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Mein Enduro Trial in Wettingen

Ich habe mich überreden lassen von meinem Kumpel André an einem speziellen Event mitzumachen.
Er meinte das sei easy und dass es sicherlich cool werden wird!

Er hat uns kurzerhand angemeldet und der Tag kam schneller als ich es wollte!
Zum einen weil ich meine KTM noch nicht so gut kenne, fehlendes Training habe (vor allem im Gelände) und zum anderen weil mir noch einiges an Sicherheitskleidung fehlt!
Der Crossspass war am Samstagmorgen und die bestellten Kleider sind erst am Freitag gekommen!
Nach der Arbeit konnte ich diese dann anprobieren und ich merkte schnell, dass die mir nicht richtig passten!
Tja, nun hatte ich ein kleineres Problem!
Woher soll ich abends um 18.00 noch eine komplette Crossbekleidung herholen?
Nach ein paar Anrufen, die nichts brachten, kam mir die Idee ich könnte nach Chur zur toeff-bekleidung.
Also nichts wie hin, rein und schon war klar… hier werde ich fündig!
Nach kurzer Zeit hatte ich eine komplette Ausrüstung, die mir auch passte zusammengestellt, das Beste war aber, dass ich noch einige % am Glücksrad ergattert habe.

an die toeff-bekleidung
Dann ging`s ab ins Bett, denn wir mussten früh raus.
André hat mich und Silvia um 07.00 abgeholt und wir sind dann gemeinsam nach Wettingen gefahren.
Ich wurde immer nervöser, dass durfte ich ja auch, war schliesslich mein erster Cross  Einsatz 
Nach einem Kaffee im „Fressbalken“ ging es auf die Suche nach der Kiesgrube.
Die haben wir auch sehr schnell gefunden und mir wurde ganz anders als ich das Gelände sah und ich fragte mich ernsthaft ob André mich los-haben will!
Ich glaube Silvia hat es an meinen Gesichtszügen gesehen was mir durch den Kopf ging!
Doch auch André war selbst überrascht über die Grösse der Grube und dem ausgesteckten Parcours.

Was soll‘ s, nun sind wir hier und müssen da irgendwie durch.
Ich hab so zwischendurch meinem Vater eine SMS gesendet, dass wir in seiner Nähe seien und
er doch auch vorbeikommen soll um einen Kaffee oder eine Wurst zu geniessen
Dann war schnell klar… wir mussten uns vorbereiten und dann anmelden.
Rein in die Klamotten, noch einen Schluck Wasser und loooooos….

Unsere erste Kennenlern-Runde zeigte uns, dass es eine happige Sache geben wird!
Ich zumindest, war schon nach den ersten paar Übungen ausser Atem und das war „nur“ um
die Geschicklichkeit zu testen! 
Hügel rauft Hügel runter!

Dann nach ca. 20 Minuten endlich die erste Pause und irgendwie sieht man uns an, dass wir diese verdient haben.

siehe da…
…Paps und Daniela sind genau richtig zu meinem ersten und Andrés xten Enduro Rennen auf dem Platz gekommen

Was sie wohl dachten als sie uns schon so schlapp gesehen haben?
Nun galt es ernst und wir mussten zum Rennen antreten, unsere Startplätze waren relativ hinten, also ich ganz als Letzter weil die hinter mir alle nicht an den Start gekommen sind, 2 oder 3

Ich war froh, dass ich als Letzter gestartet bin, so hatte ich zumindest keinen Druck von hinten oder besser gesagt…
… es bestand nicht die Gefahr, dass ich jemanden Aufenthalten würde!
Bin mindestens 4 Mal auf die Nase gefallen und meine Kräfte liessen rasant nach!
Ich war so was von Nudel-fertig, dass mir klar war…
… den 2. Lauf werde ich freiwillig nicht mitfahren! Das würde ich nicht überleben.
Ich fiel auf die Knie und ringte nach Luft

Nach einer Weile hab ich mich wieder erholt und staunte zum Einen über die anderen Fahrer und dass André zum 2. Lauf antreten will.

Er sah nur ein kleines bisschen fitter aus

Unglaublich, er packte es an und gab alles

Da kann man nur Chapeau sagen
Doch beim 1Std. Rennen passte auch er, denn das ist echt Hardcore!
Da bekommt man ja schon beim Zusehen eine Krise!

Es war ein wirklich toller Tag, wenn auch anstrengend und ich denke, dass diese Art Motorradfahren nicht mein Ding ist.
Trotzdem vielen Dank André, dass du mich überredet hast mitzumachen
Danke auch an Silvia für das Bildmaterial und meinem Papi und Daniela für den Besuch.

und wir sehen uns bestimmt wieder Mal auf einer anderen Rennstrecke

Mein 1. Ausflug mit dem neuen Töff endet bei der Polizei

Ich habe mir ein neues Spielzeug zugelegt um mit meinem Kumpel André hin und wieder ein paar Runden zu drehen.

Und man höre und staune, es ist keine Suzuki!

André hatte eine Adresse von einem Verkäufer der seine verkaufen wollte und er hat mich überredet diesen mal anzurufen.

Ich tat dies und siehe da… die 525 war noch zu haben und…

… ich machte einen Termin in Wil ab und 2 Tage später hatte ich das Teil schon bei mir zuhause stehen.

Zu den Cross Rädern habe ich auch noch einen Satz Monobike Räder bekommen um dann auch mal in der Halle oder auf der Rennstrecke zu fahren.

Am Samstag war es dann so weit, nachdem ich mir einen passenden Helm gekauft hatte, konnte es losgehen.

Anderé wartete schon auf mich in Domat-Ems.

Ich hatte schon meine erste kleine Panne… das Benzin ging mitten in der Stadt aus und ich wusste noch nicht welche Stellung  die Reserve hatte!

Egal, nächste Tankstelle angefahren und ab zum Treffpunkt.

Es konnte gleich losgehen und wir wollten nach Feldis fahren, das ging mehr oder weniger gut, ausser den Eisfeldern auf welche sich auf der Strasse breit machten!

André kam gut voran und ich blieb zurück, kam auf dem Eis einfach nicht weiter trotz Stollen Pneus!

Als es bei mir wieder weiter ging kam er mir schon wieder entgegen, es sah nicht wirklich gut aus, ich bin an ihm vorbeigefahren an den Punkt weit oben wo ich eine Stelle gesehen habe ohne dieses verflixte Eis!

Nun hatte ich ein Problem, wo ist mein Kumpel!

Zurückfahren wollte ich nicht, also stellte ich meine an einen Baum und ging ihm zu Fuss entgegen. Er hat es auch geschafft und düste an mir vorbei bis zur eisfreien Zone.

Nach einer kurzen Verschnaufpause gings weiter in der Hoffnung, dass wir nicht gezwungen werden zu wenden.

Das mussten wir zum Glück nicht und wir konnten dann in Feldis eine prächtige Aussicht geniessen.

 

Natürlich wollte auch ich auf ein Bild mit ihm und unseren Maschinen, doch das ist nicht so einfach mit einem iPhone und einem viel zu kurzen Timer.

Das sieht man auch am Bild, es sieht so aus als ob ich schweben würde.

Der 2. Anlauf ging dann schon besser.

 

Danach gings runter Richtung Rothenbrunnen und gleich wieder links weg rauf nach Trans.

André war angeblich noch nie da oben! Unglaublich für jemanden, der in der Nähe aufgewachsen ist.

Nach einem Rivella im Restaurant Edelweiss in Trans und etwas Sonne tanken…

fuhren wir wieder ins Tal nach Bonaduz und von da ins Safiental nach Sculms.

Es hat richtig Spass gemacht so kreuz und quer durch die Gegend zu fahren.

Da wir beide noch einen Termin hatten, beschlossen wir den Tag zu beenden und wir verabschiedeten uns in Bonaduz.

Mein Hinterteil schmerzte ein wenig denn ich bin mich nicht gewohnt auf einem so schmalen Sattel zu sitzen.

Ich fuhr also glücklich in Richtung Domat Ems und dachte mir, ich könnte noch einem Arbeitskollegen einen Besuch abstatten.

Auf der langen Geraden fuhr ich einem Auto hinterher. Da die Fahrt so gemütlich war, dachte ich mir ich entlaste ein wenig meinen Po.

Bin aufgestanden und setzte mich quer auf den Sattel. Das tat richtig gut.

Vor dem Kreisel setzte ich mich wieder normal hin.

In Ems verfehlte ich die Richtige Einfahrt, doch das war egal, viele Wege führen zum Kollegen.

Da ist mir dieser silberfarbige BMW aufgefallen, der in die selbe Strasse einbog.

Dachte mir noch nichts dabei, doch als ich wieder zurückfuhr um die andere Strasse zu nehmen und der BMW immer noch hinter mir war, ahnte ich schon wer das sein könnte.

Gut das ich brav mit 50, respektive 30 km/h und auch immer korrekt meine Richtungsänderungen angegeben hatte.

Und dann kam das, was ich nicht hören wollte! Der BMW hupte! Ich schaute zurück und da stand

Eine Polizistin ist ausgestiegen und hat mich angewiesen ich soll gleich zum Polizeiposten im Dorf  fahren.

Dies machte ich auch und ich ahnte schon warum!

Ich hatte noch nicht die Gelegenheit das Nummernschild im korrekten Winkel zu montieren.

Ich war vor der Polizei da und bereitete schon mal den Führerausweis vor.

Diesen wollten sie auch sehen und auch den Fahrzeugausweis, doch diesen hatte ich noch nicht weil ich die KTM am Mittwoch erst eingelöst habe.

Bei der Frage, ob ich wisse warum sie mich angehalten haben verneinte ich dies.

Der Polizist sagte mir „Wegen den Turnübungen“

Ich wusste nicht, dass man das so nicht darf   und fragte, was denn die Begründung sei… nicht beherrschen des Fahrzeugs?

„Genau“ meinte er, Sie wissen es ja!!!

Ich konnte nur schmunzeln . 

Das gäbe ein Verfahren!

Dazu komme noch das Nummernschild, dies gebe aber „nur“ eine Ordnungsbusse!

Na cool, was soll man dazu sagen? 

Leider war der Polizeiposten in Ems nicht besetzt, sodass ich in Begleitung nach Chur fahren musste um mich da verhören zu lassen.

Was solls, ich nahm das Ganze eigentlich mit Humor, denn wenn sie nicht schlimmeres zu tun haben ist es ja auch gut oder.

Es hat trotzdem Spass gemacht und ich freue mich auf das nächste Mal mit dem richtigen Winkel der Nummer, mit einem Fahrzeugausweis und vor allem mit erlaubten Turnübungen.