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Bunker – und Höhlensuche nach dem Freitag dem 13.

Als wir gestern Abend mitten am „Freitag der 13. vs. Vollmond“ Event (GC554ZDs) waren, kam ein neuer Cache von ady73 raus, (Balmenhöhle GC56X7J ) er sass gemütlich am Nebentisch und liess sich nichts anmerken! MeinHandy war auf lautlos geschaltet (welch Seltenheit), sodass ich es nicht realisierte. Irgendwann hörte ich Sprüche wie: hey loslachen… immer noch hier? hey was ist denn los mit loslachen? u.s.w.
Ohhh… daraufhin schaute ich auf’s iPhönli und subito war alles klar.
Nun ja, als Eventorganisator kann man den Platz nicht einfach so verlassen, denn es machte gerade super Spass wie man an den Bilden vielleicht sehen kann.
Dazu kommt noch das Glück, dass alle, aber wirklich alle „potenziellen“ FTF Jäger auch am Event waren, sodass loslachen.ch etwas entspannter sein konnte.

Tod kommt selten allein Fam. Jocker loslachen grusel Die Maske Die aus dem Vergangenheit Knoblauch vs Sensenmann Frau

Doch als ich heute Morgen um 07:04 die Augen öffnete war es aus mit der Entspannung und ich war hellwach! Blick auf das Listing, oh… noch kein Log? OK,  jetzt ging alles wie der Blitz.

Einen schnellen Kaffee, ein Müasli, zähneputzen und ein schüches: „Tschüss Schatz, ii gon go käscha.“ Das Ganze dauerte nur 13 Minuten und schon war ich unterwegs.
Der mögliche Parkplatz war noch leer, so packte ich das Nötigste und machte mich auf zur Balmenhöhle. Balmenhöhle
Beim Wegpunkt einen Trampelpfad gefunden und mit diesem die Höhenmeter abgegrast, doch immer wieder verlor ich diesen.
Als ich an einem verdächtigen Fels angekommen war, umrundete ich diesen um die T-Wertung auf 4,5 zu erhöhen.
Na ja… der 0 Punkt war immer wieder da wo ich stand! Also nicht auf dem Felsen sondern eben darunter.
Die Koordinaten tanzten dann wieder ein bisschen. Oh…menno…. 
Bei der nächsten Umrundung versuchte ich den anderen Felsen anzusteuern und… den möglichen Eingang schon von Weitem gesehen!
Oben angekommen staunte ich nicht schlecht wie gross diese Balmenhöhle ist.
Ja, ich schaute diese zuerst an und erst dann suchte ich das Büxli, wobei suchen das falsche Wort ist, ich hatte Glück und hielt es subito in der Hand… wenn das nur immer so wäre…
Dann stieg die Spannung… Büxli auf, Logbuch raus, von vorne und von hinten genau angeschaut, es ist noch unbeschrieben… yeahhh FTF am Morgen früh, das freut den FTF Jäger. 
Ich hab mich dann am Eingang hingesetzt und genoss die mystische Waldstimmung, verpflegte mich mit einem Balisto und nach einer Stunde machte ich mich wieder auf den Rückweg. 

OK, das stimmt so nur zum Teil, da mein Schatz bestimmt noch am Schlafen ist, beschloss ich eine Gegend zu inspizieren, welche ich schon lange ins Auge gefasst hatte, denn ich vermutete da eine Höhle oder einen tiefen Felsspalt.

Gesagt getan, ich stellte mein Auto auf einen Parkplatz und marschierte aufwärts.
Ich war mir nicht sicher ob ich bald privates Grundstück betreten würde.
Da kam mir ein älteres Pärchen entgegen und ich fragte sie ganz direkt über alles was ich wissen wollte aus.
Beim Haus angekommen suchte ich erst mal einen Weg drumherum, doch da war nichts, also mitten durch.
Was ich dann sah, liess mein Cacherherz etwas höher schlagen. Eine Bunkertür, das hab ich Bunkereingangjetzt gar nicht erwartet hier! Ist ja klar was jetzt kommt oder? Genau, auf diese zugelaufen und mal den Versuch gewagt die Türfalle zu betätigen und….
Sche…… die ist ja offen!!! Leck Bobby… in diesem Moment ist mein Puls so was von  in die Höhe geschnellt… Also rein in den Bunker und ich staunte nicht schlecht wie gross der ist.
Das Staunen steigerte sich noch als ich den Seitengang entdeckte, bei welchem sich am Ende eine Leiter befand! Meine Taschenlampe schien beinahe ins Unendliche, das geht ja weit nach oben.
Die Leiter war nass und ich zählte 60 Sprossen bis ich ganz oben war, meine Gedanken waren am Rotieren, was ich hier alles machen könnte um einen coolen Multi- oder Fragezeichen Cache zusammenzustellen.
Auf der obersten Etage angekommen musste ich erst mal verschnaufen, dann auch hier wieder alles inspiziert, toll, einfach nur hammercool.
Da geht es nochmals einige Sprossen hoch und weiter zu einer kleinem Tür/ Fenster.
Ich hab dann was gemacht, das ich fast bereut hätte, ich bin da raus gekrochen, hab mich vor die Schützenstellung gesetzt und die tolle Aussicht genossen.
Dann musste ich natürlich wieder zurück, denn rundherum nur Felsen.
Jaja… ich konnte mich fast nicht mehr in die Öffnung zurückziehen! Zum Glück nur fast… sonst könntest du das hier jetzt nicht lesen.
Als ich wieder drin war, schaute ich mich nochmals um und machte mich wieder auf den Weg nach unten und dann raus.
1’0000 Gedanken wo was hinkommen könnte und wo und wie der Final sein würde.

Wenn du denkst das wäre es gewesen, dann täuscht du dich. OK Bunkermässig schon, doch ich schaute mich dann nach Felsspalten und Löcher um.

Ich ging das enge Tal hoch und sah sehr interessante Felskombinationen, bei welchen ich gerne ein Cache  verstecken würde, doch vorerst geht es noch weiter hoch. Eine wilde Gegend, richtig schön, einfach ein bisschen steil.

Bergbau In der Grube
Dann sah ich ein Loch im Fels, als ich dann endlich da oben angekommen war, staunte ich schon wieder, das scheint eine kleine Bergbaugrube gewesen zu sein, etwa 15-20 Meter tief und ca. 6 Meter breit. Sooo cool.

Nachdem auch hier alles genaustens unter die Lupe genommen wurde, ging’s natürlich noch weiter hoch! Man weiss ja nie ob es noch mehr gibt. Nun ja, ich war dann noch etwa 2 Stunden unterwegs und folgte einer Spur, die mich in eine Sackgasse führte. Das blöde war nur, dass ich zur Sackgasse runtergegangen bin und musste alles wieder rauf damit ich dann bei der richtigen Schneise wieder runter Richtung Ausgangspunkt gehen oder besser gesagt rutschen konnte.

Auf dem Rückwerg dann noch eine kleine aber feine Höhle gefunden und beschlossen, dass hier ein Cache oder ein Finale hinkommen muss.
Glücklich und euphorisch ging es Talwärts am Haus vorbei. Wobei ich mich dort nach dem Besitzer umschaute. Dieser war schnell ausgemacht und wir kamen ins Gespräch. Ich wollte wissen wie das so ist mit dem betreten des Grundstücks und schnell war klar… man darf, aber  es soll nicht überhand nehmen.
Natürlich sprach ich ihn wegen Geocaching an und er kannte es, wollte aber keinen neuen hier haben, denn es gab schon mal einen hier.
Tja… nun ist loslachen ein bisschen traurig, doch das war schnell vergessen, denn es war trotz Absage ein toller, unvergesslicher Tag, genau wie es manchmal sein muss.

 Bis zum nächsten Erlebnis

Echt Entlebuch Power Trail mit Lost Place

Das war ein cooler Karfreitag, auch wenn das Wetter nicht immer auf unserer Seite war.
Achtung, im 7.09 Minuten langem Filmchen sind auch Spoiler zu sehen.
Den Abschluss haben wir mit einem Lost Place besiegelt.
Ach ja, ganz nebenbei hat unser Rapelli sein 3000stes Geocache gefunden. 

Danke den Bünderteam: Rappelli, flyMIK, Grosi12, heifeli, luri1958 und loslachen.ch Frau  für den tollen Tag.

Und nun viel Spass beim Filmchen schauen, ( unbedingt mit Ton)

Gapfohler – Familienrunde

Gapfohler Familienrunde

Als diese Runde neu rauskam war der 13.06.2013.  Da es bis am Mittag noch keine Logs gab, beschloss ich loszudüsen. Mit dem Fahrrad im Gepäck ging’s auf die Autobahn. Leider aber nur für 2 Kilometer, denn dann gab es auf der Überholspur einen Knall, mein Cachermobil fing an sich unruhig zu verhalten und ich konnte gerade noch auf den Pannenstreifen!
Plattfuss! Super! 
Die F T F Jagd war somit abgeblasen.
Heute am 21.10.2013, mehr als vier Monate später und bei schönstem Herbswetter, ein neuer Versuch.

Herbstwetter

Ich war gespannt was mich hier erwarten wird. Am Parkplatz angekommen konnte ich mir ein Plätzli aussuchen, denn es war nicht viel los. Fahrrad raus und los.
Zur Nummer #1 Sommerrodelbahn musste ich das Rad schon mal tragen. Das Büxli war cool versteckt. Danach durfte ich erst mal Fahrrad schieben denn es ging steil hoch, na das geht ja streng los!  
Die
#2 Im Wäldle war auch gut versteckt, doch wenn man den Blick schweifen lässt ,fällt es einem Cacher bald auf.
Hajajai… jetzt zweifelte ich schon ein bisschen daran, ob das eine gute Idee war den Drahtesel mitzunehmen. 
An der
#3 Birihof-Spielplatz angekommen umrundete ich erst mal das Gebäude und dann nahm ich den Hint zur Hilfe.. ahhh sooo cool. Das gefällt mir sehr gut. 
Nun ging es zum Glück der Strasse entlang. Ich habe aber die falsche Abzweigung genommen.
So musste ich tatsächlich durch den Parcour zur 
#4 Parcour. fahren/schieben.
Auch hier war ich überrascht vom Büxli, macht ja richtig Laune.
Nummer 
#5 Pflanzgorta, also hier stellte ich das Fahrrad genau vor dem Büxli ab und mein Blick sah das Gesuchte blitzschnell.
Wer sein Rad liebt, der schiebt! Du meine Güte, zu wenig trainiert, mir fehlt die nötige Kondition! Selber Schuld, da muss ich nun durch! 
Bis zur 
#6 Gapfohlerweg 1 hab ich es auch geschafft, auch hier nahm ich den Hint gerne an.
Hinauf zur 
#7 Gapfohlerweg 2 war es wieder ein bisschen anstrengender für mich, dann machte ich eine kurze Pause bevor es weiter zur #8 Gapfohlerweg 3 und #9 Gapfohlerweg 4 ging.
Bei der 
#10 Wasserkasta 1 wunderte ich mich ein bisschen über die Befestigung, aber ok, sollte ich auch mal bei einem eigenen Cache versuchen.
Nun machte ich einen kurzen Abstecher zum 
#19: 6-er Lift, sehr frech, im Winter ist hier sicher viel los.

sechser lift

Wieder zurück zur fortlaufender Nummerierung.
Die #11 Gapfohlerweg 5  war an der Reihe. Ja, so was in der Art hat loslachen.ch auch versteckt. 
Die Station 
#12 Riedhüttle scheint beliebt bei Alkoholikern zu sein, oder ist das hier eine Altglassammelstelle? Schade lassen die Leute ihren Müll hier liegen!  Dafür hab ich das Büxli schnell gefunden und auch hier hab ich mich über die Bastelarbeit gefreut.

Eigentlich hätte ich zum Nächsten auch die direttissima gehen können, doch ich nahm den längeren Weg der Strasse entlang zur #13 Wettertanna ob sich diese als Pechtanne entpuppen?

Wettertanne

Einmal rundum, zweimal, dreimal! Die andere Tanne mehrmals umrundet, wieder zurück zur ersten! Nichts, Hint? Fehlanzeige,   na dann kann es doch nicht so schwer sein und dann… da ist der Kleine ja… wenn man jedes Mal daran vorbeischaut, wird man halt nicht fündig, eingeschrieben und weiter ging’s, denn bald ist es geschafft, also der Aufstieg, nicht die Runde! 

Zum #14 Babylift, hier sag ich nur zwei Sachen, zum Glück ist kein Betrieb und… voll cool dieser Cache. 

Endspurt, bei der #15 Falbastuba hab ich so richtig nasse Schuhe bekommen! Da hab ich das erste, aber nicht das letzte Mal, Kontakt mit dem Sumpfgebiet gemacht. Das Fahrrad am Rand abgestellt und zum 0 Punkt gesteuert. Pflitsch Pflatsch Schuhe nass und nach dem einkribseln ins Logbuch das selbe nochmals.

Der Brunnen

Die #16 Alpe Gapfohl ist der Wendepunkt, ich bin darüber nicht unzufrieden. Auch dieses Büxli ist toll angepasst.

Wie ich zur #17 Speicherseeblick gelangen würde war klar, aber dann stand ich erst mal wie ein Esel am Berg da! Das Navi zeigte mir keinen Weg, das iPhöndli wollte auch nicht mehr! Was nun?
Na ja, fahren wir halt mal den Wanderweg runter. Fast hätte ich einen Salto vorwärts in den Schlamm gemacht, doch ich kam direkt zur 
#18 Bim Trafohüsle.
So und nun ging nichts eher wie es sollte!
Da war ja auch noch ein Büxli bei Schilift Laterns Liftstütze:14 nur, wie komme ich dort hin? Mal hin mal her, querfeldein? Nein, also mal die Strasse runter. Das war eine falsche Entscheidung, denn ich landete viel zu tief. Sch…. Was nun? Ein grünes Büxli im Umkreis von vielen Smileys geht wirklich nicht!!
Also Fahrrad abgestellt und raufmarschiert! Natürlich durch den Wald zum 0 Punkt. Zurück ging es direkt, dann die Frage:
Wie um Himmelswillen komme ich zur 
#20 Wasserkasta 2 ?
Immer noch keine Strassen auf dem Navi und auch das Handy wollte die Karte nicht zeigen!
Hmm… Weiss jetzt nicht ob ich das sagen darf, aber da hab ich mich für die schneelose Piste entschieden, gerade runter, cool, doch wäre es nicht schlecht gewesen, wenn die Piste nicht so sumpfig gewesen wäre, denn als ich heil unten angekommen war, sah ich aus wie ein Schwein! Rücken und Ar… klitsch nass und schmutzig. Das begehrte Logbuch war erst im 2. Anlauf entdeckt.
Zur 
#21 Kehre ging es wieder leicht aufwärts, auf so ein Versteck hab ich schon lange gewartet.Eine spassige und rasante Abfahrt hatte bei der #22 Winterrodelbahn Ende ein würdiges Ende.
Diese Runde hat Spass gemacht, wenn alle Caches so wären, würde das Hobby noch mehr Freude machen, dafür vergebe ich gerne ein paar blaue FP  Schleifchen und zwar bei:

#3 Birihof-Spielplatz
#4 Parcour,
#11 Gapfohlerweg 5,
#14 Babylift,
#22 Winterrodelbahn Ende

Auf dem Heinmweg fielen dann noch weitere Büxlis meiner Sucht zum Opfer.
Loslachen.ch sagt vielen Dank

Die Trimmiser Runde von loslachen.ch

Die Runde in Trimmis haben wir schon lange geplant, die Vorbereitungen haben sich ein wenig in die Länge gezogen und so wurde die Runde in zwei Etappen ausgelegt.

Trimmiser-Runde Ruine

Die Ruine in der Schlucht

Ausschlaggebend für den Start war die Ruine (GC3XCJC). Von dieser haben wir am Dorfmarkt erfahren. Am Tag drauf haben wir Material mit genommen und die Wanderung in Angriff genommen. Sooo cool, genau sowas will Geocaching zeigen. Ein Büxli bereit gemacht, die Beschreibung worum es geht auf die erste Seite des Logbuchs geschrieben und ein Versteck gesucht. Hier war das Schwierigste, die Koorinaten zu erfassen, fast unmöglich. Also eine gute Beschreibung und Spoilerbilder gemacht. Nun bleibt nur zu hoffen, dass die Schatzsucher den nötigen Respekt diesen Ruinenmauern gegenüber haben. 

Es folgte dann das Büxli beim Schiessstand (GC3XCTA). Dieser hat eigentlich die Aufgabe den richtigen Weg zu zeigen.  Es ist nicht so einfach den Pfad zu finden, wenn man unten in der Schlucht ist und die Beschreibung nicht genau gelesen hat. Was passieren kann ist, dass man viel zu weit gehen muss und dann Mühe hat den Zugang hierher zu finden.  Der Pfad ist eng und steil, nur mit gutem Schuhwerk und bei trockner Witterung zu empfehlen.

Finde diesen Wegweiser unterhalb der Ruine und du hast den richtigen Weg

Finde diesen Wegweiser unterhalb der Ruine und du hast den richtigen Weg

Dann war die Fernsicht (GC3XEHE) an der Reihe. Wie der Name schon sagt, wenn das Wetter stimmt, passt auch der Sicht.

Tolle Aussicht von hier.

Tolle Aussicht von hier.

Nun waren wir ein wenig verunsichert in welche Richtung die Runde weiter gehen soll.  Da wir ja spontan unterwegs waren mit einem randvollen Rucksack, suchten wir noch was Spezielles. Das fanden wir per Zufall beim Netz (GC3XCXM). Hier hatten wir einen mords Spass ein geeignetes Plätzchen zu finden für den Kleinen, wir waren fasziniert von dieser Location. Mehr wollen wir nicht verraten. 

Dann machten wir uns auf die Suche eines Weges, welcher uns irgendwie zurückbringen soll und so haben wir einige hundert Meter zurückgelegt. Versteckmöglichkeiten gab es einige bis zur Föhre, (GC3XD19) doch waren Strassenbauarbeiten im Gange, also haben wir es gelassen und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Diese Föhre ist uns sofort ins Auge gestochen und bald war auch das Versteck klar, nach ein paar Monaten und den Logs zu beurteilen sind wir einem Waldbewohner zu Nahe getreten, denn das Büxli wurde immer wieder aus dem Versteck geschoben!  Kurzerhand haben wir dann bei einer Kontrolle das Büxli leicht verschoben.

Herrschaft (GC3XD2Y), da gibt es nichts zu sagen, einfach nur schön hier oben. Nicht zu vergessen ist, dass hier ein grösseres Büxli auf deinen Besuch wartet. 

So, und nun kommen wir schon zum letzten Cache des ersten Teils der Trimmiser Runde; Getarnt (GC3XEG9). Schon vor Jahren haben wir hier diese verwinkelten Dinger entdeckt, unserer Meinung nach darf man, wenn man es schon gefunden hat, hier auch einen Cache verstecken. 

Gut getarnt.

Gepackt von der Euphorie eine richtige Runde auf die Beine zu stellen, haben wir eine Woche später mit dem zweiten Teil der Runde begonnen. 

Hier gab es allerdings ein kleines Problem, als wir die Runde von weiteren sechs Büxli  veröffentlichen wollten, wurde dies von dem Reviewer zurückgehalten mit der Bitte eine Bewilligung der Gemeinde einzuholen.  Uiuiuiuiui… das wird ja lustig! Schnell ein paar Beispiele und ein Dossier zusammengestellt und einen Termin bei der Gemeinde vereinbart. Einige Tage später durften wir Vorsprechen und schnell war alles klar. Da die Geochacher pflichtbewusst sind und auch Abfall sammeln (!), bekamen wir das Ok. 

Jupiii… wir freuten uns sehr, so konnte an der Runde weitergebastelt werden.

Also ging’s wieder in den Wald Schätze verstecken. Märchenhaft (GC3XX3H) passt zu diesem Ort und es durfte auch ein grösseres Büxli sein.

Der Märchenhafte WegBei diesem Baum wirst du fündigBei diesem Baum wirst du fündig

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Ferien Schottland Sommer 2013

Schottland Highlander

Die Planung für diese Reise hat Nerven gekostet. Erst haben wir beim Reisebüro angefragt, was die Reise kosten würde und dann gemerkt, dass wir viel billiger davonkommen, wenn wir selber übers Internet buchen. Ja das dachten wir. Aber erstens kommt es anders, zweitens….

Den Flug konnten wir problemlos buchen. Zwar mussten wir den geplanten Abflugtag verschieben, da nur am  Freitag ein Direktflug buchbar war, aber das war kein grosses Problem. Also, Flug gebucht, erstes Problem gelöst.

Das nächste war dann der Camper. Viele Angebote waren zu finden. Doch oh Schreck! Bei jeder Anfrage hiess es: Sorry, zu dieser Zeit sind wir bereits ausgebucht.

Grundsätzlich wäre das ja nicht sooo schlimm gewesen, wir hätten die Reisedestination ja auch noch ändern können. Aber der Flug war bereits gebucht. Tja, was nun? Bei einer Gesellschaft erklärte ich meine Not ganz ausführlich und der zuständige Sachberabeiter bekam wohl Mitleid. Er antworte mir erst am nächsten Tag und teilte mir mit, dass er versuche, etwas bei anderen Kunden zu verschieben. Nach weiteren zwei Tagen bekam ich nun endlich Nachricht von ihm: Er konnte einen Camper frei bekommen. Zwar nicht den, den wir gerne gebucht hätten, aber es sei die einzige Möglichkeit. Natürlich haben wir sofort zugesagt und uns fiel ein riesen Stein vom Herzen!

19.7.13

Nach dieser spannenden Buchung konnte es heute nun endlich losgehn. Erst den Bus bei Papa Tonio parkiert und dann mit dem Zug zum Flughafen gedüst. Ins Flugzeug…und ab nach Edinburgh geflogen. Alles lief wie am Schnürchen. Nur dass das Flugzeug nur 51 Sitzplätze hatte und schon fast wie ein Privatjet aussah, so klein war das Ding. Der Flug verlief problemlos, auch wenn das Flugzeug hin und wieder ein wenig schwankte. Etwas besorgt waren wir, als das Flugzeug zur Ankunftszeit immernoch mitten über England  in höchster Höhe flog. Wir merkten dann, dass wir gar nicht daran gedacht hatten zu schauen, ob es eine Zeitverschiebung gibt. Hups…. ja es gibt sie und sie beträgt eine Stunde. Nun war auch klar, warum der Hinflug eine Stunde weniger lange dauert als der Retourflug 😉

Abflughalle Zürich Sollen wir oder sollen wir nicht? BMI Flieger Noch nicht über den Wolken

Ich war immer noch wegen der Organisation auf Hochspannung, denn ich wusste, dass ich nun bald mit den Vermietern des Campers sprechen musste und kein Wort verstehen werde, so wie die hier sprechen. Und tatsächlich, schon am Telefon für die Abholung am Flughafen verstand ich nicht wirklich viel. Als wir dann eine halbe Stunde später abgeholt wurden, sprach der Chauffeur zum Glück nicht viel. Als wir bei der Vermietung angekommen waren, mussten wir wohl oder übel mit den Leuten dort kommunizieren, doch sie gaben sich sehr grosse Mühe langsam und deutlich zu sprechen und wiederholten alles auch noch mal oder erklärten sich mit anderen Worten, wenn wir etwas nicht verstanden hatten (war bestimmt etwas mühsam für sie, aber sie liessen sich nichts anmerken). Und so konnten wir den Camper übernehmen und losdüsen, doch des schlimmste kam erst, Linksverkehr, HILFEEEE!!!  Weiterlesen

Sechs Schweizer Geocacher…

… hatten grosses vor! Drei Tage wandern, 59 Kilometer, 2250 Höhenmeter (das hat jemand behauptet, der nicht weiss, was die braunen Linien auf der Karte bedeuten, vielleicht waren es auch doppelt so viele…) und 201 Caches.
Doch wer sind diese verrückten Spinner? Es sind:
Rapelli, der für zwei essen kann (und trinken auch , flyMik, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, wenn es um Höhenmeter geht (auch Pinocchio genannt), Jogihans, der immer eine Abkürzung findet (und diese auch benutzt), 4Rennschneckenmann, der die Truppe sicher nach Hause bringen wird (nachdem er mit einer Katze geflirtet hat), loslachenmann, der für die Dokumentation zuständig ist (und immer für ein Spässchen zu haben ist) und loslachenfrau, die für die weibliche Vertretung in der Runde sorgt (und als einzige nicht beleidigt ist, wenn sie als Sissi bezeichnet wird).

Jogihans Loslachen Frau Rapelli

Loslachen Mann 4Rennschnecken Mann FlyMIK

Das ist die verrückte Truppe, die glaubt im fernen Kufstein, der wilden Kaiserin auf die Spur zu kommen.

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Cacherferien auf Mallorca 2013

Im Frühling 2012 waren wir das erste Mal auf Mallorca in den Cacherferien. Da wir damals sehr viele tolle Erlebnisse hatten, haben wir uns entschieden, die Insel noch ein zweites Mal unsicher zu machen.

Mallorca 2013

Am Montag 22.4.2013 war der Tag, an welchem wir unser Abenteuerurlaub starten konnten. Um 15:15 Uhr hoben wir in Zürich ab und um 17:00 Uhr landeten wir in Palma.

Swissflug

Am Flughafen wurden wir abgeholt und zu unserem Cachermobil gebracht, welches uns unkompliziert übergeben wurde, nachdem wir eine Barkaution (auf Wunsch möglich) hinterlegt hatten. Seat Ibiza nannte sich das anthrazitfarbene Auto, das uns nun eine Woche lang begleiten wird.
So, nun kann es endlich losgehen. Auf der Fahrt zum Hotel zeigte das Navi bereits ein paar Döschen nahe der Strasse an, die wir zum Aufwärmen suchen könnten. Das erste war der weissblaue Himmel (GC1QK01). Nach kurzer Suche am falschen Ort, dann doch dem Navi vertraut und die Dose gefunden. Als wir uns einschreiben wollten, trauten wir unseren Augen kaum. Der letzte Log war von Jasi und Saba! Unglaublich, jetzt kommen wir auf diese weit entfernte Insel und den ersten Log den wir lesen ist von Jasi und Saba, welche in der Schweiz nicht weit weg von uns wohnen. Dass arcobaleno ihre Ferien auch gleichzeitig hier verbringen wussten wir, aber dass die halbe Cachernation (übertreiben wir mal wieder ein wenig :-0) hier ist, erfuhren wir erst jetzt 🙂
Weiter gings in Richtung Cala Ratjada, wo unser Hotel sich befindet. Auf dem Weg kamen wir noch an einen Kreisel, bei welchem wir noch ein Rätsel lösen wollten, doch auch nach langem Probieren und der Überzeugung richtig zu rechnen, kamen wir auf keinen grünen Zweig (GC3YJYT). Das Rätsel haben wir dann zur Seite gelegt und endlich unser Hotel angesteuert. Dort wurden wir freundlich begrüsst und bekamen die Cachersuite zugeteilt 😉 (wie war das mit dem übertreiben nochmal?)
Vom Zimmer aus, hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die Klippen und das Meer.

Balkonblick  Hotel Nereida Cala Ratjada

Abendessen auf der Insel

Hungrig begaben wir uns auf Ortserkundung, beziehungsweise auf die Suche nach einem Restaurant, in welchem wir ein gutes Abendessen bekommen. Unentschlossen wie wir in solchen Situationen immer sind, haben wir ein Local nach dem anderen kritisch beäugt. Wir entschlossen uns dann für das erste, welches uns ins Auge gestochen war. Dort wurden wir tatsächlich sehr gut verköstigt. Müde schlossen wir den ersten Abend ab und legten uns schlafen.

Dienstag 23.4.2013

Der erste Morgen

Frühstücksbüffet

Um 9:00 Uhr standen wir auf und genossen das Frühstücksbuffet vom Hotel. Dabei besprachen wir das Programm für den Tag. Wir mussten gut überlegen, welche der geplanten Caches wir an diesem Tag angehen, denn wir hatten nur zwei Tage, an welchen es, laut Wetterbericht, nicht regnet. Klar war, dass die Rettungsaktion MAYDAY (T5) (GC3PMB8) heute erfolgen muss, mann kann ja die armen Abgestürzten nicht so lange warten lassen. Auf direkten Weg wurden die Unfallstelle angegangen. Kurz vor dem Nullpunkt haben wir die Rettungsmontur bereitgelegt und Antonio seilte sich ab zu dem Flugzeug, das unversehrt im Fels hing.

Auf dem Weg zur Absturzstelle  Auf dem Bauch wird kontrolliert

Alles in OrdnungSilvia lag oben an der Felskante, um notfalls Hilfe zu leisten. Sie wurde fast weggeblasen von dem starken Wind, weshalb sie sich auch vor dem Abseilen drückte (vielleicht war das auch nur eine Ausrede, das weiss man bei ihr nie so genau ;-)) Weiterlesen

Mini Lost Place Jubi-Cache

Heute ist es endlich so weit. flyMIK hat 999 Caches gefunden und er darf heute seinen 1000er in Angriff nehmen. Was ihm da wohl blühen wird?- Wir werden sehen. Erst mal warten wir, bis alle am verabredeten Treffpunkt eingetroffen sind und sich starklar gemacht haben.

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Jetzt sind alle angekommen. Die Einen haben sich bereits kurz eingelesen, die Anderen vertrauen auf das Können von flyMIK und lassen es auf sich zu kommen.

Kaum aufgebrochen, haben wir die erste Station bereits erreicht. Der Jüngste der flyMIK-Family kommt hier schon mal zum Zug.

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Aber ums Rechnen kommt der Papa nicht herum, das muss  er schon noch selber machen. Unter Beobachtung vieler gespannter Gesichter, macht sich flyMIK an die Aufgaben und kurz darauf können die Zahlen ins Navi getippt werden. Auf geht’s zur nächsten Station.
Die Kids voraus! Fleissig suchen sie, bis flyMIK etwas entdeckt, was ein herzhaftes Lachen aus ihm hervorlockt. Was ist dass denn??
Jaja, flyMIK, es holt dich alles ein, was du bei deinen 999 Funden angestellt hast.

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Nach dieser kurzen Pause gehts weiter. Auch dieses Versteck wird schnell erblickt. Diesmal von dem älteren der flyMIK- Junioren.
Stolz zeigt der Papa den gwundrigen Paparazzis das Foto seines 900sten Fundes. Seinem Gesichtsausdruck an zu urteilen, scheint ihm das Bild gar nicht so schlecht zu gefallen.
Nach der Veröffentlichung damals, wurde die Fotografien gleich entlassen, da zu wenig mit Photoshop gearbeitet worden sei. Doch leider hat sie auch dieses Bild geschossen. Sie wird flyMIK einfach immer aus dem Weg gehen, damit er sie nicht ein zweites Mal kritisieren kann.
Auch hier muss der Jubilar wieder zum Stift greifen und seine mathematischen Fähigkeiten werden unter Beweis gestellt. Kritische Juroren kontrollieren ihn, bevor sie ihn laufen lassen.  Weiterlesen

The Descent – Abgrund des Grauens

Heute Nachmittag ein paar Überstunden eingezogen um bei diesen letzten schöne Tage noch ein zwei Caches in der Höhe zu finden. 
Zusammen mit Rapelli war als erstes eigentlich dieser hier GC2NW0R geplant doch wir nahmen beim Aufstieg noch der Dünne mit GC325C3  welcher auch seinen Reiz hatte  denn das war auch gut so denn… beim Abstieg war es definitiv zu dunkel. 
Einen Weg zum Eingang? Fehlanzeige!!! 

  
Wir stampften durch Schnee, über Eis, durch Wildbäche unter Gestrüpp und überhaupt 
Nach ein paar Stunden standen wir wie durch ein kleines Wunder genau am richtigen Ort  und wir durften uns auf die Suche der Verschollenen machen…


Die Erkundung hat Riesen Spass gemacht, alles musste durchsucht werden…… hätte mit so was nicht gerechnet da Oben (Unten)

  
Als wir alles erkundet hatten suchten wir den Ausgang und machten erst mal eine z’Vieripause.

16:15 Jetzt müssen wir uns beeilen denn es wird ja schnell Dunkel!


Das es aber so schnell gehen würde!!!   Der Abstieg war spannend (oder eher abenteuerlich!) 

Zum Glück hatten wir Taschenlampen dabei denn sonst wäre das zum T5 geworden (Hubschrauber) 

Jedenfalls sind wir dann doch zu später Stund beim Cachemobile angekommen.
Für diesen coolen Nachmittag habe ich einen Favoritenpunkt vergeben.

Danke auch an Rapelli für die Begleitung.