13. Juni 2026

Alle Jahre wieder: Unser Auffahrts-Wochenende voller Gemütlichkeit und Caches!

Herzlichen Glückwunsch: Wir sind endlich volljährig!

18 Jahre ist es her, seit die Story von Antonio und Silvia begann. Damals reichte noch ein einziger Sitzsack für uns beide – heute brauchen wir ein ganzes Büssli (inklusive Standheizung, man wird ja nicht jünger!). Zur Feier des Tages haben wir uns mit einer genialen Cacher-Truppe Richtung Augsburg abgesetzt. Was wir dort erlebt haben? Eine Menge „Knopf“-Arbeit im Wald, ein ungelöstes Rätsel beim Service-Personal, einen legalen Gefängnisausbruch und die Erkenntnis, dass Augsburgs Kellner überall herkommen – nur nicht aus Augsburg. Schnappt euch einen Kaffee (oder ein Feuerwässerchen) und viel Spass beim Mitreisen!

Dienstag, 12.05.2026 – Whiskyabend am Bodensee

Antonio konnte sich bereits am Mittwoch freinehmen. Silvia durfte sich diesen Tag von ihrem Dienstaltersgeschenk anrechnen lassen, und so machten wir uns bereits am Dienstagabend auf den Weg. Der erste Zwischenhalt wurde spontan bei unserem Stammchinesen im „Lotos“ in Feldkirch eingelegt. In der Nähe von Lindau suchten wir uns später ein Nachtlager, schalteten die Heizung ein, lauschten dem Gesang der Vögel, schlürften ein Gläschen Whisky und liessen so den friedlichen Abend ausklingen.

Mittwoch, 13.05.2026 – 18 Jahre später

Ein besonderer Tag brach an: Jetzt sind wir volljährig! Genau vor 18 Jahren war es, als Antonio Silvia das erste Mal in Mettmenstetten besucht hat… Er hatte einen Erdbeerkuchen mitgebracht, sie hatte eine Rhabarberwähe gebacken. Er hat sie in eine Pizzeria ausgeführt. Wieder zu Hause, bei einem Glas Wein, Musik von Nena… Ein Sofa gab es noch keines, der Sitzsack musste für beide ausreichen. Schöne Erinnerungen! Ja, 18 Jahre ist das nun her. Uns gibt es immer noch und dafür sind wir sehr dankbar.

Aber zurück zur Gegenwart: Am Morgen besuchten wir Lindau. Zur Feier des Tages gönnten wir uns bereits um 09:15 Uhr einen Kaffee mit Gipfeli und frönten anschliessend unserer selten aufkommenden Shoppingleidenschaft bei Leguano und im Lammers & Lammers.
Auch ein Cache, den wir beim letzten Besuch erfolglos gesucht hatten, zeigte sich diesmal breitwillig. Bei Sonnenschein, aber einer Saukälte verliessen wir die Insel wieder.

In der Nähe von Buxheim und Memmingen assen wir im Golfclub Restaurant Gut Westerhart restaurant zu Mittag, bevor Augsburg uns in Empfang nahm. Bonchur und Mountain-Fantasy trudelten auch bald auf dem Camping Bella Augusta ein. Zu viert rätselten wir im Restaurant Lauterbacher am See, was die Gruppe junger Frauen am Tisch neben uns für einen Anlass hatte. Bonchur nahm allen Mut zusammen und löste das Rätsel:
Eine Babyparty! Was wir nicht wussten: Zeitgleich war unsere Konstellation das Rätsel des Personals. Was sie vermutet hatten, bleibt in unserer Runde… Zu unserem 18. Jubiläum spendierten sie uns beiden jedenfalls ein Feuerwässerchen. Nun hoffen wir auf nicht allzu schlechtes Wetter morgen… und ab ins Bett!

Donnerstag, 14.05.2026 – Zwischen LABs und Letterboxen

Warme Kleidung an und ab auf den Drahtesel! Nein, leider nicht direkt. Da wir mit den Fahrrädern über eine Stunde bis zum Startpunkt hätten strampeln müssen, sind wir mit den Autos zum Ausgangspunkt gedüst. Dort trafen wir auf die beiden JaMaDuLis und Herr und Frau Blauburgunder. Gemeinsam ging es ab durch den Wald – von Dose zu Dose. Bollerwagen haben wir erstaunlich wenige gesehen, dafür dass heute Vatertag (Auffahrt) ist. Am Mittag hatten wir ein edles Plätzchen fürs Mittagessen gefunden.

Voller Energie schwärmten wir wieder aus, bis auch die letzte Dose im Sack war. Wettermässig hatten wir Glück: Der Regen prasselte erst los, als wir bei den Autos angekommen waren. Also gab’s erst mal eine Kaffeepause im Café Ertl. Kaffeeseite rechts, Alkoholseite links. ?

Die Sonne hatte Erbarmen mit uns und zeigte sich bald wieder, was uns dazu bewog, das Gelände des alten Gaswerks zu erkunden. Während die einen sich die Finger wund tippten, um möglichst viele LAB-Caches freizuschalten, widmeten sich andere dem Virtual GCBJ54J, einem Tradi GC1DAK4 und der speziellen Letterbox GC9KDX1. Nach einer kurzen Pause trafen wir uns alle wieder in Augsburg im „Spiesswerk“ zum Abendessen.

Freitag, 15.05.2026 – Knopfreich unterwegs

Um 09:30 Uhr trudelten alle auf dem vereinbarten Parkplatz am Waldrand ein. Velos abladen und ab auf die Runde „Knopfreich GC7Y4EW“ mit 18 Dosen + Bonus GC7YB6F.
Knöpfe hoch, Knöpfe runter, Knöpfe links und rechts. Zwischendurch ein Gruppenfoto und weiter durch den Wald geknopft.

Und dann kam der Moment, in dem aus zwei Männern plötzlich wieder kleine Jungs wurden. „Lass mal Räuberleiter machen und den Hinweis auf dem Baum entziffern!“ – Weltklasse Idee. Sekunden später lagen beide wie zwei Maikäfer auf dem Rücken, weil das Gleichgewicht Urlaub genommen hatte. Und der finale Gag? Der Baum war absolut hinweis-frei. Zum Glück gab es statt Blaulicht und Schatzsuche nur kollektives Dauergrinsen!
Nun hatten wir uns das Mittagspicknick aber sowas von verdient! Da wir bereits wieder bei den Autos waren, gab es heute sogar noch einen Kaffee – frisch aus dem Büssli.

Am Nachmittag stand ein Waldspaziergang auf dem Plan, (wir nahmen aber das Bike).
Vor lauter Quatschen gingen die einen mal kurz verloren, doch dank der Cacher-Führung fanden sich unsere Wege bald wieder.

Die einen hatten dann genug vom Cachen und setzten sich in ein Café, während andere noch Energie hatten und sich weiter durch den Wald angelten. In der „Steakmanufaktur“ trafen sich alle wieder zum gemeinsamen Abendessen. Heute gab es zarteres Fleisch als am Vorabend (zumindest für die Mehrheit von uns), obwohl die beiden Lokale eigentlich zusammengehören. Mit dem Wetter hatten wir Glück: Erst auf dem Heimweg, den wir eh mit Uber antraten, regnete es wieder.

Samstag, 16.05.2026 – Restenverwertung und Gefängnisausbruch

Für heute hatten wir eine favoritenreiche Tradi-Runde mit 16 Caches ausgesucht: „Restenverwertung GC8HFX2“. Durch den Wald pilgernd – falls man das mit den Bikes so nennen darf – trafen wir auf kreative, mit Liebe gebastelte Verstecke. Um den Mittag herum hatten wir alle geloggt, ausser der einen Dose, die wohl zu schüchtern war, um sich uns zu zeigen.

Nach dem UFO-Multi GC990CX, welcher unsere Köpfe ganz schön zum Rauchen brachte, glaubte der Regen, dass er jetzt seinen Auftritt hätte. Somit wurde das Mittagessen statt auf den schönen Picknickbänken beim Teich halt im Auto verspiesen. Just als der letzte Bissen den Magen erreicht hatte, konnte die Sonne sich wenigstens teilweise wieder durchsetzen. Wir streunten um die Autobahnkirche Virtual GC9P7PH herum, schossen die obligaten Virtual-Bilder… aber wo war denn Antonio? Er schlich bereits weiter zur Dose und machte sich ans Öffnen des Schatzes.

Nun trennten sich unsere Wege für eine kurze Pause. Für die „Ab in die Zelle – JVA Bärenkeller GC8R7VM“ waren Termine für zwei Gruppen gebucht. Die erste, bestehend aus JaMaDuLi und Blauburgunder, war zuerst an der Reihe. Sie waren noch bei der Arbeit, als Uber uns an der Zieladresse absetzte. Da das einzige nahegelegene Restaurant noch übler als die kurze Hagelattacke zu sein schien, packten wir die Schirme aus und warteten ab. Der Freudeschrei aus der Ferne kündete schliesslich unseren Einsatz an!

Einige ausgeklügelte Herausforderungen erwarteten uns hier. Da hat sich der Owner echt Mühe gegeben – wow! In unserem Team knobelten Mountain-Fantasy, Bonchur und wir zwei Loslachens los. Wir studierten, probierten, überlegten, lachten, telefonierten, schrieben… bis wir nach etwa der gleichen Zeit wie unsere Vorgänger (ca. 1,5 Stunden) den Verdächtigen befreit hatten. Viel mehr dürfen und wollen wir an dieser Stelle nicht verraten – nur vielleicht, dass es sich absolut gelohnt hat und wir um einen Favoritenpunkt ärmer sind.

Für uns ging es dann wieder mit Uber in die Innenstadt. Zu Fuss wären uns die sechs Kilometer bei dieser Kälte und dem nassen Wetter zu mühsam gewesen. Auf dem Rathausplatz trafen wir auch die anderen wieder. Bei Kaffee und Bier testeten wir unser Wissen über den Augsburger Dialekt bei einem LAB-Cache. Als es stockte, fragten wir den Kellner. Dieser konnte nicht helfen und auf die Frage, ob er seine Kollegen fragen könne, meinte er lachend, dass hier keiner arbeite, der aus Augsburg sei! ? Auch die Tischnachbarin versuchte erfolglos zu helfen. Da musste doch Team Pinkpetra angefunkt werden, und nach dem Beheben eines Tippfehlers kamen wir endlich weiter.

Nach einem kurzen Spaziergang bei frostigen 6 Grad huschten wir in den warmen „Ratskeller“. Da wurde wohl jeder mehr als nur satt – eine tolle Location mit gutem Essen, in der man ohne Reservation eher Mühe hätte, einen Platz zu ergattern. Zum Abschluss quetschten wir uns in den „König von Flandern“, ein von aussen unscheinbares Restaurant, das früher mal ein Kino war und jetzt als kleine Hausbrauerei thront. Hier liessen wir den letzten gemeinsamen Abend gemütlich ausklingen. Hat riesig Spass gemacht mit euch allen – vielen Dank für das tolle verlängerte Wochenende!

Sonntag, 17.05.2026 – Heimweg mit Umwegen

Einer nach dem anderen düsten wir los. Der Erste war Bonchur, kurz darauf machte sich Mountain-Fantasy auf den Weg und bald waren auch wir ready für die Abreise. Irgendwie löste die Anzeige auf dem Navi, dass wir bereits um 12:00 Uhr zu Hause sein würden, den Wunsch in uns aus, doch noch ein wenig rumzutrödeln. So legten wir in Memmingen eine Cacher-Pause ein.

Wir waren gerade in einer Kirche bei einem Kirchen-LAB – sowas hatten wir zuvor noch nie gesehen –, als das Telefon klingelte. Kurze Zeit später sassen wir mit den JaMaDuLis in einem Restaurant. Sie hatten unseren frischen Log beim Virtual GC88ZGH entdeckt, den sie ebenfalls im Visier hatten. Mit ihnen flanierten wir noch ein wenig durch Memmingen, bevor wir dann endgültig den Heimweg unter die Räder nahmen.


Und so ging ein weiteres, geniales Auffahrts-Wochenende zu Ende. Wenn man mit so tollen Freunden unterwegs ist, können einem auch frostige 6 Grad und ein paar Regenschauer die Laune nicht verderben. Die gemütlichen Abende bei gutem Essen, das gemeinsame Rätseln und Fachsimpeln und natürlich die Kaffeepausen frisch aus dem Büssli sind einfach unbezahlbar.

Ein riesiges Dankeschön an die ganze Truppe für die super Stimmung und die vielen neuen Lachfalten! Genau wegen solchen Momenten lieben wir unsere alljährliche Tradition. Bis zum nächsten Jahr – wir freuen uns schon jetzt auf das nächste gemeinsame Abenteuer!
Bis dann
Silvia & Antonio

Habt ihr auch eine feste Tradition, die ihr jedes Jahr mit euren Freunden feiert? Schreibt es uns unbedingt in die Kommentare!

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