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Man wird nur einmal 50

Ja, ich hab es geschafft, die 50er Grenze geknackt. Das freut mich sehr, denn ich darf sagen, dass es mir sehr gut geht, abgesehen von Kleinigkeiten aber ab jetzt hab ich eine Entschuldigung dafür; das Alter halt  😉

Antonio 50Schon vor ein paar Wochen hat mir mein Schatz gesagt, ich müsse 2 Tage frei nehmen wegen einer Überraschungsreise. Was 2 Tage? Na bravo, der 28. und 29. Dezember wurde also freigehalten und nun war warten angesagt und ich war ganz gespannt auf das, was mich da erwarten würde.
Man(n) könnte jetzt spekulieren was es denn sein würde, meine Silvia jedenfalls schwieg sich eisern aus! Also wartete ich brav auf das besagte Datum. Der Montag war gekommen und die Koffer waren schon gepackt, nein nicht von mir. Ich versuchte herauszufinden wo es denn hingehen würde, einige kleinere Hinweise meinte ich deuten zu können.
Um die Mittagszeit verliessen wir die Wohnung, ich immer noch ahnungslos.
Erst als wir alles in unserem loslachen.ch Bus verstaut hatten und Platz genommen hatten, startete sie das Navi und überreichte mir einen Zettel mit dem Titel:

Programm (Geburiüberraschigsusflügli)
Jetzt musste ich Schritt für Schritt (so wie bei einem Multicache) den Anweisungen folgen.
Die erste Aufgabe war einfach und lautete:

  • 1. Zielkoordinaten N46°57.523 E007°27.840
    Geplante Ankunft 16:45 -17:00

Ok, als diese eingegeben waren stieg die Spannung, wie lange brauchen wir denn bis zum Ziel?Ui, 2 Stunden und 10 Minuten. Wo kann das sein, in der Schweiz soll es sein, so viel hat mir Silvia verraten.
Nun gut, mir war klar, dass es nicht grad um die Ecke sein wird.
Silvia meinte, dass wir, wenn wir zu früh ankommen werden, noch ein bisschen Cachen gehen können.

DSC01199 nebel eintauchen nebel in zürich

Es ging erst mal Richtung Zürich, das Wetter mehr oder weniger auf unserer Seite. Dann wurde es wieder spannend, wohin führt uns das Navi? Basel oder Bern?
„Bitte links halten Richtung Bern“sprach die Navistimme zu uns.
Nun hatte ich eine Vermutung, die Fahrzeit könnte passen und die eingepackten Linsen von meinem Schatz erhärteten den Verdacht, dass sie mit mir ins Westside gehen wird, denn da waren wir schon ein paar Mal und sind dann auch immer ins Westside Bernaqua gegangen wo ich im Salzwasser mit Kino gossen Spass hatte.
Die liebe Silvia blieb eisern, sie wollte partout nichts verraten.
So stand schon bald Bern vor dem Auto, doch ich musste viel zu früh ab der Autobahn, also war das mit dem Westside doch nichts, oder doch? Waren wir doch viel zu früh in der Hauptstadt…
Noch fehlten ein paar Kilometer bis zu den eingetippten Koordinaten.
Nicht mehr weit, da…, was sehe ich da? Da steht links Das Zelt Ha!
Jetzt weiss ich es, wir gehen da hin.
Oh, keine nennenswerten oder verräterische Hints seitens Beifahrerin!
Das Ziel zeigte auf das Ibis Bern Expo Hotel
Oh, dann lag ich falsch mit meiner Vermutung baden zu gehen.
Nachdem wir das reservierte Zimmer bezogen hatten, kam der Zettel wieder zum Zuge.

Programm (Geburiüberraschigsusflügli)

  • 2. Von den angegebenen Koords aus, peilen wir (also auch sie) 195° und gehen dann 860 Meter in diese Richtung. (zu Fuss oder mit dem Bus 40) Um ca. 17:30 sollten wir dort sein.

Ok, alles klar, das war dann schnell erledigt und die Himmelsrichtung die uns angegeben wurde, war nicht die selbe wie die, in der das Zelt steht!
Shit, schon wieder falsch geraten.
Da wir viel zu früh waren, durfte ich ein paar Büxli aussuchen, die auf dem Weg zur vorgegebenen Peilung lagen.
Einen kleinen Umweg über ein paar Nebenstrassen musste sein, denn dadurch gab es ein paar Caches mehr.
Denkst du! Der erste, den wir ansteuerten kannte ich bestens, denn dies war einer der ersten Dosen, die ich als Reviewer freischalten durfte.
Doch der Rodtmattstrasse Radikal (nano) (GC61RG4) blieb uns verborgen, er wollte sich einfach nicht zeigen. So beendeten wir die Suche als wir ein Stück Silk gefunden hatten, wo bestimmt mal etwas dran gehangen hatte.

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Fängt ja gut an. Weiter ging’s zum nächsten Cache, doch den konnten wir nicht loggen, (vorerst) weil es zu viele Muggels hatte und noch viel zu hell war. Den werden wir uns aber bestimmt nicht entgehen lassen, denn der ist cool.
Mal sehen, ob wir uns im nächsten Logbuch eintragen können, oder hat Silvia das alles organisiert, das nichts geht wie es sollte? Man weiss ja nie bei ihr…!
Als wir beim BSC Young Boys (GC64AR5) ankamen, standen wir laut Koordinaten auf der falschen Seite der Strasse! Der Hint „streck dich“ nützte uns auch nicht viel, denn das eine Loch im Baum könnten wir nur mit einer Leiter erreichen oder aber mit der altbewährten Räuberleiter.
Gesagt getan und ich hob Silvia hoch. Nichts! Kein Cache! Super, nicht unser Cachertag.
Wir lasen dann die Vorlogs, was wir in solchen Fällen immer tun und wechselten auf die andere Strassenseite.
Da wurde Silvia Weiterlesen