Pfingsten 2021 – Nach dem Regen kommt die Sonne

Pfingsten 2021 – Nach dem Regen kommt die Sonne

Da erst gerade Auffahrt war und kurz zuvor die Ferien, hatten wir recht viel zu tun. Trotzdem haben wir uns entschieden, über Pfingsten wegzufahren, denn sonst würden wir arbeiten, dabei sind die Feiertage doch zum Abschalten da. Konkrete Pläne hatten wir nicht und so wurde ganz kurzfristig entschieden…

Freitag, 21.5.2021 (Trimmis – Hüneberg)

Nach dem Feierabend haben wir kurzerhand einen Spontanplan ausgeheckt. Alles Notwendige wurde eingepackt und los ging die Reise. Bei Hünenberg übernachteten wir im Regen an einem uns bereits bekannten Platz. Dort hat doch Antonio tatsächlich einen Munzee entdeckt und geloggt!

Samstag, 22.5.2021 (Hünenberg – Eriz)

Am Morgen düsten wir weiter in Richtung Emmental. Dort kurvten wir in bekannten und weniger bekannten Gegenden herum. Bei einem Naturschutzgebiet fanden wir den Weg zu einer ganz speziellen Kongomeratschlucht mit einer Naturbrücke, richtig eindrücklich. (GC792GN) Wieder zurück auf dem Parkplatz machten wir unser Mittagessen bereit. Den Speckzopf dafür hatten wir diesmal in Marbach in der Bäckerei Lötscher gekauft. 

Gut gesättigt reisten wir weiter, von Cache zu Cache, bis wir am Abend in Eriz ankamen. Ganz abgelegen und doch waren noch viele andere Wohnmobile da. Auch sie hatten sich den Gasthof Schneehas für ein WohnmobilDinner ausgesucht. 

Martini oder doch besser Suure Moscht?

Auf der Terrasse konnten wir noch im Trockenen zwischen Sonne und Wolken einen Apero geniessen. Wir sind uns nun ganz sicher, dass Silvia Martini ebenso wenig mag wie Antonio Suure Moscht…

Das Essen bekamen wir ins Wohnmobil serviert. Kartoffelsuppe, Salat, Schweinehalsbraten und Poulet mit Pommes und Gemüse und zum Dessert ein Himbeer-weisse Schokolade-Törtchen. Freundliche Bedienung und gutes Essen, was will man mehr. Das Wetter war ziemlich wechselhaft, Regen, Schnee-Hagel und Sonne wechselten sich ab. Das Servicepersonal tat uns etwas leid, wobei es meist trocken war. Wenn sie ausrücken mussten und wenn nicht, zeigten sie sich kreativ mit Sonnenschirm.

Nach einer Runde UNO verschoben wir uns in den oberen Stock und schliefen bald ein.

Sonntag, 23.5.2021 (Eriz – Steffisburg)

Es regnete die ganze Nacht, was uns aber erst in den Morgenstunden vom Schlaf abhielt.
Der Schnee war fast bis zu uns runter gekommen. Entsprechend war es relativ kühl.

Nach der Verabschiedung düsten wir weiter von Gemeinde zu Gemeinde mit interessanten Caches bis wir irgendwann beim Vesuv GC5P2KE waren. Jaja, du hast richtig gelesen. Auch im Bernischen gibt es so einen. Dieser ist zwar wesentlich kleiner als jener in Italien und somit auch viel schneller und leichter erwandert. Von oben wurden wir mit einer wunderbaren Aussicht über den Thunersee und hinüber zum Niesen, der wie auch das Jungfraumassiv von einem Wolkenvorhang verdeckt war.

Im nahegelegenen Hotel-Restaurant Bellevue setzen wir uns auf die Terrasse, genossen einen ähnlichen Weitblick wie kurz zuvor. Das Essen war ebenfalls sehr gut und so hatten wir keine Eile von dort wegzukommen.

Etwas später waren wir dann auf der anderen Seite vom Thunersee. Unter anderem bewunderten wir die eindrückliche Tropfsteinhöhle Thun GC70B2E. Allgemein ist die Gegend hier sehr schön.

Antonio durfte sich noch in einer Höhle oder besser gesagt, Militärstollen (Berner Oberland im Dunkelnaustoben GC6X882), mal links, mal rechts.

Das ging gewaltig in die Hose…

Gegen Abend wollten wir uns ein Plätzchen für die Nacht suchen, was diesmal gründlich in die Hose ging. Wir landeten irgendwo auf einem abschüssigen Feldweg, was absolut nicht in unserem Sinne war und noch weniger in jenem, des entgegenkommenden Bauers, der uns nicht wirklich zu glauben schien, dass das Navi uns hier hin getrieben hatte. Wie auch immer, wir sassen fest. Spulten drauflos, schwitzten schon etwas,….doch wer Antonio kennt weiss, dass er das irgendwie hinbekommt und so war es dann auch. 

Wir hatten uns darauf hin entschieden irgendwo ein Plätzchen zu suchen, um unser Abendessen einzunehmen und dann nach Hause zu fahren. Doch wie das halt so ist mit der Spontanität, blieben wir dann gleich auf dem ausgewählten Platz.

Das war ja ein Tag….und leuchtet da ein leichter Sonnenbrand von Antonios Glatze her? – Da Sonne und Wolken die Temperatur jeweils recht stark hatte schwanken lassen, hatten wir doch das Sonnenbad auf der Terrasse etwas unterschätzt…

Montag, 24.5.2021 (Steffisburg – Trimmis)

Am Morgen drängte uns die Blase zu einem zeitigen Aufstehen und so waren wir für unseren Verhältnisse bereits recht früh auf der Autobahn. 

Im Kanton Glarus gab es noch einen Tankstopp, da der Most dort über 10 Rappen billiger ist als bei uns in Graubünden, warum auch immer und ein Virtual (Schlacht bei Näfels / Battle of Näfels GC88Z1T) lockte uns noch nach Näfels. Zudem war da noch ganz in der Nähe ein Cache offen, den Antonio beim letzten Mal nicht finden konnte. Diesmal klappte es und es stellte sich heraus, dass der Behälter letztes Mal einfach kein Logbuch enthalten hatte und daher nicht als Cache identifiziert worden war.

Fast zu Hause….aber dann doch nochmal los…

Nach einer Dusche und nachdem die Waschmaschine angeschmissen worden war, düsten wir nochmal los. Diesmal in die Ganda, da dort Papi und Daniela bereits auf uns warteten. Auf der Terrasse des Restaurant Pizzeria Ganda assen wir zu Mittag und plauderten ein wenig. Als es langsam wieder kälter wurde, verabschiedeten wir uns. Ein Zwischenstopp gab es noch bei der Autowaschanlage und dann wieder ab nach Hause.

Das Wetter war so gnädig, mit dem Regen zu warten, bis wir wieder in der Wohnung waren.
Ein schönes, abenteuerliches Pfingstwochenende durften wir erleben und wir freuen uns, gut wieder zu Hause angekommen zu sein.

Ein paar Favopunkte haben wir auch verteilt:

There are 4 comments for this article
  1. Lori at 10:30

    ..hat sich abenteuerlich angehört?,…viel spontanes,…ist das ab und zu nicht auch ein wenig stressig ???

    Gruss lori

    • Silvia at 22:11

      hmmm…..ja, es klingt nach viel, aber über den ganzen Tag verteilt, ist das jeweils kein Stress, denn stressig mögen wir nicht 😉
      A liaba Gruass

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