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Mehrere Geocaches an einem Tag

Heute Sonntag haben wir uns vorgenommen ein oder zwei Schätze zu suchen obwohl ich Pikett habe!

Wir dachten uns, wir bleiben in der Nähe von Chur, man weiss ja nie wenn das Handy klingelt!

Zusammen mit meinem Schatz haben wir zuerst den kleinen Chur- Maladers GCY9DW in Angriff genommen.

Ich suchte unten, Silvia oben und… schon bald hörte ich sie rufen: „i han en gfunda“ 🙂

Wir haben uns verewigt und haben die schöne Aussicht genossen.

 Dann haben wir gesehen, dass in der „Nähe“ noch einer ist: St.Luzi Kapelle Chur GC2AGP5

Nun ja, da wusste ich nicht wohin mit dem Auto! Da wo ich es zuerst hingestellt hatte, passte es mir nicht so.

Nachdem wir schon einen Moment unterwegs waren, beschloss ich nochmals zurück zu gehen und einen anderen Parkplatz zu suchen.

Mein Schatz ging schon mal vor, der Weg war signalisiert.

Ich bin ihr dann nachgeeilt.

Mannn, war das warm 🙂 Oben angekommen waren wir nicht alleine, doch das machte nichts, ich staunte nicht schlecht,  dass es hier oben eine Kapelle gibt. Sehr schön. Silvia kannte diesen Ort bereits von einem früheren Besuch.

Als die Muggels sich dann verzogen, haben wir auf die Suche gemacht und den Micro schnell gefunden.

Hier lohnt es sich alleweil mal raufzukommen.

Nicht weit von hier… also wieder auf dem Weg Richtung Stadt, ist der Haldenhüttli GC1QE5W Cache versteckt.

Vor unendlich langer Zeit war ich hier oben. Bei Silvia liegt der letzte Besuch nicht so weit zurück, da sie einige Jahre an der Kanti verbracht hat.

Leider sieht das Hüttli etwas misshandelt aus! Schade, dass die Menschen keine Rücksicht auf fremdes Eigentum nehmen!

Mein Schatz suchte und suchte, leider nicht am richtigen Ort, hier hatte ich mal wieder den richtigen Griff 🙂

Weiter ging es dann noch zum  Kanti Chur GC2AAAN Cache, hier mit etwas gemischten Gefühlen, denn dort wo der Cache Versteckt ist, weiss man nie, ob der ganze Hang herunter kommt! Besonders jetzt bei diesem Umbau.

Auch hier mussten wir sehr lange suchen, wir waren immer wieder an den falschen Stellen und das Navi führte uns auch an der Nase rum!

Wollten auch schon aufgeben, doch das lässt der Kopf meist nicht zu. Plötzlich hatten wir das verflixte Büxli in den Händen!  Ab und zu könnte man denken man habe Tomaten auf den Augen!

Der letzte für heute war einer, den wir gestern nicht gefunden haben!

“ Nächster Halt: Chur C2CA1H “

Doch nach einer schlaflosen Nacht und Recherche im Internet, (war bloss Zufall) hat meine Liebste diesen heute innerhalb von 30 Sekunden gefunden! Super Idee, super Versteck.

 

 

Etwas länger gesucht

Nach dem Feierabend nach Arbeiten in Vals, musste ich diesen einfach noch suchen.

Auf dem Weg zum Ziel habe ich noch die Eltern meiner Liebsten getroffen und ein wenig gequatscht. Sie wunderten sich schon, was ich den hier oben Richtung Leis zu suchen habe!

Also habe ich den Muggels die Geschichte erzählt und sie eingeweiht (Pssst).

Dann ging’s auf die Suche nach dem Versteck mit dem Namen: Hof Leis GC23N30

Hier musste ich ein Weilchen Suchen, kam mir immer wieder beobachtet vor!

Dann endlich den richtigen Griff und als Belohnung habe ich mir im Restaurant daneben einen feinen Kaffee gegönnt.

Mein erster Cache den ich alleine gefunden habe

Dafür habe ich meine Mittagspause geopfert und es hat mich etwas Schweiss gekostet!

Mit dem iPhone bewaffnet machte ich mich auf den Weg Richtung Ziel, Bugnei Viadukt GC1K3VV

Erst bin ich auf die falsche Seite des Viadukts gegangen und habe an Stellen gesucht wo nichts war!

Doch als sich mein iPhone etwas erholt hatte ging es schnell und ich hielt die kleine Büx in den Händen und durfte mich voller Stolz ins Logbuch schreiben.

Mein erster Geocache ohne fremde Hilfe, ein tolles Erfolgserlebnis. 🙂

 

Meine erste Multi-Cache Suche ging fast…

…ja fast schief!

Da war noch ein Geocacher, der mir Starthilfe gab, also besser gesagt, er hat mir gezeigt wie man es besser nicht machen sollte und bei einem Multi-Cache lieber 2 Mal die Lösungen auszurechen damit man auch ans Ziel kommt! Gel Grischuni!

Wir trafen uns nach dem Feierabend auf einem Parkplatz ganz in der Nähe des Startpunktes des Multi-Caches Rohan Schanze  GC1FDPN

Grischuni holte sein GPS Navi aus der Tasche und… keine Batterien dabei!

Zum Glück hatte ich noch welche und nach dem Wechsel ging es zu den vorgegebenen Koordinaten, Grischuni zeigte mir hier wie die Aufgabe zu lösen ist.

Ging eigentlich alles fix und er sagte, er habe die Endkoordinaten bereits zuhause ausgerechten. Er gab diese ins Gäret ein, mir kam das vorgegebene  Ziel etwas kurios vor! Mitten auf den RHB Geleisen? Hmmm….

Trotzdem fuhren wir los und es kam wie es kommen musste, da war nichts zu finden, also nochmals die Lösungen ausrechnen und sieh da, es ergab was anderes.

Dieses Mal sah es besser aus und wir mussten nicht lange suchen, da hatte ich das erste Böxli in den Händen.

Danke Grischuni für das erklären, hat trotz Hindernis Spass gemacht.

Geocache, wie alles bei mir begann…

… mit meinem ersten Fund.

Ich hörte schon vor vielen vielen Jahren von dieser Schatzsuche, doch damals hatte ich noch kein GPS Gerät und das Interesse war nur von kurzer Dauer!

Letzten Frühling kam es dann bei der Arbeit zu einer zufälligen Begegnung mit einem angefressenen Unterländer Geocacher.

Wir gingen zusammen Mittagessen und wir redeten über Gott und die Welt, da kam dann das Geocaching zur Sprache und ich wollte mehr wissen.

Vielleicht sah Angus78  das Funkeln in meinen Augen und machte den Vorschlag, anstelle eines Kaffes zu trinken, einen solchen Schatz zu suchen.

Ich war natürlich voll begeistert und konnte es kaum erwarten. Er erklärte mir wie man das Navi bedienen muss, bevor man mit der Suche beginnen kann.

Er hat einen Cache ausgewählt und wir konnten dann auf dem GPS Gerät die Beschreibung, sowie die Schwierigkeit und die Terrainpunkte studieren.

Dann konnte es losgehen zum Loë #1 GC29NHB

Am Ziel angekommen ging die Suche los, cool so ein Navi! Punktgenau… nur wo ist denn dieser Schatz?

Es ging nicht lange und ich hörte Angus78 sagen „ich hab ihn“

Ich war begeistert von der Art wie dieser Cache versteckt war und ich würde sagen… ich wurde bei diesem ersten Fund gleich  infiziert!

Am Abend musste ich das meinem Schatz erzählen und ich hab sie gleich entführt um ihr das Versteck gleich zu zeigen!

Ich war Feuer und Flamme, sie… na ja, sie wurde etwas überrumpelt von meiner Euphorie 🙂

Nun, das ist so in etwa der Anfang der Geschichte und meinen Schatz hat das Spiel dann doch auch noch in den Bann gezogen.

Wir haben nicht nur Geocache Schätze gesucht nein, wir haben auch welche versteckt, dabei liegt es uns am Herzen, dass unsere Verstecke was besonderes sind wie: Sehenswertes, Geschichtliches,  Sagen oder so ähnliches um es der Geocachewelt näher zu bringen.

Nun wünschen wir dir viel Spass beim Lesen unserer erlebten Geschichten beim Geocachen.

das loslachen Team

Mit dabei seit 13.04.2011

Geocaching was ist das?

Geocaching ist eine Art Schatzsuche.
Die Verstecke Geocaches, auf Deutsch kurz „Caches“ werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mithilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Mit genauen Landkarten ist die Suche alternativ auch ohne GPS-Empfänger möglich.

Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie häufig auch verschiedene kleine Tauschgegenstände befinden. Der Besucher kann sich in ein Logbuch eintragen, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde. Der Fund kann im Internet auf der zugehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls durch Fotos ergänzt werden. So können auch andere Personen – insbesondere der Verstecker oder Owner (englisch für „Eigentümer“) – die Geschehnisse rund um den Geocache verfolgen. Wesentlich beim gesamten Such- und Tauschvorgang ist, dass von anderen anwesenden Personen das Vorhaben nicht erkannt wird und so der Geocache uneingeweihten Personen verborgen bleibt.

Die Geschichte:

Die Anfänge

Das Geocaching lässt sich auf das schon ältere Letterboxing zurückführen, bei dem ebenfalls an verschiedenen Orten Behälter versteckt werden, die jedoch ohne GPS-Unterstützung gesucht werden. Die Suche erfolgt anhand von Hinweisen und eines Kompasses. Im Behälter ist ein spezieller Stempel, mit dem man den Fund in seinem persönlichen Logbook vermerkt. Letterboxing gab es nachweislich bereits 1854 in Dartmoor und es ist dort nach wie vor populär. Seit den 1980ern praktizierte Nuuksion Metsäsissit in der Gegend um Helsinki nur mit Hilfe einer Landkarte und einer Genauigkeit von 10 Metern ebenfalls Schnitzeljagden, bei denen Behälter mit verschiedenem Inhalt versteckt wurden. Anschließend gab er die ermittelten Koordinaten an Bekannte, die sich damit auf die Schatzsuche machen konnten. Ab den 1990er Jahren wurde zum ersten Mal das GPS-Signal verwendet, um die Genauigkeit der Koordinaten zu verbessern.

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