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Rennstrecken Berichte

Franciacorta

 Die Strecke von Franciacorta befindet sich an der Grenze einer schönen Landschaft, reich an Weinbergen, tolle Gegend, Geschichte und Burgen: die Franciacorta.

Es ist berühmt für seine Weine,  Hohe Qualität ihre legendären Winkeller und Hotels  mitten im grünen wo man die Weine degstieren kann.

Die benachbarten Seen Iseo-See,und Montisola, der größte der Seen, bietet andere Möglichkeiten für ein intensives Wochenende.

Franciacorta “Ausgabe 2008” ist zu 80%  eine neue Strecke.

Die Koordinaten   (I)  N 45°30’49.92″ E 10° 0’18.71″

Von Chur ist sie 307 km = ca. 3,5 Std. entfernt.

Die Hauptmerkmalen:

AUTODROMO VON FRANCIACORTA

Lange Strecke:

Länge 2519,28 m (Dreidimensional)

Breite 12,00 m

Länge der Zielgerade 519,08 m

Länge gerade Osten (zwischen Kurve 11 und 12) 443,34 m

Länge gerade Süd (zwischen Kurve 4 und  5) 199,79 m

Anzahl Kurven 13 (8 rechts – 5 links)

Radius Minimum 16 m (Kurve 5)

Radius Maxsimum 90

m (Kurve 9)

Neigungswinkel positiv Maximum 3,00% (ende gerade ost)

Neigungswinkel negativ Maximum 4,53% (Ausgangs Kurve 12)

Neigungswinkel Quer Maximum  7% (mitten in der Kurve  12)

Kurze Strecke:

Länge 1683,58 m (Dreidimensional)

Breite 12,00 m

Länge der Zielgerade 519,08 m

Länge gerade Süd (zwischen Kurve 4 und 5) 199.79 m

Anzahl Kurven  11 (7 rechts – 4 links)

Radius Minimum 16 m (Kurve 5)

Radius Maxsimum 43,6  m (Kurve 7)

Neigungswinkel positiv Maximum 3,00% (ende gerade ost)

Neigungswinkel negativ Maximum 4,53% (Ausgangs Kurve 10)

Neigungswinkel Quer Maximum  7% (mitten in der Kurve  10)

Infos:

Man kann sich für einen Vormittag oder einem Nachmittag sowie für einen ganzen Tag anmelden.

Die Preise wie ich gesehen habe (2010) liegen somit für ein Freies Training  (Motorrad)

Morgens 120 € / Nacmitags 120€ / einen ganzen Tag 200€

Es gibt Tage da kann man Turnus in 20 Minuten-takt machen, (Reservierung notwendig)

Empfohlene Kategorien A/B/C

z.B ab

09:00 Uhr B = 25 €

09:20 Uhr C = 30 €

09:40 Uhr B = 35 €

10:00 Uhr Reserviert für Lizenzierte FMI = 40€

10:20 Uhr C = 35 €

usw.

Reservation / Anmeldung /Termine

http://www.autodromodifranciacorta.it

Anfahrt/Kontakt

Autodromo di Franciacorta
Località Bargnana 25030 Castrezzato – Brescia- Italia.
Telefon  030.70.40.677

Mit Auto/Motorrad
– Autobahn A4 Milano-Venezia Ausfahrt Ospitaletto
– Hauptstrasse SP 19 bis abzweigung SP 18 Richtung  Castrezzato

Mit dem Flieger
– Aereoporto von Bergamo Orio al Serio, km 38
– Aereoporto von Brescia Montichiari – Gabriele D’Annunzio, km 35
– Aereoporto von Milano Linate, km 80
– Aereoporto von Verona Villafranca – Catullo, km 75

Mit dem Zug
– FS Milano-Venezia FS Milano – Bergamo – Brescia

Circuit de Bresse 22./23.August 2009 mit Honda

Kaum zu glauben aber eine Woche nach dem Besuch auf der Rennstrecke von Misano stehe ich schon wieder auf einer!

Und das schon wieder mit Honda, wie vor 2 Jahren in Magny Cours

Es war eine sehr spontane Entscheidung, mein Kumpel Emanuel Elasa, der Rennfahrer und Journalist Elsa Emanuel

hat mich gefragt, ob ich ihn begleiten und unterstützen will. Am Donnerstag ging ich nach Hause und packte die wichtigsten Sachen (Lederkombi, Helm, Handschuhe, Schuhe, Rückenpanzer sowie ein paar Hygieneartikel ein für den kommenden Tag.

Am Freitagmorgen sollte es bei Zeiten losgehen, weil Emanuel noch geschäftliche Besuche in Zürich machen wollte.

Und so sind wir kurz vor Mittag auch in Zürich angekommen, einen kurzen Besuch bei meinem Lieblingsmarken Importeur, Suzuki

Emanuel hatte aber ein falsches T-Shirt an, also eins mit einer unpassenden Werbung, also hat er eins von mir bekommen, eins mit der besten Werbungen der Schweiz www.loslachen.ch

Nachdem Besuch bei Suzuki ging es noch kurz zu Ducati in Zürich.
Dann konnte es Richtung Bresse losgehen, wir hatten eine menge Spass unterwegs und das Navi von Emaunel sollte uns auch ans Ziel bringen. Ok, so sicher ist das ja nicht, denn ich habe die Koordinaten laut Google eingegeben und beim TomTom ist es etwas anders als bei einem Garmin

Laut Zeitangabe hätte das Eingegebene mehr oder weniger stimmen können, doch wir merkten bald das wir nicht auf dem richtigen Kurs waren, welche Zufahrt zu einer Rennstrecke führt  schon über Feldwege?

Als das Navi sagte, „Ziel erreicht“  sah die Gegend zwar schön aus, aber sonst

Also mussten wir uns kurz orientieren und es ging wieder zurück, 20 Minuten später sind wir dann am richtigen Ort angekommen.

Circuit de Bresse

Emanuel war schon einmal hier, ich nicht, wie auch!

Da musste ich natürlich gleich mal das Areal inspizieren, und den Autos, die da noch auf der Strecke waren zuschauen

Was ich da sehe ist mal typisch, man schaue sich mal ein in der Schweiz nicht zugelassenen Autoanhänger an.

und nun einer aus der Schweiz

Kannst du einen Unterschied erkennen?

Dann ging es zur Begrüssung, Einschreibung und Auftragsfassung zum Honda Schweiz Veranstalter.

Nachdem wir geholfen haben die Box einzuräumen, die Motorräder, Grill, Tische, Kühlschränke und und und… abzuladen, ging es auf die Suche vom Hotel das für uns reserviert wurde.

Das haben wir auch gefunden, 10 Minuten, (gemütliche Fahrt) vom Circuit entfernt, ein sehr idyllisches Hotel Barbier des bois

Die Chefin des Hauses hat uns dann die Zimmer zugeteilt

Ich muss schon sagen, war positiv überrascht, die Zimmer sind in diesem Haus untergebracht

Emanuel ist schlimmer als eine Frau, schau dir mal an was er alles ausgestellt hat im Bad!

Vor dem Nachtessen noch ein wenig ausruhen und das Ambiente geniessen.

Das Essen war vom Feinsten, auch wenn es in einer anderen Liga war als ich mir das so gewohnt bin.

Hier kannst du gleich selber schauen, ich hab einfach mal ein Menu bestellt.

Das Menu als pdf. Emanuel und ich haben beschlossen das für 38€ zu bestellen.

Wir haben nicht zuwenig bekommen, das stand schon sehr bald fest, wir gingen mit einem überfüllten Magen, sei es mit Essen wie auch mit Wein ins Bett!

Tag 2. Samstag 22 .August 2009

Der Morgen danach, erst mal Frühstücken, Emanuel ist schon sehr nervös, denn er hat unter anderem auch die Aufgabe gefasst das Breafing auf Deutsch abzuhalten, das sollte schon ein wenig vorbereitet sein 🙂

Das Wetter lässt zu wünschen übrig, wie du auf den folgenden Bildern sehen kannst.

Aber bevor es auf die Piste geht ist erst einmal das schriftliche fällig und es kommen auch immer noch Teilnehmer an.

Alle sind soweit bereit, auch die Streckenposten machen sich langsam auf den Weg

Die Ruhe vor dem Sturm, Emanuel macht sich langsam bereit… er würde lieber gleich auf die Strecke gehen ohne den Umweg zur Gruppenbesprechung!

und alle spazieren zum Breafing, nehmen Platz und warten gespannt auf die Rede.

Auch da kann er alles geben, sein Kollege macht es auf französisch und italienisch und Emanuel auf deutsch

Überlebt haben es alle und nach einer kurzen internen Besprechung zwischen den Instruktoren, Lärmmessungen u.s.w konnte der Spass beginnen trotz etwas Nebel.

Leider liess der erste Sturz nicht lange auf sich warten, die Piste war halt schon noch etwas kalt und auch vom Morgennebel etwas feucht.

Hauptsache der Fahrer steht wieder.

Als die Sonne raus kam, stiegen auch die Temperaturen, sei es von der Strecke wie auch von der Luft und den Hobbyrennfahrern.

Monobike, Sporttourer  oder Strassenversion,  konnten sich entfalten und Spass haben.

Und da eine Ladygruppe mit voller Vorfreude

Der Grillmeister, er machte uns unter anderem auch das Fleisch für das Mittagessen und das war reichlich

es hatte sogar für die Wespe genug. Doch dann hat sie die halbe Sippschaft geholt und wir mussten acht geben.

Am Nachmittag ging es dann weiter…

…leider nicht nur mit den Fahrten sondern auch mit einigen Stürzen 

Doch auch hier ist den Fahrern nichts schlimmeres passiert

Am Abend gab es ein Aperò vor dem Aperò, nach dem Schläfchen, bevor es zum Abendessen ging.

Ein paar Bilder.

Nach dem sehr lustigen Abend ging es noch zu einem Schlummertrunk  in die Box, da war so richtig was los, vor allem für die Lachmuskeln !  

Tag 3. Sonntag 23 .August 2009

Es war etwas hart so früh aus den Federn kriechen zu müssen, doch es erwartete uns einen wunderschönen Sommertag.

Nach einer weiteren Ansprache ging es wieder auf die Piste und es machte echt Spass.

So Motorradfahren macht schon etwas müde…

und was Cool ist, geht leider auch schnell vorbei, für Emanuel etwas früher, denn er wurde durch eine  kleinere Panne an der 600er gestoppt!

Irgendwie ist ein Gegenstand an den Kühler geschossen und hat ein Leck verursacht.

Dann kam das grosse Aufräumen, Packen und zwischendurch  noch etwas blödeln.

Das war’s schon wieder, es war ein tolles Wochenende und wer nun glaubt, dass ich nur weil ich Suzukifahrer bin,  an diesem Wochenende nie auf  der Strecke war, der täuscht sich.

Ich hatte die Erlaubnis als Helfer mit der CBR600 und der 1000er so viel zu fahren wie ich wollte und… ich war ein paar mal draussen.

Angefangen hatte ich mit der 600er. Man soll es ja nicht übertreiben, die ist sehr handlich und auf der kleinen Strecke von Bresse ideal.

Bei der CBR 1000 RR Fireblade mit ihren fast 180 PS hatte ich schon eine ganz grosse Portion Respekt und ich muss sagen, dass braucht man auch, es war ein Traum diese Honda ein bisschen ausquetschen zu dürfen.

Begeistert war ich auch von der Anti-Hopping-Kupplung, einfach genial abgestimmt, ganz zu schweigen von der Leistungsentfaltung ab ca.3500 u/min.

Ich habe mir sogar einen Abzug geleistet vom Fotografen, na ja, Antonio und Honda, ob das zur Gewohnheit wird?

Ein dickes Dankeschön an  Emanuel Elasa und natürlich der gesamten Hondacrew, eine tolle Bande.

Zum Schluss noch eine kleine Zusammenfassung auf MyVideo


Misano 13./ 14./ 15. August 2009

Der lang ersehnte Event auf der Rennstrecke mit Rehm ist endlich gekommen und wieder waren wir eine kleine aber feine Truppe.

Mit dabei waren Erwin und Lori mit den Suzukis GSXR 1000 K5, ich mit meiner GSXR 750 K8 und meine Silvia die uns begleitete. Es war ihr erstes mal mit uns Hobbyrennfahrern.

Auch mit uns ist Noa mit einer Repsol Honda und Martin mit der Suzuki GSXR 1ooo, sie werden aber  erst einen Tag später zu uns stossen.

Schon einige Wochen zuvor diskutierten wir über eine Anreise ein paar Tage vor dem Event, da wir ja alle noch Ferien haben.

Das haben wir dann auch so gemacht. Wir starteten bereits am Dienstag 11. August.

Ich habe wie immer auch die Susi von Erwin mit im Gepäck, dieses mal aber ohne ihn, er fuhr mit Lori mit, denn mein Beifahrersitz war von Silvia belegt.

Wir haben um 10 Uhr in Trimmis den Treffpunkt festgelegt. Weiterlesen

Rijeka am 03./04./05.Oktober 2008

Wie immer kommen zuerst mal die Koordinaten vom Eingang der Rennstrecke Rijeka

N 45°23’02.3″ E 014°31’01.9″

Dann ist an dieser Stelle noch etwas vorweg zu sagen.

Ich war „nur“ als Motorradtransporteur, Zuschauer, Modellautospieler…

… und Fotograf mit nach Rijeka, denn ich musste mich immer noch von meinem Unfall in Most erholen.

Auch dieses mal waren einige von uns auf der Rennstrecke.
Namentlich waren das als Fahrer/In:
Wudl, Heinz, Walter,  Marion, Riedi, Milota, Röbi, Lori, Squidli, Erwin
Zuschauer/In:
Antonio, Sandra
Angekommen sind wir nach einer guten Anreise am Donnerstagabend dem 02.Oktober.
Hier die letzten Vorkehrungen bevor es ins Bett geht.

Erwin und Lori beschäftigt mit der Elektrizität, Squidli mit einem Calanda Bier


Der Morgen des 1. Renntages sah nicht wirklich so aus als ob es warm werden würde!


Dennoch konnten die Racer nicht einfach rumsitzen und nichts tun, ich meine es regnet ja nicht und die Motorräder sind auch bereit!


Squidli macht sich schon mal fertig und er gehört zu den Ersten die rausfahren.


Er musste jedoch nicht alleine raus, er wurde von Röbi begleitet.

Eine halbe Stunde später machten sich auch Lori und Erwin auf den Weg um die Rennstrecke zu erkunden.


Aber was ist denn mit Milota und Heinz los?
Wo ist Wudl, Walter, Marion und Riedi?
Na ja, Milota hat noch das eine oder andere an seiner Suzuki zu basteln,


Heinz ist nicht so motiviert,


Wudl und Walter sind nirgends zu finden!
Riedi gispelt sicher in der Gegend herum, und Marion?
Sie plaudert mit Lori der soeben wieder zurück gekommen ist von seinen ersten Runden.


Auch die andern sind wieder zurück.
Erwin und Röbi, beide etwas nachdenklich scheint mir!

Meinungsaustausch von oben beobachtet
Jetzt ist auch Riedi da, er ist noch nicht bereit um raus zu fahren und Milota muss noch seine Susi tanken.


Dann aber geht es auch für sie los.


Das Wetter machte nicht so grosse Freude, es regnete immer wieder.
Also was bleibt da für die verrücktesten  Racer anderes übrig als Regenbereifung zu montieren, um dann am 2 Stundenrennen eine Chance zu haben?!
Milota und Riedi haben sich für eine clevere Lösung entschieden, das eine Motorrad mit Slick bestücken und das andere eben mit Regenreifen.


Dieses Sauwetter macht die einen richtig müde und die andern hungrig


Da versucht er sein Glück; Milota, gib alles

Samstag  Tag 2.
Es regnet nicht mehr, doch es ist noch etwas nass.
Heute darf Sandra auch mal Rennluft schnuppern, Röbi stellt ihr seine
GSX-R 1000 zur Verfügung, doch erst gibt es noch kurze Instruktionen


In der Zwischenzeit macht sich auch Marion für den ersten Run bereit.


Beide Ladys sind bereit und sie können starten, wenn Sandra denn rauf kommt


Geschafft und …. loos


Und so sieht es in Rijeka aus, wenn es stürmt und das macht es sehr oft!


Die Ladys auf der Strecke nebeneinander und danach, sie  haben es geschafft und nun werden Erfahrungen und erlebtes ausgetauscht.


Sandra versucht es am Nachmittag auch noch mit der Kawa von Wudl, er traut der Sache anscheinend nicht ganz.
Dann durfte Erwin mit der #72 an den Start für sein Rennen.


Am Abend haben wir diesen Biker gesehen, er trainierte für einen Auftritt irgendwo.


Vor dem Abendessen prüft Lori noch seinen Reifen


und wie soll es auch anders sein?
Wudl hat schon Werkzeug bereit für die Klappersacki…  ach nein,  Kawasaki von Heinz


Dann das verdiente Feierabendbier , die einen mit Feldschlösschen und die andern mit dem besten Bier, ein Calandabräu


Dann wurde es kalt und es ging es ins Suzuki-Zelt wo weiter diskutiert, getrunken, gelacht und geschnupft wurde.


Dann ging es für die einen etwas früher, für die andern etwas später ins Bett um für den letzten Renntag fit zu sein.

Sonntag  Tag 3.
Schon früh am Morgen steht Röbi an einer für ihn persönlichen Schlüsselstelle die relativ glimpflich ausging


Dabei schaute er gemeinsam mit Lori wie Marion, ihr Rennen bravourös bestreitet.


Nach ihrem Rennen kamen die andern zum Zuge,
Wudl, Heinz, Röbi, Riedi, Squidli und Milota wurden erwischt.


Und das ist eben Milota der sich erholt nach einem Abflug!


Er hat doch tatsächlich seine Suzuki ins Kies geworfen…
Als ob das nicht genügen würde… er hat sie auch noch in Flammen aufgehen lassen! 


Na ja, Hauptsache ist, dass er sich nichts gebrochen hat.
Aber eine leichte Hirnerschütterung hat er schon davongetragen; was er alles für einen Quatsch erzählte!


Dann zu guter Letzt war da noch die Sieger-Ehrung und ich glaube für unsere Truppe hat es sich gelohnt, denn:
Marion und Heinz dürfen nach vorne gehen und 3 Pokale in Empfang nehmen.
Marion einen super 2. Platz und Heinz darf gleich 2 Pokale mitnehmen.

Und das war es nun schon bald, das Rijekawochenende geht zu Ende
Nun ist zusammenpacken angesagt,

verabschieden von Wudl, Heinz und Walter, sie wollen nicht noch was essen bevor sie sich auf die Heimreise machen.


Sie haben was verpasst, ein super Menü und der Beweis, dass Frauen mehrere Dinge gleichzeitig machen können, gel Marion, Berichterstattung, schneiden, essen, denken, freuen, und und und…


Auch wenn ich nicht töffahren durfte, es war ein tolles Wochenende mit:
Guido, Riedi, Marion Antonio, Erwin, Röbi, Lori, Christian Sandra
nicht zu vergessen die fehlenden auf dem Bild, Wudl, Heinz und Walter

Oschersleben Speedweek 2008

Mittwoch 6.August.

Eigentlich wollte ich ja nicht nach Oschersleben, doch nach langer und intensiver Überredungskunst von Emanuel, entschied ich mich doch meine Deutschlandferien mit Silvia zu verlängern und in den Norden zu fahren.

Am Mittwoch 6. August sagten wir unseren Deutschland Gastgebern Tschüss und fuhren los.

Nach einer langen Fahrt durch zum Teil ziemlich verlassene Gegenden wo wir Geisterdörfer angetroffen haben und Strassen die im Nichts endeten, was vor allem Silvia etwas Angst machte, kamen wir endlich auf der Rennstrecke an.

Nathi und Emanuel waren bereits gut eingerichtet dort.

DONNERSTAG

Hm…an dem Töff muss noch einiges gemacht werden…

…doch zuerst wollten wir uns die Strecke mal ansehen. Für Silvia war dies der erste Rennstreckenbesuch und daher etwas ganz besonderes.

Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass dieses Wochenende etwas Spezielles war.

Speedweek nannte sich der Anlass und dazu gehörten sämtliche Rennen, so auch die Endurance WM und IDM. Dementsprechend füllte sich der Platz auch gegen das Wochenende hin immer mehr.

Auch Roman Stamm und Michael Schumacher fuhren an diesem Weekend.

Emanuel durfte am Freitag das erste Mal ins Training, doch bis dahin gab es noch einiges zu tun.

Es gab mehr Arbeit, als man dachte….und so waren wir den ganzen Tag beschäftigt.

Langsam wurde es knapp, doch unser Rennfahrer liess sich nicht stressen.

Behutsam wurde weitergearbeitet und immer kam noch etwas dazu, dass ja auch noch gemacht werden musste.

Am Abend sah die Maschine doch ganz anders aus als noch einen Tag zuvor.

Am Abend war dann noch das 8-h Endurance Motorrad Rennen, bei welchem auch im Dunkeln noch gefahren wurde….

Man sah halt nicht wahnsinnig viel in der Dunkelheit, doch wenigstens war es warm.

Und bevor wir wieder zu unserem Platz zurückgingen, schoss Nathi noch ein Foto von Silvia und mir.

FREITAG

Nun war er endlich da, der Tag an dem die Yamaha R6-Cup-Fahrer ins erste Training durften. Auf den letzten Drücker hat es auch Emauel noch geschafft!

Es gab alles Mögliche an Fahrzeugen auf dem Rennplatz an diesem Wochenende…

….doch das Beste war einfach dieses Spezialmodell

Hm….ja welches jetzt? Naja, eigentlich beide, ums genau zu nehmen. Doch das eine kennen wir ja schon.

Aber das selbst gebastelte Teil, aus einer Bierkiste war echt nicht zu verachten.

Sogar eine Nachtbeleuchtung hat der Erfinder eingebaut.

Mit dem Teil konnte es nur einer noch aufnehmen: Der 3-jährige Rennfahrer!

Und während ein Fahrzeug spezieller war als das andere, kam noch ein Fahrzeug aus der Ferne zu uns.

Nathis Papa Päuli mit dem Kuhtüechli um den Hals. Er war den ganzen Weg von Chur her mit dem Töff gefahren und kaum angekommen wurde er wegen des Kuhtüchleins ausgelacht, der Arme.

SONNTAG

Endlich war der Tag des Rennens da! Nun hofften wir, dass alles gut geht.

Silvia und Päuli suchten sich ein Plätzchen bei den Zuschauern, während Nathi und ich mit an den Start gingen. (Nur als Helfer)

Und dann gings los…

…wir wollen jetzt hier nicht erwähnen, dass jemand den Start verschlafen hat…  nein nein, so fies sind wir nicht gell Emanuel? 

Er hat das Rennen aber mit Bravur überstanden  und meiner Silvia hat das Wochenende auch gefallen.

Die Rückreise nahmen wir zwei gemütlich in  Angriff und fuhren wieder durch verlassene Gegenden aber mit sehr feinen Gaststätten wo man sich noch besser verpflegen lassen konnte.

Übernachtet haben wir in unserem Bus nicht weit von einer Art Cindy’s Diner so konnten wir gleich ein üppiges Frühstück zu uns nehmen.

Auch wenn es eine lange Reise war… es hat super Spass gemacht und wir sind froh, dass Emanuel Elsa mich überredet hat.

 

Most 27./ 28./ 29. Juni 2008 mit schwerem Unfall

Unglaublich, so viele GRischa Biker und loslachen.ch  Kollegen waren noch nie auf einer Rennstrecke zusammen.

Eigentlich war geplant, dass wir nach Brünn fahren, doch die haben an unserem ausgesuchten und bereits von Pascal Riedi gebuchten Termin Belagsarbeiten geplant!

Wir bekamen von RehmRaceDay.de die Meldung das Brünn storniert wird.

Kurzerhand hat sich Pascal und ich zusammengesetzt und wir haben etwas neues gesucht, es sollte eine Rennstrecke sein wo wir bis anhin noch nicht waren.

Die Wahl viel sehr schnell auf Most.

Diese befindet sich, genau wie Brünn auch in der Tschechei, nur ein wenig näher.

Also das Ganze sofort mit Datum und Anmeldefrist ins GRischa Biker Forum schreiben und abwarten wie viele sich für die neue Strecke begeistern können.

Schnell meldeten sich mehr und mehr an, ich hab natürlich auch meinen Kumpel Wudl gefragt, ob er Lust und Zeit hätte mitzukommen.

Er sagte sofort zu und hat noch gleich Martin und Walter mit angemeldet.

Barbara, die Freundin von Wudl kam als Begleitung mit.

Mit von der Partie waren auch 2 Prättigauer, Hitsch und Andy.

Des weiteren mit dabei als Fahrer/innen, Pascal und ich natürlich, dann Erwin, Segio, Duri, Christian, Marion, Röbi und als  Begleitung der Truppe waren Marcella und Maddalena mitdabei.

Oh… ganz vergessen, lange nach Anmeldeschluss und mit viel Überredungskunst hat sich auch unser Spätzünder André dazu entschlossen sich diesen Rekord an teilnehmenden Biker doch nicht entgehen zu lassen!

Es gab Biker die es kaum mehr erwarten konnten und hypernervös waren bis der Tag der Abreise da war.

TAG DER ANREISE

Geplante Abfahrtszeit war der Donnerstag  28. Juni Punkt 9:00 Uhr. Natürlich vollgetankt und das ab der Coop-Tankstelle in Landquart.

Morgens um 7.00 Uhr ging mein Wecker los und ich dachte ich könne es gemütlich angehen, denn ich habe ja alles am Vorabend verladen!

Das dachte ich eben nur, mir kamen noch tausend Dinge in den Sinn.

08:30 fertig!

Jetzt darf ich  nur noch Erwin abholen, Luftdruck am Bus prüfen und tanken, also nichts wie los.

Ich glaube Erwin war sehr, sehr nervös, er vergass sogar seiner Familie bye bye zu winken.

Ausgangs Trimmis fragte ich ihn, ob er wie besprochen die Pfannen eingepackt habe. Seine Handbewegung war klar und ich wendete.

So konnte er das verpasste Winken auch noch gleich nachholen

Nun wird es aber knapp mit Pünktlichkeit!

Der Pit-Stop bei Pneu Egger dauerte höchstens 45sec.

Getankt war ebenfalls sehr schnell und dennoch waren wir die Letzten auf dem Parkplatz.

Die lange Reise konnte starten, doch nach einer kurzen Fahrt von gerade mal 10 Kilometern mussten wir einen Halt einlegen um das Pikerl für Österreich zu kaufen, Lori nahm das Ganze sehr gemütlich.

Da hatten wir noch Zeit die Ladung von Riedi und Marion zu begutachten.

Erstaunt war ich, dass man mich voraus fahren lies, bin ja der, welcher trotz Navi über Schotter und Feldwegen zum Ziel gelangt

Dringende Pinkelpause, es war so dringend das wir den ersten Rastplatz genommen haben, der hatte leider nur Bäume 

Nach ein bisschen blablabla und Blödeleien ging es weiter.

Zeitlich waren wir gut unterwegs, das Navi sagte uns, dass wir ca. um 16:10 Uhr am Ziel sein sollten doch, als wir die Grenze zur Tschechei überschritten hatten, rief  Wudl mich an, er war schon früher als wir gestartet und er teilte mir mit, dass die Türöffnung erst um 18 Uhr sein werde! Also konnten wir es gemütlich nehmen.

Bei einem weiteren  kurzen Beinevertreten und einem Benzinstand-Nachfrage-Halt, hab ich alle informiert über das was mir Wudl gesagt hatte und somit war klar, eine Tankstelle suchen um die leeren Tanks zu füllen und ein Restaurant ansteuern wo wir was  essen können. Die Gefahr, dass wir ja erst sehr spät was selber kochen können war gross, der Aufbau des Lagers könnte ja bis in die tiefe Nacht dauern

Schon schnell nach der Weiterfahrt kam auch schon die erste Tankstelle.

Ich bog wohl etwas zu knapp ab, denn André ist als einziger an uns vorbeigefahren!

Ok, die Einfahrt war gleich hinter einer Kurve, doch die andern haben es auch geschafft

Unser Röbi konnte das erste Mal mit seinen Sprachkenntnissen auftrumpfen. Er durfte mit dem netten Fräulein an der Kasse in vollen Zügen flirten,  aber nur bis wir alle unser Benzin und  Kanister gefüllt und bezahlt hatten!

Ich glaub es ging ihm alles etwas zu schnell, er hätte sie am liebsten gleich mitgenommen

Egal… nun gings auf die Suche nach unserm Racer, bin mir jedoch sicher gewesen ihn bald wieder zu finden. Dem war dann auch so, er hat an der nächsten Tankstelle getankt und wartete auf uns.

Wenige Kilometer vor der Rennstrecke habe ich ein Restaurant mit einem grossen Parkplatz für all unsere Fahrzeuge gesichtet und steuerte dieses an.

Die schöne Gartenwirtschaft und der grosse Parkplatz war das einzige was überzeugte, das Essen und die Geschwindigkeit des Services liessen zu wünschen übrig.

Nach dem Essen und dem Kaffee, den man nun wirklich nicht trinken konnte,  ging der Convoy weiter. Wir waren etwas spät dran (Schneckentempo des Kellners).

Das Navigationssystem wollte mich auch dieses Mal kurz vor dem Ziel über eine Holperpiste durch den Wald schicken, da ich aber 6 Fahrzeuge hinter mir hatte, hab ich es nicht riskiert und fuhr einfach der normalen Strasse entlang bis die kleine Tafel mit Pfeil –> Circuit de Most uns zum Eingang brachte.

Wir waren ja erst nach 18 Uhr da und die Tore hätten eigentlich schon lange offen sein sollen, doch wir durften uns der Warteschlange anschliessen.

Wudl war als erster auf dem Platz, hat sich schnell ein Ideals Plätzchen ausgesucht und hat subito mit dem Aufbau seines Zeltes begonnen, das konnte man von der loslachen Truppe nicht wirklich sagen.

Bis jeder wusste, wo er was wie und überhaupt hinstellen soll… verging so viel Zeit, dass es schon bald dunkel wurde.

Unsere 3 hübschen Begleiterinnen machten das einzig richtige, die Jungs machen lassen und staunen wie kompliziert die sich anstellen können.

Dann war alles mehr oder weniger so wie wir es wollten und nach dem letzten Kontrollgang von Lori und einer letzten Behandlung meiner Sehnenschneideentzündung konnten wir beruhigt schlafen gehen.

DER ERSTE RACERTAG

Diese Bilder sagen wohl alles über die Wettersituation aus.

Lori macht das einzig richtige:

Schlafen. Ob er die ganze Nacht draussen war weiss ich nicht. Klar ist, dass Röbi, Sergio und Erwin die ersten gewesen sind, die aus den Federn sind.

Ich hab gegen Morgen so was von gefroren!!! Hab leider meinen Schlafsack und die Heizung vergessen, dachte aber auch, dass es im Sommer überflüssig sei so was mitzuschleppen.

Das nächste Mal weiss ich es.

Langsam aber sicher erwachte unsere Zeltstadt zum Leben und schon bald ging es zu und her wie in einem Bienenhaus. Motorräder auf die Ständer stellen, Pneuwärmer montieren und gar schon Pneus wechseln.

Ich wollte mal testen wie es ist mit Linsen Motorrad zu fahren, doch… wie man am Gesichtsausdruck von Marion sehen kann, hatte ich meine liebe Mühe und nach etlichen Versuchen lies ich es dann auch bleiben.

Ab 09:00 Uhr war die Strecke für freies Fahren geöffnet und der eine oder andere von uns hat sich auch gleich auf Kennenlernfahrt gemacht.

Es gab aber auch schon die ersten Pannen wie man sieht, Riedis Yamaha hat Kühlerwasser verloren, doch zusammen mit Milota haben sie schon bald das Leck entdeckt!

Der Lüfter streifte am Kühler und hat dadurch ein kleines Loch eingeschliffen, zum Glück reparierbar.

Während der Yamahareparatur machten sich einige von uns, wie zum Beispiel Marion und Sergio auf den Weg etwas Spass zu haben.

Wir mussten gestaffelt zur Fahrerbesprechung und wir wussten, dass wir uns da entscheiden müssen, ob wir am späteren Nachmittag am Fun-Langstreckenrennen mitfahren wollen und mit wem.

Wenn man mitmachen will,  muss man zu zweit mit zwei Motorrädern antreten.

Auch da gab es ein kleineres Durcheinander!

Eigentlich wollten André und ich zusammen fahren, er hat sich dann aber abgemeldet, sodass ich mich auf die Suche nach einem anderen Fahrer machen musste.

Wudl hat sich mit Martin zusammengetan, Riedi mit Milota, dann wollte Riedi doch nicht, weil er befürchtete dass sein Kühler es nicht mitmachen würde.

So haben Milota und ich uns zusammengetan, doch nur für kurze Zeit, denn das Ganze, weiss nicht mal warum, wurde wieder über den Haufen geworfen.

Die definitive 2 Stundenrennen Team-Zusammensetzung war folgende:

  • Riedi mit Röbi
  • Milota mit Martin
  • und ich durfte mit Wudl antreten.

Bevor es aber so weit war konnten wir noch locker und nach Lust und Laune auf der Piste unsere Runden drehen und uns eine Rennstrategie austüfteln.

Diese war eigendlich relativ schnell klar bei Wudl und mir, natürlich wurde alles sehr streng geheim behandelt.

Meine erste Ausfahrt war beeindruckend und ich fühlte mich gleich wohl auf der Piste von Most  ok, es gab die eine oder andere Kurve die speziell war und ich hatte ein wenig Mühe mit der Linienwahl.

Beispiel die 180° Kurve ganz hinten, das war nicht so meine  auch die letzte vor der Zielgerade, da ist der Belag sehr schlecht, es gibt da Schläge auf der Ideallinie!

Wir hatten alle riesen Spass und jeder verbesserte seine Zeiten kontinuierlich.

Kurz vor 16:00 wurde es dann ziemlich hektisch und die Nervosität stieg.

Die letzten Vorbereitungen fürs Langstreckenrennen mussten abgeschlossen werden.

Dann gings Schlag auf Schlag!

Die Fahrer welche als zweites starten, mussten ihre Motorräder mit allem Zubehör in die Boxengasse bringen um dann von dort aus starten zu können wenn sein Teamkollege von der Rennstrecke kommt.

Das Rennen geht über 2 Stunden mit 2 Fahrern und 2 Motorrädern.

Die Boxencrew von Wudl und mir haben Barbara und Walter übernommen, ihre Aufgabe bestand darin, die Rennmaschinen zu tanken, Pneuwärmer montieren respektive demontieren, sehr wichtig war auch der Wechsel des Transponders bei den Boxsenstopps / Fahrerwechsel.

Den Job durfte Barbara übernehmen und sie machte auch gleich einige Trockenübungen.

Wichtig war auch, dass die Crew die Fahrer auf der Piste nicht aus den Augen verlieren, denn wir haben abgemacht dass, wenn Wudl oder ich ein Problem haben, ihnen ein Zeichen geben würden… (nota bene: das auf der Zielgeraden mit über 220 km/h)

Als erstes war Wudl an der Reihe und sein Plan war, mindestens 1 Stunde draussen zu bleiben, um wenig Zeit zu verlieren bei den Boxenstops.

Es geht los….. Pneuwärmer weg, Motor starten und ab zur Startaufstellung…

Nach der Aufwärmrunde wurde es spannend. Die Motorräder werden auf die Startposition geschoben.

Hier Röbi, doch wo ist seine Maschine?

Riedi hält sie auf der anderen Seite

Aber warum  denn das ?

Weil es ein Le Mans Start gibt. Was heisst das?

Bei einem Le-Mans-Start stehen die Fahrzeuge üblicherweise ausserhalb und längs der Strecke im Startbereich (schräg in Fahrtrichtung), Motorräder werden von Helfern gehalten. Die gegenüberliegende Streckenbegrenzung stellt die Startlinie der Fahrer dar, so dass alle Fahrer die gleiche Entfernung zu ihren Fahrzeugen haben. Nach dem Startzeichen (Senken der Startflagge) rennen die Fahrer über die Strecke zu ihren Fahrzeugen, steigen ein bzw. sitzen auf, starten und fahren los.

Achtung….. fertig …… loooooos

Wudl und ich starteten von der Startposition  21 aus.

Wudl drehte eine Runde nach der anderen…. Und ich hatte Zeit meinen Rivalen (Röbi und Riedi) respektive dessen Crew, Marion und André, zu helfen.

Denn nach gerade nur 26 Minuten ist Röbi schon raus gekommen um an Riedi zu übergeben, hier war klar, sie haben mindestens eine 3 Stop Strategie!

Riedi wartet gespannt auf die Einfahrt von Röbi

Marion gab alles, um eine schnelle Weiterfahrt zu ermöglichen

Gooo Riedi…  Gooooooo!!!!

Beim Team Milota / Martin war es sehr ruhig, Milota drehte, wie Wudl auch seine Runden.

Bei Wudl lief es sehr gut… er hat sich nach einem super Start immer mehr nach vorne gearbeitet und nach etwa 45 Minuten bin auch ich langsam nervös geworden und bereitete mich langsam auf den Wechsel vor.

Nach etwas mehr als einer Stunde hatte ich doch noch das Bedürfnis schnell mein Tank zu leeren, wartete aber noch bis er an Start und Ziel vorbei fuhr denn so hatte ich schon mal mindestens 110 Sekunden Zeit um kurz auszutreten, respektive 220 Sekunden weil er ja erst ein Zeichen geben muss bevor er raus kommt.

Uiui… dem war auch so, als ich zurück kam musste ich mich echt beeilen… es war so weit, Wudl wollte raus. Seine Position war unglaublich er ist bis zum 5. Platz vorgedrungen und ich war nun bereit.

Zumindest um rauszufahren, aber ob ich auch bereit war um die 5. Position zu verteidigen?

Wir werden sehen, zumal ich einen neuen Satz Pneu montiert habe und dieser noch nicht mal eine Runde gefahren bin!

Barbara machte die wichtigste Arbeit an der Box perfekt.

Wudl ist fix und fertig

Milota drehte eine Runde nach der anderen und ich hab dann am Ende erfahren, dass er mit seiner 600er Suzuki 1:16 Stunden gefahren ist bevor er wegen Benzinmangels an die Box fuhr und an Martin übergeben hat.

Hier hat Marcella für einen optimalen Stopp gesorgt.

Milota ist geschafft!

Anders lief es bei Röbi, auch er kam nochmals raus und übergab zum 2. Mal an Riedi welcher bis zum Schluss gefahren ist.

Ich war nicht schlecht unterwegs, fühlte mich wohl, wollte eigentlich nur den Platz verteidigen und ans Ziel kommen.

Ist nicht so einfach denn benzinsparendes Fahren war angesagt.

Nach 40 Minuten dachte ich, es habe kein Ende… wusste auch nicht auf welcher Position wir waren, sah manchmal nur im rechten Augenwinkel an der Boxenmauer meine Crew und Wudl am Winken, das  konnte nur ein gutes Zeichen sein und ich war dementsprechend motiviert.

Das Ende nahte, die grosse Uhr zählte rückwärts und es war bald zu ende, als ich auf die Zielgerade einbog sah ich den Mann mit der karrieren Flagge sich bereit machen, gleichzeitig schaute ich auf die Uhr welche noch ca. 7 Sek. bis zum 0 fehlten, doch der gute Mann schwenkte die Flagge… das wars, es ist geschafft.

Nach ein paar Freudewheelies kehrte ich in die Box zurück und da fragte mich Wudl, ob ich sicher sei, dass das Rennen zu ende gewesen sei!

Na klar doch… er hat mir ja die Flagge gezeigt, egal!

Ich war aber trotzdem etwas verunsichert, doch wir haben es geschafft und sind auf dem 5. Platz gelandet (vorerst).

Als Wudl die Rangliste holte und darauf stand, dass wir ausgeschieden seien, hat er mich zu sich gerufen und wir analysierten das Ganze bei einem Bierchen…

Plötzlich war er sich nicht mehr sicher, ob wir vielleicht wegen ihm disqualifiziert worden waren, weil ihm in den Sinn kam, (nach noch einem Bierchen) dass er eventuell zu schnell durch die Boxsengasse gefahren ist!

Mich hat das natürlich gefreut, nicht das wir vielleicht den 5. Rang verloren haben… nein, dass auch er schuld sein könnte, denn  ich hab ja dem Flaggenschwinger vertraut!

Na ja, da gab es nur eins… zu Rosi Rehm gehen und das Ganze klären…

Wir standen vor geschlossenen Türen denn die Rennleitung ist zum Essen in die Stadt gegangen, also mussten wir warten bis zum morgigem Tag.

Das Warten und der Frust haben wir uns dann mit diversen Bierchen runter gespült, für mich waren es definitiv zu viele, ich hatte ein wenig Mühe mit meiner Standfestigkeit beim Pipimachen, gell Röbi, dir ging’s ein klein wenig besser

Der 2.Racetag, Freies Fahren, Qualifying und Rennen

Nach einer ziemlich kalten Nacht in meinem Loslachbus, ging das Treiben in unserem kleinen Lager schon früh los. Ich aber bin den Morgen ganz easy angegangen, denn ich hätte mich nicht getraut schon früh aufs Bike zu steigen…

Wudl wollte natürlich als erstes wissen wie es nun mit unserer Platzierung aussah und es war ok, wir wurden nicht disqualifiziert und der 5. Rang mit Pokal war uns sicher, das bedeutete aber, dass Milota und Walter auf dem 11 Rang bleiben werden und leider keinen Pokal für den 10. Platz entgegennehmen können.

Hier Röbi, er will vor der ersten Fahrt auf Slicks wechseln, er sieht ein wenig unbeholfen aus, irgendeiner wird ihm schon helfen und das war auch so…

Dann ging einer nach dem andern oder auch zusammen raus auf die Piste um Spass zu haben. Der war bei allen ziemlich hoch.

Am Abend gab es dann ein Race, Freie Klasse B-Lauf.

Duri war da qualifiziert, doch er hatte ein wenig Stress, besser gesagt,  er wollte gar nicht mitfahren weil er 3 Mal an diesem Tag auf die Schna… geflogen  ist, das letzte Mal kurz vor dem Race und dabei ist ihm auch noch der Raster gebrochen.

Nicht verzagen Wudl fragen, wobei Wudl von sich aus auf Duri zuging und hat ihm so richtig Feuer unter dem Arsch gemacht…

Schnell was zusammenbauen und… mit vereinten Kräften haben wir es geschafft ihn ins Race zu schicken,

er war der Letzte der sich in die Startaufstellung hinstellte.

Hier die Liste wer noch bei dem Spass mitdabei war und auch gleich die Endplatzierung:

Milota 15.
Röbi 18.
Duri 20.
Martin 32. und
Riedi 33.

Alle Angaben ohne Gewähr.
Bevor das nächste Rennen starten konnte musste Racer natürlich wieder mal zuerst Oel in seine Yamaha nachfüllen**

Dann gleich im Anschluss war das Rennen Freie Klasse (80 km) 14 Runden, die Liste unserer Fahrer mit den Ergebnissen:

Wudl 18.
Ich 21.
Racer 24.

Wir waren ziemlich erledigt nach dem Rennen, da kommt eine Flasche Mineralwasser grad richtig.

Danach ging’s an die Eingeweide der Yamaha R6 von Riedi, Kupplungsprobleme. So wie man sehen kann, muss diese Reparatur interessant sein, mehr Leute hätten kein Platz gehabt um die kleine R6

Der 3. für mich fatale letzte Tag. Freies Fahren und Rennen

Auch diese letzte Nacht war sehr kühl, doch wir lassen uns doch deswegen nicht die Laune verderben wie man an den Bildern sehen kann die schon früh aufgenommen wurden, ok, nicht alle hatten kalt

Ab 9:00 war die Piste offen und die meisten von uns wollten die Morgenluft schnuppern und fuhren los um sich auf die Spassraces vorzubereiten.

Ja Racer, auch meine Suzuki braucht ab und zu Oel.

Im erste Rennen, der gemischten Klasse, Ladies Cup, Streefighter Cup und Best of the Rest durften folgende von uns Starten:

Marion, Erwin, Lori, Walter und Sergio.

Leider hab ich hier keine Rangliste erhalten, ich weiss aber, dass Erwin auf dem sensationellen 3.  und Marion auf dem 4. Rang gelandet sind.

Im nächsten Race bis 750er starteten:

Duri, er beendete das Rennen auf Rang 14 und Sergio schaffte es auf den Rang 20.

Weiter ging’s mit der Sparte über 750er wo auch ich starten durfte doch leider gestürzt  bin und somit das Ziel nicht erreicht habe!

Doch erst erzähle ich das, was ich nur von Bildern und vom Hörensagen mitbekommen habe.

Nach meinem verschuldetem Rennunterbruch nach nur 4 Runden sieht die Plazierung folgendermassen aus:

  • 7. wurde Christian aus dem Prättigau
  • 11. Wudl
  • 15. Andy aus dem Prättigau
  • 16. Röbi und
  • Racer wurde 17.

In der Klasse bis 600er finden wir:

  • Milota auf dem 9. Platz
  • Riedi 10ter.

Dann zuletzt die Crazy Old Man Klasse wo auch ich dabei hätte sein können.

Hier hat Wudl den 12. Rang erreicht.

Die Siegesehrung fand gleich im Anschluss statt.

Erwin war so lieb und hat mich vertreten während dem ich im Krankenhaus lag! Er hat zusammen mit  Wudl den Pokal für das Langstreckenrennen vom Freitag abgeholt.

Weitere Gewinner von Pokalen waren:

Erwin mit einem spitzen 3. Rang

Marion

Riedi links, Milota rechts

Vor der Unfallgeschichte noch die interne Rangliste:

  1. 1:47.151 Hitsch B #451
  2. 1:48.650 Wudl #113
  3. 1:49.488 Antonio #34
  4. 1:49.563 Röbi #117
  5. 1:50.401 André #39
  6. 1:50.435 Andi #25
  7. 1:50.653 Milota #671
  8. 1:52.498 Riedi #83
  9. 1:53.833 Duri #55
  10. 1:54.438 Erwin #7
  11. 1:55.912 Lori #176
  12. 1:56.798 Sergio #135
  13. 1:57.241 Walter #158
  14. 2:02.407 Marion #81

Und nun die Geschichte meines ersten und hoffentlich letzten Highsiders!

Was ist geschehen? Wie konnte dieser Unfall geschehen?

Ich wollte ja bloss meinen Vordermann überholen, der ein wenig langsamer vor mir fuhr, hab ihn mir innerhalb von 4 Runden so schön zurechtgelegt, nach einer Rechtskurve setzte ich zum überholen an, ich setzte nur… so weit ist es eben nicht gekommen

Beim rausbeschleunigen merkte ich, dass mein Hinterrad wegrutschte, im selben Moment hob es mich vom Motorrad ab, ich machte einen Handstand auf der Maschine um kopfüber zu sehen wie mein Motorrad von vorne aussieht, dann knallte es mich zurück und für eine Sekunde dachte ich… „Schwein gehabt, kommt gut“

Dem war dann halt nicht so, es war nur die Katapult-Vorbereitung! Es hat mich so was von vom Sitz geschleudert!!!

Ich hab den Flug noch genau vor mir… sah noch wie meine Maschine stürzte und ich in der Luft, mag jetzt nicht spekulieren aber, es waren einige Meter senkrecht oberhalb.

Dann kam das was niemand so gerne erlebt, die Rückkehr auf den Boden.

Beim ersten Aufschlag hat es so geknallt, dass ich dachte… der Rücken muss gebrochen sein, das hat so was von geknackst und das zweimal hintereinander… dann ging es eine halbe Ewigkeit bis ich auf dem Bauch liegend zum Stillstand kam.

Meine ersten Gedanken waren: weg von der Strasse, oder liegen bleiben wegen dem Rücken?

Ich habe mich fürs Erste entschieden und mich nur mit den Händen in die Wiese geschleppt.

Das Gefühl da zu liegen, einerseits mit der Freude es überlebt zu haben und das Bewusstsein nicht verloren zu haben, gleichzeitig die Angst, dass man nicht mehr gehen kann, das ist richtig strub!

Der Versuch meine Beine zu bewegen und sie zu fühlen ist mir gelungen, bloss hatte ich keine Kraft .

Die Rettungskräfte waren schnell vor Ort und ich hab gleich auf meinen Rücken gedeutet…

Na ja, sie haben sicherlich ihr Bestes gegeben, denke ich mal und mich dann in den Krankenwagen geladen, ohne Schaufelbarre!

Ich hab ihnen dann gesagt wo ich mein Lager aufgeschlagen hatte und gehofft, dass Kumpel Röbi, der die tschechische Sprache beherrscht, mit mir ins Krankenhaus fahren würde.

Auf gute Freunde kann man zählen, alle kamen zum Krankenwagen und streckten ihre Nase rein und wünschten mir Glück

Ich glaube ich hab da schon wieder Sprüche gerissen wie:

„Mann war das geil“

Ob ich das auf den Sturz oder auf das Allgemeine bezogen habe, lassen wir mal offen.

Das Ganze war mir nirgends recht, denn ich wusste, dass durch meinen Sturz einigen der Tag versaut wurde… An dieser Stelle ein riesiges , das kann ich niemals mehr gut machen.

Das Spital war ja mal der Hammer, noch nie so ne Absteige gesehen… da wird man ja krank vor lauter Angst da bleiben zu müssen!

Der Arzt hat mir gleich bei der Ankunft die Wirbelsäule mit zwei Finger abgetastet und erleichtert meinte er,

“ Alles klar, Glück gehabt, alles in Ordnung mit dem Rücken!“

Dann haben sie mich, mehr oder weniger unsanft auf eine andere Pritsche gelegt und es ging dann ab zum Röntgen und zum Ultraschall.

Geröntgt wurde „nur“ mein Brustkorb, der Befund war:

3 Rippen gebrochen.

Die Innereien waren anscheinend nach dem Untersuch ok.

Mir sind die Polizisten im Spital aufgefallen, die da herumschwirrten, Röbi fragte einen Pfleger, was die da wollen… der plauderte dann aus dem Nähkästchen, an Röbis Gesicht sah ich, dass da nicht alles sauber ist!
Die sind da weil immer wieder Patienten ausgeraubt wurden und angeblich auch immer wieder Vergewaltigungen stattfanden!

Das war ein Grund mehr um hier so schnell wie möglich wieder zu verduften!

Hab dann vorsorglich schon mal mit der Rega Kontakt aufgenommen um zu wissen was ich machen muss um so schnell wie möglich in die Schweiz zu kommen.

Diese haben alle meine notwendigen Angaben aufgenommen und mir gesagt sie werden sich wieder melden.

In der Zwischenzeit wurde ich in eine Art Abstellraum geschoben um zu warten wie es weitergeht.

Wie schon gesagt, ich wollte keine einzige überflüssige Stunde da bleiben und schon gar nicht ohne Röbi.

Ich habe dann nach 2 Stunden noch mal die Rega angerufen, um zu erfahren wie es weiter geht. Das nette Fräulein sagte mir, dass sie eine Arztsitzung um 16:30 haben um zu besprechen was weiter geht.

Das war erst in 2 1/2 Stunden… das war mir zu lange. Röbi sagte mir, dass ein Krankentransport für mich vorbereitet sei und ich nur das Ok geben müsse und ich dann abgeholt würde…

Ich wurde 10 min nach meinem letzten Anruf vom Regaarzt persönlich angerufen und er sagte mir, dass sie mich gerne zurück in die Schweiz holen würden, dies aber erst nach dem Einverständnis des Arztes vor Ort und erst am anderen Tag, dazu müsse ich dann nach Prag transportiert werden und von da aus mit dem Flugzeug nach Hause. Wenn es aber Komplikationen geben sollte mit meiner Lunge, na dann könne es bis 10 Tage gehen bis ich flugtauglich sei!

Für mich stand fest… nur weg hier, der dortige Arzt hat bestätigt, dass ich transportfähig sei, so gab ich Röbi das Ok den vorbereiteten Privattransport zu bestätigen und zu bestellen.

Ich versuchte dann mit Mühe mich aufzusetzen und hatte eine riesige Lust auf einen Kaffee. Kaum ausgesprochen, stand mein Freund auch schon mit einem Becher vor mir, doch… mir wurde ganz elend, ich sagte das zu Röbi, worauf er sich wie ein Blitz auf die Suche nach einem geeigneten Behälter machte

Es kam nicht dazu, ich legte mich nochmals hin und es ging gleich besser.

Nach einer weiteren halben Stunde versuchte ich die Aktion nochmals, es ging sehr viel besser.

Wir bestellten einen Rollstuhl, da ich ja immer noch nicht gehen konnte. Wir bekamen einen, ich sags dir… so was hab ich noch nie gesehen, dieser sah aus wie ein Einkaufswagen, komplett aus Gittergestell gemacht, kein Kissen, keine Polsterung, rein gar nichts!

Was soll`s.

Eine top motivierte Angestellte, wie übrigens alle in diesem „Verlies“, hat mir dann einige Papiere gebracht (Entlassungspapiere) um zu unterschreiben, danach hat Röbi mich auf den Korridor geschoben und hat mich doch tatsächlich da alleine zurückgelassen!

Das hatte natürlich seinen Grund, er fuhr mit dem Taxi zurück auf den Platz, wo meine Kollegen bereits alles gepackt hatten und zur Abfahrt bereit waren, um sie zum Spital zu lotsen.

Mir kam die Wartezeit unendlich lange vor und mir wurde wieder super komisch, ich glaube ich hab innerhalb von 5 Minuten 7 Liter Schweiss verloren, so übel war mir, dabei brachte ich keinen Pips raus…

Nachdem ich mich wieder gefasst hatte, wie auch immer, ist dann auch schon meine Rettung eingetroffen.

Beim Anblick von all meinen Kumpels, machte sich ein Gefühl von Freude, Peinlichkeit, Zorn und Traurigkeit breit, ich legte mich auf das vorbereitete Bett und es konnte losgehen.

Mittlerweile war es 16 Uhr und eine lange Heimreise stand bevor…

 

Es ging zügig voran und ich versank auch ab und zu in einen kurzen Schlaf, dies sicherlich wegen den Schmerzmitteln die ich von Röbi bekam.

Der Tross hielt glaube ich 2 oder 3 mal an… dabei wurde ich liebevoll umsorgt.

Im Kantonsspital Chur sind wir gegen Mitternacht angekommen, diese wussten schon Bescheid, dass ich kommen werde, denn ich rief sie unterwegs an.

Wurde dann gleich in die Notfallstation geschoben und subito hat mir eine Nachtschwester eine Drogendosis (Infusion) in meinen Arm gesteckt!

Pascal und Marion staunten nicht schlecht wie schnell das Zeug in mich rein floss.

Dann nochmal schnell röntgen und Ultraschall machen und warten bis ich ins Zimmer konnte, das war dann gegen 02:00 Uhr.

Der Arzt fragte mich ob ich die Röntgenbilder der Tschechei mit habe, aber die sind natürlich im Auto geblieben.

Der Befund war zum Ersten schon mal nicht schlecht (der Schein trügt)

Sie haben nicht 3 Rippen gesehen sondern nur 1 und sonst nichts.

Als sie mich dann ins Zimmer schoben, fragte ich, ob es möglich sei noch was essbares zu bekommen, da ich seit dem Morgenessen nichts mehr zwischen den Zähnen hatte. Ich war begeistert, sie haben mir ein ganzes Nachtessen aufgetischt… ich begnügte mich mit einem Joghurt und drei Stück Brot.

Die Nacht war lange und schmerzhaft, doch selber Schuld!

Als ich die Röntgenbilder abgegeben habe, die mir Erwin brachte, sah es ganz anders aus. Von wegen nur 1 Rippe! Die Tschechen haben 3 gefunden und die Schweizer 1 andere, der Arzt sagte mir mit einem Lächeln im Gesicht, dass es nun eben 4 Rippen seien, 3 rechts 1 links, aber dass es ja nicht auf die Menge ankommt

Man sagte mir, ich dürfe aufstehen und mich bewegen, was mir sehr schwer fiel, doch ich bin ja ein tapferer Kerl und überlegte schon, nach Hause zu gehen.

Man sagte mir jedoch, dass man mich noch eine Nacht zur Beobachtung da behalten will, mir war`s recht, denn es kam mir wie Ferien in einem 4 Stern- oder mehr Hotel vor, sehr gutes Essen und rund um Service, durchs Band freundliches und zuvorkommendes Pflegepersonal. Ich würde eine Bestnote vergeben, auch wenn ich zweimal nicht das bestellte Essen bekam, ist ja nicht so schlimm, auch das war super.

Am Dienstag wollte ich dann, bevor ich entlassen wurde, wissen, ob ich mir wirklich keine Gedanken wegen dem Rücken machen muss.

Darauf meinte der Arzt, dass wir nochmals röntgen können.

Vor dem Mittagessen spazierte ich also zur Röntgenabteilung, wo ich nochmals bestrahlt wurde!

Dann konnte ich mich wieder meinen täglichen Aufgaben zuwenden, Kaffee trinken mit meinem Besuch, spazieren, Radio hören und liegen.

Als ich beim Nachtessen war, kam der Dottore und sagte mir, dass man was an der Wirbelsäule sehe und um ganz sicher zu gehen, ich sofort in die Computertomographie müsse.

Ok, also spazierte ich wieder los… als ich da ankam schaute mich die nette Frau an und fragte mich, ob ich mich verlaufen hätte? Ich sagte ihr, dass ich zu einer CT Untersuchung angemeldet sei wonach sie ganz komisch aus der Wäsche schaute…

„Hier sind sie richtig, doch ich hab einen Mann in einem Bett oder zumindest in einem Rollstuhl erwartet“

Das ging recht schnell vorbei und mein Weg führte gleich wieder in die Kantine wo André auf mich wartete.

Als ich dann um 21:30 in mein Zimmer wackelte, erwartete mich der Arzt und hat mir gleich eine schlechte Nachricht überbracht, er verordnete mir ab sofort Bettruhe und absolut flaches Liegen!

Ich müsse mir keine Sorgen machen, es sei einfach nur eine Vorsichtsmassnahme und wir müssten bis Morgen früh warten bis die Spezialisten die Aufnahmen genauer analysiert haben. Keine Sorgen machen?

Na bravo… das war ja mal eine Nachricht… was soll’s, ab ins Bett und nicht mehr bewegen und versuchen ein wenig zu schlafen. Ich hatte ganze 3 Stunden die Augen geschlossen!

Ich war froh, dass die Spezialisten früh gekommen sind, aber nicht, dass sie mir sagten, dass ich einen Wirbel gebrochen hätte und nun ab sofort ein Dreipunktekorsett für schlappe 3 Monate tragen müsse.

Es sei stabil und so lange das so bleibe, brauche man nicht zu operieren.

Das war’s auch schon… ich durfte wieder aufstehen mit dem Ding und nach einer weiteren Nacht durfte ich nach Hause gehen…

Ich hatte also ein paar mal Schwein… ich darf nun einfach nicht viel machen und höchstens 1 Kg heben.

Nun ist Geduld angesagt und die Hoffnung, dass alles wieder so wird wie es war.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die so gut zu mir geschaut haben und es noch weiter tun…

euer Bruchpilot Antonio

Magny Cours 9./10.Mai 2008 mit Honda Schweiz

Koordinaten vom Eingang der Rennstrecke N 46°51’37.38″ E3°09’44.22″
Kaum zu glauben!  Ich, als eingefleischter Suzukifahrer, gehe auf die Rennstrecke mit Toni im Gepäck und einer Honda CBR-1000.  Toni hat sich im Frühling 2008, als einer der ersten, eine solche Honda bestellt und gleich dazu einen Rennstreckenbesuch in Magny Cours geschenkt bekommen.
Da ich an diesem Wochenende nichts geplant hatte, und er mich fragte, ob ich ihn begleiten würde, fuhren wir zusammen  an diesen Honda Event.

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FREITAG: Die Anreise

Nach einer gemütlichen Fahrt von ca. 7 Stunden, sind wir auf dem Rennplatz angekommen.

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Toni hatte seine Honda bei Fritz Peier ein wenig tunen lassen und mit ihm abgemacht, dass sie zusammen eine Box beziehen.
Nachforschen wo Fritz steckt…

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… 10 Minuten später haben wir ihn und seinen Sohn getroffen.

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Zusammen suchten Fritz und Toni eine Box aus, die ihnen passte. Sie entschieden sich für die Nummer 35

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Dann gings ans Ausladen.

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In der Box wurde der Töff  bereit gemacht für die technische Abnahme.

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Dazu gehörte auch das Ausfüllen der Anmeldeformulare und den Bezug der Startnummer.

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Nun begann das Warten auf den Prüfer der technischen Abnahme.

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Da es ja eine Honda ist , dazu noch eine Neue, war es kein Problem und er bekam die Startnummer 12.

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Nach ein wenig Smalltalk mit einem prominenten Gast (Bruno Kneubühler)

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…ging es in ein Nachbarsdorf in welchem wir das  Hotel, welches Toni für zwei Nächte vorreserviert hatte, aufsuchten.
Nach dem Bezug der Zimmer, haben wir uns auf die Suche nach einem Restaurant gemacht und sind in einem versteckten Hinterhof fündig geworden. Das Essen dort war sensationell!
Vor dem Schlafengehen, nahmen wir noch einen Schlummertrunk im Städtchen zu uns.

SAMSTAG
Bevor wir uns auf den Weg zur  Rennstrecke machten, genossen wir im Hotel ein feines, ausgiebiges Frühstücksbuffet.
Toni war ein wenig nervös vor seinem ersten Rennstreckeneinsatz.
Rein ins Kombi, ab zur Fahrerbesprechung, die von Bruno Kneubühler gehalten wurde.
Helm auf, und  los auf die Strecke.

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und los

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Nicht alle Hondas sind unbeschadet zurückgekommen, entweder technische Probleme oder Stürze.

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Toni hat sich vorbereitet und ist dann ab auf die Piste um einige Runden zu drehen. Leider hab ich ihn nie erwischt.
Ich schaute nicht schlecht, als ich einen Biker sah, der auf seinem Kombi die Schrift Grischa auf dem Rücken geschriebenen hat Er wurde so getauft von seinen Kollegen weil er Grieche ist.

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Dann kam die Stunde der Wahrheit  Toni hat arrangiert, dass ich mit der neuen Honda auf die Rennstrecke darf. Ich und Honda, na ja… warum nicht, das Motorrad sieht ja zum einen super aus und es soll ja genial sein.
12 Uhr und ich durfte die Nummer 1. in Empfang nehmen.

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Ich fuhr los und mit den ersten Kilometer hatte ich schon ein wenig Mühe mit der Rennmaschiene und seinem Fahrwerk, aber am schlimmsten fand ich die Bereifung, nach 2 Runden fingen die schon an zu schmieren! Sind ja auch keine Rennreifen.
Ich konnte mich aber schnell anpassen und ich glaube ich war zügig  unterwegs und gegen Ende des ersten Turns hat es mir Spass gemacht.
Als ich wieder zurück an die Box fuhr hat mir Toni gleich geflüstert, dass ich gleich nach der Mittagspause nochmals einen Turn machen dürfe
Um 14 Uhr war es dann wieder so weit und es hat auf Anhieb noch mehr Spass gemacht.

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Habe ich schon gesagt, dass mir die Hondafahrt Spass gemacht hat?
Ich denke man kann es sehen oder?

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Als ich am Nachmittag so durch die Fahrerlager spazierte fiel mir die Repsol Honda mit der GR Nummer auf und wir kamen ins Gespräch.
Eine coole Mischung von Bündner Tessiner und Zuger.
Ich habe sie dann auch noch auf der Piste beim Fahren knipsen können.

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Am Abend gab es vor dem Nachtessen einen Aperò der sich sehen lassen konnte dabei konnte man perfekt über die erlebten Eindrücke fachsimpeln

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Anschliessend ging es zur Hauptmahlzeiten und Toni fackelte nicht lange und griff beim Buffet schon mal so richtig zu
Nach ein paar technischen Problemen, natürlich nicht an einer Honda nein, an der Soundanlage, die dann durch den Boss persönlich wieder in Ordnung gebracht wurde, konnte auch noch ein wenig Werbung gemacht werden.

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Das war’s dann auch schon, nach dem Essen wurde noch ein wenig geplaudert und dann machten Toni und ich uns auf den Weg zurück ins Hotel, wir sind aber vorher noch zu einem oder zwei oder drei Schlummertüncken in das kleine Städtchen gegangen.
Was uns erstaunt hat ist, dass morgens um eins das Dancing noch ziemlich leer war, wir waren einfach zu früh dran, dieses füllte sich erst ab dieser Zeit aber wir zwei „alten“ Männer mussten ja schlafen  gehen weil uns eine lange Heimreise erwartete.

Sonntag 11.05.08

Nachdem wir ausgeschlafen waren und fertig gefrühstückt hatten ging’s los Richtung Nachhause, die Fahrt verlief sehr ruhig und wir haben noch einen kurzen Halt bei Honda Peier & Utzinger in Geroldswiel gemacht um Tonis Honda da abzuladen, damit sie noch ein wenig zu optimiert werden konnte.
Ein Highlight an diesem Abend (für mich) war: ich durfte, nachdem wir Barbara zuhause abgeholt hatten, mit Tonis Audi von Masein nach Tschappina fahren um zu Essen, der armen Barbara ist meine Fahrweise nicht so gut bekommen auf dem Rücksitz… ups… Sorry, aber so ein Audi ist schon was geiles.
Vielen lieben Dank Toni für das tolle, unvergessliche Honda Day Wochenende das ich mit dir verbringen durfte und auch du organisiert hast und dass ich zwei mal mit der Honda CBR 1000RR auf der Strecke von Magny Cours testfahren durfte

Anneau du Rhin 1./2. Mai 2008

Koordinaten vom Eingang der Rennstrecke N47°56’39.2″ E007°25’44“

Auch dieses Jahr beginnen wir mit dem Rennstreckenbesuch in Anneau du Rhin.
Den Vorschlag und das Datum hat unser Racer im GRischa Biker Forum bekannt gegeben.
Schon nach kurzer Zeit haben viele MotorradfahrerInnen und auch „nur“ ZuschauerInnen Interesse an dem Event gezeigt.
Die einen wollten schon am Tag vorher anreisen, damit man noch einen gemütlichen Abend zusammen verbringen kann, andere haben beschlossen erst am Renntag anzureisen.
Mit von der Partie waren:

André (racer) #17 / anTonio #34 / Röbi (flow@gsxr) #17 / Duri (Bündner Raser) #55 / Sergio #16 / Pasqual (riedi) #83 /Wudl #113 / Martin #163 lori #76 wollte auch kommen und hat sich auch schon angemeldet, doch seine Suzuki war nach einem Umzugsschaden noch nicht bereit für die Piste  und so ist für ihn spontan  Guido (Squidli) eingesprungen mit der selben Startnummer, der  #76

Als Zuschauer und Fanclub waren mit dabei:
Barbara (TZRacerin) (unser grösster Fan), die Freundin von Sergio, Marcella (Soziusblüamli), die Freundin vom Duri (Bündner Raser), Maddalena, Marion (Purzali), diesmal leider ohne R6, artyboy mit seiner Freundin, Regula (Shordy) auf Fotomotivsuche, unser Biit #99 war zu spät dran mit anmelden und war auf der Warteliste, leider ist er da auch geblieben.
Kurz vor 15 Uhr haben wir uns getroffen, um mehr oder weniger zusammen loszufahren, Guido (Squidli) ist etwas früher los, weil er ja mit Anhänger unterwegs war.
Regula (Shordy) und artyboy sind mit dem Motorrad losgefahren.

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Abends um 20 Uhr haben wir unsere Zimmer im Hotel bezogen, das war ein wenig chaotisch, gell Barbara und alle ausser Riedi, Marion, Wudl und Martin die erst am Renntag anreisten, machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant, wo es was zu Essen gibt.

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Wir haben schnell was gefunden, ein uns alt bekanntes, nur dieses mal hatten wir ein wenig Schwierigkeiten mit der Tischaufstellung, war lustig zuzuschauen und einige haben sich sicher gefragt, ob da alle Tassen am richtigen Ort sind

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Regula wollte alle GRischa Biker an einen Tisch bringen und Delegierte wo welcher Tisch hin soll.

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Dann wie immer die schwierige Frage was man zu Essen bestellen soll!

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Die Auswahl war gross, Hauptattraktion war sicherlich die Vorspeise von Regula, 6 Schnecken!

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Barbara und Röbi trauten sich eins zu versuchen.

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Guido bei der Massage… André tat es gut, so wie er schaut, er hatte wie so oft, Kopfschmerzen.

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Das Essen war auch dieses mal sehr gut und danach gab es kleine Spielchen und für Sergio und Duri: das erste mal ein Formular für die Rennstrecke ausfüllen (Verzichtserkärung).

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Unserem Guido war das Essen und das Spielen zu viel des Guten daher legte er schon mal eine Siesta ein

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Zurück im Hotel gab es noch einen Schlummertrunk, ein feines Calanda Bräu, dann ab ins Bett.

Freitag 2 Mai

Um 6:45 Uhr standen wir schon vor der Tür und hofften auf ein feines Frühstück.

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Das war bereits vorbereitet und wir griffen zu.

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Die Laune war trotz frühem Aufstehen super und es wurde sogar geschmust

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Dann gings ab auf die Rennstrecke, ich hoffte sehr, dass ich dieses mal nicht alle ins Feld raus führen würde  mit dem Navi, wie ich es ja am 14 Oktober 2006 gemacht hatte.

An der Kolonne, welche bis auf die Hauptstrasse ragte, bereiteten wir uns auf einen getrennten Aufenthalt vor, immerhin waren wir eine Gruppe mit 5 Fahrzeugen. Diese alle nebeneinander  zu bekommen schien hoffnungslos!

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Doch erstens kommt es anders, zweitens als man denkt, denn Pasqual und Marion sind schon lange angekommen und haben die Poleposition erwischt, zumindest was der Eingang zur Rennstrecke betrifft

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Pünktlich um 08:00 ging das Tor auf und dann begann die Hecktik.

Parken, Strom suchen, Rennhobel ausladen, kleinere Arbeiten fertig machen, Startnummern holen und der Fahrerbesprechung zuhören.

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Wie immer in Anneau du Rhin, ist es schwierig den Soundvorschriften gerecht zu werden!
Ich musste zweimal zurück um meinen Auspuff mit Stahlwolle zu stopfen! Das komische war aber nur das ich beim 2. Versuch lauter war als beim 1.
Da kommt die Frage auf, wie die wohl messen! Item, nachdem ich dann endlich raus durfte, hab ich ein paar Runden gedreht bis es sehr laut wurde hinter mir.
Ich dachte mir erst, dass ein Rennfahrer mir auf der Pelle sitzt und nicht vorbei kommt, da war aber keiner…
… es war mein Auspuff der sich so langsam aber sicher auflöste.

Der Grund:
Durch das endlose Stopfen der Anlage mussten sich die Abgase einen anderen Weg suchen und den haben sie in einem kleinen Löchlein gefunden.anneau_du_rhin_mai_2008_039

Dieses blieb natürlich nicht klein, innert kürzester Zeit  ist der Auspuff  „explodiert“.

Erst dachte ich, dass dies nun das Aus sei für mich, und das schon nach nur 1 Stunde Fun, doch André hatte einen Yamaha R1 Endtopf  bei sich, allerdings passte dieser  leider absolut nicht!

Da kam Röbi mit einem Suzuki K7 -Auspuff und… der passte fast, mit gemeinsamer Hilfe haben wir mein Baby wieder fahrtüchtig gemacht

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Ich war nicht der einzige der Probleme hatte, auch André hatte ein Problem an seiner Yamaha.

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Ein Schleifgeräusch am Hinterrad entpuppte sich als Lagerschaden…
Leider gab es bei ihm keine Reparatur, sein Renntag war gelaufen, Ende aus vorbei

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Röbi, Wudl, Pasqual, Duri, Guido, Sergio, Martin  und ich waren draussen und drehten unsere Runden.

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Sergio und Martin hatten dann auch Probleme, wobei Martin aufgeben musste wegen Schmerzen am Fussgelenk, Sergio konnte nach einer kurzen Notreparatur weiterfahren.
Ist schon hart wenn man nur noch seinen Kumpels  zuschauen darf, gell André?

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Das kann man natürlich nicht einfach so hinnehmen…
Ich hab ihm meine Susi mit anvertraut und er war sichtlich glücklich doch noch ein paar Runden drehen zu dürfen.

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Sein Smiley war auch nach den Turns noch blendend

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Was macht denn Wudl da?

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Ach ja, ist eine Klappersaki und diese haben ja nicht um sonst diesen Namen bekommen von mir
Da klappert irgend etwas, doch er bringt das schnell wieder in Ordnung.

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Für Squdli war das Ganze ein wenig zu viel. Er machte Siesta mitten auf dem Platz.

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Danach war er so ausgeruht, dass er beim Zusammenpacken der Schnellste war.

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Leider mussten auch wir unsere sieben  Sachen zusammenpacken.

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Barbara wartete nur noch bis alle anderen ihr Zeugs gepackt hatten, sie selber war ja „nur“ als Fan dabei.

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Sie begleitete unser Konvoi bis kurz nach Basel, wo sie dann mit ihrem Töff in Richtung Bern brauste.

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Nach einer lustigen Zick-Zack-Fahrt durch Zürich, Stau wegen eines Unfalls bei Horgen und einer Pinkelpause im Cindy’s Dinner,…

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…haben wir am Walensee noch gemeinsam bei einem Znacht den schönen Sonnenuntergang genossen, bevor wir alle wieder in den Alltag hineingezwengt wurden.

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Und nun noch eine Zusammenfassung

Musik von MX3.ch

Fucking Beautiful – Walk On Water
ATRA – On the Street
SOLARTONES – BACK HOME
2DL – Fullmoon Party
ANALFORTE – immer schneller
Major Major – Satellite
GRAPPA INC. – elephant waltz
Poxy – shadow
The Shell – let go to hold on
The Passover – Convundidi lenta

Vielen Dank an alle die dabei waren und bis bis zum nächsten mal.

Sachsenring

Sachsenring (D) Koordinaten Haupteingang zur Rennstrecke N 50°47’14.23″ E 12°41’14.12″

Streckenlänge: 3,7 km

Kurven: 4 rechts 10 links

Fahrtrichtung:  Gegen Uhrzeigersinn

Tankstelle:  keine, jedoch nur ca. 500 Meter entfernt

Zeltmöglichkeit: keine da Fahrerlager betoniert ist.

Lautstärkebeschränkung:    88 dB – Streng

Anfahrt Sachsenring

  • Flughafen Dresden: BAB A4 Richtung Eisennach bis zur Abfahrt Wüstenbrand, S 242 Richtung Oberlungwitz, B173 Richtung Hohen stein-Ernstthal
  • Flughafen Halle/Leipzig: BAB A14 Richtung Dresden, AB-Dreieck Nossen A4 Richtung Eisenach bis zur Abfahrt Wüstenbrand, S 242 Richtung Ober-lungwitz, B 173 Richtung Hohenstein-Ernstthal, B 180
  • Flughafen Erfurt: BAB A4 Richtung Dresden bis zur Abfahrt Hohenstein Ernstthal, B 180 bzw. Ausschilderung P 4
  • Flughafen Altenburg/Nobitz: BAB A4 Richtung Dresden bis zur Abfahrt Hohenstein Ernstthal, B 180 bzw. Ausschilderung P 4

Sachsenring

Internet: http://www.sachsenring-circuit.com/

Misano 15-16-17 August 2007

Welcome to Misano Circuit mit 3 GRischa Bikern und, mit den drei schönsten Tagen im Jahr 2007 inklusive Pokal.

Misano Circuit

Auch dieses Jahr wieder ein tolles Rennwochenende mit: www.rehm-online.com
Es ist ein ganz besonderes Erlebnis weil:

  1. die Rennstrecke umgebaut wurde und nun andersrum gefahren wird,
  2. die Termine von www.rehm-online.com anders verteilt wurden,
  3. unser Lori der das erste mal eine Rennstrecke besuchte,
  4. und eben ein Pokal gewonnen wurde.

Unsere Renngruppe war sehr klein, aber um so feiner

Mit dabei waren:
Erwin mit seiner Rennstrecken-Susi,
Lori mit ebenfalls extra umgebauter Suzuki GSXR 1000 K5 und ich mit dem neu aufgebauten Unfalltöff… jaja klar doch, eine Suzuki GSX-R 1000 K3.
Wir sind an diesem 14. August nicht wirklich weit gekommen, bereits am San Bernardino standen wir vor dem Nordportal im Stau.

stau am san bernardino

Trotzdem lassen wir uns die Laune nicht verderben.

kukusali

Nach ein paar Stunden Autofahrt sind wir um zika 17 Uhr in Misano Santa Monica angekommen und haben gleich ein super Plätzchen mitten auf dem riesigen Platz in Beschlag genommen.

mitten drin

Wie man sehen kann, ist der Loslach-Bus voll beladen und das musste erstmal alles raus.

voll beladen

Ruck zuck zack zack war alles draussen und die Zelte aufgestellt.

alles muss raus zeltaufbau mit bester laune wirklich mittendrin

Dann war es Zeit sich ums Kochen zu kümmern und das hab ich übernommen…

Spaghetti Salat und Steak, doch doch man konnte es essen

antonio beim kochen gemütliches beisammensein

Sonnenaufgang in Misano 06:51 Lori ist schon lange auf den Beinen und nervös vor seinem ersten Rennstreckenbesuch.

sonnenafgang in misano

Erstmal ergiebig frühstücken bevor es an die Arbeit geht.

früchstück

Denn Lori muss noch Reifen wechseln. Auf einer Rennstrecke lässt sich auch schlecht mit abgefahrener Strassenbereifung rumkurven. Also drauf mit den Slicks.

Erwin und ich haben dem Neuling oder auch Grünschnabel natürlich mit Tips und Tricks zur Seite gestanden. Das fing an mit Räder ausbauen, danach diese zum wechseln bringen und eben wieder einbauen.

misano_santa_monica_august_2007038.jpg kontrolle

Auch mit praktischen Tips und Erklärungen zur Fahrtechnik, Linienwahl und dergleichen konnten wir Lori dienen.Erwin ist bereits schon auf der Piste, es ist freies Fahren angesagt.

erwin am testen

Lori ist auf dem Weg zu seiner ersten Rennstreckenfahrt

das erste mal

und nach 2 Runden sieht das schon so aus…

lori's erstes mal

Da staunt auch der Laie was Lori??? Hättest nicht gedacht was da alles drin liegt nach dem ersten Morgen und dem Kennenlernen der neuen Streckenführung…
Danach haben wir uns dann doch eher zurückgehalten mit Tips und so… Der Kerl rückte unseren Zeiten unerbittlich auf die Pelle.

erstaunt

Meine erste Fahrt auf der Piste in umgedrehter Fahrrichtung hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich bin absolut nicht zurecht gekommen.

Hab unterm Helm gewettert was das Zeug hielt. Ich fühlte mich als ob ich noch nie auf einer Rennstrecke gefahren wäre! Konnte die Welt nicht verstehen
Bin erst mal 4 Runden gefahren, 2:06.352, bis ich in Runde 4 eine Zeit von 2:01.983 schaffte.
Nach einer langen Pause bin ich wieder raus und die Rundenzeiten wurden immer besser, das auch, weil ich mich immer wohler auf der Piste fühlte und sie mir immer besser gefiel Dann Mittagspause um die ersten Eindrücke zu verarbeiten.

Lori beim Käfali Erwin nach dem Mittagessen

Und das kommt davon… der Spätbremser braucht früher neue Bremsklötze als andere.

spätbremser erwin

Erwin wollte originale, es gab aber nur Rennbeläge. Speziell spürbar war der Unterschied aber nicht. Bloss der Preis.

Dann haben wir uns an die Montage unserer Kameras gemacht, letztes Jahr haben sie uns nicht auf die Strecke gelassen damit, weil sie lieber ein Geschäft mit einem „Zurverfügungstellen-Angebot“ einer Firma vor Ort machen wollten, natürlich waren die nicht ganz billig.

Mir ist die geniale Idee gekommen, den Pulsmesser auch im Blickfeld der Kamera zu montieren und wie man sehen kann, ist der Puls bei mir nur schon beim Gedanken an die nächsten Runden ziemlich hoch.

kamera montieren pulsmesser vor dem training bereit zum filmen

Ja ja, hier juble ich nicht weil ich was gewonnen habe oder so… nein,

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weil die Rennleitung Erwin und mich rausgenommen haben, sie haben zu spät erkannt, dass wir eine Videokamera dabei hatten… die jagten uns mit der roten Flagge, also mussten wir raus fahren und diese wieder abmontieren!
Das ganze kann man auch sehen in der Aufwärmrunde von Erwin und mir… man beachte im extra geschnittenen Film die Streckenposten links und rechts!

Vor der Jagd nach besseren Zeiten in den letzten Runden noch schnell ein Eis geniessen.

gelati essen misano_santa_monica_august_2007057.jpg

Den schnappe ich mir noch…

verfolgung

In der zuletzt gefahrenen Runde, der 44. hab ich dann auch meinen Tagesrekord aufgestellt, 1:52.869. Wobei gesagt werden muss, dass diese noch nicht meine Beste war an diesem Event

Bin sichtlich glücklich mit dem erlebten Renntag.

glücklicher antonio

Ich durfte den Grill anschmeissen und begann zu kochen. Natürlich auf Lori`s Grill!
Er hatte wirklich alles dabei was das Camper- und Bikerherz begehrt.
Der Mann ist wirklich mit kaum einer Anfrage zu überraschen.
Jeder hat was beigesteuert und so ist doch eine deftige Mahlzeit zusammen gekommen.
Es gab Fleisch aller Art, Stocki, Sauce und Salat. Ich glaube den Jungs hats geschmeckt ( hab keine Reklamationen bekommen)

grillplausch auf dem parkplatz misano_santa_monica_august_2007061.jpg

Schnell noch die Matratzen pumpen und dann ab in die Koje, das Sandmänchen ruft. Es war doch ein anstrengender Tag, auch die Hitze war fast zuviel des guten.

Pumpen

Geschlafen habe ich super gut. Andere weniger, da es in der Nähe eine sehr laute Openair-Disco gab, die erst um 6 Uhr Früh zu Ende war.
Auf die Piste konnten wir „erst “ ab 9.30 Uhr, denn die Rennstrecke war bis dann für die Ringneulinge reserviert.
Dann aber „Vorhang auf für ein bisschen Horror Show“

vorhang auf

Warum Horror? Nein so schlimm war es nicht. Aber an diesem 2. Tag hatte ich mir eine „Blater“ an meinem Allerwertesten eingefangen, bin mich noch nicht an so einen harten Rennsitz gewohnt!  Das musste natürlich in der Mittagspause und vor dem Qualifying geändert werden.
Gesagt getan.

sitz reparatur anmachen geht das gleichgewichtsakt

Die erste Fahrt mit dem neuen Sitz ging ja nicht schlecht und die Quali hab ich auf Rang 4 beendet.
Doch dann, bei einer allgemeinen Kontrolle, ist mir aufgefallen, dass meine Bremsklötze auch nicht mehr das sind was sie sein sollten und wenn man weiss, was für einer Belastung das Material ausgesetzt ist, ist es klüger diese rechtzeitig zu ersetzte.

bremsklotz kontrolle

Im Rehm Shop hatten sie leider auch für mich keine originalen mehr. So blieb mir nichts anderes übrig, als die besseren Karbonbremsklötze zu kaufen und sie gleich einzubauen.

ersetzen der bremsen

Dann, nach getaner Arbeit (wie gesagt, es war eine Mörderhitze), hat mich Lori erwischt beim Freiluftduschen,

freiluft duschen

bevor es zu meinem ersten Rennen am Event in der freien Klasse B-Lauf ging, das um 16:40 Uhr startete.
Vor mir die 3, welche etwas schneller in der Quali waren als ich. 2 Yamis und eine Duc.

Startaufstellung

Dann ging’s los. Raus auf die Piste und nach einer Aufwärmrunde der fliegende Start zu dem fünf Runden dauernden Rennen.

Sieger ist der, welcher diese in der kürzesten Zeit hinter sich bringt.
Ich fühlte mich super gut und mit den Pneus die ich drauf hatte, Metzeler Racetec, hatte ich schon in Rijeka Freundschaft geschlossen.
In Runde 4 habe ich dann auch gleich meine Tages- und Gesamtbestzeit eingefahren: 1:51.657.
Ich war ziemlich froh, als ich die Zielflagge sah. In der Boxengasse hat Lori auf mich gewartet und mir gesagt:
„Hey… wenn ich das richtig gesehen habe, bist du der Schnellste gewesen!!!“

„Hey Lori…“ sagte ich,
“ …verarsch mich nicht, das ist nicht lustig“
Er war sich dann auch nicht mehr so sicher, also mussten wir uns bis um 18 Uhr gedulden. Erst dann wurde die Liste mit den Tageszeiten veröffentlicht.
In der Zwischenzeit hat Erwin die Videokamera so angebracht, dass die Rennleitung sie nicht bemerkt!

kamera montage

Wie oben schon mal erwähnt, will in Misano einer Geld verdienen mit dem Dienst Videokameras zu vermieten und dann auch gleich teure CD’s verkaufen.
Deswegen sind private Aufnahmen hier „verboten“ !
Ein Grund für mich andere Rennstrecken dieser vorzuziehen.
18:00 Uhr die Liste ist draussen und… ich stehe da tatsächlich da ganz oben:

  1. Aerni, Antonio
  2. Rigoni, Igor
  3. Erismann, Bruno
  4. Fritschi, Rene
  5. Solbiati, Sergio
  6. Meneghini, Marco
  7. Nunge, Rodolphe
  8. Perez, Carlos
  9. Previtali, Luca
  10. Kern, Helmut
  11. Mangeruga, Paolo
  12. Mattioli, Mark
  13. Picchi, Mauro
  14. Piergiacomi, Simone
  15. Hölsch, Matthias
  16. Provitali, Cristian
  17. Roversi, Giorgio
  18. Sidler, Rene
  19. Serafini, Andrea
  20. Vaccarella, Giovanni
  21. Dalpiaz, Dino
  22. Musso, Guido
  23. Hildbrand, Franz
  24. Marti, Mark
  25. Costantini, Cristian
  26. Serventi, Giuliano
  27. Mainini, Riccardo
  28. Capatti, Luca
  29. Agazzi, Stefano
  30. Starostenko, Glep
  31. Verzelloni, Fabio
  32. Komissarov, Alexsey
  33. Portioli, Simone
  34. Leonzi, Vincenzo
  35. Stacchiotti, Michele
  36. Oldani, Lorenzo
  37. Pirisi, Angelo
  38. Di Sotto, Pierpaolo

Fastest lap: 1:51.657 from StartNo: 34 Aerni Antonio, (das bin ich)
Die detailliertere Rangliste ist hier zu finden –> Race Free Class B-Lauf / 16.08.2007

Am Abend, nach dem Nachtessen, hab ich die Nachricht via Handy ins GRischa Biker Forum schreiben müssen…
das war nicht wirklich billig… es kostete mich ca.Fr.10.- . Aber das wars mir wert, wollte einfach meine Freude mit den daheim gebliebenen Jungs und Mädels teilen.

„hallo ihr daheimgebliebenen vorab die wetterlage in misano, wunderbares warmes wetter, feine gelati und immer noch super grip. die rundenzeiten sind bei allen drei weiter nach unten korrigiert worden. Das erste rennen,mit fliegendem start, durften wir heute auch bestreiten, also erwin und ich, lori konnte sich knapp nicht qualifizieren. Erwin hat das rennen leider schon auf der startaufstellung wegen gesundheitlichen gründen abbrechen müssen, ich hingegen konnte nach der quali aus der 2. startreihe ins rennen gehen. mir lief das rennen nicht schlecht und das immer noch mit den metzeler racetec. Ich fuhr wie das bisiwetter als das rennen zuende war hat mich lori erwartet und hat so ein komisches gerücht in die welt gesetzt, er sagte ich sei der schnellste gewesen, das konnte ich ihm kaum glauben, doch als ich kurze zeit später die offizielle rangliste sah… Stand mein name tatsächlich zuoberst, das bedeutet das es mit ziemlicher Sicherheit einen 2ten pokal für einen GRischa biker geben wird für den 1ten platz im rennen vom lauf b. Jetzt sind wir am feiern und trinken gemütlich eine flasche chianti mal sehen was wir morgen so hinbekommen, ich für meinen teil bin ziemlich stolz und muss sagen das dass ex töffli von flow eine höllenmaschiene ist. So prost zusammen
Ps: das ganze mit 2saftigen blatern am a… von der harten rennschale.“

Dann ab ins Bett um auch noch am letzten Tag fit zu sein. Da standen ja noch einige Rennen auf dem Programm und die laaaaaange Heimreise
Für Lori war dieser letzter Tag derjenige, an dem er zeigen konnte, was er von den Tips der 2 „alten Hasen“ gelernt hat…
Er hatte gleich als erster ein Rennen in der Klasse Best of the Rest.
Vor dem Rennen. Er scheint nicht gerade überzeugt zu sein.

lori vor dem rennen best of the rest

Er konnte sich jedoch aufrappeln.
Kurz vor dem Start, Start und im Rennen.

vor dem start goo lori goooo im rennen

Und er hat es super gemacht unser Lori. Er ist auf den undankbaren 4. Platz gefahren.

Anmerkung:
Man beachte die Namen der ersten Drei.
Einheimische, Kumpels, Diebe die sich offensichtlich in die Gruppe reingemogelt hatten um einen Pokal zu ergaunern.
Denn ihre Rennzeiten waren deutlich tiefer als ihre Qualizeiten. Buuuuuuuuuh!
Fazit, Lori wäre eigentlich unser dritter goldene Grischa Biker.
Aber auch so hats ihm riesig Spass gemacht, sein erstes Race. Nicht schlecht Herr Specht.

  1. Serventi, Giuliano
  2. Pirisi, Angelo
  3. Vaccarella, Giovanni
  4. Lorenzetti, Dominic
  5. Marini, Dionino
  6. Volpe, Giovanni
  7. Parolisi, Pasquale
  8. Bürki, Florian
  9. Trotta, Paolo
  10. Sidler, Dominik
  11. Joller, Alex
  12. Goldenberger Walter
  13. Wolfisberg, Markus
  14. Colombi, Angelo
  15. Andreini, Michele
  16. Vai, Andrea
  17. Esposito, Eugenio
  18. Dietze, Joachim
  19. Garzella, Marco
  20. Elmiger, Roland
  21. Sabbatini, Marco

Fastest lap: 1:53.869 from StartNo: 74 Serventi Giuliano
Die detailliertere Rangliste ist hier zu finden –> Race Best of the Rest

Weiter ging’s Schlag auf Schlag mit den Rennen:

–> Race bis 750
–> Race über 750
–> Race bis 600

Dann das 2. Rennen für mich und das 1. für Erwin.
Das Crazy old men Rennen.

crazy old men crazy old men erwin

das Ergebnis:

  1. Giudici, Daniele
  2. Vitali, Giacobbe
  3. Iaccheri, Gianluca
  4. Pelonara, Claudio
  5. Aliprandi, Claudio
  6. Huber, Peter
  7. Vietti Ramus, Michele
  8. Bernabini, Oscar
  9. Borraccia, Ciacomo
  10. Missler, Firmin
  11. Redaelli, Fausto
  12. Kern, Helmut
  13. Probst, Claudio
  14. Aerni, Antonio
  15. Nunge, Rodolphe
  16. Picchi, Mauro
  17. Lavio, Sergio
  18. Sidler, Rene
  19. Marti, Mark
  20. Fritschi, Rene
  21. Hölsch, Matthias
  22. Musso, Guido
  23. Sablonier, Erwin
  24. Zanca, Danilo
  25. Kuchmin, Anatoly
  26. Grumbach, Alain
  27. Marini, Dionino
  28. Volpe, Giovanni
  29. Mari, Sergio
  30. Joller, Alex
  31. Goldenberger, Walter
  32. Erismann, Bruno
  33. Rossi, Giorgio

Fastest lap: 1:43.817 from StartNo: 58 Giudici, Daniele
Die detailliertere Rangliste ist hier zu finden –> Crazy Old Men
Mit diesem Rennen endete auch schon fast unser Aufenthalt in Misano, noch stand die Siegerehrung an, auf die ich mich SEHR freute. Ich wurde nicht lange auf die Folter gespannt.
Die Resultate der Klasse Race Free Class B-Lauf wurden als erstes abgelesen und… es war wirklich so!
Ich hab den big Pokal erhalten in dieser Kategorie.

Unbeschreiblich das Gefühl, einmal im Leben da zuoberst stehen zu dürfen, die Schweizer Hymne dröhnt und zum Schluss die Champusdusche nicht nur mitzuerleben, nein, ich selbst der der die Bottle hält. Fun pur.

siegerehrung sieger-ehrung antonio aerni sieger ehrung

Die Siegerehrung

Ich bin der stolze Besitzer und betrachte das Eingravierte zusammen mit Erwin.

stolzer besitzer

Ein tolles Team, die Susi mit Antonio

1.paltz

Dann ging alles sehr schnell. Lager abbrechen und alles gut verstauen für die Rückreise in den Alltag.

aufbrechen abbrechen

Die Fahrt zurück war auch nicht ganz ohne. Auch wenn wir dieses mal ohne grössere Wartezeiten, Regen oder Gewitter vorankamen, hatte wir doch Glück, als sich auf der Autobahn plötzlich ein Stau bildete und ich sehr sehr, ja sehr stark abbremsen musste.
Aber wir kamen mit dem Schrecken davon.
Lori, der hinter uns fuhr, ging’s nicht anders. Doch der ihm folgende Personenwagen hatte es nicht ganz geschafft und knallte in Loris Anhängerkupplung. Das war natürlich Pech…für den anderen.
Ging aber alles sehr schnell über die Bühne: zirka 2 min. aussteigen, nachschauen ob am eigenen Fahrzeug was beschädigt wurde und weiter ging’s.

Danach wurden nur noch kurze Pitstops eingelegt, um die T4 zu Tanken und unsere Tanks mal leeren

An der Autobahnraststätte in Bellinzona haben wir noch z’Nacht gegessen.
Gesund aber etwas müde sind wir Zuhause, gegen Mitternacht, angekommen.
Danke für die tollen drei Tage… bis zum nächsten Race Day… im 2008!

Ein geiler Zusammenschnit

Musik von MX3.ch
The Passover – peaceinabullet

Und vielleicht wieder mit dem ein oder anderen Grischa Biker mehr, wollen wirs doch hoffen.
Mal sehen, in welche Ecke Europas es uns wieder verschlägt.