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Nach 9 Jahren wieder in St. Martin

Vor ziemlich genau neun Jahren waren wir das letzte Mal in St. Martin.
Damals waren wir erst seit Kurzem zusammen. Das kleine Walserdörfchen hat uns schon damals sehr gut gefallen und wir wussten, dass wir da wieder hinkommen wollen.
Dass es allerdings neunen Jahre dauern wird, hätten wir damals wohl kaum gedacht.

Diesmal war es ady73, der uns zu diesem Ausflug animierte. Schon vor einem Jahr schwärmte er uns von dem leckeren Maluns vor, den man hier bekommt. Inzwischen haben die Wirte des Restaurants gewechselt, doch dieses Gericht steht noch immer auf der Karte. Also machten wir uns heute auf den Weg ins abgelegene Dörfchen. Unsere Mission: Maluns testen!

Ein rustikales Stübchen erwartete uns. Da fühlten wir uns gleich wohl, doch das gesuchte Gericht war draussen auf den Menutafeln nirgends beworben worden. Die Erleichterung war gross, als wir bei der Bestellung erfolgreich waren. Schon nach kurzer Zeit standen die drei Portionen Maluns vor uns. Jetzt sind wir aber gespannt. Ady73 schob erst mal seinen Käse zu Antonio rüber. Dann probierten wir vorsichtig,…..mhhhhh,lecker! Juhu, der Maluns hat den Test bestanden. Wirklich lecker! Gut, nicht ganz so lecker wie bei ady73 zu Hause, aber trotzdem wirklich gut. Während wir noch mitten am Essen waren, war ady73 sein Teller bereits leer. Gut für uns war es schliesslich das Frühstück, das muss man mit Bedacht geniessen. Zudem hatte Antonio auch noch reichlich Käse, der ganz schön sättigend wirkte.
Eine lustige Entdeckung machte Silvia auf dem WC, da mussten die Türen angesägt werden, damit sie Platz haben.

Nach dem herrlichen Essen, schauten wir die Veränderungen im Dörfchen noch kurz an. Da hat sich schon einiges getan in den letzten neun Jahren, aber der schöne alte Kern ist geblieben. Zum Glück!

 

Dann liegt da oberhalb noch irgendwo ein Multi. Ja denn würden wir schon gerne noch holen. So direkt nach dem Essen den steilen Hang hinaufeilen, bringt einem ganz schön ins Schwitzen, aber was tut man nicht alles für einen Cache. Beim Kreuz war die erste Zwischenstation.
Interessant, was sich da in den Wäldern oberhalb des kleinen Dorfes alles befindet…

 

Dies war ein toller Ausflug. Hat echt Spass gemacht. Danke ady73.

Das Globale Dorf

Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes Dorf reduzieren könnte und dabei die Proportionen aller auf der Erde lebenden Völker beibehalten würde,

wäre dieses Dorf folgendermassen zusammengesetzt :

57 Asiaten
21 Europäer
14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerikaner)
8 Afrikaner

Es gäbe :
52 Frauen und 48 Männer
30 Weiße und 70 nicht Weiße
30 Christen und 70 Nichtchristen
89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle

6 Personen besäßen 59 % des gesamten Reichtums und alle 6 kämen aus den USA,
80 lebten in maroden Häusern,
70 wären Analphabeten,
50 würden an Unterernährung leiden,
1 wäre dabei zu sterben,
1 wäre dabei geboren zu werden.
1 besäße einen Computer,
1 (ja, nur einer) hätte einen Universitätsabschluß.

Wenn man die Welt auf diese Weise betrachtet, wird das Bedürfnis nach Akzeptanz und Verständnis offensichtlich.

Du solltest auch folgendes bedenken :

Wenn Du heute morgen aufgestanden bist und eher gesund als krank warst, hast Du ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen, die die nächste Woche nicht mehr erleben werden.

Wenn Du noch nie in der Gefahr einer Schlacht, in der Einsamkeit der Gefangenschaft, im Todeskampf der Folterung oder im Schraubstock des Hungers warst, geht es Dir besser als 500 Millionen Menschen.

Wenn Du zur Kirche gehen kannst ohne Angst haben zu müssen bedroht, gefoltert oder getötet zu werden, hast Du mehr Glück als 3 Milliarden Menschen.

Wenn Du Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum Schlafen hast, bist du reicher als 75% der Menschen dieser Erde.

Wenn Du Geld auf der Bank, in Deinem Portemonnaie und im Sparschwein hast, gehörst Du zu den privilegiertesten 8% dieser Welt.

Wenn Deine Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind, bist Du schon wahrlich eine Rarität.

Wenn Du diese Nachricht lesen kannst, bist Du direkt zweifach gesegnet:

Zum einen weil jemand an Dich gedacht hat, und zum anderen weil Du nicht zu den zwei Milliarden Menschen gehörst, die nicht lesen können.

Arbeite, als bräuchtest Du kein Geld.
Liebe, als habe Dir nie jemand etwas zu leide getan.
Tanze, als ob niemand Dich beobachte.
Singe, als ob niemand Dir zuhöre.
Lebe, als sei das Paradies auf Erden.

Schicke dieses Nachricht an Deine Freunde.

Wenn Du sie nicht weiter schickst, wird gar nichts passieren.

Wenn Du sie weiter schickst, wird jemand beim Lesen lächeln und vielleicht ein wenig nachdenklich.

Eine schöne Zeit wünsche ich dir.

(Der Autor ist mir leider nicht bekannt)