eine Bewilligung der Gemeinde einzuholen.  Uiuiuiuiui… das wird ja lustig! Schnell ein paar Beispiele und ein Dossier zusammengestellt und einen Termin bei der Gemeinde vereinbart. Einige Tage später durften wir Vorsprechen und schnell war alles klar. Da die Geochacher pflichtbewusst sind und auch Abfall sammeln (!), bekamen wir das Ok. 

Jupiii… wir freuten uns sehr, so konnte an der Runde weitergebastelt werden.

Also ging’s wieder in den Wald Schätze verstecken. Märchenhaft (GC3XX3H) passt zu diesem Ort und es durfte auch ein grösseres Büxli sein.

Der Märchenhafte WegBei diesem Baum wirst du fündigBei diesem Baum wirst du fündig

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