Spontaner Kurztrip ins Tessin

Spontaner Kurztrip ins Tessin

Der Wetterbericht sagte nichts gutes voraus und so wollten wir an diesem Wochenende eigentlich einfach gemütlich zu Hause bleiben und nicht viel tun. Nach dem spontanen WohnmobilDinner am Freitagabend war es dann genau so ungeplant, dass wir am Samstagmorgen plötzlich die Idee hatten, einen Kurztrip ins Tessin zu starten. Ob wir übernachten, oder am gleichen Tag wieder zurückkehren liessen wir offen.

Wir können’s einfach nicht lassen

Am Freitagabend, 13.3.2021 haben wir uns schon wieder zu einem WohnmobilDinner hinreissen lassen. Das Restaurant Calanda in Felsberg ist halt einfach super. Das Essen war, wie immer super und das Gedächtnis der Bedienung hat uns wahrlich beeindruckt. Nach dem Dessert liessen wir den gemütlichen Abend bei einer Runde UNO ausklingen.

Ab in den Süden …

Am nächsten Morgen stieg uns der herrliche Duft des Feigen-Baumnuss-Topfbrotes in die Nase, welches Silvia am Vorabend noch gebacken hatte. Doch noch vor dem Mittag haben wir uns entschieden ins Tessin zu fahren. Ruckzuck wurden die nötigen Vorbereitungen getroffen und schon konnte es losgehen. 

Irgendwo auf dem Lukmanierpass legten wir eine Mittagspause ein. Endlich konnten wir von dem zum Glück gelungenen Brot kosten.

Dann cachten wir uns von Gemeinde zu Gemeinde. Ein Multi, (La verità è là fuori), der eigentlich recht cool sein sollte, schlug uns ein Schnippchen und so kamen wir dort leider nicht ans Ziel. Dafür landeten wir bei der Ruine Castello di Serravalle, auf welcher uns eine beeindruckende Inszenierung zur genaueren Betrachtung anlockte. Mit Lautsprechern wurde ein Theater inszeniert, das nur von einer Schauspielerin abgehalten wurde. Die Musik kam von einer Ein-Mann-Band. Wenige Zuschauer sahen wir, als wir uns dem Schauspiel näherten. Da wir die Ruine von der falschen Seite her gestürmt hatten, waren wir nicht sicher, ob der Zutritt von hier das Theater stören würde und so hielten wir uns im Hintergrund. Nach einer Weile des Zuhörens, zogen wir wieder von dannen.

Das wird richtig eng, nicht nur fürs Auto …

Wenn wir uns besser vorbereitet und direkt den Parkplatz angesteuert hätten, wäre es nicht so eng geworden (fürs Auto und unsere Nerven). Ja, hier hat sich Antonio mit dem Bus ohne Kratzer durchgezwängt. Den Cache , (Dragon Ball n.2 – Dongio), haben wir dann erst in einem falschen Kastanienbaum gesucht. Dort hat Silvia sich an einer Strickleiter den Finger eingeklemmt, für nichts, denn die Dose war im nächsten Baum versteckt. Jenu, Hauptsache gefunden…Auch noch ein paar weitere Dosen, teils mit toller Aussicht, durften wir hier in der Gegend besuchen. (Stefano Franscini – Virtual, TI-CHALLENGE no. 3 – 1 cache x 366 giorni und Buon CR Papi)

Gestern gut, heute gut und morgen?

Gegen Abend, als der Hunger kam, suchten wir nach einem geeigneten Platz für die Nacht. Irgendwo hinter einem Dorf richteten wir uns ein. Die Resten der Cordonbleus vom gestrigen WohnmobilDinner im Restaurant Calanda bescherten uns ein wunderbares Abendessen, das wir sehr genossen haben.
Dann spielten wir noch ein paar Runden UNO bevor wir uns aufs Ohr legten.

Am Samstagmorgen äugten wir aus dem Bus, um gespannt zu erfahren, ob der vorhergesagte Schnee wirklich gekommen war. Glücklicherweise hatte dieser nur eine sanfte, dünne Decke auf den Boden gelegt, so dass wir dadurch nicht am Wegfahren gehindert wurden.
Den Cache, den wir hier hatten machen wollen, konnten wir allerdings nicht angehen. Auf dem Weg lag ca. ein Meter Schnee und wir hätten noch weit in den Wald hineinmüssen, was die Chancen auf einen Fund massiv geschmälert hätte. Jenu, dann kommen wir vielleicht irgendwann wieder mal hierher…

Stürmische Aussichten …

Auf dem Rückweg kamen wir bei der Chiesa San Giorgio vorbei. Der Wind fegte uns fast weg. Trotzdem konnten wir nach langer Suche die Dose, etwas abseits der Koordinaten finden. Silvia zündete zu Ehren von Enna, der ebenfalls Georg hiess und natürlich für Ahni noch Kerzchen in der Kirche an.

Das Wetter war etwas ungewiss und wechselhaft. Wir machten uns auf den Heimweg, jedoch legten wir immer mal wieder einen Cachehalt ein. So auch bei dem gigantischen Tunnelbohrkopf des Gotthard-Basistunnels bei Pollegio. (l’ultimo diaframma, Lodrino – Venom J-1580 DH-112 und gnosca – san giovanni battista.)

Zu Hause angekommen waren wir hungrig. Schliesslich hatten wir noch nichts gegessen und es war schon fast 13.00 Uhr. Und so schlossen wir den Ausflug mit einem leckeren Brunch zu Hause ab.

There are 2 comments for this article
  1. Silvia at 12:48

    Hoi Mami,
    danke dir! Das nächste Abenteuer ist auch bereits wieder in den Startlöchern…
    A liaba Gruass Antonio und Silvia

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