400 km und ein Mittagessen zum…

… vergessen. Wenigstens ist der Rest des Tages sensationell gewesen.

Am Start 2 Suzukis und 4 Nasen. Um 9 Uhr gings los und da ja alle unsere super Pässe offen sind war klar, dass es eine grössere Rundreise geben wird.

Das Wetter entwickelte sich dann gegen Mittag wie aus einem Bilderbuch, es ging erst mal Richtung Glarnerland über den holprigen Klausenpass.

Auf dem höchsten Punkt gab es nur eine kurze Pipipause, kurz weil wir das Mittagessen  in einem Restaurant essen wollten, wo wir mit André und Nikita vor 2 Wochen schon mal eine Nussgipfelpause gemacht hatten. Da hat das Wirtenpaar Werbung für ihre einzigartigen Cordon Bleus gemacht.

Das Restaurant befindet sich zwischen Silenen und Amsteg.

Silvia hat sich ein normales Cordon Bleu, Erwin und ich eins mit Rohschinken und Spezialsauce bestellt, Daniel hat sich für ein Rahmschnitzel mit Nudeln entschlossen.

Nach fast 20 Minuten kam die Cheffin und sagte klein Daniel, dass es keine Teigwaren im Haus habe! Der arme musste sich mit Pommes zufrieden geben.

Ganz ehrlich, das Essen lies zu wünschen übrig. Man versprach uns einen üppigen  Salat als Beilage, doch dieser ist so ziemlich mickrig gewesen nach dem langen Warten! Alles nicht so schlimm, doch als Silvia ihr Fleisch sah… na ja, es war etwas sehr schwarz und als sie es umdrehte… sahen wir nur Kohle! Sie stand kurzerhand auf und ging in die Küche und … der Chefkoch wusste schon was sie sagen wollte und meinte nur: „Ist wohl doch etwas zu schwarz“

Na ja, nach weiteren 20 Minuten bekam sie ein neues Cordon Bleu und man hat uns einen Kaffee zugesprochen. Auf den ersten Blick sah es supi aus… auf den zweiten und dritten dann doch nicht mehr. Die Unterseite war schon wieder schwarz wie Kohle und der Käse in der Mitte noch gar nicht geschmolzen.

Auch wenn wir alle einen Kaffee bekommen haben, ich bin mir sicher dort werden wir keine Pause mehr einlegen.

Wir fuhren dann weiter und der Aufstieg auf den Susten konnte beginnen, ich hatte den schon sehr vermisst.

In Innertkirchen volltanken und wir konnten den Grimsel unter die Räder nehmen, oben angekommen fragte ich Erwin, ob wir eine Pause machen sollen, er meinte wir können ja in Disentis auf dem Camping einkehren das bedeutet, den Grimsel fertig fahren, dann der Furka in Angriff nehmen und den Oberalp. So macht Töfffahren spass, fahren und Spass haben ohne grosse Stopps.

Wir sind früher in Disentis angekommen als erwartet und haben dort einen feinen Coup gegessen, Silvia und ich haben vergessen ohne Rahm zu bestellen, doch Daniel hat sich freiwillig gemeldet uns diesen abzunehmen. Dies war aber keine gute Idee, denn ihm wurde es ein wenig schlecht und das was cool gewesen wäre, mussten wir gegraben, nämlich die Idee noch den Lukmanier, San Bernardino, und eventuell den Splügen, Maloja, und den Julier noch zu machen.

Es war eine tolle Ausfahrt

2 Gedanken zu „400 km und ein Mittagessen zum…

  1. Erwin

    Supi, hat Spass gemacht mit euch beiden.
    Die fehlenden Pässe holen wir dann nächstens mal nach.
    Das Essen war wirklich nicht der Hit, sie hat mir echt leid getan.
    Da freut man sich auf ein feines CordonBleu und kriegt ein Briket serviert, bäh, so kann man einem auch gleich den Tag versauen.

    Antworten
  2. era

    Ja das war schon nicht so toll mit dem Essen, aber sonst wars schön 🙂 und nächstes mal (an einem anderen Ort!!!!!) ist bestimmt auch das Essen besser….

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.