Schlagwort-Archive: julier

Die 13 sind geschlagen worden!

Vor 2 Jahren hab ich spontan 13 Schweizer Pässe an einem Tag gemacht, das hat Spass gemacht, im Jahr 08 war ich ein wenig verhindert dieses Vorhaben zu wiederholen oder gar zu toppen wegen meinem Motorradunfall. Das habe ich heute nachgeholt.

18_paesse_25.07.09_045

Gestern Abend suchte ich eine Route aus. Das Kriterium war, „wie mache ich so viele Pässe wie möglich ohne einen 2 oder 3 mal zu fahren.“

Dies ist in der Schweiz fast nicht möglich, ich hab es auf die Schnelle nicht herausgefunden, also nahm ich auch Italienische Pässe zur Hilfe.

Und nun kommts, halt dich fest…

…ganze 19 Pässe hab ich gemacht, 15 in der Schweiz und 4 in Italien!!!

Ich hab ja nie behauptet ganz sauber zu sein denn sonst hätte ich das nie geplant

Also musste ich gestern relativ früh in die Federn, weil ich schon ausgeschlafen sein sollte bei einem solchen Vorhaben.

Die Wetterprognosen waren eigentlich nicht schlecht, morgens noch bewölkt und dann nach und nach schöner. Um 6:45 Uhr ging der Wecker los! Der Blick aus dem Fester war nicht gerade erfreulich, es war noch nass, doch es regnete nicht und Richtung Chur und das Bündner Oberland sah ich einen kleinen Fleck blau am Himmel. Nach dem Frühstück ging es dann los, und sicherheitshalber montierte ich mir meine Regenjacke weil es eher kühl war.

— > Start 7:30

–> Tageskilometerstand auf 0.00 gesetzt und ab die Post.

Der erste Pass den ich angefahren bin heute morgen war der Oberalppass, doch es war hart bis dort hin. Schon nach 10 km von Zuhause entfernt hat es angefangen zu regnen!

„Ich kann ja nicht schon aufgeben“,

dachte ich mir und als ich in Ilanz war sind die Strassen schon wieder trocken gewesen.

Ich freute mich zu früh, denn das Ganze dauerte nicht lange und es schüttete dann in Trun nicht schlecht.

Weisst du was mich weitergetrieben hat? -Die Fahrradfahrer die auch schon unterwegs waren. Ich zog es durch bis auf den Oberalp, auch wenn ich schon fast meine Finger nicht mehr spürte! Das es so kalt war, mit dem hatte ich nicht gerechnet. Oben angekommen sah es für eine Weiterfahrt  viel versprechend aus und ich durfte auf Wetterbesserung hoffen.

18_paesse_25.07.09_1049

Der Blick in die Zukunft, und der in die Vergangenheit.

18_paesse_25.07.09_1055 18_paesse_25.07.09_1052

Nach 5 Minuten waren meine Handschuhe, die ich auf den warmen Motor legte, wieder ein klein wenig erträglicher überzuziehen!

Leider war es auch Richtung Andermatt noch nass aber zum Glück regnete es nicht mehr.

Rechts abbiegen und die Schöllenschlucht runter um bei Wassen dann den Sustenpass in Angriff zu nehmen, welcher ebenfalls immer wieder nass war und immer noch kalt!

18_paesse_25.07.09_056 18_paesse_25.07.09_1058

Ob es am Wetter lag oder daran das ich relativ früh unterwegs war weiss ich nicht, aber Verkehr hatte ich nicht viel.

Schnell weiter, habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass die Temperatur etwas ansteigen wird.

In Innertkirchen ging ich links weg um den Grimsel unter die Räder zu nehmen. Hier musste ich mir schon langsam Gedanken machen wo ich tanken soll, normalerweise blinkt die Tankanzeige bei 200 km, doch dieses mal lässt sie auf sich warten, so dachte ich an die Tankstelle nach dem Furka, wo es auch gleich ein Restaurant gab um einen Kaffee zu trinken, erst ist aber eben der Grimsel an der Reihe. Wie du sehen kannst hatte ich auch da so ziemlich mieses Wetter und wenn ich ehrlich bin, ich dachte ans Aufgeben!!! Zurück über den Oberalp und nach Hause in die warme Stube!

Bilder sprechen ja bekanntlich ihre eigene Sprache!

Grimsel-Pass Grimsel-Pass Grimselpass

Nun hat sich auch schon das Lämpchen bemerkbar gemacht, dass mein Baby frischen Sprit willDazu müssen wir aber erst mal den Furka bewältigen. Vom Hospitz gibt es auch ein paar Bilder. Diese wurden von einer Gruppe Italos geschossen die auch Unterwegs waren. War eine lustige Unterhaltung

18_paesse_25.07.09_1005

Die Tankstelle, die ich dachte am Fusse des Furka bei Andermatt, gibt es nicht mehr nur noch das Restaurant, also weiterfahren, doch was soll ich machen? Nach Andermatt zurück oder riskieren  den Gotthard zu machen, um dann in Airolo zu tanken?

Ich hab mich für Variante 2. entschlossen und hoffte dabei, dass ich nicht in einen Stau gerate. Bis auf den Hospitz bin ich gekommen, ist ja nicht so weit.

gotthard-pass_25.07.09_008

Für die Fahrt abwärts nach Airolo nahm ich die uralte Passstrasse, die ist immer noch mit Pflastersteinen bestückt, was auch so bleiben wird, ein ganz spezielles Fahren ist das

Ich schaffte über 220 km mit einer Tankfüllung und war froh als ich die Tankstelle anfahren konnte,

Wollte eigentlich schon seit einer halben Ewigkeit zum Kaffee und einem Nussgipfel oder so und nun suchte ich ein Restaurant um auch mich ein wenig zu stärken. Das fand ich erst nach ca. 17 Kilometer nach einer Fahrt hinter einem Wohnmobil, das ich nicht überholen konnte. Kurz vor Faido fand ich eine Pizzeria und da es kurz vor Mittag war hab ich mir eine Pizza bestellt 

Das hat echt gut getan, auch der Espresso hat geschmeckt.

Nach dem Essen beschloss ich die nächste Autobahneinfahrt zu nehmen um bis nach Lostallo zu fahren, wo ich sie wieder verlassen werde um einer meiner Lieblingspässe in Angriff zu nehmen, nämlich den San Bernardino

Meine Regenjacke konnte ich im etwas (aber nicht viel) wärmerem Tessin verpacken.

Ich freute mich schon riesig auf den mir bevorstehenden Pass und ich fühlte mich so richtig im Element, vor allem als  ich einige Motorräder vor mir sah Es war eine Gruppe aus dem Kanton Freiburg, beim Überholen des ersten hab ich einen kleinen Adrenalinschub bekommen, weil auf meiner Überholspur Holz lag!

Der zweite war eher ein Problem zu überholen. Als ich seine Suzuki von hinten anschaute dachte ich mir schon…. uiuiui Sturzspuren an beiden Seiten und keine Rückspiegel dran! Das erschwerte natürlich das überholen. Wie machst du dich bemerkbar? Versuchte mich hörbar zu machen, doch er achtete mich nicht, da konnte ich ihn nur ausbremsen das machte ich dann auch In San Bernardino stiess ich auf die zwei Vordersten, der eine hatte eine Yamaha R1 und seine Kleidung war sehr speziell, hab es leider verpasst diese zu fotografieren. Hab beide geschnappt, aber sie liessen nicht gleich locker.

Zurück zur Kleidung; Jeans mit  so Rollerbladesknieschoner bestückt,  und wie ein kleiner Rennfahrer das Knie auf dem Asphalt. Egal, mir hat es Spass gemacht.

Oben angekommen gab es natürlich ein weiteres Bild

san-bernardino_25.07.09_009

Weiter den San Bernardino hinunter bis nach Splügen und dann den gleichnamigen Pass der nach Italien führt hinauf, ist auch einer meiner Lieblingspässe trotz oder vielleicht genau wegen seinen sehr engen Spitzkehren.

Oben angekommen suchte ich vergebens eine Tafel mit Namen und Höhe Also konnte ich gleich weiter hinunter nach Chiavenna, um danach das schöne Bergell hinauf zum Maloiapass zu fahren. Doch erst noch eine kleine Stärkung für mich und wieder Benzin für meine Susi an der City Tankstelle oberhalb von Castasegna  (wieder in der Schweiz).

Es wird vielleicht etwas langweilig, doch auch der Maloja gehört zu meinen Favoriten und auch den konnte ich in vollen Zügen geniessen.  Leider fand ich auch hier keine Tafel

Bald hatte ich die Hälfte meiner geplanten Tour geschafft, noch den Julier und dann eben auch die Entscheidung abzubrechen und nach Hause zu fahren oder noch einen in Angriff zu nehmen.

Der Julier, mittlerweile zeigte die Zeit 14:52 an! Das könnte spät werden, dachte ich mir. Das Wetter passte, auch wenn es immer noch sehr frisch war.

julier_pass_25.07.09_011 julier_25.07.09_012

In Tiefencastel angekommen zog mich meine Suzuki automatisch rechts weg Richtung Albulapass Dieser gehört zu den schlechtesten in der Schweiz, die ich kenne. Ok, nicht der ganze Pass, aber da schüttelt es dich so was von durch, das glaubt einer der ihn noch nie gefahren hat gar nicht, da braucht ein Mann Eierschoner

albula_pass_25.07.09_1013 albula_25.07.09_1016

Zum Glück war das nur eine kleine Regeneinlage. Unten in La Punt sah es wieder gut aus.

Der nächste  anstehende Pass war der Bernina und da es nach diesem wieder nach Italien geht, wo vier Pässe auf mich warteten, machte ich einen verfrühten Tankstopp.

An der Tankstelle in Samedan war auch die Polizei am Pause machen und als ich mein Motorrad vor der Tankstelle parkte um Verstärkung zu mir zu nehmen, hat sich die Frau Polizistin auf mich zu bewegt, was ich nicht so gerne habe! Sie schaute auf mein Hinterteil… also das meiner Susi und die Nummer und zog dann wieder ab. Ich kaufte mir einen Ovodrink und hab daran an einen Kumpel gedacht, unter dem Motto  “ nicht besser, aber länger“  und das brauchte ich, denn ich hatte „erst“  10 Pässe hinter mir.

Am Bernina sah ich dann die zwei Polizisten wieder, die ihre Augen auf die Töffs geworfen hatten, doch nicht auf meinen

Der Bernina Hospitz

bernina_pass

Den Bernina hinunter und links abbiegen und über den Forcola di Livigno, hier hab ich doch echt die Tafel verpasst, nur ich weiss warum… war etwas nervös da oben aber hier ein Bild vom Web.

forcola_di_livigno

In Livigno bin ich dann auch noch einen Umweg gefahren! Na ja, hab ja genügend Zeit!!!

Pass Nummer 13 wartet, auch wenn es nur ein kleiner ist, um hier ein Bild zu machen musste ich kurz umkehren, weil die Tafel verdreht war, ist ja Italien

passo_eira in livigno passo_eira

Der Verkehr hier in Italien war erheblich, leider! Doch ich hatte ja Zeit.

Auch an der Tafel des Passo di Foscagno fuhr ich vorbei und musste umkehren.

passo_di_foscagno

Dann der relativ lange Weg zu einem weiteren geilen Pass. Ganze 40 Minuten bis zum Stelvio oder auf Deutsch Stilfser JochHier traff ich einige Italo Racers, mit denen ich ein Schwätzchen hielt und  die auch gleich meinen Fotoapparat bedienten

Passo_ Stelvio stelvio_stilfser_joch

Der Endspurt war angesagt, es war ja auch bereits nach 18 Uhr als ich das Bild am Umbreil machte, den musste ich aber nur abwärts fahren, denn er ist ja nicht weit vom Stelvio entfernt. Der Umbreil ist mittendrin immer noch Naturstrasse, geht aber mehr oder weniger problemlos. Dieser Pass  ist sogar für Anfänger mit neuen Motorrräder machbar, gel Lori, waisch no? 

umbrail_pass umbreil

Der Ofenpass hat mir ein wenig Mühe gemacht, weil die Sonne schon sehr tief stand und mich ein bisschen blendete, will mich aber nicht beklagen, weil mir eine blendende Sonne lieber ist als Regen

ofen_pass passo del forno

Sodali, hast du mitgezählt? Bis ich Zuhause bin fehlen noch zwei Pässe. Ich muss schon sagen, ich hab nichts dagegen, wenn ich mein Baby in die Garage stellen kann,

Also nahm ich, nach der Durchquerung des Nationalparks den Flüela in Angriff, den ich so weit ohne irgend welche Vorkommnisse hinter mich gebracht hatte.

flüela

In Davos angekommen begann dann der letzte Abschnitt, das Landwassertal Richtung Wiesen, und da gab es wieder eine tolle Begegnung, erst mit zwei  Töfffahrern. Der eine mit L, diese schlossen auf einen weissen Porsche Carrera mit ZH Nummernschild auf.  Ich überholte die beiden und folgte „unauffällig“ dem weissen Flitzer und… es war einfach unglaublich wie der da hoch fuhr!

Die Lenzerheide war die letzte Hürde, die ich nehmen musste und das Benzinlämpchen hat sich auch wieder gemeldet, doch ich hoffte es bis nach Chur zu schaffen, um an der Masanserttankstelle auch gleich mein Baby zu waschen, bevor ich es wieder für ein paar Tage versorge.

Das wars, insgesamt 19 Pässe und ganze 786 gefahrene Kilometer.

Jetzt bin ich hundemüde und der eine oder andere Körperteil schmerzt ein bisschen, erstaunlicherweise aber nicht der Teil an dem man zuerst denken würde

Nochmals zum Mitschreiben:

  1. Oberalp,
  2. Susten,
  3. Grimsel,
  4. Furka,
  5. Gotthard,
  6. San Bernardino,
  7. Splügen,
  8. Maloja,
  9. Julier,
  10. Albula,
  11. Bernina,
  12. Forcola di Livigno,
  13. Passo Eira,
  14. Passo di Foscagno,
  15. Stelvio,
  16. Umbreil,
  17. Ofen,
  18. Flüela,
  19. Lenzerheide

Es hat mir riesen Spass gemacht und das nächste mal starte ich nur wenn es 100% trocken ist. Vielleicht würde dann noch ein oder zwei weitere Pässe drin liegen.

und …

Ausflug mit 350 resp. 460 km

250409_ausflug_004Am Samstag haben wir einen kleinen Ausflug über ein paar Pässe gemacht. Die Idee und Route hat unser Toni vorgegeben und im GRischa Biker Forum angekündigt. Zusätzlich habe ich noch mit dem GRischa Biker SMS Dienst die Abonnenten informiert. Start war um 10:00 Uhr von der Coop Tankstelle in Thusis. Das Wetter war schön aber doch ziemlich kalt. Das hielt uns jedoch nicht zurück, warme Kleider unter dem Lederkombi wirken Wunder.
Mit von der Partie waren Toni, Guido, Erwin mit Sozius Daniel und Silvia als meine Sozia.

250409_ausflug_001 250409_ausflug_006 250409_ausflug_010

Nach der kleinen Stärkung konnte es dann losgehn Richtung Julier -> Maloia -> Sondrio-> Tirano -> Berninapass -> Julier und die Lenzerheide.

Ich kann nur sagen, dass es am Julier arschkalt war… also ich hab mir fast die Finger gebrochen vor lauter Kälte, das war wieder mal ein Augenblick wo ich jene beneidete, welche eine Griffheizung montiert hatten, und das waren gleich zwei von unserer Gruppe.

Den ersten Halt mussten wir in Sils einlegen weil eine allgemeine Pipi Pause angesagt war, ich nutzte gleich die Gelegenheit meine Finger wieder auf Temperatur zu bringen, dabei hat mir ein Schwarzer Container geholfen der richtig aufgeheizt war von der Sonne

Dann gings einige Kilometer  weiter bis zum Maloiapass, da wollte die Honda von Toni nicht mehr, Plattfuss und, er musste sie stehen lassen. Er konnte gleich mit einem Auto zurückfahren und wir haben die Fahrt fortgesetzt.

Kurz vor Castasegna haben wir einen Tankstop und eine Kaffeepause eingelegt.

250409_ausflug_016

Dann gings weiter, aber nur bis an die Grenze,  da haben wir noch einen alten bekannten getroffen und so kam es, dass wir noch ein wenig  bla bla bla  114gn_-_bla_bla_bla60 Zeit brauchten bevor es dann wirklich weiter ging, es standen noch einige Kilometer vor uns. Der nächste Halt war zwischen Morbegno und Sondrio als ich folgende Tafel las:

250409_ausflug_023

Die Endscheidung war nicht schlecht, da konnten wir panini caldi in verschiedenen Variationen bestellen, die schmeckten

250409_ausflug_025 250409_ausflug_027

250409_ausflug_018 250409_ausflug_022

Das Wetter im Süden war ja nicht gerade auf unser Seite, es war immer noch ziemlich frisch und schon den Gedanken den Bernina, den Julier und dann noch die Lenzerheide bezwingen zu müssen  machte keine Laune wetter9

Den letzten Halt machten wir in Sfazu am Fusse des Berninapasses

250409_ausflug_032

bevor  wir eben die 2330 m ü.M. bezwangen.

Die Fahrt war gar nicht so schlimm, jedenfalls nicht so kalt wie am Morgen. Als wir in Rona tankten, hat mich Toni angerufen und wollte mit uns Essen gehen. Warum nicht, wir hatten ja noch nicht all zu viel im Bauch und so machten wir im Rosenhügel ab wo, ausser Erwin und Daniel, alle was zu Essen bekamen. Der Vorteil, dass Toni ohne Töff gekommen ist war, dass auch Barbara zum Essen kam. Es war wie immer sehr fein und ein tolles Zusammensein sowieso

Nach dem Essen schnell nach Hause, umziehen und den Bus fassen, ich habe Toni versprochen seinen luftlosen Töff zu holen und in die Werkstatt zu transportieren. Meine Silvia hat mich begleitet und mich wach gehalten, um 0:45 Uhr waren wir wieder Zuhause und haben somit heute  ca. 460 km gemacht.

Die nächste Ausfahrt machen wir dann wenn es ein paar Grad wärmer ist Ok das hab ich letztes mal schon gesagt

Danke an alle und eben bis zum nächsten mal 

Ich hab doch nicht Geburtstag heute!

Das war ein sehr cooler Sonntag heute. Spontanität zahlt sich manchmal aus

Gestern hat mich ein Töffkumpel gefragt, ob ich den GRischa Biker SMS-Dienst starten könne, um eine Ausfahrt bekanntzugeben.

Röbi hat schon ein paar Motorradfahrer per Telefon orientiert und ich hab dann, eher spät Abends den GRischa Biker SMS Abonnenten eins versendet wo drin stand:

“ morgen sonntag startet artyboy,lc4rr,sergio, purzali,riedi,sandra,guido,flow uva zum töffausflug.route wird bei motosobertor besprochen.9:15 start 9:30″

Da ich ja noch kein Motorrad habe, musste ich nicht aus den Federn

Meine Augen öffneten sich aber doch schon um 9:15 und eine viertel Stunde später bin ich dann aus dem Bett gekrochen.

Im selben Augenblick klingelte auch schon mein Handy, es war Röbi der mich aufforderte sofort in mein Lederkombi zu steigen und nach Chur zum Treffpunkt zu kommen weil Guido mich als Sozius mitnehmen will.

Na ja, wenn er mich auf seiner Repsol Honda haben will… warum nicht, hab ja nichts geplant gehabt, also sagte ich zu.

Innerhalb 10 Minuten war ich bereit und traute meinen Augen nicht als ich in Chur ankam, so viele Kumpels waren da!

Röbi und Benj mit je einer Susi, Sandra und Sergio mit je einer KTM, Atry und Adam mit je einer Yamaha, und eben Guido mit einer Honda. Dann als Sozius, Marcella, Cornelia und ich.

Marion und Pascal wollten uns dann folgen, sie haben es bevorzugt das GP Rennen zu schauen.

Die Tour war schon besprochen und es konnte los gehen.

Über die Lenzerheide den Julier nach Silvaplana zum Kaffee.

War auch sehr froh abzusteigen, denn die Honda ist definitiv kein Fahrzeug um einen Mann als Sozius herumzuführen, sie ist sehr hart aber trotzdem hat es mir Spass gemacht.

Da hat Röbi den beiden fehlenden Nachfahrern den Treffpunkt per SMS durchgegeben. = Grotto Ghiggi.

Weiter gings, am noch gefrorenen Silser- und Maloja See vorbei und den Malojapass runter bis wir vor der Grenze nochmals anhalten mussten weil Arty ein Lernfahrer ist und nicht ins Ausland darf.

Ich übernahm seine Yamaha R6 und er setzte sich hinten drauf.

So gingen wir nach Italien. Das Grotto ist ja nur gerade ca. 1 km weit.

Da angekommen ist mir als erstes das demolierte Fahrzeug auf dem Parkplatz aufgefallen und ich konnte nicht verstehen wie das geschehen konnte bis, ich einen Flash hatte, denn am 17. April dieses Jahres gab es genau da einen Felssturz.

Ein 30 Quadrat Meter grosser Fels löste sich und hat die Strasse, einen Stall und eben dieses Auto demoliert.

felsblock

„giovedì, 17 aprile 2008
Un masso da 30 metri cubi si stacca dal fianco della montagna, schiaccia un’auto parcheggiata e distrugge una stalla
Alle 18.20 di oggi un masso da 30 metri cubi é franato sulla strada statale 37 del Maloja a Villa di Chiavenna, a un chilometro dal confine con la Svizzera. Il gigantesco masso ha prima travolto un’auto parcheggiata, poi é finito contro una stalla distruggendola. Miracolosamente non si sono registrate vittime. A causa della chiusura della strada, il traffico per il valico di Castasegna é stato deviato su una via laterale. Sul posto vigili del fuoco, carabinieri e protezione civile.“ (Quelle laprovinciadisondrio.it)

Nach dieser Besichtigung hat jeder sein Essen bestellt und bevor wir anfangen konnten zu Speisen, sind auch schon Marion und Pascal mit ihren 2 Yamis R6 angekommen.

Nach viel BlaBlaBla, mit mehr oder weniger vollem Bauch, gings wieder den selben weg zurück.

Andy hat Röbi angerufen und kündigte an, dass er mit seiner Yamaha R1 und Urs mit der Suzuki uns entgegen fahren werden.

An der City Tankstelle vor der BPS (banca popolare sondrio) habe ich dann die R6 wieder seinem Besitzer zurückgegeben.

Sandra wollte auch mal auf die Repsol hinten drauf steigen. Das hätte man filmen sollen, sie ist fast nicht raufgekommen mit ihren kurzen Beinen, da musste man ein wenig nachhelfen

Während einige an der Tankstelle Moscht holten, hat sie mir dann angeboten, dass ich mit ihre KTM über den Maloja fahre.

Aber hallo, sehr gerne Der enge Maloja mit einer KTM, wer will das nicht also hab ich dankend angenommen und mich auch schon mal ganz vorne hingestellt, damit ich als erster losfahren kann

Sie hat auf meinem Sozius bei Guido Platz genommen.

Uiuiui sag ich nur… war echt spassig den Pass hochzuKTMlen.

Oben angekommen wollte ich sie wieder abgeben doch Sandra sagte, ich könne auch den Julier hoch fahren!!! Röbi würde jetzt Jalllaaaa sagen auch das war geil…

Auf der anderen Seite des Juliers, kurz nach dem Hospitz, hab ich dann angehalten. Die Raucher rauchten, die anderen quatschten… und ich hab einen Schneeball kassiert, weiss jetzt nicht für was. Aber der kam von Sandra… na na… das gab Revanche. Ich schmiss sie kurzerhand in den Schnee, hätte sie am liebsten auch noch damit eingerieben aber… so bin ich dann auch wieder nicht, durfte ja ihre KTM testen.

In der Zwischenzeit ist auch Andi und Urs zu uns gestossen.

Gruppenbild auf dem Julier mit dem Handy von Guido gemacht.

GRischaBiker am Julier

Das nennt man Timing und es wurde wieder gequatscht wie wild bis mich plötzlich Marion zu sich rief und mich fragte, ob ich ihre 800 km alte R6 fahren will, weil sie auch etwas müde sei.

Ich verstehe die Welt nicht mehr. Hab ich Geburtstag heute? Nicht dass ich wüsste, doch es scheint mir so…

Natürlich konnte ich das Angebot nicht ausschlagen, schon weil ich noch nie eine neue R6 gefahren bin, überhaubt noch nie eine neuere Yamaha!

Es ging dann weiter den Julier runter und die Lenzerheide wieder hoch, ich bemerkte, dass Röbi und Sergio ihre Motorräder getauscht haben und dass dann Sergio, Arty und Adam irgend wie verloren gegangen sind. Kein Problem. Bei einem kurzen Tankstop auf der Lenzerheide hat Röbi ein SMS an Sergio geschickt, dass sie wissen wo wir uns in Chur treffen werden.

Ich glaube, Marion hatte nicht all zu grosse Angst um sich und um ihr Motorrad bis dahin, sonst hätte sie es da sicherlich gesagt, gell du?

Im Hotel Sommerau haben wir uns alle wieder getroffen und den Abschlussdrink zu uns genommen.

Von da bin ich dann bis zu meinem Bus mit Adam mitgefahren, da er ja auch in die Richtung fahren musste.

Mir bleibt nur noch folgendes

Röbi, dass du mich angerufen hast,

Guido, dass du mich als Sozius mitgenommen hast,

an Sandra für dein Vertrauen, mir deine KTM für 2 Pässe überlassen und,
einen spezielles

an Marion, dass du mir deine neue R6 samt dich selbst mir anvertraut hast, natürlich auch allen anderen die dabei waren ein herzliches Dankeschön… es war für mich ein toller Tag und ihr seit eine super Truppe.

Nach 52 Tagen wieder mal ein gemeinsamer Ausflug….

…. über Lenzerheide, Julier, Maloja, Splügen, San Bernardino hin und wieder zurück. Es war endlich wieder mal ein sonniges Wochenende. Wahrscheinlich eine der letzten Ausfahrten in diesem nassen Sommer! Der Start wurde um eine Stunde verschoben, auf 10.00 Uhr, da es nun ja Herbst ist und eher kühl in den frühen Morgenstunden. Gekommen sind Erwin, Racer, Jenna, akra_rn09, Sandra und ich. Simon hat angekündigt uns zu folgen, nachdem seine Suzuki den Kettenwechsel überstanden hat.

Das Wetter und die gute Laune passten.

grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_018.jpg grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_001.jpg grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_004.jpg grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_005.jpg

Zuerst braucht Racer aber seine Stärkung.

Nicht besser… aber länger

Nicht besser aber länger

Der erste Halt ist in Silvaplana geplant gewesen, der Weg dorthin war zügig, warum das?

Erwin hat in Chur die Gruppe angeführt, gefolgt von Racer und akra_rn09 gefolgt von Sandra, mir und Jenna. Los ging’s über die Autobahn um Chur zu umfahren. Zwischen akra_9 und Sandra hat es nach kurzer Zeit einen Abstand gegeben, da das Monobike noch kalten Motor hatte. An der ersten Ampel mussten wir warten. Wir waren der Meinung, die vordere Gruppe sei bereits weiter. Dem war nicht so

Erwin, Racer und akra_rn09 sind nach Tamins gefahren und von da wieder zurück! Die letzten fuhren den Ersten nach, die nun hinten waren und die vorderen fuhren den hinteren nach um sie einzuholen

Erst in Silvaplana haben wir uns gefragt, wo die vorausfahrende Gruppe wohl geblieben sei. Gefunden haben wir uns dann doch alle wieder und konnten die erste Pause bei Sonnenschein geniessen.

grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_007.jpg grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_006.jpg

Als wir dann aufbrachen,

grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_008.jpg

ist auch gleich Simon angekommen mit einem neuen Kettenkit. Unsere Mittagspause, wie meistens im Grotto Ghiggi

grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_012.jpg grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_009.jpg grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_010.jpg grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_011.jpg

In Splügen selber, mussten wir ein Tankstop einleiten, hat sich nicht wirklich gelohnt, 0.12 Rappen teurer als zuhause! Hier haben sich Sandra und Jenna verabschiedet, sie hatten noch Dates.

grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_013.jpg

Der Rest der Truppe hat dann den San Bernardino in Angriff genommen, um in Mesocco zum Zvieri Trunk einzukehren,

grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_017.jpg grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_014.jpg grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_015.jpg

bevor es dann wieder zurück ging nach Hause,

grischa_biker_maloja_julier_spluegen_motos_obertor_24092005_loslachench_016.jpg

natürlich in Einerkolonne. Super cooler Tag ohne Zwischenfälle, oder doch ?

Genau, da war doch was!

Einer von uns wollte den Weg zum San Bernardino über die Autobahn nehmen… Nichts besonderes ??? Doch, denn er hat die Gegenfahrbahn anvisiert und das war natürlich mit einem …Schild gekennzeichnet. Also hat er beschlossen, doch die Nebenstrasse zu befahren!