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Sommerrückblick 2017

Ein sehr interessanter und abwechslungsreicher Sommer durfte ich im 2017 erleben.
Der Höhepunkt war sicherlich das Abendteuer welches ich mit Honda Adventure Roads und der Africa Twin miterleben durfte.

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude
Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Silvia holte mich direkt am Flughafen in Zürich ab und wir düsten gemeinsam in die Ferien Richtung Deutschland von Stadt zu Stadt.

Sommerferien 2017 Deutschland von Stadt zu Stadt

Der Besuch in St. Martin mit Ady wo wir die Maluns ausprobierten.
Einer von vielen Besuche in Vals, Essen mit Thomas und Andrea und vieles mehr.

Dann war da noch der mehr oder weniger spontane Entscheid nach Misano auf die Rennstrecke zu gehen.

Misano 12./ 13./ 14. August 2017

Und nun der „kurze“ Zusammenschnitt der oben erwähnten Ereignisse.

Immer nach dem MOTTO;

Träume sind gut, doch sie zu leben ist besser. Gib jeden Tag eine Chance, ein Traum zu werden.

Testfahrt mit der MT09

Heute hatte ich die Möglichkeit die Yamaha MT09 2017 ausgiebig zu testen.
Was heisst ausgiebig? Ein Wort das sich relativiert je nach Ansicht.
Gestartet bin ich zusammen mit meinem Kumpel Erwin um 08:30 Uhr vom Motocenter in Chur aus gings erst mal Richtung Tessin.

An der MT09 ist mir sofort aufgefallen, dass man mit sitzen gleich vorne am Tank landet.
In Splügen angekommen war klar, dass wir den Pass Richtung Chiavenna nehmen würden.
In Monte Spluga war z’Nüni ziit 🙂 Also einen Stop eingelegt und die ersten Eindrücke verarbeitet.
Die MT09 und ich waren noch nicht so gute Kumpels. Mir passt das Einlenken nicht ganz, ich fühlte mich nicht ganz wohl. Spass machte es aber bis dorthin trotzdem.

In Chiavenna angekommen zeigte das Thermometer 32° an und das Verkehrsaufkommen war sehr hoch.

Ich freute mich das schöne Bergell hinaufzufahren bis nach Maloja. Dies gehört ohne Zweifel zu meinen Lieblingsstrecken.

Die MT09 brachte mich mit ihrem 3 Zylindern und 115 PS problemlos und agil auch diesen spassmachenden Pass hoch.

Am BeachClub gab es ein kurzes Fotoshootig bevor es dann weiter ging zu unserem geplanten Mittagessen in Sfazù im Puschlav auf der anderen Seite vom Berninapass.

Auch dieser Pass ist ein Träumchen für Motorradfahrer. Es gibt viele langgezogene sowie engere Kurven. In Richtung Puschlav geht es natürlich mehrheitlich abwärts, doch so kann man sich wieder auf die Rückfahrt freuen, denn nach dem wie immer feinen (heute Pizzoccheri)  Essen im Restaurant Sfazù, ging es zurück ins Engadin.

Erwin und ich haben uns dazu entschlossen, wieder mal den Albulapass unter die Räder zu nehmen. Zuvor brauchten unsere Töffs aber was zu trinken. In La Punt wurde also getankt und ich staunte, nur 5,2 Liter hat die Yamaha gegurgelt.
Zu meinem Pech hat sich ein Hummelchen in mein Lederkombi verirrt! Ich muss wohl nicht erwähnen warum ich es bemerkte oder?(da soll mir einer sagen, dass Hummeln nicht stechen). Es brannte einen Moment lang höllisch. Da gibt es nur ein Gegengift, Adrenalin. 😉

Der Albula ist ein guter Pass um das Fahrwerk der MT09 ein bisschen herauszufordern.
Für meinen Geschmack ist die 193 kg fahrfertige Maschine ein bisschen zu weich. Ich mag es eher härtereingestellt, dennoch hatte ich nie ein ungutes Gefühl bei den zum Teil schlechten Strassenabschnitten.

Endspurt, über die Lenzerheide und wieder zurück zum Motocenter in Chur.

Es hat Spass gemacht mit dem 3-Zylinder, 4-Takt, DOHC, 4 Ventile und den 847 cm3  die 280 km über den Splügen, Maloja, Bernina, zurück wieder über den Bernina, Albula und die Lenzerheide zu fahren.

Wie Anfangs schon erwähnt, sind die MT09 und ich nicht die ultimativen Freunde geworden. Dies hat sich bis zum Schluss durchgezogen und kommt wohl daher, dass die Maschine zu wenig Gewicht aufs Vorderrad bringt.

Was mir ganz gut gepasst hat, ist zum Einen die zweistufige Tractionskontrolle, ob man die jetzt braucht bei den 115 PS sei dahingestellt, jedenfalls vermittelt es ein gutes Gefühl. Zum Andern finde ich den Quickshifter eine coole Sache. Wenn man das einmal hatte, will man es immer haben. Bei der MT09 könnte er noch etwas präziser arbeiten.

Die drei Leistungs-Modi:
A = Aggressiv
B = Regen
Std. = Standart, oder eine ideale Zwischenlösung.

Alles in allem, ein tolles Bike, bei welchem Preis / Leistung voll und ganz passt.

Danke Erwin für’s Begleiten und dem Motocenter in Chur für den bislang guten und zuverlässigen Service. 

Als ich dann die MT09 wieder abgegeben hatte, sattelte ich meine MT10 und düste durchs Versam hoch ins schöne Vals, wo ich von meinem Schatz schon sehnsüchtig erwartet wurde.

Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Dienstag 04.07.17 Rückreise von Alta über Oslo nach Zürich.

Um 5.15 Uhr klingelte der Wecker. Wecker? Wieso  klingelt der jetzt? Und zack, war er abgeschaltet. Aber halt mal! Das hat ja einen Grund warum der geklingelt hat, stimmt ich muss noch ein letztes Mal früh aufstehen.

Kurz gefrühstückt und schon wurden wir zum Flughafen gebracht. Das Wetter lies zu wünschen übrig, doch heute war mir das egal 😉

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Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!

Montag 03.07.17 Tag 8. Ziel erreicht!!!

Als ich heute Morgen, sehr früh aus dem Fenster schaute, sah es nicht gut aus mit dem Wetter; Bewölkt, kalt und nass 🙁

Der letzte Tag begann so wie auch die ersten angefangen haben.

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Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben

  1. Sonntag 02.07.17 Es geht langsam dem Ende zu…

…jenu, c’est la vie!
Heute war ausschlafen angesagt. Obwohl ich um 5 Uhr hellwach war, konnte ich nochmals einschlafen bis der Wecker losging.
Was ich im Zelt zu kalt hatte, hatte ich diese Nacht viel zu heiss! Die Fenster lassen sich hier nur einen kleinen Spalt öffnen. Aber egal, Hauptsache ausschlafen…

Der morgendliche Ablauf war wie immer, morgenessen, Briefing und dann losfahren.

 

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Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht

Samstag 01.07.17 Tagestour und anschliessend noch eine Nachtfahrt (zumindest wäre diese geplant gewesen).

Nach einer eher kurzen und kalten Nacht war um 6:00 Uhr Tagwach!

Es braucht grosse Überwindung aus dem Schlafsack zu schlüpfen und in die kalten Klamotten zu steigen, doch was sein muss muss sein.

Der 200 metrige Marsch zum WC / Waschraum wärmte dann wieder etwas auf. Frühstück am Strand, nicht schlecht was?  🙂

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Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf

Freitag 30.06.17 Der fünfte Tag

Die Nacht war kurz, da wir gestern ja erst nach Mitternacht vom Nachtessen zurückgebracht wurden, die Vorhänge im Zimmer nichts taugten und wir heute schon um 6:00 Uhr aus den Federn mussten damit wir die erste Fähre erwischen konnten.

Es herrschte ein wenig Chaos in der Unterkunft. Ich glaube die sind sich nicht gewohnt so viele Leute auf einmal zufrieden zu stellen 🙂

Hauptsache; Wetter gut, alles gut. 

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Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag

Donnerstag 29.06.17, Tag Nr. 4

Auch heute war wieder um  6:15 Uhr Tagwache. Gefolgt vom Frühstück und um 7:15 Uhr fand das alltägliche Briefing statt, bevor wir um 8:00 Uhr aufbrachen.

Das gibt ein Fährentag, ganze fünf Mal müssen wir uns verschiffen lassen.

Damit wir jede auch erwischen, fahren wir wieder in drei Gruppen, gel Kay, nicht wie fälschlicherweise im Bericht von Tag 1 (in dreier Gruppen ) geschrieben 🙂

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Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag

Mittwoch 28.06.17: Dritter Tag.

Nach der Nacht in einem bescheidenen Hotel ging’s wieder früh los heute Morgen. Nach dem Briefing kam etwas Hektik auf, denn wir müssen unbedingt die erste Fähre erwischen.

Es ist halt immer so ne Sache mit so vielen Leuten. Bis alle 40 Fahrer bereit sind zum losfahren kann das schon mal dauern.

 

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