Herbstferien (Berlin, LP`s und Whisky)

Wohin die Ferien gehen?- Das weiss man bei uns nie so genau. Und so rieten wir allen, die uns diese Frage stellten, dass sie uns nach den Ferien nochmal fragen sollen.

Geplant wäre jedenfalls Berlin. Aber diese Destination ist schon 3 oder 4 Mal ins Wasser gefallen. Ob’s diesmal klappt?- Wir werden sehn…

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17.10.15  Trimmis – Delitzsch (Leipzig)

Abgemacht war, dass wir um 9:00 Uhr starten. Es wurde dann 10:00 Uhr bis wir wirklich weg waren. Erst mal schauten wir uns grinsend an und fragten einander, ob wir es wirklich wagen sollen, Berlin anzusteuern. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch sagen, dass letzte Woche, als ich die Reise eigentlich buchen wollte, mein Laptop den Geist aufgegeben hatte und das genau dann, als ich ihn zum Zweck der Reisebuchung einschalten wollte. Also deutete ich, dass das ein Zeichen sei und so beschloss sogleich, dass wir mit dem Auto nach Berlin fahren werden.

Wir fuhren also einige Stunden Richtung Norden. Ein paar kurze Stopps für Benzin, WC Pause, Cacherhalt gab es. Aber wirklich nur kurz…In der Nähe von Leipzig entschlossen wir ein Hotel zu suchen. Um im Bus zu schlafen war es zu kalt. Im Städtchen Delitzsch, welches von einer Stadtmauer umgeben war, nisteten wir uns ein.

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Gutbürgerliche Küche gab’s im No.2 und natürlich eine riesen Auswahl an Whisky, das hatte uns der Rezeptionist erklärt, darum waren wir da, ist doch klar 😉

Schon die Einrichtung war echt cool. Alles Mögliche war da untergebracht….

Nachdem wir Essen, Kaffee und Whisky genossen hatten, gab’s noch ein paar Caches und dann hüpften wir unter die Decke.

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18.10.15 Delitzsch (Leipzig) – Luckenwalde

Etwas laut war’s in der Nacht, aber wir waren trotzdem ausgeschlafen und genossen ein leckeres Frühstück. Dann ging’s weiter… naja… sehr weit kamen wir nicht, denn noch bevor wir den Ort verlassen hatten, fiel uns ein, dass wir doch noch einen LP besichtigen wollten, der eigentlich nicht auf dem Plan war. BHG Delitzsch GC3W298
Per Zufall stach er uns ins Auge und so konnten wir es nicht lassen…wow, sagen wir nur. Unvorstellbar, was man hier so alles antrifft. Mit der nötigen Vorsicht erkundeten wir gleich zwei gigantische LPs und kamen aus dem Staunen kaum wieder raus. Einige Stunden später ging unsere Reise dann weiter.

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Genau- wieder ein LP stand auf dem Programm. Davon hatten wir uns eigentlich nicht all zu viel versprochen, daher hätten wir ihn um ein Haar ausgelassen. Das wäre ein riesen Fehler gewesen, denn wir waren auch hier fasziniert von der verlassenen Location. Einzig ein paar Frösche trafen wir an, ansonsten gab es hier kaum Leben, abgesehen von uns natürlich. Schwindelfrei sollte man sein, wenn man sich auf dieses Gemäuer begibt und wenn man Schwindel hat, dann sollte man das einfach ausblenden… Silvia tat das dann auch und sie versuchte sogar die Dose zu bergen, leider hatte sie den falschen Riecher. Am richtigen Ort überliess sie die Bergung dann liebe Antonio, der das meisterhaft machte.

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Steinmühle -LP- (GC1RA0H)Die nahegelegenen Forellenzucht schien uns auch ziemlich verlassen zu sein, doch wir zogen weiter zu einer Bäckerei/Café . Ja diese Pause hatten wir uns echt verdient.

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Nun aber weiter im Programm, noch ein weiterer Cache erwartete uns. Hier war uns nicht ganz klar, was uns erwarten würde. Das was wir fanden, war zuwenig um weiter zu kommen. Also brachen wir nach langer Suche erfolglos ab und suchten uns ein Hotel, was hier in der Gegend nicht gerade Massenware ist.

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Trotzdem wurden wir schnell fündig und hatten sogar eine gute Wahl getroffen. Nach einer verzweifelten hilfesuchenden Mail an den Owner und den Vorlogger, lasen wir in der Antwort, dass das was wir gefunden hatten, nur ein Teil dessen war, was eigentlich hätte dort sein sollen. Nun hatten wir die fehlenden Puzzleteile aber erhalten, (nicht vom Owner).
Morgen werden wir uns noch einmal in den mystischen Wald begeben.
“ Das Versteck 2.0 “ GC1X9Z7

Erst mal gibt’s aber was leckers zu Essen, eine warme Dusche und dann geht’s ab ins Bett.

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PS: Wer weiss, ob wir jemals noch in Berlin ankommen werden…

19.10.15 Luckenwalde – Luckenwalde

Mit den Infos, die wir am Vortag bekommen hatten, machten wir uns nochmal auf in den Wald. Bewaffnet mit Taschenlampe, Stirnlampe, Ersatzbatterien, Helm, Handschuhen, guten Schuhen, Handy (haben Freunde gebeten, den Rettungsdienst zu alarmieren, wenn wir uns bis zum abgemachten Zeitpunkt nicht zurückmelden), Wasser, Regenjacke, Fotoapparat und Navi. Den Eingang zum Bunker entdeckten wir nun so wie wir uns das vorgestellt hatten. Drinnen wurde erst mal alles erkundet. Fündig wurden wir aber auch nach einer Stunde noch nicht.

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Wieder an der frischen Luft überlegten wir, was wir vergessen haben könnten. Alle Bilder unserer Vorgänger wurden genauestens unter die Lupe genommen und auch einige Logs nochmal detailliert untersucht. Den Helfer des Vortages haben wir auch nochmal angeschrieben… und so wagten wir uns nochmal hinein…zielstrebig, gründlich, furchtlos! Diesmal klappte es dann auch.

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Mannn waren wir froh darüber!!! Zufrieden, die Dose gefunden zu haben, aber auch ein klein wenig enttäuscht darüber, dass es so harzig war, kehrten wir zum Auto zurück.

Unser nächstes Ziel waren die Russenhäuser. LP-Russenhäuser (GC1VGK9)
Was uns da genau erwarten würde, das wussten wir nicht. Die erste Station fanden wir in dem Lost Place Dorf schnell. Dann wurde es auch hier harzig, sehr sogar. Nach langer ratloser Suche kapierten wir dann endlich was wir tun mussten um weiter zu kommen und so klappte es dann auch. Doch schon kurz darauf stellte sich wieder Verzweiflung ein. Nix! Einfach nix wollte sich zeigen! Hier half dann der richtige Blickwinkel, den wir irgendwann hatten. Na wenn das so weiter geht, dann können wir ja gleich ein Zimmer im LP mieten. Glücklicherweise war das nicht nötig, denn nun lief alles wie am Schnürchen. Wow! Was für eine tolle Location und was für ein super Cache. Echt passendes Finale.

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Beim weiteren rumschnüffeln fanden wir dann noch ein paar Dinge, zu denen wir vielleicht gar nichts genaueres wissen wollen… und so zogen wir weiter…

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Ganz in der Nähe war schon der nächste Cache platziert, der uns ebenfalls in russisches Gebiet führte. Was hier früher so abgelaufen ist? Wollen wir das überhaupt wissen?- So lange her ist es noch gar nicht…
Wjatscheslaw`s Stelldichein – Dankeschön (GC1PA1A)

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Der letzte Ort den wir an diesem Tag besuchten war etwas ganz anderes als wir erwartet hatten. Eine Testanlage für Raketenmotoren…huiiii… das es sowas überhaupt gibt. Auch Atombombenforschungen waren unweit von da gemacht worden. Das stimmt einen schon etwas nachdenklich. Krass, diese Gegend hier. Und gut, dass wir nicht alles genau wissen, was sich hier in dieser Gegend alles abgespielt hat.
Wernhers Memorial Cache [LP] (GCGNFW)

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So viele Erlebnisse, so viele Eindrücke… das reicht wohl für heute.

Wir fuhren wieder zurück ins gleiche Hotel, in welchem wir schon die Nacht zuvor verbracht hatten. Wieder gönnten wir uns ein leckeres Essen und einen guten Whisky, diesmal ein Lowlander und einen Irischen. Gemütlich liessen wir den Abend ausklingen.

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20.10.15 Luckenwalde – Tiefensee

Unser erstes Ziel heute war der Zuckerhut. Nein, nicht zum Frühstück, erst nachher. Zuckerhut unter Beschuss, so hiess der Cache, den wir im Visier hatten. Ein paar Kilometer vor der Ankunft, hat Silvia angefangen die umliegenen Caches auf dem Navi anzuschauen. Aber es schien nichts darunter zu haben, was man grad so auf die Schnelle noch lösen oder holen könnte. Doch plötzlich rief sie: „Stoopppp! Halt hier mal kurz an!“ Antonio manövrierte den Bus gekonnt auf den nächsten Parkplatz, doch er wusste noch immer nicht wozu. Silvia führte ihn zu einer Bank und behauptete, dass dort ein Cache versteckt sei. Und tatsächlich griff er unter die nasse Sitzbank und hatte einen Petling in der Hand. Wow, das war echt ein toller Fund. Sie hatte nämlich im Rätsel den Spruch gelesen, den sie beim Durchfahren auf einem Denkmal erblickte und so war klar, wo die Dose sein musste.

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Nach diesem erfreulichen Erfolg, steuerten wir den Zuckerhut an. Ein riesen Monument. So was hatten wir zuvor noch nie gesehen.

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Da nebenan ein Museum war, wollten wir nicht weiter im Wald rumirren , sondern zogen gleich weiter zum „Der Ölprinz“ (GC2C9NN) . Was uns dort erwarten würde wussten wir nicht. Es gab keine Geschichte dazu…Wir kamen nach einem Waldspaziergang in ein verlassenes Dorf. Naja, ein etwas seltsames Dorf.

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Nach ein paar Stationen wurden wir zu einem Bunker geführt und dann zu einem riesigen Öltank. Eine laaaange Leiter führte ins Innere. Müssen wir da wirklich runter?

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Antonio schaute sich dort noch ein wenig um, Silvia schlug eine andere Richtung ein. Nach kurzer Zeit kam sie kreidebleich zurück. Sie behauptete, dass die lagen Leiter nichts gegen das sei, was sie gerade gesehen hatte. Was das wohl sein könnte? Antonio schaute sich den speziellen Ort an. Eine runde Öffnung, die nicht gerade aus, sondern in einem Schmalen Gang nach links und rechts geht, auf Gittern, unten dran, ca.10 Meter.

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Antonio stieg wagemutig hinein. Und er überredete die ängstliche Silvia wenigstens einen Schritt hineinzumachen, da man von dort aus, wenn man sich streckt, in den riesen Tank blicken kann, in welchen die lange Leiter führte. Wow, was für ein Raum.

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Es hallte in der Location echt pyschomässig krass. Silvia traute sich kaum, sich zu drehen um wieder hinauszukriechen. Antonio schien die dröhnende Umgebung nicht zu stören. Er ging zu einer Leiter, die nach Unten in den runden Gang führte, stieg hinab umrundete den Gang und schlüpfte in den inneren Tank zum Raum mit der Leiter.

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Jedes Wort hallte unerträglich. Stille Momente waren noch unerträglicher. Jeder Schritt auf den Galsscherben klirrte beängstigend. Ein echt nervenzerreissender Psychotest. Silvia konnte nie hören, wo Antonio sich im Raum befindet, da die Echos alles verzerrten. Plötzlich rief er, dass er gleich rauskommen wird, sie rief, er solle sich beeilen, denn jemand scheine zu kommen. Licht von ihm sah sie keins. Wo ist er denn?? Plötzlich stand er hinter ihr. Er war es, den sie kommen hörte. Wie geht das denn? Er war die Leiter hochgekraxelt und von aussen her zu ihr gekommen. Mannn war sie froh, dass er wieder draussen ist!

Weiter ging’s durch das seltsame Dorf. In einem Gebäude führte eine Leiter in den Untergrund. Dort standen wir wieder vor einem Tank. Antonio kletterte hinein und hier traute sich auch Silvia ins Innere. Wow! Ist ja Wahnsinn so was. Wir trugen uns ins Logbuch ein und kletterten wieder hinaus.

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Zufrieden stöberten wir noch ein wenig auf dem Gelände herum und entdeckten noch ein paar interessante Gebäude bevor wir wieder zum Auto zurückkehrten.

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Auch wenn wir heute schon genug Abenteuer erlebt hätten, setzten wir unsere Reise fort. Ziel: „DDR Kinderferienlager (GC1G7QG) – nicht nur!“Klingt doch auch sehr interessant. Zudem stand in der Beschreibung, dass nur wenige Leute wussten, was dort auf dem Gelände, abgesehen von dem Ferienlager noch zu finden ist. Das machte uns schon ziemlich neugierig. Und ebenso die Aussage, dass man dorthin gehen soll, wo man denkt, dass man da ganz sicher nicht hineingehen wird. Ja und war es dann auch…es wurde immer dunkler und dunkler, die Gänge immer länger und verwegener. Wenn wir da nur jemals wieder rausfinden… als wir dachten, dass wir überall gewesen sind, kamen wir an einem anderen Ort wieder heraus. Aber den Hinweis hatten wir nirgends gesehen. Kaum wieder drin merkten wir, dass wir noch einen Gang übersehen hatten. Wie sich bald herausstellte, war es nicht einfach noch ein Gang, sondern ein neues grosses Labyrinth. Also los…und nach jeder Ecke blickten wir wieder in eine unendliche Weite. Gruselig…

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Irgendwann kamen wir an einen Ort, an dem wir tatsächlich sagten. „Da gehen wir ganz sicher nicht rein!“ Und schon war klar, dass wir eben genau dort rein müssen (zumal wir gedacht hatten, dass diese Orte bereits hinter uns liegen). Antonio balancierte über die eklige Brühe bis zum Hinweis und schon bald darauf hatte er auch das Dösli in der Hand.

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Was für ein Erlebnis. Nun aber schnell wieder raus. Zum Glück hatte es überall Pfeile, die jeweils zu den Ausgängen führten und Silvia hatte auf dem Hinweg jeden auf seine Richtigkeit überprüft und wusste somit, dass Verlass auf die Dinger war. Nach einer Weile kamen wir ans Tageslicht. Phuuu…. das müssen wir erst mal verarbeiten…

Nach einer kurzen Pause überlegten wir, was wir als nächstes tun sollen. Nicht das wir keinen Plan mehr gehabt hätten, im Gegenteil wir hatten verschiedene Möglichkeiten. Wir entschieden, dass wir noch kurz nach Polen reisen um dort noch ein Döschen zu suchen. Das taten wir dann auch und wir gönnten uns einen Kaffee vom polnischen McCafé . Upps, die haben ja gar nicht Euros. Glücklicherweise durften wir trotzdem damit bezahlen. Mit dem Auto fuhren wir noch über einen Markt und amüsierten uns über die seltsamen Stände.

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So, nun aber genug Osten. Wir wollen wieder in den Westen zurück und das machten wir auch. Ein Hotel war das letzte Ziel für heute. Antonio wollte einfach irgendwo ein Hotel und gut essen. Silvia wollte das zwar auch, aber wenn möglich eher westlich…denn am nächsten Tag wollen wir nach Oranienburg.

Antonio hat bald ein Hotel/Restaurant am Strassenrand gesehen und angehalten. Etwas zögerlich gingen wir hinein und fragten nach einem Zimmer. Das bekamen wir auch und so sassen wir ebendort auch bald bei einem gutbürgerlichen Abendessen.

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Nach einer warmen Dusche legten wir uns ins Bett um den vielseitigen Tag zu verarbeiten.

21.10.15 Tiefensee – Berlin Spandau

Hatte ich schon erwähnt, dass wir beim Einchecken gestern zum Schlüssel auch noch die Fernbedienung für den Fernseher bekommen hatten? Als ich die Dame etwas irritiert angeschaut habe, sagte sie, das sei bei Ihnen so, warum wisse sie auch nicht genau.

Wie auch immer, nach dem Frühstück gaben wir die beiden erwähnten Dinge wieder zurück und reisten weiter. Ein ehemaliger Flugplatz in Berlin Spandau war unser Ziel. Heinkel Flugzeugwerke LP-Cache (second edition) (GC1N71M)
Dort angekommen suchten wir ewig nach der ersten Station des Multis und gestanden uns mal wieder ein, dass wir einfach zu blöd für solche mehrstationige Caches sind. Bis zur Verzweiflung suchten wir alles ab. Dann wollten wir aufgeben. Uns waren die Ideen ausgegangen, wo wir noch suchen könnten. Also entschieden wir aufzugeben… Noch ein letzter Blick zurück. Ja genau dieser Blick war es, der uns etwas zeigte, was wir vorher nicht bemerkt hatten. Das ist es! Und so konnten wir uns doch noch ins Abenteuer stürzen. Die weiteren Stationen zeigten sich erstaunlich schnell (für unsere Verhältnisse) und so erkundeten wir ein Gebäude nach dem anderen. Cool, was es hier alles zu bestaunen gibt.

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Als wir sogar den Final gefunden hatten, stellte sich die Frage, ob wir uns an den Bonus wagen sollten oder nicht. In der Beschreibung waren mahnende Worte zu lesen, die warnten vor leichtsinnigen Übungen, die einen das Leben kosten könnten. Wir wollten uns die Sache mal ansehen, obwohl es über einen Km weg war. Also marschierten wir dort hin. Hmmm….was sollen wir dazu sagen? Scheint wirklich ganz schön gefährlich zu sein. So leichtsinnig waren wir nicht und so stolperten wir unverrichteter Dinge zum Auto zurück.

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Wir waren hungrig und geschafft. Gegen den Hunger hatten wir was kleines dabei, die Müdigkeit verdrängten wir noch ein wenig und die Laune wurde nach den Guetzli auch wieder besser. Also steuerten wir das Cachermobil in Richtung Berlin Spandau. Denn dort ist der nächste und letzte LP, den wir auf dem Programm hatten. LP Altes Gaswerk Spandau (GC1YW9R)

Angekommen am Zielgebiet parkierten wir unauffällig etwas abseits und watschelten zum Einstieg. Hier scheint man nicht wirklich Willkommen zu sein. Also verhielten wir uns so, dass wir niemandem in die Arme laufen. Leider hatten die meisten Stationen, die wir suchten auch eine sehr unauffällige Gestallt angenommen, so dass sie sogar uns verborgen blieben. Dafür gab die tolle Location einiges an Bildmaterial her, immerhin.

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Nach der heimlichen Erkundungstour schlichen wir wieder zurück zum Auto, welches uns in ein nahegelegenes Hotel chauffierte. Nun liessen wir uns noch ein gutes Restaurant empfehlen. Ein kroatisches stand auf dem Programm. Wir waren gespannt, was es da so gibt und wir wurden nicht enttäuscht.

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Nun aber schnell zurück und endlich ins Bett. Morgen geht’s dann endlich in die Innenstadt des lange ersehnten Berlins.

22.10.15 Berlin Spandau – Berlin Mitte – Berlin Spandau

Yeahhhh, heute war der Tag gekommen, an dem wir es endlich geschafft haben, nach Berlin zu gehen, also so richtig, in die Innenstadt. Wir waren bis gestern noch unsicher, ob wir das wirklich jemals schaffen werden. Zuviel mal hatten wir Berlin verschoben, abgesagt oder nicht buchen können…

Das Auto liessen wir in Spandau beim Hotel. Am Bahnhof orientierten wir uns auf dem Plan um herauszufinden, wie wir am Besten in die Innenstadt reisen. Zur Auswahl standen U- Bahn, S- Bahn, Zug oder Bus…hmmm… wir haben erst mal eine Tageskarte gelöst und uns dann für ein geeignetes Verkehrsmittel entschieden. Erstes Ziel war der Postsdammerplatz. Dort wollten wir die Giraffe beim Sonycenter besuchen. Ein tolles Objekt aus Legos und Duplo. Leider fanden wir das Dösli nicht, aber was soll’s Hauptsache wir waren hier und hatten Spass. Als wir die Mauerteile am Potsdammerplatz begutachtet hatten und den Virtual geloggt hatten, schnappten wir uns einen Bus und fuhren mit Unterbrüchen zum Bahnhof Zoologischer Garten. Irgendwie ein komisches Gefühl hier zu sein, in Gedanken an den Film „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“. Auf dem Weg haben wir noch eine bombardierte Kirche beziehungsweise deren Überreste besichtigt. Echt krass, wenn man die Einschusslöcher anschaut und sich vorstellt, wie hier rumgeballert und alles in Schutt und Asche gelegt wurde.

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Am Bahnhof Zoologischer Garten nahmen wir den Bus Nr.100, der uns an die Touristenattraktionen bringen sollte. Dies tat er auch und wir stiegen immer wieder aus, wenn wir gerade Lust dazu hatten und etwas anschauen wollten, oder ein Cache in der Nähe war. An einem Ort war alles abgesperrt und mit Polizisten überhäuft. Wir fragten, waru wir da nicht rein dürfen und erfuhren, dass ein Staatsbesuch angekündet war. Na dann…

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Am Reichstag machten wir einen Fotostopp und von dort aus gingen wir zu Fuss zum Brandenburgertor. Dort gönnten wir uns im Starbucks eine kurze Pause. Auch die Berliner Mall wollten wir mal gesehen haben. Am Anfang verglichen wir noch mit dem Westside in Bern, doch bald wurde uns klar, dass es da nichts mehr zu vergleichen gibt, so riesig ist dieses Einkaufszentrum. Mit ein paar Leinwänden und Farben kamen wir nach einiger Zeit wieder aus dem Gebäude raus. Nun machten wir uns auf den Weg zum Checkpoint Charlie. Ein eindrücklicher, lehrreicher Ort.

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Ja und was machen wir nun? Wir schauen mal, wo der Cachershop ist, von dem wir gehört hatten. 4.7Km weg von uns. Wie kommen wir da hin? Probieren wir’s mal mit der U- Bahn. Klappte nicht schlecht, auch wenn es nicht notwendig gewesen wäre so weit zu Fuss zu gehen, wenn wir das mit den Stationen etwas besser im Griff gehabt hätten. Egal, so hat’s ein paar Döschen mehr gegeben.

Im Lostplace- Cachershop wurden wir freundlich begrüsst. Wir suchten uns ein paar Dinge aus, die wir gerne kaufen wollten und setzten uns dann hin, da es zum Shop auch gleichzeitig ein Café war. Nach einer Weile kamen die ersten Gäste des allwöchentlichen Treffs. Dann schneite noch ein Filmteam herein, das einen Bericht über das interessante Hobby drehte und hier mit einer Cacherin zum Interview verabredet war. Für uns war es interessant zuzusehen, wie das so zu und her ging. Hat Spass gemacht, auch wenn man gut darauf achten musste, dass man während der Dreharbeiten nicht reinquatscht 😉 Immer mehr Cacher kamen dazu, sodass es bald eine rechte Runde war. Nach den Dreharbeiten war es für uns schon wieder Zeit weiter zu ziehen. Wir liessen uns von einer App erklären, wie wir am besten zurück nach Spandau kommen, was erstaunlich gut klappte. In der Nähe des Bahnhofs Spandau suchten wir uns ein Restaurant für’s Abendessen. Das Essen war ok, die Bedienung nicht so wirklich… aber lieber so als umgekehrt… nun waren wir echt müde und freuten uns endlich ins Hotel zurückzukommen.

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23.10.15 Berlin Spandau – Trimmis

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in Richtung Süden. Ziel: Nach Hause.

Wir wussten noch nicht, ob wir das an einem Tag schaffen werden, oder ob wir noch, durch Caches abgelenkt, einen weiteren Tag brauchen.

Auf dem Weg hatten wir noch mit Rudi und Beni einen Treffpunkt abgemacht. Antonio kennt die beiden schon ganz lange, hat sie aber schon ewig nicht mehr gesehen.

Am vereinbarten Autohof standen die beiden schon und erwarteten uns. Wow, so cool die beiden mal wieder zu sehen! Alle freuten sich riesig auf diese Begegnung. Silvia hatte die beiden zwar noch nicht gekannt, doch sie schloss sie auch sogleich ins Herz.

Wir quatschten dann ne ganze Weile und erfuhren im Schnelldurchlauf was in all den Jahren so passiert war. Nun mussten sie aber weiter und so machten auch wir uns wieder auf den Weg.

Stunde um Stunde verging und wir kamen der Schweiz langsam näher… kurz vor Nürnburg gönnten wir uns eine Pause und fuhren nach Lauf, ein historisches Dörfchen mit ein paar Geocaches. Wir spazierten durch die Altstadt, räumten die Döschen ab und gönnten uns was kleines zu Essen. Auch das Cachermobil bekam was zu trinken

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und so düsten wir weiter und weiter und weiter…. irgendwann brauchte Antonio einen Kaffee. Silvia war eh schon erstaunt, dass das so lange gedauert hatte. Im McCafé bestellte Silvia während Antonio noch ne Pipipause einlegte. Er freute sich wie ein kleines Kind, dass er ein McCafé Glas dazubekommen hatte. Ist doch schön, wenn man sich so freuen kann.

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Nachdem wir noch einen Kurzmulti, den auch wir in so kurzer Zeit lösen konnten geholt hatten, ging die Reise weiter…

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Da, ja da ist sie! Die Grenze! Zwar erst die zu Österreich, aber immerhin. Bald darauf waren wir dann auch an der Schweizer Grenze und wir freuten uns sehr, dass wir bald zu Hause sind. Um ca.21:30 Uhr und 2020 Kilometer mehr auf dem Tacho war es dann endlich so weit. Juhuuuu!!! Zu Hause ist es doch immer am schönsten.

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Und nachträglich noch 4 Kurzfilme von diversen Lostplace. Viel Spass

Lostplace und Whisky Teil 1/4

Lostplace und Whisky Teil 2/4

Lostplace und Whisky Teil 3/4

Lostplace und Whisky Teil 4/4

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