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Auffahrt 2019, Kufstein

Wie in den vorherigen Jahren, war auch für diese Auffahrt klar, dass wir zusammen mit ein paar anderen Cachern irgendwo, wo es Caches hat, das Wochenende verbringen würden. Die Anzahl der Mitreisenden nahm laufend zu, so dass wir am Schluss 17 Leute waren, die zusammen cachen wollen. Gemeinsam haben wir uns aus stautechnischen Gründen entschieden, nicht wieder in den Süden zu reisen. Ob die ausgewählte Destination da wirklich besser geeignet ist? – Wir werden sehen…

Mittwoch, 29.Mai
Nach der Arbeit machten wir uns auf den Weg nach Kufstein. Dort hatten wir mit 15 weiteren Cachern abgemacht. In Thiersee auf dem Campingplatz Rueppenhof waren jene, die ein mobiles Zuhause dabei hatten, die anderen waren in Ferienwohnungen bzw. Hotelzimmern untergebracht.

Wir waren noch nicht weit gefahren, als die Navigationsapp uns eine Änderung vorschlug, um den ersten Stau zu umfahren, was hervorragend klappte. Immer wieder wurde die ursprüngliche Route geändert, so dass wir kaum stehen mussten. Schwieriger war es ein Restaurant fürs Abendessen zu finden. Entweder gab’s die angezeigten Lokale gar nicht mehr oder sie waren geschlossen. Irgendwann sind wir dann doch noch zu unserem Abendessen gekommen bevor wir auf dem Camping angekommen sind. Dort wurden wir erst mal vom Regen begrüsst. Bonchur hat uns einen guten Platz reserviert, so dass wir nicht lange im Matsch rumsuchen mussten.

Fantasy war auch schon eingerichtet, jedoch war sie so müde, dass sie sich bald ins Bett legte. Wir quatschten noch ein wenig und vereinbarten den Zeit- und Treffpunkt für den nächsten Morgen mit den anderen. Auf 10:00 Uhr konnten wir uns einigen, da es bis zum frühen Morgen noch regnen würde.

Donnerstag, 30. Mai
Um 9:00 Uhr schlüpften wir aus den Federn. Silvia hatte mittelgut geschlafen, da der neue Herr Nachbar mitten in der Nacht noch sein Vorzelt aufbaute und sie immer wieder blendete. Antonio konnte einigermassen gut schlafen.
Pünktlich um 10:00 Uhr stand die ganze Horde am Campingeingang. Da waren: 4xbonchur, 2xPinkpetra, 2xmounty_ch, 2xJamaduli, 2xloslachen.ch, fantasy, heifeli, luri1958, rio2013 und bomi58.


Nach der Begrüssung verteilten wir uns auf die Autos und schon ging es los. Ne,ne, ganz so einfach war‘s dann doch nicht. Erst mal musste noch diskutiert werden, was denn heute auf dem Programm steht. Der äussere Kreis hielt sich raus, während im Inneren ein paar Köpfe eng zusammengesteckt wurden. 
Die Wahl viel auf Kufstein. Da es erst am Morgen aufgehört hatte zu regnen, wollten wir die Sache sanft angehen und erst mal im Städtchen ein paar Dosen sammeln. Kreuz und quer spazierten wir durch die Gegend und erachten uns eine Dose nach der anderen. 
Mittagessen gab‘s aus dem Rucksack und das mitten auf einer Kreuzung. War halt nass auf der Wiese…

Nachmittags näherten wir uns der Festung, blieben aber unten. Der Eisverkäufer machte ein gutes Geschäft mit uns. Nun hatten wir aber genug vom Städtchen, auch wenn es ganz schmuck war auf dem grossen Platz. Eine Runde etwas ausserhalb wurde angesteuert. Von dort aus mussten wir einen gesperrten Weg nehmen, was wir uns trauten, da am Feiertag bestimmt niemand dort arbeiten würde. Die Hindernisse waren dort gut zu überwinden, was auf dem nächsten Wegstück, welches nicht gesperrt war, doch um einiges anspruchsvoller war.

Um 17:30 Uhr kamen wir wieder bei unseren Cachermobilen an. Gerade rechtzeitig zum Abendessen. Die einen waren zwar etwas schockiert darüber, dass wir direkt zum Restaurant fahren würden, doch wären alle erst noch nach Hause gegangen, hätte es wohl auch um 20:00 Uhr noch nichts gegeben. Also steuerten wir das reservierte Lokal, welches ganz schön abseits lag, an. Kritisch waren unsere Blicke als wir das angebliche Wirtshaus vor uns sahen. Ob das eine gute Idee war? 
Als unser Essen dann endlich auf dem Tisch war konnten wir aufatmen, denn es war wirklich gut und sah auch tiptop aus. Nur um den Ketchup mussten wir, also bonchur, kämpfen.

Nach dem gemütlichen Abend machten wir uns dann etwas müde auf dem Heimweg und freuten uns auf eine Dusche. Oh ja, die tat wirklich gut.

Freitag, 31.Mai
Heute war der Treffpunkt um 9:00 Uhr. Eine grosse Runde stand auf dem Programm. Essen für den Grillabend musste am Morgen besorgt werden, da wir nicht wussten, wie lange wir unterwegs sein würden.
Schon am Anfang bemerkten wir, dass die ganze Strecke ziemlich weiteläufig sein würde und wussten, dass wir später entscheiden müssten, ob wir die abgekürzte Version nehmen würden. Das Wetter liess uns im Stich. Schon zu Beginn regnete es leicht.

Die meisten Dosen liessen sich gut finden, doch so richtig zügig kamen wir trotzdem nicht voran.  Als wir bei der Stelle waren, an der wir uns entscheiden mussten, wurde erst mal eine Weile studiert und diskutiert. Schlussendlich wählten wir dann tatsächlich die kürzere Variante, da wir sonst bis spät abends unterwegs sein würden. 

Schon recht früh waren wir wieder beim Parkplatz, an dem das Restaurant Alpengasthof war, in welchem man mit dem Parkticket einen Teil des Geldes als Gutschrift einlösen konnte. Die Kuchenportionen waren nicht zu verachten. Die Grösse des Apfelstrudels brachte uns noch mehr ins Staunen.

Nun waren wir gestärkt, um noch ein paar weitere Dosen anzugehen. Ganz schön viele kamen da insgesamt zusammen, bis wir dann endlich wieder auf dem Campingplatz waren. Dort gab es eine kurze Pause, bevor es zur Grillvorbereitung ging. Die Feuerstelle lag etwas ausserhalb des Campingplatzes und bot genug Platz für uns alle. Gemütlich verbrachten wir den Abend bei Speis und Trank. Die einen lieferten sich sogar noch ein Fussballspiel, bei welchem es ganz schön zur Sache ging. Kurz bevor es einzudunkeln begann, packten wir unsere sieben Sachen zusammen und spazierten in unsere vorgeheizte Zweitwohnung.

Samstag, 1.Juni
Auch heute wurden wir freundlicherweise wieder abgeholt von denen, die ein Auto dabei hatten. An dieser Stelle herzlichen Dank für eure Fahrdienste.

Unweit vom Start wurden die Karossen auch schon wieder abgestellt. Kreuz und quer wanderten wir durch den Wald. Die Wegführung war von den Caches vorgegeben. Unten in Kufstein angekommen, stand noch ein 5er auf dem Programm. Zwei starke Männer hoben Loslachenfrau wie mit einem Lift in die Höhe, sie zückte die Dose, reichte sie Loslachenmann hinunter der das Logbuch abstempelte und schon war die Dose wieder platziert und die Liftmänner liessen sie wieder zur Erde gleiten.

Weiter ging die Wanderung wieder nach oben in Richtung Hechtsee. Am Restaurant vorbeizugehen war hart zumal alle hungrig waren. Am Seeufer packten wir unsere Mahlzeiten aus und genossen die Sicht auf das Wasser. Nun stellte sich die Frage, ob es noch einen Kaffee geben würde. Die Entscheidung war klar, aber nicht für alle gleich und so sassen die einen in der Beiz, (Seearena), während die anderen den See umrundeten.

Gemeinsam marschierten wir zu einigen weiteren Dosen bevor wir wieder zum Camping bzw. den Zimmern kamen. Fantasy hatte den Kids versprochen mit ihnen in den Thiersee zu hüpfen und zuverlässig wie sie ist, war sie kurze Zeit später im See. Wir chillten noch ein wenig auf dem Bänkli am Ufer bevor es wieder nach Kufstein hinunter ging.

Um das Abendessen zu verdienen, musste erst noch ein 5/5er geloggt werden. Da staunten wir aber nicht schlecht, wie schnell und gekonnt Team Pinkpetra vorging um ans Logbuch zu gelangen. Wow! Echte Profis sind hier am Werk, das steht ausser Frage!
Auch ein Leitercache wurde noch an uns getragen. Der machte echt Spass!

So, nun ist aber wirklich Essenszeit. Im gemütlichen Wirtshaus, Weinstadl, war sogar ein Terrassenplatz für unsere Gruppe reserviert. Die Portionen waren riesig und lecker.

Tja und dann war es schon fast so weit. Ein paar wenige Dosen wurden zum Abschluss noch gesucht, bevor unsere Wege sich trennten.

Ein paar von uns wollten unbedingt noch einen LP, (Spukhaus zur Klause GC72M4T) den wir von oben herab am Nachmittag nicht hatten erreichen können, suchen. Das verlassene Gebäude konnten wir zwar finden nach dem wir uns durch tiefstes zeckenverseuchtes Dickicht gekämpft hatten, doch der richtige Eingang zum Zugang zur Dose blieb uns trotz mehrmaligem Absuchen der Gegend verwehrt. Wir verabschiedeten uns von den zahlreichen, anhänglichen Zecken und machten uns wieder auf den Weg zum Ruppenhof Camping.
Zwei der kleinen, ungebetenen Gäste konnten wir vor dem Einschlafen noch finden und rausschmeissen.

Sonntag, 2.Juni
Heute stand nicht mehr viel auf dem Programm. Nach dem Aufstehen wurde langsam aufgeräumt. Dabei krabbelte plötzlich eine Zecke über Silvias Fuss. Sauviecher!

Nachdem alles zusammengepackt war, machten wir uns auf den Heimweg. Bei den Swarovski-Kristallwelten legten wir eine kurze Pause ein, um dort einen Virtualcache Kristallwelten GC7B92Y zu loggen. Gerne hätten wir flyMIK eine Karte geschickt, doch da die nette Dame für eine Briefmarke von 1,70 Euro Wert, 3,90 Euro einkassieren wollte, liessen wir Karte und Marke liegen und zogen unverrichteter Dinge weiter. Ist doch eine Frechheit sowas!
Beim Parkplatz loggten wir noch einen coolen Cache.

Da wir schon einige Male in Kufstein waren, ist uns jedes Mal neben der Autobahn in  Volders eine spezielle Kirche aufgefallen. Silvia wollte sie unbedingt mal genauer anschauen und das machten wir heute. Sie war ziemlich angetan von diesem Rokokobauwerk. Da direkt neben dran ein Cache versteckt war, konnte sie in aller Ruhe auch das Innere der Kirche besichtigen während Antonio mit Suchen beschäftigt war. Die Grösse des Innenraums im Vergleich zur Aussenansicht gibt noch ein paar Rätsel auf, die dann von zu Hause aus noch recherchiert werden…

Direkt im Anschluss gab’s noch einen Höhlencache, ( danger! reloaded GC5T4AR ) der Antonio natürlich Spass machte. Silvia hätte es auch gefallen, wenn sie nicht ganz plötzlich, wie angeworfen von einem Heuschnupfenanfall geplagt worden wäre.

Nun war Essenszeit und so suchten wir uns im nahegelegenen Hall ein Restaurant aus, in welchem wir unseren Hunger stillen konnten. Schnitzel für Antonio, Ochsenbackl für Silvia. Beides war sehr gut, was man vom Glace, welches Antonio sich an der Eisdiele gönnte, nicht sagen kann, denn das war ziemlich wässrig.

Mit der Suche von den nächsten beiden Caches, wo wir nur bei einem der Beiden erfolgreich waren, hatten wir viel Zeit verloren, so dass das Navi uns berichtete, dass wir nun im Stau stehen würden…. ausser, wir würden eine Alternativroute wählen, was wir natürlich machten. Tatsächlich streiften wir den Stau so nur am Rande. Bevor wir den Arlberg in Angriff nahmen, klagte Silvia über leichte Schmerzen am Ohr, die sie am Morgen schon mal erwähnt hatte. Nun kam ihr aber der Gedanke, dass sich da eine Zecke verkrochen haben könnte und so war es dann auch. Wähhhh, grusig, diese kleinen Spinnengetierchen!

Um ca. 17:30 Uhr kamen wir zu Hause an. Auch hier musste erst mal aufgeräumt werden. Als die Waschmaschine gefüllt und auch alles andere verstaut war, wurde der Garten geräumt, um etwas auf den Tisch zu kriegen. Aus den Brotresten der Reise wurden ein paar Scheiben leckeres Knoblauchbrot hergestellt und so kamen wir noch zu einem guten Abendessen. Während Silvia nach dem Essen den ausgetrockneten Garten tränkte, traf Antonio noch kurz JaMaDuLi-mann, der von seiner erfolgreichen FTF Jagd zurückkam.

Ja das war es, unser Auffahrtswochenende. Ganz schön erlebnisreich. Hat Spass gemacht mit euch allen. Vielen Dank an alle!