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Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!

Nun ist es so weit und die Nervosität, respektiv die Vorfreude steigt.
Übermorgen geht es los, soweit habe ich alles gepackt, vor allem auch warme Klamotten, denn in Norwegen sind die Temperaturen nicht so hoch wie derzeit hier in der Schweiz.
Ich werde mit einem Star nach Oslo fliegen, er ist einer von dem dreiköpfigen Swissteam auf der Adventure Road 🙂 Es ist Kay Brem der Bassist der Gruppe Eluveitie.
Der dritte Fahrer, Jerome Ducret kenn ich noch nicht, aber das ändert sich ja bald 😉
Uns erwartet, ausser Abenteuer und Fun, eine 8 tägige Reise, auf welcher wir 97 Stunden auf dem Bike sitzen und 3.570 km Strecke unter den Allerwertesten nehmen. Insgesamt sind wir 40 Fahrer, welche diese Herausforderung annehmen. Ob bei Sonnenschein, Regen oder Schnee, da dürfen wir durch bis hoch zum Nordkap!
Das Ganze mit der Honda CRF 1000L Africa Twin, sie hat ein abschaltbares ABS und die mehrstufige Traktionskontrolle HSTC (Honda Selectable Torque Control), welche für optimale Traktion auf und abseits der Straße sorgt.
Somit sollte eigentlich nichts mehr schief gehen 🙂
Heute musste ich noch ein Zubehör organisieren und wo macht man das in Chur am besten?
Genau beim Motorbike-Chur
Und da ich schon mal dort war, musste ich auch gleich ein Africa Twin-Probesitzen durchziehen 😉

Nordkap wir kommen…

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude
Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

 

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude

Mit HONDA und dem N° ONE MAGAZINE

Alles beginnt mit einem unverhofften Anruf von meinem Kumpel Emanuel Elsa.
„Antonio du musst mit einer Honda Africa Twin von Oslo ans Nordkap fahren.
Motto:  Testen / Spass haben / geniessen.“
Natürlich konnte ich nicht sofort zusagen, auch wenn ich das sehr gerne gemacht hätte. Man bedenke, dass die Sommerferien seit langem schon eingegeben waren. Ein Glück, dass wir im Hause loslachen.ch selten Ferien buchen, wir lieben eher Spontanität.

Dieses Mal hat es sich ausbezahlt. Ich brauchte nicht lange um mir von meinem Chef die Absenz bewilligen zu lassen (auch er ein passionierter Motorradfahrer, vielen Dank an dieser Stelle). Hier war das Motto ganz klar „aufgeben gibt es nicht“ so eine Chance bekommt man(n) nicht alle Tage.

Bis es losgeht verbleiben nur gerade 25 Tage und es gibt noch einiges vorzubereiten.
Nicht nur was das Motorradfahren anbelangt, selbstverständlich gehört auch das Geocachen dazu.

Ich werde versuchen jeden Tag meiner Reise, falls es eine Verbindung zum Internet gibt, hier im Blog, und je nach dem im N° ONE MAGAZINE meinen Eindrücken freien Lauf zu lassen.

Und so wird das Ganze aufgezogen. Und…. ich gehöre zum Team Switzerland 🙂

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude
Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Wochenende im Tessin mit Lostplacebesuch

Samstagmorgen, spontan beschlossen das wir ins Tessin fahren um meinen Vater und seiner Freundin einen Besuch auf einem Camping  abzustatten.
Kaum gesagt und schon waren wir auf dem Weg. 
Am Camping angekommen war die Freude gross, wir wurden herzlich empfangen. 
Der Platz neben dem Camper war noch frei und so beschlossen wir wieder spontan unser loslachen.ch Bus hier abzustellen um die Nacht da zu verbringen.
So, und was nun? Silvia ging erstmal eine runde Schwimmen, nichts für mich, ich schaute lieber zu.

Camping Tenero Silvia geht baden

Dann wurde das gemacht was Geochacher so machen, Cachen natürlich.
Da wir die Fahrräder dabei hatten, war klar: wir machen den Multi Minusio – Passeggiata in riva al lago (GC21VY1)

Minuso - Passeggiata in riva al lago Geocache Multi

Das hat Spass gemacht. Als wir alle Aufgaben gelöst hatten, fuhren wir einfach weiter nach Locarno wo ich von früher noch eine Top Pizzeria kannte und dort rechneten wir die finalen Koordinaten zusammen.
Mit randvollen Bäuchen radelten wir wieder zurück und suchten die Box. Diese konnte sich nicht lange vor uns verstecken und schon standen wir im Logbuch.
Zurück auf dem Camping gab’s dann noch Coupe, Grappa und Bier bevor wir unter die Decke schlüpften. 

Sonntag 22.Juni 2014
LostPlaceNach dem Familienmorgenessen machte sich Silvia und ich auf eine spezielle Mission, schon seit Langem wussten wir vom Ghosthouse (GC2TFRD) und da wir Lost Places lieben, kam diese Location uns wie gerufen. 
Um den angegebenen Parkplatz waren wir sehr froh, da es nicht einfach ist als Ortsunkundige, hier sein Cachermobil abzustellen.
Dann ging’s auf die Suche nach der Dose….hätten es wohl einfacher haben können… Aber im Nachhinein ist man immer schlauer. 
In dem verlassenen Geisterhaus beobachteten wir eine, mit Fotoapparaten bewaffnete, Truppe. Also warteten wir noch ein Weilchen, bevor wir uns ins Abenteuer stürzten.
Wow! Echt der Wahnsinn, dass so ein riesen Komplex so lange leer steht und niemand sich so richtig darum kümmert.
So richtig gruselig wurde es erst in den oberen Stockwerken. Dort glaubten wir nicht alleine zu sein und verhielten uns dementsprechend ruhig.  Nach ca. 5 Minuten aufmerksamem Warten, bemerkten wir, dass die täuschenden Geräusche vom Gebäude selber in Kombination mit dem Wind erzeugt wurden. 
Gruselig sag ich dir!!!! In jedem Stockwerk gab’s wieder andere Geräusche; knarren, klimpern, klopfen….halt wahrhaftig, wie man es sich in einem Geisterhaus vorstellt! 
Dem Geist sind wir dann auch kurz begegnet, aber er war sehr schüchtern und versteckte sich zwischen zwei Türen. Ich hab ihn trotzdem erwischt- mit dem Fotoapparat natürlich- aber er hatte solch eine Angst vor uns, dass ich mich noch bei ihm entschuldigen musste. 

Der kleine Geist der grosse Ghost

Die ganze Zeit über studierten wir daran herum, was hier wohl mal war. Ein Hotel konnte es nicht gewesen sein. Es muss etwas mit Gesundheit bzw. Krankheit zu tun gehabt haben…
Recherchen, die wir zu Hause anstellten, verrieten uns dann was hier mal war:
Ein Sanatorium für an Tuberkulose erkrankte Kinder und Jugendliche, welches 1932 eröffnet wurde bot für ca. 90 erkrankte Patienten platz. Später gab es noch einen Anbau.1985 musste der Betrieb, wegen Mangel an Patienten, eingestellt werden. Man hatte zwar eine Umnutzung in ein Altersheim in Erwägung gezogen, scheiterte jedoch daran und ging Konkurs.Ein Iraner kaufte das Gebäude für 2.5 Mio., konnte aber seine Konferenz und Wellness Anlage nicht realisieren, da das Gebiet in der falschen Bauzone liegt; nur Heilanstalten dürften hier entstehen. Inzwischen sind die Behörden daran, eine Umzonung ins Auge zu fassen….Denn die Beschwerden der Nachbaren, wegen Schreien in der Nacht, Vandalen und Fixern die dort ihr Unwesen treiben, nehmen zu. 

Ein paar LostPlace Bilder zusammengestellt

Wir zogen glücklich und zufrieden wieder ab. Mission erledigt und wir machten uns an diesem warmen Nachmittag auf den Rückweg nach Graubünden.  Da war auf dem Nachhauseweg aber noch ein Büxli, das ebenfalls schon lange auf unserer Pendenzliste lag: Eisloch (GC33PMD). Am Parkplatz angekommen ging’s über die Hängebrücke. Wackelnd schaukelnd schauten wir dabei in die schöne Schlucht mit ihren vom Wasser kunstvoll geformten Steinen hinunter. Dann ging’s weiter zum Eisloch. Einige Touristen standen bereits staunend davor als wir ankamen und witzelten darüber, ob da wohl noch ein Höhlenführer drinläge.
Ich konnte es mir nicht verkneifen zu fragen, ob wir mal nachschauen sollen, doch die Ladys wollten nicht und eilten nach der Abkühlung weiter ihres Weges der Via Spluga entlang. 

Tatsächlich kam eine unvorstellbare Kälte aus dem unscheinbaren Loch und, wie könnte es auch anders sein, ich quetschte mich da hinein. Bis zum Eis und noch tiefer, bis man nichts mehr von mir sah.
Silvia machte mich noch darauf aufmerksam (oder zickte mich an?), dass sie kein Telefon dabei habe, nur eine Lampe mit leeren Batterien und dass sie auch keine Lust habe, mich aus den Tiefen der Höhle zu befreien.  Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, hätte sie geschwitzt vor Sorge, doch so kam es nicht dazu. Nach ein paar Minuten regungsloser Stille fragte sie nach, ob ich noch da sei und zu ihrer Erleichterung bekam sie eine Antwort, auch wenn sie noch immer nichts von mir sah.
Irgendwann stand ich wieder neben ihr und wir beide konnten uns der Dosensuche widmen. Wow! Auch dort eine tolle Höhle, die gleich mal besichtigt werden musste. 
Nachdem wir uns ins Logbuch geschrieben hatten, war Schluss mit Geocachen für heute, oder doch nicht? (Nein es war nicht Schluss, während dem Schreiben dieses Berichts musste ich nochmal „notfallmässig“ ausrücken; FTF Alarm in Malans. Rapellis – NANO – SCHOCKER 7 (GC57F20) mit Gewittereinlage.

Dunkle Gewitterwolke  Erleuchtung Blitz erwischt

Das war wieder mal ein erlebnissreiches Wochenende.
Bis zum nächsten Bericht.