Archiv der Kategorie: Motorradausflüge

Töffausflug vom Samstag 09.10.2010

Gestern Abend habe ich mich kurz um entschlossen mit 2, respektive 3 Töff -kumpels, welche ich bis dato nur vom Forum kannte, eine der letzten Töff- Ausflüge in dieser Saison zu machen.

Sascha hat mir am Freitag zur später Stunde mitgeteilt, dass er mit Freundin Chantal und Stefan um 08:00 Uhr in Wädenswil losfahren wird um den Furka, Grimsel und Susten zu fahren.

Wir haben in Andermatt abgemacht. Ich fuhr über den Oberalppass und sie durch den Kanton Schwyz.

Ich sag euch… An einem freien Tag so früh aufzustehen, sollte verboten sein, das meinte auch meine Freundin Silvia und blieb im warmen Bett.

Die Sonne war noch nirgends zu sehen und es war so was von  kalt !!!

Egal, abgemacht ist abgemacht und ich fuhr los.

In Ilanz hatte es dicken Nebel und es war feucht!

Da habe ich langsam aber sicher angefangen an den Fingern zu frieren!

Als ich in Cumpadials den ersten Sonnenstrahl in greifbarer Nähe sah… hielt ich an um etwas Wärme zu tanken

Habe eine kurze Pause eingelegt, die Handschuhe auf dem warmen Motor deponiert und gewartet bis sie etwas wärmer wurden.

Erstaunlicherweise wurde es immer wärmer je höher ich kam und auf dem Oberalppass war es angenehm.

Was soll ich jetzt sagen…

Ich war 15 Minuten vor dem abgemachten Termin in Andermatt und habe mir eine ganz helle Schale und zwei Gipfeli bestellt, natürlich draussen auf der Terrasse!

Ich bin soooo blöd…. da war es wieder richtig frisch!  Jonu, was soll`s

Ich musste nicht lange warten, da kamen die zwei Italienerinnen, MV Agosta Brutale und die Ducati Monster  mit Stefan, Sascha und Chantal auf dem Rücken

Nach einem kurzen Kennenlernen mit Kaffee und Gipfelei ging’s weiter.

So richtig wusste niemand in welche Richtung, also kam der Vorschlag, erst mal den Furkapass in Angriff zu nehmen und dann der Grimselpass.

Kaum losgefahren sind wir in eine gefährliche Situation geraten!

Ein Traktor kam uns entgegen, dieser hatte Eisen geladen, welches auch die Hälfte der Gegenfahrbahn in Anspruch nahm!

Ich hab es im letzten Moment gesehen und konnte gerade noch ausweichen.

Unglaublich! Eigentlich hätte ich umdrehen sollen und…

… ich war aber so was von sprachlos und entsetzt, dass mir das nicht mal in den Sinn gekommen ist!

Die Fahrt danach war cool, oben am Furkapass haben wir erfahren, dass Chantal bis dort hin noch Jungfrau war jedenfalls was Passfahrten angeht

Nach dem Furka kam der Grimsel und in Innertkirchen tankten wir unsere Maschinen auf.

Da wir noch keinen Hunger hatten , beschlossen wir auch noch den Sustenpass zu, um eventuell in Wassen ein Restaurant aufzusuchen.

Genau so war es auch, Mittagspause und SMS Versand an unsere Liebsten zuhause.

Stefan hat sich das Menu  Gnocchi alla Antonio bestellt

Als ich die Servicetochter fragte, ob ich das Essen umsonst bekomme, weil ich auch so heisse, verneinte sie!

Habe ich halt Schnippo bestellt gut war auch das.

Chantal und Sascha haben beschlossen von Wassen aus Richtung nachhause zu fahren, weil sie noch einige Termine hatten.

Ich hatte verschiedene Möglichkeiten zurück zu fahren.

Zusammen mit Stefan haben wir uns für den Oberalp, Lukmanier und dann den San Bernardino entschieden.

Stefan`s Vorfreude war gross

Als wir dann endlich bezahlen konnten, haben wir uns von dem jungen Paar verabschiedet.

Am Oberalppass hatte es etwas Verkehr, der Lukmanier dagegen war fast leer, doch….

… das Wetter machte im Süden nicht mit, am Hospitz sah es so aus!

Frage: wenden oder weiter?

Wir haben uns für „weiter“ entschlossen und es war nicht so die richtige Lösung, wieder saukalt und gar Nebelregen, Sicht gleich Null!!!

Was soll`s, von Biasca aus war es wieder einigermassen ok, aber als wir in San- Bernardino angekommen sind, beschlossen wir durch die Röhre zu düsen.

Und siehe da, auf der anderen Seite schien wieder die Sonne

Das war ein echt toller Ausflug mit 7 Pässen, in Thusis noch ein Abschiedskaffee und dann ab nach Hause und unter die Dusche.

Danke Chantal, Sascha und Stefan für den tollen Tag.

3 Pässe Ausflug

Heute ging es spontan vorerst über den Splügen nach Chiavenna.

Da machten Silvia und ich einen kleinen Zwischenhalt um unseren Durst zu löschen.

Danach dauerte die Fahrt nicht lange, nur bis zum Grotto Ghiggi, denn mein Schatz wollte Fleisch kaufen.

Als wir da ankamen, viel mir sofort auf, dass es nicht mehr so ist wie es mal war.

Seit einiger Zeit gibt es da eine neue Führung.

Ich denke wir werden da mal einen Zwischenverpflegungsstopp einlegen um es neu zu beurteilen.

Nach dem Malojapass sind wir dann zu Fuss zu den Gletschermühlen gegangen…

… wo auch eine schöne Burg steht, die man besichtigen kann und die eine super Aussicht bietet.

Es war echt eindrücklich und spannend.

Da uns der Hunger etwas plagte, beschlossen wir im Beach Club in Sils eine Pizza zu essen…

… bevor es wieder über den Julier, und ausnahmsweise nicht über die Lenzerheide (es war sehr kühl), wieder nach Hause ging.

Ist der Sommer vorbei?

Töffausflug vom Samstag 21-08.2010

Da der Sommer ja wieder zurückgekehrt ist, muss man einfach einen Töffausflug machen.

Die Idee dazu hatte DJ Mäsa und wenn er schon mal Zeit und ein Töff hat, muss man einfach.

Mit dabei:

Sergio mit Marcella, Guido (Squidli), Mäsa und sogar Andy hat es wieder mal geschafft mit uns mitzufahren auch wenn es sehr spät am morgen für ihn war

Ich war natürlich mit Silvia auch dabei.

Da ich noch einen Nagel aus dem Hinterreifen entfernen und reparieren musste, hatte ich schon etwas Stress

Um 8:00Uhr hatte ich einen Termin beim Super- Mechaniker.

Nachdem der Pneu repariert war, ging es nach Hause, doch als ich mein Baby aus dem Bus laden wollte, zickte diese wieder mal!

Ich hab zu Silvia schon gesagt, dass sie ihren Helm wieder absetzten könne.

Das muss meine Suzuki gehört haben und sprang dann doch noch an.

Demnach war das Motto:

No risk no fun und ab zum Treffpunkt in Chur.

Wir waren nicht die letzten, Sergio ist  nach uns angekommen!

Mäsa hat sich die Honda CB 1000 für diese Ausfahrt ausgeliehen, ein tolles Töffli.

Nach einer kurzen Besprechung wohin es gehen sollte, sind wir gestartet.
Das erste Zwischenziel war das Puschlav (Sfazu Alpe Campo) um da die Mittagspause zu verbringen.

Die Reise hatte es ein wenig in sich!

Erst haben wir nach einem ausserplanmässigen Notstop in Silvaplana Sergio vermisst, der das Schlusslicht machte.

Andy ist dann extra nochmals zurückgefahren um zu schauen, ob er eine Panne hat.

Dem war nicht so… also mussten wir annehmen, dass er sich an uns vorbei geschlichen hat, um sich ein schönes Plätzchen auf der Terrasse im Restaurant zu ergattern! 

Wir fuhren dann los.

In Sfazu angekommen fehlte dann Mäsa!

Guido hat ihn noch nach dem Bernina-Hospiz gesehen!

Da klingelte plötzlich das Telefon und Mäsa war am andern Ende

Er fand den Weg ins Puschlav nicht, er stand an der Grenze Richtung Livigno!!!

Mäsa Mäsa, und ich dachte, du kennst dich in der Gegend aus.

Na ja, am Ende konnten wir alle zusammen das Essen bestellen.

Zurück ging es dann Richtung Livigno.

Leider musste Andy schon um 18 Uhr Zuhause sein, sodass wir durch den Livigno-Tunnel fahren mussten.

In Susch haben Andy, Mäsa und ich getankt, um dann über den Flüela zu fahren.

Ich hatte mal das Vergnügen Sergio’s Fahrstiel zu beobachten, denn er war vor mir.

Hat Spass gemacht
Dann haben wir uns in Schmitten von Mäsa getrennt, weil er Richtung Thusis und wir über die Lenzerheide gingen.   Mäsa, war cool mit dir.

Wir haben beschlossen in St.Cassian einen letzten „gelati halt“ einzulegen, um uns dann dort voneinander zu verabschieden.

Dort angekommen fehlte schon wieder das Gespann Sergio/Marcella!

Andy wollte dieses mal nicht wieder zurückfahren um nach zuschauen, also übernahm ich nach 10 Min. seine Aufgabe. 

Kaum losgefahren kamen sie mir entgegen.

Warum sie so lange hatten?
Na ja, Sergio glaubte wohl, dass sein Töff kein Benzin brauche

Alles in allem war es eine coole Ausfahrt, trotz einigen Schrecksekunden.

Bis zum nächsten mal.

alle

Die erste 2 tägige GrischaBiker Ausfahrt

Nun hat’s endlich mal geklappt. Die Grischa Biker haben eine zweitägige Ausfahrt gemacht.

Es konnten sich zwar nur wenige so kurzfristig für diese Reise entscheiden, aber es hat trotzdem Spass gemacht.

Mit von der Partie waren André mit Natalia und Antonio mit Silvia.

Start war in Landquart bei der Ausstellung von Brauchli und dem Obertorteam.

Die beiden Frauen konnten es kaum erwarten zu starten und langweilten sich ein wenig, während die Männer sich die Maschinen ansahen und darüber fachsimpelten.

Auch Lori und Mäsa schauten noch vorbei, bevor wir dann endlich starteten.

Erst mal wurde getankt und dann konnte es losgehen.

André fuhr mit Nati voraus und wir waren ihnen dicht auf den Fersen. Wir fuhren einfach mal drauflos, wir wussten deshalb auch nicht immer ganz genau, wo wir sind.

Meiningen, Hohenems, Au, Nesslegg, Stanzach, dort haben wir die erste Pause eingelegt und mal geschaut, wo wir eigentlich sind.

Weiter gings nach Pflach, Füssen und irgendwann waren wir dann in Kempten.

Hier suchten wir nach einem gemütlichen Schlafplätzchen, doch so einfach war das gar nicht.

Zu teuer und an der Hauptstrasse, schäbig, oder nicht gefunden……das waren die Gründe, aus welchen wir uns entschieden haben, erst mal was trinken zu gehen.

Der Kellner hat uns dann einen guten Tipp gegeben und nach einiger Zeit haben wir dann unseren Schlafplatz auch gefunden.

Zwar ein wenig abgelegen von der Stadt, aber gemütlich. http://j.mp/bxE6jt

Erstmals gabs ne erfrischende Dusche und weil wir nicht nochmal ins Kombi steigen wollten um in die nahegelegene Stadt zu fahren, haben wir uns entschieden im Restaurant gegenüber unser Abendessen zu uns zu nehmen.

Drei mal Rumpsteak und einmal Schnipo, zwei Cola, ein Diesel (Weizencola), ein Sauvignon und ein Chianti füllten unsere Bäuche.

Da diese aber noch nicht ganz voll waren gabs noch Nachspeise: Apfelküchlein mit Vanilleeis für André und Nati und Nougateis im Mazipanmantel mit Kirschen für Antonio und Silvia, diese bestellten noch eine zweite Portion, entweder, weils so lecker war, oder weil die beiden so Fressmulden sind?!

Was gibt es romantischeres, als einen Sonnenuntergang beim Essen?!

Nun aber ab ins Bett, damit wir am Sonntag fit sind für die Weiterfahrt.

Das Frühstücksbuffet war nicht schlecht! Auch wenn Silvia keine Brenzeln bekommen hat, auf die sie sich so gefreut hatte.

Nach dem Frühstück wurde gepackt und es gab eine Routenbesprechung, die den Männern überlassen wurde.

Am späten Morgen schwangen wir unsere Hintern wieder auf die Töffs und fuhren los.

Unsere erste Zielrichtung war Kaufbeuren, von dort aus gings…..irgendwohin, auf jeden Fall kam uns die Gegend plötzlich wieder bekannt vor und wir merkten, dass wir wieder an unserem Nachtlager vorbeidüsten.

Immerhin wussten wir jetzt wo wir waren. Jetzt fuhren wir nach Isny, von dort aus nach Missen,  http://j.mp/cFVCto wo wir nicht nur eine Brezel, sondern auch noch richtige Malzeiten zu uns nahmen

bevor wir in Richtung Bregenz und dann wieder in die Schweiz zurückkehrten, zumal wir dem Wetter nicht so ganz tauten.

Müde aber zufrieden kamen wir noch vor dem Regen zu Hause an.

Vielen Dank für die schöne Tour und danke für die Führung André!

Töffausflug mit Regeneinlage

Wieder einmal gab es einen kleinen Ausflug mit ein paar meiner „alten“ V-Zug Kameraden wie Reto mit Sohnemann Andrin, Peter der seinen  Bekannten Stefan mitgebracht hatte, auch Andi ist wieder mal mit von der Partie und natürlich meine Silvia und ich.

Reto hat sich bei Grisoni Racing ein Motorrad gemietet und Stefan eins von einem Freund ausgelehnt.

Wir waren uns über eine mögliche Route schnell einig. So  ging es los über die Lenzerheide, Julier  und Maloja nach Castasegna wo wir uns über der Grenze eine Pizza gegönnt haben.

Danach ging es durch Italien über Gandria nach Locarno, immer wieder hat es so ausgesehen, als ob wir nass werden würden, doch wir hatten immer Glück und wir durften dann einen gemütlichen Aufenthalt  auf einer Lounge am See was Kühles geniessen.

Unsere Parkmethode gab ein bisschen zu reden, doch ich denke es sieht nicht schlecht aus zwischen dem Grünzeugs, oder?

was könnte man nicht alles bestellen?

Ich frage mich eigendlich nur was denn Andi da mit Silvia vor hat!

jaja, ich habs gesehen 

Auch wenn es eigentlich ganz schön war da am See, mussten wir uns beeilen, denn man konnte schon Donner hören und der Himmel sah auch recht bedrohlich aus.

Also, auf gehts…

Dieses Mal hatten wir nicht so viel Glück mit dem Regen und kurz vor Lostallo mussten wir einen kurzen Nothalt einlegen um uns die Regenkombis über zuziehen.

Die Heimfahrt verlief trotz Nässe ohne Probleme.

Zum Abschluss sind wir noch ins Oldtimer zum einem Abschlusstrunk eingekehrt.

War ein toller Tag mit euch, hoffe wir können das wieder Mal wiederholen.

Die 1. August ausfahrt

Vor ein paar Tagen habe ich im Forum einen Aufruf für eine 1. Augustausfahrt kundgegeben und heute Morgen war es dann so weit.1.August_01.08.09_006

Den Wecker hab ich auf 8:00 Uhr gestellt, doch ich erwachte vor ihm. Was? vor 8 Uhr aufstehen, macht mich gar nicht so an, doch was solls, hab es ja so gewollt. Also stehe ich auf und gehe in die Küche, wo ich mir einen Kaffee aus der Maschine lasse.

Mein Schatz ist immer noch unter der Bettdecke, also pssst… ganz leise. Ich stelle den PC ein, muss noch schnell schauen ob es neue Beiträge im  Forum gegeben hat. Beim Warten bis die Kiste aufgestartet ist, geniesse ich den frischen Kaffee mhhhh…es gibt nichts besseres als so was

Endlich ist es so weit und ich klicke mich durch mein Forum, was sehe ich da, Thorak hat in der Rätselecke Fragen gestellt. Ich antworte ihm kurz, dann stell ich wieder ab und wen haben wir denn da? Meine bessere Hälfte steht halb nackt vor mir

Frühstücken ist angesagt,  wir müssen ja gestärkt sein und nicht schon nach einer Stunde wieder Hunger haben 🙂

Jetzt müssen wir uns beeilen, die Zeit vergeht wie im Fluge, ich habe  Treffpunkt und Abfahrt auf die 9:30 Uhr an der Masansertankstelle gesetzt.

Nachdem wir uns die  Lederkombis angezogen haben, gehen wir in die Garage wo meine Susi schon auf mich wartet. Genau, sie steht ja noch auf dem Ständer, hatte ja einen neuen Hinterpneu aufgezogen, ist ja super, schmiere ich doch gleich die Kette, hat ein wenig gelitten letzten Samstag bei der grossen Tour, wo ich zum Teil verregnet worden war!

Jetzt aber nichts wie los… bin gespannt, ob heute an unserem Nationalfeiertag jemand auf  eine Tour mitkommt, ich hab mir noch nicht mal ausgedacht wohin es gehen soll! Vielleicht ins Österreich, grosses und oder kleines Walsertal? Ist ja egal, jetzt mal schauen wer kommt.

Ich fahre um den Kreisel in Chur und sehe da eine blauen Kawasaki, wer ist das? Ach nein, na schau einer an, es ist Tüfeli, cool 

Ich lasse gleich ihn entscheiden wohin es gehen soll. Er fragt mich doch allen ernstes, ob es eine etwas längere Route sein darf.

Klar doch, Silvia hat Ferien und ich muss erst  Montagmorgen wieder zur Arbeit

Er ist losgefahren und ich hinterher, ich hab keine Ahnung wohin es geht, ist mal was neues sich einfach mal überraschen zu lassen.

Jetzt geht es Richtung Landquart und schon der erste Stop? Tüfeli macht sein Helmvisier hoch und fragt mich, ob es nicht besser wäre in die Höhe zu fahren da es ja heiss werden wird.

„Klar doch, mir ist das schon recht“, sagte  ich ihm.

„Also mach dich auf eine lange Tour gefasst, es gibt dann nicht viele Pausen“  antwortet er

Mir soll es recht sein, bin schon lange nicht mehr durchs Prättigau gefahren.

Der Flüela vor uns ist toll, macht echt Spass, da vor uns fährt eine uralte Honda, wenn ich dem so zuschaue, er hat richtige Schwerarbeit das Teil um die Kurven zu manövrieren,  ist mir gerade bewusst geworden wie schön es ist ein neues Motorrad zu haben, das sich fast wie ein Fahrrad bewegen lässt.

Jetzt, kurz vor dem Hospitz, überholt Tüfeli und ich folge ihm unauffällig 

Da vorne, du meine Gühte, was ist denn das? Ein Custom Bike, das sind die mit überdimensionalen Hinterreifen und der hat ja alle Mühe das Bike um die Kurven zu kriegen, er landet andauernd auf der Gegenfahrbahn!

Auch da macht mein Vorfahrer kurzen Prozess

Jetzt fahren wir das ganze Unterengadin runter, ich mag das nicht so, ist etwas langweilig, muss aber sein. Nun machen wir vor der Grenze in  Martina einen Tankstopp. Jetzt beginnt etwas  Neuland für mich, mag mich nicht erinnern je von Martina aus den Pass gefahren zu sein.

Ist das geil, eine Spitzkurve nach der anderen das macht Spass. Über die Italienische Grenze  und nun ist die erste Pause mit Mittagessen angesagt.

Das Restaurant heisst Reschenhof. Ist nicht so einfach die Menukarte zu studieren wenn es so blendet, gel Silvia

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Die Wahl ist einfach, wir bestellen einen Bunkerteller (ist eine kalte Platte und hinter dem Namen steckt eine Geschichte) und einen gemischten Salat, da es schon so warm ist genügt uns das.

Na Tüfeli, was bestellst du denn feines?

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Was, auch du den Bunkerteller? Die nette Bedienung stellt uns die Teller auf den Tisch und ich kann es nicht lassen, knipse gleich 2 Bilder

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Da strahlt sie, gibt es was schöneres als Essen?

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Jetz noch schnell einen Kaffee, dann müssen wir zahlen und losfahren, so wie Tüfeli sagt, sollten wir noch vor dem Eindunklen nach Hause kommen.

Ich kann doch nicht losfahren ohne ein Erinnerungsfoto vom Restaurant  für dich zu machen, damit auch du mal da eine Pause machen kannst wenn dein Weg auf den Reschenpass führt.

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Jetzt aber nichts wie los!

Es ist mittlerweile sehr warm geworden und auch der Verkehr hat zugenommen, ist ja egal, wir haben ja Motorräder. Wir fahren den Reschenpass runter und  müssen nicht lange fahren und er führt uns direkt mitten ins „Puff“, in die Stadt Meran. Zum Glück zeigen die Thermometer nicht über 30° an und der von meiner Suzuki 105°, der Ventilator schaltet gar nicht mehr ab! Auch das noch, als wäre es nicht schon schwül genug, fährt uns doch dieser Bus vor die Nase. Was ist denn da gewesen? … ich glaube das ist eine  120px-Zeichen_267.svg … gewesen! Uiuiui… wir sollten uns nicht mit Gedanken aufhalten die wir eh nicht mehr ändern können denn… ja, das war eine  ampel und wie du auch sehen kannst, sie war auf rot! Ich betone sie war rot, denn nun sind wir vorbei. Da sagt doch Silvia zu mir, links hat es eine Fahrverbotsstrasse, wenn wir ja schon dabei sind! tztztz….

Ab und zu hab ich schon das Gefühl, dass er einfach fährt ohne zu wissen wo es wirklich hingeht doch ich täusche mich, da geht es rechts weg und gleich den Berg hinauf an einer Tafel stand „Passo Palade“  hab ich noch nie gehört, geschweige denn gefahren. Mann ist das eine Coole Strecke, die macht Laune, eine Kurve nach der anderen, das hört ja nicht auf.

Tüfeli fährt als wäre der Teufel hinter ihm, dabei bin ja nur ich da

Da sehe ich eine Gruppe Motorradfahrer die Innerorts schnell auf mich aufschliessen und… ich glaub es nicht, die fahren an uns  vorbei als wären wir auf der Landstrasse und kaum zu glauben, in Jeans und T-Shirt auf einer Hayabusa , einer BMW und einer Honda. Endlich kommt die ende und ich sehe schon wie Tüfeli aufholt, nicht nur das, nein, jetzt überholt er und ich auch

Da kommt eine Baustelle mit ampel dieses mal halten wir. „Ich muss bald mal eine Tankstelle haben“, sag ich zu  ihm.

„Was schon ?! Meine Kawa ist noch halb voll“ sagte er.

Kaum zu glauben, die Kawa hat keinen Stauraum doch anscheinend einen grossen Tank.

Nun zeigt mein Tacho seit dem letzten Tankstopp genau 200 km und zum Glück sehen wir eine Tankstelle da vorne. Mann bin ich froh, gleich kann ich meinen Tank leeren und den von der Susi füllen, gegen einen Cappuccino und etwas Wasser  habe auch nichts. Ich bestelle schnell die Getränke und da es ja schon relativ spät ist, muss alles ruckzuck, zackzack gehen, nicht wegen Silvia und mir, nein, auf uns wartet niemand, wir haben Zeit, aber Tüfelis Familie wartet, denn heute Abend wird gegrillt

Wir Männer gehen auch noch gleich zusammen auf die Toilette nein, wo denkst du auch hin! Ups, nur EIN Männer WC, was soll`s  ich nehme doch, um Zeit zu sparen, die Damentür

Schnell zahlen und weiter, ich bin noch nie in dieser Gegend  gewesen, aber es gefällt mir, vor allem auch weil ich nicht weiss wohin und wie lange es noch geht

Soviel ich  mitbekommen habe ist nun der Apricapass an der Reihe und schon geht es da hinauf. Das glaube ich jetzt nicht, schon wieder so Sommerfahrer und jetzt geht es heiss zu und her, vor uns eine Gruppe Deutsche, der erste davon hat eine uralte BMW aber so wie der abgeht… wenn das nur gut geht mit dem alten „Guazli“
Ich hätte nie und nimmer den Mut so zu fahren mit so einem Oldtimer. Wir sind so faziniert (oder geschockt), dass wir die Abzweigung oder besser die Abkürzung verpasst haben, die nach Stazzona führt.
Er hält an und umkehren ist angesagt, 200 Meter und jetzt biegen wir in eine Nebenstrasse, kein Wunder hat er die verpasst, die sieht man ja fast nicht
Jetzt weiss auch ich wieder wo wir sind. Auf der Hauptstrasse kurz vor Tirano. Das heisst, bald geht es den Bernina hoch, freue mich schon riesig. Ich geniesse die Fahrt auch total, nur ist der Berninapass so schnell hinter uns
Nun sind wir in Pontresina, was macht Tüfeli denn jetzt für komische faxen? Ach soooo, er weiss nicht, ob Albulapass oder Julier, ich zucke mit meinen Schultern, doch er ignoriert es und jetzt winkt er mich auch noch vor, was will ich…
Tja, er muss ja nach Hause, also stelle ich den Blinker Richtung St.Moriz, jetzt ist er an meinem Hinterpneu und ich kann jetzt wirklich sagen, dass ich vom Tüfali verfolgt werde
Herrlich in den Abend zu fahren.
Wir sind in Bivio und wo ist nun das Tüfeli geblieben?! Er ist nicht mehr hinter mir!? Silvia kann ihn sehen, er fährt gerade an die Tankstelle
Blinker raus und wenden. Dieser Halt passt mir gut, wieder mal die Beine strecken tut so was von gut.
„Fahren wir durch Chur oder lieber auf die Autobahn“ ,ist meine Frage.
„Ich mag nicht mehr rauf und runter“, ist seine Antwort!
„Aber Tüfeli, die Lenzerheide ist doch ein Muss zum Abschluss“
Ich fahre wieder vor ihm und ich geniesse die letzten Kilometer, bin aber auch froh bald zuhause zu sein.
Nun sind wir in Chur angekommen, super die Ampel steht auf rot. Wir können uns gleich verabschieden.
„Danke für die tolle Ausfahrt und Führung Tüfali!“
„Mich plagt ein Hüngerli, was sagst du Silvia, sollen wir noch etwas Fleisch und Chips holen an der Tankstelle?“
Sie ist einverstanden, also ist das mein nächstes Ziel, das wir schnell erreichen werden

Benzin, Fleisch, Chips und Bier, jetzt haben wir alles für einen gemütlichen 1.Augustausklang.

Es ist ein Tag mit 528 Kilometer geworden, der sehr viel Spass gemacht hat.

Die 13 sind geschlagen worden!

Vor 2 Jahren hab ich spontan 13 Schweizer Pässe an einem Tag gemacht, das hat Spass gemacht, im Jahr 08 war ich ein wenig verhindert dieses Vorhaben zu wiederholen oder gar zu toppen wegen meinem Motorradunfall. Das habe ich heute nachgeholt.

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Gestern Abend suchte ich eine Route aus. Das Kriterium war, „wie mache ich so viele Pässe wie möglich ohne einen 2 oder 3 mal zu fahren.“

Dies ist in der Schweiz fast nicht möglich, ich hab es auf die Schnelle nicht herausgefunden, also nahm ich auch Italienische Pässe zur Hilfe.

Und nun kommts, halt dich fest…

…ganze 19 Pässe hab ich gemacht, 15 in der Schweiz und 4 in Italien!!!

Ich hab ja nie behauptet ganz sauber zu sein denn sonst hätte ich das nie geplant

Also musste ich gestern relativ früh in die Federn, weil ich schon ausgeschlafen sein sollte bei einem solchen Vorhaben.

Die Wetterprognosen waren eigentlich nicht schlecht, morgens noch bewölkt und dann nach und nach schöner. Um 6:45 Uhr ging der Wecker los! Der Blick aus dem Fester war nicht gerade erfreulich, es war noch nass, doch es regnete nicht und Richtung Chur und das Bündner Oberland sah ich einen kleinen Fleck blau am Himmel. Nach dem Frühstück ging es dann los, und sicherheitshalber montierte ich mir meine Regenjacke weil es eher kühl war.

— > Start 7:30

–> Tageskilometerstand auf 0.00 gesetzt und ab die Post.

Der erste Pass den ich angefahren bin heute morgen war der Oberalppass, doch es war hart bis dort hin. Schon nach 10 km von Zuhause entfernt hat es angefangen zu regnen!

„Ich kann ja nicht schon aufgeben“,

dachte ich mir und als ich in Ilanz war sind die Strassen schon wieder trocken gewesen.

Ich freute mich zu früh, denn das Ganze dauerte nicht lange und es schüttete dann in Trun nicht schlecht.

Weisst du was mich weitergetrieben hat? -Die Fahrradfahrer die auch schon unterwegs waren. Ich zog es durch bis auf den Oberalp, auch wenn ich schon fast meine Finger nicht mehr spürte! Das es so kalt war, mit dem hatte ich nicht gerechnet. Oben angekommen sah es für eine Weiterfahrt  viel versprechend aus und ich durfte auf Wetterbesserung hoffen.

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Der Blick in die Zukunft, und der in die Vergangenheit.

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Nach 5 Minuten waren meine Handschuhe, die ich auf den warmen Motor legte, wieder ein klein wenig erträglicher überzuziehen!

Leider war es auch Richtung Andermatt noch nass aber zum Glück regnete es nicht mehr.

Rechts abbiegen und die Schöllenschlucht runter um bei Wassen dann den Sustenpass in Angriff zu nehmen, welcher ebenfalls immer wieder nass war und immer noch kalt!

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Ob es am Wetter lag oder daran das ich relativ früh unterwegs war weiss ich nicht, aber Verkehr hatte ich nicht viel.

Schnell weiter, habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass die Temperatur etwas ansteigen wird.

In Innertkirchen ging ich links weg um den Grimsel unter die Räder zu nehmen. Hier musste ich mir schon langsam Gedanken machen wo ich tanken soll, normalerweise blinkt die Tankanzeige bei 200 km, doch dieses mal lässt sie auf sich warten, so dachte ich an die Tankstelle nach dem Furka, wo es auch gleich ein Restaurant gab um einen Kaffee zu trinken, erst ist aber eben der Grimsel an der Reihe. Wie du sehen kannst hatte ich auch da so ziemlich mieses Wetter und wenn ich ehrlich bin, ich dachte ans Aufgeben!!! Zurück über den Oberalp und nach Hause in die warme Stube!

Bilder sprechen ja bekanntlich ihre eigene Sprache!

Grimsel-Pass Grimsel-Pass Grimselpass

Nun hat sich auch schon das Lämpchen bemerkbar gemacht, dass mein Baby frischen Sprit willDazu müssen wir aber erst mal den Furka bewältigen. Vom Hospitz gibt es auch ein paar Bilder. Diese wurden von einer Gruppe Italos geschossen die auch Unterwegs waren. War eine lustige Unterhaltung

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Die Tankstelle, die ich dachte am Fusse des Furka bei Andermatt, gibt es nicht mehr nur noch das Restaurant, also weiterfahren, doch was soll ich machen? Nach Andermatt zurück oder riskieren  den Gotthard zu machen, um dann in Airolo zu tanken?

Ich hab mich für Variante 2. entschlossen und hoffte dabei, dass ich nicht in einen Stau gerate. Bis auf den Hospitz bin ich gekommen, ist ja nicht so weit.

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Für die Fahrt abwärts nach Airolo nahm ich die uralte Passstrasse, die ist immer noch mit Pflastersteinen bestückt, was auch so bleiben wird, ein ganz spezielles Fahren ist das

Ich schaffte über 220 km mit einer Tankfüllung und war froh als ich die Tankstelle anfahren konnte,

Wollte eigentlich schon seit einer halben Ewigkeit zum Kaffee und einem Nussgipfel oder so und nun suchte ich ein Restaurant um auch mich ein wenig zu stärken. Das fand ich erst nach ca. 17 Kilometer nach einer Fahrt hinter einem Wohnmobil, das ich nicht überholen konnte. Kurz vor Faido fand ich eine Pizzeria und da es kurz vor Mittag war hab ich mir eine Pizza bestellt 

Das hat echt gut getan, auch der Espresso hat geschmeckt.

Nach dem Essen beschloss ich die nächste Autobahneinfahrt zu nehmen um bis nach Lostallo zu fahren, wo ich sie wieder verlassen werde um einer meiner Lieblingspässe in Angriff zu nehmen, nämlich den San Bernardino

Meine Regenjacke konnte ich im etwas (aber nicht viel) wärmerem Tessin verpacken.

Ich freute mich schon riesig auf den mir bevorstehenden Pass und ich fühlte mich so richtig im Element, vor allem als  ich einige Motorräder vor mir sah Es war eine Gruppe aus dem Kanton Freiburg, beim Überholen des ersten hab ich einen kleinen Adrenalinschub bekommen, weil auf meiner Überholspur Holz lag!

Der zweite war eher ein Problem zu überholen. Als ich seine Suzuki von hinten anschaute dachte ich mir schon…. uiuiui Sturzspuren an beiden Seiten und keine Rückspiegel dran! Das erschwerte natürlich das überholen. Wie machst du dich bemerkbar? Versuchte mich hörbar zu machen, doch er achtete mich nicht, da konnte ich ihn nur ausbremsen das machte ich dann auch In San Bernardino stiess ich auf die zwei Vordersten, der eine hatte eine Yamaha R1 und seine Kleidung war sehr speziell, hab es leider verpasst diese zu fotografieren. Hab beide geschnappt, aber sie liessen nicht gleich locker.

Zurück zur Kleidung; Jeans mit  so Rollerbladesknieschoner bestückt,  und wie ein kleiner Rennfahrer das Knie auf dem Asphalt. Egal, mir hat es Spass gemacht.

Oben angekommen gab es natürlich ein weiteres Bild

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Weiter den San Bernardino hinunter bis nach Splügen und dann den gleichnamigen Pass der nach Italien führt hinauf, ist auch einer meiner Lieblingspässe trotz oder vielleicht genau wegen seinen sehr engen Spitzkehren.

Oben angekommen suchte ich vergebens eine Tafel mit Namen und Höhe Also konnte ich gleich weiter hinunter nach Chiavenna, um danach das schöne Bergell hinauf zum Maloiapass zu fahren. Doch erst noch eine kleine Stärkung für mich und wieder Benzin für meine Susi an der City Tankstelle oberhalb von Castasegna  (wieder in der Schweiz).

Es wird vielleicht etwas langweilig, doch auch der Maloja gehört zu meinen Favoriten und auch den konnte ich in vollen Zügen geniessen.  Leider fand ich auch hier keine Tafel

Bald hatte ich die Hälfte meiner geplanten Tour geschafft, noch den Julier und dann eben auch die Entscheidung abzubrechen und nach Hause zu fahren oder noch einen in Angriff zu nehmen.

Der Julier, mittlerweile zeigte die Zeit 14:52 an! Das könnte spät werden, dachte ich mir. Das Wetter passte, auch wenn es immer noch sehr frisch war.

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In Tiefencastel angekommen zog mich meine Suzuki automatisch rechts weg Richtung Albulapass Dieser gehört zu den schlechtesten in der Schweiz, die ich kenne. Ok, nicht der ganze Pass, aber da schüttelt es dich so was von durch, das glaubt einer der ihn noch nie gefahren hat gar nicht, da braucht ein Mann Eierschoner

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Zum Glück war das nur eine kleine Regeneinlage. Unten in La Punt sah es wieder gut aus.

Der nächste  anstehende Pass war der Bernina und da es nach diesem wieder nach Italien geht, wo vier Pässe auf mich warteten, machte ich einen verfrühten Tankstopp.

An der Tankstelle in Samedan war auch die Polizei am Pause machen und als ich mein Motorrad vor der Tankstelle parkte um Verstärkung zu mir zu nehmen, hat sich die Frau Polizistin auf mich zu bewegt, was ich nicht so gerne habe! Sie schaute auf mein Hinterteil… also das meiner Susi und die Nummer und zog dann wieder ab. Ich kaufte mir einen Ovodrink und hab daran an einen Kumpel gedacht, unter dem Motto  “ nicht besser, aber länger“  und das brauchte ich, denn ich hatte „erst“  10 Pässe hinter mir.

Am Bernina sah ich dann die zwei Polizisten wieder, die ihre Augen auf die Töffs geworfen hatten, doch nicht auf meinen

Der Bernina Hospitz

bernina_pass

Den Bernina hinunter und links abbiegen und über den Forcola di Livigno, hier hab ich doch echt die Tafel verpasst, nur ich weiss warum… war etwas nervös da oben aber hier ein Bild vom Web.

forcola_di_livigno

In Livigno bin ich dann auch noch einen Umweg gefahren! Na ja, hab ja genügend Zeit!!!

Pass Nummer 13 wartet, auch wenn es nur ein kleiner ist, um hier ein Bild zu machen musste ich kurz umkehren, weil die Tafel verdreht war, ist ja Italien

passo_eira in livigno passo_eira

Der Verkehr hier in Italien war erheblich, leider! Doch ich hatte ja Zeit.

Auch an der Tafel des Passo di Foscagno fuhr ich vorbei und musste umkehren.

passo_di_foscagno

Dann der relativ lange Weg zu einem weiteren geilen Pass. Ganze 40 Minuten bis zum Stelvio oder auf Deutsch Stilfser JochHier traff ich einige Italo Racers, mit denen ich ein Schwätzchen hielt und  die auch gleich meinen Fotoapparat bedienten

Passo_ Stelvio stelvio_stilfser_joch

Der Endspurt war angesagt, es war ja auch bereits nach 18 Uhr als ich das Bild am Umbreil machte, den musste ich aber nur abwärts fahren, denn er ist ja nicht weit vom Stelvio entfernt. Der Umbreil ist mittendrin immer noch Naturstrasse, geht aber mehr oder weniger problemlos. Dieser Pass  ist sogar für Anfänger mit neuen Motorrräder machbar, gel Lori, waisch no? 

umbrail_pass umbreil

Der Ofenpass hat mir ein wenig Mühe gemacht, weil die Sonne schon sehr tief stand und mich ein bisschen blendete, will mich aber nicht beklagen, weil mir eine blendende Sonne lieber ist als Regen

ofen_pass passo del forno

Sodali, hast du mitgezählt? Bis ich Zuhause bin fehlen noch zwei Pässe. Ich muss schon sagen, ich hab nichts dagegen, wenn ich mein Baby in die Garage stellen kann,

Also nahm ich, nach der Durchquerung des Nationalparks den Flüela in Angriff, den ich so weit ohne irgend welche Vorkommnisse hinter mich gebracht hatte.

flüela

In Davos angekommen begann dann der letzte Abschnitt, das Landwassertal Richtung Wiesen, und da gab es wieder eine tolle Begegnung, erst mit zwei  Töfffahrern. Der eine mit L, diese schlossen auf einen weissen Porsche Carrera mit ZH Nummernschild auf.  Ich überholte die beiden und folgte „unauffällig“ dem weissen Flitzer und… es war einfach unglaublich wie der da hoch fuhr!

Die Lenzerheide war die letzte Hürde, die ich nehmen musste und das Benzinlämpchen hat sich auch wieder gemeldet, doch ich hoffte es bis nach Chur zu schaffen, um an der Masanserttankstelle auch gleich mein Baby zu waschen, bevor ich es wieder für ein paar Tage versorge.

Das wars, insgesamt 19 Pässe und ganze 786 gefahrene Kilometer.

Jetzt bin ich hundemüde und der eine oder andere Körperteil schmerzt ein bisschen, erstaunlicherweise aber nicht der Teil an dem man zuerst denken würde

Nochmals zum Mitschreiben:

  1. Oberalp,
  2. Susten,
  3. Grimsel,
  4. Furka,
  5. Gotthard,
  6. San Bernardino,
  7. Splügen,
  8. Maloja,
  9. Julier,
  10. Albula,
  11. Bernina,
  12. Forcola di Livigno,
  13. Passo Eira,
  14. Passo di Foscagno,
  15. Stelvio,
  16. Umbreil,
  17. Ofen,
  18. Flüela,
  19. Lenzerheide

Es hat mir riesen Spass gemacht und das nächste mal starte ich nur wenn es 100% trocken ist. Vielleicht würde dann noch ein oder zwei weitere Pässe drin liegen.

und …

400 km und ein Mittagessen zum…

… vergessen. Wenigstens ist der Rest des Tages sensationell gewesen.

Am Start 2 Suzukis und 4 Nasen. Um 9 Uhr gings los und da ja alle unsere super Pässe offen sind war klar, dass es eine grössere Rundreise geben wird.

Das Wetter entwickelte sich dann gegen Mittag wie aus einem Bilderbuch, es ging erst mal Richtung Glarnerland über den holprigen Klausenpass.

Auf dem höchsten Punkt gab es nur eine kurze Pipipause, kurz weil wir das Mittagessen  in einem Restaurant essen wollten, wo wir mit André und Nikita vor 2 Wochen schon mal eine Nussgipfelpause gemacht hatten. Da hat das Wirtenpaar Werbung für ihre einzigartigen Cordon Bleus gemacht.

Das Restaurant befindet sich zwischen Silenen und Amsteg.

Silvia hat sich ein normales Cordon Bleu, Erwin und ich eins mit Rohschinken und Spezialsauce bestellt, Daniel hat sich für ein Rahmschnitzel mit Nudeln entschlossen.

Nach fast 20 Minuten kam die Cheffin und sagte klein Daniel, dass es keine Teigwaren im Haus habe! Der arme musste sich mit Pommes zufrieden geben.

Ganz ehrlich, das Essen lies zu wünschen übrig. Man versprach uns einen üppigen  Salat als Beilage, doch dieser ist so ziemlich mickrig gewesen nach dem langen Warten! Alles nicht so schlimm, doch als Silvia ihr Fleisch sah… na ja, es war etwas sehr schwarz und als sie es umdrehte… sahen wir nur Kohle! Sie stand kurzerhand auf und ging in die Küche und … der Chefkoch wusste schon was sie sagen wollte und meinte nur: „Ist wohl doch etwas zu schwarz“

Na ja, nach weiteren 20 Minuten bekam sie ein neues Cordon Bleu und man hat uns einen Kaffee zugesprochen. Auf den ersten Blick sah es supi aus… auf den zweiten und dritten dann doch nicht mehr. Die Unterseite war schon wieder schwarz wie Kohle und der Käse in der Mitte noch gar nicht geschmolzen.

Auch wenn wir alle einen Kaffee bekommen haben, ich bin mir sicher dort werden wir keine Pause mehr einlegen.

Wir fuhren dann weiter und der Aufstieg auf den Susten konnte beginnen, ich hatte den schon sehr vermisst.

In Innertkirchen volltanken und wir konnten den Grimsel unter die Räder nehmen, oben angekommen fragte ich Erwin, ob wir eine Pause machen sollen, er meinte wir können ja in Disentis auf dem Camping einkehren das bedeutet, den Grimsel fertig fahren, dann der Furka in Angriff nehmen und den Oberalp. So macht Töfffahren spass, fahren und Spass haben ohne grosse Stopps.

Wir sind früher in Disentis angekommen als erwartet und haben dort einen feinen Coup gegessen, Silvia und ich haben vergessen ohne Rahm zu bestellen, doch Daniel hat sich freiwillig gemeldet uns diesen abzunehmen. Dies war aber keine gute Idee, denn ihm wurde es ein wenig schlecht und das was cool gewesen wäre, mussten wir gegraben, nämlich die Idee noch den Lukmanier, San Bernardino, und eventuell den Splügen, Maloja, und den Julier noch zu machen.

Es war eine tolle Ausfahrt

Das Auffahtswochenende,das Cor el Motor (Bikertreff)

Ausser am Donnerstag (Arbeit) war ich jeden Tag auf meinem Baby. Am Freitag wollten wir, wie am GRischa Biker Hock besprochen, um 9:00 Uhr losfahren doch die Telefonkette die auf 8 Uhr angesetzt war, fiel erst mal ins Wasser! Es regnete wie aus Kübeln!  Also nochmals ab ins noch warme Bettchen. Als ich so nach 10 Uhr erwacht bin, hat mich André auch schon gesucht und die Sonne lachte ja doch noch.  Schnell mit Andi kurzgeschlossen und auf die 11:30 in Tiefenkastel abgemacht, wo dann André & Nati auf uns warteten.
Lenzerheide, Julier, Maloja und dann anstatt immer im Grotto Ghiggi einzukehren wersuchten wir mal was Neues, die casa Rocca Bella in Castasegna, den Tipp hat mir Simon gegeben, ich traute mich nie dort hin, weil ich dachte es sei nur für mehr bessere.
Das war Meinesserachtens eine gute Wahl, nur schon wegen der Umgebung.

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Nach dem Essen sah es so aus, als ob es gleich zu Regnen beginnt. Sei es in Richtung Italien wie auch in Richtung Engadin. Wir entschlossen uns über den Splügenpass zu fahren und in Chiavenna war der Himmel schon wieder blau.
In Splügen noch zum Kaffee und Andi verabschiedete sich wegen eines Termins, André mit Nati und ich machten noch eine Zusatzschleife über die Lenzerheide mit einem Abschlussdrink im Restaurant Rosenhügel in Chur.

Am Samstag starteten wir etwas früher, dieses Mal mit dabei, Adam, Regula, Arty mit Corina, André dieses mal alleine, meine Silvia & ich.

Es ging erstmal Richtung Disentis über das Versamertobel, dann über Obersaxen, ganz toll. Wir nahmen den Lukmanier in Angriff, und nach einer Kaffeepause im zweiten Restaurant auf der rechten Seite, das mit dem alten Frittieroel und den komischen Zusätzen im Ice tea, gell Corina  sind wir zum nächsten gemütlichen Beizli gefahren, um da was zu essen.
Wir haben alle einen Salat und Teigwaren bestellt, danach noch einen Espresso, Schale und Adam einen 3- fachen Espresso in einer grossen Tasse 
wir hatten so ca. 20.-Fr.pro Person bezahlt.

Unsere weitere Tour war uns nicht so klar, aber wir haben uns für den San Bernardino entschieden.

Vor Biasca, in Acquacalda stand dann auch ein fester Radar, der blitzte hell auf als André vorneweg fuhr  galt aber nicht ihm sondern dem Autofahrer vor ihm, hoffendlich! 

Wieder mal den San Bernardino zu fahren hat richtig Spass gemacht. An der Tankstelle oben war klar, André geht direkt nach Hause, wir wollten aber noch über den Splügen, Maloja, Julier und Lenzerheide, doch sagten wir das ab, um auch nach Hause zu fahren.

Ich hatte aber noch keine Lust nach Hause zu gehen und kurz vor Splügen überholte ich die Kolonne bis zu Adam, um ihm zu sagen, dass ich doch die grössere Runde machen werde und siehe da… ausser André, der war nicht zu überreden, sind alle mitgekommen 

Ich würde sagen, es hat sich gelohnt, auch wenn Corina müde war als wir in Villa di Chiavenna einen letzten Halt machten.
Es hat mir riesen Spass gemacht, trotzdem ganz kurzes Gewitter wo wir reingeraten sind auf der Lenzerheide, ich würde sagen, dass der Pollenregen der Tannen schlimmer war, wir und unsere Motorräder waren ganz gelb davon! Mein Schatz war dann auch nudelfertig als wir zuhause angekommen sind, kein Wunder es waren ja doch ca.370 Kilometer.

Danke euch für die tolle Ausfahrt.

Und am Sonntag sind Silvia und ich ans Cor el Motor (Bikertreff) organisiert von der Casa Depuoz in Trun gefahren, natürlich auch wieder über das Versam. Der einzige Nachteil an der Sache heute war, dass es so unheimlich heiss war.

Wir haben bei der Ausfahrt mit den Bewohnern nicht mitgemacht, sind ihnen aber entgegen gefahren und haben sie unterhalb von Obersaxen abgefangen und gefilmt.

Hier mal ein paar Bilder vor dem Filmchen

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Unser Abschluss machten wir mit einer Fahrt nach Vals und wieder zurück nach Hause unter eine kühle Dusche und schon ist das Wochenende zu Ende.

nochmals für die en Augenblicke

Ausflug mit etwas Stress

Heute starten wir ein wenig spät zu einem Ausflug, ist ja auch noch relativ kühl!

Nichtsdestotrotz sind ein paar Biker zum Treffpunkt gekommen.

  

DJ Mäsa, Squidli, Sander mit Freundin Karin, André mit Nati, Silvia und ich.

Die Reise ging über die Lenzerheide den Julier und den Maloja runter zum Grotto Ghiggi wo wir Mittag gegessen und dabei viel Spass gehabt haben

  

  

Was machen die denn da? 

 

Die Brille von Nati wird einfach nicht sauber!

Nach dem Essen war schnell klar, dass unser André etwas Stress hatte um wieder nachhause zu kommen.

Es war auch begründet, denn er hatte noch ein Billard Turnier zu spielen, das er gewinnen wollte.

So viel ich weiss hat es dann für ihn und Nati nicht gereicht eine romantische Dusche zu nehmen vor dem Spiel.

Es hat Spass gemacht 

 und bis zum nächsten Mal.