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Advent lustige Geschichte 4. Weihnachten kommt

Advent Geschichte Nr.4

Weihnachten kommt immer so überraschend

Wie sich im Internet gezeigt hat, heißt das Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann auch X-man sein! Spätestens ab März war es höchste Zeit, mit den Weihnachtsvorbereitungen zu beginnen. Verzeihung: das diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in Time vorzubereiten. Hinweis: Die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (SANta Claus Road Show) fand bereits am 29. November statt. Daher wurde das offizielle Come-Together des Organizing Committees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) schon am 6. Januar vergangenen Jahres abgehalten.

Erstmals haben wir ein Projektstaus-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte „To-Do-Liste“ und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allokation geschaffen werden, was wiederum den Service Level erhöht und außerdem hilft, „X-mas“ als Brandname global zu implementieren. Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head Global Christmas Markets (Knecht Ruprecht) die Ablauf-Organisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen Private-Schenking-Centers sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch so genannte Geschenk-Units über das Internet angeboten werden.

Die Service-Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via Conference Call virtuell informiert und die Core-Competences vergeben. Ein Bündel von Incentives und ein separater Team-Building-Event an geeigneter Location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche Corporate Culture samt Identity zu entwickeln. Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelt. Stattdessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem Testbezirk als Pilotprojekt eine Hotline (0,35 Ct/Minute) für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den Added Value für die Beschenkten zu erhöhen.

Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MISt) ist auch Benchmark-orientiertes Controlling für jedes Private-Schenking-Center möglich. Nachdem ein neues Literatur-Konzept und das Layout-Format von externen Consultants definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release 00.1) erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende Updating.

Hochauflagige Low-cost-Giveaways dienen zudem als Teaser und flankierende Marketingmaßnahme. Ferner wurde durch intensives Brainstorming ein Konsens über das Mission Statement gefunden. Es lautet: „Lets Keep the Candles Burning“ und ersetzt das bisherige „Frohe Weihnachten“. Santa Claus hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des Corporate-Redesigns, akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz und würdigte das Know-how seiner Investor-Relations-Manager.

In diesem Sinne: FRÖHLICHE WEIHNACHTEN und noch erfolgreiche X-mas Preparations für das kommende Jahr.

Quelle unbekannt 7.12.2014

Advent Geschichte Nummer 3.

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Wenn der Weihnachtsmann mal nicht kann

Wie jedes Jahr hat der Weihnachtsmann
seinen Urlaub sehr genossen.
Er war an der See, hat getaucht und gesurft
und sich abends ein Bier eingegossen.

Im Sommer nimmt er den Bart ganz ab
und geht mit Bermudas zum Strand.
Er wird zum Glück so kahl rasiert
von niemandem erkannt.

Wenn er vom Surfen müde ist,
dann liest er dicke Romane,
liegt in der Sonne, denkt nicht ans Geschäft
und isst Erdbeer-Eis mit Sahne.

Ab September lässt er den Bart wieder wachsen,
im November packt er die Sachen,
und Anfang Dezember fährt er zurück,
um die Weihnachtsarbeit zu machen.

Daheim angekommen geht er zum Stall,
inspiziert dort den Weihnachtsschlitten.
Danach striegelt er das alte Rentier,
es hat unter der Trennung gelitten.

Das Tier ist im Sommer auf der Wiese
und hat es dort gut und schön,
und doch scheint es ist immer etwas gekränkt
beim ersten Wiedersehen.

Dieses Jahr ist es ganz und gar unversöhnlich,
es zeigt sich sogar renitent,
und tut, als ob’s nach der langen Zeit
den Weihnachtsmann gar nicht mehr kennt.

Und schlimmer noch, es schlägt sogar aus
mit dem linken Hinterfuß
und gibt dem verdutzten Weihnachtsmann
gehörig eins auf die Nuss.

Der stürzt zu Boden, ist ziemlich benommen,
sein Kopf fühlt sich an wie betäubt.
Inzwischen tut dem Rentier natürlich
der Schlag mit dem Huf längst schon leid.

Doch diese Reue nützt nun nichts mehr.
Geschehen ist geschehen.
Beim Stürzen ist auch noch das Bein gebrochen,
der Weihnachtsmann kann nicht mehr gehen.

„Wer soll jetzt die Arbeit machen?
Was wird aus all den Geschenken?
Die müssen doch rechtzeitig in jedes Haus,
und ich kann den Schlitten nicht lenken!“

Der Arzt kommt ins Haus, legt das Bein in Gips,
verschreibt dazu noch zwei Krücken
und rät, die nächsten fünf bis sechs Wochen
mit Lesen zu überbrücken.

„Ich lese“ erwidert der Weihnachtsmann
nur im Sommer und zwar am Meer!
Im Dezember habe ich Hochkonjunktur,
da muss ein Ersatzmann her!“

Zum Glück hat der Weihnachtsmann einen Freund,
der kennt sich mit Kindern gut aus,
er liefert ebenfalls einmal im Jahr
seine Gaben in jedes Haus.

Der Freund befindet sich grade im Urlaub,
für ihn ist es Ferienzeit,
doch ist er per Handy zum Glück zu erreichen
und gleich zur Hilfe bereit.

Er macht seine Sache wirklich gut
und pünktlich zur Weihnachtsfeier
findet jedes Kind unterm Baum die Geschenke
und wie seltsam: zwei bunte Eier!

Quelle unbekannt 7.12.2014

Zu viel Stress an Weihnachten

Daran erkennst du , dass du vor Weihnachten zu viel Stress im Büro hattest

  • Am Weihnachtsbaum hängen bemalte Ostereier
  • Alles ist wie immer: Du sitzt mit einer Pizza vor dem Fernseher – aber das Handy spielt „Jingle Bells“
  • Du stellst den Glühwein in die Mikrowelle und gibst dein Büro-Zugangscode ein
  • Du packst Geschenke nicht ein, sondern klebst sie mit Post-its zu
  • Wenn Mutti abends anruft, meldest du dich mit dem Firmennamen und fragst: „Was kann ich für Sie tun?“
  • Du drückst zuhause die „0“, um beim Telefonieren rauszukommen
  • Wenn beim „Kleinen Lord“ der TV-Empfang ausfällt, suchst du auf der Fernbedienung „STRG“, „ALT“, „ENTF“
  • Für Weihnachtskarten müsst du den Namen Ihrer Eltern googeln
  • Du kriegst beim Auspacken einen Heulkrampf, weil du dich nicht mehr an das Passwort erinnern
  • Du singst „Stilles Fax, heiliges Fax“
  • Du fragst den Pfarrer, warum er bei seiner Kirche den Klingelton nicht auf Vibration schaltet
  • Du nutzt die Krippe für den Postausgang
  • Du hast beim Lesen der Liste ständig genickt

Sie überlegen sich, wem Sie diese Liste per Link weiterleiten können.

Quelle Unbekannt 7.12.2014

Advent Nummer 2.

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Gibt es dich Weihnachtsmann?
Die wissenschaftliche Betrachtung als Gedicht

Aktuell ist die Wissenschaft.
Denn eigenes Wissen gibt eigene Kraft.
So hatte ich es gedacht und laut gesagt,
Wie sich der Weihnachtsmann doch plagt.

Spezies von lebenden Organismen werden genannt.
Hauptsächlich Insekten und Bakterien sind uns bekannt.
Fliegende Rentiere? Es gibt kein klagen und kein wehen.
Nur der Weihnachtsmann hat sie gesehen.

Ich nehme mal an, auch wenn die Erde bebt.
Dass in jedem Haushalt ein braves Kind lebt.
378 Millionen Kinder laut Volkszählungs-Büro.
Darüber ist der Nikolaus besonders froh.

Der Weihnachtsmann hat noch nie geklagt.
Obwohl er einen 31-Stunden –Weihnachtstag hat.
Durch Zeitzonen von Ost nach West er reist.
Der Himmelsweg ist trocken nicht vereist.

Er braucht eine  tausendstel Sekunde ohne wettern.
Für Parken und  den Schornstein runterklettern.
Dazu die Socken füllen am Kamin, retour heraus.
Und weiterfliegen zum nächsten Haus.

822 Besuche pro Sekunde, blitze-schnell.
Bei jedem braven Kind ist er zur Stell.
Millionen Stopps, gleichmäßig auf der Erde verteilt.
1,3 km Entfernung zu jedem Haushalt er reist.

120,8 Millionen km braucht er jedes Jahr.
Plus Pause und Essen, das ist doch klar.
Sein Schlitten ist enorm und imposant.
1040 km pro Sekunde fliegt er sehr rasant.

Umgerechnet mit 3.000-facher Schallgeschwindigkeit.
Der Ulysses Space Probe mal zum Vergleich.
Fährt dieser mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde.
Ein Rentier schafft höchstens 24 km pro Stunde.

Nun zur Ladung des Schlittens mit Effekt.
Mit Geschenken wird der Weihnachtstisch gedeckt.
Pro Kind nimmt man ein Kilo Präsente  mit im Wagen.
Dann ist der Schlitten mit Paketen vollgeladen.

378.000 Tonnen nicht gerechnet den Weihnachtsmann.
Auf der Wage schlägt dieser bestimmt mit 120 kg an.
Man braucht 216.000 Rentiere, das erhöht das Gewicht.
Auf eine Gabe verzichtet der Weihnachtsmann nicht.

Bei 1040 km/h Geschwindigkeit  wird es  amüsant.
Dies erzeugt ein einen ungeheuren Luftwiderstand.
Dadurch werden die armen Rentier aufgeheizt.
Durch das Raumschiff wird die Erdatmosphäre gereizt.

8 Trillionen Joule-Energie muss das Rentier absorbieren.
Das zweite Paar wird bestimmt explodieren.
Das gesamte Team von Rentieren ganz interessiert.
Wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert.

Der Weihnachtsmann wird bestimmt nicht gehetzt.
Jedoch der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt.
Der  schwerer Weihnachtsmann würde rutschen.
Und das angenagelt ans Ende seines Weihnachts-Kutsche.

Mit 20,6 Millionen Newton Kraft.
Verliert jeder Mensch seinen roten Saft.
Damit kommen wir zum tollen Schluss,
Unser Nikolaus ist ein Pfiffikus.

Er lässt sich nicht blicken, man kann ihn nicht sehen.
Er kommt einfach so, um dich zu erspähen.
Er wird dich mögen und dir die Nächte rauben.
Jeder sollt an den Weihnachtsmann glauben.

Quelle und Autor unbekannt 7.12.2014

 

Advent Nummer 1.

Alle Jahre wieder auf’s neue! Und dieses Jahr klären wir die Frage:
Warum ein Engel auf dem Weihnachtsbaum sitzt.

Advent_1_2014Es war einmal vor langer Zeit, kurz vor Weihnachten, als der Weihnachtsmann sich auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen wollte, aber nur auf Probleme stieß.

Vier seiner Elfen feierten krank, und die Aushilfs-Elfen kamen mit der Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Weihnachtsmann begann schon den Druck zu spüren, den er haben würde, wenn er aus dem Zeitplan geraten sollte.
Dann erzählte ihm seine Frau, dass ihre Mutter sich zu einem Besuch angekündigt hatte. Die Schwiegermutter hat dem armen Weihnachtsmann gerade noch gefehlt.
Als er nach draußen ging um die Rentiere aufzuzäumen, bemerkte er, dass drei von ihnen hochschwanger waren und sich zwei weitere aus dem Staub gemacht hatten – der Himmel weiss wohin. Welch Katastrophe.
Dann begann er damit den Schlitten zu beladen, doch eines der Bretter brach und der Spielzeugsack fiel so zu Boden, daß das meiste Spielzeug zerkratzt wurde – Shit.
So frustriert ging der Weihnachtsmann ins Haus, um sich eine Tasse mit heißem Tee und einem Schuss Rum zu machen. Jedoch mußte er feststellen, daß die Elfen den ganzen Schnaps versoffen hatten. In seiner Wut glitt ihm auch noch die Tasse aus den Händen und zersprang in tausend kleine Stücke, die sich über den ganzen Küchenboden verteilten.
Jetzt gabs natürlich Ärger mit seiner Frau. Als er dann auch noch feststellen musste, dass Mäuse seinen Weihnachts-Stollen angeknabbert hatten, wollte er vor Wut fast platzen.
Da klingelte es an der Tür. Er öffnete und da stand ein kleiner Engel mit einem riesigen Christbaum.
Der Engel sagte sehr zurückhaltend:
Frohe Weihnachten Weihnachtsmann!
Ist es nicht ein schöner Tag?
Ich habe da einen schönen Tannenbaum für dich.
Wo soll ich den denn hinstecken?
Und so hat die Tradition von dem kleinen Engel auf der Christbaumspitze begonnen.

Quelle der Geschichte: unbekannt, 1.12.2014

 Tschüss und bis zum 2. Advent am 7.12.2014

 

Winterliches Schneegeflüster zum 4. Advent

zum 4.Advent Wald und Flur sind kalt und düster, Kristalle schimmern zwischen Zweigen die sich bis auf den Boden neigen. Glöckchen klingen in der Ferne, es leuchten treu am Himmel Sterne.
Die Welt in stimmungsvolles Licht getaucht, von Frieden und Freude sanft umhaucht.
Der Tag des Herrn in Heiligkeit , Weihnachten ist nicht mehr weit.
Die Menschen sich in Freundschaft findend Trauer, Not im Nichts verschwindend, so denken wir in jedem Jahr Herr Jesu Christi immerdar.
Engelsklang vom Himmel schallt , durch den kalten Silberwald.
Im Advent vier Kerzen brennen , für all die Menschen die wir kennen, in den Zimmern, auf den Tischen, soll´n vor morgen nicht erlischen, zu Sternanis und Nuss und Nelken, soll auch unser Kranz nicht welken.
Der Allmächtige über uns wacht, wir warten auf die Heilige Nacht.

Quelle: 15.12.2013 weihnachtswuensche.com

Moderne Weihnachtsgeschichte zum 3. Advent

Das Wort “Weihnachten” lässt die Gedanken springen,
wenn dessen Silben im Ohr erklingen.
Da kein Mensch dem anderen gleicht,
ist es auch nicht allzu leicht,
den Begriff gut zu beschreiben,
da stets Aspekte offen bleiben.
Entscheidend ist bei all den Ohren,
in welchem Jahr ihr Träger geboren.
3. Advent 13Mancher Mensch wär sehr verwundert,
der Anfang letztes Jahrhundert,
voll im Leben hat gestanden,
sähe er all die Girlanden,
die heute im Himmel schweben,
weil sie zwischen Häusern kleben,
die hoch in den Himmel ragen,
wie nur Berge in ihren Tagen.
Ach, wie modern ist dieser Welt,
die durch’s Licht im Glas erhellt!

Quelle: 15.12.2013 weihnachtswuensche.com

Der verlorene Adventszauber zum 2. Advent

In einer Stadt wie überall auf der Welt begab es sich, dass sich ein alter Mann während der Adventszeit auf die Suche nach dem Adventszauber machte.

Der alte Mann trug noch den Adventstraum seiner Kinderzeit in sich und glaubte, diesen verloren zu haben; so wollte er sich seinen Adventstraum wieder in Erinnerung rufen.

2.-Advent-mittele

Doch wohin der alte Mann in der Stadt auch kam: Sämtliche Strassen waren hell erstrahlt,grelle, gefüllte Schaufenster leuchteten mit den Marktbuden und dem ganzen glitzernden Tand um die Wette und aus den Kaufhäusern erklang weihnachtliche Musik, die jedoch niemand beachtete.

Die mit vollen Taschen beladenen Leute drängelten den Alten hektisch durch die Einkaufsstrassen und schoben ihn durch die überfüllten Budengassen, vorbei auch an Gasthäusern und Stehplätzen, in denen die Menschen sich eine kurze Verschnaufpause erhofften und vorbei auch an offenen Kirchentüren, die zu kurzer Besinnung einluden.

Der Alte schüttelte verwundert den Kopf. Was war das für eine Adventszeit, in der die Menschen trotz des weihnachtlichen Anscheins nicht mehr zur Ruhe kommen konnten ?

Dabei dachte er an seine eigene Kinderzeit zurück. Seine Eltern waren nicht reich gewesen, jede Münze wurde vor dem Ausgeben noch drei Mal umgedreht. Doch was herrschte bei den adventlichen Spaziergängen der Familie immer für eine stille und heimliche Vorfreude. Und erst zu Beginn der Adventszeit roch es im Haus nach frischgebackenen Plätzchen; der Nikolaus aber brachte Äpfel, Nüsse und einige langersehnte Lebkuchen. Die Mutter aber versteckte die übrigen Plätzchen und gab sie erst am Heiligen Abend zu den wenigen Geschenken, die unter einem kerzenerhellten Christbaum lagen, preis.

Das Evangelium von der Geburt Christi wurde noch vor dem Christbaum gelesen und anschließend sang die Familie, sich an den Händen haltend, das Lied der stillen Nacht. Und sie waren damals zufrieden, denn es herrschte Liebe und Eintracht in der Familie, trotz des Wenigen, was man besaß.

Heute aber schien es ihm, dass im Zeichen des Überflusses die ersten Nikoläuse, Weihnachtsmänner und Lebkuchen schon Mitte des Monats Oktober in die Regale der Kaufhäuser gestellt wurden; im Fernsehen wurde die Werbung schon ab Anfang November nicht mehr müde, den Menschen Dinge anzupreisen, deren sie gar nicht bedurften. Und am Weihnachtsabend, gleich nach der Bescherung, flohen nicht wenige Kinder aus dem Haus, um mit Freunden die so genannten x-mas -Weihnachtpartys zu feiern.

Vor lauter Nachdenken bemerkte der Alte gar nicht, dass man ihn einfach weitergeschoben hatte. Er fand sich unversehens in einer ihm aus seiner Kinderzeit bekannten Gasse wieder, die abseits der lärmenden Zone ein stilles Dasein führte. Wie wohl ihm diese Ruhe tat; kein Lärm, keine Hektik, kein Gedränge, nur Beschaulichkeit.

Die Gasse wurde von kleinen Lichtern erleuchtet, die aus den Fenstern der Häuser grüßten. Familien mit Kindern verweilten auf der Gasse; die Kinder hüpften froh und heiter umher.

Dabei geschah es, dass ein kleines Mädchen aus Versehen an ihn stieß und ihn mit leuchtend großen Augen und einer vor Kälte roten Nasenspitze erschreckt ansah.

Er lächelte und beugte sich zu dem Kind nieder: „Ich habe Dich wohl übersehen, kleine Prinzessin ?“

Das Mädchen lächelte schüchtern zurück und ließ mit einer Antwort nicht auf sich warten:

„Ich bin keine Prinzessin und ich war schuld. Ich habe getanzt, weil ich mich auf das Christkind freue, das bald kommen wird.“

„Was denn, Du freust Dich noch auf das Christkind ?“, fragte der Alte erstaunt. „Und was wünscht Du Dir denn von ihm? Worauf das Mädchen antwortete:

„Ich wünsche mir eine kleine Puppe oder ein Stofftier zum Spielen. Ich weiß aber nicht, ob das Christkind meinen Wunsch erfüllen wird. Papa sagt, dass das Christkind den Weg in unser Haus nicht finden kann, wir sind nämlich eine ganz große Familie“.

Das kleine Mädchen hielt dabei die Hände hoch und bewegte alle zehn Finger:

„Ich habe noch sooooo viele Geschwister. Und alle wünschen sich etwas vom Christkind !“. Der Alte lächelte das Mädchen an und erwiderte:

„Ich bin mir ganz sicher, dass das Christkind auch Euch besuchen und den einen oder anderen Wunsch erfüllen wird !“.

Da sprang das kleine Mädchen freudestrahlend davon. Die Augen des Alten aber begannen zu leuchten, denn er fühlte, dass er seinen verloren geglaubten Adventszauber wieder gefunden hatte. So beschloss er frohen Herzens, am nächsten Tag als Helfer des Christkinds in diese Gasse und zum Haus des Mädchens zurückzukehren.

Quelle: http://www.weihnachtsseiten.de  Autor: Josef Albert Stöckl, 8.12.2013

Das wunderbarste Märchen

Es war einmal ein stattlicher Prinz, der die wunderschöne Prinzessin fragte:

„Willst du mich heiraten?“

Und sie antwortete: „….Nein!“

Und der Prinz lebte viele Jahre lang glücklich, ging angeln und jagen.

Hing jeden Tag mit seinen Freunden herum, trank viel Bier und betrank sich so oft er wollte.

Spielte Golf, liess seine Jacke auf der Stuhllehne im Esszimmer hängen und hatte Sex mit Dirnen, Nachbarinnen und Freundinnen.

Furzte nach Herzenslust.

Sang, rülpste und kratzte sich ausgiebig am Sack.

Ende