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Kurztrip ins Unterland – 10.01.2021

Langsam aber sicher sollten wir wieder aus unserem Winterschlaf erwachen. In letzter Zeit haben wir das Sofa doch etwas fest in Anspruch genommen. Kein Wunder, wenn man von dort aus beobachten kann, wie die Sonne täglich ein paar Minuten früher über die Berge späht.

Trimmis erwacht

Letztes Wochenende haben wir uns in Fläsch von ein paar Dosen von  TeenietussRoobica fast in den Wahnsinn treiben lassen. Nein, so schlimm war’s zum Glück nicht und die Freude war jeweils gross, wenn wir wieder eine Knacknuss mehr lösen konnten.

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Seltsames Phänomen in Graubünden

Am Freitag, dem 13.11.15, ist mir etwas ganz Seltsames passiert. Nein, ich bin nicht abergläubisch, im Gegenteil, ich mag diesen Tag sehr gerne, aber das ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls habe ich als ich am Morgen aus dem Fenster geschaut habe nicht mehr recht sehen können. Auch nach mehrmaliger Brillenreinigung wurde die Sicht nicht besser. Mich durchlief ein Schaudern;grauer Star vielleicht? Ich erkundigte mich im Internet und stiess auf folgende Zeilen: „Durch eine getrübte Linse kann kein klares Bild mehr im Auge entstehen. Ähnlich wie durch ein schmutziges Fenster oder eine milchige Scheibe ist die Aussenwelt nicht mehr klarzuerkennen.“

Das darf doch nicht wahr sein! Besorgt fuhr ich in meiner getrübten Sicht vorsichtig zum Augenarzt. Nach langer Wartezeit, erklärte ich ihm voller Sorge meine Symptome und meine Befürchtungen.

Er nahm mich beim Arm, führte mich ans Fenster und grinste mich an. Dann erklärte er mir in seinem Züridialekt. – Guäti Frau, si sind scho diä dritti Person wo mich hüt us däm Grund ufgsuecht hät. Machet si sich kei Sorgä, in es paar Schtund, isch alles wieder verbi. Es handlet sich bi ihrem Problem um öppis, wo mer süscht nu im Unterland kännt. Es isch es sehr hartnäckigs, witverbreitets Phänomen, aber bi eus kennt mr das eigetlech nöt. Es nännt sich Näbel! Lueget si, er isch scho fascht wider wäg… 😉

Nebel