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Sommerferien 2016, Schweiz – Deutschland – Frankreich – Luxemburg – Belgien – Niederlande

Sommerferien 2016 mit dem Motto:
Allerlei ( Lost Place, alte Caches, FTF, Hochzeit, Geburtstag, Grand Tours,…und einfach mal auf uns zukommen lassen )

SOMMER-2016

8.7.16 Freitag (Trimmis (CH) – Gruibingen (D))

Heute wollen wir losfahren, ab in die Ferien. Silvia hat alles bereitgemacht, während Antonio noch seinen letzten Arbeitstag vor den Ferien beendet hat.

Um ca.15:30 Uhr starteten wir unsere Reise in Richtung Deutschland mit dem Ziel am nächsten Tag in der Nähe von Stuttgart anzukommen um an der Hochzeit von Silvias Cousine dabei zu sein.

Auf dem Weg haben wir noch eine SIM- Karte gekauft, damit wir uns das Internet in Deutschland auch leisten können. Im McCafe installierten wir das Teil am I Pad, was für uns Laien gar nicht so einfach war… und weiter ging die Reise.

In Gruibingen haben wir uns auf einem Campingplatz Winkelbachtal (20.- Euro) niedergelassen wo es  ein spezial WC für Mama und Kind gibt 🙂
Schon bald haben wir dann leckere Maultaschen und ein Schnipo verdrückt, Horst, der Campingpesitzer, hat uns noch ein paar Geocaches empfohlen, die wir gleich nach dem Essen gesucht haben 19 Uhr Stammtischdösle GC567Q7  Ein paar leuchtende Glühwürmchen haben uns jeweils etwas Licht gegeben. Das war echt amüsant, zumal wir noch nie so viele von diesen kleinen Tierchen gesehen haben, zumindest Silvia nicht.
Anschliessend haben wir es uns in unserem neuen Büssli bequem gemacht.

WC für gross und klein Schnipo und Maultaschen Unser neues Zuhause

9.7.16 Samstag (Gruibingen (D) – Leinfelden (D))

Gemütlich kochten wir uns einen Kaffee und assen Müesli in unserem vielseitigen Mobil, dann machten wir uns chic und begaben uns auf den Weg zur Hochzeit.

Vor der Kirche waren bereits einige Gäste besammelt. Wir gesellten uns dazu und kannten zum Glück ein paar Verwandte. Das Brautpaar kam auch schon bald und so konnte Silvia ihre Cousine endlich mal wieder in die Arme schliessen.

In der Kirche waren dann so viele Familien, dass die Trauung immer wieder mit einem Schmunzeln bereichert wurde, weil eines der Kinder die Aufmerksamkeit auf sich zog. Auch die anschliessende Taufe verlief etwas speziell, denn eines der beiden Kinder legte nicht so grossen Wert darauf mit dem heiligen Wasser bespritzt zu werden.

Im Grossen und Ganzen haben es dann aber doch alle gut überstanden. Vor der Kirche wurden ein paar Fotos geknipst bevor es weiter in den Rotwildpark in Stuttgart ging, in welchem die Feier stattfand. Natürlich legten wir auf dem Weg zum Bärenschlössle erst mal einen kleinen Umweg ein um noch eine Dose zu suchen, bevor alle Gäste ankamen.

Sonntagscacher Hochzeitsessen Bärenschlössle

Das Essen, die Gesellschaft, die Rede des Bräutigams und auch die ganze Umgebung waren wirklich toll. Essen gab es so reichlich und es war so gut, dass wir zwischendurch mal abschleichen mussten, um einen Geocache-Verdauungsspaziergang einzulegen, damit wieder was in unseren Bäuchen platz hat.

Nach der Feier verschoben wir uns zu Silvias Onkel um dort im kleinen Rahmen weiterzuplaudern. Wir mit unserem Mobil und der andere Onkel mit dem Wohnmobil suchten uns ein Plätzchen ganz in der Nähe, so dass wir dann am späteren Abend ohne grosse Umstände in unsere Betten hüpfen konnten.

10.7.16 (Leinfelden (D) – Markgröningen (D))

Am nächsten Morgen gab’s ein leckeres Frühstück beim Onkel und später kamen dann die frisch Vermählten mit den beiden Kindern dazu. Kurz vor dem Mittag traten wir die Weiterreise an und verabschiedeten uns.

Nächstes Ziel: Ein alter Geocache nördlich von Stuttgart irgendwo Triangle GCB37  vom 03.Jun.2001. Den mussten wir uns erst verdienen. Wir kämpften mit aller Gewalt gegen Bremsen und Zecken an, bis wir schlussendlich die Dose aus ihrem alten Versteck heben durften. Sogar das alte Originallogbuch war da und noch nicht mal voll. Wenn das nicht ein Geocacherherz höher schlagen lässt... Weiterlesen

Sechs Schweizer Geocacher…

… hatten grosses vor! Drei Tage wandern, 59 Kilometer, 2250 Höhenmeter (das hat jemand behauptet, der nicht weiss, was die braunen Linien auf der Karte bedeuten, vielleicht waren es auch doppelt so viele…) und 201 Caches.
Doch wer sind diese verrückten Spinner? Es sind:
Rapelli, der für zwei essen kann (und trinken auch , flyMik, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, wenn es um Höhenmeter geht (auch Pinocchio genannt), Jogihans, der immer eine Abkürzung findet (und diese auch benutzt), 4Rennschneckenmann, der die Truppe sicher nach Hause bringen wird (nachdem er mit einer Katze geflirtet hat), loslachenmann, der für die Dokumentation zuständig ist (und immer für ein Spässchen zu haben ist) und loslachenfrau, die für die weibliche Vertretung in der Runde sorgt (und als einzige nicht beleidigt ist, wenn sie als Sissi bezeichnet wird).

Jogihans Loslachen Frau Rapelli

Loslachen Mann 4Rennschnecken Mann FlyMIK

Das ist die verrückte Truppe, die glaubt im fernen Kufstein, der wilden Kaiserin auf die Spur zu kommen.

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Manchmal braucht man zwei Versuche

Bündner Waldgeist  GC2YZ72

Was soll man dazu sagen!

Bei Regenwetter und Dämmerung sollte man wirklich nicht mehr in den Wald gehen denn dann ist der Waldgeist aktiv!

Wir haben uns von der falschen Seite an das Versteckt genähert und mussten uns fast abseilen! 

Die Dunkelheit war schon vorgeschritten und im Wald war es natürlich noch dunkler!

Nicht mal die Taschenlampen haben uns was genützt denn der Geist hat mit unseren Koordinaten herumgespielt!

Wir mussten diese Box ungeöffnet zurücklassen da uns auch der Spolier bei der Dunkelheit nicht weiter geholfen hat. Ein Didn’t find it Didn't find it

Wass soll`s, ein Grund sich mal bei trockenem Wetter und wenn möglich bei Tageslicht auf die suche machen.

Schöner Ort ist es trotzdem.

Vier Tage und etliche schlaflose Stunden später:

Wir haben es uns nicht nehmen lassen einen zweiten Anlauf zu starten um den Waldgeist zu finden.

Wir waren in Ruschein bei Freunden zum Grillplausch eingeladen und da wir zum Glück viel zu früh waren, nutzten wir die Gelegenheit (war geplant) den Wald nochmals zu durchforsten 
Bewaffnet mit dem Navi (was ja bekanntlich keine grosse Hilfe ist) Spoilerbildern, Hinweisen sowie Logs von Vorgängern.

Frau loslachen und ich haben uns beim Nullpunkt getrennt und wir machten uns auf die intensive Suche.

Nach kurzer Zeit hörte ich sie rufen:

„Du Spatzeli…. ich han a gfunda“ 

Ich bin mir sicher, dass ich den nicht gefunden hätte ohne loslachen-frau zumal ich beim ersten Mal genau an der Stelle gewendet habe!

Egal, den Waldgeist bezwungen