Cacherferien auf Mallorca 2013

Im Frühling 2012 waren wir das erste Mal auf Mallorca in den Cacherferien. Da wir damals sehr viele tolle Erlebnisse hatten, haben wir uns entschieden, die Insel noch ein zweites Mal unsicher zu machen.

Mallorca 2013

Am Montag 22.4.2013 war der Tag, an welchem wir unser Abenteuerurlaub starten konnten. Um 15:15 Uhr hoben wir in Zürich ab und um 17:00 Uhr landeten wir in Palma.

Swissflug

Am Flughafen wurden wir abgeholt und zu unserem Cachermobil gebracht, welches uns unkompliziert übergeben wurde, nachdem wir eine Barkaution (auf Wunsch möglich) hinterlegt hatten. Seat Ibiza nannte sich das anthrazitfarbene Auto, das uns nun eine Woche lang begleiten wird.
So, nun kann es endlich losgehen. Auf der Fahrt zum Hotel zeigte das Navi bereits ein paar Döschen nahe der Strasse an, die wir zum Aufwärmen suchen könnten. Das erste war der weissblaue Himmel (GC1QK01). Nach kurzer Suche am falschen Ort, dann doch dem Navi vertraut und die Dose gefunden. Als wir uns einschreiben wollten, trauten wir unseren Augen kaum. Der letzte Log war von Jasi und Saba! Unglaublich, jetzt kommen wir auf diese weit entfernte Insel und den ersten Log den wir lesen ist von Jasi und Saba, welche in der Schweiz nicht weit weg von uns wohnen. Dass arcobaleno ihre Ferien auch gleichzeitig hier verbringen wussten wir, aber dass die halbe Cachernation (übertreiben wir mal wieder ein wenig :-0) hier ist, erfuhren wir erst jetzt 🙂
Weiter gings in Richtung Cala Ratjada, wo unser Hotel sich befindet. Auf dem Weg kamen wir noch an einen Kreisel, bei welchem wir noch ein Rätsel lösen wollten, doch auch nach langem Probieren und der Überzeugung richtig zu rechnen, kamen wir auf keinen grünen Zweig (GC3YJYT). Das Rätsel haben wir dann zur Seite gelegt und endlich unser Hotel angesteuert. Dort wurden wir freundlich begrüsst und bekamen die Cachersuite zugeteilt 😉 (wie war das mit dem übertreiben nochmal?)
Vom Zimmer aus, hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die Klippen und das Meer.

Balkonblick  Hotel Nereida Cala Ratjada

Abendessen auf der Insel

Hungrig begaben wir uns auf Ortserkundung, beziehungsweise auf die Suche nach einem Restaurant, in welchem wir ein gutes Abendessen bekommen. Unentschlossen wie wir in solchen Situationen immer sind, haben wir ein Local nach dem anderen kritisch beäugt. Wir entschlossen uns dann für das erste, welches uns ins Auge gestochen war. Dort wurden wir tatsächlich sehr gut verköstigt. Müde schlossen wir den ersten Abend ab und legten uns schlafen.

Dienstag 23.4.2013

Der erste Morgen

Frühstücksbüffet

Um 9:00 Uhr standen wir auf und genossen das Frühstücksbuffet vom Hotel. Dabei besprachen wir das Programm für den Tag. Wir mussten gut überlegen, welche der geplanten Caches wir an diesem Tag angehen, denn wir hatten nur zwei Tage, an welchen es, laut Wetterbericht, nicht regnet. Klar war, dass die Rettungsaktion MAYDAY (T5) (GC3PMB8) heute erfolgen muss, mann kann ja die armen Abgestürzten nicht so lange warten lassen. Auf direkten Weg wurden die Unfallstelle angegangen. Kurz vor dem Nullpunkt haben wir die Rettungsmontur bereitgelegt und Antonio seilte sich ab zu dem Flugzeug, das unversehrt im Fels hing.

Auf dem Weg zur Absturzstelle  Auf dem Bauch wird kontrolliert

Alles in OrdnungSilvia lag oben an der Felskante, um notfalls Hilfe zu leisten. Sie wurde fast weggeblasen von dem starken Wind, weshalb sie sich auch vor dem Abseilen drückte (vielleicht war das auch nur eine Ausrede, das weiss man bei ihr nie so genau ;-))

Alles im Griff beim MayDay MayDay erledigt

Wie auch immer, die Rettungsaktion war erfolgreich und so konnten wir wieder hinuntersteigen.

Kaum auf der sicheren Strasse angekommen, rief Antonio zwei Wanderern nach:“ Hey, das gibts ja gar nicht!“ Die beiden schauten etwa gleich erstaunt aus der Wäsche wie Silvia. Doch kurz darauf schnallten alle beteiligten, worum es geht. Jasi und Saba wanderten da vorne frisch fröhlich  vor sich her. War denn das zu fassen?!? Jetzt trifft man sich auch noch per Zufall einfach so auf einer Insel irgendwo in den Bergen. Nach einem kurzen Schwatz, trennten sich unsere Wege wieder. Wir spazierten noch zur vergessenen Strasse (GC32C53), von der sie gerade zurückgekommen waren und sie fuhren wieder den Berg hinunter.

Verlassene Strasse  Richtig schön

Als wir unten in Canyamel noch ein paar Döschen eingesammelt hatten, mussten wir uns entscheiden, wir unser weiteres Programm aussehen sollte. Wir hatten noch einiges vor, nur eben das schöne Wetter ging uns aus. Im Westen wollten wir uns noch ein paar Dinge ansehen. Wir wussten zwar, dass es möglicherweise nicht möglich sein würde, die Döschen zu bergen, die wir in dieser Gegend markiert hatten, aber wir wollten uns die Lage doch mal von Nahem anschauen. Stunden später bestätigten sich unsere Befürchtungen. Die Döschen waren ganz weit oben auf den Bergen und hätten mehrstündige Wanderungen mit sich gebracht (jaja, jetzt verspotten uns einige wieder ;-)).

Rund um die Insel Hoch hinaus

Es war bereits 17:30 Uhr und um diese Zeit noch aufzubrechen um einen Berg zu erklimmen macht nicht wirklich viel Sinn (wären halt FTFs gewesen, aber wie uns nun bestätigt wurde, wurden sie nicht grundlos noch nicht geloggt).

Also Aktion abgeblasen und ein wenig in der Gegend rumgekurvt um wenigstens die schöne Gegend zu geniessen.

Antonio Aerni Auf dem Turm

Bei einem interessanten Earthcache (GC2V3JK) haben wir dann noch eine Pause eingelegt und nach der Beantwortung der Fragen, gönnte sich Antonio ein Glace und Silvia einen frischgepressten Orangensaft. Seit Langem haben wir nicht mehr etwas so genossen wie diese zwei leckeren Dinge! Nur deswegen schon hatte sich die weite Reise in den Westen gelohnt.

Frisch gepresst

Nach diesem Genuss, hatten wir auch schon das nächste Vergnügen ins Auge gefasst.

Lost Place Shangri

Ein Lost Place! Shangri-La war unser nächstes Ziel, nein, nicht das neue, das alte Shangri- La (GC2Q98A).
Mit dem Auto konnten wir durch den Wald bis zum Zielort fahren. Dort erwartete uns….nein alles verraten wir nicht. Nur soviel. Uns war nicht mehr ganz wohl als wir Puppen, Frauenstiefel, Strapsen, eine Luftmatratze, ein Putzeimer mit einer toten Maus drin, etliche Getränkebecher, und versteckt noch weitere Frauenschuhe fanden. Zudem gab es einen zugemauerten Raum…bei jedem Geräusch zuckten wir kurz zusammen.

Shangri LA Lost Place Antonio das Auge Lost Place grauselig Lost Place verbotene spiele

Nach der beängstigenden Erkundung suchten wir noch schnell das Döschen und setzten uns dann schnell wieder ins sichere Auto und düsten wieder durch den Wald zurück auf die belebtere Strasse. Nach diesem Nervenkitzel parkierten wir in einem nahegelegenen Dörfchen, welches ein paar Döschen bot und erkundeten die bewohnten Gässchen.

Enge Gassen  Antonio und Silvia

Silvia  Alleine auf der Insel Mallorca Kaffeepause  Mallorca Meeres blick

Da wir noch einen weiten Weg vor uns hatten, traten wir diesen nun an und fuhren nach Osten. Da wir noch nicht viel gegessen hatten, hielten wir Ausschau nach einem Restaurant, doch die Suche gestaltete sich gar nicht so einfach. Wir sind sogar extra in so kleine abgelegene Dörfchen gefahren um ein Restaurant zu finden, doch nichts machte uns an. In Artà  fanden wir dann nach einer Runde um die Ortschaft herum endlich etwas, wo wir essen konnten. Silvia wollte was landestypisches, Antonio machte mit, da es sich nicht um Fisch handelte und so bestellten wir einen gemischten Salat, einmal Ziegenkäse mit Salat und zur Hauptspeise Lamm mit Kartoffeln und Gemüse. Die Vorspeisen waren riesengross aber lecker.

Vorspeise in Artà

Der Hauptgang brachte uns zum Lachen, da wir uns das ein wenig anders vorgestellt hatten. Antonio fragte Silvia leise, ob das Fleisch separat kommen würde. Doch sie stocherte in seinem Teller rum und zeigte ihm, welches von dem gehakten Zeug das Fleisch war 😉

Einheimisches Essen

Es schmeckte gar nicht mal so schlecht und satt wurden wir allemal. Und wieder ging ein Tag, an welchem wir vieles gesehen hatten, zu Ende.

Mittwoch 24.4.2013
Unser letzter Tag, an welchem das Wetter einigermassen gut sein sollte, startete wieder mit dem Frühstücksbuffet im Hotel. Nun wussten wir bereits, wie uns der Kaffe am besten schmeckt. Silvia, die ein wenig heikel ist, schmeckten alle Getränke, die mehrheitlich mit Wasser angemacht waren nicht wirklich. Also liess sie einen Espresso aus der Maschine und füllte die Tasse dann mit Milch, so war er sogar gut.
Heute stand ein Besuch bei der Señora Na Mitjana (GC26W07) an. Sie wohnt wirklich an einem sehr, sehr schönen Ort. Ihre Wohnung ist unglaublich schön. Aber ich kann verstehen, dass sie nicht oft nach draussen geht, denn der Eingang ist etwas mühsam für eine alte Frau.

IMG_5255 Kopie Die Wanderung Auf der suche der Senora Wo ist den hier der Weg Hier geht es runter

Silvia traute dem vorhanden Material nicht so recht, so sicherten wir uns noch am Seil. Nötig gewesen wärs zwar nicht, aber das weiss man ja erst im Nachhinein 😉 Jedenfalls erkundeten wir jede Ecke der riesigen Tropfsteinhöhle. Den Cache fanden wir lange Zeit nicht. Irgendwann wurde es Silvia etwas unangenehm da unten in der warmen, feuchten Umgebung und kurz bevor sie zu motzen begann, hörte sie irgendwo aus einem Loch in einer Ecke: “ I han en!“ Na endlich! In letzter Sekunde, vor dem Aufgeben wurde also auch die Kecksdose der Señora gefunden. Sorgfältig wurde diese dann wieder zurückgelegt und wir stiegen wieder hinauf an die frische Luft.

Halloooo... jemand da? Zu besuch  Abwärts  Herein  Imm inneren der Höhle  Die Haustür Schöner blick Das Badezimmer Felsspalt für frische Luft Das Wohnzimmer? Ganz nahe dran Fast geschafft Der Ausgang  Geschafft Aussicht vom Balkon

Das Wetter hatte in der Zwischenzeit (wie viel Zeit wir da unten verbracht haben wissen wir gar nicht so genau) umgeschlagen, es war bedeckt, regnete aber noch nicht. Auf direkten Weg stiegen wir die Klippen hoch bis zum blau markierten Pfad, der uns wieder hinunter zum Auto brachte.

Der Aufstieg  Silvia ist zufrieden  Auf dem Rückweg

Das Navi zeigte ganz in der Nähe noch eine Dose an, die uns lockte. Also an die Küste hinunter und über den rauen Sandstein zum Nullpunkt spaziert. Erst schien er Ort zwar schön, aber unauffällig zu sein. Aber wie man Antonio kennt, liess er es sich nicht nehmen, in das Loch hinunterzusteigen. An seinem Staunen an, musste es was zu sehen geben, also kletterte Silvia nach dem Logen auch hinunter und „wow!“ Hat sich gelohnt da runterzukommen, hier ist es erst richtig schön! Wie viele Wanderer gehen hier ahnungslos vorbei ohne diesen schönen Blick erhascht zu haben? Geocaching ist echt eine tolle Sache!

Das Büxli Noch ein Loch Blick ins Meer Blick zum Himmel

Weiter gings dann zu den Cove d Artà , aber nicht zu den offiziellen Höhlen, sondern zu den Coves Petites (GC36A3D), die man nur als Geocacher findet. Ca. 10 Meter von der Strasse entfernt hinter einer unauffälligen Kurve versteckt sich eine riesige Tropfsteinhöhle, die einem einmal mehr einfach nur staunen lässt! Natürlich haben wir auch diese Höhle, immer mit dem nötigen Respekt, bis in die letzte Ecke erkundet. Faszinierend was die Natur so alle bietet!

Hinter der Kurve

Der versteckte Eingang Erkunden in der Höhle Gewaltig  Die Fledermaus Ein Loch in der Höhle Schön  Coves Petites

Immernoch beeindruckt von dem eben gesehenen, sind wir zum nächsten Dösli geschlendert, welches nahe an den offiziellen Coves liegt. Doch im Gegensatz zum letztgesehenen Ort, war dies nichts besonderes mehr für unsere verwöhnten Gemüter (GC1VHZF). ;-0

Nun fuhren wir wieder hinunter in Meeresnähe. Parkierten dort vor der Fahrverbotstafel und wanderten dem Weg an den Klippen entlang. Da wir auch hier eine Höhle erkunden wollten, hatten wir den Helm dabei, weswegen wir ständig erstaunte Blicke der entgegenkommenden Touristen einfingen. Die meisten davon waren eher edel gekleidet und schienen im verborgenen Hotel zu residieren. Nun ja, unser Ziel war noch 1,4 km entfernt, aber trotzdem mussten wir ja irgendwie dort hin kommen. Etwa auf halber Strecke erfuhren wir, dass wir von dieser Seite her hätten fahren dürfen. Ach was soll’s, wir müssen unsere Schuhe sowieso noch etwas einlaufen…

Jedenfalls kamen wir dann an der Küste beim Nullpunkt an. Dort schauten wir uns erstmal ratlos um. Hm… wo soll denn hier eine Höhle sein?

Wo soll hier eine Höhle sein?

Nach zwei drei Schritten merkten wir, dass wir direkt auf dem Höhleneingang gestanden waren und darum nichts sehen konnten 🙂
Das Treppchen hinuntergestiegen und erst mal den Cache (GC17QRE) geloggt, nicht dass wir das noch vergessen. Dann konnte die Erkundung beginnen.

Eingang zur Punta de N'Amer Der Eingang

Eigentlich eine tolle Höhle, mit einem schönen Durchgang zu einer Terrasse am Meer. Aber auch hier standen uns unsere Erfahrungen im Weg. Da wir noch viel Grössere und faszinierendere Höhlen vorher gesehen hatten, waren wir schon fast enttäuscht von dieser hier. Doch wir mussten uns bewusst werden, dass wir einfach durch unsere Erlebnisse schon zu verwöhnt waren um zu verstehen, dass diese Höhle so viele Favoritenpunkte hatte und eigentlich war sie ja wirklich schön und „Zeigenswert“, also hat es jetzt noch ein Schleifchen mehr dort.

Der Durchgang Aussicht vom Inneren der Höhle Ich komm ja schon...          Absprung?

Nach dem Kaffee  Pause muss sein... aber so?

Damit wir nicht auf der gleichen Strecke zurück mussten, wanderten wir den Klippen entlang und kamen so auch noch bei einem anderen Döschen vorbei, bei welchem noch Ruinen einige Gebäude zu sehen waren. Das Hotel, vor welchem wir geparkt hatten, war in weiter Ferne bereits erkennbar. Irgendwann kamen wir dann dort auch wieder an. Nun waren wir müde und hungrig. Auf dem Heimweg suchten wir uns ein Restaurant, was für uns jedes Mal eine Qual ist. Aber wir wurden fündig, bevor wir wieder in Cala Ratjada waren.
Auf der Speisekarte standen interessante Speisen, Tagesmenu sei Lasagne oder Lamm. Das mit dem Lamm war so eine Sache. Klang sehr gut, aber was gab es dazu? Hatten wir vergessen zu fragen. Und wird es wieder gleich aussehen wie gestern? Der Gwunder war zu gross, also bestellten wir erst mal ein Vorspeiseplatte della Casa (zusammen) und dann je einmal Lamm. Erst mal wurden noch Oliven mit Knoblauchschaum und Brot offeriert.
Dann kam die Vorspeiseplatte, sie bestand aus Carpaccio, frittierten Tintenfischchen, sehr fein geschnittenem Braten, und Gemüse.

Vorspeise

Nach dieser nicht zu knappen Vorspeise kam die Hauptmahlzeit. Eine riesige Lammkeule, Kartoffeln und Gemüse.

Lamm als Hauptspeise

Wow, beeindruckt vom Aussehen und auch vom Geschmack verschlangen wir die leckere Speise bis wir fast platzten. Stolz auf die gute Restaurantwahl verliessen wir das Lokal und fuhren in unser Hotel. Silvia hatte noch einige Logs zu schreiben (im Word, da wir erst zu Hause loggen wollten).
Todmüde, aber zufrieden mit dem schönen Tag schliefen wir ein.

Donnerstag 25.4.2013
An diesem Donnerstag stand ein Lost Place als Hauptattraktion auf dem Programm, aber erst nach dem Frühstück. Auf dem Weg zum Lost wollten wir noch eine Kirche besuchen, die im gleichen Dorf stand, wo wir gestern gegessen hatten, wir waren nur zu müde um das Dösli am Abend noch zu holen und Son Servera lag eh auf dem Weg zu unserem Ziel. Sowas hab ich noch nie gesehen! Eine riesige Kirche ohne Dach (GC1FNB5). Aus Geldmangel wurde die Kirche nicht fertig gebaut und steht nun so wie sie ist da als Kulisse für Freilichtspiele und hin und wieder werden Hochzeiten hier gefeiert.

Kirche ohne Dach Da ist das Büxli

Das nächste Zwischenziel war eine römische Ausgrabungsstätte, die unscheinbar wenige Meter neben der Strasse liegt (GC269Y0).

Ausgrabungen Staunen was da einmal war

Mehr noch als die Ausgrabungen, haben es uns die Mandelbäume angetan. Zum ersten mal haben wir solche Bäume gesehen, oder eben bewusst wahrgenommen. Nun wissen wir, wie diese Nüsse aussehen, bevor sie bei uns im Teller oder im Kuchen landen. Was man so alles lernt beim Geocachen!

So, nun aber ab zum Lost Place, sonst wird das nie was!
In Felanitx angekommen war das Gebäude, um welches es sich handelt, schnell ausgemacht.

Lost Place

LP La Bodega Vergessene Bodega Verlassen

Das Auto parkierten wir auf der anderen Strassenseite, schön unauffällig. Dann den Helm unter den Arm gepackt und durch ein Fenster am Boden, links vom zugemauerten Eingangstor (wie Wibus es empfohlen hat) ins Innere gekrochen.

Haupteingang Angekrochen

Dort erwartete uns eine riesige Halle mit vielen grossen Behältern.

Erkundung

In dieser Fabrik „La Bodega“ (GC411A7) wurde in den 1920er Jahren Wein hergestellt. Das hier ein Multi ausgelegt war, mussten wir die Stationen finden, die auf dem ausgedruckten Listing abgebildet waren, dort, sollten sich dann Hinweise zeigen, welche uns helfen sollten, die finale Dose zu finden. Fasziniert von allem was wir zu Gesicht bekamen stolperten wir von Raum zu Raum, hoch, runter, rüber und wieder zurück..

Brüchiges Treppenhaus  LostPlace Obergeschoss LP Eingangshalle Was ist das? Vor dem Abgang IMG_5519 Alte Maschine  Vergangenheit Antonio sucht was war da mal? Silvia Sucht Lost Place Hauptgebäude Guckfenster  Wegsuche Zisternen  Aussicht von oben Lost Place Balkon  La Bodega innen

Auf dem Weg begegneten wir einem jungen Cacherpärchen. Zur Begrüssung lächelten wir uns an, ohne zu wissen, welche Sprache sie reden. hin und wieder fanden wir eine Station auf dem Weg und notiertenuns die Zahlen, dann erkundeten und staunten wir weiter…irgendwann kannten wir uns schon fast aus in der Fabrik und zum Schluss haben wir dann auch noch das Rad gefunden mit der letzten Zahl. Nun konnten wir rechnen.

Rätsel lösen

Hm… zuoberst in die Berge hoch?? Kann ja gar nicht sein. Was haben wir falsch gemacht? Doch da kam uns das Pärchen genau von der Richtung entgegen, in welche unsere Koords zeigten. Also wagten wir es. Aber oben an den Felsen fanden wir nur (wahrscheinlich teilweise bewohnte) Höhlen und Koords, die immernoch 150 Meter in die Felsen hinaufzeigten.

Das Gartenhaus

Also wieder zurück, alles nochmal überprüft und entschieden, die Stationen nachmal anzugehen. Doch da fiel uns ein, dass wir bei einer Station die Zahl nur sehr unsicher entziffern konnten. Also dort nochmal vorbeigeschaut und studiert, was das sein könnte. Silvia, war bereits etwas genervt. Sie setzte sich auf den Boden und berechnete die Koords mit allen möglichen Zahlen für B.

Spoiler! Problemstelle, jetzt behoben

Nur eine Lösung schien ihr zu gefallen. Also das Navi damit gefüttert und nochmal hoch in Richtung Felsen gestiegen. Diesmal aber erfolgreicher als beim ersten Mal. Antonio hat die Dose aus dem Versteck gezogen. Beide waren wir erleichtert, dass es diesmal geklappt hat.
Jedem Geocacher/ Lost Place- Liebhaber empfehlen wir die Besichtigung dieser Bodega wärmstens. Hoffentlich bleibt sie der Cacherwelt noch lange zugänglich (daher; lasst euch nicht erwischen!)
Nachdem wir hier ca. zwei Stunden verbracht hatten, brauchten wir ein bisschen Abwechslung. So fuhren wir zur Cova- Castell (GC19JD8), was uns dort erwarten würde wussten wir nicht. Wir fuhren die Bergstrasse hoch, bis zu einem Parkplatz. Vor uns stand eine riesige Burg, leider war sie verschlossen, doch auch so war ihr Anblick ein Genuss.

Der Castell über der Cova IMG_5545

Um zum Cache zu gelangen mussten wir dem Fels entlang auf rutschigem Gestein einen schmalen Weg hinuntergehen, hinten wieder hoch und da waren wir. Eine imposante Tropfsteinhöhle erwartete uns.

IMG_5549 P1120911 IMG_5562

Etwas erhöht lag ein blauer Schlafsack, man sah nicht so genau, ob jemand drin liegt, oder ob er leer ist. Sowas mag Silvia nicht so gerne.

Sind wir alleine?

Aber Antonio schaute nach und er versicherte, dass wir alleine waren. Also bestaunten wir auch diesen Platz, die Dose war schnell gefunden.

Ein Schlupf Sie hät an gfunda Schönes Innenleben

Als wir wieder herauskamen, war es neblig und es machte den Anschein, als ob es nicht mehr lange trocken bleiben würde. Also schnell wieder zum Cachermobil, das uns dann wirklich vor dem Regen beschützte.

Für heute hatten wir genug erlebt, also steuerten wir in Richtung Cala Ratjada. Auf dem Weg machten wir noch kurz einen Abstecher zu einer Kirche auf einem Berg (GC25GZW), die einem Lost auch schon nahe kam, doch weil es regnete, verweilten wir nicht lange.

Regenwetter Geschlossener Eingang Einsames Kreuz Alte Kirche Bald ein Lost Place

Da wir bei Manacor vorbeifuhren, musste noch schnell das angeblich höchste Gebäude von Mallorca, die Kirche Nostra Senyora dels Dolors (GC44T8J), besucht werden. Dieser Cache ist von Mallorcaclaudia, die wir später, bei einem anderen Cache kennenlernen durften.

Höchstes Gebäude auf Mallorca

Nach einem Kaffee gings dann noch nach Artà  zu einem Lost Place-Kloster (GC29PC2) (Danke an Wibus für den Hinweis). Zum Glück machte der Regen für uns eine kurze Pause, so dass wir diesen Platz in Ruhe erkunden und bestaunen konnten. Da die Kirche geschlossen war, wollte Antonio sich durch ein offenes Fensterchen einen Blick ins Innere erhaschen, doch da flog ihm eine Taube entgegen, was für ein Schreck!

Kirchen Lost Place Ruine Mauerreste Alter Brunnen War da eine Strasse? Früher war hier eine Kirche

Auf dem wunderschönen, moosbewachsenen Waldweglein spazierten wir wieder zum Auto zurück.

Moos Moos Weg

Nun aber ab nach Hause. Heute wollten wir im Hotel essen, so konnten wir auch mit gutem Gewissen ein Gläschen Wein trinken.Das Essen war gut und die Nachspeise vom Buffet hervorragend. Nach dem Verfassen der Logs beendeten wir den Tag, der uns viele tolle Erlebnisse beschert hatte.

Freitag 26.4.2013
Da wir noch vom Lost Place geträumt haben, musste heute wieder einer her. Nach dem Frühstück gings in ein anderes Hotel. Nein, nicht weil das Buffet nicht gut gewesen wäre, wir werden morgen wieder hier frühstücken, trotzdem suchen wir uns jetzt ein anderes Hotel. Eins, in dem wir nicht schlafen wollen, nur ein paar nette Stündchen verbringen 😉
Was denkst du denn??? – Ein Lost Place Hotel, denk! Hotel „Es Pas“ (GC2FZ1C) es und erstaunlicherweise war es schon am Ortsanfang mit den anderen Hotels angeschrieben.

Hotel Es Pas -das war einmal Lost Place Hotel Es Pas Vallgornera

Der ganze Parkplatz war frei für uns. Wir nahmen den ersten auf der rechten Seite. An der Rezeption mussten wir lange warten, also nutzten wir die Zeit, uns erst mal selber umzusehen.

LP Eingang Willkommen im Hotel "Es Pas"

Als es uns dann zu blöd wurde mit dem Warten auf Bedienung, kamen wir auf die Idee, unser Zimmer selber auszusuchen.

Zimmerbesichtigung im "Es Pas"

Unten, links, nahe vom Pool war ein schönes (naja, eigentlich sahen alle gleich aus). Oder sollten wir die Suite im runden Turm nehmen? Da das Navi immer ein Wörtchen mitzureden hat, folgten wir ihm. Doch dort war kein Zimmer. Silvia war plötzlich weg. Wo war sie denn bloss?? Irgendwo her hörte man mit flüsterner Stimme: „I han en!“ Zu sehen war nichts. Wo war sie denn bloss? Direkt vor dem Fenster auf einem Dach stand sie. Sie hatte sich nur vor einem vorbeifahrenden Auto versteckt. Die Dose ist ganz schön clever versteckt. Antonio hätte sie eigentlich vorher schon mal sehen müssen. Aber im Nachhinein ist es immer einfach 😉

"Lost Place Hotel Es Pas" Heizungsraum Spoiler Aussicht von der Suite

Wieder zurück beim Parkplatz steigen wir ins Auto als das Navi sich mal wieder meldete. Hier gab es noch einen Bonus (GC359EQ) Hups, hätten wir die Koods in der Dose ablesen sollen?- Nein. So einfach war das nicht. Wir wurden wieder ins Hotel geschickt. Dort mussten wir die Baar suchen. Doch wir hatten grosse Mühe damit. Unsere Orientierung scheint nicht gerade die beste zu sein. Also erst mal alle anderen Station gesucht und dann nochmal auf die Bar zurückgekommen. Antonio hat sie dann gefunden und so konnten wir uns ins nächste Hotel beamen lassen.

Via Beam angekommen Beamer

Natürlich wieder ein Lost, wie könnte es auch anders sein. Dort erfuhren wir dann auch, die das vorige Hotel mal ausgesehen hatte, als es noch in Betrieb war.

Niemand da? Freizeit lost Lost Place Pool Verlassener Tennisplatz  Wasserturm Lost Place Küche Spezial-Menu

Nach diesem Cacherparadies besichtigten wir noch einen speziellen ehemaligen Steinbruch (GC40FJN) in welchem Steine aus Muscheln hergestellt worden waren. Wozu man solches Gestein brauchen kann, haben wir allerdings nie erfahren. Jedenfalls erstaunt es uns nur begrenzt, dass da nichts mehr läuft…

Bohrungen Lost Place Steinruch Wo ist Silvia Sie hät en gfunda Alter Steinbruch Rosa Muschel Silvia oder Lara Croft TelefonJocker für Doki

Hier in der Gegend lagen noch zwei Caches aus der Zona M Serie, das liessen wir uns nicht nehmen. Bloss wie kommen wir am besten zu denen hin? Beim einen kamen wir recht nahe hin und da stand sogar ein Tor offen, erst trauten wir uns nicht, doch dann fuhren wir einfach hindurch.
Im Rückspiegel sahen wir einen Mann, der uns nachschaute und da die Strasse eh zu Ende war, drehten wir schnell um und düsten wieder weg. Wir suchten dann einen andern verlasseneren Zugang. Vom einen zum anderen Gebäude gingen wir nur so zum Spass in den Untergrund. Nahe des Nullpunktes kamen wir wieder hoch und wo das Döschen war, war auch schnell klar. Dieser Cache war recht neu und wenn man nach den Logs geht, die nach der Publikation geschrieben wurden, haben wir sogar noch den dritten Podestplatz für die Zona M XIV (GC4A9JW).

Geheimeingang  Ist jemand da? Niemand zuhause  Beobachten  Kontrolle  Unterkunft  Zona M ii han en gfunda Schiessscharte  Verlassene Schiessbude  Auf der K(l)ippe Ein Leuchtturm

Da wir nicht wussten, wie gut es das Wetter mit uns meint, mussten wir uns beeilen um zum nächsten Zona zu kommen, Zona M XI, (GC3XNK1). Denn wir mussten Luftlinie 2,1km zu Fuss gehen und wussten nicht, wie weite es in Wirklichkeit ist und ob es überhaupt einen Weg gibt. Durchs Gebüsch würde es Stunden länger dauern… Auf dem Weg begegnete uns eine Herde Schafe, drei Hasen, zwei Schildkröten und einige Fallen, wobei wir nicht wissen für welche Tiere diese sind und wahrscheinlich ist es auch besser so ;-/
Am Nullpunkt sahen wir eine Klappe und ein Türmchen. Und dafür sind wir so weit gelatscht?!? Den Cache fanden wir auch nicht. Am Nullpunkt hatte es zwar Steine, aber kein Döschen. Häääää?!? Was soll das? Wir hoben unseren Blick vom Boden wieder und als wir dann endlich flexibel genug waren, zwei drei Schritte zu machen, sahen wir, dass da noch ein gut getarnter Bunker stand. Also krochen wir durch die geöffnte Scharte hinein. Drinnen sahen wir dann die offene Eingangstür, die wir auch hätten nehmen können, wenn wir rundherum gegangen wären.
Egal, Hauptsache drinnen! Taschenlampen an und ab in den Untergrund. Dort ist nur ein Raum, um den Raum kann man noch herumgehen, also ein Raum im Raum. Sonst sind da nur die beiden Löcher der Klappe und des Türmchens von oben. Wo aber ist die Dose? Mit einem Terrain von 4.5 konnte es ja auch nicht so einfach sein. Silvia war schnell klar wo das Büxli ist, doch Antonio wollte erst mal die Schächte durchforsten. Als dies erfolglos blieb, musste die unangenehme aber letzte Variante her. Er musste auf dem Dach des Raumes im Raum sein. Da es nur eine Möglichkeit gab dort hinzukommen und das nur in Teamwork geht, war auch schnell klar wer da hochklettert.- Genau, Silvia. Zwischen dem Schacht und dem Fensterchen des Innenraums hoch. Jetzt wurde es knapp, den jemand hatte die Dose weit nach hinten geschoben. Knapp hat’s dann doch noch gereicht, ohne ganz hochzukrabbeln und durch den Sand zu robben die Dose zu erreichen. Aber wie kommt man da wieder runter? Bekanntlich geht’s immer irgendwie wieder runter. Nach diesem Motto klappte das auch prima 😉
In der Zwischenzeit hatte es zu regnen begonnen und das nicht zu knapp. Also warten wir noch ein Weilchen und genossen die Aussicht aufs Meer, auf welchem gerade ein Schiff vorbeizog.
Als der Regen etwas nachliess machten wir uns auf den Rückweg.

Ein Begleiter Inoffizieller Eingang Immer Höher Offenes Fenster

Ein paar Caches, die gut von der Strasse aus zugänglich waren wurden auf dem Weg noch eingesammelt. Nur einer war noch auf dem Plan „Casa Secreta“ (GC1P97X). Der Name machte uns gwunderig, was sich dahinter verbirgt. Die Höhle, oder der Stollen hatte zuhinterst Kristallklüfte. Was auch erklärt, warum er entstanden ist…

Passstrasse auf Mallorca Casa Secreta die Aussicht

Eingang zur Casa Secreta

Kristall Casa Secreta Adiòs Casa

Nun aber ab nach Hause. Gegessen wurde wieder im Hotel. Wir waren erstaunt, dass es ein anderes Buffett als am Vortag gab. Das Essen war gut, die Nachspeise zwar auch, aber von dem leckeren Bienenstich hatte es nichts mehr 🙁
Nach einem Absacker und den Logs war auch dieser Tag vorüber.

Samstag 27.4.2013
Du hast bis jetzt an einem Stück gelesen? Na dann bist du aber bestimmt schon ganz verspannt. Steh mal auf, beweg dich ein wenig und setz dich dann wieder hin um weiter zu lesen.

Also, wie du dir vorstellen kannst, begann auch dieser Tag mit dem gemütlichen Frühstück.
Da es regnet, wussten wir nicht so recht, was wir heute machen sollen.-Ja klar, cachen, aber wo?
Wir hatten zwar die Idee ans Cap de Formentor zu fahren. Aber wie viel Sinn das bei dem Wetter macht, wussten wir nicht.
Erst mal gings in Richtung Alcudia. Dort sammelten wir ein paar Döschen, bis Silvia dann von einer Kirche gefangen wurde. Antonio holt die Dose, Silvia schaut die Kirche an, Treffpunkt: Platz vor der Kirche. Silvia liess sich Zeit, da sie von der Kirche fasziniert war. Auch sowas hatte sie noch nie gesehen. Ein Altar im Seitenflügel, durch den man durchgehen kann und zu aller Überraschung auch noch darf.

Wieder draussen auf dem Platz war sie alleine. Also noch ein paar Fotos schiessen und sich umschauen. Aber Antonio war immernoch nicht in Sicht. Wo war er denn bloss? Der Cache war doch nur 30 Meter entfernt und Zeit hatte er doch genug gehabt.

Also halt doch mal den Nullpunkt angesteuert, als eine Frau Silvia angrinste und ihr zeigte, dass der Cache dort sei. Gerade wollte sie sagen, dass sie nicht den Cache, sondern ihren Schatz sucht, als sie sein Hinterteil sah. Er kniete in der Scharte und grübelte etwas rum. Das Pärchen klärte Silvia auf, dass der Cache gefunden sei, doch nicht aus dem Versteck wolle. Ob sie eine andere Pinzette, ein Magnet oder kleine Finger habe fragte der Mann. Mit dem letzten konnte sie dienen, also wurde sie in die Scharte geschoben und schwups war das Ding draussen. Aber was ist denn das? Jedenfalls kein Cache. Ehe die anderen sich versahen, war Antonio schon in der nächsten Scharte (GC49DQE) und zog dort eine grosse Dose heraus. Grinsend schrieben wir unsere Namen, einer davon war die schon erwähnte Mallorcaclaudia, ins Logbuch. Dann verabschiedeten wir uns.

IMG_5758 Kirche von Alcudia Innenleben der Kirche

Trotz des schlechten Wetters, fuhren wir in zum Cap Formentor. Dort hatte es einige tolle Caches. Warscheinlich wäre die Aussicht traumhaft gewesen, wenn man durch den Nebel hätte blicken können. Doch nur so schon waren wir fasziniert von der Landschaft. Beim Cap Formetor View (GC3HTPC) bliess es uns fast weg. So straken Wind hatten wir noch selten erlebt. Hätten wir einen Schirm aufgespannt, hätten wir wahrscheinlich wirklich abheben können. Der Ziegenbock, der uns aus der Ferne beobachtete, beeindruckte das Ganze wenig.
An der äussersten Spitze beim Leuchtturm angekommen, gönnten wir uns einen Kaffee und ein Stück Kuchen.
Dieser Ausflug hat trotz des Wetters wirklich Spass gemacht und einen Vorteil hatte es ja. Stell dir vor, wie viele Leute hier bei schönem Wetter hinkommen, wenn es sogar bei Regen einige Touristen hat.

Logarbeit von Silvia Überall verlassene Gebäude Gut geschützt  Ein Yeti? Gfunda Küste Cap Formentor Da kann man nur liegen, sonst bläst es einen weg Doch noch eine Aussicht Das sind ja zwei Mit Blitz Glücklich trotz Regen. Cap Formentor mit Antonio

Auf dem Rückweg machte uns noch die Dose „Auf der Suche nach Maffay“ (GC1TR3C) noch gwunderig. Peter Maffay haben wir zwar nicht gesehen, aber vielleicht gehört ihm ja eine der beiden Villen nebenan. Anscheinend ist Pollenca sein Feriendomizil auf Mallorca.

Auf den spuren von Maffay Am Strand beim Peter Maffay

Da es immer noch nicht schöneres Wetter war und der Abend nur später wurde, machten wir nur noch schnell einen Minimulti auf dem Weg „Kir(s)che auf Mallorca (GC3YB6T) gemacht und dann zum dritten mal im Hotel gespiesen. Wieder war das Buffet mit anderen Speisen gefüllt. Nach dem Essen gab’s eine Falmecoshow. Silva dachte, dass das bestimmt noch interessant wäre, Antonio liess sich mitschleppen. So schrieb Silvia die Logs und Antonio musste sich die Show ansehen, die nicht so war, wie Silvia sich das vorgestellt hatte. Tja, im Nachhinein ist man immer schlauer.

Und so neigte sich auch der Samstag dem Ende entgegen.

Sonntag 28.4.2013
Am Sonntag gabs natürlich auch wieder was in den Magen bevor’s losging. Doch heute sollte nicht unser Tag werden. Der Wherigo (GC2V638) in der Nähe war auf dem Programm und ein Multi sollte auch noch gelöst werden. Der Wherigo war gut gemacht und führte uns durch ganz Cala Ratjada. Hat Spass gemacht.

Mutproben  Zimmer und Schatz Das Meer Zu cool Schon wieder abspringen  Immer klettern  Glücklicher Fund Kaffeepause Die zwei mit dem Leuchtturm Nicht verkehrt Fischernetze Stosskarre  Qualle Strand von Cala Ratjada Bucht von Cala Ratjada Auf dem Steg

Dann kam der Multi, die Stationen waren die meisten die gleichen, wie beim Wherigo, einfach noch mit unklaren Fragen dazwischen, die viele Möglichkeiten offen liessen. Stunden verbrieten wir so mit ausprobieren und mögliche Koords anzufahren. Irgendwann gaben wir auf. Ein Tradi, ein Mysterie und ein Earth waren auch noch in der Nähe. Den Tradi fanden wir wie einige Vorgänger nicht. Der Earth war sehr schön. Beim Mysterie musste gepeilt werden, doch am Zielort war nur Müll, da begannen wir nicht mal gross zu suchen. Im Hotel überprüften wir unsere Peilung und tatsächlich, dort hätte er sein müssen. Tja, Pech gehabt.
Nur ein Gutes hatte das Ganze. Durch das Anfahren von falschen Koordinaten beim Multi hatte Antonio irgendwo ein Agroturismo angeschrieben gesehen und zu dem fuhren wir nun zum Znacht.
Als wir dort eintraten und gefragt wurden, ob wir reserviert haben, kamen wir uns etwas unpassend gekleidet vor, so in den Wanderschuhen. Doch man führte uns nett zu einem edlen Tisch und bediente uns freundlich. Wir bestellten das Menu, da es pro Gang jeweils zwei Varianten zur Auswahl gab, nahmen wir von allem eins, also für jeden eine Variante. So, dass wir zusammen alles hatten. Erst gabs Lachs mit Salat und Suppe mit Hühncheneinlage. Dann gab’s Kalbsgeschnetzeltes mit Kartoffelgratin und Gemüse und einmal Seeteufel mit Spinat, Zwibeln und Kartoffelgratin. Zum Dessert wurde Mango/Zitronen/Blutorangensorbet serviert und Vanilleglace mit Fruchtsalat und ein Stück Kuchen.
Das Essen war sehr gut und edel. Die Finka auf der wir das Essen zu uns nahmen war gemütlich und schön.
Doch für uns hiess es wieder zurück ins Hotel. Dort beendeten wir auch den Sonntag.

Montag 29.4.2013
Nun war es soweit unser letzter Tag aus der Insel war angebrochen. Das letzte Mal verköstigten wir uns am Frühstücksbuffet.
Dann checkten wir aus und weil der Peilcache Antonio kein Ruhe liess, steuerten wir den nochmal an und fanden sogar die Dose. Was der Owner uns dort aber zeigen wollte, wissen wir nicht…
Dann sind wir in Richtung Palma gedüst. In der Nähe von der Hauptstadt mussten noch ein paar interessante Döschen sein. Also eins davon im Navi eingegeben und angefahren. Naja, soweit man halt hinfahren konnte. Auf dem Parkplatz dann Klettermaterial eingepakt, weil da oben irgenwo noch ein 5/5er (GC273NE) Multi war. Zwar hatten wir nicht die Erwartung, den alleine absolvieren zu können, aber man weiss ja nie…vielleicht sind wir ja nicht alleine…
Jedenfalls marschierten wir los und kamen an den ersten Son Quint Lost Place (GC25QEZ) Auf dem Weg war leider alles zugemüllt, aber die Location war interessant.

Autoreste Ein alter Peugeot Son-Quint Lost Place Son Quint Lost Place Wo ist sie denn?

Dann gings weiter zur zweiten Station des Multis (die erste hatte Antonio schon zu Hause geknackt). Dort in der Nähe hatte es noch einen Tradi, (GC25QN5) also wollten wir den zuerst noch schnell holen. Mit schnell war nichts, da noch ein paar Höhenmeter dazwischengelegen hatten, die nun überwunden waren.

Erschöpft

Doch in der Dose waren die Bonuskoords, (GC25QRJ) also nochmal einige hundert Höhenmeter unter die Füsse genommen, tropfnass geschwitzt kamen wir auf dem Berg oben an und fanden das Dösli, aber keine Höhle oder sowas, was wir erwartet hatten bei einem Cache de Cova des Pilar heisst.
Naja, wenn das Wetter gut gewesen wäre, dann wäre die Aussicht sicher traumhaft gewesen. Aber eben, Nebel, Nebel und nochmal Nebel.

In der nähe des Bonuses Das Büxli beim Bonus

Also wieder runter und die Multihöhle betreten. WOW!!! Hinter dem Gitter war eine Tropfsteinhöhle und was für eine!
Von dort aus gings in eine Bruchsteinhöhle, in einen Stollen und in eine weitere Tropfsteinehöhle.
Wir dachten, vielleicht den Multi doch mal wenigstens beginnen zu können. Dafür mussten wir eine Münze suchen. Doch wir hatten keine Chance. Und als Silvia Antonio weder sehen noch hören konnte, weil er so weit weg irgendwo in einem Höhlenteil war, war ihr nicht mehr wohl, nach ein wenig fluchen und warten kam er zurück und so wurde die Suche aufgegeben. Zusammen erkundeten wir noch den Stollen und dann noch die andere Tropfsteinhöhle.

Eingang zu Höhle  Rein in die Cova  Noteingang von Oben  Durch den einen Stollen Staunen Reste eines Cachers? Enorm gross Alles muss gesehen werden Unfassbar Spezialstollen Tropfsteinhöhle Hilfe! Holt sie hier raus.

Dann verliessen wir den Ort wieder. In einigen Stunden ging unser Flug und wir hatten noch einen Cache zu suchen und das Cachermobil abzugeben. Also wieder hinunter zum Auto, dort umgezogen, Koffer gepackt und noch einen Cache bei einem Friedhof geholt, Pinus Pinea (GC43TME) Den Friedhof natürlich auch noch besichtigt und eigenartigen Entdeckungen gemacht.

Überreste Friedhof  Tot auf dem Friedhof Blühend

Dann gings in die Innenstadt, doch dort holten wir nur schnell den Cache, der noch auf dem Programm stand. (GC278W7)

Wo ist die Büx denn nur Silvia hat ihn

Da es Zeitlich etwas blöd war, zu früh um das Auto abzugeben, zu spät noch gross etwas anzusteuern, musste ein Plan her. Navi Garmin half uns, indem es den ZONA M XII – Torre d’en Pau (GC489FB) direkt am Stadtrand, nahe der Autovermietung anzeigte. Also dort hin und auch diesen noch als letzten gehoben.

Festung Zona M in Palma Mauern der Festung

Bei der Autovermietung (HIPER) hatten wir schon bedenken, ob die das Auto so dreckig überhaupt annehmen werden. Doch wie auch im letzten Jahr, lief alles unkompliziert ab und auch die Tatsache, dass wie über 1100 km gefahren waren schien kein Problem darzustellen.
Wir wurden an den Flughafen gebracht und warteten dort auf die Edelweiss, die uns dann komfortabel wieder zurück in die Schweiz brachte.

Edelweiss Swiss Silvia mit Tweety Wartezeit bye bye Mallorca

Am Flughafen wurden wir vom Papi von Antonio und Daniela abgeholt, worum wir sehr froh waren, denn es war 23:00 Uhr und mit dem Zug zu ihnen zu kommen wäre nicht einfach, wenn nicht unmöglich gewesen. Bei ihnen dann noch einen Kaffee getrunken und ab nach Hause gedüst mit dem altbewährten Loslachenbus.

Waren mal wieder echt tolle, abenteuerliche Ferien, die echt Spass gemacht haben! Vielen dank an Wibus und pinkpetra für die Empfehlungen und Tips.

Quer durch Mallorca 2013

Und hier noch ein Kurzflimchen

Hasta la vista.

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