Erster Ausflug – letzte Gemeinde

Erster Ausflug – letzte Gemeinde

In diesem Jahr fiel das neue Jahr auf einen Samstag. Das bietet sich doch richtig an für einen kleinen Wochenendausflug. Ein kurzer, da wir an Silvester noch andere Pläne hatten. Wo soll’s denn hingehen? – lass dich überraschen!

Der Geburtstagskuchen für Antonio wurde noch im alten Jahr gebacken, ausnahmsweise, denn so ein Kuchen mitzunehmen ist gar nicht so einfach. Am ersten war noch ein so grosses Stück vorhanden, dass es auf einer länglichen Platte in den Kühlschrank im Bus passte. Also rein damit, Zopf, Morgensünde,….und ab nach Gottlieben. Dies ist die letzte Gemeinde vom Kanton Thurgau, der wir noch keinen Cache entlocken konnten. Erst ging sie bei der Planung unter, weil sie so klein ist, dann gab’s keinen Cache mehr dort. Und heute ist sie unser Hauptziel. Das Rätsel ist gelöst. Also los….

Die letzte Gemeinde

Auf dem Weg wurde noch der eine oder andere Tradi eingesammelt. Und dann standen wir da. In Gottlieben. Erst am Vortag, als wir von guten Cacherkollegen ein Glas Morgensünde-Pralinenaufstrich erhalten hatten, wurde uns bewusst, dass Gottlieben ja die Gemeinde ist, von der die Gottlieberhüppen kommen müssen. So war es dann auch. Ganz nahe beim Cache werden die hergestellt und so liessen wir uns einen Besuch im Fabrikcafé nicht nehmen. Die Thurgau-Challenge hatten wir zwar vorgängig schon mal geholt, aber wo sind denn die Fotos davon? Oder eine Notiz wann es war? – Nichts! Also steuerten wir diese nochmal an.

Und wo übernachten wir heute? Hm…. Ein Ort an dem wir schon zwei Mal waren: Auf dem Nollen! Ein sehr gutes Essen genossen wir hier, bevor wir uns an dem wunderschönen Platz zur Ruhe legten.

Und dann war er schon da, Antonios Geburtstag! Plan hatten wir keinen und so irrten wir ein wenig durch die Gegend bis wir bei der Himmelsleiter landeten. Ein Turm bei Wil mit gigantischer Aussicht! (und natürlich einem Cache, also zwei, wenn man’s genau nimmt). Mittagessen hatten wir ja dabei. Auf einem Parkplatz genossen wir unser Essen.

Anschliessend schlenderten wir durch die Wiler Altstadt. Ja, Antonio durfte einen LAB machen, schliesslich hat er Geburtstag 😉 Und als ob das nicht genug gewesen wäre, schlossen wir gleich noch einen LAB an, der uns durch den Park führte. Ach ja, in der Altstadt hätte Silvia noch ein Kerzchen für Ahni anzünden wollen, doch als wir in der Kirche standen, bemerkten wir erst, dass sie prall gefüllt ist. Ein Gottesdienst am Sonntagnachmittag? Wart mal, der ist ja gar nicht auf deutsch. Eine uns unbekannte Sprache. Hm…. das wird also nichts mit dem Kerzchen. Aber ans Ahni denken wir trotzdem.

Auf dem Heimweg schauderte es uns bei dem Gedanken, dass wir in Maienfeld in einem Restaurant einen Platz fürs Abendessen reserviert hatten. Stau soweit das Auge reicht. Bis nach Trimmis waren sämtliche Strassen in Richtung Unterland verstopft.

Plan B

Und wie sollen wir so nach Maienfeld kommen? Oder sollen wir einfach absagen? Ah, wär doch auch schade. Aber bei dem Stau brauchen wir viel zu lange. Also wurde Plan B geschmiedet. Wir fuhren nach Chur, stiegen dort in den Zug, der uns schnell und staulos nach Maienfeld brachte. Das Schloss Maienfeld war schön beleuchtet. Beim Eingang wurden wir abgeholt und ins Restaurant geführt. Stimmungsvoll, dieses Ambiente und freundlicher Service! Auch das Essen war köstlich! Auf den Dessert warteten wir recht lange. Zum Glück hatten wir nur ein Dessert zum Teilen bestellt, denn es kamen zwei. Antonio bekam ein Überraschungsgeburtstagsdessert offeriert. So cool! Hier werden wir sicher nicht das letzte Mal gewesen sein.

Und so gehört der erste Ausflug im 2022 schon wieder der Vergangenheit an. Ein toller Start ins neue Jahr 🙂

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