Schlagwort-Archive: liebe

Advent Nummer 1.

Alle Jahre wieder auf’s neue! Und dieses Jahr klären wir die Frage:
Warum ein Engel auf dem Weihnachtsbaum sitzt.

Advent_1_2014Es war einmal vor langer Zeit, kurz vor Weihnachten, als der Weihnachtsmann sich auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen wollte, aber nur auf Probleme stieß.

Vier seiner Elfen feierten krank, und die Aushilfs-Elfen kamen mit der Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Weihnachtsmann begann schon den Druck zu spüren, den er haben würde, wenn er aus dem Zeitplan geraten sollte.
Dann erzählte ihm seine Frau, dass ihre Mutter sich zu einem Besuch angekündigt hatte. Die Schwiegermutter hat dem armen Weihnachtsmann gerade noch gefehlt.
Als er nach draußen ging um die Rentiere aufzuzäumen, bemerkte er, dass drei von ihnen hochschwanger waren und sich zwei weitere aus dem Staub gemacht hatten – der Himmel weiss wohin. Welch Katastrophe.
Dann begann er damit den Schlitten zu beladen, doch eines der Bretter brach und der Spielzeugsack fiel so zu Boden, daß das meiste Spielzeug zerkratzt wurde – Shit.
So frustriert ging der Weihnachtsmann ins Haus, um sich eine Tasse mit heißem Tee und einem Schuss Rum zu machen. Jedoch mußte er feststellen, daß die Elfen den ganzen Schnaps versoffen hatten. In seiner Wut glitt ihm auch noch die Tasse aus den Händen und zersprang in tausend kleine Stücke, die sich über den ganzen Küchenboden verteilten.
Jetzt gabs natürlich Ärger mit seiner Frau. Als er dann auch noch feststellen musste, dass Mäuse seinen Weihnachts-Stollen angeknabbert hatten, wollte er vor Wut fast platzen.
Da klingelte es an der Tür. Er öffnete und da stand ein kleiner Engel mit einem riesigen Christbaum.
Der Engel sagte sehr zurückhaltend:
Frohe Weihnachten Weihnachtsmann!
Ist es nicht ein schöner Tag?
Ich habe da einen schönen Tannenbaum für dich.
Wo soll ich den denn hinstecken?
Und so hat die Tradition von dem kleinen Engel auf der Christbaumspitze begonnen.

Quelle der Geschichte: unbekannt, 1.12.2014

 Tschüss und bis zum 2. Advent am 7.12.2014

 

Wenn die Tochter Jungs mitbringt

Die Tochter kommt nach Hause und sagt zur Mutter: „Ich hab einen kennen gelernt. Aber der raucht so viel.“
Darauf die Mutter: „Lass den, das wird immer schlimmer.“
Eine Woche später: „Mama ich hab einen kennen gelernt, aber der trinkt so viel.“
Die Mutter antwortet: „Lass den, das wird immer schlimmer.“
Eine Woche später: „Mama ich hab einen kennen gelernt, der will nur LIEBE LIEBE LIEBE.“
Darauf die Mutter: „Den nimmst, weil das lässt nach!“

Quelle: unbekannt 17.3.2014

Winterliches Schneegeflüster zum 4. Advent

zum 4.Advent Wald und Flur sind kalt und düster, Kristalle schimmern zwischen Zweigen die sich bis auf den Boden neigen. Glöckchen klingen in der Ferne, es leuchten treu am Himmel Sterne.
Die Welt in stimmungsvolles Licht getaucht, von Frieden und Freude sanft umhaucht.
Der Tag des Herrn in Heiligkeit , Weihnachten ist nicht mehr weit.
Die Menschen sich in Freundschaft findend Trauer, Not im Nichts verschwindend, so denken wir in jedem Jahr Herr Jesu Christi immerdar.
Engelsklang vom Himmel schallt , durch den kalten Silberwald.
Im Advent vier Kerzen brennen , für all die Menschen die wir kennen, in den Zimmern, auf den Tischen, soll´n vor morgen nicht erlischen, zu Sternanis und Nuss und Nelken, soll auch unser Kranz nicht welken.
Der Allmächtige über uns wacht, wir warten auf die Heilige Nacht.

Quelle: 15.12.2013 weihnachtswuensche.com

Moderne Weihnachtsgeschichte zum 3. Advent

Das Wort “Weihnachten” lässt die Gedanken springen,
wenn dessen Silben im Ohr erklingen.
Da kein Mensch dem anderen gleicht,
ist es auch nicht allzu leicht,
den Begriff gut zu beschreiben,
da stets Aspekte offen bleiben.
Entscheidend ist bei all den Ohren,
in welchem Jahr ihr Träger geboren.
3. Advent 13Mancher Mensch wär sehr verwundert,
der Anfang letztes Jahrhundert,
voll im Leben hat gestanden,
sähe er all die Girlanden,
die heute im Himmel schweben,
weil sie zwischen Häusern kleben,
die hoch in den Himmel ragen,
wie nur Berge in ihren Tagen.
Ach, wie modern ist dieser Welt,
die durch’s Licht im Glas erhellt!

Quelle: 15.12.2013 weihnachtswuensche.com

Der verlorene Adventszauber zum 2. Advent

In einer Stadt wie überall auf der Welt begab es sich, dass sich ein alter Mann während der Adventszeit auf die Suche nach dem Adventszauber machte.

Der alte Mann trug noch den Adventstraum seiner Kinderzeit in sich und glaubte, diesen verloren zu haben; so wollte er sich seinen Adventstraum wieder in Erinnerung rufen.

2.-Advent-mittele

Doch wohin der alte Mann in der Stadt auch kam: Sämtliche Strassen waren hell erstrahlt,grelle, gefüllte Schaufenster leuchteten mit den Marktbuden und dem ganzen glitzernden Tand um die Wette und aus den Kaufhäusern erklang weihnachtliche Musik, die jedoch niemand beachtete.

Die mit vollen Taschen beladenen Leute drängelten den Alten hektisch durch die Einkaufsstrassen und schoben ihn durch die überfüllten Budengassen, vorbei auch an Gasthäusern und Stehplätzen, in denen die Menschen sich eine kurze Verschnaufpause erhofften und vorbei auch an offenen Kirchentüren, die zu kurzer Besinnung einluden.

Der Alte schüttelte verwundert den Kopf. Was war das für eine Adventszeit, in der die Menschen trotz des weihnachtlichen Anscheins nicht mehr zur Ruhe kommen konnten ?

Dabei dachte er an seine eigene Kinderzeit zurück. Seine Eltern waren nicht reich gewesen, jede Münze wurde vor dem Ausgeben noch drei Mal umgedreht. Doch was herrschte bei den adventlichen Spaziergängen der Familie immer für eine stille und heimliche Vorfreude. Und erst zu Beginn der Adventszeit roch es im Haus nach frischgebackenen Plätzchen; der Nikolaus aber brachte Äpfel, Nüsse und einige langersehnte Lebkuchen. Die Mutter aber versteckte die übrigen Plätzchen und gab sie erst am Heiligen Abend zu den wenigen Geschenken, die unter einem kerzenerhellten Christbaum lagen, preis.

Das Evangelium von der Geburt Christi wurde noch vor dem Christbaum gelesen und anschließend sang die Familie, sich an den Händen haltend, das Lied der stillen Nacht. Und sie waren damals zufrieden, denn es herrschte Liebe und Eintracht in der Familie, trotz des Wenigen, was man besaß.

Heute aber schien es ihm, dass im Zeichen des Überflusses die ersten Nikoläuse, Weihnachtsmänner und Lebkuchen schon Mitte des Monats Oktober in die Regale der Kaufhäuser gestellt wurden; im Fernsehen wurde die Werbung schon ab Anfang November nicht mehr müde, den Menschen Dinge anzupreisen, deren sie gar nicht bedurften. Und am Weihnachtsabend, gleich nach der Bescherung, flohen nicht wenige Kinder aus dem Haus, um mit Freunden die so genannten x-mas -Weihnachtpartys zu feiern.

Vor lauter Nachdenken bemerkte der Alte gar nicht, dass man ihn einfach weitergeschoben hatte. Er fand sich unversehens in einer ihm aus seiner Kinderzeit bekannten Gasse wieder, die abseits der lärmenden Zone ein stilles Dasein führte. Wie wohl ihm diese Ruhe tat; kein Lärm, keine Hektik, kein Gedränge, nur Beschaulichkeit.

Die Gasse wurde von kleinen Lichtern erleuchtet, die aus den Fenstern der Häuser grüßten. Familien mit Kindern verweilten auf der Gasse; die Kinder hüpften froh und heiter umher.

Dabei geschah es, dass ein kleines Mädchen aus Versehen an ihn stieß und ihn mit leuchtend großen Augen und einer vor Kälte roten Nasenspitze erschreckt ansah.

Er lächelte und beugte sich zu dem Kind nieder: „Ich habe Dich wohl übersehen, kleine Prinzessin ?“

Das Mädchen lächelte schüchtern zurück und ließ mit einer Antwort nicht auf sich warten:

„Ich bin keine Prinzessin und ich war schuld. Ich habe getanzt, weil ich mich auf das Christkind freue, das bald kommen wird.“

„Was denn, Du freust Dich noch auf das Christkind ?“, fragte der Alte erstaunt. „Und was wünscht Du Dir denn von ihm? Worauf das Mädchen antwortete:

„Ich wünsche mir eine kleine Puppe oder ein Stofftier zum Spielen. Ich weiß aber nicht, ob das Christkind meinen Wunsch erfüllen wird. Papa sagt, dass das Christkind den Weg in unser Haus nicht finden kann, wir sind nämlich eine ganz große Familie“.

Das kleine Mädchen hielt dabei die Hände hoch und bewegte alle zehn Finger:

„Ich habe noch sooooo viele Geschwister. Und alle wünschen sich etwas vom Christkind !“. Der Alte lächelte das Mädchen an und erwiderte:

„Ich bin mir ganz sicher, dass das Christkind auch Euch besuchen und den einen oder anderen Wunsch erfüllen wird !“.

Da sprang das kleine Mädchen freudestrahlend davon. Die Augen des Alten aber begannen zu leuchten, denn er fühlte, dass er seinen verloren geglaubten Adventszauber wieder gefunden hatte. So beschloss er frohen Herzens, am nächsten Tag als Helfer des Christkinds in diese Gasse und zum Haus des Mädchens zurückzukehren.

Quelle: http://www.weihnachtsseiten.de  Autor: Josef Albert Stöckl, 8.12.2013

Eine kleine 1. Adventsgeschichte

Wir waren erst vor kurzem umgezogen. Eines Morgens stand vor meinem Küchenfenster, in den steilen Abhang gepflanzt, ein ganz junges Tännchen. Es muss wohl schon am Vorabend dagestanden haben. Ich hatte es nicht bemerkt, denn als ich von der Arbeit nach Hause kam  war es ja bereits dunkel .  Das Bäumchen war hübsch und wir hatten Advent. Ich freute mich darüber; es passte so gut in diese vorweihnachtliche Zeit.

1.Advent 2013Aber woher mochte es nur gekommen sein? Tännchen fallen ja nicht einfach so vom Himmel, zu keiner Jahreszeit. Auch nicht vor Weihnachten. Sie stehen auch nicht plötzlich, wie Pilze nach einem warmen Sommerregen,einfach da. Ich musste also unbedingt herausfinden, was es mit dem Bäumchen auf sich hatte.Ich errinnerte mich, dass mein Zweitjüngster, sein Gotti besuchen wollte. Und dieses Gotti wohnt am Waldrand. Ob da wohl ein Zusammenhang bestand?

Ich stellte ihn zur Rede. Ja ob er denn nicht wüsste, dass man im Wald nichts ausgraben dürfe, und…..und….!!

Jetzt sage mir mal einer, wie man einem kleinen Jungen klarmacht, dass man das einfach nicht tut.

Das Bäumchen sei gar nicht richtig eingepflanzt gewesen, meinte er. Es sei fast von alleine herausgekommen. Kaum ein  bisschen ziehen, und schon, und überhaupt,  „dieses Tännchen wäre dort sowieso nie richtig angewachsen“. Warum wusste er auch nicht zu sagen. Was er aber wusste: “ Die standen nämlich viel zu nahe beieinander“, ein Tännchen bräuchte auch Luft zum Atmen, viel Luft …. und es hätte so trostlos ausgesehen, versuchte er sich   zu verteidigen.

Ich schwör’s, es hätte nicht mehr viel gebraucht, und ich wäre vor so viel mitfühlender Naturliebe dankbar in die Knie gesunken. Du gütiger Himmel, da habe ich nun versucht meinen Kindern Verständnis für andere Meinungen vorzuleben. Zu zeigen, wie wenig es oft braucht um seinen Mitmenschen Freude zu bereiten.

Nicht Berge von Geld; nur Liebe im Herzen, ein frohes Gemüt und den guten Willen diese Gaben auch zu nutzen.

Und hatte ich nicht selber schon Blumen von einem Spaziergang nach Hause gebracht? Und die Schlüsselblümchen in unserem Garten, die ich irgendeinmal auf einer Wiese ausgegraben hatte und an denen wir uns jeden Frühling aufs Neue erfreuten? Wo lag denn da der Unterschied?

„Ja weisst du mein Sohn, der Wald gehört uns nicht. Denke einmal, wenn alle Leute dort oder sonstwo einfach ausgraben und mitnehmen würden was ihnen gefällt?“ Versuchte ich es nocheinmal. “

…und die Blumen auf den Wiesen, Mami?“ Sein Gedächnits funktionierte richtig, warum in aller Welt erinnerte er sich dann nicht an meine Ermahnungen.

Als ich am darauffolgenden Abend von der Arbeit nach Hause kam stand der kleine Mann schon erwartungsvoll an der Tür und begrüsste mich aufs Herzlichste.

„Wie geht’s Mami, streng gehabt?“

„Es geht.“

Ich schälte mich aus dem Mantel, ging in die Küche und Sohnemann trabte ungeduldig neben mir her. Ein Blick durchs Fenster….ja, was war denn das?

Unser Bäumchen strahlte in hellem Lichterglanz!!!

Ob es mir gefiele – er platzte fast aus den Nähten vor Erwartung auf meine Freude. Er hätte alles selbstgemacht und es sei doch bald Weihnachten. Aufgeregt zappelte er um mich herum.Ich war sprachlos. Es war wunderschön. Ich war entzückt und freute mich im Innersten über die Geschicklichkeit meines Sohnes.Aber ganz langsam stiegen Zweifel in mir  auf.

„Woher hast du die Lämpchen?“

„Ja weisst du Mami …, er schaute zu Boden und drehte an seinem linken Daumen.Nun gut, abwarten dachte ich. Zudem kannte ich seine Sammelwut und seine Gabe aus den unmöglichsten Dingen kleine Wunderwerke zu zaubern. Schon früh hatte er begonnen alles zusammenszutragen was er finden konnte; alte Drähte, verbogenen Nägel, ausgettrocknete Schneckenhäuschen, Papiere von zu Tode gekauten Kaugummis, einfach alles. Er war der Meinung, dass er alle diese Herrlichkeiten   eines Tages würde gebrauchen können. Meine Küche schien wie verzaubert mit diesem winzigen Lichterbäumchen vor dem Fenster und ich wollte den Schmelz dieser Stunde nicht zerstören – wollte nicht darüber grübeln, ob alte Schneckenhäuschen und zerknitterte Kaugummipapierchen, auf ein kleines Tännchen gesteckt, zu leuchten beginnen. Er wollte uns eine Freude bereiten und wir haben sie dankbar angenommen.

Ich rüstete das Abendessen und genoss mit jedem Blick durch’s Fenster die Lichterpracht. Es war mir so friedlich und weihnachtlich um’s Herz. Leise begann es zu schneien. Es war als freute sich auch der liebe Gott über die Tat seines kleinen Erdenbürgers, der auf seine Weise versuchte Freude zu verschenken und sich auf’s Christfest vorzubereiten.

PÄNG PAFF …machte es vor dem Fenster und aus war’s mit dem Lichterglanz.

Wir starrten in den dunkeln Garten hinaus. Aus! Vorbei war die Pracht!

Die Lämpchen auf unserem verfrühten Weihnachtsbäumchen hatten wohl die schmelzende Schneeflocken nicht vertragen. Die Elektrizität hat eben ihre eigenen Gesetze. Kurz war der Traum gewesen, aber er hatte genügt uns ein bisschen Wärme und Glück zu vermitteln.

Für ein paar Tage gab’s dann ziemlich Unruhe im Haus wo wir wohnen, denn am nächsten Morgen fehlten an sämtlichen im Keller abgestellten Velos die Lichter.

Der liebe Gott wird mit dem kleinen Sünder wohl ein Einsehen gehabt haben; die Nachbarn hatten es auch.

Quelle: 01.12.2013 http://www.marga.ch