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Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.

Sonntag 25.06.17: Die Anreise von Trimmis nach Oslo

Endlich war er gekommen, der Tag an dem’s endlich losgeht! Voller Freude, aber auch mit einem etwas mulmigen Gefühl begann der Start zum „AdventureRoadTrip“ ans Nordkap.

Tagwach war für mich um 06:15, für meinen Schatz „erst“ um 06:30 🙂 Sie wird mich an den Flughafen in Zürich bringen.
Das muss Liebe sein, wenn sie so früh für mich aufsteht oder ist sie nur froh, dass ich weggehe…?!
Die ganze Nacht durch hatte es gewittert, weswegen wir kaum ein Auge zubekommen hatten.
Ziel war, um spätestens 7:00 Uhr loszufahren.
Ausnahmsweise haben wir das sogar geschafft, sogar 2 Minuten zu früh sind wir losgefahren. Auf dem Weg holten wir noch Kay Brem ab, da sein Zuhause praktisch an unserem Weg lag.
Die Fahrt verlief tiptop, zwar mit Regen und Gewittern zwischendurch, doch so sind wir schon mal vorbereitet für Norwegen, 🙂 man sagt ja, dass es dort viel regnen soll und die Prognosen für die nächsten Tage…nein, über die sprechen wir lieber nicht.

Ich war froh, dass Kay mit dabei war, vor allem am Flughafen, denn er ist ein alter Hase und weiss, im Gegensatz zu mir, wo was wie zu machen ist.
 
Das Checking  funktionierte fast reibungslos. Am Schalter gab es kleinere Probleme mit unseren Namen, aber da wir innerhalb des Schengenraums reisten spielte, dies zum Glück keine Rolle. Phu, Schwein gehabt!
Nach einem Latte Macchiato im Starbucks, verabschiedete ich mich von meinem Schatz, Sie brachte mein Auto wieder nach Hause (oder eher das Auto sie). Zusammen mit Kay suchte ich unser Gate auf.
Nun gibt es kein Zurück mehr, jetzt mussten wir nur noch warten bis unsere Kategorie aufgerufen wurde und dann gab’s ein Bustransport bis zum nicht allzu grossen Flugzeug.
 

Kay und ich hatten unsere Plätze nebeneinander und wo genau, na klar, ganz hinten im Flugzeug, das war anstrengend mit all dem unhandlichen Handgepäck (Helm, Töffjacke, Tasche mit Stiefeln und so weiter). Ausserdem war es im Flugzeug sehr heiss.
Der Pilot versprach, dass wir pünktlich abheben werden, jedoch ein wenig Turbulenzen in der Luft zu Stande kommen könnten. Was soll’s da müssen wir durch. Gestartet wurde wirklich pünktlich und der Flug war sehr angenehm, trotz kleinen Turbulenzen.
Während des Flugs, plauderten Kay und ich drauflos bis es plötzlich wieder hiess „Bitte anschnallen, die Landung erfolgt pünktlich um 12:50 Uhr.

   

Turbulenzen gab es auch am Boden oder besser gesagt kurz vorher. Da hat es ganz schön gewackelt, gefolgt von einem schroffem Aufsetzten am Boden,  aber alles ist gut gegangen und das beste? In Oslo regnet es „noch“ nicht.
Am Flughafen wurden wir von einer Dame mit einem Hondaschild in Empfang genommen. Nach einer kurzen Wartezeit, wurden wir zum Hotel gebracht.
Auch hier wurden wir herzlich empfangen, das Checking wurde von den Honda  Mitarbeitern durchgeführt. Nachdem wir alles Administrative erledigt hatten, merkten Kay und ich, dass ein kleines Hüngerchen aufgekommen war und so plünderten wir noch ein wenig das Buffet, bevor wir unsere schönen Zimmer bezogen.
   

Nachdem das Hotelzimmer bezogen war, hatten wir ein paar Stunden Zeit um uns zu erholen. Was macht ein Geocacher, wenn er Zeit hat?
Genau, er geht einen Geocache suchen (also mindestens einen). Schnell die Caches in der Nähe heruntergeladen und abmarschiert…

 

Ich habe doch tatsächlich zwei gefunden. Der Letzte war etwas speziell, ich landete auf einem Platz mit sehr vielen Autos, kein öffentlicher Parkplatz! Seltsamer Ort, aber egal, Hauptsache ich hab die Dose gefunden.
Als ich wieder im Hotel war, hatte ich noch ein Moment Zeit um mich hinzulegen und zu entspannen.

Dann ging es weiter mit dem Hondaprogramm.

Als die Türen zum Saal sich öffneten, staunte ich nicht schlecht. Wow, was ist denn das; so viele coole Motorräder in Reih und Glied aufgestellt, einfach sensationell!

  

Kay und ich suchten die Africa Twins  mit den Schweizern Nummernschildern.
Bald waren sie in unserem Blickfeld. Drei Stück, eine weiss-blaue, eine schwarze und eine rote. Davon zwei Automaten und eine geschaltete. Ich hab mich für die schwarze entschieden, zum Glück ein Automat. Ich freue mich schon riesig auf die morgige Fahrt.

Nach dem Bestaunen der Hondas, gab es einen Apero und danach wurden alle Fahrerteams vorgestellt. Was das bedeutet? Das Schweizer Team, also auch ich, musste auf die Bühne. Ich mit meinem Englisch, also eben gar keinem Englisch, stellte mich halt auf Deutsch vor; sehr peinlich. Zum Glück war das eine kurze Sache und ich durfte wieder ab der Bühne. Kay hat das sehr viel besser gemacht, sein Englisch kann sich sehen lassen! Nachdem sich alle 40 Fahrer vorgestellt hatten, gab es ein Briefing wie auf der Rennstrecke; alles Wichtige wurde aufgezählt.
Und ja, danach gab es ein sehr leckeres Abendessen vom Buffet.

Nach dem Essen wurde das Motorrad noch fertig gepackt und wir gönnten uns noch einen Schlummertrunk bevor es ab ins Bett geht, denn morgen wird ein harter Tag werden. Früh aufstehen und dann lange und weit fahren, aber wir freuen uns sehr auf dieses Abenteuer.

Gute Nacht, ich weiss schon wovon ich träumen werde….verrat ich aber nicht 😉

Reiseverlauf:

Nordkap SPECIAL Expedition… Vorfreude
Nordkap SPECIAL Expedition… Bereit!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Anreise.
Nordkap SPECIAL Expedition… der Start, Tag eins.
Nordkap SPECIAL Expedition… zweiter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… dritter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… vierter Tag.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag fünf.
Nordkap SPECIAL Expedition… der sechste Tag und Nacht.
Nordkap SPECIAL Expedition… Tag sieben.
Nordkap SPECIAL Expedition… Ziel erreicht!
Nordkap SPECIAL Expedition… Die Rückreise.

Sommerferien 2015, Deutschland – Dänemark – Schweden – Norwegen

Jedes Jahr im Frühling irgendwann, überlegen wir uns, wo wir in die Ferien fahren könnten. Eigentlich etwas paradox, wenn man bedenkt, dass wir nur wegfahren, um es wieder geniessen zu können, nach ein paar Wochen nach Hause zu kommen und zu erkennen, dass es zu Hause doch immer am schönsten ist. Und trotzdem tun wir es immer wieder…

Irgendwann, vor ein paar Monaten, haben wir uns also entschieden, dass wir diesen Sommer in den Norden fahren werden. Wohin genau war bis kurz vorher noch nicht definitiv.

Wild-Camping

Die Reiseroute wurde einmal in der letzten Woche vor der Abreise auf den Kopf gestellt und gleich nach der Abfahrt änderten wir unsere Route ein weiteres Mal. Da wir nichts gebucht hatten, konnten wir problemlos noch Anpassungen vornehmen.

17.7.2015 Trimmis-Hamburg

Um 7:00 Uhr fuhren wir los. Ins Navi hatten wir erst Berlin eingegeben, doch schon nach Kurzem änderten wir die Zieleingabe auf Hamburg ab. Berlin ist eine Stadt, die wir schon seit Längerem auf der Pendenzliste haben, doch auch dieses Mal ist es in letzter Sekunde herausgekippt worden. Nicht weil wir dort nicht hin wollen, nein im Gegenteil, wir denken, dass wir da vielleicht etwas mehr Zeit brauchen. Falls wir vom Norden nicht überzeugt sind und früher zurückkommen, können wir immer noch einen Abstecher in die Deutsche Hauptstadt machen. 

Aber kommen wir zurück zum Navi, es prognostizierte uns, dass wir um 14:00 Uhr in Hamburg ankommen würden. Hin und wieder musste aber eine Kaffeepause oder eine WC Pause eingelegt werden Inklusive Büxlisuche, zudem gab es auf dem Weg sehr viele und lange Baustellen mit Temporeduktionen, so dass wir erst nach 16:00 Uhr in der Hansestadt angekommen sind. Ein Hotel im St. Pauli – Stadtteil haben wir erst kurz vor der Ankunft gebucht.

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Um die Beine zu vertreten, machten wir uns erst mal auf den Weg zu einem Shop der Geocachingartikel verkauft. Da konnten wir uns gar nicht sattsehen. So viele Ideen, was man noch basteln und verstecken könnte kamen auf. 003-IMG_0047 Doch irgendwann hatten wir unsere Ware ausgewählt und so konnten wir der Empfehlung des Verkäufers folgen und den Cache mit den meisten Favoritenpunkten in Hamburg suchen (Alles, damit’s gelingt! GC1R610) der gleich um die Ecke versteckt ist. Erst standen wir etwas ratlos bei der Box und wussten nicht, wie wir zu den Zahlen kommen, um die Schlösser zu öffnen. Hm….grübel, grübel und studier…  irgendwann fiel der Blick an den richtigen Ort und alles war klar. Was es doch für coole Ideen gibt… 

FP in Hamburg 006-DSC07522

Nun mussten wir schnell wieder zum Auto zurück, da die Parkuhr nur für 60 Min. Münz fressen wollte. Die nächste Station war das gebuchte Hotel. Von aussen sah es eher schlecht als recht aus, doch von innen war’s tiptop; klein aber fein. Genau richtig für uns.

Da wir das Mittagessen ausgelassen hatten, knurrten unsere Bäuche wie ein Löwe. Noch schnell unter die Dusche und dann liessen wir uns vom Receptionisten erklären, was er empfehlen kann. Als das Wort „Steakhouse“ fiel, war auch schon die Entscheidung getroffen und so gönnten wir uns ein leckeres Stück Fleisch an einer sehr unterhaltsamen Kreuzung. 

Gegen Abend spazierten wir zum Hafen hinunter und bestaunten die faszinierende Architektur der zahlreichen Gebäude.

Ein feines Bier 008-IMG_0052 010-DSC07533 012-DSC07542

Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, noch ein paar „Schätze“ zu suchen. Und als ob unser Navi nicht genug Standorte angezeigt hätte, versuchten wir Dosen zu finden, die gar nicht auf dem Navi waren (also Finaldosen von Mysteries oder Multis), einfach so zum Spass als Herausforderung. Erstaunlicherweise hatte Silvia beim ersten Griff schon ein Büxli in der Hand. Immer schoen auf dem Teppich bleiben ….. GCXKD1

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