Fondue Chinoise, selber Schuld und eine falsche Nummer!

Fondue Chinoise, selber Schuld und eine falsche Nummer!

2.9.-4.9.2022. Nachdem wir nun ein paar Wochenenden in Vals genossen haben, hat es uns diesmal ins Unterland verschlagen. Und das, obwohl eigentlich eine Töfftour geplant gewesen wäre. Aber am Stelvio scheinen die Velos an diesem Wochenende an der Macht zu sein. Zudem ist das Arosa Bergrennen und in Trimmis findet der alljährliche Markt statt.

Alles etwas viel Trubel und so entschieden wir uns, nach dem FL/SG/GR Stammtisch in Sargans am Freitagabend, weiter Richtung Nordwesten zu düsen.

Sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt

Am Stamm trafen wir viele Gleichgesinnte, mit welchen wir einen gemütlichen und lustigen Abend bei Fondue Chinose a discretion genossen. Ja, an solchen Anlässen isst man oft zu viel, worunter Antonio dann auch noch etwas litt (obwohl Silvia ihn noch darauf hingewiesen hat, dass er sich dann nicht beklagen müsse, wenn er jetzt noch weiter esse) . Und so war: „Selber Schuld“, die wenig mitleidige Antwort, die ihn von der Beifahrerseite erwartete. Es war fast Mitternacht als wir an unserem Tagesziel eintrafen. Müde legten wir uns nieder und wachten erst spät am nächsten Tag wieder auf.

Vom nassen Kunstwerk zum Kaffee

Ein paar Gemeinden im Kanton Aargau standen heute auf dem Programm. Wir kamen nicht weit, als der Regen uns begrüsste. Am nassen Boden kreierte Silvia ein Kunstwerk aus Kieselsteinen. Tja, was man nicht alles macht, um einen weiteren Cache (Zu viele N GC891X9) loggen zu dürfen. Eine Einladung zum Kaffee führte uns zu Ante- und Tantefix. Dort durften wir wir uns bei frischer Zwetschgenwähe und warmem Kaffee aufwärmen. Naja, sagt man halt so…. Kalt war es nämlich nicht.

Nach der gemütlichen Pause zeigte sich die Sonne langsam wieder und wir standen vor einer Trickbox, die von Antonio schnell durchschaut wurde. (Die Goldene Mitte GC9FRQ4). Ja, das Leben ist schön…

Allerlei Caches begegneten wir bis zu der nächsten Kaffeepause im Restaurant Flachsacher. Da es offiziell nichts zu Naschen gab, wurde uns ein Spezialtellerchen offeriert. Wow, das nenne wir mal Gastfreundschaft!

Auf dem weiteren Weg wurde uns bewusst, dass der Herbst unaufhaltsam näher kommt. Und so genossen wir die noch wärmenden Sonnenstrahlen umso mehr.

Origami – waren wir hier nicht schon mal?

Ein paar raffinierte Caches lockten uns ganz schön aus der Reserve. Silvia musste sich beim Basteln ganz schön anstrengen, damit auch den gewünschte Mysterie (Hobbysache III – Chez Hamza GC535F3) einen Log abbekam und dann, ja dann war plötzlich wieder Zeit, einen Schlafplatz zu suchen. Diesmal gar nicht so einfach. Doch nach ein paar Fehlversuchen platzierten wir unser Häuschen endlich auf einem uns bereits bekannten Plätzchen. In aller Ruhe bereiten wir unser Abendessen zu und genossen dieses sehr.

Ui, schon 10:00 Uhr. Na dann machen wir uns langsam auf die Socken. Ein Hofladen mit frischem Süssmost erregte unsere Aufmerksamkeit. Aus kleinen Schliessfächern konnte man sich aussuchen was man kaufen möchte. Silvia war wohl etwas nervös als Antonio das Geld in den Automaten liess, denn sie gab ihm die Nummer der Kästchens oben dran an und so spickte die Tür der getrockneten Birnen auf. Na toll, wie kann man nur so blöd sein, eine Nummer falsch abzulesen! Also nochmal ein Versuch und so kamen wir doch noch zu unserem Saft.

Motivierte Kinder hämmern drauf los

Drei Gemeinden lagen noch vor uns ein Earthcache (Steinbruch Schümel: Geotop und Biotop GC2ABCB) war der letzte. Wir spazierten zum Nullpunkt. Eine Frau mit zwei Kindern wanderte vor uns den Wald hinauf. Uns erstaunte, dass beide Kleinen so gut liefen und kein einziges Mal motzten. Auch wunderten wir uns, dass beide einen Hammer mitschleppten. Oben angekommen kamen wir hinter das Geheimnis. Eine ganze Schar von Kindern klebten mit ihren Eltern an dem Fels. Alle hämmerten auf dem Gestein herum. Vermutlich auf der Suche nach Fossilien oder gar Ammoniten. 
Uns trieb der Hunger wieder ins Tal hinunter, direkt in den Felsgarten, in welchem wir unser Frühstück oder Mittagessen (je nach Definition) zu uns nahmen. 

Garten, Caches und Töffrennen

Und schon war es wieder an der Zeit den Heimweg anzutreten. 1.5h später waren wir zu Hause. Silvia fragte den Garten was es zum Abendessen gibt, während Antonio sich einer Cachewartung widmete.

Mit einem Abendessen aus verschiedenen frischen Gartensalaten und einem Töffrennen beendeten wir dieses schöne Wochenende.

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