Ein Wochenende im Appenzell

Ab und zu tut es gut, wenn man einfach mal wegfährt am Wochenende. So kann man den Arbeitsalltag einfach mal wieder hinter sich lassen und in eine ganz andere Welt eintauchen. Genau das haben wir dieses Wochenende gemacht und dies auch sehr genossen.

Kurz vor dem 84.FL/SG/GR Stammtisch vom Freitagabend haben wir beschlossen, dass wir am Wochenende mit dem Büssli irgendwohin fahren könnten. Den Ort liessen wir noch offen.

5/6.9.2020

Erst am Samstagmittag, kurz nach dem Aufstehen, setzten wir uns ins Auto und düsten los. Ach ja, wir sind immernoch an unserem Langzeitziel, Gemeinden in der Schweiz „zu sammlen“ und so steuerten wir eine Gemeinde an, in welcher wir noch keinen Geocache gefunden hatten. Auf dem Weg dorthin, erweckte ein Cache an einem speziellen Ort unsere Aufmerksamkeit. Dieser lag in Nesslau. Nachdem wir unsere Karosse auf einem unscheinbaren Parkplatz abgestellt hatten, genügten ein paar wenige Schritte, um das Wunder dieses Ortes zu sehen. Wow! Wir fühlten uns wie mitten in Urwald oder im Paradies?

Die Dose mussten wir zwar eine ganze Weile suchen, aber den Ort erkundeten wir gerne und so störte nur die Wespe, die immer unter Silvias Rock fliegen wollten die Idylle.

Bald kamen wir an unserem ersten Ziel an. Nein, noch nicht ganz die erste Gemeinde, die noch fehlte. Erst wollten unsere Bäuche noch gefüttert werden. Auch wenn wir uns das späte Frühstück anders vorgestellt hatten, war es trotzdem lecker. Und so machten wir uns gestärkt auf nach Hemberg; dort wurde ein Gemeindecache ausgesucht und kurz darauf watete Antonio durch den Tunnel unten im Wäldchen.

Von Cache zu Cache arbeiteten wir uns durchs Appenzellerland bis zum Abend hin. Mit der Kriegersmühle hatten wir ein gutes Restaurant erwischt, in welchem uns traumhafte, frische Cordonbleu serviert wurden. Am Nebentisch lauschten wir den urichigen Einheimischen, die ihre Jassrunde abhielten.

Nun war es an der Zeit ein Schlafplätzchen zu finden, was beim zweiten Anlauf klappte. Ob es am Regen lag, dass wir nicht wirklich gut schlafen konnten? Da das Wetter auch am Morgen nicht besser wurde, sammelten wir nur noch wenige Gemeinden ein. Holten auf dem Weg einen Zopf fürs Frühstück zu Hause und machten uns dann auf den Heimweg. Dort wurden wir von der Sonne erwartet, was uns sehr freute.

Ein kurzer Ausflug, der uns das Wochenende versüsste.

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