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Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag

Dienstag 27.06.17 Der zweite Tag

Vor dem Tag zwei kommt bekanntlich die Nacht davor. Die war nicht gerade berauschend. Um 4:00 Uhr wurde ich wach, denn ich muss wohl irgendetwas gegessen haben, was mir nicht so gut tat.
Im selben Moment machte ich mir Gedanken wie das morgen respektive heute werden wird mit einem rumorenden Bauch.
Doch zum Glück konnte ich danach nochmals ein Stündchen schlafen.

Heute durfte ich sogar ein bisschen ausschlafen, eine halbe Stunde länger als am Vortag. Um 6:30 Uhr war Tagwache, um 7:15 Uhr gab es das erste Briefing damit wir pünktlich um 8:00 Uhr  losfahren konnten.
Davor suche ich noch einen von den beiden Honda-Ärzten auf, die uns begleiten, um zu fragen, ob sie mir Kohletabletten hätten, natürlich war das der Fall und so konnte ich beruhigter in den zweiten Tag starten.

Wie auf dem Plan zu sehen ist, ist die heutige Etappe 463 km lang und wir werden circa 9 Stunden und 40 Minuten unterwegs sein. Dazu kommen drei Fährenüberfahrten und drei Tankstopps. Wir wurden von der Honda Crow gebeten, dass wir zügig ohne Stopps zur ersten Fähre und geschlossen in Dreiergruppen fahren sollen, denn die Fähre werde nicht auf uns warten.
Die erste war kein Problem, doch die zweite Fähre erwischten wir wirklich nur noch in der letzten Sekunde, was für ein Nervenkitzel.
Knapp an Bord und schon wurden die Klappen geschlossen und los ging’s.
Doch plötzlich meinte Kay, schau mal die Luke vorne geht auf, wie werden sinken!
Ja das fand ich nicht so lustig, aber er hatte recht! Was geht hier vor??!!??

  

Das Schiff immer noch auf See und die Luke voll offen! Ach du meine Güte, wenn das nur gut geht!
Da du das jetzt lesen kannst,  ist es ja gut gegangen. 🙂 Zum Glück!

Nachdem wir die Horrorfähre verlassen hatten, durften wir bis zum geplanten Fotoshooting frei fahren.
Dort angekommen war es Mittagszeit, so naschte ich vorsichtig  an der Lunchbox, oder besser gesagt an deren Inhalt.
Nachdem die offiziellen Fotos von Honda gemacht waren, habe auch ich ein paar Bilder geschossen und zwar vom Rockstar Kay Brem 😉 Erst glaubte ich, dass er mich danach gleich erwürgen wollte, doch dem war (schon wieder zum Glück) nicht so.

   

So, nun aber fertig mit Fots schiessen, weiter geht’s. Auch heute bildeten Kay, Jerome und ich wieder eine Gruppe, dann das passte gestern ganz gut mit uns dreien.

Wir waren uns nicht sicher ob wir die Regenklamotten anziehen sollen. Ich war der Meinung, positiv denken, das hilft und so verzichteten Kay und ich auf zusätzliche Klamotten. Das war auch gut so. Es regnete zwar immer wieder, aber nie so stark, dass man sich Gedanken darüber hätte machen müssen.

Ein langer Weg liegt noch vor uns…
Nachdem wir unsere Bikes wieder Vollgetankt hatten, sattelten wir wieder die Africa Twins und krusten durch die schöne Landschaft. Die Honda knattert gemütlich und zuverässig vor sich hin und sogar ein Tunnel unter dem Meer konnte ihr nichts anhaben 🙂 (Tunnelnamen vergessen)

Kay wollte plötzlich eine Pause machen und hat angehalten. Hmmm… Pause ist ja ok, aber ein Cacher macht da Pause, wo es auch was zu suchen gibt und so düste ich alleine weiter bis ich ein schönes Plätzchen an einem See gefunden hatte.
Als ich das tat konnte ich zwei Fliegen auf einmal schlagen, zum Einen schöne Bilder von der Honda machen und zum Anderen ein Geocache einsammeln.


Als ich beides gemacht hatte, kamen auch meine Kumpels schon angebraust und wir konnten wieder gemeinsam bis zur letzten Fähre für heute fahren.
Hey, diesmal  mussten wir nicht pünktlich sein, denn alle 10 Minuten fährt eine. Auch hier kamen wir gerade noch rein und die Klappe schloss sich und los ging’s.
Doch plötzlich rumpelte es hinter mir. Ein Motorrad war umgekippt, so sehr schaukelte das Schiff. Schnell wurde das Motorrad wieder aufgestellt und im selben Moment rumpelte es auf der andren Seite. Ein Motorrad nach dem anderen kippte  um. Ein richtiger Dominoeffekt löste sich aus: Eins, zwei, drei, das  vierte war meins, doch ich stand genau richtig und konnte meins  gerade noch festhalten und das danebenstehende auch. Zum Glück waren die Biker schnell an Ort und Stelle, denn lange hätte ich die Motorrräder nicht halten können.
Bis wir wieder an Land waren, hütete jeder brav seine Africa Twin.

Unterwegs gab es dann noch eine Überraschung von der Crow; eine heisse Suppe und Kaffe, voll cool (über das Wetter, bzw. die Temperaturen sagt das wohl alles).
Das war’s dann auch schon fast. Da wir den gelanten Offroad-Teil nicht machen konnten, fuhren wir frei bis nach Trondheim wo unser Hotel liegt.
Zuvor mussten wir nochmal tanken.
Da die Tankstelle sich in einer Baustelle sich befand und die Strassen auf dem Navi nicht mehr so angezeigt wurden wie sie sollten, gab es ein riesen Chaos.
Ich hab mich sowas von Verfahren in der Stadt, aber schlussendlich mit eine Kehrtwendung über eine Grünfläche, wofür hat man denn ein Offroad-Motorrad, fand ich das Hotel dann doch noch.

Nach dem Abendessen machte ich noch einen Spaziergang durch das Städtchen. Einerseits um ein paar Caches zu suchen, andererseits um den schönen Abend ausklingen zu lassen.

Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins

Montag 26.6.17  Der erste Tag.

Nach einer relativ kurzen Nacht, ging es sehr früh los. 6.00 Uhr aufstehen, Frühstücken und schon ging’s zum Motorrad, alles noch fertig packen, kurzes Briefing, und los ging’s. Heute scheint das Wetter wirklich auf unserer Seite zu sein; Sonnenschein aber trotzdem etwas kühl. Pünktlich um 8:00 Uhr starten wir die Motoren und es konnte losgehen. Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Es war das erste Mal, dass ich mit einem automatischen Motorrad fahren durfte. Ja sicher, es ist eine komplett neue Angelegenheit, daran muss man sich zuerst  gewöhnen. Wenn man den Film aber einigermassen im Griff hat, ist es voll cool.
Heute ist die längste Tour geplant, wir müssen von Oslo bis nach ……weiss ich nicht mehr! Ach ja genau, Fosnavag.

Dazwischen werden noch ein paar Tankstopps eingelegt und einen Rast fürs Mittagessen, respektive Picknick.

Doch erst mal von vorn:
Schon bald wurden wir von einer Baustelle aufgehalten, hier werden sehr viele Strassen neu gemacht.
Wir waren froh, als es endlich weiter ging, doch leider gab es einen kleinen Zwischenfall. Das kann  bei 40 Fahren schnell mal passieren. Ein Biker hat einen anderen touchiert. Zum Glück hat sich dabei niemand ernsthaft verletzt.


Bist zur Mittagspause sind wir noch in grossen Gruppen unterwegs gewesen,  danach durften wir uns aufteilen, wer wollte konnte auch alleine fahren.
Das Mittagessen wurde oben auf dem  Berg bereitgestellt.


Hier wurden noch ein paar Erinnerungsfotos geschossen. Dann ging’s los, wir haben uns zu einem Dreierteam zusammen getan;  Kay, Jérôme und ich. Ein Schweizerteam sozusagen.
Zwischendurch wurde auch mal angehalten einmal um Fotos zu machen, und einmal um eine alte Kirche anzuschauen. Natürlich war das eine Sehenswürdigkeit, und was hatte es dort? -Genau ein Geocache.

 
Die Sonne war nicht mehr lange unsere Begleiterin, bald fing es an zu regnen, ok die Sonne guckte immer wieder mal raus aber sehr selten. Dann, als wir einen Pass hoch fuhren, begann es auch noch zu schneien. Natürlich war das alles kein Problem. Trotz Kälte und Nässe schafften wir es alle auf der anderen Seite heil wieder runter zu kommen. Auch hier gab es noch einen Aussichtspunkt zu bestaunen, von da aus konnte man ein Kreuzfahrtschiff sehen.
Und ja genau auch hier habe ich einen Geocache gefunden.

 
Am Hafen hiess es abwarten bis die Fähre uns an Bord lässt. Die Zeit nutzte ich für einen Earthcache.

   

Die einstündige Überfahrt  war sehr beeindruckend, viele Wasserfälle und wenn man einen Felsen genau anschaute, sah man auch noch ein Gesicht darin (deja vue). Sogar einen Regenbogen bekamen wir zu sehen. Dann ging alles relativ schnell. Es waren noch 80 km die bis zum Hotel zurückgelegt werden mussten. Ich glaube wir waren alle sehr froh, als wir endlich unsere Motorräder in der Tiefgarage abstellen konnten.
Als erstes gab es eine heisse Dusche, und dann ein leckeres Abendessen.

      

Zum Dessert gab es ausser Süssigkeiten natürlich noch einen Geocache bevor es ab ins Bett ging, auch wenn draussen noch die Sonne scheint (23:00 Uhr). Es war ein toller Tag 13 Stunden Fahrt, fast 500 km Weg, Temperaturen zwischen 4° und 19°C.
Ich freue mich schon auf morgen.

Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.

Sonntag 25.06.17: Die Anreise von Trimmis nach Oslo

Endlich war er gekommen, der Tag an dem’s endlich losgeht! Voller Freude, aber auch mit einem etwas mulmigen Gefühl begann der Start zum „AdventureRoadTrip“ ans Nordkap.

Tagwach war für mich um 06:15, für meinen Schatz „erst“ um 06:30 🙂 Sie wird mich an den Flughafen in Zürich bringen.
Das muss Liebe sein, wenn sie so früh für mich aufsteht oder ist sie nur froh, dass ich weggehe…?!
Die ganze Nacht durch hatte es gewittert, weswegen wir kaum ein Auge zubekommen hatten.
Ziel war, um spätestens 7:00 Uhr loszufahren.
Ausnahmsweise haben wir das sogar geschafft, sogar 2 Minuten zu früh sind wir losgefahren. Auf dem Weg holten wir noch Kay Brem ab, da sein Zuhause praktisch an unserem Weg lag.
Die Fahrt verlief tiptop, zwar mit Regen und Gewittern zwischendurch, doch so sind wir schon mal vorbereitet für Norwegen, 🙂 man sagt ja, dass es dort viel regnen soll und die Prognosen für die nächsten Tage…nein, über die sprechen wir lieber nicht.

Ich war froh, dass Kay mit dabei war, vor allem am Flughafen, denn er ist ein alter Hase und weiss, im Gegensatz zu mir, wo was wie zu machen ist.
 
Das Checking  funktionierte fast reibungslos. Am Schalter gab es kleinere Probleme mit unseren Namen, aber da wir innerhalb des Schengenraums reisten spielte, dies zum Glück keine Rolle. Phu, Schwein gehabt!
Nach einem Latte Macchiato im Starbucks, verabschiedete ich mich von meinem Schatz, Sie brachte mein Auto wieder nach Hause (oder eher das Auto sie). Zusammen mit Kay suchte ich unser Gate auf.
Nun gibt es kein Zurück mehr, jetzt mussten wir nur noch warten bis unsere Kategorie aufgerufen wurde und dann gab’s ein Bustransport bis zum nicht allzu grossen Flugzeug.
 

Kay und ich hatten unsere Plätze nebeneinander und wo genau, na klar, ganz hinten im Flugzeug, das war anstrengend mit all dem unhandlichen Handgepäck (Helm, Töffjacke, Tasche mit Stiefeln und so weiter). Ausserdem war es im Flugzeug sehr heiss.
Der Pilot versprach, dass wir pünktlich abheben werden, jedoch ein wenig Turbulenzen in der Luft zu Stande kommen könnten. Was soll’s da müssen wir durch. Gestartet wurde wirklich pünktlich und der Flug war sehr angenehm, trotz kleinen Turbulenzen.
Während des Flugs, plauderten Kay und ich drauflos bis es plötzlich wieder hiess „Bitte anschnallen, die Landung erfolgt pünktlich um 12:50 Uhr.

    

Turbulenzen gab es auch am Boden oder besser gesagt kurz vorher. Da hat es ganz schön gewackelt, gefolgt von einem schroffem Aufsetzten am Boden,  aber alles ist gut gegangen und das beste? In Oslo regnet es „noch“ nicht.
Am Flughafen wurden wir von einer Dame mit einem Hondaschild in Empfang genommen. Nach einer kurzen Wartezeit, wurden wir zum Hotel gebracht.
Auch hier wurden wir herzlich empfangen, das Checking wurde von den Honda  Mitarbeitern durchgeführt. Nachdem wir alles Administrative erledigt hatten, merkten Kay und ich, dass ein kleines Hüngerchen aufgekommen war und so plünderten wir noch ein wenig das Buffet, bevor wir unsere schönen Zimmer bezogen.
   

Nachdem das Hotelzimmer bezogen war, hatten wir ein paar Stunden Zeit um uns zu erholen. Was macht ein Geocacher, wenn er Zeit hat?
Genau, er geht einen Geocache suchen (also mindestens einen). Schnell die Caches in der Nähe heruntergeladen und abmarschiert…
 
Ich habe doch tatsächlich zwei gefunden. Der Letzte war etwas speziell, ich landete auf einem Platz mit sehr vielen Autos, kein öffentlicher Parkplatz! Seltsamer Ort, aber egal, Hauptsache ich hab die Dose gefunden.
Als ich wieder im Hotel war, hatte ich noch ein Moment Zeit um mich hinzulegen und zu entspannen.

Dann ging es weiter mit dem Hondaprogramm.


Als die Türen zum Saal sich öffneten, staunte ich nicht schlecht. Wow, was ist denn das; so viele coole Motorräder in Reih und Glied aufgestellt, einfach sensationell!
  

Kay und ich suchten die Africa Twins  mit den Schweizern Nummernschildern.
Bald waren sie in unserem Blickfeld. Drei Stück, eine weiss-blaue, eine schwarze und eine rote. Davon zwei Automaten und eine geschaltete. Ich hab mich für die schwarze entschieden, zum Glück ein Automat. Ich freue mich schon riesig auf die morgige Fahrt.

Nach dem Bestaunen der Hondas, gab es einen Apero und danach wurden alle Fahrerteams vorgestellt. Was das bedeutet? Das Schweizer Team, also auch ich, musste auf die Bühne. Ich mit meinem Englisch, also eben gar keinem Englisch, stellte mich halt auf Deutsch vor; sehr peinlich. Zum Glück war das eine kurze Sache und ich durfte wieder ab der Bühne. Kay hat das sehr viel besser gemacht, sein Englisch kann sich sehen lassen! Nachdem sich alle 40 Fahrer vorgestellt hatten, gab es ein Briefing wie auf der Rennstrecke; alles Wichtige wurde aufgezählt.
Und ja, danach gab es ein sehr leckeres Abendessen vom Buffet.

Nach dem Essen wurde das Motorrad noch fertig gepackt und wir gönnten uns noch einen Schlummertrunk bevor es ab ins Bett geht, denn morgen wird ein harter Tag werden. Früh aufstehen und dann lange und weit fahren, aber wir freuen uns sehr auf dieses Abenteuer.

Gute Nacht, ich weiss schon wovon ich träumen werde….verrat ich aber nicht 😉

 

Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!

Nun ist es so weit und die Nervosität, respektiv die Vorfreude steigt.
Übermorgen geht es los, soweit habe ich alles gepackt, vor allem auch warme Klamotten, denn in Norwegen sind die Temperaturen nicht so hoch wie derzeit hier in der Schweiz.
Ich werde mit einem Star nach Oslo fliegen, er ist einer von dem dreiköpfigen Swissteam auf der Adventure Road 🙂 Es ist Kay Brem der Bassist der Gruppe Eluveitie.
Der dritte Fahrer, Jerome Ducret kenn ich noch nicht, aber das ändert sich ja bald 😉
Uns erwartet, ausser Abenteuer und Fun, eine 8 tägige Reise, auf welcher wir 97 Stunden auf dem Bike sitzen und 3.570 km Strecke unter den Allerwertesten nehmen. Insgesamt sind wir 40 Fahrer, welche diese Herausforderung annehmen. Ob bei Sonnenschein, Regen oder Schnee, da dürfen wir durch bis hoch zum Nordkap!
Das Ganze mit der Honda CRF 1000L Africa Twin, sie hat ein abschaltbares ABS und die mehrstufige Traktionskontrolle HSTC (Honda Selectable Torque Control), welche für optimale Traktion auf und abseits der Straße sorgt.
Somit sollte eigentlich nichts mehr schief gehen 🙂
Heute musste ich noch ein Zubehör organisieren und wo macht man das in Chur am besten?
Genau beim Motorbike-Chur
Und da ich schon mal dort war, musste ich auch gleich ein Africa Twin-Probesitzen durchziehen 😉

Nordkap wir kommen…

 

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude

Mit HONDA und dem N° ONE MAGAZINE

Alles beginnt mit einem unverhofften Anruf von meinem Kumpel Emanuel Elsa.
„Antonio du musst mit einer Honda Africa Twin von Oslo ans Nordkap fahren.
Motto:  Testen / Spass haben / geniessen.“
Natürlich konnte ich nicht sofort zusagen, auch wenn ich das sehr gerne gemacht hätte. Man bedenke, dass die Sommerferien seit langem schon eingegeben waren. Ein Glück, dass wir im Hause loslachen.ch selten Ferien buchen, wir lieben eher Spontanität.

Dieses Mal hat es sich ausbezahlt. Ich brauchte nicht lange um mir von meinem Chef die Absenz bewilligen zu lassen (auch er ein passionierter Motorradfahrer, vielen Dank an dieser Stelle). Hier war das Motto ganz klar „aufgeben gibt es nicht“ so eine Chance bekommt man(n) nicht alle Tage.

Bis es losgeht verbleiben nur gerade 25 Tage und es gibt noch einiges vorzubereiten.
Nicht nur was das Motorradfahren anbelangt, selbstverständlich gehört auch das Geocachen dazu.

Ich werde versuchen jeden Tag meiner Reise, falls es eine Verbindung zum Internet gibt, hier im Blog, und je nach dem im N° ONE MAGAZINE meinen Eindrücken freien Lauf zu lassen.

Und so wird das Ganze aufgezogen. Und…. ich gehöre zum Team Switzerland 🙂

Eine neue Ära hat begonnen

Ja, nach 30 Jahren Suzuki Fan, habe ich mich entschlossen eine Yamaha zu kaufen.
Fertig Rennmaschinen, jetzt ist „Gemütlichkeit“ angesagt 😉
Ob die Yamaha mich so begeistern kann wie es die Suzukis gemacht haben werden wir ja sehen, eins sei aber schon mal gesagt: meine erste Kilometer die ich mit der MT-10 machen durfte versprechen gutes 🙂

Nach der ersten Fahrt am Freitag, der einzig schöne Tag in der Woche, bin ich zu Rocco,  „grafica.li“ gefahren um der Yamaha gleich ein klitzekleines Facelifting (Schutzfolie) verpassen zu lassen 😉

Von mir aus  darf der Sommer nun kommen.

MT-10

 

Ferientagebuch mit Geocachen und TÖFF-fahren

Tagebuch von Antonio, Winterferien mit FTF Jagd durch Frankreich und Italien mit einem TÖFF Vergleichstest an der Cote d’Azur und das im Januar. Die Reise ging am 10.1.2015 los und endete am 17.1.2015
Ferien-Collagen FR-IT

Wie alles begann…
Ungefähr eine Woche vorher wurde ich angefragt ob ich wieder mal Lust hätte ein Motorrad Vergleichstest für das Motorradmagazin TÖFF zu machen.
Na klar doch, wenn’s zeitlich passt.
Als ich dann aber erfuhr, dass dieser Termin in Südfrankreich stattfinden soll, zweifelte ich erst mal einem Moment lang. Immerhin war der Test das letzte Mal praktisch vor der Haustür.
Vier Tage sollte das Ganze dauern.
Der Zufall wollte es, dass ich noch ein paar Tage unverplante Ferien übrig hatte. Warum eigentlich nicht? – So sagte ich zu und wer mich kennt weiss, dass ich da noch anderes im Sinn hatte: Genau, Geocaching! 
Sofort begann meine Vorbereitung diesbezüglich. So viele Pocketqueris runterladen, das neue Navi in all seinen Funktionen nochmal testen, überlegen, was ich noch alles brauche,… Menno war das eine Arbeit. 
Plan = 0. Also fast, ich muss einfach am Mittwochmorgen in Gémenos in Töffmontur bereitstehen.
Aber es gab auch noch eine andere Mission, die ich gerne erfüllen wollte:
Es fehlt noch ein FTF in Frankreich, dann hätten wir in acht Länder mindestens einen FTF, das ist schon fast Rekordverdächtig (zumindest in der Schweiz). 
Am Abend vor der Abreise, hab ich noch eine Trial Maschine von meinem Kumpel bekommen um zwischendurch ein bisschen Spass zu haben. Mit so einem Motorrad kann man fast überall hoch und runter fahren. Ich hoffte sehr, dass ich auch die Gelegenheit haben würde es auszukosten.
Am nächsten Morgen hab ich dann die letzten Navivorbereitungen abgeschlossen und den Loslachen.ch Bus geladen. Schlafsack, Duvet, Trial, Ersatzbenzin, Fahrrad, Laptop Navis usw.
Punkt 14:00 ging’s los, Ziel: Einfach mal Richtung Genf.
Erster cachetechnischer Halt wurde erst am „Rastplatz Oberbipp“ GC16TFZ gemacht. Nicht ohne Grund, jaja klar, auch um eine Pipipause zu machen, doch hier gab es einen Cache, den ich schon mal vergebens gesucht hatte. Damals war es sau kalt und ich brach die Suche schnell ab. 
Heute suchte ich auch wieder etwas länger nach dem NANO! Aber dieses Mal ging ich mit einem Smiley weiter 

loslachen auf dem Weg

Der nächste Halt musste sein, weil auch das Cachemobil nicht ohne Diesel läuft.
Da es bei der Tankstelle in der Nähe auch ein Büxli hatte, wurde dieses von mir besucht. Ha! Das ist ja mal ein Ding, dieses Dösli musste ich gar nicht suchen.
Es schien so, als ob das Büxli gewachsen wäre, denn das Versteck ging nicht zu. Komisch, aber was soll’s, den Owner habe ich informiert. Fahrt in die FTF Ferien
Langsam wurde es dunkel, und ich machte nochmals eine Pipipause und versuchte mich kurz an einem Tradi. Nur kurz, denn im Dunklen auf einem Rastplatz… na ja… schnell weg hier. 
Auf dem iPhöndli noch schnell nach einem Hotel Ausschau gehalten und auch eins gefunden. Konnte aber nicht online buchen, also Adresse eingetippt und los.
Uiuiui… Plötzlich und unverhofft überquerte ich die Grenze und landete vor dem Hotel. Und so war ich fast ohne es zu merken schon in Frankreich.
Da muss ich jetzt durch, obwohl ich kaum französisch kann.  An der Rezeption war meine erste Frage; Deutsch? Italienisch?
Das freundliche Fräulein hatte erbarmen mit mir und wir konnten uns auf italienisch unterhalten. Sie wollte alles wissen von mir, komisch… von sich hat sie nichts erzählt.  Hotelzimmer Nachdem das Zimmer inspiziert war, knurrte der Magen… shit, ich muss noch aus dem Haus.Im Zentrum habe es einen Chinesen und ein Italiener. Ich stellte mir gerade vor, wie ich die Karte beim Chinesen studieren würde und nur Bahnhof verstehe,  also war klar, eine Pizza kann ich besser bestellen.Ich fand die Pizzeria dann auch auf Anhieb und die quattro stagioni war sehr lecker.Als kleines Verdauerli steuerte ich einen weiteren Tradi an. Der blieb mir verwehrt, sch…. NANO. Da es aber noch ein anderer in der „Nähe“ hatte, versuchte ich mich noch daran. Dieser zeigte sich auch ziemlich schnell und ich konnte den Tag doch noch mit einem Erfolg beenden. 

Soviel zur Vorgeschichte.  Weiterlesen