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Ski-Bockerl und Balancer Rennen

Nun habe ich auch im Winter ein Rennen bestreiten dürfen, nicht auf einem Motorrad auf einer Rennstrecke, nein, auf der Skipiste in Tschiertschen mit dem Bockerl.  Racerbalancer ist schuld an all dem. Er hat mich letztes Jahr überredet ein solches Bockerl zu kaufen, bockerl_balancerwas ich nicht bereue, denn es ist wirklich ein cooles Gefährt, das einen Höllen Spass macht. Ich habe schon letztes Jahr ein kurzes Filmchen gemacht darüber -> Bockerl Fieber im GRischaland. Ende 2008 hat sich Racer dann ein Balancer zugelegt.  Nach dem er begeistert war davon, hat er  auch mich,  Adam  und viele andere gefragt, ob Interesse besteht an so einem Teil damit er eine Bestellung aufgeben könne. Ich schaute mir das Teil an und fand, dass es, da es ein paar Zentimeter höher ist als das Ski Bockerl, bequem aussieht und bestellte gleich eins. An einem Donnerstag bekam ich eine sms von Racer mit dem Inhalt:

“ Wichtig!!! Reservier dir schon mal den Samstag 7.Februar! Bisch dabi?“

Bei so einer Anfrage kann man ja nicht anderes als ja sagen Am Abend an unserem wöchentlichen Hock würde ich mehr erfahren. Dem war dann auch so, er zeigte mir ein Anmeldeformular für ein Skibock Cup Rennen  und Racer, Adam und ich meldeten uns gleich spontan an und wenn ich schreibe gleich, dann meine ich das auch Adam nahm das Handy aus der Tasche und setzte sich mit dem Organisator in Verbindung und wir konnten uns sofort anmelden. Das versprach eine Menge Spass.

So kam dann eben der besagte 7.Februar und wir konnten uns auf was freuen. Die Wetterprognosen waren schlecht, da mussten wir aber durch. Als ich am Morgen aus dem Fenster schaute sah es nicht mal so schlecht aus, Richtung Chur sah ich blauen Himmel durch den Nebel schimmern 
Die Startnummerausgabe war von 10:00 bis 11:30 Uhr, der Start vom 1. Lauf um 13:00 Uhr und gleich anschliessend der 2. Lauf. bockerl_balancer_rennen_103

Um 9 Uhr schrieb mir Racer, ob ich schon nervös sei… komischerweise, nein, doch das änderte kurz darauf, als ich mich vorbereiten musste, als Silvia und ich aus der Haustüre gingen bemerkte ich, dass ich mein Renngerät auf dem Balkon frisch gewachsen beinahe vergessen hatte.  tztztz…
Wir waren spät dran und kamen um 11:15 Uhr in Tschiertschen an, das hat ja auch vorig gereicht 🙂 an der Talstation das Stardgeld bezahlen und schon konnte es losgehn, Adam und Racer waren schon da und hatten sogar schon eine Trainingsfahrt hinter sich.
Ich war mir noch nicht sicher ob ich das Bockerl oder den Balacer für das Rennen nehmen soll. Ich entschied mich erst mal mit dem Bockerl das Gelände abzufahren, dann mit dem Balancer um dann zu wählen welches mir besser liegt.

Der gesteckte Slalom hatte so seine Tücken und  im Steilhang war die Piste sehr eisig und als ich mit dem Balancer auf die Schnauze viel, war die Wahl klar, ich hab mich für den alten Bockerl entschieden.

Apropos auf die Schnauze fallen Auf dem letzten Weg zum Start hab ich mit Racer ein kleines Privatrennen gehabt, hab ihn auf einem Gleitstück überholt und bei einem kurzen Halt sagte ich zu ihm, dass da unterhalb von uns eine coole Passage ist, wo ich vorhin einen super Sprung hin bekommen habe. Er startete kurz vor mir! Das geht natürlich nicht!  Ich hinterher und kurz vor dem Sprung überholte ich ihn, doch… ich war viel zu schnell!!! Ich hob ab und wusste, das kommt nicht gut! , wenn das nur gut geht, dachte ich mir in der Luft. Der Aufschlag zurück auf der Piste war für ca. 2 sek. super gut, doch im gleichen Moment als ich dachte es komme gut, kam die Rechnung der Übermut. Mein Hinterteil war noch auf dem Bockerl, doch mein Helm schlug auf der Piste auf und ich verlor rigoros die Herrschaft über die Situation und… stürzte… Ausser das Racer dadurch an mir vorbeidüste und ich voller Schnee war, war alles ok Hauptsache hoch hinaus (wollen)

Die Nervosität stieg am Starterhäuschen ins unermessliche, 13 Uhr und es ging los… Wir drei waren alle in der Kategorie 4, Master, Jahrgang 73 und älter, und starteten als letzte, ich mit den Startnummer 24 als erster vor Racer mit der 25 und Adam mit der 26.

Mein Start war nicht übel und die ersten Tore gelangen mir super, dann der Übergang in den Steilhang, da wo es eisig war, weit ausholen und rechts am Tor vorbeiziehen, doch es kam anders, das Tor erwischte ich noch, doch ich driftete am steilen Abhang ab, und rutschte rückwärts ein paar Meter hinunter, aufstehen und die Orientierung wieder suchen,  als ich sie wieder gefunden hatte, das Tor avisiert und weiter, Motto: nie aufgeben
Racer hatte es im ersten Lauf besser, vor allem ohne Sturz, genau wie Adam.
Die Überraschung war gross als ich am Ziel Röbi und Lori sah, die extra nach Tschiertschen gekommen waren, um uns anzufeuern

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Nach einem kurzen Blablabla mussten wir wieder los, um den 2. Lauf zu absolvieren.

Auf dem Sessel nochmals die Linienführung besprechen.

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Dann ging es los zum 2.Teil. Wieder bin ich gut vom Start weggekommen und diesmal dachte ich, ich fahre den Steilhang etwas anders an und nicht zu schnell, hab es auch geschafft, doch bei der darauf folgenden Passage hat es mich wieder geschmissen, auf dem Filmchen zu sehen, vor allem sieht man da, wie ich wieder aufwärts auf die Piste sprang, um das verpasste Tor zu nehmen und weiterzufahren, als ich mich wieder aufs Bockel schmeissen wollte verfehlte ich den Sitz, na ja… das Ziel hab ich trotzdem erreicht Auch Racer und Adam hatten ihre Mühen im 2. Lauf, doch wir sind alle mehr oder weniger heil ins Ziel gekommen und es hat wirklich super Spass gemacht. Da konnten wir nur noch auf den coolen Event anstossen.

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Sogar das Wetter war total auf unserer Seite, denn keine 5 Minuten nach dem der letzte Fahrer durchs Ziel gefahren war, hat der Nebel die Sonne verdunkelt.

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Leider war die Siegerehrung ohne Sonnenschein, doch das war egal, wir strahlten alle so sehr vor Freude, dass die Sonne überflüssig wurde

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Ich hab gehofft, dass einer von uns auf das Podest kommen würde,

Adam wurde 9.

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ich landete auf dem 6. Rang

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und meine Hoffnung wurde doch erhört.

Racer hat es auf den 3. Rang geschafft, die Ehre der GRischa Biker wurde durch ihn gerettet.

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Alle bekamen eine Birabrot und Racer natürlich eine Medallie.

Kommt nun die Frage auf, ob wir am 22. Februar nach Gstaad fahren sollen und dann auch noch am 15. März nach Adelboden ans Finale? Wer weiss, eins ist aber schon sicher, nächstes Jahr sind wir wieder dabei und vielleicht der eine oder andere GRischa Biker mehr
Danke an die Organisatoren und alle die mitgefahren sind, tolle Bande und einen speziellen Dank an die Kamerafrau Silvia für die tollen Erinnerungsbilder und Filmchen.

Und nun die Zusammenfassung mit Film

Interessante Links zum Thema Ski- Bockerl und Balancer unten.

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