Beim WoMoDinner und im See ohne Boot und ohne Badehosen

Beim WoMoDinner und im See ohne Boot und ohne Badehosen

Da wir teilweise noch ein wenig Coronanachwirkungen haben und uns oft müde fühlen, wussten wir nicht, ob unser Wochenendplan aufgehen würde.
Aber man kann ja auch Schritt für Schritt vorgehen und jederzeit abbrechen…

Der erste Punkt waren die Spareribs. Diese bekamen wir im Restaurant Seeblick in Sufers. Gastfreundschaft wird hier gross geschrieben und so wurde uns das herrliche Mahl auf Wunsch sogar ins Büsli serviert (WohnmobilDinner). Die Gastgeberin ahnte es schon: Ja, ein Verwöhnkaffee zum Dessert. Und obendrauf gab´s auch noch einen Grappa aufs Haus.
Wow, sagen wir da nur: Super gutes Essen (Hauptspeise und Dessert), der Ripasso – ein Traum und dann auch noch der gute Service! Wirklich sehr empfehlenswert. Nicht um sonst waren wir nun bereits das dritte Mal hier.

Am nächsten Morgen, entgegen der Wetterprognosen schneite es nicht, machten wir uns auf den Weg ins Verzascatal. Ein Cache hatte uns an diesen Ort gelockt. Pepi71, mit dem wir eigentlich gerne zusammen auf die Suche gegangen wären, hat uns einfach überholt und war bereits wieder weg als wir ankamen. Mitten im See ist die Dose zu finden und das nur für kurze Zeit. Der See ist leer und so waren wir nur ein kleiner Teil der ganzen Völkerwanderung, die sich in die Abgründe des trockenen Sees wagte.

Wir hatten grosses Glück, dass das Wetter gut war, es aber kalt war. So war der Boden leicht gefroren, ohne jedoch glitschig zu sein. Von Camel, einem Cacher, den wir im See trafen, erfuhren wir nämlich, dass vor zwei Tagen ein Mann im Schlamm steckengeblieben sei und mit der Rega gerettet werden musste.

Schon eindrücklich in so einem riesigen, leeren See zu stehen und sich vorzustellen, was für gewaltige Wassermassen hier sonst walten. Und auch zu sehen, dass unten im See einfach Bäume stehen. So als ob nichts passiert wäre in den fast 60 Jahren, in welchen sie vom Wasser überdeckt gewesen waren. Auf dem Rückweg zum Auto haben wir natürlich noch ein kleiner Teil des rumliegenden Abfall mitgenommen.

Nach dem Fund der Dose arbeiteten wir uns weiter ins Ta hinein. Erst mal gab’s aber eine Pizza. In Lavertezzo bestaunten wir neben der von Werbebildern bekannten Brücke auch die eindrucksvolle Felslandschaft im Fluss. Mit den beiden Earthcaches lernten wir einiges darüber. Trotz der Kälte führte eine tapfere Braut ihr Fotoshooting an diesem Ort durch und das obwohl sie wirklich nur leicht bekleidet war….brrrr….

Bis ganz nach hinten tuckerten wir. Nach Sonogno wollte Silvia seitdem sie das Buch „Die schwarzen Brüder“ gelesen hat. Heute ergab sich die Gelegenheit dazu und so spazierten wir durch das historische Dörfchen und liessen uns von zwei Multis führen. In der Kirche zündeten wir für Ahni ein Kerzchen an (diesmal hat’s geklappt).

Auf dem Rückweg weckte ein auffälliger Drache unsere Aufmerksamkeit. Das Pokern zum Mysterycache in der Nähe hatte sich gelohnt 😉

Und da nun all unsere Pendenzen abgearbeitet waren, ausser dem Labcache, den wir inzwischen wieder vergessen hatten, machten wir uns auf den Heimweg. So konnten wir am Sonntag noch etwas ausruhen.

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