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Motorschlittenfahren in Livigno

Es wurde schon lange darüber gemunkelt, dass die GRischa Biker ein Wochenende in Livigno mit Schneetöfffahren verbringen wollen.
Der Organisator war unser spezielles Mitglied im Forum, LC 4 RR nennt er sich.
Er hat es bereits im November letztes Jahr publiziert mit einer Anmeldeliste.

Hotel und Motorschlittenfahrt, bald war klar das wird ein Renner, innerhalb von 5 Tagen haben 16 Leute ihr Interesse kund gegeben.
Einige haben dann aber wieder abgesagt, dafür sind neue dazugekommen.
Auch ich wusste nicht so genau, ob ich mit kann weil mich eine Grippe erwischt hatte, sie hat mich aber glücklicherweise rechtzeitig wieder verlassen

Unsere Marcella, respektive ihre Grossmutter hat für die, welche wollten in Tarasp für die Nacht von Freitag auf Samstag ein Zimmer zur Verfügung gestellt, denn sonst hätte man sehr früh aufstehen müssen.

Vorgesehen war:
Freitag ins Engadin, für die welche früh abgefahren sind, war ein Nachtessen geplant.
Übernachten in Tarasp.
Marcellas Frühstück um 8 Uhr und um 9 Uhr losfahren Richtung Livigno,
10 Uhr auf dem Passo delle Trepalle Hotelzimmer beziehen und dann Fun,
Sonntag auf die Piste mit Ski, Board, Bockerl oder Balancer.
Sollte an dieser Stelle mal aufzählen wer denn alles dabei war

Am Freitagnachmittag sind, Adam, Regula, André, Marcella und Pascal schon mal vorgefahren und haben in Sent in der Casa Veglia gediegen zu Abend gegessen.

Sergio folgte nach der Schule.
Lori und Cornelia, Duri und Maddalena, Beat und Raphaela wollten am Samstag zu uns resp. wir zu ihnen stossen in Zernez oder Livigno.

Um 19 haben Röbi und Sandra uns, Silvia und mich, abgeholt, Guido hat uns alle nach Landquart gebracht, wo wir das Auto von Sandra’s Schwester übernommen haben, dies weil sie einen 4×4 Golf hatte, das war eine gute Idee, denn  es schneite nicht schlecht.

Nachdem wir das viele Gepäck,  leider ohne Skis und Bockel, verladen hatten, konnte es losgehen.
Unglaublich der Verkehr durchs Prättigau! Es ging teilweise nur im Schritttempo voran.
Haben es dann aber geschafft bis nach Klosters, am Vereina mussten wir noch kurz warten, dies hat Röbi natürlich gleich genutzt, um sich einen Snack zu gönnen
Plötzlich stand Lori und Cornelia auch da, kurzes Quasseln und dann musste sich Röbi sehr beeilen, denn die Ampel hat auf grün geschaltet um zu verladen, Sandra die am Steuer sass fuhr los bevor Röbi die Tür geschlossen hatte, wenigstens hat er seinen Allerwertesten schon hingesetzt, da sag mal einer man(n) müsse immer auf Frau warten
Wir sind dann um 22 Uhr in Sent angekommen und haben in der Casa Veglia eine kleine Party gefeiert
Zumindest ist genügend Flüssignahrung geflossen und der Chef hat für uns DJ gespielt
Zu später Stunde sind wir dann zu Marcellas Grosseltern gefahren, auf dem Weg haben wir einen wunderschönen Hirsch gesehen, Irrtum vorbehalten ein 14er.

Das Parken hatte auch so seine Tücken,  erst versuchte es Regula, doch dieser Absatz war schwer zu bezwingen mit dem Frontantrieb bei dem Schnee, kurzerhand nahm Adam das Steuer in die Hand und…
… schwups, Hindernis überwunden und auch gleich hart angehalten

Die Zimmerverteilung ging recht schnell und ich flüsterte Marcella immer wieder ins Ohr… Doppelbett, Doppelbett…
…und siehe da… die Tür ging auf und da stand ein Doppelbett
Die Nacht war kurz, immer wieder hörte man Schritte und der Fussboden knirschte nicht schlecht in dem alten Haus.

Um 8 Uhr war Tagwach und mein erster Blick aus dem Fenster war wunderschön, das Schloss Tarasp und Umgebung.

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