Warnung für Asylsuchende…

Was da alles abgeht in Asylfragen in der Schweiz, oder besser im Kanton Graubünden.

Gefunden bei Portal Graubünden.
Valzeinas Dorfbewohner wehren sich. Das geplante Asylheim “Flüeli” verstosse gegen die Menschenwürde der Asylsuchenden.

Der Film “Hello Refugee” (”Hallo Flüchtling”) dokumentiert den Weg zur geplanten Asylunterkunft Flüeli. Der Film soll potenzielle Asylanten davor warnen, in die Schweiz einzureisen. Wenn die Schweiz ihr Traum sei, sollen sie sich in acht nehmen. In der Schweiz würden sie nach Grison (Graubünden) in die wilde Natur ins Prison (Gefängnis) “deportiert” und isoliert.

3 Gedanken zu „Warnung für Asylsuchende…

  1. S. Moser

    Als Valzeina aus der Presse vom geplanten Asylheim erfuhr, war aus Valzeina blankes Entsetzen zu vernehmen. Aus humanitären Gründen: die Valzeiner sind nämlich auch Menschen, und wollen in einer schönen Welt ohne Störefriede leben. Nach dem ersten Schreck versucht Valzeina zu retten, was zu retten ist. Dazu hängen sich die konservativen Bauern und Bäuerinnen ein SP-Mäntelchen um. Die Sorge lautet nun offiziell nicht, es käme zu Reibereien, wenn sich die Asylanten unter das Dorf mischen, sondern die offizielle Sorge lautet, die Asylanten würden *zuwenig* integriert.

    Komisch auch, dass Valzeiner sagen können, es sei menschenunwürdig, in Valzeina zu leben, da Valzeina abgelegen ist. Heisst das: „Wir wünschen den Asylanten ein Hotel in St.Moritz, wir selbst sind weniger kostbare Menschen und leben weiterhin in dieser Einsamkeit.“ ?

    Komisch auch, dass gesagt wird, es sei gefährlich, 50 Asylanten aus unterschiedlichen Ländern beieinander zu haben. Friedliches Zusammenleben von Leuten verschiedenster Nationen gibt es doch auf jedem Zeltplatz. Sie wollen doch nicht etwa sagen, Asylanten seien mit erhöhter Wahrscheinlichkeit kriminelle Schlägertypen ?

    Der Bündner Regierungspräsident Martin Schmid teilte den Valzeinern mit, es sei keine Integration vorgesehen, da diese Leute auf ihre Rückreise warten. Sicher waren da alle Valzeiner erleichtert – auch wenn man offiziell aus taktischen Gründen die umgekehrte Masche vertritt.

    Die Bündner Regierung hat punkto Asylwesen einen mutigen ersten Schritt in die richtige Richtung getan.

    Warum freuen sich die Valzeiner Bauern nicht auf die netten Asylanten ? Bezahlte Arbeit ist ihnen zwar verboten. Sicher nicht verboten wäre es, wenn ein Asylant aus Dankbarkeit für Valzeiner Kost und Logie einem Bauern gratis beim Heuen hilft. – Was, freiwillige Gratis-Arbeit ? Unzumutbar ! Aha, den Asylanten ist langweilig, aber sobald sie einen Finger dagegen krümmen müssten…

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