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Ab- und Aufseilen in der Ganda

Immer wieder verirren sich die Döschen gewisser Geocacher auf einen Baum oder in anderes unwegsames Gelände. Irgendwie blöd! Vor allem, wenn man nicht weiss, wie man an diese Verstecke kommen kann.
Um diesem Problem Abhilfe zu schaffen, haben sich einige süchtige Geocacher an diesem Wochenende einen Muggel gekrallt, der weiss, wie man an solche Orte kommt (und auch wieder zurück).

Jürg Schär ist mit viel hilfreichem Material und in Begleitung von Maria aufgetaucht und hat sich Zeit für die Anliegen der verzweifelten Geocachertruppe genommen. Dabei waren bigGBS, die den (nicht die) Leiter organisiert (nicht aufgestellt) haben, ihr Sohnemann -owl-,Luri1958, heifeli, Grosi12, Madmeck, Pakasch, saw83 und loslachen.ch-Mann. Loslachenfrau, also ich, hatte den Auftrag alles fein säuberlich zu dokumentieren, alle lustigen Momente mit der Kamera einzufangen und mentale Unterstützung zu bieten, am Sonntag kam dann noch ein weiterer Auftrag, aber dazu später mehr…

Nein, wir erwähnen nicht, wer zu spät angereist ist, muss ja nicht jeder wissen….
Als die Truppe vollzählig war konnte es losgehen.

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Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden die ersten Knoten vorgezeigt, die einem das Leben retten können, wenn man irgendwo in der Gegend rumhängt. Nicht lange ging’s bis etliche Zaunpfähle umknotet wurden. Am Anfang sahen die Knoten noch etwas komisch aus, doch schon bald konnte man hübsche Brezeli erkennen. Auch die Achter konnten sich sehen lassen. Für den Schiffersknoten interessierten sich auch alle sehr, auch wenn man den lieber noch mit einem Brezelknoten absichert. Der Morgen ging um wie im Flug und obwohl nur geknotet wurde, war es alles andere als langweilig.

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Acht Knoten hatte jeder bis zum Mittag gelernt.

Das Mittagessen war also wohlverdient würde ich sagen. Und plötzlich stellte sich noch heraus, dass Madmeck Geburtstag hat. Na so was!

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Mit Kuchen und Weisswein wurde gebührend gefeiert bis es dann weiter ging. Aufseilen stand auf dem Programm.

Jürg erklärte fein säuberlich, wie das Ganze funktioniert und zeigte es auch vor, doch dann war jedes Pärchen erst mal auf sich allein gestellt. Das Seil musste in den Baum eingebaut werden, die notwendigen Knoten mussten gemacht werden um es zu befestigen und die Rebschnüre mussten präpariert werden.

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Erst wenn alles erledigt war und Jürg die Kontrolle durchgeführt hatte, durfte man abheben.
Es sah extrem anstrengend aus sich am Seil fortzubewegen und ich glaube das wars auch. Ich weiss, ich habe gut lachen, schliesslich durfte ich die Fotos schiessen und musste mich nicht selber reinhängen.

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Am Abend waren alle ganz schön kaputt, aber auch stolz und glücklich, es geschafft zu haben, sich aus eigener Kraft (ohne Redbull), nur mit Hilfe von Seil und Rebschnüren, einige Meter in die Höhe zu ziehen.

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Am Sonntag bekam die Truppe noch zusätzliche Unterstützung. Rubi die Welpin sorgte für den Jöööö-Effekt. Sie wurde in meine Obhut gegeben und bei allen Fotos, die unscharf sind, hat sie gezogen 😉 (gute Ausrede, oder nicht?).

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Die Knoten, welche am Vortag gelernt wurden, durften nochmal geübt werden und so wurden letzte Unsicherheiten ausgemerzt.

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Nun stand Abseilen auf dem Programm. Die Techniken, der gegenseitigen Sicherung wurden sorgfältig vorgezeigt und so konnte jedes Zweiergrüppchen erstmal üben bevor es dann ernst wurde.

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Nachdem alle sich sicher fühlten, wurden Bäumchen gesucht, die über dem Abgrund standen, denn ohne sie, würde es schwierig werden…
Jedes Trüppchen richtete sich ein. Da sah man schon noch ein paar Fragezeichen herumschwirren, doch Rubi und ich zogen es vor Abstand zu halten und zu beobachten.
Als bei der ersten Gruppe die letzten Fragezeichen abgezogen waren, und der Abseilachter montiert war, wurden die Seile gespannt. Gespannt stand auch ich mit dem Fotoapparat unten.

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Tapfer hat jeder sein Leben ins Seil gehängt und dem Partner die Sicherung anvertraut.
Elegant seilten die ersten Gestalten den kurzen Abhang hinunter, während andere noch nervös und etwas verkrampft an der Kante standen. Doch jeder und jede hat es geschafft seine Ängste (wenn da welche waren) zu überwinden und sich abzuseilen. Echt toll habt ihr das gemacht!!!
Auch heute habt ihr das Mittagessen mehr als nur verdient!

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Am Nachmittag hängten die einen wieder in den Bäumen ab, während die anderen sich beim Überhängenden Abseilen versuchten. Kopfüber wurde da rumgehangen, als ob es das schönste der Welt wäre 😉

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In den Bäumen war es gar nicht so einfach mit all den Sicherungen. Mit Hilfe der Leiter begab man sich auf eine gewisse Höhe um dann das Abseilen mit externer Sicherung durch einen Partner und dem Abseilachter zu üben und anschliessend das einhändige Einbauen des Brusiks und den Fussschlingen um wieder nach oben zu kommen.
Auch hier war den Affen, ach nein, den Cachern, die Anstrengung ins Gesicht geschrieben.
Besonders beeindruckend fand ich hier den Unterschied des statischen zum dynamischen Seil zu sehen. Ohne irgendetwas zu tun rutschte man am dynamischen Seil ein gutes Stück herunter, wenn man sich nicht selber mit dem statischen straff genug sicherte.
So circa um 16:15 Uhr merkte man, dass die Konzentration in den Keller fiel (zum Glück immer gesichert) und so war es langsam aber sicher an der Zeit aufzuräumen. Wie nimmt man ein Seil richtig zusammen? Auch das wurde noch vorgezeigt und geübt. Auch wenn es nicht allen gleich leicht fiel, auch diese Arbeit will sorgfältig vollzogen werden.

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Rubi hatte bis zum Schluss auch ein gutes Zutrauen zu mir erreicht und so hatte wohl jeder sein Tagesziel erreicht.
Ich denke alle konnten interessante und hilfreiche Erfahrungen an diesem Wochenende machen und vieles lernen, was sie in ihrem zukünftigen Cacherleben brauchen können. Und vielleicht gibt es deswegen schon bald den einen oder anderen Cache auf irgend einem Baum. Freude oder Fluch? Seil oder Kettensäge? 😉

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Hat Spass gemacht mit euch, danke, dass ich dabei sein durfte! Bis bald!

Silvia

Ein Spezial zusammenschnitt von loslachen.ch
Filmmaterial von Wakonda.ch Bilder von loslachen.ch und bigGBS