16. Februar 2026

Eben erst den 50er gefeiert und schon ist die 60 geknackt!

Eben erst noch den 50er gefeiert und schon sind wieder zehn Jahre vorbei. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht!

Und doch ist einiges passiert in diesen Jahren. Die KI hat sich rasant verbreitet, Günther hat uns auf Trab gehalten, Corona hat die Welt in Aufruhr versetzt, mein Papi und Silvias Ahni sind nur noch im Herzen bei uns. Ja, man kann wohl sagen, dass es nicht unbedingt ruhige Jahre waren und schon gar keine langweiligen.

Freitag, 02.01.2026: Fehlplanung, FTF und hartverdiente Pizza
An meinem Geburtstag selber wurde erst mal ausgeschlafen. Beide waren wir kurz zuvor noch krank gewesen und waren froh, doch etwas Erholung vor der grossen Arbeit zu haben. Den ganzen Tag über habe ich Zöpfe gebacken und zusammen mit Silvia den Begegnungsraum für die Party am nächsten Tag eingerichtet und alles vorbereitet.

Abends wollten wir den 130. FL/SG/GR Stammtisch (GCBFZMD) in Bad Ragaz besuchen. Silvia sagte noch, dass wir um 17:30 Uhr dort sein müssen und eigentlich auch noch einkaufen sollten. Kaum auf der Strasse, wussten wir, dass dieser Plan gestrichen war. Alles voller Stau! Und als wir da auf der Autobahn so vor uns hintuckerten, blingte das i-Phönli. Hm…..was ist denn das? Da stand doch was von „Antonios Geburtstag“ (GCBGEWN). Ja, tatsächlich ist da soeben ein Cache publiziert worden. Blöd nur, dass wir nur im Schritttempo vorankommen und noch weit weg vom Nullpunkt sind.
Die Pakaschs, die nicht vom Stau aufgehalten wurden, mussten somit ganz schön lange auf uns warten, da sie so ehrenvoll waren, den FTF nicht ohne den Jubilaren zu schnappen.

Der Cache, den Caronia13 und ihre Helferlein versteckt hatten, war wirklich der Hammer. So ein cooler Geburicache! Und weisst du was? – Ich habe noch nie einen Cache geschenkt bekommen. Vielen Dank dafür!

Froh wieder in der Wärme zu sein, kamen wir im Restaurant „Dal Comandante“in Bad Ragaz an. Die einen genossen bereits ihre Pizza, während wir noch eineinhalb Stunden vor uns hinsabbern mussten, bis wir auch zu dem Vergnügen kamen. Dafür war sie lecker. Nach dem gemütlichen Abend mit lieben Leuten machten wir uns, in diese Richtung völlig staufrei, wieder auf den Heimweg. Silvia kochte zu Sicherheit noch eine Kürbissuppe, während ich den Zopf, dessen Teig ich aus Zeitgründen in den Kühlschrank verfrachten hatte müssen, wieder auf Temperatur zu bringen versuchte.

Samstag, 03.01.2026: Alle auf einmal und zu wenig Zeit für jeden Einzelnen
Am Morgen musste der verschobene Einkauf noch nachgeholt werden. Silvia machte derweil die letzten Vorbereitungen zu Hause noch fertig. Kaum hatte die Uhr zwei Mal geschlagen, stürmten die Gäste in Scharen an. Kurze Zeit später waren die 65 verfügbaren Plätze aufgewärmt. Jubel, Trubel, Heiterkeit. Nicht mal Zeit für ein Foto hatten wir als die Bude voll war.
Gegen Abend, als die Gruppe etwas beschaulicher wurde, hatten wir auch mehr Zeit, mit dieser den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Wir haben uns über jeden Gast sehr gefreut, doch leider auch für jeden zu wenig Zeit gehabt. So viele liebe Leute, die mit uns diesen besonderen Tag gefeiert haben, dafür sind wir dankbar. War sehr schön, euch zu sehen! Danke auch allen, die etwas zum Buffet beigetragen haben oder uns sonst unterstützt haben.

Danke auch für die zahlreichen Geschenke, die ganz in Ruhe am Sonntag ausgepackt wurden und mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben.

Und so bleiben uns ganz viele schöne Erinnerungen, von denen wir die nächsten zehn Jahre zehren können, bis dann vielleicht das nächste Fest vor der Tür steht.

Späte Überraschung
Für den 17.1. 26 stand da noch „Geburigeschenk Überraschung“ im Kalender. Dass wir irgendwo mit dem Büssli hinfahren und dann nach Möglichkeit auch dort übernachten, wurde mir mitgeteilt, mehr wusste ich erst mal nicht.

Samstag, 17.01.2026
Nun ist der Tag gekommen. Die Spannung war förmlich spürbar, doch mir wurde überhaupt nichts verraten. Am späten Nachmittag ging es dann los. Silvia sagte nur, dass wir auf dem Weg noch ein paar Geocaches suchen könnten, und packte dabei die Tasche mit Ersatzkleidung ein (falls wir im Matsch ausrutschen würden!). Okeeey… Dann wurde auch noch Frühstückszeug für den Sonntagmorgen eingepackt. Wir waren schon im Treppenhaus, als wir bemerkten, dass die Bettwäsche noch fehlte! Das fehlte noch 😉 Also zurück und auch die noch unter die Arme genommen.

Silvia fütterte das Navi. Immerhin sah ich nun, dass wir ca. eine Stunde zu fahren hatten, doch das eingegebene Ziel war ein Geocache und gar nicht das Überraschungsziel. Erstmal ging es Richtung Unterland. An der Verzweigung Sargans war klar: Es geht Richtung Zürich – na ja, ein weiter Begriff. Was könnte da sein? Dann war ich etwas irritiert, als das Navi mich ins Glarnerland abbiegen liess! Jetzt war ich total ratlos. Was gibt es denn im „Zigerschlitz“, was mich überraschen könnte? In Gedanken ging ich sämtliche Restaurants durch, die eventuell infrage kämen, doch auf dem Beifahrersitz herrschte eisernes Schweigen.

So stoppten wir für die eine oder andere Räubergeschichte (GC93MJ2) (GC970KX) (GC964F0) und beim Virtual Cache „Tödi-Findling“ (GC891PT) fanden wir zufälligerweise auch noch einen Multi-Cache (GC1DMGY), der ziemlich offen da lag. Einem geschenkten Gaul… also loggten wir auch diesen. Die Zeit schien nicht zu vergehen und die Fahrt führte immer weiter Richtung Klausenpass. Ich machte Silvia darauf aufmerksam, dass sich der Pass in der Wintersperre befinde; sie lachte nur und versicherte mir, dass die Überraschung vor dem Pass sei.

In Betschwanden war dann unser vermeintliches Ziel und man sah es schon von Weitem: Da leuchtete eine grosse Lichterkette und ein Logo mit dem Schriftzug vom Zirkus Mugg. Nun ahnte ich, dass das nicht nur ein „normaler“ Zirkus sein würde – nein, es ist ein kulinarisches Erlebnis im Zirkuszelt. Das ist wirklich eine gelungene Überraschung! Da wir noch etwas zu früh waren, holte ich einen heissen Punsch, natürlich mit einem Schuss Rum. Silvia hatte vorgängig nachgefragt, ob wir an Ort und Stelle in unserem eigenen „Chalet“ (Büssli) übernachten dürften. Zum Glück durften wir, also war auch etwas Alkohol erlaubt. Wir genossen unseren Apéro auf dem dafür gemachten, sich drehenden Karussell. 🙂 Wenn das nicht cool ist?

Dann war es Zeit, ins Vorzelt einzutreten. Ich sag euch, da drin war es nicht nur warm – nein, da war es sowas von heiss! Da musste nicht nur die Winterjacke abgelegt werden, nein, auch den Hoodie brauchte es nicht. Plötzlich erblickte ich zwei Luftballons mit der 60! Na, wenn das nicht cool ist. Also ging ich gleich darauf zu und fragte, wer denn hier Geburtstag habe. Ein Mann sagte: „Dreh dich um, meine Frau!“ So steuerte ich auf sie zu und gratulierte ihr zum Runden. Wir waren nicht die Einzigen, die aus dem Bündnerland kamen; sie hatten sogar den weiteren Weg von Arosa herab unter die Räder genommen.

Als wir zu unserem Tisch geführt wurden, konnte die Vorstellung beginnen. Das war ein Spektakel! Zwischen den gelungenen, spektakulären und sympathischen Aufführungen wurde das Vier-Gang-Menü serviert und das teilweise auf äusserst kreative Art und Weise. Dazu genossen wir eine Flasche Barbera d’Asti Rouve – sehr passend. Wir haben den Abend genossen und zum Schluss gab es für mich noch ein Gläschen „Glarner Berggeist“, einen sehr süssen Likör. Gegen Mitternacht haben wir es uns in unserem vorgeheizten Chalet gemütlich gemacht und sind glücklich und zufrieden eingeschlafen.

Sonntag, 18.01.2026
In der Nacht musste ich einmal für kleine Jungs raus. Da wurde es mir eimal mehr bewusst: Mit 60 fangen die einen oder anderen Leiden an. Jetzt war es der Rücken – wahrscheinlich habe ich eine blöde Bewegung gemacht. Doch ich konnte wieder in den oberen Stock kriechen und schlief auch gleich wieder ein, ohne Schmerzen.

Als wir erwachten, erschraken wir nach dem Blick auf die Uhr: 10:30 Uhr! Das gibt’s doch gar nicht. Doch ein Vorteil hat es, wenn man so spät aufsteht: Wir müssen nicht so lange warten, bis es Frühstück gibt (wir essen immer zum ersten Mal um 12 Uhr –> 16:8-Intervallfasten). Da es in Betschwanden noch keinen Sonnenschein hatte, beschlossen wir kurzerhand, der Sonne entgegenzufahren und dort unser Frühstück zu geniessen.

Wir landeten auf dem Urnerboden, ganz zuhinterst vor dem Fahrverbot. Da wurde Kaffeewasser aufgesetzt und der Tisch mit Schoggizopf, Confi und Käse gedeckt. Dabei schauten wir den Schlittenhunden zu, wie sie ihre Runden drehten. Nach dem Frühstück gab es einen Spaziergang im Schnee zum Cache „Grenzsage des Urnerbodens“ (GC8AMWM). Das tat meinem Rücken nicht schlecht, doch der beheizte Autositz behagte mir mehr 😉 Darum durfte hier Silvia unter die Brücke kriechen.

Auf dem Heimweg stoppten wir noch für den einen oder anderen Cache. Einen fanden wir nicht unter dem Schnee, ein anderer war defekt, sodass es nicht möglich war, zum Logbuch zu gelangen. Das war ein sehr schönes Wochenende und ja: Ich liebe es, in unserem Büssli zu übernachten!

Die 60 ist also geknackt – und der erste „Cache“ im neuen Jahrzehnt war ein absoluter Volltreffer. Wenn die nächsten Jahre nur halb so viele Überraschungen, Umwege und Lachmomente bereithalten wie dieses Geburi-Wochenende, dann freue ich mich riesig darauf. Danke an alle, die Teil meiner Geschichte sind. Auf die nächsten zehn Jahre!“

Danke min Schatz für alles! Wer weiss, villicht wiederholand miar das nöchscht Winter.
Han di uuu liab.


Was war eure schönste Überraschung zu einem Geburtstag?
Schreibt es mir gerne in die Kommentare – ich freue mich auf eure Geschichten!

Ein Gedanke zu „Eben erst den 50er gefeiert und schon ist die 60 geknackt!

  1. Super, spannend und intressant.
    Und sooo viele Gäste; das bedeutet auch Freunde !
    Cool !
    Nochmal – alles Liebe und Gute für das begonnene Jahrzehnt
    mit starkem Rücken und Knie !

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